Google Groups no longer supports new Usenet posts or subscriptions. Historical content remains viewable.
Dismiss

Werkzeug für Radtour

24 views
Skip to first unread message

L. Horn

unread,
May 28, 2009, 1:38:43 AM5/28/09
to
Hallo,


ich plane am Wochenende eine Radtour über 140 km mit 3 Leuten. Mir stellt
sich dabei die Frage, was man an Werkzeug mitnehmen sollte. Ich habe
bislang folgendes eingepackt:

* Imbusschlüssel
* Schraubenschlüssel (welche Größen sollte man da mitnehmen?)
* Kettennieter
* Nippelspanner
* Flickzeug und Reifenheber
* Luftpumpe

Was empfielt sich noch?


Mit besten Grüßen,
Hans.

Christoph Strauch

unread,
May 28, 2009, 1:59:26 AM5/28/09
to
On 28 Mai, 07:38, "L. Horn" wrote:
> Hallo,
>
> ich plane am Wochenende eine Radtour über 140 km mit 3 Leuten.

Die Anzahl der Mitfahrer sollte keinen Einfluß haben.

> Mir stellt
> sich dabei die Frage, was man an Werkzeug mitnehmen sollte.

Kommt drauf an, welche Schäden du unterwegs beheben möchtest und
welches Risiko du eingehen möchtest mit der Bahn heimzufahren.
Ausserdem abhängig vom Wartungszustand deines Rades. Geht es um
unvorhersehbare Defekte oder um planbare Wartungsarbeiten (z.B. Tausch
eines Zuges)?

> Ich habe
> bislang folgendes eingepackt:
>
> * Imbusschlüssel

Immer dabei, einmal auf 50+Mm gebraucht. Einige weitere Einsätze, die
aber auch bis zum nächsten Radgeschäft hätten warten können.

> * Schraubenschlüssel (welche Größen sollte man da mitnehmen?)

15mm und 10mm für das Nabenschaltungsrad, sonst überflüssig.

> * Kettennieter

Immer dabei, nie gebraucht.

> * Nippelspanner

Überflüssig

> * Flickzeug und Reifenheber

Wichtig

> * Luftpumpe

Wichtig

>
> Was empfielt sich noch?

Ein Ersatzschlauch

Thorsten Gretenkordt

unread,
May 28, 2009, 2:36:54 AM5/28/09
to
"L. Horn" <elhoe...@googlemail.com> schrieb:

>ich plane am Wochenende eine Radtour �ber 140 km mit 3 Leuten. Mir stellt


>sich dabei die Frage, was man an Werkzeug mitnehmen sollte. Ich habe
>bislang folgendes eingepackt:
>

>* Imbusschl�ssel

Ihr macht doch eine Radtour, was wollt Ihr da im Bus mit Schl�sseln?
Ich w�rde Inbusschl�ssel mitnehmen, ersatzweise
Innensechskantschl�ssel. ;-)

>* Schraubenschl�ssel (welche Gr��en sollte man da mitnehmen?)

Die alle vorkommenden Schraubengr��en abdecken. Das war einfach.
Bei mir w�re das ein Maulschl�ssel 8x10 (und die Pitlock-Nuss, h�ngt
mit Karabinerhaken am Schl�sselbund)

>* Kettennieter
>* Nippelspanner
>* Flickzeug und Reifenheber
>* Luftpumpe
>
>Was empfielt sich noch?

Ersatzschlauch, ist schon genannt.
Miniwerkzeug wie Leatherman
Alkoholhaltiges Erfrischungstuch, um die H�nde zu s�ubern

Aber grunds�tzlich: hast Du eine Kommastelle vergessen? F�r l�ppische
140 km braucht man nur Werkzeug um einen Schlauch zu wechseln, was
soll auf so einer kurzen Strecke kaputt gehen? Vorausgesetzt, das Rad
ist technisch in Ordnung. Allenfalls braucht man noch Werkzeug um bei
Nabenschaltung einen Kettenschutz zu entfernen, falls die Kette mal
abspringt und sich hoffnungslos verkeilt. Was aber auch nicht
vorkommen sollte.

Thorsten

--
Bei Antwort per email: bitte den Absender in @gmx.de �ndern
Antworten an gmx.net behandle ich wie automatisierten spam.

Thorsten Gretenkordt

unread,
May 28, 2009, 2:43:21 AM5/28/09
to
Thorsten Gretenkordt <grete...@gmx.net> schrieb:

>>Was empfielt sich noch?
>
>Ersatzschlauch, ist schon genannt.
>Miniwerkzeug wie Leatherman
>Alkoholhaltiges Erfrischungstuch, um die H�nde zu s�ubern
>
>Aber grunds�tzlich: hast Du eine Kommastelle vergessen? F�r l�ppische
>140 km braucht man nur Werkzeug um einen Schlauch zu wechseln, was
>soll auf so einer kurzen Strecke kaputt gehen? Vorausgesetzt, das Rad
>ist technisch in Ordnung. Allenfalls braucht man noch Werkzeug um bei
>Nabenschaltung einen Kettenschutz zu entfernen, falls die Kette mal
>abspringt und sich hoffnungslos verkeilt. Was aber auch nicht
>vorkommen sollte.

Ingrid sagt, evtl noch Ersatzgl�hlampen

Ulli Horlacher

unread,
May 28, 2009, 2:49:16 AM5/28/09
to
L. Horn <elhoe...@googlemail.com> wrote:

> ich plane am Wochenende eine Radtour �ber 140 km mit 3 Leuten.

Und was macht ihr nachmittags? Und erst am zweiten Tag? :-)

> Was empfielt sich noch?

Erste-Hilfe-Set.


--
+ Ulli Horlacher + fram...@tandem-fahren.de + http://tandem-fahren.de/ +

L. Horn

unread,
May 28, 2009, 2:54:33 AM5/28/09
to
Ulli Horlacher wrote:

> L. Horn <elhoe...@googlemail.com> wrote:
>
>> ich plane am Wochenende eine Radtour über 140 km mit 3 Leuten.


>
> Und was macht ihr nachmittags? Und erst am zweiten Tag? :-)

Natürlich könnte man die 140 km an einem halben Tag runterrobben. Aber wir
wollten auch ein bisschen was von der Landschaft und den Orten durch die
wir fahren mitnehmen, daher fahren wir über zwei Tage, jeweils etwa 70 km.

>> Was empfielt sich noch?
>
> Erste-Hilfe-Set.

Das ist eine gute Idee, Danke!

Christoph Strauch

unread,
May 28, 2009, 2:54:49 AM5/28/09
to
On 28 Mai, 08:43, Thorsten Gretenkordt <gretenko...@gmx.net> wrote:
> Thorsten Gretenkordt <gretenko...@gmx.net> schrieb:
>
> >>Was empfielt sich noch?
>
> Ingrid sagt, evtl noch Ersatzglühlampen

FACK, habe ich immer dabei. Ist aber kein Werkzeug, war also nicht
gefragt.

Thorsten Gretenkordt

unread,
May 28, 2009, 3:07:12 AM5/28/09
to
Christoph Strauch <cstr...@freenet.de> schrieb:

>On 28 Mai, 08:43, Thorsten Gretenkordt <gretenko...@gmx.net> wrote:
>> Thorsten Gretenkordt <gretenko...@gmx.net> schrieb:
>>
>> >>Was empfielt sich noch?
>>

>> Ingrid sagt, evtl noch Ersatzgl�hlampen


>
>FACK, habe ich immer dabei. Ist aber kein Werkzeug, war also nicht
>gefragt.

St�mmt. Also ziehen wir Flickzeug, Ersatzschlauch und Erste-Hilfe-Set
auch wieder ab.

Markus Imhof

unread,
May 28, 2009, 3:20:23 AM5/28/09
to
On 28 Mai, 07:38, "L. Horn" <elhoernc...@googlemail.com> wrote:
> Hallo,
>
> ich plane am Wochenende eine Radtour über 140 km mit 3 Leuten. Mir stellt
> sich dabei die Frage, was man an Werkzeug mitnehmen sollte. Ich habe
> bislang folgendes eingepackt:
>
> * Imbusschlüssel
> * Schraubenschlüssel (welche Größen sollte man da mitnehmen?)

Oder Swiss Tool mit Bithalter/Bits und ein kleiner, guter
Rollgabelschlüssel. Eine ordentliche Kombizange (siehe Swiss Tool) ist
IMO wichtiger und vielseitiger.
Pitlock-Nuss

> * Kettennieter

Kann man machen, wenn nicht allzu schwer/groß.

> * Nippelspanner

Nur, wenn Du auch Reservespeichen (oder wenigstens eine Notspeiche)
mit dabei hast. Ansonsten sinnlos.

> * Flickzeug und Reifenheber
> * Luftpumpe
>
> Was empfielt sich noch?

Kabelbinder
Isolierband
Schnur (z.B. 3..5 mm Kunststoff-Flechtleine)
Taschenmesser (wenn kein Swiss Tool)
Je nach Art der Mechanik Reservezüge für Schaltung und Bremse (bei
einer kurzen Tour Luxus, wiegen aber auch nicht viel)
eventuell Taschenlampe

Gruß
Markus

Ulli Horlacher

unread,
May 28, 2009, 3:38:21 AM5/28/09
to
Markus Imhof <markus...@gmx.de> wrote:

> > * Kettennieter
>
> Kann man machen, wenn nicht allzu schwer/gro�.

Ich habe schon viele ausprobiert und die meisten waren Murks.
Der einzige wirklich brauchbare, den ich gefunden habe ist
"Topeak Super Chain Tool"

zB da:
http://www.bike-components.de/products/info/p2283_Super-Chain-Tool.html

Ulli Horlacher

unread,
May 28, 2009, 3:40:41 AM5/28/09
to
L. Horn <elhoe...@googlemail.com> wrote:

> * Kettennieter

Und passende Kettenschloesser!

Helmut Springer

unread,
May 28, 2009, 3:54:51 AM5/28/09
to
Markus Imhof <markus...@gmx.de> wrote:
>> * Nippelspanner
>
> Nur, wenn Du auch Reservespeichen (oder wenigstens eine
> Notspeiche) mit dabei hast. Ansonsten sinnlos.

Nein: bei klassischen Laufraedern kann man idR ein oder zwei
gerissene Speichen zu weit gerade ziehen, dass man weiterkommt. Und
nicht immer sind unrunde Laufraeder gleich Speichenverluste.


--
MfG/Best regards
helmut springer panta rhei

Helmut Springer

unread,
May 28, 2009, 3:57:43 AM5/28/09
to
Thorsten Gretenkordt <grete...@gmx.net> wrote:
> Aber grunds�tzlich: hast Du eine Kommastelle vergessen? F�r
> l�ppische 140 km braucht man nur Werkzeug um einen Schlauch zu
> wechseln, was soll auf so einer kurzen Strecke kaputt gehen?

Wenn Du ohne Bremse oder Schaltung wegen eines gerissenen Zuges im
huegeligen Wald stehst, sieht Du das uU anders. Noch eher mit
defekter Kette. 30km schieben ist nicht immer lustig...

Helmut Springer

unread,
May 28, 2009, 3:59:35 AM5/28/09
to
Christoph Strauch <cstr...@freenet.de> wrote:
>> * Nippelspanner
>
> �berfl�ssig

...und dann einen Achter ins Rad fahren, der nicht mehr durch die
Bremse oder den Hinterbau passt, und das war es dann. BTST.
Nippelspanner wiegt nichts.

Christoph Strauch

unread,
May 28, 2009, 4:15:16 AM5/28/09
to
On 28 Mai, 09:57, Helmut Springer wrote:
> Thorsten Gretenkordt wrote:
> > Aber grundsätzlich: hast Du eine Kommastelle vergessen? Für
> > läppische 140 km braucht man nur Werkzeug um einen Schlauch zu

> > wechseln, was soll auf so einer kurzen Strecke kaputt gehen?
>
> Wenn Du ohne Bremse oder Schaltung wegen eines gerissenen Zuges im
> huegeligen Wald stehst, sieht Du das uU anders.  Noch eher mit
> defekter Kette.  30km schieben ist nicht immer lustig...

Die Frage ist halt, wie wahrscheinlich all diese Defekte (inkl. des
anderenposts angesprochenen Achters) sind und ob vor diesem
Hintergrund die Anschaffung für eine einmalige Radtour empfehlenswert
ist. Wer regelmäßig fährt, hat das ohnehin alles dabei und wird es
auch auf einer 140km-Tour mitnehmen. Ausserdem ist tatsächlich die
Frage, wo und zu welchen Zeiten gefahren werden soll, tags in
dichtbesiedelten Gebieten oder nachts abseits der Zivilisation macht
da einen Unterschied.

Thorsten Gretenkordt

unread,
May 28, 2009, 4:35:44 AM5/28/09
to
Helmut Springer <delta+...@lug-s.org> schrieb:

>Thorsten Gretenkordt <grete...@gmx.net> wrote:
>> Aber grunds�tzlich: hast Du eine Kommastelle vergessen? F�r
>> l�ppische 140 km braucht man nur Werkzeug um einen Schlauch zu
>> wechseln, was soll auf so einer kurzen Strecke kaputt gehen?
>
>Wenn Du ohne Bremse oder Schaltung wegen eines gerissenen Zuges im
>huegeligen Wald stehst, sieht Du das uU anders. Noch eher mit
>defekter Kette. 30km schieben ist nicht immer lustig...

Du hast beim Zitieren einen entscheidenden Satz von mir unterschlagen:


"Vorausgesetzt, das Rad ist technisch in Ordnung."

Ein Zug reisst nicht so einfach ohne weiteres. Das passiert nur bei
mangelhaft gewarteten R�dern; zB bei Bremsz�gen am Bremshebel wenn der
Nippel trocken und die Zugf�hrung ung�nstig ist, das ganze am besten
noch mit gammeligen verzinkten Z�gen. Und selbst wenn man da Werkzeug
mit hat, kommt man ohne Ersatzzug auch nicht weiter. Es gibt zwar eine
reduntante Bremse, aber die Wahrscheinlichkeit ist hoch da� der zweite
Bremszug (so nicht R�cktrittbremse) in ebenso desolatem Zustand ist
und bei der n�chsten Bet�tigung ebenfalls reisst. OK, auf diesen
Gedanken kommen die Halter solcher Gef�hrte nicht... Dann kann man
auch gleich in den Paranoia-Modus schalten und das komplette
Globetrotternotfallset einpacken. Mit Gewebeklebeband ("Gaffa-Tape"),
Draht, Ersatzspeichen, Schrumpfschlauch, Ersatzschrauben und Muttern
in allen Gr��en, etcpipapo. Ballistol f�r gegen alles geh�rt da
selbstredend auch rein. Hab ich was vergessen...?

Schaltzug gerissen? Selbst wenn, kein Problem. Bei Kettenschaltung
wird mit der Anschlagschraube ein mittlerer Gang eingelegt, und zu
gro�e Steigungen schiebt man dann eben.

Kette gerissen? Kommt vor, zugegeben. Aber bei gepflegten R�dern
selten. So selten, da� ich keinen Kettennieter mitnehme. Wo ich hier
unterwegs bin, hab ich maximal 10-15 km zum n�chsten Bahnhof. W�ren es
mehr, w�rde ich evtl einen Kettennieter einpacken, bzw ein
entsprechendes Miniwerkzeug.

Thorsten, das letztemal mit dem Reiserad auf der Schulter 3 km zu Fu�
unterwegs weil der Mantel nach 20 km geplatzt ist. 20 km
Gesamtlaufleistung der Reifen wohlgemerkt - argerlich wenn man einen
Satz Vredestein Monte Carlo ungenutzt 8 Jahre einlagert...

Thorsten Gretenkordt

unread,
May 28, 2009, 4:48:02 AM5/28/09
to
Christoph Strauch <cstr...@freenet.de> schrieb:

>On 28 Mai, 09:57, Helmut Springer wrote:
>> Thorsten Gretenkordt wrote:

>> > Aber grunds�tzlich: hast Du eine Kommastelle vergessen? F�r
>> > l�ppische 140 km braucht man nur Werkzeug um einen Schlauch zu


>> > wechseln, was soll auf so einer kurzen Strecke kaputt gehen?
>>
>> Wenn Du ohne Bremse oder Schaltung wegen eines gerissenen Zuges im
>> huegeligen Wald stehst, sieht Du das uU anders. �Noch eher mit
>> defekter Kette. �30km schieben ist nicht immer lustig...
>
>Die Frage ist halt, wie wahrscheinlich all diese Defekte (inkl. des

Yep!

>anderenposts angesprochenen Achters) sind und ob vor diesem

>Hintergrund die Anschaffung f�r eine einmalige Radtour empfehlenswert
>ist. Wer regelm��ig f�hrt, hat das ohnehin alles dabei und wird es
>auch auf einer 140km-Tour mitnehmen. Ausserdem ist tats�chlich die

Das mit der Acht ist noch ein Argument, kann ja durch einen Unfall
jederzeit und jedem passieren. Da f�llt mir ein, ich sollte wieder
meinen Zweitspokey als Schl�sselanh�nger an den Schl�sselbund h�ngen.
Hatte ich jahrelang, lat�rnich nie gebraucht (ausser als Nothilfe mal
bei anderen). Wundert mich, da� ich ohne den dann nach Murphy's law
nie n�tigt hatte. Andererseits hab ich Cantiz�ge mit 2 Nippeln zum
Einh�ngen, damit kann ich die Bremse auch weiter stellen.

Christoph Strauch

unread,
May 28, 2009, 5:13:46 AM5/28/09
to
On 28 Mai, 10:48, Thorsten Gretenkordt wrote:

> Das mit der Acht ist noch ein Argument, kann ja durch einen Unfall
> jederzeit und jedem passieren.

Unfallschäden würden mir noch einige weitere einfallen, was willst du
noch alles unterwegs beheben.

> Da fällt mir ein, ich sollte wieder
> meinen Zweitspokey als Schlüsselanhänger an den Schlüsselbund hängen.
> Hatte ich jahrelang, latürnich nie gebraucht (ausser als Nothilfe mal
> bei anderen). Wundert mich, daß ich ohne den dann nach Murphy's law
> nie nötigt hatte.

So sehe ich das auch. Das ganze Werkzeuch schleppe ich als
Versicherung gegen Murphy mit.

> Andererseits hab ich Cantizüge mit 2 Nippeln zum
> Einhängen, damit kann ich die Bremse auch weiter stellen.

..wenn du das passende Werkzeug hast.

Matthias Frank

unread,
May 28, 2009, 5:14:11 AM5/28/09
to
Helmut Springer schrieb:

> Christoph Strauch <cstr...@freenet.de> wrote:
>>> * Nippelspanner
>> �berfl�ssig
>
> ...und dann einen Achter ins Rad fahren, der nicht mehr durch die
> Bremse oder den Hinterbau passt, und das war es dann. BTST.
> Nippelspanner wiegt nichts.
>
Hatte ich in 20 Jahren einmal und dann war der Achter so gross
dass es auch nichts mehr gebracht hat. Aber du hast nat�rlich Recht
wiegt eh nichts, kann man also auch spazieren fahren. ;-)

Thorsten Gretenkordt

unread,
May 28, 2009, 5:30:22 AM5/28/09
to
Christoph Strauch <cstr...@freenet.de> schrieb:

>On 28 Mai, 10:48, Thorsten Gretenkordt wrote:
>
>> Das mit der Acht ist noch ein Argument, kann ja durch einen Unfall
>> jederzeit und jedem passieren.
>

>Unfallsch�den w�rden mir noch einige weitere einfallen, was willst du
>noch alles unterwegs beheben

MacGyuver macht das schon ;-) Und eine Acht kann man ja realtiv leicht
holen und ebenso leicht halbwegs rauszentrieren, ein Spokey als
Schl�sselanh�nger dabei st�rt ja nicht.

Ansonsten Paranoia halt...

>> Andererseits hab ich Cantiz�ge mit 2 Nippeln zum

>> Einh�ngen, damit kann ich die Bremse auch weiter stellen.


>
>..wenn du das passende Werkzeug hast.

Geht ohne Werkzeug, der Querzug hat 2 Nippel f�r den Bremsarm in
kurzem Abstand hinternander. Eingestellt wird mit dem inneren, wenn
man den �usseren einh�ngt stehen die Cantis weiter auseinander. Klar?

Helmut Springer

unread,
May 28, 2009, 5:41:23 AM5/28/09
to
Thorsten Gretenkordt <grete...@gmx.net> wrote:
> Ein Zug reisst nicht so einfach ohne weiteres. Das passiert nur
> bei mangelhaft gewarteten R�dern;

Nein, auch gut gewartete Raeder unterliegen dem Verschleiss, und man
wird nicht fuer jede kleine Tour prophylaktisch Teile erneuern.


> Und selbst wenn man da Werkzeug mit hat, kommt man ohne Ersatzzug
> auch nicht weiter.

Im Zweifel hat man eine funktionierende VR-Bremse, die ist idR
wichtiger. Aber ja: ein Bremszug, ein Schaltzug wiegt auch nichts.


> Schaltzug gerissen? Selbst wenn, kein Problem. Bei Kettenschaltung
> wird mit der Anschlagschraube ein mittlerer Gang eingelegt, und zu
> gro�e Steigungen schiebt man dann eben.

Tja, jeder, wie er mag. Ich fahre nach 10min eben lieber ganz
normal weiter.


> Kette gerissen? Kommt vor, zugegeben. Aber bei gepflegten R�dern
> selten.

Ich habe da keinen Unterschied von "gepflegten" zu "ungepflegten"
bemerken koennen. Defekt der Kette ist eine Ausnahme, kommt aber
vor. Kuerzen der Kette ist zB auch bei Verlust des Schaltwerks, zB
durch Ast, eine Moeglichkeit um weiterzufahren.

Thorsten Gretenkordt

unread,
May 28, 2009, 6:12:19 AM5/28/09
to
Helmut Springer <delta+...@lug-s.org> schrieb:

>Thorsten Gretenkordt <grete...@gmx.net> wrote:
>> Ein Zug reisst nicht so einfach ohne weiteres. Das passiert nur
>> bei mangelhaft gewarteten R�dern;
>
>Nein, auch gut gewartete Raeder unterliegen dem Verschleiss, und man
>wird nicht fuer jede kleine Tour prophylaktisch Teile erneuern.

Das nicht, aber im Rahmen der normalen Wartung.

>> Und selbst wenn man da Werkzeug mit hat, kommt man ohne Ersatzzug
>> auch nicht weiter.
>
>Im Zweifel hat man eine funktionierende VR-Bremse, die ist idR

Du hast schon wieder den entscheidenden Satz von mir unterschlagen:


"Vorausgesetzt, das Rad ist technisch in Ordnung."

Im Zweifel ist die zweite Bremse dann ebenfalls ein Kandidat f�r einen
gerissenen Bremnzug. Warum zwingend der hintere Zug reisst, so da� man
noch die vordere Bremse hat, erschlie�t sich mir nicht ganz. Im
Gegentum, das einzige mal wo bei mir ein Bremszug - bei einem
geliehenen Rad! - gerissen ist, war das der vordere Bremszug.

>wichtiger. Aber ja: ein Bremszug, ein Schaltzug wiegt auch nichts.

Wir reden immer noch �ber die gleiche Situation? Eine kurze Tour in
Deutschland und nicht eine Radreise von der inneren zur �usseren
Mongolei?

>> Schaltzug gerissen? Selbst wenn, kein Problem. Bei Kettenschaltung
>> wird mit der Anschlagschraube ein mittlerer Gang eingelegt, und zu
>> gro�e Steigungen schiebt man dann eben.
>
>Tja, jeder, wie er mag. Ich fahre nach 10min eben lieber ganz
>normal weiter.

Ich hab lieber gar keine solche Panne, deshalb halte ich mein Material
in Ordnung. Ein Schaltzug ist mir ein einziges mal gerissen, als Kind
oder Jugendlicher.

OK, wenn ich mit anderen ein Touer mache und gebeten werde mich um das
technische zu k�mmern, dann w�rde ich wahrscheinlich auch etwas mehr
einpacken, sofern ich von deren R�dern nicht restlos �berzeugt bin.
Aber wenn ich alleine fahr brauch ich das Geraffel nicht.

>Ich habe da keinen Unterschied von "gepflegten" zu "ungepflegten"
>bemerken koennen. Defekt der Kette ist eine Ausnahme, kommt aber
>vor. Kuerzen der Kette ist zB auch bei Verlust des Schaltwerks, zB
>durch Ast, eine Moeglichkeit um weiterzufahren.

Das weiss ich, deshalb hab ich ja auch geschrieben da� ich unter
anderen Umst�nden vielleicht einen Kettennieter mitnehmen w�rde, aber
nicht noch zus�tzlich Ersatzkettenglieder.

Thorsten, auf noch auf evtl. n�tigen Shimpanso-Kettenstift hinweisend

Helmut Springer

unread,
May 28, 2009, 6:24:50 AM5/28/09
to
Thorsten Gretenkordt <grete...@gmx.net> wrote:
> Du hast schon wieder den entscheidenden Satz von mir unterschlagen:
> "Vorausgesetzt, das Rad ist technisch in Ordnung."

Er war in dem Kontext irrelevant, ich rede hier nicht von
verrotteten Raedern, aber das scheinst Du zu ignorieren.


> Wir reden immer noch �ber die gleiche Situation? Eine kurze Tour
> in Deutschland und nicht eine Radreise von der inneren zur
> �usseren Mongolei?

Ja. Ich haben zwei Zuege selbst am Rennrad, warum sollte ich sie
fuer kurze Touren ausraeumen. Ich stehe ungern 100km von zu Hause
im Mittelgebirge ohne Schaltung oder Bremse. Habe sie auch schon
mehrfach verbaut, allerdings erst einmal einen an meinem RR.

Christoph Strauch

unread,
May 28, 2009, 6:32:18 AM5/28/09
to
On 28 Mai, 12:24, Helmut Springer wrote:

> Ja.  Ich haben zwei Zuege selbst am Rennrad, warum sollte ich sie
> fuer kurze Touren ausraeumen. Ich stehe ungern 100km von zu Hause
> im Mittelgebirge ohne Schaltung oder Bremse.  Habe sie auch schon
> mehrfach verbaut, allerdings erst einmal einen an meinem RR.

Das ist natürlich ein gültiges Argument. Da man einen Brems- und einen
Schaltungszug ohnehin immer bevorratet, kann man den Vorrat auch
mitführen....im Keller müsste man erst suchen, am Rad hat man ihn
gleich da wo man ihn braucht.

Thorsten Gretenkordt

unread,
May 28, 2009, 7:01:58 AM5/28/09
to
Helmut Springer <delta+...@lug-s.org> schrieb:

>Thorsten Gretenkordt <grete...@gmx.net> wrote:
>> Du hast schon wieder den entscheidenden Satz von mir unterschlagen:
>> "Vorausgesetzt, das Rad ist technisch in Ordnung."
>
>Er war in dem Kontext irrelevant, ich rede hier nicht von
>verrotteten Raedern, aber das scheinst Du zu ignorieren.

Also redest Du von nicht verrotteten, sondern gepflegten R�dern? Ich
auch. Warum die nun gerade diesen Ersatzteilbedarf haben, erschlie�t
sich mir nicht wirklich. Sicher kann da auch /mal/ was unerwartet
kaputt gehen, aber das ist so selten da� sich f�r mich in
zivilisierten Breiten eine Vorsorge daf�r nicht lohnt . Eine Acht nach
einem Unfall ist ja zwar ein m�gliches Problem, andererseits sind
genug andere Szenarien denkbar wo dann eine Weiterfahrt gar nicht mehr
m�glich ist. Wenn ich alle Eventualit�ten ber�cksichtigen w�rde,
m�sste ich auf jeder l�ngeren Tour ein Faltrad im BobYak hinter mir
herziehen...

>> Wir reden immer noch �ber die gleiche Situation? Eine kurze Tour
>> in Deutschland und nicht eine Radreise von der inneren zur
>> �usseren Mongolei?
>
>Ja. Ich haben zwei Zuege selbst am Rennrad, warum sollte ich sie
>fuer kurze Touren ausraeumen. Ich stehe ungern 100km von zu Hause
>im Mittelgebirge ohne Schaltung oder Bremse. Habe sie auch schon
>mehrfach verbaut, allerdings erst einmal einen an meinem RR.

War bei mir noch nie n�tig, weder auf Touren noch langen
Trainingsfahrten mit dem Rennrad. Allerdings schaue ich mir die Z�ge
regelm��ig an und tausche die alle paar Jahre gegen neue aus. Entweder
Du machst in dieser Hinsicht was flacsh, oder Du hast mal extremes
Pech gehabt.

Hans Holbein

unread,
May 28, 2009, 8:47:49 AM5/28/09
to
Ulli Horlacher schrieb:

> L. Horn <elhoe...@googlemail.com> wrote:
>
>> ich plane am Wochenende eine Radtour �ber 140 km mit 3 Leuten.
>
> Und was macht ihr nachmittags? Und erst am zweiten Tag? :-)
>
Nebeneinander, nicht hinereinander.
Message has been deleted

Christoph Strauch

unread,
May 28, 2009, 10:13:45 AM5/28/09
to
On 28 Mai, 16:12, Marcus Endberg wrote:
> >>>* Kettennieter

> Der Nietendruecker in den Sigma "Pocket Tool"(z. B. [1]) taucht
> ebenpfalz, damit kuerze und verschliesse ich seit Jahren meine 7- bis
> 9-fach Ketten vom Angelspochtzubehoerlieferanten.

Wieviele davon unterwegs?


Anton Ertl

unread,
May 28, 2009, 7:58:59 AM5/28/09
to
Thorsten Gretenkordt <grete...@gmx.net> writes:
>Aber grunds�tzlich: hast Du eine Kommastelle vergessen? F�r l�ppische
>140 km braucht man nur Werkzeug um einen Schlauch zu wechseln, was
>soll auf so einer kurzen Strecke kaputt gehen?

Alles, was auf jeder anderen Strecke auch kaputt gehen kann.

Die Frage ist eher, was man macht, wenn was kaputt geht und man es
nicht reparieren kann. Bei einer Solo-Tagestour schiebe ich halt
notfalls bis zum naechsten Bahnhof oder rufe einen Freund an, der mich
abholt. Bei einer langen Urlaubstour geht das halt nicht so gut, da
muss ich besser ausgeruestet sein. Wie das beim OP bei einer
Wochenendtour zu dritt ist, muss er selbst ueberlegen.

- anton
--
de.rec.fahrrad FAQ: http://0x1a.de/rec/fahrrad/

Nico Hoffmann

unread,
May 28, 2009, 11:07:38 AM5/28/09
to
L. Horn schreibt:

> Ulli Horlacher wrote:
>
>> L. Horn <elhoe...@googlemail.com> wrote:
>>

>>> ich plane am Wochenende eine Radtour ᅵber 140 km mit 3 Leuten.


>>
>> Und was macht ihr nachmittags? Und erst am zweiten Tag? :-)
>

> Natᅵrlich kᅵnnte man die 140 km an einem halben Tag runterrobben. Aber wir


> wollten auch ein bisschen was von der Landschaft und den Orten durch die

> wir fahren mitnehmen, daher fahren wir ᅵber zwei Tage, jeweils etwa 70 km.


>
>>> Was empfielt sich noch?
>>
>> Erste-Hilfe-Set.
>
> Das ist eine gute Idee, Danke!

Ihr solltet im Notfall alle wesentlichen Schrauben am Rad auf- und
zukriegen. Danach muss man das Werkzeug auswᅵhlen. Evtl. sind
Verschraubungen dabei, wo man einen zweiten Schlᅵssel zum Gegenhalten
braucht. Der muss dann natᅵrlich auch mit.

Ich finde auᅵerdem noch eine Zange und eine Feile nᅵtzlich. Ich fᅵhre
auᅵerdem eine Probierpackung Fett und etwas Handwaschpaste mit.

Auᅵerdem sind dann auch entsprechende Ersatzteile wichtig. Was nᅵtzt
es, wenn ihr zwar irgenein Trum aus- und einbauen kᅵnnt, aber kein
Ersatzteil da habt. Sonntag vormittag auf dem platten Land ist das
immer sehr schwer aufzutreiben.

Anders als Thorsten Gretenkordt bin z.B. ich offenbar nicht in der
Lage, mein Fahrrad in Schuᅵ zu halten. Daher hat mir die Strategie,
die ganze Schlosserei auf lᅵngeren Strecken mitzuschleppen, schon
mehrfach den Tag gerettet. Das letzte Mal vor genau einer Woche
(Feiertag), als ein Schaltzug zu ersetzen war. Ohne die Reparatur
hᅵtte ich mitten im Erzgebirge einigermaᅵen alt ausgesehen...


N., note to self: Schaltzug nachkaufen!
--
Wo soll's denn herkommen?

Message has been deleted

Bernhard Agthe

unread,
May 28, 2009, 12:20:01 PM5/28/09
to
Hi,

L. Horn wrote:
> ich plane am Wochenende eine Radtour über 140 km mit 3 Leuten. Mir stellt

Viel Spass ;-)

> sich dabei die Frage, was man an Werkzeug mitnehmen sollte. Ich habe
> bislang folgendes eingepackt:
>
> * Imbusschlüssel
> * Schraubenschlüssel (welche Größen sollte man da mitnehmen?)

> * Kettennieter
> * Nippelspanner


> * Flickzeug und Reifenheber
> * Luftpumpe
>
> Was empfielt sich noch?

1.Hilfe-Pack. Unbedingt. Ist wichtiger als alles Werkzeug ;-)

Die angesprochenen Werkzeuge finden sich häufig in sehr kompakter Form
an Mini-Multi-Tools (z.B. <http://www.topeak.de>). Falls das nicht die
einzige Tour bleibt, kann es sich irgendwann mal lohnen, sowas
anzuschaffen ;-) Andernfalls kann man sich bei der Werkzeugauswahl gut
an solchen Tools orientieren ;-)

Ein paar Ersatzteile (Ersatzschlauch, Esatz-Bremsseil...) können
durchaus praktisch sein. Allerdings sollte man darauf achten, dass
offensichtliche Defekte vor der Abfahrt repariert werden... Also heute
abend einfach mal eine kleine Proberunde drehen ;-)

Zuletzt noch ein komisch klingender Tipp: Nur Werkzeuge und Ersatzteile
mitnehmen, mit denen man umzugehen weiß.

Viel Spass...

Joerg Fischer

unread,
May 28, 2009, 1:20:56 PM5/28/09
to
L. Horn <elhoe...@googlemail.com> wrote:

Ich hab einen kompletten Ersatzschlauch dabei. Es gibt Pannen, die mit
Flickzeug nicht reparabel sind. Ansonsten für jede relevante Schraube -
das ist von Deinem Rad abhängig - einen Inbus, Knochen, was auch immer.
Zur Notreparatur eines gerissenen Bowdenzuges hat sich eine
Lüsterklemme aus dem Elektrobereich bewährt. Meistens hab ich noch so
ein Multitool-Dingens mit, mit Kombi- und Kneifzange, Minifeile und so
Kram. ich glaub aber, das hab ich noch nie gebraucht. :-)

Tschau, Jörg

--
Computers are like airconditioners:
they stop working properly if you open Windows.

L. Horn

unread,
May 28, 2009, 2:52:44 PM5/28/09
to
Hi,

das mit dem Erste-Hilfe-Pack werde ich berücksichtigen. Daran habe ich
überhaupt nicht gedacht.

Ich hätte vielleicht erwähnen sollen, dass ich die Topeak Survival Gearbox
habe und mitnehme. Mir war es eher wichtig zu erfahren, welche Werkzeuge
darüber hinaus wichtig wären (z.B. Pedalschlüssel oder so).

Mein Fahrrad ist ein Reiserad (Rohloffnabe, Magura Felgenbremsen). Da mache
ich mir weniger Sorgen (auch wenn das natürlich kein Garant für
Ausfallsicherheit ist). Ich denke eher an die Räder meine Begleiterinnen,
denn in welchem Zustand die sind werde ich erst morgen erfahren.

> Zuletzt noch ein komisch klingender Tipp: Nur Werkzeuge und Ersatzteile
> mitnehmen, mit denen man umzugehen weiß.

Das ist wohl wahr... Sonst bringt das ganze nichts außer Mehrgewicht.

> Viel Spass...

Danke, ich hoffe den werde ich haben!


L. Horn.

Christoph Strauch

unread,
May 28, 2009, 2:52:58 PM5/28/09
to
Marcus Endberg <nu...@nueb.de> wrote:

> X-No-Archive: yes

> Keine, fieso?

Ich m�chte herausfinden, ob es sinnvoll ist einen Kettennieter mitzuf�hren,
wenn man nicht gerade unterwegs planm��ig Ketten wechseln m�chte.

L. Horn

unread,
May 28, 2009, 2:56:09 PM5/28/09
to
Hallo,

ich freue mich sehr über die rege Beteiligung und habe schon einige gute
Tipps erhalten. Ich möchte allerdings klarstellen, dass es sich nicht um
verrottete Räder handelt. Allerdings kann einem immer mal was passieren,
und obwohl die Tour werktags stattfindet, kann man im Mittelgebirge schon
mal ein paar 10-Kilometer bis zum nächsten Radladen schieben. Das möchte
ich im Notfall vermeiden.

LG Lutz Horn

Erik Buchmann

unread,
May 28, 2009, 3:10:42 PM5/28/09
to
Christoph Strauch wrote:
> Ich m�chte herausfinden, ob es sinnvoll ist einen Kettennieter mitzuf�hren,
> wenn man nicht gerade unterwegs planm��ig Ketten wechseln m�chte.

Ist es. Ich habe meinen in den letzten 4 Jahren 2x im Einsatz gebraucht.
Einmal hatte ich einen Chainsuck (vermutlich Schaltfehler bei kr�ftigem
Antritt und schwerem Gep�ck), und musste ein paar verdrehte
Kettenglieder rausoperieren. Weiterfahrt problemlos m�glich; ohne
Nietendr�cker dagegen Tourende.

Das andere mal vor nicht ganz zwei Wochen, wo ich mir das Schaltwerk
abgerissen habe. Ein paar Kettenglieder rausgenommen, und ich hatte ein
Singlespeed, mit dem ich immernoch die 25km bis zum n�chsten gr��eren
Bahnhof flott fahren konnte. Anderenfalls w�rs ein l�ngerer Fu�marsch
gewesen.

Zu einem Kettennieter sollte man immernoch ein bis zwei Kettenschl�sser
mitnehmen. Wiegen praktisch nichts, und man hat kein Gefummel mit den
Nietstiften.

Erik

Tichon Popp

unread,
May 28, 2009, 3:28:58 PM5/28/09
to
L. Horn schrieb:
> Hallo,

>
>
> ich plane am Wochenende eine Radtour über 140 km mit 3 Leuten. Mir stellt
> sich dabei die Frage, was man an Werkzeug mitnehmen sollte. Ich habe
> bislang folgendes eingepackt:
>
> * Imbusschlüssel
> * Schraubenschlüssel (welche Größen sollte man da mitnehmen?)
> * Kettennieter
> * Nippelspanner
> * Flickzeug und Reifenheber
> * Luftpumpe
>
> Was empfielt sich noch?
>
An Schlüsseln (Maul oder Inbus) möglichst nur die, die auch gebraucht
werden. Maul: 8mm, 10mm und 15 sind die gängigsten. Wenn der 15er flach
ist, bekommst Du auch die Pedale ab. Inbus wären 4,5,6. Kettennieter auf
Tour habe ich genauso selten wie Nippelspanner gebraucht: Nie. Schon mal
gar nicht auf nur 140km. Reifenheber / Flickzeug / Ersatzschlauch und
die passenden Werkzeuge um das Laufrad ggf. ausbauen zu können ist
allerdings unentbehrlich. Das ist üblicherweise ein 5er Inbus oder 15er
Maul bzw. bei Schnellspannern gar nix.

Sonst vielleicht noch ein paar Kabelbinder. Bei zwei Tagen wird ja wohl
nicht allzuviel passieren.

Gerald Eíscher

unread,
May 28, 2009, 3:58:15 PM5/28/09
to
Am 28.05.2009 8:49 Uhr schrieb Ulli Horlacher:
> L. Horn <elhoe...@googlemail.com> wrote:
>
>> ich plane am Wochenende eine Radtour ᅵber 140 km mit 3 Leuten.
>
> Und was macht ihr nachmittags?

Fahren. Erfahrungsgemᅵᅵ kommt man vor 11:00 eh nicht weg *gᅵhn*

> Und erst am zweiten Tag? :-)

In der Sonne liegen?

>> Was empfielt sich noch?
>
> Erste-Hilfe-Set.

Kettenschloss.

Tulpe hatte frᅵher ein Notwerkzeug als Schlᅵsselanhᅵnger. Hat sich bei
mir schon bewᅵhrt, um zum Bleistift die Sattelhᅵhe zu ᅵndern oder eine
gelockerte Speiche anzuziehen. Scheint es nicht mehr zu geben.

--
Gerald

| FAQ zu de.rec.fahrrad: http://0x1a.de/rec/fahrrad/ |
| Wiki von de.rec.fahrrad: http://de-rec-fahrrad.de |

Gerald Eíscher

unread,
May 28, 2009, 4:01:38 PM5/28/09
to
Am 28.05.2009 7:38 Uhr schrieb L. Horn:
>
> ich plane am Wochenende eine Radtour ᅵber 140 km mit 3 Leuten. Mir stellt

> sich dabei die Frage, was man an Werkzeug mitnehmen sollte. Ich habe
> bislang folgendes eingepackt:

Wenn die Rᅵder ordentlich gewartet sind und die Leute nicht mit
irgendwelchen Gurken daherkommen, dann braucht ihr:

> * Flickzeug und Reifenheber
> * Luftpumpe

Fᅵr Laufrᅵder ohne Schnellspanner noch einen 15er Schlᅵssel.

Ersatzweise ein, zwei Dosen Pannenspray.

Message has been deleted

Tichon Popp

unread,
May 28, 2009, 5:03:35 PM5/28/09
to
Joerg Fischer schrieb:

> L. Horn <elhoe...@googlemail.com> wrote:
>
> Zur Notreparatur eines gerissenen Bowdenzuges hat sich eine
> Lüsterklemme aus dem Elektrobereich bewährt.
Wo reißen denn Deine Züge?

Thorsten Gretenkordt

unread,
May 28, 2009, 6:55:15 PM5/28/09
to
Nico Hoffmann <oxen...@gmx.de> schrieb:


>Ihr solltet im Notfall alle wesentlichen Schrauben am Rad auf- und

>zukriegen. Danach muss man das Werkzeug ausw�hlen. Evtl. sind
>Verschraubungen dabei, wo man einen zweiten Schl�ssel zum Gegenhalten
>braucht. Der muss dann nat�rlich auch mit.

Man kann dabei die Schl�sselanzahl minimieren, indem man
Sechskantschrauben durch Inbus ersetzt. Sowie Schraubenschl�ssel
abseits der Standards�tze nutzt, etwa 8x10 statt 8x9 und 10x11; oder
13x15 f�r Radmuttern und Sattelkloben.

>Ich finde au�erdem noch eine Zange und eine Feile n�tzlich. Ich f�hre
>au�erdem eine Probierpackung Fett und etwas Handwaschpaste mit.

Das ist aber meines Erachtens nur f�r die ganz gro�e Tour wirklich
n�tig. Zange und eine Feile sind an Leatherman und Konsorten,
empfiehlt sich eh (da sind auch gleich noch Schraubendreher bei).

Da f�llt mir die Schottlandtour ein vor vielen Jahren, wo die
eingeplanten Bremsgummis bald ungeplant gewechselt werden mussten,
nachdem in 3/4 Stunde runtergefahren war was wir vorher in 2 Tagen an
H�he gemacht hatten... Auch die Ersatzspeichen waren schnell
aufgezehrt und mussten bei einem verl�ngertem Aufenthalt vor Ort
erg�nzt werden. Kontinentale Speichenl�ngen hatte der freundliche zwar
nicht vorr�tig, aber als gute Kunden bekamen wir ein S�geblatt und
eine Feile dazu geschenkt. Als wir den H�ndler am n�chsten Tag kurz
nach der Abfahrt wieder aufsuchen mussten, ging der schon instinktiv
zum Speichenregal. Wir brauchten aber diesmal ein komplettes Fahrrad,
ob er vielleicht ein Vorderrad in Zahlung nehmen w�rde... ;-)
Aber f�r sowas kann man nicht voraus planen.
Eine Laufradbaudiskussion ist hier nicht n�tig, das war im Zeitalter
von verzinkten Speichen und Stahlfelgen (Schottland... Regen...
*schwitz*)

>Anders als Thorsten Gretenkordt bin z.B. ich offenbar nicht in der

>Lage, mein Fahrrad in Schu� zu halten. Daher hat mir die Strategie
>die ganze Schlosserei auf l�ngeren Strecken mitzuschleppen, schon


>mehrfach den Tag gerettet. Das letzte Mal vor genau einer Woche

�hm, wenn Du in der Lage bist unterwgs zu schlossern, dann kannst Du
das auch vorbeugend zu Hause. Regelm��ige Wartung kostet zwar erstmal
Zeit, ist aber im Endeffekt besser und k�rzer als unterwegs zu
macgyuvern bzw mit Bahn oder Auto nach Hause zu kommen. Und Du lernst
Dein Fahrrad mit seinen Schw�chen kennen.

>(Feiertag), als ein Schaltzug zu ersetzen war. Ohne die Reparatur

>h�tte ich mitten im Erzgebirge einigerma�en alt ausgesehen...

Gerissene Z�ge k�ndigen sich doch vorher an oder fallen wenigstens bei
einer Sichtpr�fung auf.

Apropos, ein kleines Sortiment passender Schrauben und Muttern w�re
auch nicht verkehrt. Doof wenn sich die Geb�cktr�gerbefestigung in die
Botanik verkr�mmelt. Aber auch losgerappelte Schrauben hat man meist
entweder am laufenden Band oder gar nicht. Schraubensicherungen jeder
Art sind Dein Freund.

Gerald Eíscher

unread,
May 28, 2009, 7:26:52 PM5/28/09
to
Am 28.05.2009 17:07 Uhr schrieb Nico Hoffmann:
> L. Horn schreibt:

>
>> Das ist eine gute Idee, Danke!
>
> Ihr solltet im Notfall alle wesentlichen Schrauben am Rad auf- und
> zukriegen.

Dazu mᅵsste er eine halbe Fahrradwerkstᅵtte mitfᅵhren. Bitte am Teppich
bleiben. Das was der OP fahren will, fᅵllt fᅵr einen Radamateur unter
"normale Trainingsrunde".

Christoph Strauch

unread,
May 29, 2009, 1:27:41 AM5/29/09
to
On 28 Mai, 22:37, Marcus Endberg wrote:
>
> Christoph Strauch wrote:
> > Ich möchte herausfinden, ob es sinnvoll ist einen Kettennieter mitzuführen,
>
> Notwendig war's bei mir (zum Glueck) noch nicht.

Eben, bei mir auch nicht...obwohl oder weil ich immer einen mitführe.

> > wenn man nicht gerade unterwegs planmäßig Ketten wechseln möchte.  
>
> Warum sollte man Ketten 'planmaessig' wechseln?

Frag das RM.

Roland White

unread,
May 29, 2009, 1:40:56 AM5/29/09
to
L. Horn <elhoe...@googlemail.com> schrieb:
> Hallo,
>
>
> ich plane am Wochenende eine Radtour �ber 140 km mit 3 Leuten. Mir stellt

> sich dabei die Frage, was man an Werkzeug mitnehmen sollte. Ich habe
> bislang folgendes eingepackt:
>
> * Imbusschl�ssel
> * Schraubenschl�ssel (welche Gr��en sollte man da mitnehmen?)
> * Kettennieter
> * Nippelspanner

> * Flickzeug und Reifenheber
> * Luftpumpe
>
> Was empfielt sich noch?

Das ganze Zeug einem Anderen mitgeben.


--
Die From-Adresse ist gueltig, fuer PM aber bitte hinter dem Vornamen
noch ".white" einfuegen.

Christoph Maercker

unread,
May 29, 2009, 2:34:23 AM5/29/09
to
Nico Hoffmann wrote:
> Ich finde auᅵerdem noch eine Zange und eine Feile nᅵtzlich. Ich fᅵhre
> auᅵerdem eine Probierpackung Fett und etwas Handwaschpaste mit.

Beides lᅵsst sich durch einen alten Lappen ersetzen. Man bekommt den
groben Dreck runter und die Hᅵnde bleiben (un)schᅵn gefettet. ;-)

> Auᅵerdem sind dann auch entsprechende Ersatzteile wichtig. Was nᅵtzt
> es, wenn ihr zwar irgenein Trum aus- und einbauen kᅵnnt, aber kein
> Ersatzteil da habt. Sonntag vormittag auf dem platten Land ist das
> immer sehr schwer aufzutreiben.

Fᅵr normale Touren hat mir Flickzeug immer genᅵgt. Zusᅵtzlich allenfalls
einzelne Teile, deren Anfᅵlligkeit bekannt ist. In meinem speziellen
Fall waren es meist Rᅵcklichtbirnen und Ventile bzw. Schlauchstᅵckchen
fᅵr die selbigen.

> Anders als Thorsten Gretenkordt bin z.B. ich offenbar nicht in der
> Lage, mein Fahrrad in Schuᅵ zu halten. Daher hat mir die Strategie,
> die ganze Schlosserei auf lᅵngeren Strecken mitzuschleppen, schon
> mehrfach den Tag gerettet. Das letzte Mal vor genau einer Woche
> (Feiertag), als ein Schaltzug zu ersetzen war. Ohne die Reparatur
> hᅵtte ich mitten im Erzgebirge einigermaᅵen alt ausgesehen...

Gerade Schaltzugwechsel haben so ihre Tᅵcken, besonders unterwegs. Sie
wᅵren auch gar nicht notwendig. wenn wenigstens Schaltnaben in einen
mittleren Gang springen wᅵrden, wenn der Schaltzug reiᅵt. Gibt es evtl.
einen Trick, wie man das bei gᅵngigen SRAM und Shimano-Naben hinbekommt?
Abgerissenes Schaltseil irknwo festknoten oder so?
--


CU Christoph Maercker.

Transport + Sport = Radfahren

Markus Imhof

unread,
May 29, 2009, 3:10:55 AM5/29/09
to
On 29 Mai, 08:34, Christoph Maercker <cm-spamsau...@gmx.net> wrote:
...
> Gerade Schaltzugwechsel haben so ihre Tücken, besonders unterwegs. Sie
> wären auch gar nicht notwendig. wenn wenigstens Schaltnaben in einen
> mittleren Gang springen würden, wenn der Schaltzug reißt. Gibt es evtl.
> einen Trick, wie man das bei gängigen SRAM und Shimano-Naben hinbekommt?

> Abgerissenes Schaltseil irknwo festknoten oder so?

Mit der 3-Gang (von der 3x7) ging das ganz gut, indem ich das Kettchen
rausgezogen habe und eine Sicherheitsnadel durch das passende Glied
geschoben habe. Das war die Tour zur WM in Brighton. Auf der Hinfahrt
erst mal einen Kugelkäfig in der Nabe zerlegt. Der Händler hatte
latürnich keine genau passenden Ersatzkugeln, also irgendwas halbwegs
passendes reingesetzt. Auf der Rückfahrt dann so etwa 200 km von zu
Hause hat sich dann der oben angesprochene Schaltzug verabschiedet -
von da an eben nur noch im mittleren Nabengang weiter (war zum Glück
flach). Und dann, so etwa 50 km vor dem Ziel, fängt die Nabe (mit dem
notreparierten Kugellager) wieder an zu knirschen und zu wackeln...
hat dann aber doch noch durchgehalten.

Gruß
Markus


Roland White

unread,
May 29, 2009, 3:12:09 AM5/29/09
to
Nico Hoffmann <oxen...@gmx.de> schrieb:

> L. Horn schreibt:
>
>> Ulli Horlacher wrote:
>>
>>> L. Horn <elhoe...@googlemail.com> wrote:
>>>
>>>> ich plane am Wochenende eine Radtour �ber 140 km mit 3 Leuten.

[...]

> Ihr solltet im Notfall alle wesentlichen Schrauben am Rad auf- und

> zukriegen. Danach muss man das Werkzeug ausw�hlen. Evtl. sind
> Verschraubungen dabei, wo man einen zweiten Schl�ssel zum Gegenhalten
> braucht. Der muss dann nat�rlich auch mit.


>
> Ich finde au�erdem noch eine Zange und eine Feile n�tzlich. Ich f�hre

> au�erdem eine Probierpackung Fett und etwas Handwaschpaste mit.

Tja. Jeder hat halt so seine Marotten. Wenn der OP allerdings alle
bislang aufgeworfenen Vorlieben addiert, kann er f�r den Transport auch
gleich einen VW-Bus mieten.

> Au�erdem sind dann auch entsprechende Ersatzteile wichtig. Was n�tzt
> es, wenn ihr zwar irgenein Trum aus- und einbauen k�nnt, aber kein


> Ersatzteil da habt. Sonntag vormittag auf dem platten Land ist das
> immer sehr schwer aufzutreiben.

Schon, schon. Trotzdem habe ich auf Dutzenden von Mehrtages-Touren in
den letzen Jahren nie mehr dabeigehabt, als ich bei Kurz-Touren auch
mitnehme: Pocket-Tool, Flickzeug, Ersatz-Schlauch und Pumpe.


Jm2ct

Bernhard Agthe

unread,
May 29, 2009, 3:48:27 AM5/29/09
to
Hi,

L. Horn wrote:
> Ich hätte vielleicht erwähnen sollen, dass ich die Topeak Survival Gearbox
> habe und mitnehme. Mir war es eher wichtig zu erfahren, welche Werkzeuge
> darüber hinaus wichtig wären (z.B. Pedalschlüssel oder so).

Falls ein Nabenschaltungs-Rad dabei ist (oder eins mit Achsmuttern),
sollte noch ein passender Schlüssel mit - damit man notfalls das Rad
ausbauen kann, um den Schlauch zu wechseln.

Tipp am Rande - wenn man das Loch findet, kann man auch flicken, ohne
das Rad aus dem Fahrrad auszubauen ;-)

> Ich denke eher an die Räder meine Begleiterinnen,
> denn in welchem Zustand die sind werde ich erst morgen erfahren.

Kenne ich... Bei Radtouren mit Freunden gehe ich eigentlich immer davon
aus, dass deren Fahrräder grundlegend tourentauglich sind. Dabei habe
ich meistens Flickzeug, Ersatzschlauch und ein Bremsseil. Dazu halt so
ein Mini-Werkzeug und meist eine Mini-Pumpe. Kabelbinder ;-) Das reicht
meistens, um jedes Fahrrad grundlegend fahrtauglich zu machen -
zumindest, um die Weiterfahrt zu ermöglichen (egal wie ;-)

Wie gesagt, wir hatten schon einen Mitfahrer mit einem total verkommenen
Rad (Bremsen gingen gar nicht), der meinte, er müsse nichts reparieren.
Dass er unterwegs fast im Graben landete, weil er nicht bremsen konnte
ist sein Problem ;-) Solange er nicht darum bittet repariere ich ihm
auch nichts - sein Rad.

Nicht zu viel Sorgen machen, das klappt schon ;-)

Ciao...

Joerg Fischer

unread,
May 29, 2009, 3:41:49 AM5/29/09
to
Tichon Popp <popp-re...@netcologne.de> wrote:

>> Zur Notreparatur eines gerissenen Bowdenzuges hat sich eine
>> Lüsterklemme aus dem Elektrobereich bewährt.
> Wo reißen denn Deine Züge?

Das ist mehr oder weniger egal. Ich hab immer nur *einen* Zug als
Ersatz mit, der passt dann von der Länge her in den wenigsten Fällen.
Dann schnippele ich vom Ersatzzug ein passendes Stück ab, setze den
Alten nach und verlängere passend. Ok, so richtig nötig war das
erst ein Mal, normalerweise reißen die ja nicht ohne Ankündigung und
wenn man vor einer längeren Tour einen kritischen Blick auf sein Rad
wirft sollte das nicht passieren. Für den Fall der Fälle ist aber eine
Lüsterklemme und ein Stück Ersatzzug so platzsparend und leicht das es
darauf im Rep.-beutel auch nicht mehr ankommt.

Helmut Springer

unread,
May 29, 2009, 5:52:34 AM5/29/09
to
Thorsten Gretenkordt <grete...@gmx.net> wrote:
> Man kann dabei die Schl�sselanzahl minimieren, indem man
> Sechskantschrauben durch Inbus ersetzt.

Wer hat eigentlich noch Sechskantschrauben am Rad?


> Zange und eine Feile sind an Leatherman und Konsorten, empfiehlt
> sich eh (da sind auch gleich noch Schraubendreher bei).

Ich habe den run auf derartige grosse Multitools nie verstanden:
einzelne Werkzeuge sind idR hochwertiger, genau die gebrauchten,
wesentlich besser in der Handhabung und in Summe nicht signifikant
groesser oder schwerer...

--
MfG/Best regards
helmut springer panta rhei

Christoph Strauch

unread,
May 29, 2009, 5:58:26 AM5/29/09
to
On 29 Mai, 11:52, Helmut Springer wrote:
> Thorsten Gretenkordt wrote:
> > Man kann dabei die Schlüsselanzahl minimieren, indem man

> > Sechskantschrauben durch Inbus ersetzt.
>
> Wer hat eigentlich noch Sechskantschrauben am Rad?
>
> > Zange und eine Feile sind an Leatherman und Konsorten, empfiehlt
> > sich eh (da sind auch gleich noch Schraubendreher bei).
>
> Ich habe den run auf derartige grosse Multitools nie verstanden:
> einzelne Werkzeuge sind idR hochwertiger, genau die gebrauchten,
> wesentlich besser in der Handhabung und in Summe nicht signifikant
> groesser oder schwerer...

Man muß aber vorher überlegen, was man braucht...nicht ganz einfach.
Beim Multitool nimmt einem das der Hersteller ab.

BTW, die Werkzeuge die ich tatsächlich schon unterwegs gebraucht habe
sind der 14er Steckschlüssel zum Festziehen einer 4-Kantkubel. sowie
ein selbstgebasteltes Behelfswerkzeug zum Festziehen der sich lösenden
rechten Tretlagerschale mit FRA-Gewinde

Gerald Eíscher

unread,
May 29, 2009, 7:45:37 AM5/29/09
to
Am 29.05.2009 11:52 Uhr schrieb Helmut Springer:
> Thorsten Gretenkordt <grete...@gmx.net> wrote:
>> Man kann dabei die Schlᅵsselanzahl minimieren, indem man

>> Sechskantschrauben durch Inbus ersetzt.
>
> Wer hat eigentlich noch Sechskantschrauben am Rad?

Besitzer von Vollachsen, ᅵlteren Fahrrᅵdern oder Baumarktrᅵdern der
unteren Preiskategorien.

> Ich habe den run auf derartige grosse Multitools nie verstanden:
> einzelne Werkzeuge sind idR hochwertiger, genau die gebrauchten,
> wesentlich besser in der Handhabung und in Summe nicht signifikant
> groesser oder schwerer...

Die Kᅵufer von Multitools wissen halt nicht, welche Werkzeuge sie
eigentlich brauchen, auᅵerdem bilden diese Dinger ein handliches Paket.

Gerald Eíscher

unread,
May 29, 2009, 7:51:11 AM5/29/09
to
Am 29.05.2009 9:41 Uhr schrieb Joerg Fischer:
> Tichon Popp <popp-re...@netcologne.de> wrote:
>
>>> Zur Notreparatur eines gerissenen Bowdenzuges hat sich eine
>>> Lᅵsterklemme aus dem Elektrobereich bewᅵhrt.
>> Wo reiᅵen denn Deine Zᅵge?

>
> Das ist mehr oder weniger egal. Ich hab immer nur *einen* Zug als
> Ersatz mit, der passt dann von der Lᅵnge her in den wenigsten Fᅵllen.

Und? Ersatzzᅵge kauft man selbstverstᅵndlich fᅵr Hinterrad bzw. hinteres
Schaltwerk. Abschneiden oder aufrollen kann man immer noch.

Christoph Strauch

unread,
May 29, 2009, 7:52:56 AM5/29/09
to
On 29 Mai, 13:45, Gerald Eíscher wrote:
> Am 29.05.2009 11:52 Uhr schrieb Helmut Springer:
>
> > Thorsten Gretenkordt wrote:
> >> Man kann dabei die Schlüsselanzahl minimieren, indem man

> >> Sechskantschrauben durch Inbus ersetzt.
>
> > Wer hat eigentlich noch Sechskantschrauben am Rad?
>
> Besitzer von Vollachsen,

Das sind aber Außerbus-Schrauben, sie lassen sich nämlich nicht durch
Imbus-Schrauben ersetzen.

Gerald Eíscher

unread,
May 29, 2009, 8:23:27 AM5/29/09
to
Am 29.05.2009 13:52 Uhr schrieb Christoph Strauch:

> On 29 Mai, 13:45, Gerald Eᅵscher wrote:
>> Am 29.05.2009 11:52 Uhr schrieb Helmut Springer:
>>
>> > Thorsten Gretenkordt wrote:
>> >> Man kann dabei die Schlᅵsselanzahl minimieren, indem man

>> >> Sechskantschrauben durch Inbus ersetzt.
>>
>> > Wer hat eigentlich noch Sechskantschrauben am Rad?
>>
>> Besitzer von Vollachsen,
>
> Das sind aber Auᅵerbus-Schrauben,

Nein, es sind Sechskant*muttern*. Fᅵr die Auswahl des Werkzeugs ist's
natᅵrlich egal, ob Schraube oder Mutter.

Message has been deleted

Christoph Strauch

unread,
May 29, 2009, 11:04:50 AM5/29/09
to
On 29 Mai, 15:07, Rainer Maí <rai...@gmx.de> wrote:
> Christoph Strauch <cstra...@freenet.de> schrieb:
> Davon abgesehen sind im Busse auch Sechskante.

Flasch. Busse sind quaderförmig und haben acht Kanten. Innen wie
außen.

Message has been deleted
Message has been deleted

Thorsten Gretenkordt

unread,
May 29, 2009, 1:29:16 PM5/29/09
to
Helmut Springer <delta+...@lug-s.org> schrieb:

>Thorsten Gretenkordt <grete...@gmx.net> wrote:
>> Man kann dabei die Schl�sselanzahl minimieren, indem man
>> Sechskantschrauben durch Inbus ersetzt.
>
>Wer hat eigentlich noch Sechskantschrauben am Rad?

Alle die ein Rad mit eben solchen gekauft haben und noch nicht auf
Inbus umger�stet haben.

>> Zange und eine Feile sind an Leatherman und Konsorten, empfiehlt
>> sich eh (da sind auch gleich noch Schraubendreher bei).
>
>Ich habe den run auf derartige grosse Multitools nie verstanden:
>einzelne Werkzeuge sind idR hochwertiger, genau die gebrauchten,
>wesentlich besser in der Handhabung und in Summe nicht signifikant
>groesser oder schwerer...

Jein. Aus diesem Grund hab ich statt eines Toepeak oder �hnlichen
Fahrrad-Mulittools entpsrechende Einzelwerkzeuge (die Suche nach einem
guten kleinen Kettennieter schiebe ich noch vor mir her). Aber sowas
wie ein Leatherman ist schon praktisch und sehr vielf�ltig
einzusetzen, nicht nur am Fahrrad. Allein die Kombination aus Spitz-
und Kombizange ist manchmal Gold wert, wobei das so selten vorkommt
da� sich das mitf�hren als seperates Werkzeug kaum lohnt.

Thorsten Gretenkordt

unread,
May 29, 2009, 1:36:20 PM5/29/09
to
Christoph Strauch <cstr...@freenet.de> schrieb:

>On 29 Mai, 13:45, Gerald E�scher wrote:
>> Am 29.05.2009 11:52 Uhr schrieb Helmut Springer:
>>
>> > Thorsten Gretenkordt wrote:

>> >> Man kann dabei die Schl�sselanzahl minimieren, indem man


>> >> Sechskantschrauben durch Inbus ersetzt.
>>
>> > Wer hat eigentlich noch Sechskantschrauben am Rad?
>>
>> Besitzer von Vollachsen,
>

>Das sind aber Au�erbus-Schrauben, sie lassen sich n�mlich nicht durch
>Imbus-Schrauben ersetzen.

Das ginge schon, mit Inbus-Hutmuttern. Wenn es die denn g�be...
F�r Achsmuttern hab ich sowas noch nicht gesehen (aber auch noch nie
gesucht). Bei Nabenschaltung wird man aber eh wieder einen
Maulschl�ssel brauchen (hohle Inbushutmuttern w�ren wohl gar zu
exotisch)
Inbus-Hutmuttern hab ich einige f�r Bremszug-Quertr�ger, die h�te ich
wie einen Schatz.

Thorsten

Günther Schwarz

unread,
May 29, 2009, 1:35:10 PM5/29/09
to
Tichon Popp wußte:

Mit der Lüstelklemme oder besser einem Schraubnippel kann man das
Schaltwerk auf einem passenden Ritzel fixieren, falls der Zug am Nippel
gerissen ist. So etwas gehört hier auch zum Bordwerkzeug.

Günther

Günther Schwarz

unread,
May 29, 2009, 1:35:16 PM5/29/09
to
Marcus Endberg wußte:


> Christoph Strauch wrote:
>> Ich möchte herausfinden, ob es sinnvoll ist einen Kettennieter
>> mitzuführen,
>
> Notwendig war's bei mir (zum Glueck) noch nicht.

Defekte an der Kette kamen hier schon ein einige Male vor. Allerdings nie
am eigenen Fahrrad. Wichtig ist, ein Kettenschloß mitzunehmen, da das
Vernieten der Kette auf der Straße nun wirklich keinen Spaß macht.

Günther

Günther Schwarz

unread,
May 29, 2009, 1:35:30 PM5/29/09
to
Helmut Springer wußte:

> Thorsten Gretenkordt <grete...@gmx.net> wrote:
>> Man kann dabei die Schlüsselanzahl minimieren, indem man


>> Sechskantschrauben durch Inbus ersetzt.
>
> Wer hat eigentlich noch Sechskantschrauben am Rad?

Jede(r) mit Schutzblechen zum Beispiel. Und die rappeln sich schon mal
lose.

Günther

Message has been deleted
Message has been deleted
Message has been deleted
Message has been deleted

Ervin Peters

unread,
May 29, 2009, 2:32:55 PM5/29/09
to
Joerg Fischer am Fri, 29 May 2009 09:41:49 +0200:

> Tichon Popp <popp-re...@netcologne.de> wrote:
>
>>> Zur Notreparatur eines gerissenen Bowdenzuges hat sich eine
>>> Lüsterklemme aus dem Elektrobereich bewährt.
>> Wo reißen denn Deine Züge?
>
> Das ist mehr oder weniger egal.

Meinen nicht. Biete > 6x in den biegungen der Daumenschalthebel und
einmal diekt an der Klemmschraube vorderer Umwerfer.

Gut das am Umwerfer könnte man mit einer Lüsterklemme und einem Zugrest
überbrücken, in den Schalthebeln kurz hinter den Nippeln aber nicht.

> normalerweise reißen die ja nicht ohne Ankündigung

Eben. pling pling pling, Sehne für Sehen, das Schaltverhalten wird
weicher und schwerer weil die neuen Enden sich in der Zugführung
verklemmen.

ervin

--
"Die Gleichung 'Zeit ist Geld' ist falsch. Man kann für Geld keine
Lebenszeit zurückkaufen."
Rüdiger Dahlke in der SZ vom 13.03.2009

Gerald Eíscher

unread,
May 29, 2009, 2:38:31 PM5/29/09
to
Am 29.05.2009 19:35 Uhr schrieb Gᅵnther Schwarz:
> Helmut Springer wuᅵte:
>
>> Thorsten Gretenkordt <grete...@gmx.net> wrote:
>>> Man kann dabei die Schlᅵsselanzahl minimieren, indem man

>>> Sechskantschrauben durch Inbus ersetzt.
>>
>> Wer hat eigentlich noch Sechskantschrauben am Rad?
>
> Jede(r) mit Schutzblechen zum Beispiel. Und die rappeln sich schon mal
> lose.

Sh*m*n* Rennradbremsen haben jedenfalls manche auch eine Sechskantmutter
zur Konterung eines Gelenkbolzens. Aber niemand wird unterwegs seine
Rennradbremse zerlegen wollen und Kotflᅵgel kann man auch bis zur
nᅵchsten Tankstelle klappern lassen.
Besser, vor Fahrtantritt alle Schrauben und Muttern auf festen Sitz
kontrollieren, als eine halbe Werkstᅵtte mitschleppen und unterwegs am
Rad herumfummeln mᅵssen.

Gerald Eíscher

unread,
May 29, 2009, 2:43:17 PM5/29/09
to
Am 29.05.2009 19:35 Uhr schrieb Gᅵnther Schwarz:
>
> Mit der Lᅵstelklemme oder besser einem Schraubnippel kann man das
> Schaltwerk auf einem passenden Ritzel fixieren, falls der Zug am Nippel
> gerissen ist. So etwas gehᅵrt hier auch zum Bordwerkzeug.

Ach was. Schaltwerkanschlagschraube reindrehen und mit Zweigangschaltung
50/14 - 36/14 weiter fahren. BTDTGTT

Message has been deleted
Message has been deleted

Christoph Strauch

unread,
May 29, 2009, 3:26:43 PM5/29/09
to
Marcus Endberg wrote:

> Christoph Strauch wrote:
>> On 28 Mai, 22:37, Marcus Endberg wrote:
>>>Christoph Strauch wrote:
>>>>Ich m�chte herausfinden, ob es sinnvoll ist einen Kettennieter mitzu
> f�hren,


>>>Notwendig war's bei mir (zum Glueck) noch nicht.
>>

>> Eben, bei mir auch nicht...obwohl oder weil ich immer einen mitf�hre.
>
>
> _Sinnvoll_ wird's dann sein, wenn er das erste Mal benoetigt wird ...

�hnlich wie bei Feuerversicherungen.

> Dass ich gewisse Werkzeuge / Ersatzteile unterwegs noch nicht
> gebraucht habe (NBT2 / Ersatzspeichen z. B.) laesst *mich* jedenfalls
> nicht daran zweifeln, ob ich sie auch bei der naechsten groesseren
> Tour mitnehme. Ich bin kein solcher weight-weenie, dass ich mir von
> eingesparter anderthalb Pfund Werkzeugtasche die Tour versauen lasse.

Nat�rlich nicht, aber wenn man selbst zehntausende von Kilometern gefahren
ist, ohne das mitgef�hrte Werkzeug jemals zu ben�tigen fragt man sich halt,
ob der Schadenfall �berhaupt irgendwo schon einmal eingetreten ist.
Immerhin wurden ja einige Vorkommnisse berichtet.

Message has been deleted

Günther Schwarz

unread,
May 29, 2009, 3:49:21 PM5/29/09
to
Gerald Eíscher wußte:

> Besser, vor Fahrtantritt alle
> Schrauben und Muttern auf festen Sitz kontrollieren, als eine halbe

> Werkstätte mitschleppen und unterwegs am Rad herumfummeln müssen.

Der OP hatte ja gefragt, was er für eine Tour mit Begleitung mitnehmen
soll. Er wird ja wohl nicht alle Räder durchsehen wollen.

Günther

Message has been deleted

Mathias Böwe

unread,
May 29, 2009, 4:05:47 PM5/29/09
to
Tichon Popp <popp-re...@netcologne.de> wrote:

> Joerg Fischer schrieb:


> > L. Horn <elhoe...@googlemail.com> wrote:
> >
> > Zur Notreparatur eines gerissenen Bowdenzuges hat sich eine

> > L�sterklemme aus dem Elektrobereich bew�hrt.
> Wo rei�en denn Deine Z�ge?

Normalerweise nat�rlich da, wo es am ekligsten ist. Aber ich habe
tats�chlich mal einen Schaltzug "mittendrin" per L�sterklemme repariert.
Das ist so lange her, da� ich mich an die Ursache nicht mehr erinnere.
Aber bekanntlich h�lt nichts so lange wie ein Provisorium, und
folgerichtig habe ich dieses Kaonstrukt �ber eine f�nfstellige
Laufleistung spazierengefahren.

Mathias
--
inzwischen wieder ohne Signatur

Nico Hoffmann

unread,
May 29, 2009, 4:22:04 PM5/29/09
to
Thorsten Gretenkordt schreibt:

> Nico Hoffmann <oxen...@gmx.de> schrieb:


> Daher hat mir die Strategie
>>die ganze Schlosserei auf lᅵngeren Strecken mitzuschleppen, schon
>>mehrfach den Tag gerettet. Das letzte Mal vor genau einer Woche
>
> ᅵhm, wenn Du in der Lage bist unterwgs zu schlossern, dann kannst Du
> das auch vorbeugend zu Hause. Regelmᅵᅵige Wartung kostet zwar erstmal
> Zeit, ist aber im Endeffekt besser und kᅵrzer als unterwegs zu
> macgyuvern bzw mit Bahn oder Auto nach Hause zu kommen. Und Du lernst
> Dein Fahrrad mit seinen Schwᅵchen kennen.
>
>>(Feiertag), als ein Schaltzug zu ersetzen war. Ohne die Reparatur
>>hᅵtte ich mitten im Erzgebirge einigermaᅵen alt ausgesehen...
>
> Gerissene Zᅵge kᅵndigen sich doch vorher an oder fallen wenigstens bei
> einer Sichtprᅵfung auf.


Ja. Ich hab's aber trotzdem einfach nicht gesehen, obwohl ich das
Fahrrad ein paar Wochen vorher noch zerlegt und wieder zusammengebaut
habe. Die Schwergᅵngigkeit schob ich auf den Winterbetrieb, und ein
bischen ᅵl hatte tatsᅵchlich auch einen merkbaren Effekt.

Der Zug ist direkt am Schaltwerk gerissen, vielleicht einen cm vor der
Klemmschraube. Ich hab's erst gemerkt, als sich die gerissenen Adern
irgendwo verklemmt hatten und das Schaltwerk nicht mehr schaltete.


N.
--
Wo soll's denn herkommen?

Gerald Eíscher

unread,
May 29, 2009, 5:27:41 PM5/29/09
to
Am 29.05.2009 21:26 Uhr schrieb Christoph Strauch:
> Marcus Endberg wrote:
>
>> Christoph Strauch wrote:
>>> On 28 Mai, 22:37, Marcus Endberg wrote:
>>>>Christoph Strauch wrote:
>>>>>Ich mᅵchte herausfinden, ob es sinnvoll ist einen Kettennieter mitzu
>> fᅵhren,

>>>>Notwendig war's bei mir (zum Glueck) noch nicht.
>>>
>>> Eben, bei mir auch nicht...obwohl oder weil ich immer einen mitfᅵhre.

>>
>> _Sinnvoll_ wird's dann sein, wenn er das erste Mal benoetigt wird ...
>
> ᅵhnlich wie bei Feuerversicherungen.

Nein, im Gegensatz zu einem Brand kann durch ein nicht mitgefᅵhrtes
Werkzeug kaum eine Existenz zerstᅵrt werden.

Gerald Eíscher

unread,
May 29, 2009, 5:35:52 PM5/29/09
to
Am 29.05.2009 21:58 Uhr schrieb Rainer Maᅵ:
> Gerald Eᅵscher <Dein-H...@liebt-dich.info> schrieb:

>
>>Sh*m*n* Rennradbremsen haben jedenfalls manche auch eine Sechskantmutter
>>zur Konterung eines Gelenkbolzens. Aber niemand wird unterwegs seine
>>Rennradbremse zerlegen wollen und Kotflᅵgel
>
> Bereits die Wortwahl lᅵsst vernuten, dass der Autor sich mit den
> Sch***flatterern wenig auskennt ...

>
>>kann man auch bis zur
>>nᅵchsten Tankstelle klappern lassen.
>
> Also z.B. 40 km Pflasterstraᅵe am Sonntag?

Bei Paris-Roubaix benutzen sie keine Kotflᅵgel.

> Weiᅵt du, wie schnell der Salat auseinanderfᅵllt, wenn er erstmal so locker
> ist, dass der User (oder ein Mitfahrer) etwas schnallt?

Nein, ich fahre auch nicht mit Radfahr-DAUs spazieren. Dass man da einen
Haufen Werkzeug mitfᅵhren muss, ist eine andere Baustelle, die ich mir
nicht antun mᅵchte.

>>Besser, vor Fahrtantritt alle Schrauben und Muttern auf festen Sitz
>>kontrollieren, als eine halbe Werkstᅵtte mitschleppen und unterwegs am
>>Rad herumfummeln mᅵssen.
>

> Mach' ich natᅵrlich. Die einschlᅵgigen Unterwegsschraubaktionen geschehen
> an RALs.

Reichsausschᅵsse fᅵr Lieferbedingungen?

> Und da lege ich natᅵrlich Wert auf *sofort* statt der von dir
> favorisierten stundenlangen Weiterfahrt.

In welcher Wᅵste muss man mehrere Stunden bis zur nᅵchsten Tankstelle
fahren?

Elke Bock

unread,
May 30, 2009, 4:23:13 AM5/30/09
to
Rainer Ma� <rai...@gmx.de> schrieb:

>Gerald E�scher <Dein-H...@liebt-dich.info> schrieb:


>>kann man auch bis zur

>>n�chsten Tankstelle klappern lassen.
>
>Also z.B. 40 km Pflasterstra�e am Sonntag?

Du kennst Leute, die sich 40km Pflasterstra�e antun? Ich nicht.
Und wenn, dann t�t ich nicht mit denen zusammen fahren. ;-)

>Wei�t du, wie schnell der Salat auseinanderf�llt, wenn er erstmal so locker


>ist, dass der User (oder ein Mitfahrer) etwas schnallt?

Och, wenn die Schrauben/Muttern wirklich locker sind(*), dann kann man
die notfalls auch mit der Hand soweit anziehen, da� man die Schraube
nicht verliert. SCNR.

(*)Eher sind sie ja in halboffenen Zustand festgegammelt, dann lockern
sie sich aber auch nicht weiter.

Thomas Wedekind

unread,
May 30, 2009, 7:53:58 AM5/30/09
to
Christoph Strauch schrieb:

> aber wenn man selbst zehntausende von Kilometern gefahren

> ist, ohne das mitgefᅵhrte Werkzeug jemals zu benᅵtigen fragt man sich halt,
> ob der Schadenfall ᅵberhaupt irgendwo schon einmal eingetreten ist.

> Immerhin wurden ja einige Vorkommnisse berichtet.

Wenn, dann nicht reparierbar: Hatte vor 3 Jahren unterwegs in der
Prᅵrie einen kompletten Durchbruch des Sattelgestells, beide Drᅵhte
an der Hinterkante der Klemmung. Danach 30 km etwas unbequem nach
Hause. Wer nimmt schon einen Ersatzsattel mit?

--
Viele Grᅵᅵe, Thomas

Message has been deleted
Message has been deleted
Message has been deleted

Erik Buchmann

unread,
May 31, 2009, 3:02:41 AM5/31/09
to
Eva Kroecher wrote:
> Matthias Frank wrote
>
>> wiegt eh nichts, kann man also auch spazieren fahren. ;-)
>
> Und all die Sachen, die einzeln nichts wiegen, machen dann in
> der Summe 5 kg Zuladung aus. Eine schon recht wundersame
> Massenanreicherung aus dem Nichts.

Ein Spokey wiegt laut Hersteller 10g.
Du brauchst �brigends nur einen mitzunehmen, der geht f�r ALLE Speichen
am Rad :D

Erik

Message has been deleted

Christoph Strauch

unread,
May 31, 2009, 2:45:04 PM5/31/09
to
Eva Kroecher wrote:

> Joerg Fischer wrote
>
>> Ich hab einen kompletten Ersatzschlauch dabei.
> ^^^^^^^^^^ Das ist sinnvoll
> Unvollst�ndige Schl�uche tauchen meist wenig.

Zum Zuschneiden von Flicken taugen unvollst�ndige Schl�uche sehr wohl.

Message has been deleted
Message has been deleted
Message has been deleted
Message has been deleted

Thomas Wedekind

unread,
Jun 1, 2009, 11:36:46 AM6/1/09
to
Rainer Maᅵ schrieb:

> Simple Notreparatur: Sattel vorschieben und Bruchstellen ein paar mm weiter
> vorne *fest* klemmen (ggf. nachziehen). Die Bruchstelle muss mitten in der
> Klemmung sitzen, so dass sie geschient wird.

Genau das hatte ich beim Schreiben des Postings gedacht (wie dᅵmlich
war ich damals eigentlich?), und Werkzeug dᅵrfte ich dabei gehabt
haben.

> [allerdings war ich jeweils schlau genug, *sofort* nach dem ersten
> Drahtbruch zu schienen - und nicht noch abzuwearten, bis der ᅵberlastetete
> zweite Drahte auch noch reiᅵt].

Ging hier nicht, die waren beide praktisch gleichzeitig durch, aber
vorher schon leicht verbogen. Habe den Sattel durch dieselbe Sorte
ersetzt; aus dem Kaufland, aber die Form passt richtig gut - darauf
kommt es an.

Message has been deleted

Lutz Horn

unread,
Jun 1, 2009, 1:19:35 PM6/1/09
to
Hallo,


danke für die rege Beteiligung! Ich bin wieder zurück und es ist auch ohne
Werkzeugeinsatz alles gut gegangen.
Danke für die Tipps, vor allem den mit dem Erste-Hilfe-Kasten. Den haben wir
selber zwar nicht gebraucht, aber wir konnten einer Frau helfen die uns
blutüberströmt entgegenkam und sich im Wald einen Stock in eine Vene
gerammt hatte...


Beste Grüße,
Lutz Horn.

Gerald Eíscher

unread,
Jun 1, 2009, 6:08:14 PM6/1/09
to
Am 01.06.2009 15:21 Uhr schrieb Rainer Maᅵ:
> Elke Bock <e.b...@gmx.de> schrieb:

>
>>(*)Eher sind sie ja in halboffenen Zustand festgegammelt,
>
> Von verranzten MIFA-Leezen war noch nicht die Rede.
> Die mir in die Hᅵnde fallenden losen Verschraubungen sind ᅵbrigens meistens
> Niro.

"Gesichert durch Korrosion" ist eine nicht unᅵbliche konstruktive
Mᅵglichkeit ;-)

Markus Imhof

unread,
Jun 2, 2009, 3:56:02 AM6/2/09
to
On 1 Jun., 15:45, Rainer Maí <rai...@gmx.de> wrote:
> Thomas Wedekind <tom-wedek...@web.de> schrieb:

>
> >Christoph Strauch schrieb:
>
> >> aber wenn man selbst zehntausende von Kilometern gefahren
> >> ist, ohne das mitgeführte Werkzeug jemals zu benötigen fragt man sich halt,
> >> ob der Schadenfall überhaupt irgendwo schon einmal eingetreten ist.

> >> Immerhin wurden ja einige Vorkommnisse berichtet.
>
> >Wenn, dann nicht reparierbar: Hatte vor 3 Jahren unterwegs in der
> >Prärie einen kompletten Durchbruch des Sattelgestells, beide Drähte

> >an der Hinterkante der Klemmung.
>
> Simple Notreparatur: Sattel vorschieben und Bruchstellen ein paar mm weiter
> vorne *fest* klemmen (ggf. nachziehen).

Und was machst Du, wenn der Sattel schon am Ende des Verstellwegs
sitzt, der Bruch sozusagen knapp an der Krümmung der Streben ist? Mir
letztens passiert. Erst die eine, dann die andere Strebe. Nach der
ersten Strebe habe ich nich nur gewundert, daß sich das Rad in manchen
Kurven so weich anfühlte - aber Reifen und Rahmen schienen ok. Bei der
zweiten Strebe habe ich es auch erst dann gemerkt, als ich den
vermeintlich nur verstellten Sattel wieder gerade stellen wollte und
dazu dann eben auch mal unter den Sattel gekuckt habe.

Gruß
Markus

It is loading more messages.
0 new messages