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Codierung von Fahrraedern

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Carsten A. Schmidt

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Oct 27, 2007, 3:55:27 PM10/27/07
to
Hallo,

mal 'ne Frage: Hat jemand von euch positive Erfahrungen mit der
Codierung von Fahrrädern gemacht? Ich weiß, ehrlich gesagt, auch nicht
wirklich, wie eine solche /positive/ Erfahrung aussehen kann. Ich
beschäftige mich lediglich mit der Frage, ob es sich lohnt, sein Fahrrad
gegen 10 EUR zerkratzen zu lassen.

Was ich genau meine: http://www.adfc-berlin.de/home/termine2/codierung


Gruß

Carsten
--
meine Hörspiele: http://www.was-aufs-ohr.de
DIE Hörspieldatenbank: http://www.hoerdat.in-berlin.de

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Christoph Schmitz

unread,
Oct 27, 2007, 5:33:36 PM10/27/07
to
Angelique Presse schrieb:
> Bjoern Mehlhorn wrote:
>
>> Hier wird nach dem KFZ-Kenner der Zulassungsstelle nicht das
>> Geburtsdatum eingefräst, sondern die Straße nach einem speziellen
>> Katalog (Nummernzuordnung je Straße), die Hausnummer und dann die
>> Initialen.
>
> Und wenn man umzieht, dann muß man das neu fräsen lassen? Das finde ich das
> Geburtsdatum ehrlich gesagt sinnvoller...

Das muss frau aber dann neu fraesen lassen, wenn
sie zum zweiten Mal 39 wird... *duck*

Christoph

Jens Müller

unread,
Oct 27, 2007, 6:32:18 PM10/27/07
to
Angelique Presse schrieb:

> Und wenn man umzieht, dann muß man das neu fräsen lassen?

Nö, dann hebt man den Codierungsnachweis auf.

Ich weiß eh nicht, was der Schwachsinn soll. Fahrräder haben eine
Rahmenkennnummer, die für die Sachfahndung vollkommen ausreichen würde.

Ralph Angenendt

unread,
Oct 27, 2007, 6:44:29 PM10/27/07
to
· Well, Jens Müller <usenet-...@tessarakt.de> wrote:
> Ich weiß eh nicht, was der Schwachsinn soll. Fahrräder haben eine
> Rahmenkennnummer, die für die Sachfahndung vollkommen ausreichen würde.

Hmmm. Ich habe ein Fahrrad, auf dem außer einer "60" (Rahmenhöhe) nichts
am Rahmen vermerkt ist. Ja, schon älter. Ja, hätte ich im Falle eines
Falles schon gerne zurück.

Ralph
--
Free Schroedinger's cat!


Nicht schreiben können: http://lestighaniker.de/

Hans Crauel

unread,
Oct 27, 2007, 7:37:45 PM10/27/07
to
Carsten A. Schmidt <sch...@was-aufs-ohr.de> schrieb

> mal 'ne Frage: Hat jemand von euch positive Erfahrungen mit der
> Codierung von Fahrrädern gemacht?

Hier. Eines meiner aktuell -- seit ca. anderthalb Jahren --
eingesetzten Räder hat eine Codierung. Das erste Jahr ist
es in Thüringen gelaufen, seit ein paar Monaten läuft es in
Hessen. Und, man höre und staune, es ist bislang nicht
gestohlen worden. Nicht ein einziges Mal.

Das Rad habe ich selbst mit einem gebraucht gekauften Rahmen
aufgebaut. Dieser war bereits mit Codierung versehen. Einem
(sehr ins Auge springenden) Rahmen-Aufkleber zufolge stammt
das Rad ursprünglich von "Zentralrad Fürth". Der VSF-Laden,
bei dem ich den Rahmen gekauft habe, hat diesen von dort
bezogen. Mir ist weder bekannt, wer die Codierung vorgenommen
hat, noch auf welche Person mit Geburtsdatum oder Straße sie
sich bezieht. Aber das macht ja nichts. Gestohlen wurde mir
das Fahrrad bislang nicht. Und darauf kommt es schließlich
an; letztlich ist eben dies das erklärte Ziel der Codierung.

Wenn man also vorhat, ein Fahrrad zu stehlen, sollte man
darauf achten, ein codiertes zu nehmen, des besseren
Diebstahlschutzes wegen.

> Ich weiß, ehrlich gesagt, auch nicht wirklich, wie eine
> solche /positive/ Erfahrung aussehen kann.

Nun weißt du es.

Hans Crauel

Ulli Horlacher

unread,
Oct 27, 2007, 8:11:48 PM10/27/07
to
Jens Müller <usenet-...@tessarakt.de> wrote:

> Ich weiß eh nicht, was der Schwachsinn soll. Fahrräder haben eine
> Rahmenkennnummer, die für die Sachfahndung vollkommen ausreichen würde.

Nicht alle Fahrraeder haben eine Rahmenkennnummer und nicht alle
Rahmenkennnummer sind eindeutig, sondern oft mehrfach vergeben.
Von meinen 7 Fahrraedern hat nur eines eine Rahmenkennnummer und ob die
eindeutig ist, weiss nur der Taiwanesische Produzent - wenn ueberhaupt.

Aus den meisten Fahrradcodiersystemen kann man den Besitzer wieder
identifizieren, wenn mal wieder ein Lager mit gestohlenen Fahrraedern
entdeckt wird. Wie soll das mit Rahmenkennnummer funktionieren?
Eine zentrale Polizeidatenbank ueber gestohlebe Fahrraeder existiert nicht.
Dazu sind Fahrraeder viel zu unwichtig (der Polizei und der Politik).


--
+ Ulli Horlacher + fram...@tandem-fahren.de + http://tandem-fahren.de/ +

Kai Stollberg

unread,
Oct 28, 2007, 3:07:21 AM10/28/07
to
Ulli Horlacher wrote:

> Eine zentrale Polizeidatenbank ueber gestohlebe Fahrraeder existiert nicht.
> Dazu sind Fahrraeder viel zu unwichtig (der Polizei und der Politik).

Natürlich gibt es eine bundesweite Datenbank wo ohne Zeitverzug über
Eingabe der Rahmennummer die entsprechenden gestohlenen Räder
aufgelistet werden.
Der Zugang zu dieser Datenbank haben alle polizeilichen Lagezentren und
somit ist es jedem Streifenwagen in Deutschland möglich bei Durchgabe
der Rahmennummer eines verdächtigen Fahrrades hier mögliche Treffer
abzufragen. Das funktioniert auch bei mehrfach vergebener Rahmennummer
und einzelnen nicht mehr lesbaren Ziffern. Setzt natürlich voraus das
man bei der Diebstahlsanzeige die Rahmennummer angibt.
Die ADFC-Codierung ist leider wegen fehlender Schulung der Beamten,
nicht einheitlichem Codierungssystem und Nichteingabe in die Datenbank
nur für mittelfristige Identifikation gut. Also für Fundfahrräder und
bei Sicherstellung von Diebesgut. Aber um ein gestohlenes Rad bei
Verkehrs- und Personenkontrollen festzustellen taugt es gar nichts. Hier
hilft nur die Rahmennummer.
Das beste ist sicherlich eine Kombination aus verschiedenen Systemen.

Gruß Kai

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Harald Meyer

unread,
Oct 28, 2007, 4:23:22 AM10/28/07
to
"Carsten A. Hallo Schmidt" <sch...@was-aufs-ohr.de> schrieb:

>Hallo,
>
>mal 'ne Frage: Hat jemand von euch positive Erfahrungen mit der
>Codierung von Fahrrädern gemacht? Ich weiß, ehrlich gesagt, auch
>nicht wirklich, wie eine solche /positive/ Erfahrung aussehen kann.

Geklautes Fahrrad auf Grund Codierung wiedererlangen. Sei es als
Fundsache, oder Sicherstellung aus einer polizeilichen Kontrolle.
Das war einfach. :-)

>Ich beschäftige mich lediglich mit der Frage, ob es sich lohnt,
>sein Fahrrad gegen 10 EUR zerkratzen zu lassen.
>

Lohnt sich für nicht, seit es die Codierung gibt, egal welches System.
Die Investition in ein sehr gutes Bügelschloß scheint mir angemessener.

Für die ADFC-Codierung nach dem "Bergisch-Gladbacher Modell" habe ich von
unserer hiesigen Polizei die passenden Aufkleber zur Über/Abdeckung der
Gravur. Aufdruck grün auf weiß mit Polizeistern rechts neben dem Text:
"FINGER WEG! Mein Fahrrad ist REGISTRIERT"....

Siehe hierzu auch => M-ID: <702hv2drlrdue11ri...@4ax.com>

Beste Grüße -Harald-
--
Radwege sind die Zuhälter des Straßenverkehrs. Die meisten Huren
glauben ja auch, daß ihr Lude sie beschützen würde.
[*Thomas Schlueter in drf*]

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Ulli Horlacher

unread,
Oct 28, 2007, 4:24:23 AM10/28/07
to
Kai Stollberg <ne...@isdn-stollberg.de> wrote:
> Ulli Horlacher wrote:
>
> > Eine zentrale Polizeidatenbank ueber gestohlebe Fahrraeder existiert nicht.
> > Dazu sind Fahrraeder viel zu unwichtig (der Polizei und der Politik).
>
> Natürlich gibt es eine bundesweite Datenbank wo ohne Zeitverzug über
> Eingabe der Rahmennummer die entsprechenden gestohlenen Räder
> aufgelistet werden.

Davon hoere ich zum ersten mal. Unsere oertliche Polizei weiss davon zB
nichts.

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rolf.h...@gmx.de

unread,
Oct 28, 2007, 6:00:32 AM10/28/07
to
On 27 Okt., 20:55, "Carsten A. Schmidt" <schm...@was-aufs-ohr.de>
wrote:

> Hallo,
>
> mal 'ne Frage: Hat jemand von euch positive Erfahrungen mit der
> Codierung von Fahrrädern gemacht? Ich weiß, ehrlich gesagt, auch nicht
> wirklich, wie eine solche /positive/ Erfahrung aussehen kann. Ich
> beschäftige mich lediglich mit der Frage, ob es sich lohnt, sein Fahrrad
> gegen 10 EUR zerkratzen zu lassen.
>
> Was ich genau meine:http://www.adfc-berlin.de/home/termine2/codierung
>
> Gruß
>
> Carsten

Hallo,

ich weiss nicht, ob sich das lohnt. Es gibt inzwischen auch schon eine
Menge Langfinger, die auf Komponentensuche sind. Die interessieren
sich nicht für den Rahmen, sondern für die Anbauteile. Denen ist es
völlig egal, ob da eine Nummer eingefräst ist oder nicht. Den
ausgebeinten Rahmen findet man dann irgendwann im Wald oder am
nächsten Flußufer wieder. Dann nützt die Codierung nur noch, dass Du
evtl. für die Altstoffentsorgung zuständig erklärt wirst.

viele Grüße

Rolf


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Manfred Albat

unread,
Oct 28, 2007, 7:06:37 AM10/28/07
to
Am 27.10.2007 23:22:08 schrieb Angelique Presse:

> > Hier wird nach dem KFZ-Kenner der Zulassungsstelle nicht das
> > Geburtsdatum eingefräst, sondern die Straße nach einem speziellen
> > Katalog (Nummernzuordnung je Straße), die Hausnummer und dann die
> > Initialen.
>
> Und wenn man umzieht, dann muß man das neu fräsen lassen? Das finde ich das
> Geburtsdatum ehrlich gesagt sinnvoller...

Schön, ein Rad wird wider Erwarten gefunden.

Wie soll man BesitzerIn dann finden? Ich habe diesen Katalog als
Datei im PDA dabei und kann jederzeit die Adresse zuordnen, ganz
ohne irgendeine Datenbank bei irgendeiner Organisation. Falls
der Besitzer im Telefonbuch steht, kann ich ihn sofort verständigen.

Selbst nach einem Umzug werden Einwohnermeldeämter Auskunft geben
können. Wem das nicht reicht: das Sattelrohr hat noch eine 2. Seite....

--
MfG
Manfred Albat
der computer rechnet, der mensch zaehlt!

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Christoph Gartmann

unread,
Oct 28, 2007, 9:04:26 AM10/28/07
to
In article <fg0i49$dh3$1...@news01.versatel.de>, Hans Crauel <crauel...@freenet.de> writes:
>Carsten A. Schmidt <sch...@was-aufs-ohr.de> schrieb
>
>> mal 'ne Frage: Hat jemand von euch positive Erfahrungen mit der
>> Codierung von Fahrrädern gemacht?
>
>Hier. Eines meiner aktuell -- seit ca. anderthalb Jahren --
>eingesetzten Räder hat eine Codierung. Das erste Jahr ist
>es in Thüringen gelaufen, seit ein paar Monaten läuft es in
>Hessen. Und, man höre und staune, es ist bislang nicht
>gestohlen worden. Nicht ein einziges Mal.

Ich fahre jetzt seit 40 Jahren Fahrrad, in Staedten und auf dem Land, im In-
und im Ausland, mit immer teureren Raedern - alle uncodiert und noch nie eines
gestohlen worden. An Teilen wurde mir vor vielen Jahren mal ueber Nacht ein -
ebenfalls uncodiertes - Vorderrad ausgebaut und entwendet. Das hatte aber
massive Dellen in der Felge (von einem ebenso massiven Unfall) und war nicht
wirklich ein Verlust.

Was lernen wir daraus? Vielleicht sind gute Schloesser viel effektiver als jede
ominoese Codierung... Oder auch so: man muss wissen, wo und wann man sein Rad
relativ gefahrlos abstellen kann (nein, in die Wohnung habe ich nie eines
genommen).

Viele Gruesse
Christoph Gartmann

--
Max-Planck-Institut fuer Phone : +49-761-5108-464 Fax: -452
Immunbiologie
Postfach 1169 Internet: gartmann@immunbio dot mpg dot de
D-79011 Freiburg, Germany
http://www.immunbio.mpg.de/home/menue.html

Manfred Albat

unread,
Oct 28, 2007, 9:08:00 AM10/28/07
to
Am 28.10.2007 12:20:05 schrieb Bernd Sluka:

> [1] Manchmal vergesse ich es bzw. vergesse, das Fahrrad anzuschließen
> oder lasse den Schlüssel im Schloß stecken. So stand es auch mal drei
> Tage in Bahnhofsnähe.

Eben. Ob eine Fahrrad klaugefährdet ist, liegt in erster Linie am Umfeld.
Daran sollte man sich orientieren und ein adäquates Schloss benutzen.
Unter Adäquat verstehe ich im Kontext: passend zum Wert des Rades
und zur Klaugefahr in der Gegend.

Mein Einkaufsrad ist idR nur durch ein einfaches Spiralkabelschloss
gesichert. Das habe ich inzwischen einige Male vergessen einzusetzen.

Dennoch habe ich auch eine Halterung am Oberrohr für das Abus Granit
Bügelschloss - das hängt normalerweise am RMS-Rad - , damit ich
dieses einsetzen kann, falls ich in Braunschweig unterwegs bin. Dort
sind Fahrraddiebe imho ziemlich häufig am Werk. Aber ein Bügelschloss
für ein uncooles > 25 Jahre altes Rad mit SRAM-Nabenschaltung zu
knacken, dürfte für hinreichend uninteressant sein.

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Helmut Springer

unread,
Oct 28, 2007, 9:51:04 AM10/28/07
to
Peter de Leuw <pde...@gmx.de> wrote:
> Anhand der Codierung kann die Polize den Eigentümer ermitteln. Da
> muss noch nicht einmal eine Diebstahlanzeige vorliegen.

Noe. Sie kann, uU mit erheblichem Aufwand, den Eigentuemer zum
Zeitpunkt der Codierung ermitteln.


> Gerade da taugt die Codierung wunderbar. Wenn ich mit einem Rad
> herumfahre, dass mit den Initialen AP codiert ist, muss ich das
> schon erklären können.

"Den Rahmen habe ich gebraucht gekauft/auf dem Sperrmuell gefunden".
Und?

--
MfG/Best regards
helmut springer panta rhei

Kai Stollberg

unread,
Oct 28, 2007, 11:03:11 AM10/28/07
to
Ulli Horlacher wrote:

>>Natürlich gibt es eine bundesweite Datenbank wo ohne Zeitverzug über
>>Eingabe der Rahmennummer die entsprechenden gestohlenen Räder
>>aufgelistet werden.
>
>
> Davon hoere ich zum ersten mal. Unsere oertliche Polizei weiss davon zB
> nichts.

Und unsere örtliche Polizei wird mit einer Codierung nichts anfangen
können. Ich weiss das sich nur Wenige damit auskennen und diese auch in
ihrer Freizeit zu Hause angerufen werden wenn ein Kollege eine Gravur
entdeckt hat. Das aber auch nur wenn es absolut erforderlich ist.
Ansonsten, gerade bei normalen Kontrollen, wird die Rahmennummer
abgefragt. Die ADFC-Codierung wird da ignoriert.

Gruß Kai

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Mathias Böwe

unread,
Oct 28, 2007, 1:13:34 PM10/28/07
to
Harald Meyer <haral...@rtlworld.de> wrote:

> Entschuldigung, das war jetzt wohl gerade ein Ablesefehler. ;o))
> Die sehr häufig auftauchende Rahmennummer lautet wohl 3953.

Laß mich raten: Sind die Nummern 3952 und 4252 die nächsthäufigen
Rahmennummern?

Mathias
--
inzwischen wieder ohne Signatur

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Mathias Böwe

unread,
Oct 28, 2007, 2:19:07 PM10/28/07
to
Martin Trautmann <t-...@gmx.net> wrote:

> On Sun, 28 Oct 2007 19:13:34 +0200, Mathias Böwe wrote:
> > Harald Meyer <haral...@rtlworld.de> wrote:
> >
> > > Entschuldigung, das war jetzt wohl gerade ein Ablesefehler. ;o))
> > > Die sehr häufig auftauchende Rahmennummer lautet wohl 3953.
> >
> > Laß mich raten: Sind die Nummern 3952 und 4252 die nächsthäufigen
> > Rahmennummern?
>

> Warum sollten sie das sein? Tipp: www.ESGE.de

War nur eine wüste Vermutung - zur Zeit weisen nicht wenige Fahrräder
Kettenblätter mit den Zähnezahlen 39 und 53 auf.

Carsten A. Schmidt

unread,
Oct 28, 2007, 3:51:18 PM10/28/07
to
Jens Müller <usenet-...@tessarakt.de> schrieb:

>Angelique Presse schrieb:


>
>> Und wenn man umzieht, dann muß man das neu fräsen lassen?
>

>Nö, dann hebt man den Codierungsnachweis auf.


>
>Ich weiß eh nicht, was der Schwachsinn soll. Fahrräder haben eine
>Rahmenkennnummer, die für die Sachfahndung vollkommen ausreichen würde.

An sich richtig, aber der Vorteil ist wohl der, dass die Polizei
/sofort/ herausfinden kann, ob der Fahrer auch der Besitzer ist. Die
müssen dafür nirgendwo nachgucken, ob irgendwo auf einer
Polizeidienststelle in Deutschland der Code als "geklaut" hinterlegt
ist. Es besteht auch die Hoffnung, dass codierte Fahrräder schwerer
schwarz zu verkaufen sind.

Letztens hatte jemand in unser Auto beim Ausparken ordentlich Kratzer
hinterlassen. Regulär hätte der Schaden gegen ca. EUR 4000 behoben
werden müssen. Wir haben die Sache bei der Polizei in Berlin angezeigt -
auch mit der geringen Hoffnung, der Verursacher hätte sich vielleicht
selber bei der Polizei gemeldet. Als meine Frau das dem Beamten
erzählte, lachte dieser kurz auf und meinte zu ihr, dass sie nicht
glauben solle, die Polizei könne so etwas abgleichen. Immerhin war hier
ein Nummernschild im Spiel.


Gruß

Carsten
--
meine Hörspiele: http://www.was-aufs-ohr.de
DIE Hörspieldatenbank: http://www.hoerdat.in-berlin.de

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Jens Müller

unread,
Oct 28, 2007, 4:34:03 PM10/28/07
to
Carsten A. Schmidt schrieb:

> Jens Müller <usenet-...@tessarakt.de> schrieb:
>
>> Angelique Presse schrieb:
>>
>>> Und wenn man umzieht, dann muß man das neu fräsen lassen?
>> Nö, dann hebt man den Codierungsnachweis auf.
>>
>> Ich weiß eh nicht, was der Schwachsinn soll. Fahrräder haben eine
>> Rahmenkennnummer, die für die Sachfahndung vollkommen ausreichen würde.
>
> An sich richtig, aber der Vorteil ist wohl der, dass die Polizei
> /sofort/ herausfinden kann, ob der Fahrer auch der Besitzer ist.

Wie denn?

> Die
> müssen dafür nirgendwo nachgucken, ob irgendwo auf einer
> Polizeidienststelle in Deutschland der Code als "geklaut" hinterlegt
> ist.

Ach nein?

> Es besteht auch die Hoffnung, dass codierte Fahrräder schwerer
> schwarz zu verkaufen sind.

Aha.

> Letztens hatte jemand in unser Auto beim Ausparken ordentlich Kratzer
> hinterlassen. Regulär hätte der Schaden gegen ca. EUR 4000 behoben
> werden müssen. Wir haben die Sache bei der Polizei in Berlin angezeigt -
> auch mit der geringen Hoffnung, der Verursacher hätte sich vielleicht
> selber bei der Polizei gemeldet. Als meine Frau das dem Beamten
> erzählte, lachte dieser kurz auf und meinte zu ihr, dass sie nicht
> glauben solle, die Polizei könne so etwas abgleichen. Immerhin war hier
> ein Nummernschild im Spiel.

Ja, und? Das wird an die (örtlich) _zuständige_ Polizeidienststelle
geschickt, und da werden sich ja wohl nicht jeden Tag Hunderte
Unfallflüchtige melden.

Helmut Springer

unread,
Oct 28, 2007, 4:35:37 PM10/28/07
to
Peter de Leuw <pde...@gmx.de> wrote:
>> Noe. Sie kann, uU mit erheblichem Aufwand, den Eigentuemer zum
>> Zeitpunkt der Codierung ermitteln.
>
> Sie kann auch weiter ermitteln und den aktuellen Eigentümer
> finden.

Aha, und wie? Die wenigsten Gebrauchtradverkaeufer werden sich den
Namen des Kaeufers aufschreiben. Warum auch. Auf einem
Radflohmarkt erst Recht nicht. Die Polizei hat besseres zu tun,
wirklich.


> Wenn ich ein codiertes Rad kaufe, sollte ich immer einen
> Kaufvertrag vorweisen können.

So einen Wisch vom $DATUM mit Unterschrift von $UNLESERLICH? Von
einem Verkaeufer, der die Codierung nicht hat machen lassen, und dem
der Erstbesitzer den Originalvertrag leider auch nicht mehr geben
konnte, da verschlampt? Und der Aufkleber war da schon vorher,
woher sollte ich wissen, dass da noch irgendeine alte Codierung
drunter war?


> Im Vergleich dazu ist in solchen Fällen die Rahmennummer auch
> nicht besser, denn

Das macht es nicht besser.

Helmut Springer

unread,
Oct 28, 2007, 4:41:02 PM10/28/07
to
Carsten A. Schmidt <sch...@was-aufs-ohr.de> wrote:
> An sich richtig, aber der Vorteil ist wohl der, dass die Polizei
> /sofort/ herausfinden kann, ob der Fahrer auch der Besitzer ist.

Zum einen meinst Du "Eigentuemer".
Zum anderen: wie sollte das nach einem Verkauf/Verschenken oder Umzug gehen?

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Jens Müller

unread,
Oct 28, 2007, 4:50:18 PM10/28/07
to
Helmut Springer schrieb:

> Carsten A. Schmidt <sch...@was-aufs-ohr.de> wrote:
>> An sich richtig, aber der Vorteil ist wohl der, dass die Polizei
>> /sofort/ herausfinden kann, ob der Fahrer auch der Besitzer ist.
>
> Zum einen meinst Du "Eigentuemer".
> Zum anderen: wie sollte das nach einem Verkauf/Verschenken oder Umzug gehen?

Oder bei einem verliehenen Fahrrad ...

Carsten A. Schmidt

unread,
Oct 28, 2007, 4:53:52 PM10/28/07
to
Jens Müller <usenet-...@tessarakt.de> schrieb:

>Carsten A. Schmidt schrieb:
>[...]


>> An sich richtig, aber der Vorteil ist wohl der, dass die Polizei
>> /sofort/ herausfinden kann, ob der Fahrer auch der Besitzer ist.
>
>Wie denn?

"Diese Verschlüsselung verhindert, dass die Anschrift im Klartext
erkennbar wäre. Die Entschlüsselung kann die Polizei durch den ihr
bekannten Schlüssel vornehmen. Weitere Informationen stehen der Polizei
dann über die Einwohnermeldeämter zur Verfügung."
Quelle: http://fa-technik.adfc.de/code/

>> Die
>> müssen dafür nirgendwo nachgucken, ob irgendwo auf einer
>> Polizeidienststelle in Deutschland der Code als "geklaut" hinterlegt
>> ist.
>
>Ach nein?

Nö.

>> Es besteht auch die Hoffnung, dass codierte Fahrräder schwerer
>> schwarz zu verkaufen sind.
>
>Aha.
>
>> Letztens hatte jemand in unser Auto beim Ausparken ordentlich Kratzer
>> hinterlassen. Regulär hätte der Schaden gegen ca. EUR 4000 behoben
>> werden müssen. Wir haben die Sache bei der Polizei in Berlin angezeigt -
>> auch mit der geringen Hoffnung, der Verursacher hätte sich vielleicht
>> selber bei der Polizei gemeldet. Als meine Frau das dem Beamten
>> erzählte, lachte dieser kurz auf und meinte zu ihr, dass sie nicht
>> glauben solle, die Polizei könne so etwas abgleichen. Immerhin war hier
>> ein Nummernschild im Spiel.
>
>Ja, und? Das wird an die (örtlich) _zuständige_ Polizeidienststelle
>geschickt, und da werden sich ja wohl nicht jeden Tag Hunderte
>Unfallflüchtige melden.

Ich habe keinen Grund, die Aussage des Polizeibeamten über seine eigene
Unzulänglichkeit, bzw. der Unzulänglichkeit der Polizei, anzuzweifeln.

Helmut Springer

unread,
Oct 28, 2007, 5:04:58 PM10/28/07
to
Carsten A. Schmidt <sch...@was-aufs-ohr.de> wrote:
>>> An sich richtig, aber der Vorteil ist wohl der, dass die Polizei
>>> /sofort/ herausfinden kann, ob der Fahrer auch der Besitzer ist.
>>
>>Wie denn?
>
> "Diese Verschlüsselung verhindert, dass die Anschrift im Klartext
> erkennbar wäre. Die Entschlüsselung kann die Polizei durch den ihr
> bekannten Schlüssel vornehmen. Weitere Informationen stehen der
> Polizei dann über die Einwohnermeldeämter zur Verfügung." Quelle:
> http://fa-technik.adfc.de/code/

Damit weiss sie bestenfalls, wer an diesem Rad irgendwann mal diese
Codierung anbringen liess.

Was sagt das ueber die aktuellen Eigentumsverhaeltnisse aus?

Jens Müller

unread,
Oct 28, 2007, 5:09:48 PM10/28/07
to
Carsten A. Schmidt schrieb:

> Jens Müller <usenet-...@tessarakt.de> schrieb:
>
>> Carsten A. Schmidt schrieb:
>> [...]
>>> An sich richtig, aber der Vorteil ist wohl der, dass die Polizei
>>> /sofort/ herausfinden kann, ob der Fahrer auch der Besitzer ist.
>> Wie denn?
>
> "Diese Verschlüsselung verhindert, dass die Anschrift im Klartext
> erkennbar wäre. Die Entschlüsselung kann die Polizei durch den ihr
> bekannten Schlüssel vornehmen. Weitere Informationen stehen der Polizei
> dann über die Einwohnermeldeämter zur Verfügung."
> Quelle: http://fa-technik.adfc.de/code/

Daraus erkennt sie wie den aktuellen Eigentümer?

Harald Meyer

unread,
Oct 28, 2007, 5:46:12 PM10/28/07
to
Mathia...@t-online.de (Mathias Böwe) schrieb:

Noch ein Tip: Tippe die Zahl 3953 in deinen Tachenrechner, drehe ihn um
180° und was liest du dann? Richtig! Das, was auf unzähligen, sogenannten
Pletscherplatten eben meistens 'drauf steht. ;-)

Beste Grüße -Harald-
--
Was heisst IMHO ? - Das war einer von den Gruendungsvaetern des
UseNet: Guiseppe Imho, Alois Rotfl, Ibrahim Afaik, John Lol, Francois
Cu, ... [*G. K. Reitter u. Henning Weede, de.newusers.questions*]

Carsten A. Schmidt

unread,
Oct 28, 2007, 5:53:26 PM10/28/07
to
Helmut Springer <delta+...@lug-s.org> schrieb:

Da würde sich z.B. ein Kaufvertrag oder etwas ähnliches anbieten, das
besagt, dass der "Einritzer" da etwas verkauft/verschenkt hat. Zur Not
kann man diesen ja auch einfach anrufen, um das zu klären.

Wäre jedenfalls mein Vorschlag.

Helmut Springer

unread,
Oct 29, 2007, 3:07:31 AM10/29/07
to
Carsten A. Schmidt <sch...@was-aufs-ohr.de> wrote:
>>>>> An sich richtig, aber der Vorteil ist wohl der, dass die
>>>>> Polizei /sofort/ herausfinden kann, ob der Fahrer auch der
>>>>> Besitzer ist.
[...]

> Da würde sich z.B. ein Kaufvertrag oder etwas ähnliches anbieten,
> das besagt, dass der "Einritzer" da etwas verkauft/verschenkt hat.

Das waere dann mehr oder weniger ein Fahrzeugbrief, zusaetzlich,
mitzufuehren, hinreichend faelschungssicher.


> Zur Not kann man diesen ja auch einfach anrufen, um das zu klären.

Das waere dann eine Recherche nach der derzeitigen Telefonummer des
Codier-Eigentuemers, plus dessen zeitnahe Erreichbarkeit.


> Wäre jedenfalls mein Vorschlag.

Es sieht mE leider nur bedingt nach "sofort" aus. Was machst Du im
Zweifel?

Bodo Eggert

unread,
Oct 29, 2007, 6:21:30 AM10/29/07
to
Martin Trautmann <t-...@gmx.net> wrote:

> Ich fand das insofern interessant, da dort die Codierung abweichend vom
> gängigen Standard nicht rechts oben am Sitzrohr erfolgt, sondern links -
> weil sie aus dem Polizeifahrzeug heraus erkennen wollen, welche Räder
> codiert sind.

Und wenn ich wegen nichtmitgenommenem Ausweis öfter mal die Wache besuchen
will, lasse ich mir dafür mein Rad codieren?

> Dort wird anscheinend der schnelle Euro gemacht, wo
> Drogen-Beschaffungskriminalitaet und Transit zusammenkommen. Dort
> scheint sich ein deutlicher Markt entwickelt zu haben, wo
> durchkommende LKW-Fahrer gerne ein paar Fahrräder mitnehmen. Die
> Codierung liefert dann schon über Initialen den ersten Hinweis, dann
> über Personalien und Anschrift die genauere Gewissheit.

Die LKW-Fahrer fahren mit den gestohlenen, noch nicht neulackierten Rädern
durch die Gegend?
--
A Purple Heart just goes to prove that were you smart enough to think of a
plan, stupid enough to try it, and lucky enough to survive.

Fri??, Spammer: pY...@7eggert.dyndns.org w...@7eggert.dyndns.org

Christoph Maercker

unread,
Oct 29, 2007, 7:51:46 AM10/29/07
to
Carsten A. Schmidt wrote:
> mal 'ne Frage: Hat jemand von euch positive Erfahrungen mit der
> Codierung von Fahrrädern gemacht? Ich weiß, ehrlich gesagt, auch nicht
> wirklich, wie eine solche /positive/ Erfahrung aussehen kann. Ich
> beschäftige mich lediglich mit der Frage, ob es sich lohnt, sein Fahrrad
> gegen 10 EUR zerkratzen zu lassen.

In Magdeburg wird (wurde?) gratis gekratzt. Geklaut wurden meine Räder
noch nie, trotz billigem Schloss. Meiner Frau sind zwei uralte
Rostlauben abhanden gekommen, allerdings waren die weder angeschlossen
noch codiert. Meine eigenen Räder sind "teilboruttisiert": nicht sehr
modisch und fast immer dreckig. In Summa (dreckig + codiert + einfach
angeschlossen) hat das seit über 25 Jahren genügt.

Vor einigen Jahren habe ich bei der hiesigen Polizei gefragt, ob
codierte Räder seltener geklaut bzw. schneller gefunden würden. Konnten
sie mir nicht sagen, statistische Erfassung ist zu schwierig.
--


CU Christoph Maercker.

RADWEGE sind TODSICHER!

Jürgen Schlottke

unread,
Oct 29, 2007, 9:03:56 AM10/29/07
to
Hallo Carsten!

> mal 'ne Frage: Hat jemand von euch positive Erfahrungen
> mit der Codierung von Fahrrädern gemacht? Ich weiß,
> ehrlich gesagt, auch nicht wirklich, wie eine solche
> /positive/ Erfahrung aussehen kann. Ich beschäftige
> mich lediglich mit der Frage, ob es sich lohnt, sein
> Fahrrad gegen 10 EUR zerkratzen zu lassen.

Außer Zerkratzen kennt der Fachmann noch andere Arten, sein Fahrrad
unverwechselbar zu codieren:
http://borumat.de/rad/diebstahlschutz

Jürgen

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Manfred Albat

unread,
Oct 29, 2007, 12:31:15 PM10/29/07
to
Am 28.10.2007 21:04:58 schrieb Helmut Springer:


> Damit weiss sie bestenfalls, wer an diesem Rad irgendwann mal diese
> Codierung anbringen liess.
>
> Was sagt das ueber die aktuellen Eigentumsverhaeltnisse aus?

Zumindest wird bei Übereinstimmung mit Namen und Anschrift
der Behauptung "gehört mir" ohne weiteres Glauben geschenkt
werden. Auch ohne weiteren Nachweis.

--
MfG
Manfred Albat
der computer rechnet, der mensch zaehlt!

Mathias Böwe

unread,
Oct 29, 2007, 3:46:53 PM10/29/07
to
Harald Meyer <haral...@rtlworld.de> wrote:

> Mathia...@t-online.de (Mathias Böwe) schrieb:


>
> >War nur eine wüste Vermutung - zur Zeit weisen nicht wenige Fahrräder
> >Kettenblätter mit den Zähnezahlen 39 und 53 auf.
> >
> Noch ein Tip: Tippe die Zahl 3953 in deinen Tachenrechner, drehe ihn um
> 180° und was liest du dann? Richtig! Das, was auf unzähligen, sogenannten
> Pletscherplatten eben meistens 'drauf steht. ;-)

<hrrrng><stirnpatsch> Okay, manchmal braucht es einen starken Arm, um
mich vom Schlauch zu geleiten...

HC Ahlmann

unread,
Oct 29, 2007, 6:15:35 PM10/29/07
to
Peter de Leuw <pde...@gmx.de> wrote:

> Viele Leute verbaseln ihre Kaufunterlagen samt Rahmennummer.

Bei einer Fundsachenversteigerung in Troisdorf war am Rad ein rot-orange
Aufkleber mit der Fundsachennummer, der beim Ablösen zerriss und keinen
Hinweis auf das Rad enthält; der ist bestenfalls im Fundbuch. Eine
Quittung über den Erwerb der Fundsache wurde auch nicht auf Nachfrage
ausgestellt. Was hab ich ein Glück, daß nichts zu verbaseln ist :-(
--
Munterbleiben
HC

<http://hc-ahlmann.gmxhome.de/> Bordkassen, Kochen an Bord, Törnberichte

Hans Crauel

unread,
Oct 29, 2007, 6:55:34 PM10/29/07
to
Carsten A. Schmidt <sch...@was-aufs-ohr.de> schrieb zu
Helmut Springers Frage

>> Was sagt das ueber die aktuellen Eigentumsverhaeltnisse aus?

> Da würde sich z.B. ein Kaufvertrag oder etwas ähnliches anbieten,
> das besagt, dass der "Einritzer" da etwas verkauft/verschenkt hat.

Einen Kaufvertrag schleppt man aber nicht mit sich rum. Es erregt
wohl eher Argwohn, bei einer Straßenkontrolle einen aus der Tasche
zu ziehen.
Nach Besitz- ebenso wie nach Ortswechsel ist ein codiertes Fahrrad
durch die Codierung schlicht falsch zugeordnet. Sicherlich könnte
Zweit- und nötigenfalls auch Vielfach-Codierung dem wieder abhelfen
(wenn auch der Platz auf dem Rahmen irgendwann knapp wird).
Der Rest lässt sich dann als bedauerliche Einzelfälle[tm] deklarieren;
es werden möglicherweise wirklich nicht sehr viele sein.

> Zur Not kann man diesen ["Einritzer"] ja auch einfach anrufen, um
> das zu klären.

Konkret bei meinem gebraucht gekauften codierten Rahmen wird das
schwierig: Der Fahrradladen in der fremden Stadt hatte den Rahmen des
Fahrrades des "Einritzers" wohl nach einem Unfall mit Lackschaden
ausgetauscht und an meinen FdgM (der für mich bei VSF-Läden bundesweit
nach einem gebrauchten Rahmen rumgefragt hatte) weiter verkauft.
Nachfrage bei dem "Einritzer", der mutmaßlich auch den Ersatz-Rahmen
hat codieren lassen, wird ergeben, dass "das codierte Fahrrad doch da"
sei. Und was dann?
Natürlich habe ich eine Kauf-Quittung für den Rahmen, und die Sache
wird sich letztlich regeln lassen -- aber alles andere als schnell,
einfach und unkompliziert.

Hans Crauel

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Bodo Eggert

unread,
Oct 30, 2007, 7:22:38 AM10/30/07
to
Martin Trautmann <t-...@gmx.net> wrote:

> On Mon, 29 Oct 2007 11:21:30 +0100, Bodo Eggert wrote:
>> Martin Trautmann <t-...@gmx.net> wrote:

>> > Ich fand das insofern interessant, da dort die Codierung abweichend vom
>> > gängigen Standard nicht rechts oben am Sitzrohr erfolgt, sondern links -
>> > weil sie aus dem Polizeifahrzeug heraus erkennen wollen, welche Räder
>> > codiert sind.
>>
>> Und wenn ich wegen nichtmitgenommenem Ausweis öfter mal die Wache besuchen
>> will, lasse ich mir dafür mein Rad codieren?
>

> Falls du das oefters machst, dann werden sie dich vielleicht mal
> erkennen. Andernfalls koennen Sie dich auch ohne Codierung verpflichten,
> dich auszuweisen.

Ich bin doch kein Ausländer. Außerdem, seit wann muß man das selber machern?

BTW: OWIG §111 gibt keine Ausweispflicht her.
--
The FBI is watching YOU.

Fri??, Spammer: lOtxu...@5-atV.7eggert.dyndns.org
h...@wyuY5X.7eggert.dyndns.org kc...@xyq.7eggert.dyndns.org

Christoph Gartmann

unread,
Oct 30, 2007, 9:17:40 AM10/30/07
to
In article <fg4hgj$oqj$1...@fuerst.cs.uni-magdeburg.de>, Christoph Maercker <cmae...@gmx.net> writes:
>Carsten A. Schmidt wrote:
>> mal 'ne Frage: Hat jemand von euch positive Erfahrungen mit der
>> Codierung von Fahrrädern gemacht? Ich weiß, ehrlich gesagt, auch nicht
>> wirklich, wie eine solche /positive/ Erfahrung aussehen kann. Ich
>> beschäftige mich lediglich mit der Frage, ob es sich lohnt, sein Fahrrad
>> gegen 10 EUR zerkratzen zu lassen.
>
>In Magdeburg wird (wurde?) gratis gekratzt. Geklaut wurden meine Räder
>noch nie, trotz billigem Schloss. Meiner Frau sind zwei uralte
>Rostlauben abhanden gekommen, allerdings waren die weder angeschlossen
>noch codiert.

Das "nicht angeschlossen" ist hier der Schluessel. Geklaut wird in der weit
ueberwiegenden Mehrzahl das, was am jeweiligen Standort leicht zu klauen ist
und nicht etwa das, was am lukrativsten ist. Bis dato sind mir auch noch keine
glaubhaften Berichte ueber eine "Fahrradmafia" begegnet. Der uebliche
Fahrraddieb ist unorganisiert, braucht schnell mal ein Rad und will oder kann
nicht bezahlen. Es mag da noch in der Weite der 82 Millionen Einwohner dieses
Landes jemanden geben, der speziell und im besonderen durch die Republik reist
und Rohloffnaben, SONs o.ael ausbaut. Der duerfte aber aehnlich selten sein,
wie jemand, der vom Blitz erschlagen wird. Das sind pro Jahr so um die drei
Leute...

>Meine eigenen Räder sind "teilboruttisiert": nicht sehr
>modisch und fast immer dreckig. In Summa (dreckig + codiert + einfach
>angeschlossen) hat das seit über 25 Jahren genügt.

Ich bin sicher, dass dreckig und einfach angeschlossen auch gereicht haette.
Vermutlich haette auch "angschlossen" allein ausgereicht, wenn in unmittelbarer
Naehe immer noch Rad gestanden haette, dass noch einfacher angeschlossen
gewesen waere.

>Vor einigen Jahren habe ich bei der hiesigen Polizei gefragt, ob
>codierte Räder seltener geklaut bzw. schneller gefunden würden. Konnten
>sie mir nicht sagen, statistische Erfassung ist zu schwierig.

Andersrum wird ein Schuh draus: wenn es augenfaellig waere, haetten sie es
erstens gewusst und zweitens als schlagendes Argument fuer eine Codierung
todsicher ausgewertet. Es sieht doch eher so aus, dass bei der Auswertung nicht
das rauskam, was man gerne gehabt haette. Dann kommt so eine Antwort, wie Du
sie erhalten hast.

Viele Gruesse
Christoph Gartmann

--
Max-Planck-Institut fuer Phone : +49-761-5108-464 Fax: -452
Immunbiologie
Postfach 1169 Internet: gartmann@immunbio dot mpg dot de
D-79011 Freiburg, Germany
http://www.immunbio.mpg.de/home/menue.html

Christoph Gartmann

unread,
Oct 30, 2007, 9:26:25 AM10/30/07
to
In article <fg5od5$hku$1...@news01.versatel.de>, Hans Crauel <crauel...@freenet.de> writes:

>Konkret bei meinem gebraucht gekauften codierten Rahmen wird das
>schwierig: Der Fahrradladen in der fremden Stadt hatte den Rahmen des
>Fahrrades des "Einritzers" wohl nach einem Unfall mit Lackschaden
>ausgetauscht und an meinen FdgM (der für mich bei VSF-Läden bundesweit
>nach einem gebrauchten Rahmen rumgefragt hatte) weiter verkauft.
>Nachfrage bei dem "Einritzer", der mutmaßlich auch den Ersatz-Rahmen
>hat codieren lassen, wird ergeben, dass "das codierte Fahrrad doch da"
>sei. Und was dann?
>Natürlich habe ich eine Kauf-Quittung für den Rahmen, und die Sache
>wird sich letztlich regeln lassen -- aber alles andere als schnell,
>einfach und unkompliziert.

Vielleicht einigen wir uns darauf: ein Nutzen der Codierung ist offenbar nicht
so einfach nachweisbar, ein Schaden aber auch nicht. Wenn man weiter davon
ausgeht, und dafuer habe ich gute Indizien, dass der Durchschnittsfahrraddieb
nicht gerade eine intellektuelle Leuchte darstellt, kann man vermuten, daß er
den Effekt einer Codierung noch viel weniger einschaetzen kann als die
Mitleser hier. Er wird sie also entweder ignorieren, oder ihr die Wirkung
zuerkennen, die sie vermeintlich hat. Insofern waere eine abschreckende Wirkung
denkbar. Wenn da also zwei Raeder stehen, die beide gleich gut abgeschlossen
sind, eines codiert und eines nicht, wird er das uncodierte klauen. Stehen da
zwei Raeder, bei denen das codierte nicht abgeschlossen ist, das uncodierte
dagegen ein Schloss hat, so wird das codierte verschwinden. So gut kenne ich
die Pappenheimer.

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Martin Speiser

unread,
Oct 30, 2007, 2:50:25 PM10/30/07
to
Martin Trautmann schrieb:

> On Mon, 29 Oct 2007 22:55:34 +0000 (UTC), Hans Crauel wrote:
>> Nach Besitz- ebenso wie nach Ortswechsel ist ein codiertes Fahrrad
>> durch die Codierung schlicht falsch zugeordnet.
>
> Nein. Punkt.

Doch. Punkt. Beim meinem MTB ist mein alter Wohnort und Strasse codiert.
Und ich ärgere mich noch heute dass ich es codieren lies.

> Bei Ortswechsel gibt es noch immer deine Meldedaten, wann du am alten
> Ort gewohnt hast und wohin du gezogen bist.

Ausserhalb der Öffnungszeiten der Einwohnermeldeämter? Sonn- und Feiertags?

--
IC-Abteil mit Rauchverbot ist wie Internet mit Proxy.
(Hans Bonfigt in de.etc.bahn.tarif+service)

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Hans Crauel

unread,
Oct 30, 2007, 5:11:34 PM10/30/07
to
Martin Trautmann <tr...@gmx.de> schrieb zu meiner Aussage

>> Nach Besitz- ebenso wie nach Ortswechsel ist ein codiertes
>> Fahrrad durch die Codierung schlicht falsch zugeordnet.

> Nein. Punkt.

Mein Fahrrad(rahmen) ist codiert mit F0000KAISE062TS (übrigens
rechts oben, beim Fahren durch den Oberschenkel verdeckt).

Diese Codierung hat weder mit mir noch mit meinem aktuellen oder
einem meiner bisherigen Wohnsitze auch nur das Geringste zu tun.
Sie verweist auf eine mir vollständig unbekannte Person sowie auf
einen ganz anderen Ort, an welchem diese Person vor längerer Zeit
mal wohnhaft gewesen war.
Zwischen dieser Person und mir gab es (mindestens) zwei weitere
Eigentümer des Rahmens.
Ich kann den von dir mit Verve gemachten Punkt, dem zufolge diese
Codierung das Fahrrad *nicht* falsch zuordnet, nicht erkennen.

> Bei Besitzwechsel ist noch immer der Eigentuemer erreichbar, der
> bestaetigen kann, dass er dir das Rad ueberliess.

Nein. Punkt.

> Bei Verkauf hast du den Kaufvertrag - wo die Polizei noch immer
> beim Vor-Eigentuemer nachfragen kann, ob das Rad tatsaechlich
> verkauft wurde.

Du unterliegst dem Irrtum, dass Kaufverträge über gebrauchte
Fahrräder schriftlich abgeschlossen werden müssen.

> Bei Ortswechsel gibt es noch immer deine Meldedaten, wann du am
> alten Ort gewohnt hast und wohin du gezogen bist.

Das trifft eher zu. Doch bei mir deuten diese wiederum
ausschließlich auf Orte, die mit dem aus der Codierung
entnehmbaren Ort überhaupt nichts zu tun haben.

> Ich kann dir jetzt gerne Einzelfaelle konstruieren, wo die
> Nachforschung beliebig schwierig werden kann.

Nun tust du exakt, was ich bereits bemerkte:

| Der Rest lässt sich dann als bedauerliche Einzelfälle[tm]

| deklarieren [...]

Nun, und gerade ich mit meinem Fahrrad bin so ein Einzelfall:
Drei Eigentümerwechsel sowie zwei Ortswechsel nach der
Codierung.

> Die von dir genannten Bedenken sind aber in deiner pauschalitaet
> schlicht falsch.

Sie betreffen mich direkt und tatsächlich; dabei gibt es keinerlei
Pauschalität.
Nicht dass ich ernsthaft drunter leiden würde, doch die Codierung
meines Fahrrades hat für mich keinerlei positive Auswirkung.

>> Natürlich habe ich eine Kauf-Quittung für den Rahmen, und die Sache
>> wird sich letztlich regeln lassen -- aber alles andere als schnell,
>> einfach und unkompliziert.

> Richtig, und genau so sollte es sein. Genau dafuer hast du ja
> einen Kaufvertag von deinem Laden [...]

Nein. Ich habe einen mündlichen Kaufvertrag mit dem Laden
geschlossen. Schriftlich habe ich nur eine Quittung über die
Bezahlung von 70 EUR für einen gebrauchten Rahmen.

> [...] auf dem im Idealfall eine solche Besonderheit auch
> kommentiert waere.

Auf mein ausdrückliches Verlangen hin wurde leicht nachträglich
noch `mit Codierung xxx' auf der Quittung vermerkt.
Wie gesagt, `leicht nachträglich', insbesondere mit anderem Stift.

Bislang hat mir die Codierung noch nicht geschadet. Was bei einer
polizeilichen Kontrolle passieren würde, kann ich nicht absehen.
Das von mir auf der Basis des codierten Rahmens aufgebaute Fahrrad
ist insgesamt wohl ein gutes Stück mehr wert als das ursprüngliche
(jetzt mit SON, Campa-Kurbeln, Modolo Morpos-Schaltgriffe, Sachs
neos Schaltwerk, Team Professional u.v.a.). Eine nicht gänzlich
ahnungslose Streife würde schon gucken, wieso da ein hinsichtlich
der Codierung `Fremder' mit einem relativ hochwertigen Fahrrad aus
einem völlig anderen Teil des Landes unterwegs ist.

Die besagte Kaufquittung befindet sich übrigens ihrerseits an einem
anderen Ort (an dem der Rahmen auch gekauft wurde), gut 200 km von
dem aktuellen Einsatzort des Fahrrades entfernt.

Hans Crauel

Hans Crauel

unread,
Oct 30, 2007, 6:03:21 PM10/30/07
to
Christoph Gartmann <gart...@nonsense.immunbio.mpg.de> schrieb

> Vielleicht einigen wir uns darauf: ein Nutzen der Codierung ist
> offenbar nicht so einfach nachweisbar, ein Schaden aber auch nicht.

Ja, Codierung ist weder Teufelszeug (behauptet wohl auch niemand)
noch Rettung von allem Unheil (behauptet durchaus der eine oder
die andere; ist natürlich eine Übertreibung).
Unterm Strich sehe ich wenig Vorteile, aber auch keine gravierenden
Nachteile.

> Wenn da also zwei Raeder stehen, die beide gleich gut abgeschlossen

> sind, eines codiert und eines nicht, wird [der Durchschnittsfahrraddieb]

> das uncodierte klauen. Stehen da zwei Raeder, bei denen das codierte
> nicht abgeschlossen ist, das uncodierte dagegen ein Schloss hat, so
> wird das codierte verschwinden. So gut kenne ich die Pappenheimer.

Das ist recht spekulativ. Über Absatz und Verwertung von gestohlenem
Fahrradmaterial weiß ich nahezu nichts. Es erscheint nicht völlig
abwegig, dass höherwertige Fahrräder ausgeschlachtet werden und
teils auch wertvolle Teile wieder mit (unverfänglichen) Rahmen
aufgebaut werden.
Der Anteil, den der Gegenstand von Codierung, der Rahmen, am Preis
eines Fahrrads hat, liegt wohl irgendwo zwischen 20 und 50 Prozent;
er ist jedenfalls nicht der Hauptteil.

Hans Crauel

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Mathias Böwe

unread,
Oct 31, 2007, 2:33:54 PM10/31/07
to
Hans Crauel <crauel...@freenet.de> wrote:

> Unterm Strich sehe ich wenig Vorteile, aber auch keine gravierenden

> Nachteile. ^^^^^^^^^^^^
^^^^^^^^^
Bei einem Rahmen mit Wanddicke unter 0,5mm würde ich nie auf die Idee
kommen, mir diese Nachteile eingravieren zu lassen :-}

Arno Welzel

unread,
Nov 3, 2007, 11:12:53 AM11/3/07
to
Ulli Horlacher wrote:

> Jens Müller <usenet-...@tessarakt.de> wrote:
>
>> Ich weiß eh nicht, was der Schwachsinn soll. Fahrräder haben eine
>> Rahmenkennnummer, die für die Sachfahndung vollkommen ausreichen würde.
>
> Nicht alle Fahrraeder haben eine Rahmenkennnummer und nicht alle
> Rahmenkennnummer sind eindeutig, sondern oft mehrfach vergeben.
> Von meinen 7 Fahrraedern hat nur eines eine Rahmenkennnummer und ob die
> eindeutig ist, weiss nur der Taiwanesische Produzent - wenn ueberhaupt.

ACK.

> Aus den meisten Fahrradcodiersystemen kann man den Besitzer wieder
> identifizieren, wenn mal wieder ein Lager mit gestohlenen Fahrraedern
> entdeckt wird. Wie soll das mit Rahmenkennnummer funktionieren?

Wie soll das mit der Codierung funktionieren?

> Eine zentrale Polizeidatenbank ueber gestohlebe Fahrraeder existiert nicht.
> Dazu sind Fahrraeder viel zu unwichtig (der Polizei und der Politik).

Eben - und deshalb funktioniert auch eine Codierung für solche Fälle nur
genau so lang, solange der Besitzer nicht umzieht. Spätestens, wenn er
in eine andere Stadt oder gar ein anderes Bundesland umzieht, hilft die
ursprüngliche, ortsbezogene Codierung genau gar nicht.

Wenn man Fahrraddiebstahl wirksam durch Rahmennummern verhindern wollte,
wäre eine zentrale Datenbank unumgänglich.


--
http://arnowelzel.de
http://de-rec-fahrrad.de

Günther Schwarz

unread,
Nov 3, 2007, 12:01:29 PM11/3/07
to
Arno Welzel hatte geschrieben:

> Wenn man Fahrraddiebstahl wirksam durch Rahmennummern verhindern
> wollte, wäre eine zentrale Datenbank unumgänglich.

Verhindern ließe sich Fahrraddiebstahl nicht einmal, wenn alle ihre
Räder unterm Bett aufbewarten. Ansonsten reichte es vollkommen aus,
sich eines der etablierten Nummernsysteme der Warenwirtschaft oder des
Kommunikationswesens [1] zu bedienen. Dann gibt es keine Dubletten mehr
wie bei den heute üblichen Rahmennummern, und man muß lediglich eine
Liste der gestohlenen Fahrräder (Nummer und einige wenige Merkmale wie
Bauart und Farbe) verwalten. Das ist jedoch vergleichsweise einfach und
im Übrigen Aufgabe der Polizei. Für so etwas bezahlt man Steuern.

[1] was kosten 10^6 MAC-Adressen?

Günther

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Bodo Eggert

unread,
Nov 4, 2007, 7:36:01 AM11/4/07
to

Keine Ahnung, aber es ist bestimmt mehr, als man für eine statische
IPv6-Adresse mit /48er-Netz zahlen müßte.
--
Fun things to slip into your budget
Not in a budget, but in an annual report:
An employee stole 500,000+. They accounted for it on the annual report as
'involountary employee relations expense'

Arno Welzel

unread,
Nov 5, 2007, 2:00:02 AM11/5/07
to
Günther Schwarz wrote:

> Arno Welzel hatte geschrieben:
>
>> Wenn man Fahrraddiebstahl wirksam durch Rahmennummern verhindern
>> wollte, wäre eine zentrale Datenbank unumgänglich.
>
> Verhindern ließe sich Fahrraddiebstahl nicht einmal, wenn alle ihre
> Räder unterm Bett aufbewarten. Ansonsten reichte es vollkommen aus,

Du hast schon recht - ich meinte auch eher, dass das Bewusstsein, dass
gestohlene Fahrräder ziemlich sicher identifizierbar sind, die
Hemmschwelle für Diebstahl heraufsetzen könnte.

> sich eines der etablierten Nummernsysteme der Warenwirtschaft oder des
> Kommunikationswesens [1] zu bedienen. Dann gibt es keine Dubletten mehr
> wie bei den heute üblichen Rahmennummern, und man muß lediglich eine
> Liste der gestohlenen Fahrräder (Nummer und einige wenige Merkmale wie
> Bauart und Farbe) verwalten. Das ist jedoch vergleichsweise einfach und
> im Übrigen Aufgabe der Polizei. Für so etwas bezahlt man Steuern.
>
> [1] was kosten 10^6 MAC-Adressen?

Fahrräder dürfte es deutlich mehr geben.

Arno Welzel

unread,
Nov 5, 2007, 2:03:00 AM11/5/07
to
Martin Trautmann wrote:

> On Sat, 03 Nov 2007 16:12:53 +0100, Arno Welzel wrote:
>> Eben - und deshalb funktioniert auch eine Codierung für solche Fälle nur
>> genau so lang, solange der Besitzer nicht umzieht. Spätestens, wenn er
>> in eine andere Stadt oder gar ein anderes Bundesland umzieht, hilft die
>> ursprüngliche, ortsbezogene Codierung genau gar nicht.
>

> Hallo Arno,
>
> hast du die früheren Antworten gelesen?
> Bist du schon mal umgezogen? Hast du dich je beim Einwohnermeldeamt an-
> oder umgemeldet?

Ja.

> Wo du vor Jahren gewohnt hast ist ebenso erfasst wie dein aktueller
> Wohnort. Schwierig wird's vielleicht beim Umzug ins Ausland.

Und die früheren Wohnorte werden auch alle überprüft, wenn jemand anhand
des Codes den Besitzer ermitteln will? Also im Sinne von - Anfrage an
das Eihnwohnermeldeamt am ursprünglichen Wohnort, nicht nur die aktuell
gemeldeten, sondern auch alle früheren Einwohner zu prüfen?

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alfred...@gmx.net

unread,
Nov 5, 2007, 10:47:49 AM11/5/07
to
On 5 Nov., 12:53, Martin Trautmann <t-...@gmx.net> wrote:
> On 05 Nov 2007 09:48:00 GMT, Martin Trautmann wrote:
>


> Dennoch ist vor Ort die Dekodierung in der Regel langfristig moeglich.
> Gerade bekam ich hier ein Beispiel aus Ansbach genannt, wo die Polizei
> zuvor nur wenig von derCodierungwusste. Sie konnte ein codiertes Rad
> aber ueber Code und Einwohnermeldeamt der Eigentuemerin zurueckgeben,
> die schon vor einiger Zeit weggezogen war. Seither scheint die Polizei
> dort recht begeistert von dem System zu sein, auch weil bei den
> Gemeinden und Fundaemtern die Lager voll sind mit Raedern, die sie
> niemandem mehr zuordnen koennen.

Was ich in dieser Diskussion bis jetzt gelesen habe, hat meine wenigen
Haare Kopfstand machen lassen.

Aus der Praxis 2 Vorfälle: Polizei in Bayern ruft beim ADFC Hessen an,
sie hätten ein codiertes Fahrrad in Miltenberg am Main gefunden.
Code wurde von uns dechiffriert, außer den Initialen, die sie
gefälligst
im 30 km entfernten Aschaffenburg beim Einwohnermeldeamt verifizieren
sollten. Zwischenzeitlich selbst gegoogelt, Nachbarn angerufen, der
mich
auf seinem Mobiltelefon zur Nachbarin trug, die mir sagte, die Polizei
habe
sie gerade verständigt, dass ihr Rad gefunden worden sei. Zeitspanne
zwischen beiden Anrufen: 30 Minuten.

Mir unbekannter Mensch aus der Pfalz schrieb mich an, er habe bei
einem
Landauer Händler ein Rad gekauft, auf dem er eine Codierung entdeckt
habe.
Er wollte sicher sein, dass es nicht gestohlen ist. Der Händler konnte
keine
Angaben machen, von wem er das Rad in Zahlung genommen hatte. Abfrage
im Polizeicomputer war negativ. Nach kurzer Zeit konnte ich durch
Rückfrage
beim zuständigen EWO den Namen des Vorbesitzers erfahren, der dann
dem neuen Eigentümer den ordnungsgemäßen Verkauf bestätigte.
Zeitspanne
2 Stunden.

Info: Polizei Friedrichshafen behauptet, dass 90 % der gefundenen oder
sichergestellten Räder nicht mehr zu den Eigentümern zurückfinden,
weil
diese nicht in der Lage seien, ihr Rad zweifelsfrei als ihr Eigentum
zu
beschreiben. Merke: Du wirst nicht durch das Fundbüro geführt und
darfst
dann das schönste Rad als Dein Eigentum reklamieren.

zu guter Letzt: In Frankfurt am Main werden jährlich 500 Räder
versteigert,
weil die Eigentümer nicht zu ermitteln sind. Darunter nach Angabe des
Fundbüroleiters ein einziges codiertes: an der angegebenen Adresse hat
nachweislich niemand gewohnt, auf den die Initialen zutrafen.

mfG Alfred


Olaf Schultz

unread,
Nov 5, 2007, 12:39:56 PM11/5/07
to
alfred...@gmx.net wrote:

...
> mfG Alfred


Schön, wenn die Polizei mitdenkt. Lob! Ich kenn hingegen die Story von einem
Hamburger bzw. Umland-Polizei-Revier und einer Leitra, die aufgefunden
wurde. Wat haben die Bauklötze gestaunt als eine hier bekannte
Hamsternärrin die nach der Rahmennummer fragte und sagte, daß damit der
Eigner aufgefunden werden kann. Häh, Rahmennummer?

So langsam hab ich das Gefühl, egal welcher Code, hauptsache er ist
nachvollziehbar und bis in die Gemeine, die den vergeben hat
rückverfolgbar, der Rest findet sich schon.

Olaf

Günther Schwarz

unread,
Nov 5, 2007, 3:55:57 PM11/5/07
to
Arno Welzel hatte geschrieben:

> Günther Schwarz wrote:
>
>> Arno Welzel hatte geschrieben:
>>
>>> Wenn man Fahrraddiebstahl wirksam durch Rahmennummern verhindern
>>> wollte, wäre eine zentrale Datenbank unumgänglich.
>>
>> Verhindern ließe sich Fahrraddiebstahl nicht einmal, wenn alle ihre
>> Räder unterm Bett aufbewarten. Ansonsten reichte es vollkommen aus,
>
> Du hast schon recht - ich meinte auch eher, dass das Bewusstsein, dass
> gestohlene Fahrräder ziemlich sicher identifizierbar sind, die
> Hemmschwelle für Diebstahl heraufsetzen könnte.

Es ist davon auszugehen, daß in der Fahrradklaubranche nicht unbedingt
die hellsten Köpfe aktiv sind. Da macht es bezüglich Prävention keinen
Unterschied, ob man nun auf dem Rahmen rumkratzt oder einfach nur den
Aufkleber draufpappt :-)


>> [1] was kosten 10^6 MAC-Adressen?
>
> Fahrräder dürfte es deutlich mehr geben.

Aber nicht von einem europäischen Qualitätshersteller [2] oder eben von
Polizei oder ADFC kodierte. Ich habe noch mal nachgesehen: MAC-Adressen
werden von der IEEE in Blöcken der Form XX:XX:XX:**:**:** verkauft. Mit
so einem Block kann man bis zum Sanktnimmerleinstag kodieren.

[2] Es würde mich sehr wundern, falls die großen Hersteller in Taiwan
(Merida, Giant etc) nicht schon längst eindeutige Nummern zumindest
intern verwenden würden. Wie sollten sie sonst auch ihre Logistik und
Fragen der Qualitätssicherung und Produkthaftung in den Griff bekommen?

Günther

Michael Manner

unread,
Nov 5, 2007, 4:33:30 PM11/5/07
to
Mathias Böwe wrote:

> Hans Crauel <crauel...@freenet.de> wrote:
>
>> Unterm Strich sehe ich wenig Vorteile, aber auch keine gravierenden
>> Nachteile. ^^^^^^^^^^^^
> ^^^^^^^^^
> Bei einem Rahmen mit Wanddicke unter 0,5mm würde ich nie auf die Idee
> kommen, mir diese Nachteile eingravieren zu lassen :-}

In Österreich gibt es ein Codierungsservice der Polizei. Die Polizei besteht
auf eine schriftliche Bestätigung, dass sie keine Haftung für eventuelle
Schäden übernimmt.
Ich fragte beim Kauf meines neuen Rades nach, ob durch das Codieren
irgendwelche Konsequenzen zu erwarten seien.
Der Händler teilte mir mit, dass ich die Garantie auf den Rahmen verlieren
würde, da das Codieren als mutwillige Beschädigung aufgefasst wird.
(Alu-Rahmen von Cannondale).

--
Servus
MM

Message has been deleted

Christoph Strauch

unread,
Nov 6, 2007, 1:49:42 AM11/6/07
to
On 3 Nov., 16:12, Arno Welzel <nospam.0x3...@arnowelzel.de> wrote:

>
> Wenn man Fahrraddiebstahl wirksam durch Rahmennummern verhindern wollte,
> wäre eine zentrale Datenbank unumgänglich.

In den Niederlanden scheint man diesen Weg zu gehen:

http://www.fietsberaad.nl/index.cfm?section=repository&repository=Databank+gestolen+fietsen+volgend+jaar+van+start

Arno Welzel

unread,
Nov 6, 2007, 2:15:24 AM11/6/07
to
Christoph Strauch wrote:

Wenn ich es nicht völlig falsch interpretiere, ist dort ist die Rede von
Chips, vermutlich sind RFID-Teile gemeint - mich würde interessieren, ob
dann z.B. die Polizei flächendeckend mit Lesegeräten ausgerüstet wird,
um bei Bedarf schnell ein verdächtiges Fahrrad kontrollieren zu können.
Auf jeden Fall eine interessante Idee.

Christoph Strauch

unread,
Nov 6, 2007, 3:10:01 AM11/6/07
to
On 6 Nov., 08:15, Arno Welzel <nospam.0x3...@arnowelzel.de> wrote:
> Christoph Strauch wrote:
> > On 3 Nov., 16:12, Arno Welzel <nospam.0x3...@arnowelzel.de> wrote:
>
> >> Wenn man Fahrraddiebstahl wirksam durch Rahmennummern verhindern wollte,
> >> wäre eine zentrale Datenbank unumgänglich.
>
> > In den Niederlanden scheint man diesen Weg zu gehen:
>
> >http://www.fietsberaad.nl/index.cfm?section=repository&repository=Dat...

>
> Wenn ich es nicht völlig falsch interpretiere, ist dort ist die Rede von
> Chips, vermutlich sind RFID-Teile gemeint - mich würde interessieren, ob
> dann z.B. die Polizei flächendeckend mit Lesegeräten ausgerüstet wird,

Von mobilen Lesegeräten steht da nichts, so dass ich die Aussage so
verstehe,
dass die Einheiten mit stationären Geräten ausgestattet werden.

> um bei Bedarf schnell ein verdächtiges Fahrrad kontrollieren zu können.

Das fände ich etwas übertrieben. Verkehrskontrollen dienen ja nicht
dem Zweck,
Eigentumsdelikte aufzuklären.

alfred...@gmx.net

unread,
Nov 6, 2007, 5:14:28 AM11/6/07
to

Nach meinen Informationen handelt es sich um Chips, die mit
Mobilgeräten ausgelesen werden könnten. So weit die Theorie, in der
Praxis hat diese Sicherheitsmaßnahme komplett versagt. Nirgends werden
anscheinend mehr Räder gestohlen als in A'dam. Ob die Polizei mit
mobilen Lesegeräten gesegnet ist, wage ich mal schlicht zu bezweifeln.
Alfred

Christoph Gartmann

unread,
Nov 6, 2007, 6:15:34 AM11/6/07
to
In article <8p4vi39afc78npj5e...@4ax.com>, Bjoern Mehlhorn <b.meh...@nurfuerspam.de> writes:
>Neben den geklauten Fahrrädern meiner Frau (Zuhause in der
>Tordurchfahrt - verschlossen zur Straße hin) standen viele Fahrräder,
>die bei weitem leichter zu klauen gewesen wären als dieses (mit
>Angriff gegen das Schloß). Dennoch wurde dies gewählt - vermutlich
>wegen des gewissen Wertes (und der fehlenden Codierung?).

Ich mutmasse viel eher, dass der Dieb ein Lockpicker war und fuer ihn deshalb
zu diesem Zeitpunkt diese beiden Raeder am leichtesten zu knacken waren. Wie
leicht ein Schloss zu knacken ist, haengt nicht nur vom Schloss sondern auch
von den Faehigkeiten des Diebes ab.

Viele Gruesse
Christoph Gartmann

--
Max-Planck-Institut fuer Phone : +49-761-5108-464 Fax: -452
Immunbiologie
Postfach 1169 Internet: gartmann@immunbio dot mpg dot de
D-79011 Freiburg, Germany
http://www.immunbio.mpg.de/home/menue.html

Ingo Keck

unread,
Nov 6, 2007, 11:40:02 AM11/6/07
to
Mathias Böwe <Mathia...@t-online.de> wrote:

> Hans Crauel <crauel...@freenet.de> wrote:
>
> > Unterm Strich sehe ich wenig Vorteile, aber auch keine gravierenden
> > Nachteile. ^^^^^^^^^^^^
> ^^^^^^^^^
> Bei einem Rahmen mit Wanddicke unter 0,5mm würde ich nie auf die Idee
> kommen, mir diese Nachteile eingravieren zu lassen :-}

Vielleicht könnte man zwei Ideen kombinieren und mit Taubenkot kodieren?
Oder frißt sich das durch?

:-)

Ingo.

Thomas P

unread,
Nov 6, 2007, 1:06:25 PM11/6/07
to
Am Mon, 05 Nov 2007 22:33:30 +0100
schrieb Michael Manner <Michael...@discussions.microsoft.com>:

> Ich fragte beim Kauf meines neuen Rades nach, ob durch das Codieren
> irgendwelche Konsequenzen zu erwarten seien.
> Der Händler teilte mir mit, dass ich die Garantie auf den Rahmen
> verlieren würde, da das Codieren als mutwillige Beschädigung
> aufgefasst wird. (Alu-Rahmen von Cannondale).

Das Selbe erfuhr ich vor zwei Jahren, als ich mein Diamant-Rad erstand.

Thomas

alfred...@gmx.net

unread,
Nov 6, 2007, 2:55:02 PM11/6/07
to
On 6 Nov., 19:06, Thomas P <kr5...@gmx.de> wrote:
> Am Mon, 05 Nov 2007 22:33:30 +0100
> schrieb Michael Manner <Michael.Man...@discussions.microsoft.com>:

>
> > Ich fragte beim Kauf meines neuen Rades nach, ob durch das Codieren
> > irgendwelche Konsequenzen zu erwarten seien.
> > Der Händler teilte mir mit, dass ich die Garantie auf den Rahmen
> > verlieren würde, da das Codieren als mutwillige Beschädigung
> > aufgefasst wird. (Alu-Rahmen von Cannondale).
>
> Das Selbe erfuhr ich vor zwei Jahren, als ich mein Diamant-Rad erstand.
>
> Thomas

ja, das ist die typische Antwort eines Händlers oder Herstellers. Es
ist richtig, dass dann, wenn die Gravur zu einem Bruch des Rahmens
führen würde, sich dieser Kreis darauf zurück berufen könnte. Bei über
einer Million Codierungen ist aber dieser Fall noch nicht eingetreten.
Inwieweit sich die Kameraden lediglich aufgrund der durchgeführten
Codierung aus der Garantie zurückziehen könnten (Stichwort mutwillige
Beschädigung mal aufnehmend) , steht auf einem anderen Blatt. Noch ist
uns kein Fall bekannt, wo diese Drohung wahr gemacht wurde, und ein
Händler/Hersteller tut wohl auch gut daran, weil seine juristische
Position da eher schwach zu sein scheint. Im übrigen ersetzt er Dir
auch nicht das Fahrrad, wenn es Dir uncodiert gestohlen wird.
Alfred

Mathias Böwe

unread,
Nov 6, 2007, 3:14:52 PM11/6/07
to
Ingo Keck <to...@ingokeck.de> wrote:

> Vielleicht könnte man zwei Ideen kombinieren und mit Taubenkot kodieren?
> Oder frißt sich das durch?

Ich fürchte, daß gegen Taubenkot selbst Flußsäure, Buttersäure und
Pikrinsäure der reinste Kindergeburtstag sind.

Gerald Eischer

unread,
Nov 6, 2007, 4:20:44 PM11/6/07
to
Mathias Böwe schrieb:

> Ingo Keck <to...@ingokeck.de> wrote:
>
>> Vielleicht könnte man zwei Ideen kombinieren und mit Taubenkot kodieren?
>> Oder frißt sich das durch?
>
> Ich fürchte, daß gegen Taubenkot selbst Flußsäure, Buttersäure und
> Pikrinsäure der reinste Kindergeburtstag sind.

In einen Alu-Rahmen kann ein männlicher[1] Hamster die Codierung ganz
einfach hineinbrunzen.


[1] Dies ist keine Diskriminierung weiblicher Hamster, sondern eine
Frage der Anatomie.

--
Gerald | o/\,/\o ^ ^ ^
| (.(.) |_|_|
| =( o )= |
| ''W''' B

Message has been deleted
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Gerald Eischer

unread,
Nov 6, 2007, 4:33:04 PM11/6/07
to
Peter de Leuw schrieb:

> Mathias Böwe <Mathia...@t-online.de> wrote:
>
>> Ich fürchte, daß gegen Taubenkot selbst Flußsäure, Buttersäure und
>> Pikrinsäure der reinste Kindergeburtstag sind.
>
> Pikrinsäure und Buttersäure sind nicht sonderlich aggressiv. Die sind
> noch nicht einmal Kindergeburtstag.

Die Halifax-Katastrophe war eh nur ein etwas lauterer Party-Kracher.

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Mathias Böwe

unread,
Nov 7, 2007, 4:19:27 PM11/7/07
to
Peter de Leuw <pde...@gmx.de> wrote:

> Mathias Böwe <Mathia...@t-online.de> wrote:
>
> > Ich fürchte, daß gegen Taubenkot selbst Flußsäure, Buttersäure und
> > Pikrinsäure der reinste Kindergeburtstag sind.
>

> Pikrinsäure und Buttersäure sind nicht sonderlich aggressiv.

Der Halter eines mit den genannten Substanzen behandelten Fahrzeugs
dagegen um so mehr.

> Die sind noch nicht einmal Kindergeburtstag.

Nein? Ich würde mir sehr verbitten, meine Parties mit derartigen
Chemikalien aufpeppen zu lassen.

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