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Radfahrer rastet nach Unfall aus
Dᅵsseldorf (RPO) In Bilk hat ein Fahrradfahrer nach einem
selbstverschuldeten Unfall am Mittwochmittag die Beherrschung verloren
und einen Autofahrer wᅵst beschimpft. Der Radfahrer war auf ein Auto
aufgefahren. Als der Autofahrer ihn darauf ansprach, rastete der
Radfahrer aus und warf brᅵllend sein Fahrrad auf das Autodach.
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Christian Schulz
"Der Kopf muss das dritte Bein sein." --- Christoph Daum
Oder ist Hans gerade in D'dorf...? ;->
Gruss,
Bodo
--
Bodo G. Meier * dr. rer. nat. * Trondheim * Norway
http://home.broadpark.no/~bodogm/
Das heisst "deeskalieren".
--
MfG/Best regards
helmut springer panta rhei
Wie deeskaliert man ein Subject? ;-)
> Wie deeskaliert man ein Subject? ;-)
So weit klar geworden?
Hans Crauel
Ungefᅵhr, ja.
>Scheint Schule zu machen:
>
>+++++++++++++++
>
>Radfahrer rastet nach Unfall aus
>
>D�sseldorf (RPO) In Bilk hat ein Fahrradfahrer nach einem
>selbstverschuldeten Unfall am Mittwochmittag die Beherrschung verloren
>und einen Autofahrer w�st beschimpft. Der Radfahrer war auf ein Auto
>aufgefahren. Als der Autofahrer ihn darauf ansprach, rastete der
>Radfahrer aus und warf br�llend sein Fahrrad auf das Autodach.
>
>+++++++++++++++
Sowas nennt man "Deeskalation".
Walter
Indem man es mit Fahrr�dern bewirft.
Walter
> Ist in den FAQ einklich schon erwᅵhnt, dass Deeskalation hie eine etwas
> andere Bedeutung hat als bei Otto Normalleser?
Hat sie gar nicht! Ihr kapiert nur alle nicht, was der Otto-Normalleser
unter Deeskalation versteht -- nᅵmlich das selbe wie ich. Man kᅵnnte aber
fahrradspezifische Deeskalationstechniken erlᅵutern. Hier ein Beispiel:
http://www.flickr.com/photos/mixmanner/256549696/
Ich suche immer noch das Foto vom US-Bullen, der mit seinem Dienstfahrrad
eine Situation auf einer Demonstration deeskaliert.
>> So weit klar geworden?
> Ungefᅵhr, ja.
Ja, scheint mir auch. Deeskalation hat ihre eigenen
Gesetze und Regeln. Hat man sich die mal klar gemacht,
so kann man leicht selbst deeskalierend in die Ablᅵufe
eingreifen und kritische Situationen entschᅵrfen.
Hans Crauel
Genauere Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/13248/1433310/polizei_duesseldorf/
Der Radfahrer ist nicht "aufgefahren", sondern seitlich in ein PKW hinein.
Die zugehᅵrige Kreuzung ist offensichtlich hochkompliziert (siehe google
map)
Zeugen gibt es nicht. Die Schilderung stammt also ausschlieᅵlich vom
PKW-Fahrer.
Interessant sind die Leserbriefe in rp-online. Irgendwie sind mir die
Rheinlᅵnder symphatisch: so schᅵn direkt, alles aus den Bauch heraus -
so richtig sᅵdlᅵndisch.
Grᅵᅵe
Ralf
> Genauere Quelle:
> http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/13248/1433310/polizei_duesseldorf/
Besten Dank!
> Der Radfahrer ist nicht "aufgefahren", sondern seitlich in ein PKW hinein.
> Die zugehᅵrige Kreuzung ist offensichtlich hochkompliziert (siehe google
> map)
Von diesen unᅵbersichtlichen Konstrukten gibts in Ddorf leider einige;
durch die Radverkehrsfᅵhrungen werden die auch nicht einfacher :->
--
Christian Schulz
URL: http://kerberos.spinfo.uni-koeln.de/~schulz/pers/
> Scheint Schule zu machen:
Gestern in der Sᅵchsischen Zeitung:
Rabiater Radfahrer demoliert Kleintransporter
Ein Radfahrer hat am Dienstag gegen 16 Uhr die Frontscheibe eines Multicar
demoliert. Der Fahrer des Kleintransporters wollte von der Karlsruher in
die Coschᅵtzer Straᅵe einbiegen und wartete auf freie Fahrt. Zunᅵchst
stellt sich ein Radfahrer davor und beschimpfte den Fahrer. Dann kam ein
weiterer dazu, packte sein Rad und schlug es gegen die Frontscheibe. Dann
flohen beide.
Gruᅵ Frank
> Von diesen unübersichtlichen Konstrukten gibts in Ddorf leider einige;
> durch die Radverkehrsführungen werden die auch nicht einfacher :->
Nachdem ich mich unlängst dort ein wenig herumgetrieben habe, hier die
Randbemerkung dazu, dass dort abwechselnd auch Mischverkehr als von den
Verkehrsteilnehmern klar gefordertes Prinzip durchgezogen wird, gleichzeitig
neben der unvermeidlichen Separierung. Dadurch ist dort mit selbstbewusster
Nutzung des Fahrrads zu rechnen.
Das hat sich offenbar eingespielt und wird sogar vorausgesetzt, z.B. wird
man anders kaum mit den z.T. mehr als vierspurigen Innenstadtringen
zurechtkommen. Man kommt im reinen Mischverkehr besonders in der Innenstadt
recht flott voran. Ein auf Ängstlichkeit dressierter Torkler würde da nicht
gar so weit kommen.
Gegen die umliegenden Städte gehalten (inkl. Peripherie D'dorf), ist das ein
ziemlicher Unterschied, weil man außerhalb dem kaum entkommt, dass einem
Separierung als führendes Verkehrsprinzip aufgebunden wird. Im Zentrum von
D'dorf kann man Separierung leichter als immer nur fallweise angewandte
technische Maßnahme ansehen, statt als dominierendes Prinzip (das empfand
ich auch einen Gegensatz zu Köln).
An manchen Stellen kollidieren diese verschiedenen Dialekte dann. Als
passende Konsequenz für den lausigen Alltag gäbe es aber immerhin die
Moglichkeit, den Unterschied getrennt kenntlich zu machen, wenn schon
erfreulicherweise einmal beide Gangarten halbwegs gern gelitten zu sein
scheinen, so von der offiziellen Tendenz her.
Konkret fällt mir dazu noch ein, wenn die ganze lange Grafenberger Allee am
Rand von Flingern mit Separierung bedacht ist, ist das wiederum eine leichte
Katastrophe, die kaum für mehr gut ist als für eine Ausrede: Als ob auch
Torkler quasi eine weitere Strecke auf sich nehmen dürfen, was sie aber
aufgrund des Zustands und der harschen Kreuzungen kaum machen werden. So
eine Katastrophe mündet dann in eine überregulierte Gängelung, wo die Straße
in Richtung Neubauzone an der gut ausgebauten Kreuzung bei der Hanielgarage
den Linksknick macht.
Das sind ziemliche Kontraste in der Auffassung, wie der Einsatz des
Verkehrsmittels zu denken sei. Schön wäre es, wenn Konsequenz im Sinne
faktischer Fahrradnutzung gezeigt würde, statt ausgerechnet an empfindlichen
Punkten dann in die Kategorie 'Regulierung nach Schema' umzukippen und
gemeint ist dann nur 'Regulierung für Torkler'.
Dabei ist vom Mischverkehr in der Innenstadt sowieso die selbstbewusstere
Gangart als faktische Übung bestens bekannt.
Man könnte den Kontrast auch als 'Hasen' und 'Schildkröten' ansprechen (wie
ich von anderswo aufgeschnappt habe, ich denke, das kommt aus dem
Helvetischen).
Damit könnte man auch in der expliziten Verkehrsinszenierung klarmachen,
dass es beide Gangarten gibt, statt plötzlich deren eine, der ansonsten
implizit eine Rolle zugestanden wird, nach zufälligem Belieben unter den
Tisch zu kehren.
Klar, das schafft Missverständnisse.
> Hat sie gar nicht! Ihr kapiert nur alle nicht, was der Otto-Normalleser
> unter Deeskalation versteht -- n�mlich das selbe wie ich.
Fast. Der Otto- Normalleser versteht unter deiner Deeskalation
eine Eskalation.
c&p aus wikipedia:
| Deeskalation bedeutet das Verhindern von Konflikten [...]
|
| Oft wird dieser Begriff im Friedensdienst und bei Demonstrationen
| verwendet. Der Deeskalation dienen nicht-aggressive Wortwahl und
| Verhaltensweisen. Auch negativ besetzte Begriffe sollten vermieden
| werden.
Ob du das jemals verstehen wirst? *seufz*
flo
--
Du wirst bei nochmaligen Lesen meiner Post erkannt haben, dass hier
nur gruppenspezifischer Humor verkuendet wurde, der mit Deinem Be-
zug auf unverstaendliche Mechanismen abstrakter Denkweisen, in je-
der Hinsicht, als drittklassige Trivialliteratur zu verstehen ist und
keines weiteren Kommentars bedarf. [Frank Toennes in dag�]
ROFL! Typisch M�xchen :-)
> Ob du das jemals verstehen wirst? *seufz*
N�, nat�rlich nicht. Du bekommst sicher gleich irgendein Zitat als Antwort.
Frank
[...]
>> Ob du das jemals verstehen wirst? *seufz*
>
> N�, nat�rlich nicht. Du bekommst sicher gleich irgendein Zitat als Antwort.
Bin ich da nicht schon im Killfile? Hm, wei� nicht mehr.
Wird man ja bald merken. ;-)
flo
--
Hoffentlcih nimmst du dir diese worte zu Herzen und weisst in
welch Ehrwürdigen Gabeln du hier gelandet bist. [WoKo in dag°]
Richtig, _kann_. Es kann aber auch nach hinten losgehen.
> Es gibt zum Beispiel die These, das es
> letztlich das Wettr�sten und die Demonstration von St�rke durch
> Atomwaffentests war, die w�hrend des Kalten Krieges eine Eskalation des
> Ost-West-Konfliktes verhindert hat.
Wie du schreibst, es ist eine These. Eine plausible, wie ich zugebe.
> Bush w�re auch nicht im Irak einmarschiert, wenn er geglaubt h�tte, dass
> Saddam wirklich Massenvernichtungswaffen hat.
Davon ist auszugehen.
> Im Mikrokosmos bedeutet das, wenn man seinem Gegen�ber deutlich macht,
> dass man die Bereitschaft und die M�glichkeit hat ihm das Gesicht zu
> brechen, wirkt das in der Regel deeskalierend.
Auch das ist richtig. Es kann aber auch richtig schief gehen. Es kann
passieren, da� der andere Schi� hat und vorsorglich aktiv wird. Kommt
auch immer wieder vor.
Im Hinblick auf das OP war es sinnlos. Sieht mir eher nach Frustabbau
aus.
flo
--
> Warum hast du dich nicht selbst vorgeschlagen?
Das w�e nichts f�r mich. Ich brauche keinen Posten, der von einem political
correctness abverlangt. Das �berlasse ich anderen.
[Jens Kammler und Heinz Toennes in dag�]
frank steinigen wrote:
> Gestern in der Sᅵchsischen Zeitung:
> ... die Frontscheibe. Dann flohen beide.
Stand da wirklich "flohen beide". Voreinander oder der Polizei?
Auf jeden Fall, gefaellt mir die Formulierung.
mfg. klaus.
Ich halte mich in der Dᅵsseldorfer Innenstadt eher selten auf, meist
in Ortsteilen wie Oberkassel, Bilk etc. Mischverkehr sehe ich da
jedenfalls sehr selten; die allermeisten Radfahrer fahren auf Rad-
oder Gehwegen, links wie rechts; viele davon zugegebenermaᅵen aber mit
einem Tempo, welches ich tatsᅵchlich noch als "Schrittgeschwindigkeit"
durchgehen lassen wᅵrde.
> Das hat sich offenbar eingespielt und wird sogar vorausgesetzt, z.B. wird
> man anders kaum mit den z.T. mehr als vierspurigen Innenstadtringen
> zurechtkommen. Man kommt im reinen Mischverkehr besonders in der Innenstadt
> recht flott voran. Ein auf ᅵngstlichkeit dressierter Torkler wᅵrde da nicht
> gar so weit kommen.
Meine Vermutung: Die fahren auch nicht weit. :-}
> Gegen die umliegenden Stᅵdte gehalten (inkl. Peripherie D'dorf), ist das ein
> ziemlicher Unterschied, weil man auᅵerhalb dem kaum entkommt, dass einem
> Separierung als fᅵhrendes Verkehrsprinzip aufgebunden wird. Im Zentrum von
> D'dorf kann man Separierung leichter als immer nur fallweise angewandte
> technische Maᅵnahme ansehen, statt als dominierendes Prinzip (das empfand
> ich auch einen Gegensatz zu Kᅵln).
Ja, Kᅵln ist da wesentlich konsequenter in der Durchsetzung des
Prinzips "Rad-Weg" - mit allen Konsequenzen: Meiner Erfahrung nach ist
der dortige Autofahrer auch deutlich uneinsichtiger, wenn man dort als
Radfahrer die Fahrbahn benutzt.
(Merkwᅵrdigerweise erscheint mir auch der Radverkehrsanteil in Kᅵln
extrem hᅵher als in Dᅵsseldorf; ich habe aber keine Zahlen. Wie auch
immer da die Zusammenhᅵnge sind...)
Aber ᅵber Kᅵln jammern hieᅵe hierzugroup wohl Eulen nach Athen
tragen...
Christian
--
So konsequent, dass da oft nicht einmal mehr Fuᅵwege existieren. Das ist
jedenfalls mein Eindruck, der sich daraus ergibt, dass am "Gᅵrtel"
zwischen Bahnhof Ehrenfeld und Zᅵlpicher Platz an vielen Abschnitten nur
Zeichen 237 stehen und keine 240/241. Oder beziehen die sich doch auf
den jeweils links davon befindlichen, mehrere (>> 5) Meter breiten Bereich?
Gruᅵ
Norbert
> So konsequent, dass da oft nicht einmal mehr Fuᅵwege existieren. Das ist
> jedenfalls mein Eindruck, der sich daraus ergibt, dass am "Gᅵrtel"
> zwischen Bahnhof Ehrenfeld und Zᅵlpicher Platz an vielen Abschnitten nur
> Zeichen 237 stehen und keine 240/241. Oder beziehen die sich doch auf
> den jeweils links davon befindlichen, mehrere (>> 5) Meter breiten Bereich?
Mit den Schildern darf man das wohl nicht so wᅵrtlich nehmen. Auf der
Inneren Kanalstr. erheitern mich auch immer die 254er, die auf den
(beidseitigen) Radwegen in der jeweiligen Gegenrichtung stehen, wohl
um Linksfahren zu unterbinden.
Wirkt aber auch nicht. ;->
--
EOT.
Anzumerken ist noch, dass f�r den Radfahrer eine offensive
Deeskalationsstrategie in der Regel nicht sonderlich erfolgsversprechend
scheint. Eine solche Deeskalation ist am erfolgreichsten falls zwischen
den Parteien ein wahrgenommenes Machtgleichgewicht oder ein
wahrgenommenes Machtungleichgewicht zu Gunsten der deeskalierenden
Partei existiert. Im Stra�enverkehr ist Beides f�r den Radfahrer in
Bezug auf Blechpanzer nicht gegeben. Da der zu deeskalierende Autofahrer
in der Regel nicht direkt greifbar ist wirken offensive
Deeskalationsversuche des Radfahrers f�r Au�enstehende oft spektakul�r.
Auf der Anderen Seite wird der Fahrradverkehr durch bestehende
Infrastruktur, Gesetzeslage und Verkehrskultur permanent und
systematisch deeskaliert ohne das dies von den B�rgern, Politik, Medien
etc. ausreichend gew�rdigt w�rde.
Frank