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Antwort von der Hannelore-Kohl-Stiftung
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Kai Borgolte  
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 More options Mar 22 2007, 9:09 am
Newsgroups: de.rec.fahrrad
From: Kai Borgolte <Kai.Borgo...@gmx.de>
Date: Thu, 22 Mar 2007 14:09:18 +0100
Local: Thurs, Mar 22 2007 9:09 am
Subject: Antwort von der Hannelore-Kohl-Stiftung
Diesen Mailwechsel moechte ich euch nicht vorenthalten.

To: Hannelore-Kohl-Stiftung <i...@xxxxxxxxx-xxxx-xxxxxxxx.de>
Subject: Diskussion um Helmpflicht fuer Radfahrer

Sehr geehrte Damen und Herren,

der Text Ihrer Pressemitteilung, die auch auf Ihrer Webseite
<http://www.hannelore-kohl-stiftung.de/presse/pressemitteilungen/pm_20...>
wiedergegeben ist, wurde kuerzlich im Bonner General-Anzeiger als Leserbrief
veroeffentlicht.

Gegner einer Helmpflicht haben in Diskussionsforen vor allem die folgende
Aussage aufgegriffen: "Eine im letzten Jahr veroeffentlichte Studie zeigt, [...]
Annaehernd 85 Prozent der schaedelhirntraumatisierten Fahrradfahrer trugen
keinen Helm". Folgende Fragen kamen auf:

- Um welche Quelle handelt es sich?

- Darf man den Umkehrschluss ziehen, dass ueber 15 % der Fahrradfahrer mit SHT
einen Helm trugen?

- Haben Sie eine Erklaerung dafuer, dass diese Quote ein Vielfaches der
Helmtragequote im Strassenverkehr betraegt?

- Ist das nicht ein deutliches Indiz gegen den Sinn von Fahrradhelmen?

Ich waere Ihnen dankbar, wenn Sie zu einer Aufklaerung beitragen koennten.

Mit freundlichen Gruessen

Subject: Ein Helm hilft, bevor wir helfen müssen!
From: "hannelore-kohl-stiftung.de" <xxx>

Sehr geehrter Herr Borgolte,

vielen Dank für Ihre eMail. Ich bitte um Entschuldigung für die
verspätete Rückmeldung.
Zu Ihren Fragen:

Die Studie heißt "Schädel-Hirn-Verletzung - Epidemiologie und
Versorgung", Herausgeber sind Eckhard Rickels, Klaus von Wild, Paul
Wenzlaff und Wolfgang J. Bock.

In den übrigen 15 % sind die Fälle zusammengefasst, bei denen der
Radfahrer einen Helm trug bzw. keine Angaben zum Helmtragen vorlagen.

Mehr als 40 Mio Deutsche fahren regelmäßig Rad, davon tragen etwa 5 % (=
2 Mio) einen Helm. Bei polizeilich erfassten Unfällen werden jährlich
mehr als 70.000 (0,2 %) Radfahrer im Straßenverkehr verletzt. Dabei
erleiden mehr als 23.000 (= 33 %) eine Schädelhirnverletzung, 19.550 (=
85 %) ohne Helm und 3.450 (= 15 %) mit Helm.

Einen Fahrradhelm zu tragen, macht Sinn, weil das Risiko, bei einem
Unfall ein SHT zu erleiden, für Radfahrer ohne Helm fünfmal so hoch ist.
Außerdem gibt es zahlreiche von Polizei und Unfallchirurgen
dokumentierte Fälle, in denen der Helm den Träger vor lebensbedrohlichen
Kopfverletzungen bewahrt hat. Ich habe Radfahrer kennengelernt, deren
Kopf bei einem Sturz dank Helm unversehrt bliebt. Und ich habe Radfahrer
kennengelernt, die durch den Aufprall des ungeschützten Kopfes eine
dauerhafte Schädigung des Zentralen Nervensystems erlitten haben.

Für mich ist es gar keine Frage mehr, ob der Helm Sinn macht. Ein guter
Helm, der richtig sitzt und unbeschädigt ist, kann Leben retten. Diese
Chance nutze ich gern.

Mit freundlichem Gruß
XXX
ZNS - Hannelore Kohl Stiftung

--
Kai Borgolte, Bonn


 
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Christoph Strauch  
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 More options Mar 22 2007, 9:17 am
Newsgroups: de.rec.fahrrad
From: "Christoph Strauch" <cstra...@freenet.de>
Date: 22 Mar 2007 06:17:30 -0700
Local: Thurs, Mar 22 2007 9:17 am
Subject: Re: Antwort von der Hannelore-Kohl-Stiftung
On 22 Mrz., 14:09, Kai Borgolte <Kai.Borgo...@gmx.de> wrote:

> Diesen Mailwechsel moechte ich euch nicht vorenthalten.

HKS: Mehr als 40 Mio Deutsche fahren regelmäßig Rad, davon tragen etwa
5 % (=
HKS: 2 Mio) einen Helm. Bei polizeilich erfassten Unfällen werden
jährlich
HKS: mehr als 70.000 (0,2 %) Radfahrer im Straßenverkehr verletzt.
Dabei
HKS: erleiden mehr als 23.000 (= 33 %) eine Schädelhirnverletzung,
19.550 (=
HKS: 85 %) ohne Helm und 3.450 (= 15 %) mit Helm.

Die genannten Zahlen sind vermutlich falsch. Der Verband der
Unfallkassen berichtet z.B.:

Schülerunfälle mit ärztl. Behandlung
gesamt: 34.992
davon Kopfverletzung: 7.598

Schülerunfälle mit Hospitalisierung
gesamt: 2.199
davon mit Kopfverletzung: 1.111

also 23% Kopfverletzungen, allerdings nur auf Schülerunfälle bezogen.


 
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Daniel Roedding  
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 More options Mar 22 2007, 9:19 am
Newsgroups: de.rec.fahrrad
From: "Daniel Roedding" <d...@roedding.de>
Date: 22 Mar 2007 06:19:31 -0700
Local: Thurs, Mar 22 2007 9:19 am
Subject: Re: Antwort von der Hannelore-Kohl-Stiftung

Kai Borgolte wrote:
> Diesen Mailwechsel moechte ich euch nicht vorenthalten.

Wahnsinn.

[ Zitat Hannelores Helmwerbeinstitut: ]

> Mehr als 40 Mio Deutsche fahren regelmäßig Rad, davon tragen etwa 5 % (=
> 2 Mio) einen Helm. Bei polizeilich erfassten Unfällen werden jährlich
> mehr als 70.000 (0,2 %) Radfahrer im Straßenverkehr verletzt. Dabei
> erleiden mehr als 23.000 (= 33 %) eine Schädelhirnverletzung, 19.550 (=
> 85 %) ohne Helm und 3.450 (= 15 %) mit Helm.

Ok, danke, reicht. Belegt die Schadwirkung von Helmen eindeutig.

[ Zitat Werbeinstitut weiter: ]

> Außerdem gibt es zahlreiche von Polizei und Unfallchirurgen
> dokumentierte Fälle, in denen der Helm den Träger vor lebensbedrohlichen
> Kopfverletzungen bewahrt hat.

Wenn es solche Fälle tatsächlich gibt müssen rein statistisch
rückgerechnet auf jeden Fall, wo ein Helm tatsächlich eine
Schutzwirkung entfaltet hat, mindestens drei Fälle gekommen
sein, in denen er tatsächlich sogar Schaden angerichtet hat.
Anders sind die im ersten Block zitierten Zahlen nicht zu
erreichen.

> Für mich ist es gar keine Frage mehr, ob der Helm Sinn macht.

Für mich auch nicht. Spätestens nach diesem Zahlenwerk sollte
jedem klar sein: Bloß nicht mit Helm! Helme sind wissenschaftlich
nachgewiesenermaßen lebensgefährliches Teufelszeug!

Daniel


 
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Daniel Roedding  
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 More options Mar 22 2007, 9:21 am
Newsgroups: de.rec.fahrrad
From: "Daniel Roedding" <d...@roedding.de>
Date: 22 Mar 2007 06:21:40 -0700
Local: Thurs, Mar 22 2007 9:21 am
Subject: Re: Antwort von der Hannelore-Kohl-Stiftung

Christoph Strauch wrote:

[ Verband Unfallkassen über Schülerunfälle ]

> also 23% Kopfverletzungen, allerdings nur auf Schülerunfälle bezogen.

Paßt schon. Wenn man sich die Unfallstatistiken grob anschaut
sieht man, daß Schüler zwar häufig Unfallbeteiligte sind, bei
dieser Gruppe aber verhältnismäßig wenig passiert. Viel kritischer
bezogen auf schwere oder tödliche Verletzungen sind die Unfälle
der Altersklasse über 60 Jahren.

Daniel


 
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Florian Janßen  
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 More options Mar 22 2007, 9:29 am
Newsgroups: de.rec.fahrrad
From: Florian Janßen <do.not.deli...@gmx.de>
Date: Thu, 22 Mar 2007 14:29:35 +0100
Local: Thurs, Mar 22 2007 9:29 am
Subject: Re: Antwort von der Hannelore-Kohl-Stiftung
Kai Borgolte schrieb:
> Subject: Ein Helm hilft, bevor wir helfen müssen!
> From: "hannelore-kohl-stiftung.de" <xxx>
> In den übrigen 15 % sind die Fälle zusammengefasst, bei denen der

                                 ^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
> Radfahrer einen Helm trug bzw. keine Angaben zum Helmtragen vorlagen.

                                  ^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
Ab hier kann man aufhören irgendetwas bezüglich (Un-)Sinn oder
Wirksamkeit von Fahrradhelmen zu diskutieren.

> Mehr als 40 Mio Deutsche fahren regelmäßig Rad, davon tragen etwa 5 % (=
> 2 Mio) einen Helm. Bei polizeilich erfassten Unfällen werden jährlich
> mehr als 70.000 (0,2 %) Radfahrer im Straßenverkehr verletzt. Dabei
> erleiden mehr als 23.000 (= 33 %) eine Schädelhirnverletzung, 19.550 (=
> 85 %) ohne Helm und 3.450 (= 15 %) mit Helm.

                              ^^^^^^^^^^^^^^^^ oder keine Angaben

> Einen Fahrradhelm zu tragen, macht Sinn, weil das Risiko, bei einem
> Unfall ein SHT zu erleiden, für Radfahrer ohne Helm fünfmal so hoch ist.

Nein, nur die Chance im Krankenhaus einen Radfahrer, der ohne Helm fuhr
zu finden ist 5x höher.

Gruß Florian

P.S.: Ich finde das tragen von Helmen generell sinnvoll, allerdings
Fahrradhelme nur bedingt.
--
"Schlaf? - ist das nicht dieser halbherzige Koffeinersatz?"

http://www.florian-Janssen.de


 
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Max Sievers  
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 More options Mar 22 2007, 9:26 am
Newsgroups: de.rec.fahrrad
From: Max Sievers <max.siev...@enddeluxe.de>
Date: Thu, 22 Mar 2007 14:26:52 +0100
Local: Thurs, Mar 22 2007 9:26 am
Subject: Re: Antwort von der Hannelore-Kohl-Stiftung
Also die altbekannten Anteile. 5% Helmträger unter den Radfahrern insgesamt
und 15% Helmträger unter den verunfallten Radfahrern mit
Schädelhirnverletzung. Deswegen empfiehlt die
Hannelore-Kohl-Stiftung beim Radfahren ein Radhelm zu tragen.

 
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Florian Janßen  
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 More options Mar 22 2007, 9:33 am
Newsgroups: de.rec.fahrrad
From: Florian Janßen <do.not.deli...@gmx.de>
Date: Thu, 22 Mar 2007 14:33:23 +0100
Local: Thurs, Mar 22 2007 9:33 am
Subject: Re: Antwort von der Hannelore-Kohl-Stiftung
Daniel Roedding schrieb:

> Kai Borgolte wrote:
>> Diesen Mailwechsel moechte ich euch nicht vorenthalten.

> Wahnsinn.

> [ Zitat Hannelores Helmwerbeinstitut: ]
>> Mehr als 40 Mio Deutsche fahren regelmäßig Rad, davon tragen etwa 5 % (=
>> 2 Mio) einen Helm. Bei polizeilich erfassten Unfällen werden jährlich
>> mehr als 70.000 (0,2 %) Radfahrer im Straßenverkehr verletzt. Dabei
>> erleiden mehr als 23.000 (= 33 %) eine Schädelhirnverletzung, 19.550 (=
>> 85 %) ohne Helm und 3.450 (= 15 %) mit Helm.

> Ok, danke, reicht. Belegt die Schadwirkung von Helmen eindeutig.

Nein, da
| From: "hannelore-kohl-stiftung.de" <xxx>
| In den übrigen 15 % sind die Fälle zusammengefasst, bei denen der
                                ^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
| Radfahrer einen Helm trug bzw. keine Angaben zum Helmtragen vorlagen.
                                   ^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^

Gruß Florian
--
"Schlaf? - ist das nicht dieser halbherzige Koffeinersatz?"

http://www.florian-Janssen.de


 
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Till Kinstler  
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 More options Mar 22 2007, 9:33 am
Newsgroups: de.rec.fahrrad
From: Till Kinstler <t...@fs.is.uni-sb.de>
Date: Thu, 22 Mar 2007 14:33:36 +0100
Local: Thurs, Mar 22 2007 9:33 am
Subject: Re: Antwort von der Hannelore-Kohl-Stiftung
Kai Borgolte schrieb:

> Subject: Ein Helm hilft, bevor wir helfen müssen!
> From: "hannelore-kohl-stiftung.de" <xxx>

[...]

> Die Studie heißt "Schädel-Hirn-Verletzung - Epidemiologie und
> Versorgung", Herausgeber sind Eckhard Rickels, Klaus von Wild, Paul
> Wenzlaff und Wolfgang J. Bock.

Präzise Quellenangabe... Das müsste das Werk sein:
<http://gso.gbv.de/DB=2.1/CMD?ACT=SRCHA&PRS=HOL&IKT=1016&SRT=YOP&TRM=p...>.
Da steht auch gleich drunter, bei welchen Hochschulbibliotheken in
Norddeutschland das Teil erhältlich ist.

Gruß,
Till


 
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Daniel Roedding  
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 More options Mar 22 2007, 9:43 am
Newsgroups: de.rec.fahrrad
From: "Daniel Roedding" <d...@roedding.de>
Date: 22 Mar 2007 06:43:18 -0700
Local: Thurs, Mar 22 2007 9:43 am
Subject: Re: Antwort von der Hannelore-Kohl-Stiftung

Florian Janßen wrote:
> Daniel Roedding schrieb:
> > Kai Borgolte wrote:
> > [ Zitat Hannelores Helmwerbeinstitut: ]
> >> Dabei
> >> erleiden mehr als 23.000 (= 33 %) eine Schädelhirnverletzung, 19.550 (=
> >> 85 %) ohne Helm und 3.450 (= 15 %) mit Helm.
> > Ok, danke, reicht. Belegt die Schadwirkung von Helmen eindeutig.

> Nein, da
> | From: "hannelore-kohl-stiftung.de" <xxx>
> | In den übrigen 15 % sind die Fälle zusammengefasst, bei denen der
>                                 ^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
> | Radfahrer einen Helm trug bzw. keine Angaben zum Helmtragen vorlagen.
>                                    ^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^

Hannelores Werbeinstitut hat aber in der weiteren Argumentations-
linie "keine Angabe" dem Status "mit Helm" gleichsetzt (siehe mein
Zitat oben). Also muß sie damit leben daß ihre Zahlen auch
entsprechend ausgelegt werden. Denn schließlich ist ja Hannelores
Lobbybude ein seriöser Haufen und man kann ihren Angaben
uneingeschränkt trauen.

Daniel


 
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Christoph Strauch  
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 More options Mar 22 2007, 9:47 am
Newsgroups: de.rec.fahrrad
From: "Christoph Strauch" <cstra...@freenet.de>
Date: 22 Mar 2007 06:47:19 -0700
Local: Thurs, Mar 22 2007 9:47 am
Subject: Re: Antwort von der Hannelore-Kohl-Stiftung
On 22 Mrz., 14:21, "Daniel Roedding" <d...@roedding.de> wrote:

> Christoph Strauch wrote:

> [ Verband Unfallkassen über Schülerunfälle ]

> > also 23% Kopfverletzungen, allerdings nur auf Schülerunfälle bezogen.

> Paßt schon. Wenn man sich die Unfallstatistiken grob anschaut
> sieht man, daß Schüler zwar häufig Unfallbeteiligte sind, bei
> dieser Gruppe aber verhältnismäßig wenig passiert. Viel kritischer
> bezogen auf schwere oder tödliche Verletzungen sind die Unfälle
> der Altersklasse über 60 Jahren.

Schon, aber betrifft das nicht eher die Unfallfolgen, denn den
verletzten Körperteil?

 
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Daniel Roedding  
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 More options Mar 22 2007, 9:58 am
Newsgroups: de.rec.fahrrad
From: "Daniel Roedding" <d...@roedding.de>
Date: 22 Mar 2007 06:58:11 -0700
Local: Thurs, Mar 22 2007 9:58 am
Subject: Re: Antwort von der Hannelore-Kohl-Stiftung

Christoph Strauch wrote:
> On 22 Mrz., 14:21, "Daniel Roedding" <d...@roedding.de> wrote:
> > Christoph Strauch wrote:
> > [ Verband Unfallkassen über Schülerunfälle ]
> > > also 23% Kopfverletzungen, allerdings nur auf Schülerunfälle bezogen.
> > Paßt schon. Wenn man sich die Unfallstatistiken grob anschaut
> > sieht man, daß Schüler zwar häufig Unfallbeteiligte sind, bei
> > dieser Gruppe aber verhältnismäßig wenig passiert. Viel kritischer
> > bezogen auf schwere oder tödliche Verletzungen sind die Unfälle
> > der Altersklasse über 60 Jahren.
> Schon, aber betrifft das nicht eher die Unfallfolgen, denn den
> verletzten Körperteil?

Ja. Ich sehe den Widerspruch aber nicht.

Du führtest die Zahl Kopfverletzungen bei Schülern an und merktest
an, daß die 23 % Kopfverletzungen unter den von Hannelores Lobbybude
propagierten 33 % liegen.

Ich entgegnete lediglich, daß bei Schülern nach allgemeiner
Unfallstatistik zwar viele Unfälle passieren, diese aber eher
leicht ablaufen, während es bei der Gruppe Ü60 anders aussieht.

Eine Statistik über Kopfverletzungsquote in der Gruppe Ü60
ist mir nicht bekannt. Es würde mich aber nicht wundern wenn
dort tatsächlich überproportional viele Kopfverletzungen
auftauchen, denn ein Merkmal des Älterwerdens ist ja, daß
Reaktionsschnelligkeit und Reflexe nachlassen.

Daniel


 
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Steffen Stein  
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 More options Mar 22 2007, 10:00 am
Newsgroups: de.rec.fahrrad
From: Steffen Stein <steffen.st...@gmail.com>
Date: Thu, 22 Mar 2007 15:00:31 +0100
Local: Thurs, Mar 22 2007 10:00 am
Subject: Re: Antwort von der Hannelore-Kohl-Stiftung
Florian Janßen schrieb am Donnerstag, 22. März 2007 14:29:

selbst wenn man davon ausgeht, dass bei diesen 15% zu 2/3 keine gesicherten
Angaben vorliegen (warum eigentlich nicht, und warum wird der Anteil der
Helmträger nicht explizit genannt und die restlichen Fälle als "ohne
Angabe" gesondert ausgewiesen?) - dann ist der Helm genau gar nicht
wirksam. Zumindest haben wir das jetzt mehr oder weniger "amtlich" ;-)

>> Einen Fahrradhelm zu tragen, macht Sinn, weil das Risiko, bei einem
>> Unfall ein SHT zu erleiden, für Radfahrer ohne Helm fünfmal so hoch ist.

> Nein, nur die Chance im Krankenhaus einen Radfahrer, der ohne Helm fuhr
> zu finden ist 5x höher.

... während auf der Strasse 19x so viele Radler ohne wie mit fahren -
irgendwie können die bei der HKS nicht mit Zahlen umgehen...

> Gruß Florian

> P.S.: Ich finde das tragen von Helmen generell sinnvoll, allerdings
> Fahrradhelme nur bedingt.

Naja, Helme an sich haben durchaus in bestimmten Bereichen ihre Berechtigung
- nicht umsonst fordern die Berufsgenossenschaften, als _der_ grosse
Unfallversicherer, in etlichen Bereichen das Tragen von Helmen. Zu
Radhelmen haben sie aber genau gar keine Meinung, obwohl sie ja auch für
Versicherung der AN auf dem Arbeitsweg zuständig sind und zum Thema Alkohol
oder Übermüdung im Strassenverkehr auch schon Kampagnen hatten. Wenn SHT
bei Radfahrern ein signifikantes Thema wäre, dann hätten die BGs sich dazu
schon geäussert.

Steffen

--
Dieser Beitrag kann Übertreibungen, ironische Bestandteile und seltsame
Zeichenfolgen enthalten


 
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Christoph Strauch  
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 More options Mar 22 2007, 10:10 am
Newsgroups: de.rec.fahrrad
From: "Christoph Strauch" <cstra...@freenet.de>
Date: 22 Mar 2007 07:10:16 -0700
Local: Thurs, Mar 22 2007 10:10 am
Subject: Re: Antwort von der Hannelore-Kohl-Stiftung
On 22 Mrz., 14:58, "Daniel Roedding" <d...@roedding.de> wrote:

> Eine Statistik über Kopfverletzungsquote in der Gruppe Ü60
> ist mir nicht bekannt. Es würde mich aber nicht wundern wenn
> dort tatsächlich überproportional viele Kopfverletzungen
> auftauchen, denn ein Merkmal des Älterwerdens ist ja, daß
> Reaktionsschnelligkeit und Reflexe nachlassen.

OK, so hatte ich es verstanden. Deine Aussage ist aber spekulativ und
geht nicht aus der bekannten Tatsache schwererer Unfallfolgen bei
älteren Menschen hervor. Deswegen kann sie natürlich trotzdem richtig
sein.

 
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Daniel Roedding  
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 More options Mar 22 2007, 10:18 am
Newsgroups: de.rec.fahrrad
From: "Daniel Roedding" <d...@roedding.de>
Date: 22 Mar 2007 07:18:47 -0700
Local: Thurs, Mar 22 2007 10:18 am
Subject: Re: Antwort von der Hannelore-Kohl-Stiftung

Christoph Strauch wrote:
> OK, so hatte ich es verstanden. Deine Aussage ist aber spekulativ und
> geht nicht aus der bekannten Tatsache schwererer Unfallfolgen bei
> älteren Menschen hervor. Deswegen kann sie natürlich trotzdem richtig
> sein.

Aus den Unfallstatistiken bekannt sind eigentlich nur folgende
Fakten:

- Kinder/Schüler/Jugendliche sind zahlenmäßig bei den Vorfällen
  überrepräsentiert, jedoch laufen die Unfälle eher glimpflich ab
- Ältere (spätestens ab 60, teilweise bereits ab 50 Jahren) sind
  auch wieder überrepräsentiert, wobei hier auch die Schwer-
  verletztenquote eher hoch liegt
- die mittleren Altersklassen sind gegenüber den erstgenannten
  beiden Gruppen eher unterrpresentiert, wenn's allerdings
  kracht dann häufig auch gleich mit schweren Verletzungen oder
  sogar Todesfolge

Daniel


 
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Florian Janßen  
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 More options Mar 22 2007, 11:58 am
Newsgroups: de.rec.fahrrad
From: Florian Janßen <do.not.deli...@gmx.de>
Date: Thu, 22 Mar 2007 16:58:16 +0100
Local: Thurs, Mar 22 2007 11:58 am
Subject: Re: Antwort von der Hannelore-Kohl-Stiftung
Daniel Roedding schrieb:

Ja, da hast Du Recht. Aber ich kann auch nichts dafür, dass sie ihren
eigenen Text nicht verstehen...

Florian
--
"Schlaf? - ist das nicht dieser halbherzige Koffeinersatz?"

http://www.florian-Janssen.de


 
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Sören Reiche  
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 More options Mar 22 2007, 12:08 pm
Newsgroups: de.rec.fahrrad
From: "Sören Reiche" <sorei...@yahoo.de>
Date: 22 Mar 2007 09:08:51 -0700
Local: Thurs, Mar 22 2007 12:08 pm
Subject: Re: Antwort von der Hannelore-Kohl-Stiftung
On 22 Mrz., 14:33, Florian Janßen <do.not.deli...@gmx.de> wrote:

Und?

Das ist doch nur ein Bauerntrick, durch den sich eben das Gegenteil
ihren Behauptung nicht beweisen läßt. Aber genauso gut ist damit ihre
Bahauptung nicht bewiesen.

Wenn die Zahlen ihre Behauptung belegt hätten, hätten sie sicherlich
die unbekannten herausgerechnet.

Bis die Tage,
Sören


 
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Florian Janßen  
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 More options Mar 22 2007, 12:18 pm
Newsgroups: de.rec.fahrrad
From: Florian Janßen <do.not.deli...@gmx.de>
Date: Thu, 22 Mar 2007 17:18:17 +0100
Local: Thurs, Mar 22 2007 12:18 pm
Subject: Re: Antwort von der Hannelore-Kohl-Stiftung
Sören Reiche schrieb:

Ja, kann sein. Wie ich in dem anderen Post schon schrieb lässt sich so
überhaupt nichts eindeutig sagen.

Gruß Florian
--
"Schlaf? - ist das nicht dieser halbherzige Koffeinersatz?"

http://www.florian-Janssen.de


 
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Thorsten Gretenkordt  
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Newsgroups: de.rec.fahrrad
From: Thorsten Gretenkordt <thorsten.gretenko...@gmx.net>
Date: Thu, 22 Mar 2007 18:02:27 +0100
Local: Thurs, Mar 22 2007 1:02 pm
Subject: Re: Antwort von der Hannelore-Kohl-Stiftung
Kai Borgolte <Kai.Borgo...@gmx.de> schrieb:

[Antwort auf seine Anfrage über unklares Zahlenwerk bei der
Hannelore-Kohl-Stiftung]

>Sehr geehrter Herr Borgolte,

>vielen Dank für Ihre eMail. Ich bitte um Entschuldigung für die
>verspätete Rückmeldung.
>Zu Ihren Fragen:

>Die Studie heißt "Schädel-Hirn-Verletzung - Epidemiologie und
>Versorgung", Herausgeber sind Eckhard Rickels, Klaus von Wild, Paul
>Wenzlaff und Wolfgang J. Bock.

>In den übrigen 15 % sind die Fälle zusammengefasst, bei denen der
>Radfahrer einen Helm trug bzw. keine Angaben zum Helmtragen vorlagen.

Also statistisch ungesichert das ganze.

>Mehr als 40 Mio Deutsche fahren regelmäßig Rad, davon tragen etwa 5 % (=
>2 Mio) einen Helm. Bei polizeilich erfassten Unfällen werden jährlich
>mehr als 70.000 (0,2 %) Radfahrer im Straßenverkehr verletzt. Dabei
>erleiden mehr als 23.000 (= 33 %) eine Schädelhirnverletzung, 19.550 (=
>85 %) ohne Helm und 3.450 (= 15 %) mit Helm.

Was fehlt ist die Angabe, wie viele Kopfverletzungen _ohne_ SHT es
gab, also reine Platzwunden, Zahn- und Kieferfrakturen, reine
Schädelfrakturen, Schürfwunden. _Sauber_ aufgeschlüsselt ob Helm
Ja/Nein/Unbekannt. Und das ganze nochmal über Verletzungen im
Hals-Nacken-Bereich.

Was noch fehlt, ist ein Vergleich anderer schwerer Verletzungen um
Herauszufinden, ob eine Korrelation zwischen Helmtragequote und
Verletzungsschwere auftritt.

Ungeklärt bleibt also ein möglicherweise anderes Risikoverhalten von
Helmträgern.

Was vor allem fehlt ist eine Erklärung, warum bei diesen Zahlen
dreimal soviele Helmträger ein Schädelhirntrauma erleiden, als es
ihrem Anteil an der Gesmatmenge entspricht. Wenn a) die Zahlen stimmen
und b) die H.-K.-S. das überhaupt wissen will.

>Außerdem gibt es zahlreiche von Polizei und Unfallchirurgen
>dokumentierte Fälle, in denen der Helm den Träger vor lebensbedrohlichen
>Kopfverletzungen bewahrt hat. Ich habe Radfahrer kennengelernt, deren
>Kopf bei einem Sturz dank Helm unversehrt bliebt. Und ich habe Radfahrer
>kennengelernt, die durch den Aufprall des ungeschützten Kopfes eine
>dauerhafte Schädigung des Zentralen Nervensystems erlitten haben.

Diese Anekdoten sind genauswenig aussagekräftig wie das beliebte
Beispiel vom Oppa, der bis ins hohe Alter zuviel gefressen, geraucht
und gesoffen hat; oder der vegane Gesundheitsapostel der beim sanften
Joggen einem Herzanfall erlag.

--
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--
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Erik Buchmann  
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From: Erik Buchmann <n...@erikbuchmann.de>
Date: Thu, 22 Mar 2007 19:53:12 +0100
Local: Thurs, Mar 22 2007 2:53 pm
Subject: Re: Antwort von der Hannelore-Kohl-Stiftung

Kai Borgolte wrote:
> From: "hannelore-kohl-stiftung.de"
> Mehr als 40 Mio Deutsche fahren regelmäßig Rad, davon tragen etwa 5 % (=
> 2 Mio) einen Helm. Bei polizeilich erfassten Unfällen werden jährlich
> mehr als 70.000 (0,2 %) Radfahrer im Straßenverkehr verletzt. Dabei
> erleiden mehr als 23.000 (= 33 %) eine Schädelhirnverletzung, 19.550 (=
> 85 %) ohne Helm und 3.450 (= 15 %) mit Helm.

> Einen Fahrradhelm zu tragen, macht Sinn, weil das Risiko, bei einem
> Unfall ein SHT zu erleiden, für Radfahrer ohne Helm fünfmal so hoch ist.

Die HKS muss Orwell's 1984 nicht nur sehr gründlich gelesen, sondern
tatsächlich verstanden haben. Das ist gar nicht so einfach - die
allermeisten Leser reduzieren ihn nur auf den sehr oberflächlichen
"Big Brother" :-)

http://de.wikipedia.org/wiki/Doppeldenk
bzw.
http://en.wikipedia.org/wiki/Doublethink

Erik


 
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Mathias Böwe  
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From: Mathias.Bo...@t-online.de (Mathias Böwe)
Date: Thu, 22 Mar 2007 21:27:41 +0100
Local: Thurs, Mar 22 2007 4:27 pm
Subject: Re: Antwort von der Hannelore-Kohl-Stiftung
Kai Borgolte <Kai.Borgo...@gmx.de> zitierte:

> Mehr als 40 Mio Deutsche fahren regelmäßig Rad, davon tragen etwa 5 % (=
> 2 Mio) einen Helm. Bei polizeilich erfassten Unfällen werden jährlich
> mehr als 70.000 (0,2 %) Radfahrer im Straßenverkehr verletzt. Dabei
> erleiden mehr als 23.000 (= 33 %) eine Schädelhirnverletzung, 19.550 (=
> 85 %) ohne Helm und 3.450 (= 15 %) mit Helm.

> Einen Fahrradhelm zu tragen, macht Sinn, weil das Risiko, bei einem
> Unfall ein SHT zu erleiden, für Radfahrer ohne Helm fünfmal so hoch ist.

ARRRRRGGHHH!!!!!!!1

Du schuldest mir eine neue Tischkante!

Bei der Person, die diesen Text verfaßt hat, gibt es eh nichts mehr, was
ein idealer leHm schützen könnte :-/

Mathias
--
inzwischen auch ohne signature


 
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Steffen Stein  
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From: Steffen Stein <steffen.st...@gmail.com>
Date: Thu, 22 Mar 2007 21:38:20 +0100
Local: Thurs, Mar 22 2007 4:38 pm
Subject: Re: Antwort von der Hannelore-Kohl-Stiftung
Mathias Böwe schrieb am Donnerstag, 22. März 2007 21:27:

Vielleicht ist er / sie auch einmal zu oft auf den Helm gefallen :-(

Steffen

--
Dieser Beitrag kann Übertreibungen, ironische Bestandteile und seltsame
Zeichenfolgen enthalten


 
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From: Ervin Peters <ervin.pet...@ervnet.de>
Date: Fri, 23 Mar 2007 07:30:07 +0100
Local: Fri, Mar 23 2007 2:30 am
Subject: Re: Antwort von der Hannelore-Kohl-Stiftung
Mathias Böwe am Thu, 22 Mar 2007 21:27:41 +0100:

Eben, bei diesem personenkreis hat auch die Schulpflicht, und
möglicherweise auch die folgende akademische Ausbildung *nichts* genützt
um simpelste statistische Zusammenhänge zu begreifen.

Traurig, echt deprimierend, und diese Menschen begründen mit ihrem
akademischen Grad das sie die 15fache Kohle abfassen wie die
Reinigungsfachkraft, die ihren Dreck wegmachen, deprimierend.

ervin

--
Ervin Peters
99425 Taubach
Wer Wissen und Knowhow durch Betriebswirtschafter und Rechtsanwälte
verwalten läßt, pokert mit der Evolution.


 
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 More options Mar 23 2007, 2:42 am
Newsgroups: de.rec.fahrrad
From: Ervin Peters <ervin.pet...@ervnet.de>
Date: Fri, 23 Mar 2007 07:42:03 +0100
Local: Fri, Mar 23 2007 2:42 am
Subject: Re: Antwort von der Hannelore-Kohl-Stiftung
Till Kinstler am Thu, 22 Mar 2007 14:33:36 +0100:

Mal angenommen, jemand in z.B. Stendal würde das durch einen dieser
modernen kopier-scanner-mit-email-versand-als-pdf-Möglichkeit, sich
senden und dann ausgesuchten drf Fachkreisen weiterleiten, dann würde das
das Urheberecht verletzen, nicht war?

Nur mal so, eigentlich völlig OT, gefragt.

Das wäre dann der Verbreitung von Erkenntnis nicht zuträglich.

ervin

--
Ervin Peters
99425 Taubach
Wer Wissen und Knowhow durch Betriebswirtschafter und Rechtsanwälte
verwalten läßt, pokert mit der Evolution.


 
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Discussion subject changed to "Antwort von der Hannelore-Kohl-Stiftung ... und die Berufsgenossenschaften?" by Lüko Willms
Lüko Willms  
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 More options Mar 23 2007, 3:11 am
Newsgroups: de.rec.fahrrad
From: "Lüko Willms" <l.wil...@domain.invalid>
Date: Fri, 23 Mar 2007 08:11:33 +0100
Local: Fri, Mar 23 2007 3:11 am
Subject: Re: Antwort von der Hannelore-Kohl-Stiftung ... und die Berufsgenossenschaften?
Am Thu, 22 Mar 2007 14:00:31 UTC,  schrieb Steffen Stein
<steffen.st...@gmail.com>  auf de.rec.fahrrad :

>  Helme an sich haben durchaus in bestimmten Bereichen ihre Berechtigung
> - nicht umsonst fordern die Berufsgenossenschaften, als _der_ grosse
> Unfallversicherer, in etlichen Bereichen das Tragen von Helmen. Zu
> Radhelmen haben sie aber genau gar keine Meinung, obwohl sie ja auch für
> Versicherung der AN auf dem Arbeitsweg zuständig sind und zum Thema Alkohol
> oder Übermüdung im Strassenverkehr auch schon Kampagnen hatten. Wenn SHT
> bei Radfahrern ein signifikantes Thema wäre, dann hätten die BGs sich dazu
> schon geäussert.

  Das sollte man nochmal festhalten.

Mfg,
L.W.


 
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Discussion subject changed to "Antwort von der Hannelore-Kohl-Stiftung" by Lüko Willms
Lüko Willms  
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 More options Mar 23 2007, 3:11 am
Newsgroups: de.rec.fahrrad
From: "Lüko Willms" <l.wil...@domain.invalid>
Date: Fri, 23 Mar 2007 08:11:35 +0100
Local: Fri, Mar 23 2007 3:11 am
Subject: Re: Antwort von der Hannelore-Kohl-Stiftung
Am Thu, 22 Mar 2007 17:02:27 UTC,  schrieb Thorsten Gretenkordt
<thorsten.gretenko...@gmx.net>  auf de.rec.fahrrad :

> Was fehlt ist die Angabe, wie viele Kopfverletzungen _ohne_ SHT es
> gab, also reine Platzwunden, Zahn- und Kieferfrakturen, reine
> Schädelfrakturen, Schürfwunden. _Sauber_ aufgeschlüsselt ob Helm
> Ja/Nein/Unbekannt. Und das ganze nochmal über Verletzungen im
> Hals-Nacken-Bereich.

> Was noch fehlt, ist ein Vergleich anderer schwerer Verletzungen um
> Herauszufinden, ob eine Korrelation zwischen Helmtragequote und
> Verletzungsschwere auftritt.

  Ich hab vorgestern endlich mal diesen entfernten Verwandten von mir
angerufen und nach seinem Unfall gefragt, wo er -- in Berlin eine
Straße entlangradelnd -- plötzlich mit einer sich öffnenden Autotüre
konfrontiert war. Er hat wohl versucht, dieser auszuweichen -- am Rad
wären keine oder nur sehr geringe Schäden festzustellen gewesen --
dann aber den ganzen Schwung mit seinen Weichteilen abgefangen, was
einen Riß in der Leber bewirkt hat. Danach ist er bewußtlos geworden
und beim Fallen mit dem Hinterkopf irgendwo aufgeschlagen (Straße oder
Auto, oder Türholm), hat eine schwere Gehirnerschütterung erlitten und
eine dauerhafte Schädigung des Geruchssinns. Er meint, mit einem Helm,
der ja nach hinten rausragt, wäre letzteres wohl nicht passiert.

MfG,
L.W.


 
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