Als n�chsth�ufigstes d�rfte m.E. daselbe beim Linksabbiegen eines
Autos geschehen, wobei ein auf einem Radweg in Gegenrichtung fahrender
Radler angefahren wird.
Zustimmung?
Ich versuche mal eine Liste von Unfallarten mit Beteiligung von Kfz
und Fahrrad, und m�chte um Stimmen zur Bewertung deren H�ufigkeit
bitten:
- Kfz biegt rechts ab und rammt einen Radfahrer, der vorher in die
gleiche Richtung fur wie das Kfz, aber geradeaus weiterfahren will,
-- Radler fuhr auf einem von der f�r Kfz vorbehaltenen Fahrbahn
abgetrennten Radweg;
-- Radler fuhr auf einem vom B�rgersteig der Stra�e abmarkiertem
Fahrradstreifen;
-- Radler fuhr auf einem auf der Fahrbahn abmarkierten Streifen f�r
Fahrr�der;
-- Radler fuhr auf derselben Fahrbahn wie das Kfz
auf Radweg oder Gehweg neben dem Kfz geradeaus weiterfahren will;
- Kfz biegt links ab und rammt einen Radfahrer, der auf der linken
Stra�enseite in die Gegenrichtung fuhr, mit denselben Varianten f�r
das Fahren des Radlers wie oben;
- Kfz kommt aus einer Einm�ndung oder Grundst�cksausfahrt und
�bersieht Radler, der auf einer Sonderspur f�r Radler oder auf dem
Gehweg f�hrt;
- Kfz �berquert eine kreuzende Stra�e und �bersieht einen entlang
dieser Stra�e radelnden Radler (mit den Varianten wie bei den
Abbiegeunf�llen);
- Radler rammt eine Autot�r, die sich pl�tzlich vor ihm �ffnet;
- Radler wird von einem Kfz, das neben ihm f�hrt oder ihn �berholt,
abgedr�ngt und rammt ein feststehendes Hindernis;
- Kfz f�hrt von hinten auf ein vor ihm fahrendes Fahrrad auf
(Auffahrunfall);
Was noch?
Gibt es dazu wom�glich vertrauensw�rdige statistische Erhebungen?
Wenn ja, wo?
MfG,
L.W.
-------------------------------------------------------
Die Evolution eines Firmennamens:
Arcandor <= Arcan d'Or <= Arcanum des Goldes <= Geheimnis des Goldes
Für Ffrm hier:
http://www.polizei.hessen.de/internetzentral/nav/9be/9be40cfb-c525-2001-7129-c3611142c388&uCon=f0c70635-d3a7-9ff7-129c-3611142c388e&uTem=bff71055-bb1d-50f1-2860-72700266cb59.htm
Irgendwo dort auch die Statistik für 2008. Entsprechende Statisiken
werden auch von anderen Polizeidienststellen veröffentlicht.
Willms schrieb:
> - Kfz f�hrt von hinten auf ein vor ihm fahrendes Fahrrad auf
> (Auffahrunfall);
Hallo,
eine Autofahrerin hat es sogar mal beim Rechtsabiegen geschafft das sie
pl�tzlich vor mir auf dem Radstreifen �ber die Seitenstrasse stand und
ich trotz Vollbremsung noch gegen ihre Sto�stange prallte.
Mit dieser Methode �berholen und dann dem Radfahrer den Weg abschneiden
schaffen es manche sogar das der Radfahrer auf das Auto auff�hrt, aber
der Autofahrer dabei der Hauptschuldige ist.
Bye
Dass beim Rechtsabbiegen von Kraftfahrzeugen an Kreuzungen eine erh�hte
Gefahrensituation bzgl. geradeaus fahrenden Radfahrern besteht, dessen ist
sich die Obere Verkehrsbeh�rde in Berlin (Senatsverwaltung f�r
Stadtentwicklung) durchaus bewusst, aber diese Einsicht wird von den Unteren
Verkehrsbeh�rden (Bezirke) systematisch konterkariert. Da wird mit allen
Mitteln versucht, Radfahrer rechts neben rechtsabbiegende Kraftfahrzeugen zu
zwingen. Zum Bleistift: Auf einer Hauptstra�e, auf der in - fast ihrer
ganzen L�nge - die Radwegbenutzungspflicht aufgehoben ist, werden Radfahrer
kurz vor einer Kreuzung durch Z 237 auf den Radweg gezwungen, damit sie sich
dort ja nicht links von Rechtsabbiegern einordnen. Dann gibt es �berall in
der Stadt diese komischen, ca 2 m langen, Aufstellspuren mit Fahrradsymbol
vor den Kreuzungen. Effekt: Radfahrer ordnet sich rechts ein,
rechtsabbiegendes Kraftfahrzeug links. Ganz krass, wenn diese Aufstellspur
f�r Radfahrer auf eine Rechtsabbiegerspur aufgemalt ist. Es ist fast so, als
ob es die Untere Verkehrsbeh�rde (Bezirk) es darauf anlegt, dass
geradeausfahrende Radfahrer von Rechtsabbiegern �berfahren werden.
* Pers�nlich vermisse ich oft diese Aufmerksamkeit bei Radfahrern. Ich
selbst achte - ganz automatisch und aus dem Augenwinkel - bei jeder
Kreuzung, an der ich geradeaus fahre, ob sich nicht von hinten ein
Kraftfahrzeug n�hert, das evtl. rechts abbiegen will, ob es anh�lt oder
nicht. Besonders bei einer Kreuzung, die ich t�glich passiere, biegen bei
jedem Ampelumlauf zahlreiche Lastkraftwagen rechts ab. Wenn ich die nicht
immer auf dem Radar gehabt h�tte, w�re ich bereits l�ngst tot.
Gru� vom Nic
Nö ich gehe ernsthaft davon aus, dass die bei weitem allermeisten
Unfälle dem Radfahrer allein passieren. Diese sind allerdings zumeist
harmlos und irrelvant!
> Als nächsthäufigstes dürfte m.E. daselbe beim Linksabbiegen eines
> Autos geschehen, wobei ein auf einem Radweg in Gegenrichtung fahrender
> Radler angefahren wird.
>
> Zustimmung?
Ich glaube nicht.
> Ich versuche mal eine Liste von Unfallarten mit Beteiligung von Kfz
> und Fahrrad, und möchte um Stimmen zur Bewertung deren Häufigkeit
> bitten:
>
> - Kfz biegt rechts ab und rammt einen Radfahrer, der vorher in die
> gleiche Richtung fur wie das Kfz, aber geradeaus weiterfahren will,
> -- Radler fuhr auf einem von der für Kfz vorbehaltenen Fahrbahn
> abgetrennten Radweg;
> -- Radler fuhr auf einem vom Bürgersteig der Straße abmarkiertem
> Fahrradstreifen;
> -- Radler fuhr auf einem auf der Fahrbahn abmarkierten Streifen für
> Fahrräder;
> -- Radler fuhr auf derselben Fahrbahn wie das Kfz
> auf Radweg oder Gehweg neben dem Kfz geradeaus weiterfahren will;
Rechtsabbieger vs Radweg machen meiner persönlichen Erfahrung nach 3
Viertel aller beinahe Unfälle von mir aus
> - Kfz biegt links ab und rammt einen Radfahrer, der auf der linken
> Straßenseite in die Gegenrichtung fuhr, mit denselben Varianten für
> das Fahren des Radlers wie oben;
Selbst schon verunfallt, beinahe kommt es häufiger vor, sogar schon
einmal bei jemanden der gewendet hat. Sind aber nicht mehr als 5%
> - Kfz kommt aus einer Einmündung oder Grundstücksausfahrt und
> übersieht Radler, der auf einer Sonderspur für Radler oder auf dem
> Gehweg fährt;
Beinahe passiert das häufig, mir ist schon aufgefallen, dass die KfZ-
Fahrer erst schauen wenn sie schon komplett auf dem Radweg stehen...
Eher 20% der Beinaheunfälle.
> - Kfz überquert eine kreuzende Straße und übersieht einen entlang
> dieser Straße radelnden Radler (mit den Varianten wie bei den
> Abbiegeunfällen);
Noch nicht erlebt, aber eine Bekannte hat das geschafft.
> - Radler rammt eine Autotür, die sich plötzlich vor ihm öffnet;
Auch schon beinahe erlebt (grad noch genug Abstand gehabt)
> - Radler wird von einem Kfz, das neben ihm fährt oder ihn überholt,
> abgedrängt und rammt ein feststehendes Hindernis;
Beinahe erlebt.
> - Kfz fährt von hinten auf ein vor ihm fahrendes Fahrrad auf
> (Auffahrunfall);
Noch nicht erlebt, auch nicht beinahe.
Radfahrer fährt bei rot und wird vom KfZ erfasst. (einmal beobachtet
und wenigstens zwei "beinahe Unfälle" erlebt, einer davon als KfZ
Fahrer)
Radfahrer fährt in die Fahrbahn ein und achtet nicht auf folgenden
Verkehr (hab ich selbst mal geschafft und Glück gehabt)
Radfahrer achtet nicht auf XXX und trifft dabei ein Auto (ist mir mal
als Kind passiert)
Auch noch möglich, aber nicht selbst erlebt:
Radfahrer/Autofahrer kommt in den Gegenverkehr*)
LKW "vergisst" vor ihm stehenden Radfahrer and der Ampel und fährt bei
gelb los.
Auto explodiert durch Terroranschalg oder technischen Defekt und Teil
trifft Radfahrer
Auto durchbricht eine Parkhauswand und fällt auf zufällig
vorbeifahrenden Radfahrer
Autofahrer regt sich sosehr über nicht vorschriftsgemäß auf dem
Bürgersteig fahrenden Radfahrer auf, dass der Autofahrer einen
Herzinfarkt erleidet...
Gruß,
Georg
* Irgendwo hatte ich gelesen, dass es wohl eine Studie gibt, die
besagt, das KfZ-Führer leichter in den Gegenverkehr geraten, wenn sie
einen Radfahrer überholen müssen...
Mein absoluter Favorit: Fussg�nger, die gedankenlos auf die Stra�e mir vors
Rad rennen. Neulich auch mal eine Fussg�ngerin, bepackt mit T�ten voller
Altglas, auf dem Weg zum Altglascontainer auf der anderen Stra�enseite. Das
h�tte vielleicht gescheppert. Mit Autofahrern habe ich dagegen seltener
Porbleme.
> Gibt es dazu womᅵglich vertrauenswᅵrdige statistische Erhebungen?
> Wenn ja, wo?
Eine sehr spezielle Erhebung z.B. hier:
http://adfc-jena.de/kreisverband/politik/beutenbike/beutenbike-adfc-auswertung.pdf
ab S.16, auf Befragungsbasis; Vorteil: Alleinunfᅵlle sind mit
erfasst. Konkrete Unfallhergᅵnge (auch mit Fuᅵgᅵngern und anderen
Radfahrern) mᅵsste ich aus den Originaldaten rausziehen. An der
Erhebung sieht man ᅵbrigens die Unzuverlᅵssigkeit der polizeilichen
Unfallstatistik, weil (in diesem konkreten Fall) 86% der Unfᅵlle
nicht der Polizei bekannt wurden.
Das ist aber keine orts-, sondern eine gruppenspezifische Auswertung
(Radfahrer, die in einem bestimmten Gewerbegebiet beschᅵftigt sind).
Dabei ist das Fehlen von Kindern/Jugendlichen und Senioren im
befragten Personenkreis zu beachten. Die orts- bzw.
infrastruktur-bezogenen Unfallarten sind natᅵrlich vom Vorhandensein
der eine bestimmte Unfallart begᅵnstigenden oder vermeidenden
Infrastruktur abhᅵngig.
--
Viele Grᅵᅵe, Thomas
>Mein absoluter Favorit: Fussg�nger, die gedankenlos auf die Stra�e mir vors
>Rad rennen. Neulich auch mal eine Fussg�ngerin, bepackt mit T�ten voller
>Altglas, auf dem Weg zum Altglascontainer auf der anderen Stra�enseite. Das
>h�tte vielleicht gescheppert.
Noch bl�der finde ich die, welche zielstrebig �ber die Stra�e gehen,
und dann auf meiner Fahrlinie *anhalten*, obwohl sie bei unver�nderter
Geschwindigkeit problemlos aus dem Gefahrenbereich gekommen w�ren. ;-\
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2008/0128/berlin/0016/index.html
Gru� vom Nic
Abbiegefehler sind nicht die h�ufigste, aber eine relativ h�ufige
Ursache vor allem f�r schwere Fahrradunf�lle. Dass sie hierzugroups so
oft diskutiert wird, hat den Grund, dass sie durch das "Prinzip Radweg"
(=Radfahrer jenseits des Wahrnehmnugshorizonts verdr�ngt) stark
beg�nstigt werden, aber praktisch nie von den Radfahrern selbst
verschuldet sind.
Die in Magdeburg (und andernorts) h�ufigste Unfallursache bei Radfahrern
hei�t "falsche Stra�enbenutzung", im Klartext unerlaubtes Linksfahren
oder Radfahren auf Gehwegen. Geisterradeln ist erst seit dem massiven
Ausbau von "Radwegen" zum Massenproblem geworden. Im Unterschied zu den
Abbiegeunf�llen sind hier die Radfahrer meist selbst schuld. Die Zunahme
des Anteils von Radfahrern als Unfallverursacher in den letzten 10..20
Jahren d�rfte zu einem wesentlichen Teil Falschfahrern zu verdanken sein.
Hinzu kommen etliche Unf�lle mit �hnlichem Hergang, wo die Radfahrer
unschuldig sind, weil sie per Verkehrszeichen zum Falschfahren gezwungen
wurden.
> Als n�chsth�ufigstes d�rfte m.E. daselbe beim Linksabbiegen eines
> Autos geschehen, wobei ein auf einem Radweg in Gegenrichtung fahrender
> Radler angefahren wird.
> Zustimmung?
Nein. In den Statistiken wird leider selten zwischen Rechts- und
Linksabbiegen unterschieden, ihnen l�sst sich also wenig entnehmen. Aber
ich kann mich auch kaum an Unfallmeldungen erinnern, wo linksabbiegende
Kfz die Verursacher waren, obwohl ich selbst schon so einen Unfall
hatte. Beim hiesigen Polizeiunfalldienst wurde es ebenfalls noch nie f�r
wichtig befunden.
> Ich versuche mal eine Liste von Unfallarten mit Beteiligung von Kfz
> und Fahrrad, und m�chte um Stimmen zur Bewertung deren H�ufigkeit
> bitten:
Ich schreibe mal, soweit m�glich, die Position in den
Hauptunfallursachen f�r Magdeburg 2005 (2006) drunter:
> - Kfz biegt rechts ab und rammt einen Radfahrer, der vorher in die
> gleiche Richtung fur wie das Kfz, aber geradeaus weiterfahren will,
Platz 2 (1)
> -- Radler fuhr auf einem von der f�r Kfz vorbehaltenen Fahrbahn
> abgetrennten Radweg;
Also Radstreifen? Gibt es hier fast keine und wird evtl. als Unfallort
erfasst, aber niemals als Unfallursache z�hlen.
> -- Radler fuhr auf einem vom B�rgersteig der Stra�e abmarkiertem
> Fahrradstreifen;
= Getrennter Geh- und Radweg
> -- Radler fuhr auf einem auf der Fahrbahn abmarkierten Streifen f�r
> Fahrr�der;
Welchen Unterschied zum Radstreifen oben meinst Du?
> -- Radler fuhr auf derselben Fahrbahn wie das Kfz
> auf Radweg oder Gehweg neben dem Kfz geradeaus weiterfahren will;
F�hrt er nun auf der Fahrbahn oder irgendwo auf dem Hochbord?
Aber egal, das alles sind Unfallorte, keine Ursachen.
> - Kfz biegt links ab und rammt einen Radfahrer, der auf der linken
> Stra�enseite in die Gegenrichtung fuhr, mit denselben Varianten f�r
> das Fahren des Radlers wie oben;
In Magdeburg noch nie unter den TOP10.
> - Kfz kommt aus einer Einm�ndung oder Grundst�cksausfahrt und
> �bersieht Radler, der auf einer Sonderspur f�r Radler oder auf dem
> Gehweg f�hrt;
Kommt vor, aber ich finde keine Unfallursache in der hiesigen Statistik,
in die das reinpasst.
> - Kfz �berquert eine kreuzende Stra�e und �bersieht einen entlang
> dieser Stra�e radelnden Radler (mit den Varianten wie bei den
> Abbiegeunf�llen);
Vorfahrtfehler, regelm��ig Platz 3, zwar ohne Unterscheidung, wer wem
die Vorfahrt genommen hat, aber es ist bekannt, dass die Kfz-F�hrer
deutlich �fter Verursacher waren.
> - Radler rammt eine Autot�r, die sich pl�tzlich vor ihm �ffnet;
Werden als "Unf�lle mit ruhendem Verkehr" erfasst, in beiden Jahren
Platz 6. Dazu z�hlen aber auch andere Unf�lle mit "ruhendem Verkehr".
> - Radler wird von einem Kfz, das neben ihm f�hrt oder ihn �berholt,
> abgedr�ngt und rammt ein feststehendes Hindernis;
Platz 10 bzw. 9, ohne Angabe, wer wen �berholt hat. K�nnen also auch
welche zwischen zwei Radfahrern passiert sein.
> - Kfz f�hrt von hinten auf ein vor ihm fahrendes Fahrrad auf
> (Auffahrunfall);
Noch nie unter den TOP10, obwohl es zwischen Autos wesentlich h�ufiger
passiert.
> Was noch?
Unf�lle mit Radfahrern auf Gehwegen oder auf "Radwegen", aber in
falscher Richtung, wird i.a. "falsche Stra�enbenutzung" erfasst. In
Magdeburg 2005 auf Platz 1 , 2006 Platz 2.
Falsches Verhalten gegen�ber Fu�g�ngern bzw. von Fu�g�ngern: Pl�tze
7..8, 2006 ist "Falsches Verhalten gegen�ber Fu�g�ngern" nicht unter den
TOP10
Alkohol: Platz 5 bzw. 4. Als alleinige Unfallursache fragw�rdig.
Abstand: Platz 4 bzw. 5. Unklar, was genau passiert ist. Mir ist kein
konkreter Unfall mit dieser Ursache bekannt.
"Sonstige Unf�lle" habe ich nicht mit in die Wertung genommen, sonst
h�tten die Platz 3 bzw. 4 bekommen m�ssen. Darunter sind evtl. eine
gr��ere Anzahl St�rze, z.T. infolge katastrophalen Zustands von
"Radwegen". Das Gros der St�rze wird aber �berhaupt nicht erfasst, weil
es Alleinunf�lle waren und es keine schweren Verletzungen gab.
> Gibt es dazu wom�glich vertrauensw�rdige statistische Erhebungen?
> Wenn ja, wo?
Diverse z.B.
http://adfc-lsa.de/Kreisverband/Magdeburg/Verkehr/
--
CU Christoph Maercker.
RADWEGE sind TOD-SICHER!
Hier...
http://maps.google.de/maps?f=q&source=s_q&hl=de&geocode=&q=Jannowitzbr%C3%BCcke,+Holzmarktstra%C3%9Fe+6,+Mitte,+Berlin,+Berlin&sll=51.151786,10.415039&sspn=12.74895,27.729492&ie=UTF8&t=h&ll=48.125048,11.600007&spn=0.000897,0.002106&z=19
...gibt es inzwischen auch so eine Zwischenspur, erst eingerichtet
nachdem der Satellit da war.
Er verl�uft genau links von den beiden roten Autos.
Ulli
> N� ich gehe ernsthaft davon aus, dass die bei weitem allermeisten
> Unf�lle dem Radfahrer allein passieren.
Wahrscheinlich richtig, aber meine Frage richtete sich eigentlich
alleine nach Unf�llen, wo Kfz und Fahrrad in Konflikt geraten.
> Diese sind allerdings zumeist harmlos und irrelvant!
Nicht immer, ich hab mir bei so einem Unfall drei Rippen gebrochen
und das Schultereckgelenk auch ein wenig angeknackst.
Ansonsten danke -- auch an alle anderen.
> > � Gibt es dazu wom�glich vertrauensw�rdige statistische Erhebungen?
> > Wenn ja, wo?
>
> F�r Ffrm hier:
> http://www.polizei.hessen.de/internetzentral/nav/9be/9be40cfb-c525-2001-7129-c3611142c388&uCon=f0c70635-d3a7-9ff7-129c-3611142c388e&uTem=bff71055-bb1d-50f1-2860-72700266cb59.htm
Das bietet allerdings nicht den Detaillierungsgrad, den ich
gew�nscht hatte.
Hier der ganze Text:
----------- schnipp -----------------
Radfahrunf�lle
Radfahrerische Aktivit�ten sind stark witterungsabh�ngig. Regen, Laub,
Stra�enbel�ge, sonstige Fahrbahnhindernisse sind nur einige Beispiele.
Gem�� der 2007-er Statistik waren insgesamt 970 (911) Radfahrer an
Verkehrsunf�llen in irgendeiner Form beteiligt. Dabei wurde zwar nur 1
(3) Mensch get�tet, hingegen 108 (103) schwer und 661 (612) leicht
verletzt.
Die Ursachen des verkehrsrechtlichen Fehlverhaltens haben sich im
Gegensatz zu
den vergangenen Jahren etwas ge�ndert.
Waren dies bisher
1. falsche Fahrbahnbenutzung, insbesondere auf Radwegen
2. Vorfahrtsverletzungen, insbesondere das Nichtbeachten des Rotlichts
3. Fahren unter Alkoholeinfluss
So sind es im Jahr 2007 gewesen:
a) Fehler beim Abbiegen oder Einordnen
b) ungen�gender Sicherheitsabstand und
c) nicht beachten der Vorfahrt
------------------ schnapp ----------
Bei a) ist leider nicht differenziert nach Fehlern der Radler und
der Autofahrer.
MfG,
L.W.
in der 2008 Statistik ist beides separat aufgeführt, iirc.
> Nein. In den Statistiken wird leider selten zwischen Rechts- und
> Linksabbiegen unterschieden, ihnen l?sst sich also wenig entnehmen. Aber
> ich kann mich auch kaum an Unfallmeldungen erinnern, wo linksabbiegende
> Kfz die Verursacher waren, obwohl ich selbst schon so einen Unfall
> hatte. Beim hiesigen Polizeiunfalldienst wurde es ebenfalls noch nie f?r
> wichtig befunden.
Drollig. So einen Unfall hatte ich auch (fuhr dabei auf der Fahrbahn);
der Unfall hat es aber offenbar auch in keine Polizeipressedienste
geschafft.
Christian
Bin nur einmal auf Tuchf�hlung mit einem Auto gegangen, da fuhr ich auf
einem Radweg, der aber nahtlos neben der Stra�e verlief, keine erkennbare
Kennzeichnung mehr hatte und gleichzeitig zu einer Parkplatzfl�che geh�rte.
Ich fuhr in selber Richtung wie die Autos auf dem angrenzenden Fahrstreifen;
der Autofahrer ist einfach nach rechts in den Parkplatz r�bergezogen, ohne
darauf zu achten, dass hier rechts neben/hinter ihm jemand sein k�nnte. Gab
gl�cklicherweise nur eine Schramme in seiner T�r. W�re ich direkt auf der
Stra�e gefahren, h�tte er mich schon lange vorher gesehen oder ich seinen
Abbiegevorgang bemerkt und ggf. links an ihm vorbeifahren k�nnen.
Gru�,
Felix
>
> Ich meinte eigentlich die unsinnige L�sung, also Pfeil geradeaus f�r
> Radfahrer und Rechtsabbiegerpfeil f�r die links danebenliegende
> (Fahrbahn-)Spur.
>
> So ein Photo suche ich.
So ist das ja organisiert in Oberhausen, wo dieser zuletzt
berichtete t�dliche Unfall geschah:
> <http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/oberhausen/2009/6/22/news-123407536/detail.html>
"Ein Lastwagen-Fahrer war gegen 11.50 Uhr von der Burgstra�e nach
rechts in die Siegesstra�e abgebogen. Aus bisher ungekl�rter Ursache
sei dabei der 63-j�hrige Radfahrer erfasst worden und unter die
Hinterachse des Anh�ngers geraten,"
"Der genaue Unfallhergang muss jetzt durch die Verkehrspolizei
ermittelt werden."
Auf diesem Satellitenbild in Google Maps sieht man m.E. den
Unfallort:
> <http://maps.google.de/maps?ll=51.524392,6.7878047&z=19&t=h&hl=de>
Der Fahrstreifen f�r den Kfz-Verkehr wird geteilt in Rechtsabbieger
und links davon abgehend eine Geradeausspur. Die Radler sollen
weiterhin hinter der Bordsteinkante rechts von den Rechtsabbiegern
geradeaus fahren. Da� da nicht jede Woche einer tot gefahren wird,
kann einen eigentlich nur wundern.
MfG,
L.W.
-- -----------------------------------------------------
> Ich meinte eigentlich die unsinnige Lᅵsung, also Pfeil geradeaus fᅵr
> Radfahrer und Rechtsabbiegerpfeil fᅵr die links danebenliegende
> (Fahrbahn-)Spur.
>
> So ein Photo suche ich. In Vortrᅵgen/Verᅵffentlichungen macht ein Photo
> mehr aus als tausend Erklᅵrungsversuche in der Theorie.
Sowas kann ich dir ᅵbermorgen aus Jena liefern. Aber ein paar
Berliner Bilder tauchen hier sicher noch auf, dann hast du Auswahl.
Ach ja: Querungsunf�lle. Selten unter den TOP10, daf�r aber erstaunlich
oft in den Pressemeldungen unserer Polizei und h�ufig mit
Schwerverletzten, au�erorts sogar mit einem Toten. Letzterer ein Opfer
von "Radweg" + linksseitiger Benutzungspflicht.
Den wirst Du f�r aktuelle Jahrg�nge m�glicherweise nicht mehr bekommen:
Bei uns wurde die Datenerfassung landesweit vereinheitlicht, mit dem
Ergebnis, dass sehr viele Daten offenbar wegfallen, z.B. die f�r uns
wichtige Auflistung der Unfallursachen getrennt f�r verschiedene
Verkehrsarten. Schau Dir den Unfallbericht 2007 f�r Magdeburg auf der
genannten Website des ADFC Magdeburg an, sowie die Statistiken des
Landes Sachsen-Anhalt, dann wei�t Du, was ich meine.
Vertrauensw�rdig - ich habe hier meine Zweifel:
wieso ist es m�glich, da� sich innerhalb eines Jahres die Fahrfehler von
Radfahrern v�llig ver�ndert haben? Ich vermute eher, da� es sich um
das Ergebnisse von Gruppenprozessen innerhalb der Polizei handelt: man
beobachtet das, wohin die Aufmerksamkeit gelenkt wird.
Erstaunlich auch, da� die leicht- zu schwerverletzt unter Kindern bei
Fu�g�nger extrem anders ausf�llt als bei Radfahrern. K�nnte es sein, da�
verunfallte radfahrende Kinder viel h�ufiger gemeldet werden?
Gr��e
Ralf
Verstehe ich jetzt auch nicht irgendwo gab es da auch ausführliche
Statistiken. In der 2008 Statistik waren die Häufigkeiten im Vergleich
zum Vj. angegeben, da ist mir das nicht aufgefallen.
> Ich vermute eher, daß es sich um
> das Ergebnisse von Gruppenprozessen innerhalb der Polizei handelt: man
> beobachtet das, wohin die Aufmerksamkeit gelenkt wird.
Es geht hier doch nicht um Beobachtungen nach dem Muster "Immer mehr
Rotlichtsünder" sondern um Unfallaufnahmen.
> Erstaunlich auch, daß die leicht- zu schwerverletzt unter Kindern bei
> Fußgänger extrem anders ausfällt als bei Radfahrern. Könnte es sein, daß
> verunfallte radfahrende Kinder viel häufiger gemeldet werden?
Das ist natürlich möglich, hat aber mit der Vertrauenswürdigkeit der
Quelle nichts zu tun.
> Gibt es dazu womöglich vertrauenswürdige statistische Erhebungen?
> Wenn ja, wo?
>
Wenn und soweit es um polizeilich gemeldeten Unfälle geht: bei der
örtlichen Polizei:
In Kiel heißt das "Verkehrssicherheitsbericht für die Landeshauptstadt
Kiel" und stammt von der "Polizeidirektion Kiel".
In Hamburg heißt das "Verkehrsbericht" und stammt von der "Polizei
Hamburg".
In Berlin heißt das Ding "Sonderuntersuchung
`Radfahrerverkehrsunfälle` in Berlin" und stammt vom "Polizeipräsident
in Berlin".
Jeweils im Netz im Volltext verfügbar und mit jeder Suchmaschine zu
finden.
Für Münster gibt es eine recht aktuelle Studie vom Gesamtverband der
Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV): "Verbesserung der
Verkehrssicherheit in Münster", Schlussbericht vom August 2008, die
sich auch mit Radfahrerunfällen beschäftigt. Auch darin werden
detaillierte Verursacheranteile beschrieben.
Wenn und soweit es um die polizeiliche Dunkelziffern geht, hilft ein
Blick in die Daten der kommunalen Unfallversicherer. Es gibt da soweit
ich sehe, bisher zwei Diplomarbeiten, die die ausgewertet haben. Da da
auch zahlreiche Allein- und Bagatellunfälle landen, die nicht der
Polizei gemeldet werden, ergibt sich dort ein etwas anderes Bild. Da
dort wiederum nur die dort Versicherten melden, enthält das Bild
wiederum nicht die Gesamtsituation, sondern ein schülerlastiges Bild.
Dietmar
Vorsicht Falle! Im Ausgangsposting ist nach den häufigsten
Unfallursachen gefragt worden. Du beschreibst hier (zu recht) die
vielerorts häufigste Unfallursache _unter denjenigen Rad/Kfz-Unfällen,
die vom Radfahrer hauptverursacht worden sind_. Diese Seuche ist in
radwegverseuchten Städten vermutlich besonders ausgeprägt. Aber ich
glaube nicht, dass sie irgendwo die Verhältnisse in der Gesamtmenge
der Unfälle Rad/Kfz (egal, von wem verursacht) umkehren.
So, wie du das geschrieben hast, gleicht das dem Gedankenfehler, den
auch der ADAC in seinen Publikationen bringt (etwa in Radverkehr in
Städten und Gemeinden, 2. Aufl., auf Seite 6). Auf diese Leimspur
sollte man nicht geraten.
Dietmar
Die kenne ich leider auch.
Beim Bund --- Demo, was eine unter einem Stahlhelm gez�ndete
�bungshandgranate anrichten kann --- hat es einer meine
Grundausbildungskameraden geschafft, beim "Wegrennen" immer genau unter
dem Helm zu bleiben, gl�cklicherweise mit Ausnahme der letzten
Zehntelsekunde.
Gru�
Norbert
... und hatte auf diesen Umstand hingewiesen. Im �brigen ist (nicht
nur?) bei uns Geisterradeln unabh�ngig von der Schuldfrage eine der
h�ufigsten Unfallursachen, in Magdeburg regelm��ig auf vordersten
Pl�tzen, mehrmals Platz 1.
> Diese Seuche ist in
> radwegverseuchten St�dten vermutlich besonders ausgepr�gt. Aber ich
> glaube nicht, dass sie irgendwo die Verh�ltnisse in der Gesamtmenge
> der Unf�lle Rad/Kfz (egal, von wem verursacht) umkehren.
> So, wie du das geschrieben hast, gleicht das dem Gedankenfehler, den
> auch der ADAC in seinen Publikationen bringt (etwa in Radverkehr in
> St�dten und Gemeinden, 2. Aufl., auf Seite 6). Auf diese Leimspur
> sollte man nicht geraten.
Ist es wirklich eine Leimspur? Aus DDR-Zeiten sind mir was um die 30%
schuldige Radfahrer (bezogen auf s�mtliche erfasste Fahrradunf�lle) in
Erinnerung. Momentan geht die Tendenz in Sachsen-Anhalt in Richtung 50%,
liegt immer noch drunter, ist aber eine signifikante Zunahme gegen�ber
30..40%. Dazu d�rfte das Geisterradeln einen erheblichen Beitrag
geleistet haben. Es liegt jedenfalls nicht allein daran, dass die
Schuldfrage bei Radfahrern in den letzten Jahren strenger beurteilt wird
als vorher. Der Hauptanstieg von Unf�llen infolge Falschfahren war bei
uns bereits in den 1990ern, seitdem schwankt er auf hohem Niveau, evtl.
wegen der gelegentlichen Gro�kontrollen. Welchen Einfluss Falschfahren
auf die Gesamtzahl der Fahrradunf�lle hat, kann ich nicht beurteilen.
Die Zunahme von Fahrradunf�llen insgesamt liegt aber vor allem an der
Zunahme des Radverkehrsanteils, darin sind sich die meisten
Verkehrsexperten anscheinend einig.
> N� ich gehe ernsthaft davon aus, dass die bei weitem allermeisten
> Unf�lle dem Radfahrer allein passieren. Diese sind allerdings zumeist
> harmlos und irrelvant!
Vor ein Paar jahren wurde in hannover mal die Zahl von 9 Toten
Fahrradfahrern in einem Jahr ver�ffentlicht. AFAIR 4 davon mit
Autobeteiligung, die anderen 5 haben es ganz allein geschafft.
[...]
> Vor ein Paar jahren wurde in hannover mal die Zahl von 9 Toten
> Fahrradfahrern in einem Jahr ver�ffentlicht. AFAIR 4 davon mit
> Autobeteiligung, die anderen 5 haben es ganz allein geschafft.
Un�bliche Verteilung. Ich kenne 90% mit KFZ-Beteiligung aus London und
dann war da noch irgend was mit 60% in Deutschland, wei� aber nichtmehr
ob allgemein oder regional...
Ingo.
> Meinst Du den klassischen Vorgang, da� ein Linksabbieger einen
> entgegenkommenden Verkehrsteilnehmer rammt? Habe ich als Radfahrer
> zweimal knapp vermeiden k�nnen; einmal durch Vollbremsung, einmal durch AZ.
Mich hatte so einer mal erwischt, was fast toedlich endete. Hinterher hat
er das uebliche Geschwafle gesagt: "Ich hab sie ueberhaupt nicht gesehen!"
Der haette auch einen LKW nicht gehen, schade dass ich kein LKW fuhr.
Den zweiten konnte ich durch Lichthupe stoppen. Er machte ein Vollbremsung
und der nachfolgende Draengler fuhr ihm hinten auf. Ich verspuehrte eine
klammheimliche Freude :-)
--
+ Ulli Horlacher + fram...@tandem-fahren.de + http://tandem-fahren.de/ +
> > Radfahren auf Gehwegen.
> > ist erst seit dem massiven
> > Ausbau von "Radwegen" zum Massenproblem geworden. Im Unterschied zu den
> > Abbiegeunf�llen sind hier die Radfahrer meist selbst schuld.
>
> Ich bitte dies zu belegen. Bis dahin bleibe ich der Meinung der g�ngigen
> Rechtsprechung, welche Radfahrern in solchen F�llen die Vorfahrt und
> Vorrang zusichert und sie daher *nicht* als Hauptverursacher f�hrt.
Wenn der Radler auf dem Gehweg unterwegs war, dann hat er mit
Sicherheit den Unfall verursacht durch "falsche Stra�enbenutzung". Der
Gehweg hei�t Gehweg, weil er zu Gehen vorgesehen ist, und nicht zum
Fahren. Das ist so gut wie bei Rot �ber die Kreuzung fahren, oder
Vorfahrt mi�achten, oder Auffahren.
MfG,
L.W.
-------------------------------------------------------
Warum nicht? Vor ein paar Tagen ist hier jemand Lebensgef�hlich verletzt
worden (und ev, gestorben, habs nicht weiterverfolgt) als er ungebremst
auf der Fahrbahn auf einen Parkenden LKW der Stadtreinigung gefahren ist.
Radwege sind hier oft mittig, h�ufig auch seitlich verpollert, bei jedem
sturz ist die wahrscheinlichkeit gro� sich den Kopf an einem Poller
einzuschlagen oder sich schwer innere verletzungen zuzuziehen.
>Rainer Ma� schrieb:
>> Stefan Zickenrott <stefan.z...@gmx.de> schrieb:
>>> Vor ein Paar jahren wurde in hannover mal die Zahl von 9 Toten
>>> Fahrradfahrern in einem Jahr ver�ffentlicht. AFAIR 4 davon mit
>>> Autobeteiligung, die anderen 5 haben es ganz allein geschafft.
>>
>> Allein - also ohne Beteiligung anderer (Radfahrer, Fu�g�nger)?
>
>Warum nicht?
Halbe/halbe ist doch schon deutlich anders als insgesamt, z.B. 2006
waren es 105 (92 bei Alleinunf�llen, 13 Rad-Rad) von 486.
Echt so viele?
Ich meine aber, dass man mit dem Rad alleine schnell mal einen Unfall
hat und sich einer Kratzer hier oder dort zuzieht. Wenn man mit einem
Auto zusammen stößt, dann ist die Wahrscheinlichkeit für eine schwere
Verletzung deutlich höher und mit einem LKW wird es gleich nochmal
schlimmer. Vielleicht täusche ich mich da auch. Aber so ist halt meine
persönliche Erfahrung.
Ich noch nie einen Unfall mit einem LKW, vielleicht 3 mit einem PKW
aber bestimmt jedes Jahr einen oder zwei, wo ich mich mit meinem Rad
mal hinlege oder mich an meinem Rad kratze. Aber meist macht man sich
eine Hose kaputt oder zieht sich einen Kratzer zu.
Gruß,
Georg
Okay, dann war die hannoversche Stichprobe von dem Jahr wohl doch sehr
auff�llig.
> Auch noch m�glich, aber nicht selbst erlebt:
>
> Radfahrer/Autofahrer kommt in den Gegenverkehr*)
> LKW "vergisst" vor ihm stehenden Radfahrer and der Ampel und f�hrt bei
> gelb los.
> Auto explodiert durch Terroranschalg oder technischen Defekt und Teil
> trifft Radfahrer
> Auto durchbricht eine Parkhauswand und f�llt auf zuf�llig
> vorbeifahrenden Radfahrer
> Autofahrer regt sich sosehr �ber nicht vorschriftsgem�� auf dem
> B�rgersteig fahrenden Radfahrer auf, dass der Autofahrer einen
> Herzinfarkt erleidet...
Vor zwei Jahren ist im Nachbarkreis ein Radfahrer ums Leben gekommen,
weil er w�hrend einer Abfahrt mit einem Reh kollidiert ist.
flo
--
Ich habe dich jetzt mal hochgescored, damit ich dich in "normalen"
newsgroups �berhaupt sehe und dir auch dort im Zweifelsfall sagen kann,
da� du ein Arschloch bist. [Werner Jakobi zu tor...@t-online.de in dag�]
Jaaa, es gibt noch ein paar Mᅵglichkeiten. Wieviele Radfahrer fahren
denn so unerlaubt auf Fahrbahnen?
> Rechtsprechung, welche Radfahrern in solchen Fᅵllen die Vorfahrt und
> Vorrang zusichert und sie daher *nicht* als Hauptverursacher fᅵhrt.
> Sollte die ᅵrtliche Polizei des Dᅵrfchens Magdeburg dies anders
> handhaben, wᅵre sie auf ihren Fehler hinzuweisen.
Wenn schon, dann betrᅵfe es ein ganzes Bundesland. Aber das ᅵberlasse
ich gern den Betroffenen. Wenn ein paar Geisterradler (zu) hart bestraft
werden, ist das kein Schaden.
> Was fᅵr eine Zunahme? Ich kann keine in der amtlichen Unfallstatistik
> finden.
Dazu hatte ich erst kᅵrzlich geschrieben: Ich erinnere mich gut, dass
die Verursacherquote der Radfahrer zu tiefsten DDR-Zeiten 5..10%
niedriger lag als heute. Die Zahlen wurden damals von der Volkspolizei
und vom ADMV (jetzt Teil des ADAC) verᅵffentlicht. So nahe an 50% wie in
Sachsen-Anhalt 2005..2007 lag sie jedenfalls nie und das liegt nicht
allein an der seit 2..3 Jahren verᅵnderten Beurteilung.
>> dᅵrfte zu einem wesentlichen Teil Falschfahrern zu verdanken sein.
>> Hinzu kommen etliche Unfᅵlle mit ᅵhnlichem Hergang, wo die Radfahrer
>> unschuldig sind, weil sie per Verkehrszeichen zum Falschfahren gezwungen
>> wurden.
> Diese Unterscheidung gibt es gar nicht.
Ach, wer behᅵrdlich angeordnet links fᅵhrt bekommt eine Teilschuld,
wenn's kracht, nur deshalb, weil er links gefahren ist?
> DAS habe ich schon x-mal erlebt - besonders im Ausland (PL, I, F).
In DE habe ich es am Tage ganze zweimal erlebt, *ohne* ausgestreckten
Arm. Ebenso oft mit Handzeichen, beide Male bei Dunkelheit.
--
CU Christoph Maercker.
Die "Funzel" leuchtet die *Fahrbahn* aus und nicht den angrenzenden Wald.
--
Gerald
| FAQ zu de.rec.fahrrad: http://0x1a.de/rec/fahrrad/ |
| Wiki von de.rec.fahrrad: http://de-rec-fahrrad.de |
> Ich habe einen Heidenrespekt vor Rehen, weil sie so doof sind. Straßen
> und Wege im Wald nie ohne leistungsfähiges Fernlicht - und immer
> beobachten, was die gelben Augenpaare links oder/und rechts im Wald
> machen. Tempo raus dann sowieso.
Besser nicht direkt blenden. Die sind eigentlich lernfähig, wie alle
Säugetiere, und Dummköpfe bestätigen als Ausnahme die Regel. Wenn man ihnen
eine Chance gibt, ihre Schlauheit im Rudel zu trainieren, haben alle mehr
davon. Wenn man auf Panik und Aggressivität spielt, bringt man die
Wechselwirkung durcheinander (ebenso, wenn bei der Wildpflege oder durch den
Tiefbau die Rudel ständig auseinandergerissen werden).
> Neulich bei einem Edelux-User beobachtet: Der fuhr zwar nur 40, aber
> alldieweil er plötzlich unverhofft von einer Rehfamilie umgeben war
> (mittendrin im Getümmel, die witschten vor, hinter und seitlich an ihm
> vorbei), von denen er vorher mit seiner Funzel überhaupt nix gesehen hat,
> war das *viel* zu schnell.
Hierzugegend werden auf den kleineren Straßen CD-Scheiben ihrer
Endverwertung zugeführt, indem man sie am Straßenrand an kleinen Galgen
pendeln lässt, so schillert das Licht vom Verkehr in Richtung Wald und
Wiese. Kommunikative Maßnahme. Im Lichte der 'Schwarzen Pädagogik', von
Anfang letzes Jahrhundert, galt zwar noch der Horizont des 'Abschrecken,
Verscheuchen, Abstrafen', aber man kann sich doch allmählich hinwenden zu
einer eher zielführenden Variante des Verständnisses mit dem Viehzeugs: als
eine Art nonverbaler Kommunikation. (Ok, solche Art Appell hat bei massiver
Verbreitung sogenannter konservativer Parteien gewisse Grenzen). Das geht
natürlich nur, wenn sich ein entsprechendes Verhaltensmuster auch bei den
rollenden Zweibeinern als Verkehrsteilnehmern in etwa einpendelt.
> Rainer "15 km/h-Begrenzung für VZO-konforme Beleuchtung jetzt" Mai
Da sähe ich mich wieder als Opfer der Gier nach hirnloser Raserei. Weil die
Sorte von Chaoten, die nur Maschine plus Straße sehen, aber keine Welt
dahinter, die erschrecken das Viehzeugs in erster Linie, sodass sich dessen
Vorsicht nicht konkreter entwickeln kann.
[Unfallursache "10 Benutzung der falschen Fahrbahn (auch
Richtungsfahrbahn) oder verbotswidrige Benutzung anderer Strassenteile]
> > Dein "Klartext" ist nur ein Teil der genannten Sammel-Ursache des
> > amtliche Ursachenkatalogs.
>
> Jaaa, es gibt noch ein paar Mᅵglichkeiten. Wieviele Radfahrer fahren
> denn so unerlaubt auf Fahrbahnen?
Du meinst also wirklich, da wᅵre nur das Fahren auf Fahrbahnen, wo diese
verboten ist, entalten?
> > Rechtsprechung, welche Radfahrern in solchen Fᅵllen die Vorfahrt und
> > Vorrang zusichert und sie daher *nicht* als Hauptverursacher fᅵhrt.
> > Sollte die ᅵrtliche Polizei des Dᅵrfchens Magdeburg dies anders
> > handhaben, wᅵre sie auf ihren Fehler hinzuweisen.
>
> Wenn schon, dann betrᅵfe es ein ganzes Bundesland. Aber das ᅵberlasse
> ich gern den Betroffenen. Wenn ein paar Geisterradler (zu) hart bestraft
> werden, ist das kein Schaden.
Aber dumme, das Verkehrsklima vergiftende Sprᅵche von wegen "hoher
Verursacheranteil" nimmts Du hin und verbreitest sie sogar selbst.
> > Was fᅵr eine Zunahme? Ich kann keine in der amtlichen Unfallstatistik
> > finden.
>
> Dazu hatte ich erst kᅵrzlich geschrieben: Ich erinnere mich gut, dass
> die Verursacherquote der Radfahrer zu tiefsten DDR-Zeiten 5..10%
> niedriger lag als heute.
Methoden vergleichen und Fundstellen bekanntgeben, Christoph!
> Die Zahlen wurden damals von der Volkspolizei
> und vom ADMV (jetzt Teil des ADAC) verᅵffentlicht. So nahe an 50% wie in
> Sachsen-Anhalt 2005..2007 lag sie jedenfalls nie und das liegt nicht
> allein an der seit 2..3 Jahren verᅵnderten Beurteilung.
Der Verursacheranteil von Radfahrern bei Unfᅵllen liegt seit ᅵber einem
Jahrzehnt (so lange beobachte ich ihn) stets um etwa 34%.
> >> dᅵrfte zu einem wesentlichen Teil Falschfahrern zu verdanken sein.
> >> Hinzu kommen etliche Unfᅵlle mit ᅵhnlichem Hergang, wo die Radfahrer
> >> unschuldig sind, weil sie per Verkehrszeichen zum Falschfahren gezwungen
> >> wurden.
> > Diese Unterscheidung gibt es gar nicht.
>
> Ach, wer behᅵrdlich angeordnet links fᅵhrt bekommt eine Teilschuld,
> wenn's kracht, nur deshalb, weil er links gefahren ist?
Teilschuld? Bitte informiere Dich ᅵber die Grundlagen der amtlichen
Unfallstatistik und lerne, sie vom Zivilrecht zu unterscheiden.
--
A || Bernd Sluka
A A u u ==##== ooo
AAAAA u u || o o Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie
A A uu || ooo Ihren Arzt, die Umwelt oder Ihre Kinder
Nein. Ich hatte mind. zwei weitere Mᅵglichkeiten aufgezᅵhlt.
> Aber dumme, das Verkehrsklima vergiftende Sprᅵche von wegen "hoher
> Verursacheranteil" nimmts Du hin und verbreitest sie sogar selbst.
Ach ja?
> Der Verursacheranteil von Radfahrern bei Unfᅵllen liegt seit ᅵber einem
> Jahrzehnt (so lange beobachte ich ihn) stets um etwa 34%.
In Bayern vielleicht - und hierzulande zu DDR-Zeiten, heute nicht mehr:
"Vorlᅵufige polizeiliche Verkehrsunfallstatistik LSA
Verkehrsunfᅵlle mit beteiligten Radfahrern 2006
Die Verkehrsunfallbilanz wies 219 Getᅵtete (darunter 20 Radfahrer),
sowie 2.802Schwerverletzte (darunter 546 Radfahrer), aus.
Von den 3.812 Verkehrsunfᅵllen mit beteiligten Radfahrern (2005: 4.047)
- wurden 1.881 Verkehrsunfᅵlle (49,3 %) durch Radfahrer selbst
verursacht, ..."
Magdeburg 2006: selbst 387, andere 412 = 48,4%
Magdeburg 2007: selbst 361, andere 404 = 47%
Nachzulesen auf der Webseite des ADFC RV Magdeburg.
> Teilschuld? Bitte informiere Dich ᅵber die Grundlagen der amtlichen
> Unfallstatistik und lerne, sie vom Zivilrecht zu unterscheiden.
Bis 2006 hatte Magdeburg in der Unfallstatistik stets drei Kategorien:
selbst, andere, beide. Zu Deinem Verstᅵndnis: "beide" ist mit
"Teilschuld" gemeint.
W�rde ich auch f�r untypisch halten.
> Ich meine aber, dass man mit dem Rad alleine schnell mal einen Unfall
> hat und sich einer Kratzer hier oder dort zuzieht. Wenn man mit einem
> Auto zusammen st��t, dann ist die Wahrscheinlichkeit f�r eine schwere
> Verletzung deutlich h�her und mit einem LKW wird es gleich nochmal
> schlimmer. Vielleicht t�usche ich mich da auch. Aber so ist halt meine
> pers�nliche Erfahrung.
Magdeburg hatte in den letzten 5..6 Jahren WIMRE zwei Tote bei
Alleinunf�llen. Einer davon war v�llig unklar, der andere wurde
Herzkasper beim Radfahren festgestellt.
Es sieht fast so aus als w�rden die Radfahrer in Sachsen-Anhalt
�berdurchschnittlich oft als Verursacher eingestuft (bzw. sind es
tats�chlich?). Wenn es stimmt, dass die Verursacherquote relativ
konstant bei 34% liegt, wie Bernd Sluka behauptet, wird im LSA entweder
anders gefahren oder sehr anders beurteilt. In den 1970er und 1980er
Jahren wurde f�r die DDR ein �hnlicher Wert angegeben. Eine Zunahme
durch das Geisterradeln w�re also durchaus plausibel, weil es diesen
Versto� zumindest in Deutschland Ost vor 1990 nicht als
Massenerscheinung gab. Ist das Problem Geisterradler in den
Altbundesl�ndern �lter? M�glich w�re das, weil dort schon l�nger Gehwege
oder Teile davon zu "Radwege" gemacht werden. VZ240 und 241 waren bei
uns total un�blich, ich bin mir nicht mal sicher, ob es diese Zeichen in
der DDR-StVO �berhaupt gab.
> Eine Zunahme
> durch das Geisterradeln w�re also durchaus plausibel, weil es diesen
> Versto� zumindest in Deutschland Ost vor 1990 nicht als
> Massenerscheinung gab. Ist das Problem Geisterradler in den
> Altbundesl�ndern �lter?
Wenn mit "Geisterradeln" das Gehwegradeln gemeint ist (bitte um
klare Sprache!), dann ist das m.E. erst in den vergangenen f�nf Jahren
im gr��eren Ma�e aufgekommen.
Fr�her w�re es niemandem eingefallen, auf dem B�rgersteig zu radeln,
au�er um mal ein St�ckchen Einbahnstra�e von Einm�ndung zu Einm�ndung
zu �berbr�cken, oder um an einer komplexen Kreuzung mal Fu�g�nger zur
�berquerung der Fahrwege zu spielen.
MfG,
L.W.
-------------------------------------------------------
Lohnverzicht lohnt sich nicht!
Es ist vor allem unerlaubtes Linksfahren gemeint, Gehwegradeln z�hlt
aber ebenfalls unter "Falsche Stra�ennutzung" und ist �hnlich
gef�hrlich. Bei uns ist beides erst nach 1990 zur Massenerscheinung
geworden.
> Fr�her w�re es niemandem eingefallen, auf dem B�rgersteig zu radeln,
> au�er um mal ein St�ckchen Einbahnstra�e von Einm�ndung zu Einm�ndung
> zu �berbr�cken, oder um an einer komplexen Kreuzung mal Fu�g�nger zur
> �berquerung der Fahrwege zu spielen.
Genauso war es bei uns.
Wie hat sich das Verkehrsvolumen, speziell im MIV, nach 1990
entickelt?
--
MfG/Best regards
helmut springer panta rhei
Worauf willst du hinaus?
Beachte Bezugswert: Summe *aller* Unf�lle im LSA!
> | falsches Verhalten der Radfahrer
> | Anteil in Prozent
> 2005: 3,08
> 2006: 2,79
> 2007: 2,81
Die zugeh�rigen Absolutwerte sind:
2005 2006 2007 Variable
Falsches Verhalten der Radfahrer 2.270 2.225 2.199 a
Falsches Verhalten gegen Radfahrer 2.611 2.296 2.300 b
Ich habe f�r Magdeburg aus den gleichen Zahlen die Quoten nach der Formel
Q = 100 * a / (a+b)
errechnet, unter der Annahme, a+b ist die Gesamtzahl aller
Fahrradunf�lle[*], (die f�r die Verursabherquote relevant sind). Anders
l�sst sie sich aus den mageren Zahlen kaum ermitteln oder wei� jemand
eine bessere Methode?
F�r 2005 ergibt sich so z.B. eine Verursacherquote von 46,5%, den Rest
bitte ich selbst auszurechnen. 2006 hat man sich die M�he gemacht, einen
detaillierten Unfallbericht f�r Radfahrer zu erstellen:
http://adfc-lsa.de/Kreisverband/Magdeburg/Verkehr/Unf-LSA2006.pdf
Dort steht eine Quote von �ber 49% auf Seite 1 explizit nachzulesen.
[*] Ob z.B. "Falsches Verhalten gegen Fu�g�nger" weitere Unf�lle mit
Fahrradbeteiligung enth�lt, ist unklar, aber gut m�glich. Die Summe der
Prozentwerte scheint (Pi mal Daumen) nicht �ber 100% zu liegen, demnach
wurde nichts doppelt gez�hlt.
Zumindest die subjektive Bedrohung ist bei geringer Dichter kleiner,
langsamer Fahrzeuge auf der Fahrbahn vermutlich deutlich geringer.
Schon, aber mußt du dann nicht nach Verkehrsdichte statt
Verkehrsvolumen fragen? Außerdem würde ich gerne nach inner-/außerorts
differenzieren. Geisterradeln ist etwas, was ich außerorts noch nicht
gesehen habe.
Ich hatte eine gewisse Faehigkeit zum Lesen und Verstehen im
gegebenen Kontext unterstellt, sorry.
> Florian Gross <usenet-spam-g...@grossing.de> schrieb:
>
>>Vor zwei Jahren ist im Nachbarkreis ein Radfahrer ums Leben gekommen,
>>weil er w�hrend einer Abfahrt mit einem Reh kollidiert ist.
>
> So etwas habe ich bisher zwar noch nicht geh�rt, aber das best�tigt meine
> bisherige Vorsicht.
Hier gibt es richtig viel Wild. Es stehen auch nirgends Warnschilder,
die m��te man wohl alle 50m aufstellen...
> Ich habe einen Heidenrespekt vor Rehen, weil sie so
> doof sind. Stra�en und Wege im Wald nie ohne leistungsf�higes Fernlicht -
> und immer beobachten, was die gelben Augenpaare links oder/und rechts im
> Wald machen. Tempo raus dann sowieso.
Bei oben erw�hnten Unfall ist direkt neben dem Weg eine steile B�schung
(weit �ber 50m hoch) mit Geb�sch und B�umen.
Wenn da ein Reh runterkommt, ist das auch mit dem besten Licht erst
sichtbar, wenn es aus dem Geb�sch bricht. Vorher ist es au�erhalb vom
Lichtkegel, genauer gesagt deutlich dr�ber. Ihm ist das Reh auch nicht
vors Rad gekommen sondern in Kopfh�he eingeschlagen.
> Der Normalo-VZO-schlechtes-Licht-speziell-f�r-umweltfreundliche-Fahrzeuge-
> User kriegt davon �berhaupt nix mit und kachelt voll rein.
Das sowieso. Ich war erstaunt, was ich mit dem Cyo als Fernlicht so
alles am Stra�enrand rumh�pfen sehe, was ich ohne nicht sehen w�rde.
flo
--
Erst ueberholt die Erde den Mond, dann gibt dieser
aber Gas und ueberholt die Erde und von vorn. Ein
interessanter Vorgang. [Norbert Marzahn in dau]
> Hierzugegend werden auf den kleineren Stra�en CD-Scheiben ihrer
> Endverwertung zugef�hrt, indem man sie am Stra�enrand an kleinen Galgen
> pendeln l�sst, so schillert das Licht vom Verkehr in Richtung Wald und
> Wiese. Kommunikative Ma�nahme.
Bringt das wirklich was? Wurde das mal untersucht, ob auf l�ngere Sicht
die Wildunf�lle an solchen Streckenabschnitten merklich zur�ckgehen?
flo
--
Grundgesetz, ja Grundgesetz, sie berufen sich hier
pausenlos auf's Grundgesetz; sagen Sie mal:
Sind Sie eigentlich Kommunist? [Franz-Josef Degenhardt]
Hier ebenso. Generell nehmen die Wildunfälle wohl zu.
> > Ich habe einen Heidenrespekt vor Rehen, weil sie so
> > doof sind.
Nicht dümmer als andere Tiere auch. Vor Wildschweinen habe ich mehr
Respekt, weil sie nicht unbedingt flüchten.
In de-Ost? Starker Anstieg ab 1991, bei gleichzeitig starkem R�ckgang
der �PNV-Fahrg�ste und - deutlich weniger - des Radverkehrs. Letzterer
steigt seit Mitte 1990er wieder, jedenfalls in den St�dten, wo der
meiste davon stattfindet.
> In de-Ost? Starker Anstieg ab 1991, bei gleichzeitig starkem Rᅵckgang
> der ᅵPNV-Fahrgᅵste und - deutlich weniger - des Radverkehrs.
Das Letzte nicht durchgehend; es gibt Stᅵdte (m.W. nicht nur Jena)
mit dauerndem Anstieg des Radverkehrs direkt seit der Wende. In Jena
war nun der stᅵrkste Anstieg zwischen 1990 und 1995.
> Letzterer
> steigt seit Mitte 1990er wieder, jedenfalls in den Stᅵdten, wo der
> meiste davon stattfindet.
Frage: Hast du zu Dessau (war mal ostdeutsche Radverkehrs-Hochburg)
mehr Einblicke, als ich sie aus grᅵᅵerer Ferne habe? Rᅵckgang des
Radverkehrs von 1998 zu 2003 von ca. 30 auf knapp 24%, vᅵllig gegen
den Trend. Neuere Zahlen habe ich noch nicht. (Vorgestern war an der
TU Dresden die Abschlusskonferenz zur SrV-Verkehrsbefragung 2008;
irgendwann kommen hoffentlich auf der betreffenden Webseite die
Zahlen. Werde hier zu gegebener Zeit mal einen Zehnjahresvergleich
1998-2008 posten, der eine gewisse Aussagekraft haben sollte. Habe
zufᅵllig die 1998er Zahlen auf Papier, die gibt es noch nicht online.)
--
Viele Grᅵᅵe, Thomas
So rein auf die schnelle finde ich einen Text -
Zur Rolle des Rothirsches (Cervus elaphus L.) im Ökosytem und Empfehlungen
für sein Management in Schleswig-Holstein. Jörg E. Tillmann & Heinrich Reck.
der auf einen Herrn Putman verweist -
Putman, R.J. 1997: Deer and Road Traffic Accidents: Options for management.
Journal of Environmental Management 51, 43-57.
Einen Einstieg bei Wiki gibt es mit 'Wildunfall' oder 'Wildwarner'. Zur
konkreten Wirkung findet sich nicht viel.
Für mich lädt der Zusammenhang ein, über den nachdrücklichen Unwillen des
braven Christenmenschen zu sinnieren, sein Wahrnehmungsbefinden in dieser
Frage in einen wirklichkeitsnäheren Zusammenhang zu setzen: Nach dem
Abdanken der mittelalterlich-aristotelischen hierarchischen Weltpyramide ist
nurmehr übriggeblieben, dass es sich bei Lebendigen gezwungenermaßen um
Sachen handeln muss, wenn es nicht gerade ein Waren- oder Medienkonsument
ist.
Damit hat man sich dann den Pfad der einfachen Introspektion abgeschnitten,
dass man so Viecher eigentlich ganz gut sollte begreifen können, ausgehend
von dem, was man an sich selber kennt. Aber in all der bornierten Pracht
christlicher Dogmatik geht das natürlich nicht.
Erstaunlich ist immerhin, dass bei solchen Schadensziffern, die man leicht
nachlesen kann, eigentlich garnicht agiert wird, und wenn schon, dann ein
bisschen mit dem Holzhammer.
In .at wurde eine Zeitlang experimentiert, mit Skulpturen oder größeren
Fotos, was ich mich dunkel entsinnen kann, und eben der zunächst vielleicht
überraschenden, dann doch eigentlich vernünftigen Argumentation, dass die
Warnung auf beiden Seiten wahrnehmbar sein müsse, quasi von den Rudeln auf
der Straße und zugleich den Wald- und Wiesen-Rudeln. Aber wenn man den
Bürorudeln dann nicht gleich Zahlen auf den Tisch knallt, dann war's das mit
der Wahrnehmung wohl wieder gewesen. (Ich glaub, so ist das damals
ausgegangen.)
Eine solche Skulptur erinnert mich aber daran, wenn ich vorbeikomme, ein
riesiger röhrender Hirsch, mehr als Silhouette, aus rostigem Eisenblech,
irgendwo an der Dosenraserpiste in der Steiermark zwischen Gleinalmtunnel
und Liezen. Das darf als Kunstwerk überleben, wenn die Erkenntnistheorie
nur mit den Achseln zuckt.
Nein, Du hattest nur noch
>>> Jaaa, es gibt noch ein paar Mᅵglichkeiten. Wieviele Radfahrer fahren
>>> denn so unerlaubt auf Fahrbahnen?
angefᅵhrt, als ich Dich darauf hinwies, dass diese Sammelursache
wesentlich mehr als die von Dir vermuteten Varianten enthᅵlt.
> > Aber dumme, das Verkehrsklima vergiftende Sprᅵche von wegen "hoher
> > Verursacheranteil" nimmst Du hin und verbreitest sie sogar selbst.
>
> Ach ja?
Ja, auch wenn Du es schnell einfach weggelᅵscht hast, stammen pauschale
und flschae Schuldzuweisungen wie
>>>>> Geisterradeln ist erst seit dem massiven
>>>>> Ausbau von "Radwegen" zum Massenproblem geworden. Im Unterschied
>>>>> zu den Abbiegeunfᅵllen sind hier die Radfahrer meist selbst
>>>>> schuld.
unzweifelhaft von Dir. Und auch den "hohen Verursacheranteil", den man
Dir weismachen will, glaubst Du unbesehen, anstatt Dich zu informieren
und verbreitest ihn mit unverholener Hᅵme:
>>> So nahe an 50% wie in Sachsen-Anhalt 2005..2007 lag sie jedenfalls
>>> nie und das liegt nicht allein an der seit 2..3 Jahren verᅵnderten
>>> Beurteilung.
>>> Wenn ein paar Geisterradler (zu) hart bestraft werden, ist das kein
>>> Schaden.
> > Der Verursacheranteil von Radfahrern bei Unfᅵllen liegt seit ᅵber einem
> > Jahrzehnt (so lange beobachte ich ihn) stets um etwa 34%.
>
> In Bayern vielleicht
Ich habe NICHT ᅵber Bayern gesprochen. Du brauchst also nicht nach
Ausreden zu suchen. Im ᅵbrigen wᅵre davon auszugehen, dass Unterschiede
zwischen einzelnen Bundeslᅵndern marginal sind bzw. groᅵe Unterschiede
auf unterschiedliche Methoden bei der Erhebung der Daten hinweisen,
nicht auf ein wesentlich unterschiedliches Unfallgeschehen.
> - und hierzulande zu DDR-Zeiten, heute nicht mehr:
> "Vorlᅵufige polizeiliche Verkehrsunfallstatistik LSA
> Verkehrsunfᅵlle mit beteiligten Radfahrern 2006
> Die Verkehrsunfallbilanz wies 219 Getᅵtete (darunter 20 Radfahrer),
> sowie 2.802Schwerverletzte (darunter 546 Radfahrer), aus.
> Von den 3.812 Verkehrsunfᅵllen mit beteiligten Radfahrern (2005: 4.047)
> - wurden 1.881 Verkehrsunfᅵlle (49,3 %) durch Radfahrer selbst
> verursacht, ..."
Ja, das ist die ᅵbliche Fehlinformation der Polizei. Vgl.
<http://0x1a.de/rec/schuldzuweiser>. Autofahrer verursachen - nach
gleicher Rechenart - rund 83% (in 2007: 83,3%) aller Unfᅵlle selbst.
Dein Fehler besteht darin, dies ungeprᅵft zu ᅵbernehmen. Meinst Du, der
ADAC wᅵrde schreiben "Autofahrer verursachen fast alle Unfᅵlle selbst!"
> Nachzulesen auf der Webseite des ADFC RV Magdeburg.
Umso schlimmer! Wenn das dort nachzulesen ist, sollte dieser Fehler
schnellsten korrigiert werden. Wen muss ich verstᅵndigen?
> Am Wed, 1 Jul 2009 05:10:48 -0700 (PDT) schrieb Christoph Strauch:
>> Schon, aber mu�t du dann nicht nach Verkehrsdichte statt
>> Verkehrsvolumen fragen? Au�erdem w�rde ich gerne nach inner-/au�erorts
>> differenzieren. Geisterradeln ist etwas, was ich au�erorts noch nicht
>> gesehen habe.
>
> Was verstehst Du unter "Geisterradeln". Das Fahren auf der linken
> Stra�enseite ist f�r Radfahrer au�erorts h�ufig sogar vorgeschrieben.
Gemeint war ordnungswidriges linksseitiges Befahren von Fahrbahn, Rad- oder
Gehweg.
Wie ist dann "falsche Straᅵennutzung" als eine der hᅵufigsten
Unfallursachen bei Radfahrern zu werten? Wird es nur unter "ferner
liefen ..." angegeben, als eine Art Joker?
Wie ist dann "falsche Straᅵennutzung" als eine der hᅵufigsten
Unfallursachen bei Radfahrern zu werten? Wird es nur unter "ferner
liefen ..." angegeben, als eine Art Joker?
Wie ist dann "falsche Straᅵennutzung" als eine der hᅵufigsten
Unfallursachen bei Radfahrern zu werten? Wird es nur unter "ferner
liefen ..." angegeben, als eine Art Joker?
Wie ist dann "falsche Straᅵennutzung" als eine der hᅵufigsten
Unfallursachen bei Radfahrern zu werten? Wird es nur unter "ferner
liefen ..." angegeben, als eine Art Joker?
Wie ist dann "falsche Straᅵennutzung" als eine der hᅵufigsten
Unfallursachen bei Radfahrern zu werten? Wird es nur unter "ferner
liefen ..." angegeben, als eine Art Joker?
Wie ist dann "falsche Straᅵennutzung" als eine der hᅵufigsten
Unfallursachen bei Radfahrern zu werten? Wird es nur unter "ferner
liefen ..." angegeben, als eine Art Joker?
Dass sich einzelne Orte oder sogar Regionen entgegen allgemeinen Trends
entwickeln, ist ja mᅵglich.
> Frage: Hast du zu Dessau (war mal ostdeutsche Radverkehrs-Hochburg)
> mehr Einblicke, als ich sie aus grᅵᅵerer Ferne habe? Rᅵckgang des
> Radverkehrs von 1998 zu 2003 von ca. 30 auf knapp 24%, vᅵllig gegen
> den Trend.
ᅵber Dessau weiᅵ ich nur, dass es grausig viele und vor allem grausig
altmodische und verkommene "Radwege" hat. Die ganze Gegend, runter bis
Bitterfeld/Wolfen. Von einer bedenklichen Entwicklung des
Radverkehrsanteils hat der ADFC Dessau noch nie berichtet, was aber
insofern wenig besagt, als wir im Landesverband von dieser Gliederung
insgesamt wenig wahrnehmen. In den Unfallstatistiken des Landes der
letzten Jahre liegt PD Dessau WIMRE ziemlich weit oben. Wᅵre mal ein
interessantes Untersuchungsobjekt, ob (nur solche?) "Radwege" so stark
unfallbegᅵnstigend wirken, dass sie zum Rᅵckgang des Radverkehrs
wesentlich beitragen.
Dass sich einzelne Orte oder sogar Regionen entgegen allgemeinen Trends
entwickeln, ist ja mᅵglich.
> Frage: Hast du zu Dessau (war mal ostdeutsche Radverkehrs-Hochburg)
> mehr Einblicke, als ich sie aus grᅵᅵerer Ferne habe? Rᅵckgang des
> Radverkehrs von 1998 zu 2003 von ca. 30 auf knapp 24%, vᅵllig gegen
> den Trend.
ᅵber Dessau weiᅵ ich nur, dass es grausig viele und vor allem grausig
altmodische und verkommene "Radwege" hat. Die ganze Gegend, runter bis
Bitterfeld/Wolfen. Von einer bedenklichen Entwicklung des
Radverkehrsanteils hat der ADFC Dessau noch nie berichtet, was aber
insofern wenig besagt, als wir im Landesverband von dieser Gliederung
insgesamt wenig wahrnehmen. In den Unfallstatistiken des Landes der
letzten Jahre liegt PD Dessau WIMRE ziemlich weit oben. Wᅵre mal ein
interessantes Untersuchungsobjekt, ob (nur solche?) "Radwege" so stark
unfallbegᅵnstigend wirken, dass sie zum Rᅵckgang des Radverkehrs
wesentlich beitragen.
Wie ist dann "falsche Straᅵennutzung" als eine der hᅵufigsten
Unfallursachen bei Radfahrern zu werten? Wird es nur unter "ferner
liefen ..." angegeben, als eine Art Joker?
Dass sich einzelne Orte oder sogar Regionen entgegen allgemeinen Trends
entwickeln, ist ja mᅵglich.
> Frage: Hast du zu Dessau (war mal ostdeutsche Radverkehrs-Hochburg)
> mehr Einblicke, als ich sie aus grᅵᅵerer Ferne habe? Rᅵckgang des
> Radverkehrs von 1998 zu 2003 von ca. 30 auf knapp 24%, vᅵllig gegen
> den Trend.
ᅵber Dessau weiᅵ ich nur, dass es grausig viele und vor allem grausig
altmodische und verkommene "Radwege" hat. Die ganze Gegend, runter bis
Bitterfeld/Wolfen. Von einer bedenklichen Entwicklung des
Radverkehrsanteils hat der ADFC Dessau noch nie berichtet, was aber
insofern wenig besagt, als wir im Landesverband von dieser Gliederung
insgesamt wenig wahrnehmen. In den Unfallstatistiken des Landes der
letzten Jahre liegt PD Dessau WIMRE ziemlich weit oben. Wᅵre mal ein
interessantes Untersuchungsobjekt, ob (nur solche?) "Radwege" so stark
unfallbegᅵnstigend wirken, dass sie zum Rᅵckgang des Radverkehrs
wesentlich beitragen.
Es ist bezeichnend, dass Du auf diese Weise von der ausfᅵhrlichen
Beschreibung Deiner Fehler abzulenken versuchst, Christoph.
> Darf ich Deinen Ausfᅵhrungen also entnehmen, Geisterradeln ist Deiner
> Meinung nach unbedeutend fᅵr das Unfallgeschehen bei Radfahrern
Nein. Und versuche nicht nochmal eine solche Themenverdrehung.
> oder
> worauf zielt Deine Polemik ab?
Welche Polemik? Meinst Du meine Worte, die Du rasch gelᅵscht hast, bevor
Du geantwortet hast? Die zeigten nur auf, wie Du ᅵber Radfahrer
herziehst und der ADFC Magedburg gegen die Satzung des eigenen Vereins
verstᅵᅵt. Das sollte man mal dem zustᅵndigen Finanzamt bekannt geben.
> Nein. Und versuche nicht nochmal eine solche Themenverdrehung.
Dann sage, was Du mit Deinen Beitrᅵgen erreichen willst.
> Welche Polemik? Meinst Du meine Worte, die Du rasch gelᅵscht hast, bevor
> Du geantwortet hast? Die zeigten nur auf, wie Du ᅵber Radfahrer
> herziehst und der ADFC Magedburg gegen die Satzung des eigenen Vereins
> verstᅵᅵt. Das sollte man mal dem zustᅵndigen Finanzamt bekannt geben.
Genau das *ist* Polemik.
Warum sind (unerlaubtes) Linksfahren oder Gehwegbenutzung mit Fahrrad
mit einem Mal kein Verstoᅵ gegen ᅵ 2 (1) StVO?
> unzweifelhaft von Dir. Und auch den "hohen Verursacheranteil", den man
> Dir weismachen will, glaubst Du unbesehen, anstatt Dich zu informieren
> und verbreitest ihn mit unverholener Hᅵme:
Warum sollte ich die Zahlen von vorherein anzweifeln? Eher hᅵtte ich
Zweifel an seit Jahren konstanter 34% Verursacherrate. Es ist *nicht*
plausibel, dass sich so ein Wert im Laufe der Zeit so wenig ᅵndern
sollte. Bevor Du so was behauptet, weise den Fehler bitte nach.
> Ich habe NICHT ᅵber Bayern gesprochen. Du brauchst also nicht nach
> Ausreden zu suchen. Im ᅵbrigen wᅵre davon auszugehen, dass Unterschiede
> zwischen einzelnen Bundeslᅵndern marginal sind bzw. groᅵe Unterschiede
> auf unterschiedliche Methoden bei der Erhebung der Daten hinweisen,
> nicht auf ein wesentlich unterschiedliches Unfallgeschehen.
Dass die Erfassung einen Einfluss hat, habe ich nicht verschwiegen. Die
Frage ist nur, wie groᅵ er ist.
> Ja, das ist die ᅵbliche Fehlinformation der Polizei. Vgl.
> <http://0x1a.de/rec/schuldzuweiser>. Autofahrer verursachen - nach
> gleicher Rechenart - rund 83% (in 2007: 83,3%) aller Unfᅵlle selbst.
> Dein Fehler besteht darin, dies ungeprᅵft zu ᅵbernehmen. Meinst Du, der
> ADAC wᅵrde schreiben "Autofahrer verursachen fast alle Unfᅵlle selbst!"
Welche Grᅵnde hast Du, Radfahrer ausgerechnet bei einem ihrer
gefᅵhrlichsten Fehler in Schutz zu nehmen?
>> Nachzulesen auf der Webseite des ADFC RV Magdeburg.
> Umso schlimmer! Wenn das dort nachzulesen ist, sollte dieser Fehler
> schnellsten korrigiert werden. Wen muss ich verstᅵndigen?
Mich.
Me too.
> Wie die doch deutliche Abweichung zu den von Bernd genannten 34 Prozent
> zustande kommt, wei� ich nicht. Vielleicht machen Radfahrer in Leipzig
> tats�chlich h�ufiger Fehler, vielleicht machen aber auch die Polizisten
> hier h�ufiger Fehler bei der Unfallaufnahme.
Ich halte die hier aufgef�hrten Differenzen keineswegs f�r auff�llig.
Ich bin zu faul, das jetzt rauszusuchen, aber WIMRE schwankt
dieser Wert in Berlin von Jahr zu Jahr um bis zu 5%, Mittelwert
irgendwo zwischen 35 und 40% [1]. Und das bei deutlich gr�sserer
Datenbasis als MD oder L.
> Die Polizei schreibt n�mlich selbst, dass die Verkehrsunfallstatistik
> nicht sehr genau ist, weil die Schuldfrage von Bu�geldbeh�rde und Justiz
> durchaus anders bewertet werden kann. Mir schrieb die PD Leipzig deswegen:
>
>| Die Statistik soll aber nicht die Schuldfrage kl�ren, sondern dazu
>| beitragen, dass sowohl Verursachern, als auch Betroffenen vor Augen zu
>| halten, wo die Risiken im Verkehr liegen.
Und Recht hammse! Genau das ist die Aufgabe der Polizei in diesem Fall.
Ein Polizist _kann_ �berhaupt keine vollst�ndige Ursachenanalyse
betreiben. Er nimmt den ersten Eindruck auf, h�rt sich die Aussagen
an und das wars. Und wenn einer der Beteiligten geruht, keine Aussage
zu machen (weil er zum Beispiel schon auf dem Weg in OP ist) und
der Andere die Geschichte vom Pferd erz�hlt, dann geht die eben ins
Protokoll und die Statistik.
$ fortune -m statistics
|The government [is] extremely fond of amassing great quantities of
|statistics. These are raised to the nth degree, the cube roots are
|extracted, and the results are arranged into elaborate and impressive
|displays. What must be kept ever in mind, however, is that in every
|case, the figures are first put down by a village watchman, and he puts
|down anything he damn well pleases.
Sir Josiah Stamp, ca. 1929
Der Maurer hat die Ma�e durch Abschreiten der Baugrube aufgenommen, und
ihr streitet jetzt um 2 Millimeter.
> Na ja, wenn's der Polizei darum gehen w�rde, d�rfte sie nicht Radfahrer
> verteufeln, sondern m�sste gegen gef�hrliche StVO-Verst��e vorgehen,
> z. B. das �berholen mit zu geringem Seitenabstand.
Amen, brother!
> Dazu geh�rt aber auch das Radfahren in die flasche Richtung oder auf dem
> Gehweg. In Leipzig macht beides 26 Prozent aller Fehler von Radfahrern
> aus, die zu Unf�llen gef�hrt haben [4]. Die PD Leipzig setzt sich
> deswegen �brigens bei der Stra�enbeh�rde ab und zu daf�r ein,
> linksseitige Benutzungsrechte und -pflichten aufzuheben.
Na bitte, jeht doch!
tilo
[1] Wem langweilig ist:
<http://www.berlin.de/polizei/verkehr/statistik.html>