Nach meinen gewohnt scharfen Ausführungen, die es nicht an Klarheit fehlen
lassen, wagt es dieser Menschenfeind doch tatsächlich, mich auf meiner
Benutzerdiskussionsseite zu belästigen!!!
<http://wiki.piratenpartei.de/Benutzer_Diskussion:Mms#.C3.84u.C3.9Ferungen_und_.C3.84nderungen_in_Verkehr>
Der links-libertäre Andreas Beer
<http://wiki.piratenpartei.de/Benutzer:Tueksta> zensiert mich auf *meiner*
Seite und bezeichnet dies als Kleinigkeit:
<http://wiki.piratenpartei.de/index.php?title=Benutzer_Diskussion:Mms&diff=next&oldid=431693>
Um die humanistische Stimme zum Schweigen zu bringen, sperrte er meinen
Account. Kein Admin unternimmt etwas gegen diesen geistigen Amokläufer.
Sich fuer den Ausbau von Radwegen einzusetzen ist kein Aufruf zu Gewalt und Willkuermassnahmen gegen
Radfahrer und stachelt auch nicht zum Hass gegen sie
auf. Sowas zu behaupten wird bei jedem vernuenftigen Menschen auf Unverstaendnis
stossen. Ein Radweg in der Stadt, wo alle paar Meter eine Seitenstrasse
einmuendet ist nicht besonders nuetzlich, aber ein Radweg an einer vielbefahrenenen
Landstrasse ist sehr praktisch fuer Radfahrer.
Und selbst wenn es nicht so waere, waere es keine aufforderung zu Gewalt und Willkuermassnahmen.
>
> Nach meinen gewohnt scharfen Ausführungen, die es nicht an Klarheit fehlen
> lassen, wagt es dieser Menschenfeind doch tatsächlich, mich auf meiner
> Benutzerdiskussionsseite zu belästigen!!!
> <http://wiki.piratenpartei.de/Benutzer_Diskussion:Mms#.C3.84u.C3.9Ferungen_und_.C3.84nderungen_in_Verkehr>
>
> Der links-libertäre Andreas Beer
> <http://wiki.piratenpartei.de/Benutzer:Tueksta> zensiert mich auf *meiner*
> Seite und bezeichnet dies als Kleinigkeit:
> <http://wiki.piratenpartei.de/index.php?title=Benutzer_Diskussion:Mms&diff=next&oldid=431693>
>
> Um die humanistische Stimme zum Schweigen zu bringen, sperrte er meinen
> Account. Kein Admin unternimmt etwas gegen diesen geistigen Amokläufer.
Es ist schliesslich die Seite der Piratenpartei, die wollen damit
auch fuer ihre Partei werben, da koennen die sowas nicht stehen lassen.
Max Sievers <max.s...@enddeluxe.de> wrote:
> Kein Admin unternimmt etwas gegen diesen geistigen Amokl�ufer.
Dann mach was! Schnapp Dir ein paar MGs oder besser noch eine Vulcan und
geh deeskalieren.
Mathias
--
inzwischen wieder ohne Signatur
Was zu bezweifeln w�re.
--
"I'm a doctor, not a mechanic." Dr Leonard McCoy <mc...@ncc1701.starfleet.fed>
"I'm a mechanic, not a doctor." Volker Borchert <v_bor...@despammed.com>
Der beste uns sicherste Radweg ist die Fahrbahn.
Glückauf!
Erika Ciesla (QTH: JN49FL)
--
Fährst Du Fahrrad? Mußt Du gucken: http://www.erika-ciesla.de
> Kein Admin unternimmt etwas gegen diesen geistigen Amokl�ufer.
Stimmt: Niemand nimmt Dir den Usenet-Account weg.
Eine echte Sauerei ist das!
Dirk
Warum?
> Der beste uns sicherste Radweg ist die Fahrbahn.
Ist diese Denke nicht ein bisschen einseitig?
(Mir ist bekannt, dass es innerorts oft völlig sinnfreie oder kaputte
Radwege gibt, die dank blauem Lolli benutzungspflichtig sind und die es
zu wegzudiskutieren gilt.)
*kopfkratz*
Volker
> Ist diese Denke nicht ein bisschen einseitig?
Diese Einseitigkeit hat mehrere Ursachen.
Eine ist, dass für einige dfr-Insassen der Kampf gegen Radwege
identitätsstiftend ist, quasi das vorweggenommene Harmagedon. Und da
kann man sich - als einer der definitionsgemäß Guten - mit
Differenzierungen ohnehin nicht abgeben.
Für andere ist schon die pure Idee, Verkehrsteilnehmer anhand des von
ihnen benutzten Fahrzeugs zu klassifizieren, eine Kränkung ihres Egos,
der Radweg per definitionem ein Symbol, dass man nicht als
Verkehrsteilnehmer akzeptiert wird... letztlich ist das auch nur eine
andere Ausprägung eines Radfahrer-Minderwertigkeitskomplexes.
Und dann gibt es noch eine eher pragmatischen Sichtweise: Unabhängig
davon, ob es denkbar wäre, außerorts straßenbegleitende Radwege so
auszuführen, dass sie "praktisch für Radfahrer" wären: Real existierende
Radwege *sind* so nicht. Auch nicht außerorts.
> (Mir ist bekannt, dass es innerorts oft völlig sinnfreie oder kaputte
> Radwege gibt, die dank blauem Lolli benutzungspflichtig sind und die es
> zu wegzudiskutieren gilt.)
Ich hätte prinzipiell nichts gegen straßenbegleitende außerörtliche
Radwege einzuwenden,
- die auf beiden Seiten vorhanden sind
- deren Oberfläche mindestens so gut ist (und bleibt!) wie die der
nebenan befindlichen Fahrbahn
- die entsprechen gewartet, gereinigt und geräumt werden
- die nicht alle paar hundert Meter unfallträchtige Situationen durch
kreuzende Rechtsabbieger produzieren.
Und gerade der letzte Aspekt reduziert die Strecken, wo so ein Weg
machbar wäre, dramatisch. Bleibt die Frage, auf welchen der
verbleibenden Strecken ein solcher Weg wirklich Vorteile bringt. Die
schwach befahrene Landstraße von Pusemuckel nach Kleinkleckersdorf?
Warum sollte man *dort* einen Extraweg für Radfahrer schaffen?
Dazu kommt dann noch der Aspekt, dass die Verkehrsteilnahme für
Radfahrer insgesamt am sichersten ist, wenn sie als Verkehrsteilnehmer
*wahrgenommen* werden. Separation ist da schon vom Prinzip her eher
kontraproduktiv.
Gruß,
Michael
Lies nach in "Forschungsdienst Fahrrad" Nr. 173
<http://www.adfc-bw.de/texte/fdf.zip>.
Thorsten
> Sich fuer den Ausbau von Radwegen einzusetzen ist kein Aufruf zu Gewalt und Willkuermassnahmen gegen
> Radfahrer und stachelt auch nicht zum Hass gegen sie
> auf. Sowas zu behaupten wird bei jedem vernuenftigen Menschen auf Unverstaendnis
> stossen. Ein Radweg in der Stadt, wo alle paar Meter eine Seitenstrasse
> einmuendet ist nicht besonders nuetzlich, aber ein Radweg an einer vielbefahrenenen
> Landstrasse ist sehr praktisch fuer Radfahrer.
Die fahren dann wie meistens neben dem Radweg auf der Stra�e...
>>
--
Deutsche Politiker: Ein macht- und geldgeiles Lumpenpack.
> Volker Borchert schrieb:
>> Carla Schneider wrote:
>>> [ ... ] ein Radweg an einer vielbefahrenenen
>>> Landstrasse ist sehr praktisch fuer Radfahrer.
>>
>> Was zu bezweifeln w�re.
>
> Der beste uns sicherste Radweg ist die Fahrbahn.
>
Volltrottel wie dusehen das so.
K�nntest du mal ver�ffentlichen, zu welchen Zeiten du wo f�hrst..?
--
Von Gesocks wie dir "Nazi" genannt zu werden, ist eine Ehre.
Ich danke dir.
Klaus
> Volltrottel wie dusehen das so.
> Könntest du mal veröffentlichen, zu welchen Zeiten du wo fährst..?
>
Der ScheißeImHirn kann mit Fakten wieder einmal Unsinn wegwischen.
Danke.
>
> Die fahren dann wie meistens neben dem Radweg auf der Straße...
Man merkt, du hast auch hier wieder die richtige Faktenlage getroffen
und konntest das dankenswerter Weise mit mehreren fachlichen Studien
unterstützen.
Auch hier gilt dir mein Dank für die fachlichen
nachprüfbaren Informationen.
> > Der beste uns sicherste Radweg ist die Fahrbahn.
>
> Ist diese Denke nicht ein bisschen einseitig?
Nein, da wissenschaftlich erwiesen.
Oder kennst du andere Untersuchungen?
--
+ Ulli Horlacher + fram...@tandem-fahren.de + http://tandem-fahren.de/ +
Warum tun sie das wohl, wenn der Radweg doch ach so praktisch f�r sie
ist? Schon mal dr�ber nachgedacht?
Genau: Weil er eben *nicht* praktisch ist, sondern mit Baumwurzeln
durchzogen ist, voll Glasscherben liegt und man die Schlagl�cher unter
der dicken Schicht nasser Bl�tter nicht sieht. W�hrend sich einen Meter
weiter ein gut gepflegter kinderpopoglatter Asphaltbelag findet.
Wenn du das n�chste mal jemanden von der Fahrbahn hupen willst, der das
von dir beschriebene Verhalten zeigt, bitte ihn doch stattdessen
einfach, mal f�r 500 Meter zu tauschen und fahr dann auf dem real
existierenden landstra�enbegleitenden Radweg. Jedem, der nicht v�llig
lernresistent ist, sollte dabei einiges klar werden.
Gru�,
Michael
> ...vielleicht sollten wir uns etwas an den Niederländern orientieren, die
> haben da ganz gute Ansätze was Fahrradwege bzw. -strassen betrifft.
Aber leider nur in einer einzigen(?) Gemeinde: Haren (siehe:
http://de.wikipedia.org/wiki/Shared_Space )
Cheerio,
Thomas
...ich war vor einiger Zeit in Amsterdam mit dem Fahrrad unterwegs, die
haben u. a. richtige Fahrradstrassen angelegt. Ist schon angenehm ohne
Abgase direkt in die Nase zu bekommen und nicht in bedrohlicher Nähe von
Autos gemütlich daher zu radeln.
Die Radwege hier bei uns in Kiel sind zum grössten Teil eine Zumutung, sehr
häufig nicht mal langsamfahrend mit dem Faltrad benutzbar. Bis vor einiger
Zeit (nu is nich mehr aus Krankheitsgründen) bin ich mit meinem Liegerad
herumgefahren, allerdings nur auf der Strasse. Das geht recht gut solange
man im Verkehr mitfliessen kann und kein Kopfsteinpflaster existiert.
Gruss, Klaus
Nimm Deinen Schwanz aus dem Mund, Du nuschelst
>
> --
Von Dir schwuler Nazisau"Kommunist" genannt zu werden, ist mir eine �hre.
Ich danke dir.
Glaubst du mit deiner dümmlich provozierenden Art irgendetwas in deinem
Sinne bewirken zu können?
>>>> [ ... ] ein Radweg an einer vielbefahrenenen
>>>> Landstrasse ist sehr praktisch fuer Radfahrer.
>>>
>>> Was zu bezweifeln wäre.
>
> Warum?
>
>> Der beste uns sicherste Radweg ist die Fahrbahn.
>
> Ist diese Denke nicht ein bisschen einseitig?
Nein, ist sie nicht, zumindest grundsätzlich ist diese Aussage richtig.
Die Idee, den Radfahrer durch die Entmischung der Verkehrsarten zu
schützen, erscheint auf dem ersten Blick logisch, aber es funktioniert
nicht. Überraschenderweise trägt der Radfahrer auf dem Radweg nämlich kein
geringeres, sondern sogar ein größeres Unfallrisiko, und zwar ein
_erheblich_ größeres.
Wenn wir die Fahrbahn als Referenz mit einem Unfallrisiko von 100 Prozent
bestimmen, dann beträgt das Unfallrisiko auf einem Radweg zwischen 300 und
400 Prozent, je nachdem wie die Anlage gebaut ist. Oder einfach gesagt: ca.
drei von vier totgefahrene Radfahrer waren Radwegbenutzer.
Das sind Zahlen, die dem Bundesamt für Straßenwesen (BAST) bekannt sind,
die aber bisher noch nicht bis ins Verkehrsministerium, und erst recht
nicht bis in die örtlichen Verkehrsbehörden vorgedrungen sind, denn dort
klammert man sich nach wie vor an dem Entmischungsgrundsatz.
> (Mir ist bekannt, dass es innerorts oft völlig sinnfreie oder kaputte
> Radwege gibt, die dank blauem Lolli benutzungspflichtig sind und die es
> zu wegzudiskutieren gilt.)
Richtig, das auch, aber das eigentliche Problem ist, daß die Idee vom
sicheren Radweg grundsätzlich ein Irrtum ist.
Radwege, die traditionell auf dem Gehsteig angelegt sind, wo eigentlich nur
Fußgänger was zu suchen haben, liegen außerhalb des Wahrnehmungshorizonts
des Autofahrers. Denn der achtet vernünftigerweise auf den Straßenverkehr,
will heißen, die auf Radwegen fahrenden Radfahrer finden für ihn nicht
statt. Und umgekehrt!
Bis hier hin ist das allerdings noch kein Problem. Jedoch im
Kreuzungsbereich treffen Rad- und Kraftverkehr plötzlich wieder
aufeinander, und genau da kracht es am laufenden Band. Denn *weil* sie sich
zuvor gegenseitig nicht ausreichend wahrnehmen konnten(1), ist die Zeit,
die ihnen noch verbleibt um sich aufeinander einzustellen, verkürzt, und
oft eben auch *zu* kurz. Und so nimmt es auch kein Wunder, daß die drei von
den vier toten Radfahrern (siehe oben) typischerweise im Bereich einer
Kreuzung oder Einmündung von einem abbiegenden oder querenden Kraftfahrzeug
geplättet wurden.
Das sind Unfälle, die man vermeiden könnte. Es wäre sogar leicht getan,
denn müßte nur endlich mal begreifen, daß Radfahrer nunmal nicht auf das
Trottoir gehören! Fahrräder sind Fahrzeuge, und der natürliche Ort für ein
Fahrzeug ist die Fahrbahn, alles andere ist gefährlicher Kokolores.
Ach ja, worin besteht denn die Gefahr, vor den der Radweg schützen soll? Da
kann ich mir nur eine vorstellen: Radfahrer wird von Auto rücklings
angefahren, also ein Unfall im Längsverkehr. Dumm nur, daß diese Unfallart
äußerst selten ist, im Vergleich zu dem oben dargestellten Szenario nahezu
unbedeutend.
Wichtig ist, daß Rad- und Kraftfahrer einander sehen und ihr Verhalten
aufeinander abstimmen können, und das ist nur gewährleistet, wenn beide
denselben Verkehrsraum nutzen.
Glückauf!
Erika Ciesla (QTH: JN49FL)
(1) Diese Situation wird nicht selten dadurch dramatisiert, daß
sich zwischen Fahrbahn und Radweg diverse Sichthindernisse
befinden, wie zum Beispiel Bäume und/oder Sträucher, oder auch
eine Reihe parkender Autos, so daß Rad- und Kraftfahrer sich
selsbt dann nicht ausreichened sehen können, wenn sie sich
sehen wollten.
> Ein Radweg in der Stadt, wo alle paar Meter eine Seitenstrasse einmuendet
> ist nicht besonders nuetzlich, aber ein Radweg an einer vielbefahrenenen
> Landstrasse ist sehr praktisch fuer Radfahrer.
Die Unterscheidung wird gerne an den Haaren herbeigezogen und ist nicht viel
wert. Ich habe den Mischverkehr über Land in der Alltagspraxis, die gleich
wesentlich gefährlicher würde, wenn man mich auf Zwangsseparierungen zu
verscheuchen suchte.
Strassenverkehr muss in erster Linie als soziale und kann nur im weiteren
Sinn als technische Veranstaltung begriffen werden!
Das Wissen darum, wie die Ressource "Fahrbahn" zu teilen ist, geht viel zu
schnell verloren, wenn suggeriert wird, dass "Strasse" stets "Autostrasse"
bedeuten solle. Solange solches Wissen halbwegs verankert ist, wird es mit
jedem zusätzlichen Radfahrer auf der Fahrbahn hingegen aufgefrischt. So
erreicht man auch mehr Sicherheit für das Verkehrsmittel.
Eine Trennung kann stets nur vorübergehend sein. Dies ist auch dann eine auf
Dauer gefährliche Zumutung, wenn statt alle paar Meter die heimtückischen
Fallen nur alle paar 100 m vorkommen. Wenn die gefahrenen Strecken nach zig
Kilometern rechnen, stellt es sich um so deutlicher als benachteiligende
Anmassung dar, der man ausgesetzt ist, wenn man sich alle paar Augenblicke
aufs Neue mit Beeinträchtigung, Ungewissheiten und minderer Qualität
zufriedengeben soll. Verglichen damit ist Mischverkehr reichlich harmlos.
Man spult die Kilometer ab. Wo ist das Problem?
Die Motivation zur Trennung ist letztlich ideologisch gespeist, geerbt aus
einer utopischen Sicht, mit Verherrlichung einer seelenlosen Maschinenwelt.
Dieses Projekt einer Virtualisierung der räumlichen Wirklichkeit wird zwar
weltweit als faszinierend empfunden, so nimmt man auch die harsche
Reglementierung des Aufenthalts im öffentlichen Raum hin.
Man darf aber darauf drängen, dass damit nicht zugleich jegliche Vernunft
nurmehr an den Nagel gehängt wird.
> Und selbst wenn es nicht so waere, waere es keine aufforderung zu Gewalt
> und Willkuermassnahmen.
Der Vorredner ist manchmal etwas heftig in den Verbalien. Man muss diese
Betonungen nicht nachzeichnen (das will ich auch nicht), sie sind aber nicht
unbegründet, wenn ich mich hier auf den Alltagsradverkehr beziehe
("vehicular cycling" sozusagen).
Wenn man ein wenig Sensibilität dafür aufbringt, mit welcher Art von
Nachdruck jene Denkweise von Maschinenwelt, zusammen mit den
notwendigerweise assoziierten Kommandostrukturen, global quasi als
Normalzustand zu inszenieren gesucht wurd, kann das einem schon die
Laune ziemlich verderben.
Als selbst Pedalierender ist man der Wahrnehmung von hässlichen
Widersprüchen etwas direkter ausgesetzt, wenn auch von Region zu Region
unterschiedlich.
Solches kann ich als Verkehrsteilnehmer wahrnehmen - wo so ziemlich alle
Zeitgenossen aus der Umgebung das sanfte Verkehrsmittel respektieren,
zugleich Nachbarn aus weiteren Regionen, wo mit der Separierungsseuche
offenbar nachdrücklicher Hysterie verbreitet wurde, sich im Kontrast mit der
einfachen Fahrzeugbeherrschung viel schwerer tun, sobald sie von ihrer Seite
den Mischverkehr erträglich gestalten sollen.
Da kann man die Herkunft aus Regionen direkt auch am Verhalten ablesen, wo
in manchen Gegenden auch militante Rechthaberei offenbar zum Bestandteil der
täglichen Praxis gehört.
In Regionen, wo die Separierungswut haust, muss man eigentlich einen
Kategorienfehler unterstellen, wenn damit befördert werden soll, dass die
einzelnen Blechdosen immer nur möglichst unauffällig im stumpfen Trott
hintereinander herfahren. Man züchtet damit die Verantwortungslosigkeit der
einzelnen Dosenpiloten und will vergessen machen, dass es sich um eine
gefährliche Blechtonnage handelt.
Wenn man diesen Trott meint, dann sollte man konsequenterweise auch sagen,
dass eigentlich der ÖPNV gemeint ist.
Sobald es sich um individuell bewohnte rollende Immobilien handelt, drängt
sich unmittelbar die Behandlung als soziales Phänomen, mit individueller
Verantwortung, vor den Blickwinkel der rein technischen Umsetzung.
Von jener trüblichen Seite her gerechnet, dass mir häufig genug der Kontrast
geboten wird, darf die Antwort eben nicht sein, dass man sich untertänigst
in irgendwelche letztlich gefährliche Nischen verkriechen soll, sondern muss
vielmehr eine Praxis des konstruktiven Teilens eingefordert werden. Wo man
den Egomanenstandpunkt unterstützt, da befördert man auch heimtückische
Gefährlichkeit für das sanfteren Gerät, egal, wohin man dies rein formal
glaubt verstecken zu können. In der Praxis ist es trotz solcher Sicht immer
in Kollissionsweite.
Die Milchmädchenrechnung, wonach sich mehrere Netze berührungsfrei auf eine
Ebene projezieren liessen, entspringt einer Realitätsverweigerung, die sich
als Populismus zwar billig verkaufen lässt - auch bei den gar so vielen
Vielleicht-Radfahrern. In Folge der Verweigerung wird dann aber die
Umsetzung der Separierungswut, in viele heimtückische Gefahrenquellen, stets
mit wonniglichen Worten zugekleistert.
Womit die effektive Nutzung des Verkehrsgeräts - tatsächlich und nicht nur
vielleicht! - zur Bewältigung eines angemessenen Bewegungsumkreises immer
wieder ein weiteres Mal torpediert wurde.
****
Und wenn mir da etwas mächtig auf den Geist geht, dann ist es das
unverbrämte und gedankenlose Weiterspinnen der ideologischen Position, wenn
sie sich einmal als Schablone eingenistet hat.
Warum z.B. hat es die Openstreetmap nötig, sich vor so einen dummen Karren
spannen zu lassen? Mich interessiert nicht, dass ich rundherum abgestempelt
werde:
Die ganze Welt ist fahrradtauglich, dazu braucht es keine Stempel.
Zugleich wird aber in diesem Beispiel die Information zu Höhenmetern oder zu
einfacher Auskunft über den Grad der Befahrbarkeit mit einer dicken, fetten
Symbolik zugeschüttet. Angewidert wende ich mich dann ab, weil mich die
Selbstbestätigung nicht interessiert, mit der sich hier Sofahelden feiern.
Natürlich muss da von Ideologie oder von Verblendung gesprochen werden -
anders ist die erstaunliche Misshandlung der Informationsquelle nicht
darstellbar. Wenn ich etwa Nachschau halten will, Grenzgebirge Jemen nach
Saudi-Arabien, und mir wird ein Blick auf eine nicht weiter ausgebaute
Geographie für Radfahrer eröffnet, dann stellt sich dies für mich nicht als
technisches Manko dar, sondern:
als die perverse Erwartung eines sozialen Defekts in globaler Wirklichkeit
****
Bitte denn um einen kleinen reality check in diesem Sinne.
Und, nun ja, es tun sich mit solchen Spannungen in der einfachen
Alltagswirklichkeit manche noch etwas schwerer.
> 400 Prozent, je nachdem wie die Anlage gebaut ist. Oder einfach gesagt: ca.
> drei von vier totgefahrene Radfahrer waren Radwegbenutzer.
Innerorts stimme ich dem ja v�llig zu, aber gibt es denn _irgendwo_
halbwegs nachvollziehbare Zahlen f�r au�erorts?
Ich sehe da auch kein Problem, solange es um Radfahrer geht, die
tats�chlich in erster Linie vorankommen wollen. Handelt es sich aber um
Torkelgruppen, wom�glich noch mit kleinen Kindern, sieht das IMO doch
ganz anders aus.
--
They were at the rim of the clearing now, and Sheriff Saunders closed his eyes
and stuck the corner of one out from behind the tree. Seeing nothing, he paused,
then tried again, eyes open this time. Results were, naturally, better.
-Isaac Asimov
> ...ich war vor einiger Zeit in Amsterdam mit dem Fahrrad unterwegs, die
> haben u. a. richtige Fahrradstrassen angelegt. Ist schon angenehm ohne
> Abgase direkt in die Nase zu bekommen und nicht in bedrohlicher Nähe von
> Autos gemütlich daher zu radeln.
Ok, die Ueberland- und innerstaedtischen Fahrradwege fernab jeder
(Auto-)Fahrbahn die a) gut unterhalten sind und b) Wege fuer Radfahrer
abkuerzen sind in der Tat ok und ganz hilfreich[0] - aber in der Masse der
niederlaendischen Radanlagen ist das die Minderheit. Das Separationsfieber
hat hier (ausserhalb Harens...) voll zugeschlagen und sitzt in der Mehrheit
der Koepfe betonfest. Darum werden hier auch zu allen moeglichen und
unmoeglichen Gelegenheiten Radwege neben Fahrbahnen geklatscht und vor
allem die Kardinalsuenden (Radweg an Kreisverkehr - am liebsten noch in
beiden Richtungen und einseitiger Zweirichtungsradweg - weil so schoen
billig) sind hier sehr beliebt und verbreitet - und nervig.
Cheerio,
Thomas
[0] hab' selbst so einen im Arbeitsweg - spart ca. 1km (von 12) und ist ca.
4km autofrei.
Was soll das heißen? Ich spreche die Wahrheit aus. WAS DAGEGEN?
> Und wenn mir da etwas mächtig auf den Geist geht, dann ist es das
> unverbrämte und gedankenlose Weiterspinnen der ideologischen Position,
> wenn sie sich einmal als Schablone eingenistet hat.
>
> Warum z.B. hat es die Openstreetmap nötig, sich vor so einen dummen Karren
> spannen zu lassen? Mich interessiert nicht, dass ich rundherum
> abgestempelt werde:
>
> Die ganze Welt ist fahrradtauglich, dazu braucht es keine Stempel.
>
> Zugleich wird aber in diesem Beispiel die Information zu Höhenmetern oder
> zu einfacher Auskunft über den Grad der Befahrbarkeit mit einer dicken,
> fetten Symbolik zugeschüttet. Angewidert wende ich mich dann ab, weil mich
> die Selbstbestätigung nicht interessiert, mit der sich hier Sofahelden
> feiern.
Den Fahrradtauglichkeitsstempel habe ich bei OSM noch nicht gefunden. Die
Cyclemap finde auch ich unbenutzbar wegen der penetrant eingezeichneten
Radrouten. Ich schaue sie mir nur wegen der Höhenlinien an, doch auch die
sind nicht leicht verständlich dargestellt.
Was mich noch mehr ärgert, ist, dass der OSM-basierte OpenLS Route Servive
meint, Radfahrer könnten oder dürften nicht auf deutschen Bundesstraßen
fahren, wenn diese autobahnähnlich gebaut sind (grün dargestellt). OSM weist
Straßenabschnitte Straßenkategorien zu, und ab einer gewissen "Höhe", werden
Radfahrer -- vermutlich "gedankenlos" -- ausgeschlossen.
> Natürlich muss da von Ideologie oder von Verblendung gesprochen werden -
> anders ist die erstaunliche Misshandlung der Informationsquelle nicht
> darstellbar.
Ideologie ist nicht abzulehnen, sondern anzustreben. Ideologie abzulehnen
ist selbst eine Ideologie.
Man diskutiert das Thema "Radwege", wie ich sehe. Das ist gut so.
> Um die humanistische Stimme zum Schweigen zu bringen, sperrte er meinen
> Account. Kein Admin unternimmt etwas gegen diesen geistigen Amokläufer.
Du hast also wieder auf Deine ganz besondere Art diskutiert.
Bedauerlicherweise schadet dies bisweilen unserem gemeinsamen Anliegen.
--
CU Christoph Maercker.
RADWEGE sind TOD-SICHER!
An Landstra�en sind Radwege wiederum ein recht teures Vergn�gen, vor
allem dann, wenn man es ins Verh�ltnis zu den relativ wenigen Radfahrern
setzt, die dort fahren. Ihr Sicherheitsgewinn wurde zudem selbst dort
nie nachgewiesen. Wenn schon Radwege au�erorts, dann abseits von
Stra�en, aber dennoch streckenoptimiert. Davon haben sowohl Touristen
und die wenigen au�er�rtlichen Alltagsfahrer am ehesten Vorteile.
> Und selbst wenn es nicht so waere, waere es keine aufforderung zu Gewalt und Willkuermassnahmen.
Das Problem Max S. ist hierzugroups leider allzu bekannt. Ich
unterst�tze sein inhaltliches Anliegen ebenso vehement, wie ich seine
Methoden ablehne.
>> Ist diese Denke nicht ein bisschen einseitig?
> Nein, da wissenschaftlich erwiesen.
Von wem?
Volker
--
Wenn es vom Himmel Zitronen regnet -- lerne, Limonade zu machen.
> Du hast also wieder auf Deine ganz besondere Art diskutiert.
> Bedauerlicherweise schadet dies bisweilen unserem gemeinsamen Anliegen.
Bisweilen? Gibt es Gegenbeispiele? *g*
Gruß,
Michael
> Licht der Wahrheit(25.11.) schrieb:
>> Am Wed, 25 Nov 2009 00:43:02 +0100 schrieb Carla Schneider:
>>
>>
>>> Sich fuer den Ausbau von Radwegen einzusetzen ist kein Aufruf zu Gewalt und Willkuermassnahmen gegen
>>> Radfahrer und stachelt auch nicht zum Hass gegen sie
>>> auf. Sowas zu behaupten wird bei jedem vernuenftigen Menschen auf Unverstaendnis
>>> stossen. Ein Radweg in der Stadt, wo alle paar Meter eine Seitenstrasse
>>> einmuendet ist nicht besonders nuetzlich, aber ein Radweg an einer vielbefahrenenen
>>> Landstrasse ist sehr praktisch fuer Radfahrer.
>>
>> Die fahren dann wie meistens neben dem Radweg auf der Stra�e...
>
> Warum tun sie das wohl, wenn der Radweg doch ach so praktisch f�r sie
> ist? Schon mal dr�ber nachgedacht?
>
> Genau: Weil er eben *nicht* praktisch ist, sondern mit Baumwurzeln
> durchzogen ist, voll Glasscherben liegt und man die Schlagl�cher unter
> der dicken Schicht nasser Bl�tter nicht sieht. W�hrend sich einen Meter
> weiter ein gut gepflegter kinderpopoglatter Asphaltbelag findet.
>
Da wir in jeder Ecke Steiern zahlen, k�nnte man das wohl auch erwarten.
Ist aber nicht so. Stattdessen stellen die Gemeinden Schilder auf:
30km/h Stra�ensch�den.
Und schon ist dein kinderpopoglatter Asphaltbelag wieder in der Tiefe
deines Kopfes verschwunden...
> Wenn du das n�chste mal jemanden von der Fahrbahn hupen willst, der das
Ich hupe niemand von der Stra�e. Ich bem�he mich, beim �berholen das
Vorderrad zu rasieren.
> von dir beschriebene Verhalten zeigt, bitte ihn doch stattdessen
> einfach, mal f�r 500 Meter zu tauschen und fahr dann auf dem real
> existierenden landstra�enbegleitenden Radweg. Jedem, der nicht v�llig
> lernresistent ist, sollte dabei einiges klar werden.
>
Matze, bist du das?
Oder gibt es noch mehr, die so dumm sind wie du?
Darf man dies als Ankᅵndigung einer Straftat verstehen?
ciao
Holger
> Da wir in jeder Ecke Steiern zahlen, k�nnte man das wohl auch erwarten.
Ahja.
> Ist aber nicht so. Stattdessen stellen die Gemeinden Schilder auf:
> 30km/h Stra�ensch�den.
Oder "Radwegsch�den".
> Und schon ist dein kinderpopoglatter Asphaltbelag wieder in der Tiefe
> deines Kopfes verschwunden...
Seltsam, dass ich ihn so oft unter meinem Hintern sp�re, nachdem ich vom
unbenutzbaren Radweg auf die Fahrbahn gewechselt bin.
>> Wenn du das n�chste mal jemanden von der Fahrbahn hupen willst, der das
>
> Ich hupe niemand von der Stra�e. Ich bem�he mich, beim �berholen das
> Vorderrad zu rasieren.
Ach, die Sorte. Lass mich raten: Die Steuern, die du zahlst, sind in
erster Linie Branntwein- und Tabaksteuer?
> Matze, bist du das?
> Oder gibt es noch mehr, die so dumm sind wie du?
Offenbar... ich kenne keinen Matze. Und ab in den Filter, P�bler.
Michael
Wenn Du mal schauen magst:
Gerade heute ist ein schönes Video der Rushhour in s'Hertrogenbosch der
aktuellste Post. Schöner geht shared space fast gar nicht.
Aber wahrscheinlich meinst Du so einen Post wie vom 11.11.
"Überlandverkehr" auf vollständig separierten Wegen. Sicherlich kann man
sowas auch in DE machen, nur muß man sich da zum einen vom Dogma des
"guten" staßenbegleitenden Radwegs befreien und zum anderen einen
wesentlich höheren Flächenverbrauch in Kauf nehmen, bzw. einige Straßen
dem motorisierten Verkehr entwidmen.
Wenn man sich schon heute mit dem Argument des Flächenverbrauchs gegen
beidseitige straßenbegleitende Radwege im Überlandverkehr wehrt, kannst
Du schierlich selbst abschätzen, inwieweit holländische Verhältnisse in
DE möglich sind.
> Die Radwege hier bei uns in Kiel sind zum grössten Teil eine Zumutung,
> sehr häufig nicht mal langsamfahrend mit dem Faltrad benutzbar. Bis vor
Gerade mit dem Faltrad sind solcherart Holperstrecken noch viel
unangenehmer zu fahren als mit Großrädrigem (die ja übrigens nur so groß
sein müssen, weil sich Fahrbahnqualität damals generell nicht gut war
und sich für Fahrräder im Laufe der letzten 150 Jahre nicht wesentlich
verbessert hat - im Gegensatz zum motorisierten Verker, der ja schöne
ebene Verkehrsflächen bekommen hat.)
> Das geht recht
> gut solange man im Verkehr mitfliessen kann und kein Kopfsteinpflaster
> existiert.
Jaja, das Kopfsteinpflaster. Sobald man diesen damals einzig verfügbaren
Fahrbahnbelag mit Asphalt ersetzten konnte, hat man das im Sinne des
Fahrkomforts auch getan. Die technische Entwicklung insbesondere in der
Federung und Geräuschdämmung ist ja in den letzten Jahren gut
fortgeschritten, so daß man mittlerweile wieder dazu übergeht, Asphalt
durch Kopfsteinpflaster zu ersetzen. Stört ja mittlerweile nur noch den
ungeliebten nichtmotorisierten Verkehr.
Die politische Linie der Verkehrsförderung bleibt konsistent.
Kann man das ganze eigentlich "Morbus Sievers" taufen? Oder hat die
Psychiatrie eh schon einen Namen dafür?
T.
--
“It is difficult to get a man to understand something when his salary
depends upon his not understanding it.”
<Upton Sinclair in The Jungle>
--
(Laptop brezta)
> Kann man das ganze eigentlich "Morbus Sievers" taufen? Oder hat die
> Psychiatrie eh schon einen Namen dafür?
Und ich hatte schon überlegt, ob ich Dich in die Liste der nicht-
faschistischen Verkehrsplaner aufnehmen soll.
>> 400 Prozent, je nachdem wie die Anlage gebaut ist. Oder einfach
>> gesagt: ca. drei von vier totgefahrene Radfahrer waren Radwegbenutzer.
>
> Innerorts stimme ich dem ja völlig zu, aber gibt es denn _irgendwo_
> halbwegs nachvollziehbare Zahlen für außerorts?
Du hast Recht, diese Erkenntnisse stammen aus dem Stadtverkehr. Ob sich die
Zahlen im Überlandverkehr von diesen Werten wesentlich unterscheiden, weiß
ich nicht, das muß ich zugeben. Wohl weiß ich aber aus eigener Erfahrung,
daß auch Überlandstraßen sehr gut mit dem Fahrrad befahren werden können,
sogar autobahnähnlich ausgebaute Fernstraßen mit zwei doppelspurigen
Richtungsfahrbahnen habe ich schon benutzt.
> Ich sehe da auch kein Problem, solange es um Radfahrer geht, die
> tatsächlich in erster Linie vorankommen wollen. Handelt es sich aber um
> Torkelgruppen, womöglich noch mit kleinen Kindern, sieht das IMO doch
> ganz anders aus.
Dem will ich gar nicht widersprechen. Jedoch wird das Problem der
„Torkelradler“ üblicherweise dadurch minimiert, daß diese am „Vorankommen“
gar nicht interessiert sind und solche Straßen, die sie vermeintlich für
gefährlich halten, meiden.
Glückauf!
Erika Ciesla (QTH: JN49FL)
--
> Ein Radweg in der
> Stadt, wo alle paar Meter eine Seitenstrasse einmuendet ist nicht
> besonders nuetzlich, aber ein Radweg an einer vielbefahrenenen
> Landstrasse ist sehr praktisch fuer Radfahrer.
Aha.
Beispielsweise dieses Ding
(<http://www2.asamnet.de/~hoffmani/radverkehr/2009/sehr-praktisch.jpg>)
an der B95 nᅵrdlich von Frohburg ist also "sehr praktisch".
Gut zu wissen. Ich hᅵtte was ganz anderes vermutet :-)
> Und selbst wenn es nicht so waere,
Kein Konjunktiv. Es ist nicht so.
N.
--
Jawoisserdenn?
>> Nein, da wissenschaftlich erwiesen.
> Von wem?
Von der Verkehrswissenschaft.
Hans "dumm stellen ᅵdet auf Dauer an" Crauel
Endlich wieder 'Leben' in der Bude ... ;-)
--
regards
Nur in der Steiermark.
> Volker Borchert schrieb:
>> Carla Schneider wrote:
>>> [ ... ] ein Radweg an einer vielbefahrenenen
>>> Landstrasse ist sehr praktisch fuer Radfahrer.
>>
>> Was zu bezweifeln w�re.
>
> Der beste uns sicherste Radweg ist die Fahrbahn.
Gibt es bei euch gewaltfreie BrummBrumm Fahrer?
Alex
Glaubst Du noch ans M�rchen vom b�sen Golf?
Thorsten
> > Der beste uns sicherste Radweg ist die Fahrbahn.
>
> Gibt es bei euch gewaltfreie BrummBrumm Fahrer?
Im Gegensatz zu manchem Stammtischangebern ist die Anzahl derjenigen
Autoisten, die vorsaetzlich Radfahrer umfahren auesserst gering.
"Der hupt nur, der tut nix."
--
+ Ulli Horlacher + fram...@tandem-fahren.de + http://tandem-fahren.de/ +
> In de.rec.fahrrad "Licht der Wahrheit(25.11.)" <li...@scheinwerfer.org> wrote:
>> Ich hupe niemand von der Stra�e. Ich bem�he mich, beim �berholen das
>> Vorderrad zu rasieren.
>
> Darf man dies als Ank�ndigung einer Straftat verstehen?
>
> ciao
> Holger
Wieso Ank�ndigung? Du nicht k�nnen lesen?
Mal nur die gr��te Dummheit stehen gelassen...
>
> Und ab in den Filter, P�bler.
>
> Michael
Und von was tr�umst du nachts?
In der Tat. Aber du darfst den Fehler behalten, ich brauche ihn nicht mehr.
> Es gibt sehr viel Autofahrer die zu knapp �berholen und schneiden.
Dagegen hilft nicht zu weit rechts fahren.
> Meistens passiert nichts, gef�hrlich ist es trotzdem.
Immer noch ungefaehrlicher als Radwegbenutzung.
Ich habe mein Auto u.a. abgeschafft, weil mir die zunehmende Aggressivit�t
im Verkehr auf den Geist ging und bin nur noch auf dem Rad unterwegs.
Soweit zur Alltagsempirie.
Und weil weiter oben Studien bem�ht wurden: auf der Strasse f�hle ich mich
mit dem Rad verdammt unsicher. Und bekanntlich f�hrt Unsicherheit leicht zu
Fehlern. Ist auch wissenschaftlich erwiesen.
Alex
> Tadej Brezina wrote:
>
> > Kann man das ganze eigentlich "Morbus Sievers" taufen? Oder hat die
> > Psychiatrie eh schon einen Namen daf�r?
>
> Und ich hatte schon �berlegt, ob ich Dich in die Liste der nicht-
> faschistischen Verkehrsplaner aufnehmen soll.
Max, es gibt unter den knapp sieben Milliarden Menschen auf dieser Welt
nur einen einzigen, der kein Faschist ist. Das bist Du. Alle anderen
sind ohne jede Ausnahme von faschistischem Gedankengut derma�en
durchzogen, da� sie nicht anders k�nnen, als sich auf die anderen, also
die Nichtfaschisten zu st�rzen. Mangels reichhaltiger Auswahl bleibt da
nur einer, der niedergemacht werden kann.
Ich werde Dich in mein Abendgebet einschlie�en.
Mathias
--
inzwischen wieder ohne Signatur
...lass ihm doch seine Meinung. Und lass den Leuten, die unbedingt nur auf
den Strassen zwischen den b�sen "Autoisten" radfahren wollen ihren Willen.
So ist weniger Verkehr auf den Radwegen.
"Der hupt nur, der tut nix" wird eines Tages auf dem Grabstein stehen ;-)
Gruss, Klaus
> "Der hupt nur, der tut nix" wird eines Tages auf dem Grabstein stehen ;-)
Mir wird sich nie erschlie�en, warum so viele Menschen, wenn sie vor die
Wahl gestellt werden, ob sie angehupt oder angefahren werden m�chten,
sich mit Begeisterung f�r letzteres entscheiden. Das ist nicht lediglich
eine weitere Spielart der Selbstentleibung, sondern dem Fahrzeugf�hrer
gegen�ber �hnlich unfair wie der Sprung vor den fahrenden Zug.
> Und weil weiter oben Studien bem�ht wurden: auf der Strasse f�hle ich mich
> mit dem Rad verdammt unsicher.
Das klingt f�r mich eher nach einem ausgepr�gten Cyclist Inferiority
Complex. Dagegen hilft nur eine �nderung Deiner Grundhaltung, da� ein
Mensch im Auto irgendwelche h�heren Rechte h�tten, die Fahrbahn zu
nutzen, als Du selbst auf dem Fahrrad. Das Gegenteil ist der Normalfall:
Radfahrer sind Fahrzeugverkehr und haben - weitgehend - die gleichen
Rechte und Pflichten wie Autofahrer. Solange Du an der T�uschung
leidest, "den Verkehr zu behindern", wenn Du auf der Fahrbahn unterwegs
bist, wirst Du auch unsicher bleiben.
Und wie ich bereits verlinkt hatte, ist die "gef�hlte" Unsicherheit das
exakte Gegenteil der wissenschaftlich erwiesenenen. der typische schwere
Fahrradunfall ist der, als bevorrechtigter Geradeausfahrer von einem ab-
oder einbiegenden Kraftfahrzeug abgeschossen zu werden, und diesen
Unfalltyp gibt es nur auf Fu�- und Radwegen.
Es ist doch durch Stammtischgeschw�tz erwiesen, da� Fahrradfahren auf
der Fahrbahn viel zu gef�hrlich ist, wie k�nnen da jemand wie Ulli (der
ja vor einigen Jahren auf dem Fahrr4ad - direkt vor einer Polizeiwache -
absichtlich von hinten mit einem PKW gerammt wurde und demzufolge l�ngst
tot ist) und Du mit so etwas wie wissenschaftlichen Untersuchungen kommen?
Thorsten
Wer hat das den bewiesen, insbesondere in Bezug auf Stra�enverkehr. Eine
h�here gef�hlte Sicherheit (bei objektiv h�herer Unfallgefahr) d�rfte
genau den Gegenteiligen Effekt haben. Derjenige, der sich gef�hrdet
f�hlt f�hrt vorsichtiger als der der sich sicher f�hlt. Hab jetzt keine
Zeit zum recherchieren aber ich meine die Apologeten von Shared Space
h�tten das auch empirisch nachgewiesen mit dem Ergebnis, dass der der
sich sicher f�hlt in mehr Unf�lle verwickelt ist.
Frank
Von dem was du meinst habe ich in reichem Ma�e, Fischkopp.
Jetzt hab ich doch schnell recherchiert. John Adams hat einiges zum
Thema Risikowahrnehmung, Risikokompensation und Verkehrsverhalten
publiziert.
http://en.wikipedia.org/wiki/John_Adams_%28geographer%29
hier ein Artikel zu dem Thema:
http://www.lesstraffic.com/Articles/Traffic/intrigue.htm
Frank
> Volker Neurath schrieb zur Mitteilung von Ulli Horlacher
> [Radwege sind gef�hrlich]
>>> Nein, da wissenschaftlich erwiesen.
>> Von wem?
> Von der Verkehrswissenschaft.
Wer ist das? Lass dir nicht die W�rmer einzeln aus der Nase ziehen;
butter bei die Fische.
Volker
--
Wenn es vom Himmel Zitronen regnet -- lerne, Limonade zu machen.
> Mir wird sich nie erschlie�en, warum so viele Menschen, wenn sie vor die
> Wahl gestellt werden, ob sie angehupt oder angefahren werden m�chten,
> sich mit Begeisterung f�r letzteres entscheiden.
Sie wollen halt ihre Ruhe haben. Dass sie ewige Ruhe bekommen, ist ein
nur ein bedauerliches Missverst�ndnis.
> Das ist nicht lediglich eine weitere Spielart der Selbstentleibung,
> sondern dem Fahrzeugf�hrer gegen�ber �hnlich unfair wie der Sprung vor den
> fahrenden Zug.
Der Vergleich hinkt f�rchterlich. Ein Lokf�hrer hat keine Chance, eine
Person im Gleis zu verschonen, weil er weder ausweichen noch rechtzeitig
bremsen kann. Der Aufenthalt im Gleis ist zudem verboten. Anders ist es
beim Fahrzeugf�hrer, er kann ausweichen und rechtzeitig bremsen, weil er
nicht so schnell fahren darf, dass ihm anzuhalten unm�glich ist, und er
muss mit langsameren Verkehrsteilnehmern auf der Fahrbahn rechnen.
--
Munterbleiben
HC
<http://hc-ahlmann.gmxhome.de/> Bordkassen, Kochen an Bord, T�rnberichte
Wieso sollte man es dir sagen? Du glaubst Referenzen doch eh nicht.
news:<f6mfdl$lv7$2...@news.bawue.net>
>> Wer ist das? Lass dir nicht die W�rmer einzeln aus der Nase ziehen;
>> butter bei die Fische.
> Wieso sollte man es dir sagen? Du glaubst Referenzen doch eh nicht.
Wenn du meinst. bist du halt ein Schw�tzer.
> Du hast Recht, diese Erkenntnisse stammen aus dem Stadtverkehr. Ob sich
> die Zahlen im Überlandverkehr von diesen Werten wesentlich
> unterscheiden, weiß ich nicht, das muß ich zugeben. Wohl weiß ich aber
> aus eigener Erfahrung, daß auch Überlandstraßen sehr gut mit dem Fahrrad
> befahren werden können, sogar autobahnähnlich ausgebaute Fernstraßen mit
> zwei doppelspurigen Richtungsfahrbahnen habe ich schon benutzt.
Ist auch fast nie ein Problem, ausser vielleicht bei stark befahrenen
Strassen mit nur einem Fahrstreifen pro Fahrtrichtung (Landesstrassen
aufwärts).
Wichtig ist es allerdings, gesehen zu werden, und da machen hier auf dem
platten Land, wo es ab 23:00 finster ist wie in nem Bärenarsch, sogar
die hier oft geschmähten Seitenreflektoren Sinn.
Ich warte gerade auf einen Lenkradhalter, um meine 900 lumen-LED-Lampe
an mein Minirad zu schrauben :-)
> Dem will ich gar nicht widersprechen. Jedoch wird das Problem der
> „Torkelradler“ üblicherweise dadurch minimiert, daß diese am
> „Vorankommen“ gar nicht interessiert sind und solche Straßen, die sie
> vermeintlich für gefährlich halten, meiden.
Also eine Art "Natürliche Auslese"? ;-)
Andreas
--
Offizielles Mitglied von Roland Mösls Killfile
"Photovoltaik ersetzt 10cm Benzin pro Jahr."
(Roland Mösl in de.rec.fahrrad)
> "Der hupt nur, der tut nix."
Ich frag mich manchmal echt, in welchen "Lᅵchern" Ihr alle Fahrrad
fahrt. Weder habe ich in meiner Keksdose stᅵndig Konflikte mit
Radfahrern, noch konnte ich irgendwann mal andere Autofahrer bei
irgendwelchen Massregelungsaktionen (Radweghupen u.ᅵ.) beobachten.
Andreas
--
Offizielles Mitglied von Roland Mᅵsls Killfile
"Photovoltaik ersetzt 10cm Benzin pro Jahr."
(Roland Mᅵsl in de.rec.fahrrad)
Bei Dunkelheit ist selbst ein vom Chinaseiteläufer befeuertes
Glühobstrücklicht aus einer Entfernung von deutlich über 100m
sichtbar.
> sogar
> die hier oft geschmähten Seitenreflektoren Sinn.
Und welchen Sinn machen die deiner Meinung nach?
> Du hast also wieder auf Deine ganz besondere Art diskutiert.
> Bedauerlicherweise schadet dies bisweilen unserem gemeinsamen Anliegen.
Du kennst den Spruch "Bei solchen Freunden braucht man keine Feinde
mehr"? :-)
Andreas
--
Offizielles Mitglied von Roland Mösls Killfile
"Photovoltaik ersetzt 10cm Benzin pro Jahr."
(Roland Mösl in de.rec.fahrrad)
>> sogar
>> die hier oft geschm�hten Seitenreflektoren Sinn.
>
> Und welchen Sinn machen die deiner Meinung nach?
Dass man gesehen wird. Das war einfach.
Andreas
--
Offizielles Mitglied von Roland M�sls Killfile
"Photovoltaik ersetzt 10cm Benzin pro Jahr."
(Roland M�sl in de.rec.fahrrad)
> Ist auch fast nie ein Problem, ausser vielleicht bei stark befahrenen
> Strassen mit nur einem Fahrstreifen pro Fahrtrichtung (Landesstrassen
> aufwärts).
Sehe ich ähnlich.
>> Dem will ich gar nicht widersprechen. Jedoch wird das Problem der
>> „Torkelradler“ üblicherweise dadurch minimiert, daß diese am
>> „Vorankommen“ gar nicht interessiert sind und solche Straßen, die sie
>> vermeintlich für gefährlich halten, meiden.
> Also eine Art "Natürliche Auslese"? ;-)
:-)
Das Problem ist nur, daß dann gerne irgendwelche "wir wollen einen
Radweg"-Bürgerinitiativen daherkommen.
--
They were at the rim of the clearing now, and Sheriff Saunders closed his eyes
and stuck the corner of one out from behind the tree. Seeing nothing, he paused,
then tried again, eyes open this time. Results were, naturally, better.
-Isaac Asimov
Dass Seitenreflektoren unsichtbar machen hatte ich auch nicht
angenommen.
Ich weiss nicht ob man die Pfalz als Loch bezeichnen sollte aber
dass man angehupt wirde wenn man nicht den Radweg benutzt das
kommt doch relativ hᅵufig vor.
Also das ist Standard. Leider.
MfG
Matthias
> drei von vier totgefahrene Radfahrer waren Radwegbenutzer.
>
> Das sind Zahlen, die dem Bundesamt f�r Stra�enwesen (BAST) bekannt sind,
aber mir nicht, weil mir die Quelle dazu fehlt. Gibt es verl��liche
Statistiken, die das aufzeigen? Wenn ja, wo und von wem?
> Ach ja, worin besteht denn die Gefahr, vor den der Radweg sch�tzen soll? Da
> kann ich mir nur eine vorstellen: Radfahrer wird von Auto r�cklings
> angefahren, also ein Unfall im L�ngsverkehr. Dumm nur, da� diese Unfallart
> �u�erst selten ist, im Vergleich zu dem oben dargestellten Szenario nahezu
> unbedeutend.
Kommt aber vor, wie am Montagmorgen auf einer Umgehungsstra�e (K128)
in Dieburg, im Kreise Darmstadt-Dieburg. Siehe entsprechenden Strang
in diesem Forum.
MfG,
L.W.
-------------------------------------------------------
Mehr Brutto! Lohnverzicht lohnt sich nicht!
> Ich weiss nicht ob man die Pfalz als Loch bezeichnen sollte aber
> dass man angehupt wirde wenn man nicht den Radweg benutzt das
> kommt doch relativ hᅵufig vor.
> Also das ist Standard. Leider.
Rechtsrheinisches Kᅵln, Bergisch Gladbach, Leverkusen: Dito.
Und das z.B. auch, wenn auf der Landstraᅵe so gut wie kein Verkehr - ein
ᅵberholen also vᅵllig unproblematisch - ist und auf dem Radweg 10 cm
nasses Laub liegen, was man durchaus auch aus dem Auto sehen kᅵnnte.
Reflexartiges Territorialverhalten, imho.
Gruᅵ,
Michael
> Dass Seitenreflektoren unsichtbar machen hatte ich auch nicht
> angenommen.
Fehlende Seitenreflektoren k�nnen im Stockfinstern durchaus diesen
Effekt zeitigen.
Die Wahrheit schreit nicht :-/
M�ssen die auch was tun daf�r oder reicht es sich in Graz an eine Ecke
zu stellen und euch vorbeizubitten?
Kann man in Preussistan einen Steirer von einem Rest�sterreicher
unterscheiden?
Ich brauch ein Lastenrad f�r sperrig - lange G�ter und muss
wahrscheilich teuer bauen lassen.
Meine offene Hand findest du am Mehlplatz nach Vereinbarung ;-)
Anschauen reicht nicht, man muss die Medikamente auch einnehmen.
BTW
"Z�pfchen" sind KEINE Bonbons.
> Und weil weiter oben Studien bemüht wurden: auf der Strasse fühle ich mich
> mit dem Rad verdammt unsicher. Und bekanntlich führt Unsicherheit leicht zu
> Fehlern. Ist auch wissenschaftlich erwiesen.
Was würdest Du vom Vorschlag halten, zwischendurch mit differenzierter
Beobachtung strikt zwischen 'ungemütlich' und 'gefährlich' zu unterscheiden
zu suchen?
Wenn man z.B. bedrängt wird, dann ist das zwar ungemütlich, aber
verkehrstechnisch nicht wirklich gefährlich. Das wird es erst, wenn sehenden
Auges Fehleinschätzung oder verbrecherische Form von Rücksichtslosigkeit
dazukommen.
Wenn man aber erst im letzten Augenblick wahrgenommen wird, dann ist das
unabsehbar gefährlich, auf heimtückische Art. Wahrscheinlich hat man sich
dabei auch noch sicher gefühlt.
Das erstere sollte doch un einiges seltener sein als das zweitere.
> Wichtig ist es allerdings, gesehen zu werden,
natürlich ...
> und da machen hier auf dem platten Land, wo es ab 23:00 finster ist wie in
> nem Bärenarsch,
23 Uhr? Ausserhalb von Ortschaften ist hier eigentlich kaum Beleuchtung. [*]
> sogar die hier oft geschmähten Seitenreflektoren Sinn.
Wenn man von der Seite irgendwelche Girlanden sieht, dann sind sie vom
Timing her noch bei weitem unnütz. In jedem Fall hingegen, in dem die vom
Timing her eine geschickte Rolle spielen könnten, sieht man sie noch nicht.
Das ist eine Fehlkonstruktion von Haus aus. Kurz, das ist unnützes Zeux,
dient nur als weiteres Symbol zum Schabernack, den man mit Nutzern sanfter
Technik glaubt aufführen zu können.
Mit angenommener Glubschaugenlogik wird der Gebrauch des Verstands
verweigert, um das Vorurteil zu nähren, es handele sich nur um Spielzeuge.
Man sollte das nicht auch noch unterstützen.
Eine verlässliche Rückleuchte, möglichst gross, mit gleichmässigem ruhigem
Licht erfüllt den Zweck. Man sollte im Finstern damit auch von fern als
Verkehrsteilnehmer wahrgenommen werden können.
Sich darauf zu verlassen, dass man nur gesehen wird, wenn man gerade
zufällig angeleuchtet wird, das ist (amtlich verordneter) gefährlicher
Leichtsinn.
> Ich warte gerade auf einen Lenkradhalter, um meine 900 lumen-LED-Lampe
> an mein Minirad zu schrauben :-)
Der passend kalkulierte Streuwinkel macht's. Zuvor ging auch noch das
Halogenbirnchen ganz gut, nur hapert es da mit der Verlässlichkeit. Und im
Schritttempo bergauf liess die Wirksamkeit doch etwas zu wünschen übrig.
[*] entsprechende weitere Ambitionen gibt es bei <lichtverschmutzung.de>
Nachdem ich seit längerer Zeit in einer grossteils unbeleuchteten Umgebung
lebe, kann ich die Argumente dort gern unterstreichen.
Gerüchteweise gibt es da einen schwäbischen Edellichterzeuger, bei dem man
garnicht glauben mag, dass es so etwas überhaupt gibt: dass es nachts
schlicht und einfach stockfinster sein kann.
Von mir kommt dann reflexartig der Finger und "Wich....".
:-)
MfG
Matthias
Hamburg, eine Kleinstadt an der Elbe.
Thorsten
Ehrlich, es ist mir wurscht wo Du mich aufgenommen hättest oder nicht.
Mit deiner sozialen Unfähigkeit, jedem a) sofort mit dem Arsch in's
Gesicht zu fahren und b) alles so verkürzt und auf Eskalation getrimmt
darzustellen, dass der andere nie auch nur eine Chance hat sich mit
deinen Inhalten auseinander zu setzen (Bsp. Hitler in besagter
Homepage), wirst nicht weit kommen ... ausser vielleicht zu einer
Zwangseinweisung und jeglicher Radverkehrssituationsverbesserung
schadest Du mit deiner Art.
Daher bitte, engagier dich nimmer auf deine Art, lass' dir von
professioneller Hilfe helfen und lern mal ein neues buzz-word, weil
immer nur fschistisch zu lesen, nervt.
Gute Besserung
Tadej
--
“It is difficult to get a man to understand something when his salary
depends upon his not understanding it.”
<Upton Sinclair in The Jungle>
--
(Laptop brezta)
> Von mir kommt dann reflexartig der Finger und "Wich....".
> :-)
Nachvollziehbar, aber irgendwie auch nicht wirklich hilfreich. Innerorts
ist es ja einfacher, da kann man an der nᅵchsten Ampel anklopfen und
fragen, was der Gebrauch des Warnsignals denn bitte bezweckt habe. Auf
der Landstraᅵe schaffe ich das denn doch eher selten. ;-)
Gruᅵ,
Michael
Reflex halt, was soll ich machen?
> der typische schwere Fahrradunfall ist der,
> als bevorrechtigter Geradeausfahrer von einem ab- oder einbiegenden
> Kraftfahrzeug abgeschossen zu werden,
> und diesen Unfalltyp gibt es nur auf Fu�- und Radwegen.
Nicht ganz richtig. Besser:
"Diesen Unfalltyp gibt es nur, wenn ein Radfahrer von einem Fu�-
oder Radweg aus eine Kreuzung oder Einm�ndung �berqueren will".
Der Radweg existiert ja nicht quer zur Stra�e, sondern nur parallel
zu dieser.
> Der Milchbubi http://wiki.piratenpartei.de/Benutzer:Floh1111 stachelt zum
> Hass gegen Radfahrer auf und fordert zu Gewalt- und Willkürmaßnahmen gegen
> sie auf, in einer Weise, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu
> stören:
> <http://wiki.piratenpartei.de/index.php?title=Verkehr&diff=430957&oldid=430834>
>
> Nach meinen gewohnt scharfen Ausführungen, die es nicht an Klarheit fehlen
> lassen, wagt es dieser Menschenfeind doch tatsächlich, mich auf meiner
> Benutzerdiskussionsseite zu belästigen!!!
> <http://wiki.piratenpartei.de/Benutzer_Diskussion:Mms#.C3.84u.C3.9Ferungen_und_.C3.84nderungen_in_Verkehr>
Ach ja - Herr Sievers in gewohnter Weise - bar jeglicher sozialen Kompetenz.
> Max Sievers wrote:
>> Der Milchbubi http://wiki.piratenpartei.de/Benutzer:Floh1111 stachelt zum
>> Hass gegen Radfahrer auf und fordert zu Gewalt- und Willkürma�Ynahmen gegen
>> sie auf, in einer Weise, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu
>> stören:
>> <http://wiki.piratenpartei.de/index.php?title=Verkehr&diff=430957&oldid=430834>
>
> Sich fuer den Ausbau von Radwegen einzusetzen ist kein Aufruf zu Gewalt und Willkuermassnahmen gegen
> Radfahrer und stachelt auch nicht zum Hass gegen sie
> auf. Sowas zu behaupten wird bei jedem vernuenftigen Menschen auf Unverstaendnis
> stossen. Ein Radweg in der Stadt, wo alle paar Meter eine Seitenstrasse
> einmuendet ist nicht besonders nuetzlich, aber ein Radweg an einer vielbefahrenenen
> Landstrasse ist sehr praktisch fuer Radfahrer.
> Und selbst wenn es nicht so waere, waere es keine aufforderung zu Gewalt und Willkuermassnahmen.
Nun ja - Max Sievers formuliert halt gerne drastisch und auch gerne da,
wo die Art der Formulierung schlicht unangebracht ist. Da� man damit dem
Ziel, die Verkehrspolitik nachhaltig zu ver�ndern, genau gar nichts
erreicht, scheint auch nicht weiter zu st�ren. Hinterher kann man sich
aber immer gut dar�ber aufregen, wie schlimm doch Alles ist, und wie
sehr das "System" einen fertigmachen will.
Im Kern stimmt es aber: Fahrbahnbegleitende Radwege - egal wo - sind
fast immer ein erhebliches Sicherheitsrisiko, weil so Radfahrer aus dem
Blickfeld der Autofahrer verschwinden und die wenigen Kreuzungspunkte,
die dann noch verbleiben, sehr viel h�here Gefahren bergen.
Jedes Jahr werden Radfahrer an Kreuzungen get�tet - und das, obwohl sie
dort praktisch immer rein verkehrsrechtlich Vorfahrt haben. Das Problem
sind aber nicht nur unachtsame Autofahrer, sondern die schwachsinnige
Trennung der Verkehrsarten, die solche Gefahrensituationen �berhaupt
erst schaffen.
>> Du hast Recht, diese Erkenntnisse stammen aus dem Stadtverkehr. Ob
>> sich die Zahlen im Überlandverkehr von diesen Werten wesentlich
>> unterscheiden, weiß ich nicht, das muß ich zugeben. Wohl weiß ich aber
>> aus eigener Erfahrung, daß auch Überlandstraßen sehr gut mit dem
>> Fahrrad befahren werden können, sogar autobahnähnlich ausgebaute
>> Fernstraßen mit zwei doppelspurigen Richtungsfahrbahnen habe ich schon
>> benutzt.
>
> Ist auch fast nie ein Problem, ausser vielleicht bei stark befahrenen
> Strassen mit nur einem Fahrstreifen pro Fahrtrichtung (Landesstrassen
> aufwärts).
Ich habe bisher noch keine Straße gefunden, auf der ich Angst haben müßte.
Das ist natürlich kein Beweis, daß es solche Straßen nicht gibt, aber sie
müssen wohl selten sein. Einzig vor echten Autobahnen habe ich Respekt,
dort habe ich es allerdings auch noch nicht versucht.
Wer als Radfahrer Angst hat, der ist konditioniert! Denn mal ehrlich, was
unterscheidet den Radfahrer von einem Mofafahrer, der lt. Gesetz max.
25km/h fahren darf? Richtig, das Mofa knattert und stinkt! Aber, und das
ist komisch, derselbe Hempel, der sich auf dem Fahrrad schier in die Hose
scheißt, hat nicht die geringsten Skrupel, dieselbe Strecke mit dem Mofa
abzufahren. Wo ist da die Logik?
> Wichtig ist es allerdings, gesehen zu werden, und da machen hier auf dem
> platten Land, wo es ab 23:00 finster ist wie in nem Bärenarsch, sogar
> die hier oft geschmähten Seitenreflektoren Sinn.
Die Reflektoren sind ein etwas anderes Thema und ward hier auch schon heiß
diskutiert.
Ich will dir die Reflektoren nicht ausreden, das Recht habe ich nicht, aber
ich will Dir mal was verraten. Die Reflektoren sind eine Idee aus den USA;
Dort werden auf diese Weise Kinderfahrräder gesichtert, die üblicherweise
GAR KEINE Lichtanlage haben. Daß man das Modell hierzulande (neudeutsch:
„hier zu Lande“, also offensichtlich nicht auf dem Wasser) auf ordentliche
Fahrräder übertragen hat, ist ein Akt histerischer ministerieller
Überreaktion, denn eine zwingende Logik dafür gibt es meines Erachtens nicht.
Aber wie gesagt, es ist _Dein_ Fahrrad, und wenn Du Reflektoren haben
willst, dann ist das total in Ordnung.
>> Dem will ich gar nicht widersprechen. Jedoch wird das Problem der
>> „Torkelradler“ üblicherweise dadurch minimiert, daß diese am
>> „Vorankommen“ gar nicht interessiert sind und solche Straßen, die sie
>> vermeintlich für gefährlich halten, meiden.
>
> Also eine Art "Natürliche Auslese"? ;-)
Das ist jetzt ein bißchen hart ausgedrückt (sie werden ja nicht
„ausgelesen“, also eliminiert), aber im Prinzip richtig.
Ich habe diese Geschichte vor etlichen Jahren schon einmal erzählt, aber
vielleicht kennst Du sie ja noch nicht?
Damals kam ich gerade von Ilvesheim und fuhr in Richtung Mannheim. Die
Straße ist schön breit (Autos können problemlos überholen), hat einen
vorzüglichen Asphalt, und es gibt auch keinerlei Schilder, die mich von
dieser Piste abhalten könnten.
Parallel zu dieser Strecke verläuft ein landwirtscahftlicher
Wirtschaftsweg, ca. 2m breit. Auch dieser befindet sich in einem
exzellenten Zustand, man könnte dort fahren. Darauf befand sich ein
radelndes Ehepaar, welches in derselben Richtung fuhr wie ich. Und jetzt
kommt ein kleines Problem: An der Bebauungsgrenze des Stadtteils
Herzogenried endet dieser Weg und biegt mit einem kleinen Linksknick in die
Fahrbahn ein. Und was tut hier mein Ehepaar?
Nee, nicht was Du denkst! Es fährt geradeaus weiter durch halbmeterhohes
ungemähtes Gras! =-O
Noch Fragen? :-D
Glückauf!
Erika Ciesla (QTH: JN49FL)
--
Fährst Du Fahrrad? Mußt Du gucken: http://www.erika-ciesla.de
> Ein Radweg in der Stadt, wo alle paar Meter eine Seitenstrasse
> einmuendet ist nicht besonders nuetzlich, aber ein Radweg an einer vielbefahrenenen
> Landstrasse ist sehr praktisch fuer Radfahrer.
In der Praxis wird der so praktische Radweg neben der Landstra�e in
Kreuzungsbereichen so gef�hrt, da� man stark abbremsen mu� um der
F�hrung folgen zu k�nnen und �ber Umwege gef�hrt wird. Dazu kommt noch,
da� man an solchen Kreuzungen auch noch die Vorfahrt verliert. Ich meine
die weitverbreitete Unsitte, den Radweg seitlich der abbiegenden Spur
nachzuf�hren um dann auf den rechtsabbiegenden KfZ-Verkehr warten zu
m�ssen. In Kreisverkehren verliert man auf dem Radverkehr grunds�tzlich
die Vorfahrt.
Am besten w�re es, den Radverkehr vor Kreuzungen auf die Fahrbahn zu
f�hren. Das funktioniert nat�rlich nur, w�re der Radweg immer ein
rechtsseitiger. In der Praxis ist aber gerade im �berlandverkehr der
Radweg leider nur einer, weshalb diese Art der F�hrung ausf�llt und man
zum Linksabbiegen generell zwei Ampelphasen braucht.
Es ist halt so wie in der Stadt, da� ein separat gef�hrter Radweg in
Krezungsbereichen seinen angeblichen Vorteil gegen eine gro�e Menge
Nachteile eintauscht. Gerade auch weil man im �berlandverkehr z�giger
Rad f�hrt halte ich die Nachteile im Kreuzungsbereich f�r gravierender
als in der Stadt.
> Und selbst wenn es nicht so waere, waere es keine aufforderung zu Gewalt und Willkuermassnahmen.
Das sehen die besonders knapp �berholenden Autofahrer anders. Klar
erkennbar ist das, wenn sie auch noch hupen. Innerst�dtisch ist diese
Gef�hrung gl�cklicherweise nicht mehr so verbreitet. Auf Landstra�en
h�lt sich der Glaube, die Fahrbahn w�re ausschlie�lich f�r
Motorgetriebenes, noch sehr hartn�ckig und wird dementsprechend in
Privatjustiz geahndet.
> Licht der Wahrheit(26.11.) schrieb:
>> Am Wed, 25 Nov 2009 22:23:05 +0100 schrieb Norbert aus Kiel:
>>
>>> "Licht der Wahrheit(25.11.)" <li...@scheinwerfer.org> schrieb im Newsbeitrag
>>>> ich brauche ihn nicht mehr.
>>> Du brauchst was ganz anderes, aber das kann man nicht kaufen
>>
>> Von dem was du meinst habe ich in reichem Ma�e, Fischkopp.
>
>
> BTW
> "Z�pfchen" sind KEINE Bonbons.
Warum steckst du sie dann in deine Nasenl�cher, Dummerle?
--
Deutsche Politiker: Ein macht- und geldgeiles Lumpenpack.
> Dem will ich gar nicht widersprechen. Jedoch wird das Problem der
> „Torkelradler“ üblicherweise dadurch minimiert, daß diese am
> „Vorankommen“ gar nicht interessiert sind und solche Straßen, die sie
> vermeintlich für gefährlich halten, meiden.
Nein, sie meiden sie nicht, weil sie vermeintlich diese Straßen für
gefährlich halten.
Glaube ist stark.
Und offensichtlich auch noch in Mark.
> Ich frag mich manchmal echt, in welchen "Lᅵchern" Ihr alle Fahrrad
> fahrt. Weder habe ich in meiner Keksdose stᅵndig Konflikte mit
> Radfahrern, noch konnte ich irgendwann mal andere Autofahrer bei
> irgendwelchen Massregelungsaktionen (Radweghupen u.ᅵ.) beobachten.
Das ist lokal sicher unterschiedlich. Im Bergischen (wo sich die
Radwegeverseuchung sehr in Grenzen hᅵlt) beobachte ich das kaum. Im
Mᅵnsterland grenzt es dagegen schon ans Nervige.
[Flup eingeschrᅵnkt]
--
Christian Schulz IRC: Zampel sch...@spinfo.uni-koeln.de
URL: http://lisa.spinfo.uni-koeln.de/~cschulz/pers/
"Der Kopf muss das dritte Bein sein." --- Christoph Daum
> Das ist lokal sicher unterschiedlich. Im Bergischen (wo sich die
> Radwegeverseuchung sehr in Grenzen hᅵlt) beobachte ich das kaum.
Hmmm. In welchem Bergischen fᅵhrst du? In der Gegend Bergisch Gladbach /
Leverkusen / Odenthal / Kᅵrten beobachte ich das stᅵndig.
Gruᅵ,
Michael
>> drei von vier totgefahrene Radfahrer waren Radwegbenutzer.
>>
>> Das sind Zahlen, die dem Bundesamt für Straßenwesen (BAST) bekannt sind,
>
> aber mir nicht, weil mir die Quelle dazu fehlt. Gibt es verläßliche
> Statistiken, die das aufzeigen? Wenn ja, wo und von wem?
Frei zugänglich für jedermann ist eine Studie der Universität
Lund/Dänemark. Zu dieser Studie gibt es eine grafische Ausarbeitung, die
unter anderem auch auf meiner Hohmpäätsch eingesehen werden kann:
http://www.erika-ciesla.de/pic/rw-risiko.png
Und so funktionierts:
http://www.erika-ciesla.de/pic/abbiegeunfall.gif
> Frei zugänglich für jedermann ist eine Studie der Universität
> Lund/Dänemark.
Die Studie ist nicht online und nur auf Schwedisch verfügbar. Lund liegt
nämlich in Schweden. Hier die vollständige Information:
Linderholm, Leif: Signalreglerade korsningars funktion och olycksrisk för
oskyddade trafikanter -- Delrapport 1: Cyklister. Institutionen för
trafikteknik, LTH: Bulletin 55, Lund 1984
Als ersten deutschsprachigen Link zum Thema Gefährdung durch Radwege
empfehle ich <http://bernd.sluka.de/Radfahren/Radwege.html>. Man beachte
auch <http://bernd.sluka.de/Radfahren/Vortragsfolien.html>.
Mit Verlaub, gegen wen oder was sollen die Seitenreflektoren denn schützen?
Der „Hauptfeind“ kommt von hinten, für den haben wir ein rotes Rücklicht.
Der „Feind von vorne“ fährt auf der gegenüberliegenden Fahrspur, der tut
uns üblicherweise nix. Aber auch für den haben wir ein Licht, ein weißes
Frontlicht.
Von rechts und links kommt keiner, und die oben erwähnten haben von den
Seitenreflektoren nix. Die Dinger sind also nutzlos, Außer im
Kreuzungsbereich. Da aber kann man verdammt gut vorsorgen, indem man
einfach die Vorfahrtsregeln achtet.
Dennoch ist es nicht verkehrt, welche zu haben, denn immerhin schützen sie
doch vor dem Knöllchen wegen Verstoß gegen §67 StVZO, aber das wars dann
auch schon.
>> Nur in der Steiermark.
>
> Und offensichtlich auch noch in Mark.
dazu passend ein Zitat einer �sterreichischen Bl�deltruppe:
"Wie sagte schon Karl D-Marx? Es wird das proletariat - ohne Kohle rabiat."