gibt es Programme zum Erfassen von Büchern,
bei denen man eigentlich nur die ISBN und vielleicht noch
die Auflage eingibt und die dann die restlichen Daten
incl. ehmaligem Preis und Bild aus einer Internetdatenbank holen?
MfG
Heiko
Moin,
Schau Dir den Bookcollectorz an. Ist bei mir im Einsatz und
funktioniert soweit ziemlich gut. Dazu ein handüblicher Barcodescanner
(gibts ab 40 EUR, es muß nicht das teure Gerät sein, was
collectorz.com empfehlt). Das Programm sucht automatisch die Bestände
von Amazon.de, .com, LIbrary of Congress und noch einer ganzen Menge
anderer Datenbanken. Soweit vorhanden, wird auch das Bild geholt, beim
Preis muß ich passen, keine Ahnung.
Allerdings erwarte bitte keine Wunder. Beim Katalogisieren meiner
Sammlung habe ich geschätzt 5% manuell erfassen müssen, da entweder
die ISBN gar nicht vorhanden war (Bertelsmann, ältere DDR-Ausgaben)
oder das passende Buch nicht gefunden wurde. Hinzu kommt, daß viele
Verlage dieselbe ISBN für unterschiedliche Auflagen nutzen, so daß die
Coverbilder stark von dem eigenen Buch abweichen können. Da hilft ein
Griff zum Scanner.
Grüße
Daniel
Guten Tag ,
ja, gibt es: PS - BIBLIO - hat aber die gleichen Schwierigkeiten wie Daniel
sie bereits beschrieb.
MfG Horst
> ja, gibt es: PS - BIBLIO - hat aber die gleichen Schwierigkeiten wie
> Daniel sie bereits beschrieb.
Sind aber in der Vergabeweise der ISBNs begründet, nicht in den Programme,
sprich: Jedes Programm wird diese Probleme haben.
Bei den Preisen ist es insofern etwas schwieriger, daß Amazon bei einer
normalen Abfrage nur den aktuellen Preis liefert. Wenn der Kauf schon etwas
zurückliegt, kann sich da in der Zwischenzeit einiges getan haben.
Anja
"horst" schrieb:
> ja, gibt es: PS - BIBLIO
Davon gibt es sogar eine Freewareversion.
Leider sind die Exportfunktionen der Bücherliste mau oder bessergesagt nicht
vorhanden.
MfG
Heiko
>Davon gibt es sogar eine Freewareversion.
Ja, und wer sich 14 Tage nach der Installation wundert, woher
plötzlich die Files "key.txt" und "key_code.txt" im C-Root herkommen,
hat hier die Antwort. Ich hasse Programme, die erstens unnötigerweise
das Wurzelverzeichnis zumüllen und den Dreck auch noch dort liegen
lassen, nachdem man sie deinstalliert hat ...
> Hinzu kommt, daß viele
> Verlage dieselbe ISBN für unterschiedliche Auflagen nutzen, so daß die
> Coverbilder stark von dem eigenen Buch abweichen können. Da hilft ein
> Griff zum Scanner.
Macht einen das eigentlich glücklich, wenn man sich seine Buchcover auf
dem Bildschirm ansehen kann? Mir wäre es dennoch zuviel des Aufwands. Da
esse ich doch lieber Schokolade, das ist weniger umständlich.
MfG
CH
> Macht einen das eigentlich glücklich, wenn man sich seine Buchcover
> auf dem Bildschirm ansehen kann?
Kommt darauf an... wenn ich ein Buch suche, mich aber weder an Titel noch
Autoren erinnern kann, dafür aber an Details vom Cover, dann kann es
hilfreich sein, wenn ich mich am Bildschirm durch die Cover klicke, bevor
ich alle Regale, inklusive Dachboden und denen bei meinen Eltern (700km
entfernt) einzeln durchwühle.
> Da esse ich doch lieber Schokolade, das ist weniger
> umständlich.
Du weißt aber schon, daß Schokolade nur am Anfang glücklich macht und dann
u.U. ganz schön unglücklich? ;-)
Anja
>Kommt darauf an... wenn ich ein Buch suche, mich aber weder an Titel noch
>Autoren erinnern kann, dafür aber an Details vom Cover, dann kann es
>hilfreich sein, wenn ich mich am Bildschirm durch die Cover klicke, bevor
>ich alle Regale, inklusive Dachboden und denen bei meinen Eltern (700km
>entfernt) einzeln durchwühle.
... die hast Du alle in einer Datenbank samt Cover? Na gratuliere!
Liest Du schon, oder katalogisierst Du noch?
Abgesehen davon wären für die meisten meiner Bücher, weil alt, keine
Cover online aufzutreiben, ich müßte sie scannen. Und wie prickelnd
sind z. B. solche Cover?
> Und wie prickelnd
> sind z. B. solche Cover?
>
> http://tinyurl.com/6hr9lm
In dem Fall gibt es immerhin noch einen Schriftzug. Aber der
traditionelle Stil klassisch gediegen gebundener Bücher ist ja, dass da
gar nichts steht. Man müsste also entweder den Umschlag scannen, den ich
gewöhnlich entsorge (obwohl das den antiquarischen Wert mindert -- nach
mir die Sintflut), oder den Buchrücken scannen. Doch nicht nur deshalb
kann ich auf das Ausleben solcher Katalogmanie getrost verzichten.
MfG
CH