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Bitstärke bei Verschlüsselung

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Karin Mathaus

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Nov 9, 2009, 11:48:57 AM11/9/09
to
Hallo,

hab bei google leider nichts brauchbares gefunden darum frage Ich mal
hier ob mir einer für leihen erklären kann womit es sich bei einer
Verschlüsselungsandwendung bzw. Verschlüsselung im allgemeinen mit der
Bitstärke auf sich hat? Ist es so das wenn Ich einen Text zb. per PGP
mit 40Bit verschlüssele es für diesen Text dann 2 hoch 40 mögliche
Passphrasen gibt oder wie kann man sich das vorstellen!

Gruß
Karin

Volker Birk

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Nov 9, 2009, 12:15:24 PM11/9/09
to

"Bitstärke" bezieht sich üblicherweise auf die Schlüssellänge. Bei
symmetrischen Verfahren darf diese nicht unter 64bit, besser 128bit
betragen. Bei einigen asymmetrischen Verfahren sind längere Schlüssel
notwendig, ab 1024bit, besser 2048bit.

Es ist Teil der Spezifikation des Verfahrens, ab wann es sicher ist. AES
wird üblicherweise mit 128bit Schlüssellänge verwendet und darf damit als
sicher gelten.

Du solltest allerdings aufpassen: dass ein Schlüssel lang genug ist, ist
notwendig aber noch nicht hinreichend für eine sichere Verschlüsselung.
Da gehört mehr dazu.

Viele Grüsse,
VB.

P.S.: Diese Information war geschenkt und nicht geliehen, ich möchte sie
auch nicht wieder zurück haben ;-)
--
Bitte beachten Sie auch die Rückseite dieses Schreibens!

Carsten Krueger

unread,
Nov 10, 2009, 1:49:35 AM11/10/09
to
Am Mon, 9 Nov 2009 18:15:24 +0100 (CET) schrieb Volker Birk:

> "Bitst�rke" bezieht sich �blicherweise auf die Schl�ssell�nge. Bei


> symmetrischen Verfahren darf diese nicht unter 64bit, besser 128bit

> betragen. Bei einigen asymmetrischen Verfahren sind l�ngere Schl�ssel


> notwendig, ab 1024bit, besser 2048bit.

Es kommt noch ein bisschen auf den Algorithmus an :-)

Gru� Carsten
--
ID = 0x2BFBF5D8 FP = 53CA 1609 B00A D2DB A066 314C 6493 69AB 2BFB F5D8
http://www.realname-diskussion.info - Realnames sind keine Pflicht
http://www.spamgourmet.com/ + http://mailcatch.com/ - Antispam
cakruege (at) gmail (dot) com

Volker Birk

unread,
Nov 10, 2009, 2:18:23 AM11/10/09
to
Carsten Krueger <cakr...@gmail.com> wrote:
> Am Mon, 9 Nov 2009 18:15:24 +0100 (CET) schrieb Volker Birk:
>> "Bitstärke" bezieht sich üblicherweise auf die Schlüssellänge. Bei

>> symmetrischen Verfahren darf diese nicht unter 64bit, besser 128bit
>> betragen. Bei einigen asymmetrischen Verfahren sind längere Schlüssel

>> notwendig, ab 1024bit, besser 2048bit.
> Es kommt noch ein bisschen auf den Algorithmus an :-)

Oja ;-) Und auf den Kryptomodus, auf die Wahl der Schlüssel, auf das
Schlüsselmanagement, auf die Implementierung, auf die Handhabung der
Software.

Viele Grüsse,
VB.

Carsten Thumulla

unread,
Nov 10, 2009, 3:34:43 AM11/10/09
to
Volker Birk wrote:
> Carsten Krueger <cakr...@gmail.com> wrote:
>> Am Mon, 9 Nov 2009 18:15:24 +0100 (CET) schrieb Volker Birk:
>>> "Bitstärke" bezieht sich üblicherweise auf die Schlüssellänge. Bei
>>> symmetrischen Verfahren darf diese nicht unter 64bit, besser 128bit
>>> betragen. Bei einigen asymmetrischen Verfahren sind längere Schlüssel
>>> notwendig, ab 1024bit, besser 2048bit.
>> Es kommt noch ein bisschen auf den Algorithmus an :-)
> Oja ;-) Und auf den Kryptomodus, auf die Wahl der Schlüssel, auf das
> Schlüsselmanagement, auf die Implementierung, auf die Handhabung der
> Software.

auf das, was Du verbrochen hast, auf die Anzahl der Dienste, die Dich
jagen, auf die Art der Tapete in Deinem Haus,

Artlab Izoard

unread,
Nov 10, 2009, 1:24:02 PM11/10/09
to
Volker Birk wrote:
> Carsten Krueger <cakr...@gmail.com> wrote:
>> Am Mon, 9 Nov 2009 18:15:24 +0100 (CET) schrieb Volker Birk:
>>> "Bitstärke" bezieht sich üblicherweise auf die Schlüssellänge. Bei

> Oja ;-) Und auf den Kryptomodus, auf die Wahl der Schlüssel, auf das

Da gibt's doch was "altbewährtes" vom Kryptochef! Der kann
das auch so schön "erklären". ;)

SCNR
Arti

Untergrundkoenig

unread,
Nov 17, 2009, 1:03:51 PM11/17/09
to
Carsten Thumulla wrote:

> Volker Birk wrote:
>> Carsten Krueger <cakr...@gmail.com> wrote:
>>> Am Mon, 9 Nov 2009 18:15:24 +0100 (CET) schrieb Volker Birk:

>>>> "Bitst�rke" bezieht sich �blicherweise auf die Schl�ssell�nge. Bei


>>>> symmetrischen Verfahren darf diese nicht unter 64bit, besser 128bit

>>>> betragen. Bei einigen asymmetrischen Verfahren sind l�ngere Schl�ssel


>>>> notwendig, ab 1024bit, besser 2048bit.
>>> Es kommt noch ein bisschen auf den Algorithmus an :-)

>> Oja ;-) Und auf den Kryptomodus, auf die Wahl der Schl�ssel, auf das
>> Schl�sselmanagement, auf die Implementierung, auf die Handhabung der


>> Software.
>
> auf das, was Du verbrochen hast, auf die Anzahl der Dienste, die Dich
> jagen, auf die Art der Tapete in Deinem Haus,

Bis auf letzteres stimmt das auch ;)
--
mein OpenPGP Key: 0xCECBF6B3

Auch auf Ihrem Keyserver! ;)

Carsten Thumulla

unread,
Nov 17, 2009, 1:06:23 PM11/17/09
to
Untergrundkoenig wrote:

> Carsten Thumulla wrote:
>
>> auf das, was Du verbrochen hast, auf die Anzahl der Dienste, die Dich
>> jagen, auf die Art der Tapete in Deinem Haus,
> Bis auf letzteres stimmt das auch ;)

Monitorabstrahlung

Untergrundkoenig

unread,
Nov 17, 2009, 1:41:45 PM11/17/09
to
Carsten Thumulla wrote:

Genau, Van-Eck-Phreaking gibt es ja auch noch.

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