> In einer Autobiographie aus dem 19. Jh. las ich gestern die Bezeichnung
> "Isarathen" f�r ... dreimal d�rft Ihr raten.
M�nchen
Michael Dahms
Gehᅵrt und gelesen hab ich das schon hᅵufiger, gelesen eher in der
Schweibweise "Isar-Athen", vor allem in Reportagen ᅵber Mᅵnchen und eine
bestimmte historische Bauphase der Stadt im Zusammenhang mit Kᅵnig Ludwig I.
Wolle
> In einer Autobiographie aus dem 19. Jh. las ich gestern die Bezeichnung
> "Isarathen" f�r ... dreimal d�rft Ihr raten.
Wer hat denn da bei 'Spreeathen' abgekupfert? Das h�tte M�nchen doch
gar nicht n�tig gehabt.
Da Didi
--
Dieter Br�gmann, Spandau (bei Berlin) http://didispandau.de
NP: Hape Kerkeling - Hurz (TV)
"Hauptstadt der Bewegung" zieht heute nicht mehr so dolle als Slogan.
Es gibt doch noch andere solche Vergleiche:
Elbflorenz => Dresden
Klein-Paris => Leipzig
Venedig des Nordens => Amsterdam
...
Wolle
Nicht mal mehr die Fuᅵballer bewegen sich. SCNR ;)
Wolle
> Dieter Bruegmann schrieb:
>> Wer hat denn da bei 'Spreeathen' abgekupfert? Das h�tte M�nchen doch
>> gar nicht n�tig gehabt.
>
> Es gibt doch noch andere solche Vergleiche:
> Elbflorenz => Dresden
> Klein-Paris => Leipzig
> Venedig des Nordens => Amsterdam
Venedig des Ostens => Souzhou
Gr��e,
Frank
> Es gibt doch noch andere solche Vergleiche:
> Elbflorenz => Dresden
> Klein-Paris => Leipzig
> Venedig des Nordens => Amsterdam
Venedig des Nordens => Stockholm
Paris des Nordens => K�benhavn
--
Gru�
Herluf Holdt
DK-3140
>> Wer hat denn da bei 'Spreeathen' abgekupfert? Das h�tte M�nchen doch
>> gar nicht n�tig gehabt.
>
> Es gibt doch noch andere solche Vergleiche:
> Elbflorenz => Dresden
> Klein-Paris => Leipzig
> Venedig des Nordens => Amsterdam
> ...
Schon klar, aber welches Athen - au�er dem in Griechenland - war denn
nun zuerst da?
Da Didi
--
Dieter Br�gmann, Spandau (bei Berlin) http://didispandau.de
NP: Nils Landgren & Joe Sample - Soul Shadow
Klein-Venedig:
http://de.wikipedia.org/wiki/Klein-Venedig_%28Begriffskl%C3%A4rung%29
Da Didi
--
Dieter Br�gmann, Spandau (bei Berlin) http://didispandau.de
"Herr Ober, in meiner Suppe schwimmt eine Fliege!"
"Oooch, so klein und kann schon schwimmen..."
> Wolfram Teufel skrev:
>
>> Es gibt doch noch andere solche Vergleiche:
>> Elbflorenz => Dresden
>> Klein-Paris => Leipzig
>> Venedig des Nordens => Amsterdam
>
> Venedig des Nordens => Stockholm
> Paris des Nordens => København
Athen heißt ja auch Donaustauf des Südens, was aber eine freche Anmaßung
ist, da die griechischen Bauten in Donaustauf sehr viel besser erhalten
sind als in Athen.
Ciao
Wolfram
--
Betroffen rülpst der Kormoran,
Hängt man ihm einen Vollrausch an.
<http://derfranzehatgsagt.blogspot.com/> <www.theodor-rieh.de/heinrich>
<www.mpu-forum.eu> <http://www.youtube.com/watch?v=oDjbbkGVT4Q>
> Paris des Nordens => København
Kongens wakre by - FR
> Wolfram Teufel (5.11.2009 15:47):
>
>>> Wer hat denn da bei 'Spreeathen' abgekupfert? Das hätte München doch
>>> gar nicht nötig gehabt.
>>
>> Es gibt doch noch andere solche Vergleiche:
>> Elbflorenz => Dresden
>> Klein-Paris => Leipzig
>> Venedig des Nordens => Amsterdam
>> ...
>
> Schon klar, aber welches Athen - außer dem in Griechenland - war denn
> nun zuerst da?
Spree-Athen. 1706.
Dem märkischen Dichter Erdmann Wircker wird die Begriffsfindung mit einem
seiner Gedichte von 1706 zugeschrieben. In dem Gedicht huldigte er dem
preußischen König Friedrich I. mit den Worten:
„Die Fürsten wollen selbst in deine Schule gehn
Drumb hastu auch für sie ein Spree-Athen gebauet.“
http://de.wikipedia.org/wiki/Spree-Athen
Ciao
Wolfram
--
Worte, Worte, nichts als Worte, / Worte von der öden Sorte
>> Schon klar, aber welches Athen - auļæ½er dem in Griechenland - war denn
>> nun zuerst da?
>
> Spree-Athen. 1706.
> Dem mļæ½rkischen Dichter Erdmann Wircker wird die Begriffsfindung mit einem
> seiner Gedichte von 1706 zugeschrieben. In dem Gedicht huldigte er dem
> preuļæ½ischen Kļæ½nig Friedrich I. mit den Worten:
>
> ļæ½Die Fļæ½rsten wollen selbst in deine Schule gehn
> Drumb hastu auch fļæ½r sie ein Spree-Athen gebauet.ļæ½
> http://de.wikipedia.org/wiki/Spree-Athen
Wohingegen 'Isar-Athen' in der Unaussprechlichen gar nicht enthalten
ist. Was lernt uns das?
Da Didi
--
Dieter Brļæ½gmann, Spandau (bei Berlin) http://didispandau.de
19.30-20.00 RBB Kultur: The Voice (http://kuerzer.de/thevoice)
> Am Thu, 5 Nov 2009 16:22:35 +0100 schrieb Dieter Bruegmann:
>> Wolfram Teufel (5.11.2009 15:47):
>>
>>>> Wer hat denn da bei 'Spreeathen' abgekupfert? Das hätte München
>>>> doch gar nicht nötig gehabt.
>>>
>>> Es gibt doch noch andere solche Vergleiche:
>>> Elbflorenz => Dresden
>>> Klein-Paris => Leipzig
>>> Venedig des Nordens => Amsterdam
>>> ...
>>
>> Schon klar, aber welches Athen - außer dem in Griechenland - war
>> denn nun zuerst da?
>
> Spree-Athen. 1706.
Upps, als R.E.M.-Fan hätte ich natürlich auf Athen in Georgien
getippt, aber nö, das hieß zunächst "Cedar Shoals" und erhielt
erst 1806 als das heutige "Athens, Georgia" die Stadtrechte.
mike
> Dieter Bruegmann schrieb:
>> Wer hat denn da bei 'Spreeathen' abgekupfert? Das h�tte M�nchen
>> doch gar nicht n�tig gehabt.
> Es gibt doch noch andere solche Vergleiche:
> Elbflorenz => Dresden
> Klein-Paris => Leipzig
> Venedig des Nordens => Amsterdam
Athens of the South => Nashville, Tennessee
--
Steve
My e-mail address works as is.
Athens, Texas, gibts hier ums Eck auch.
> Wolfram Heinrich (5.11.2009 17:58):
>
>>> Schon klar, aber welches Athen - außer dem in Griechenland - war denn
>>> nun zuerst da?
>>
>> Spree-Athen. 1706.
>> Dem märkischen Dichter Erdmann Wircker wird die Begriffsfindung mit einem
>> seiner Gedichte von 1706 zugeschrieben. In dem Gedicht huldigte er dem
>> preußischen König Friedrich I. mit den Worten:
>>
>> „Die Fürsten wollen selbst in deine Schule gehn
>> Drumb hastu auch für sie ein Spree-Athen gebauet.“
>> http://de.wikipedia.org/wiki/Spree-Athen
>
> Wohingegen 'Isar-Athen' in der Unaussprechlichen gar nicht enthalten
> ist. Was lernt uns das?
>
Daß dem Berliner Große Worte zu seinem Dorf eher einfallen aus dem
Münchner. Das lernt uns das.
Ciao
Wolfram
--
Jeder Idiot kann die Wahrheit sagen, aber zum Lügen braucht es Intelligenz.
UNBEKANNT
> Wolfram Teufel skrev:
>
>> Es gibt doch noch andere solche Vergleiche:
>> Elbflorenz => Dresden
>> Klein-Paris => Leipzig
>> Venedig des Nordens => Amsterdam
>
> Venedig des Nordens => Stockholm
> Paris des Nordens => K�benhavn
Ich erg�nze
Venedig des Nordens => St. Petersburg
Venedig des Ostens => Bangkok
Es gibt aber noch viel mehr, siehe
Elbflorenz und Sprayathen, S.17
<http://books.google.ca/books?id=jTYB2zz7bjsC&pg=PA19>
Und obwohl Venedig offenbar nicht besonders viele Br�cken hat, schm�cken
sich Dutzende St�dte mit der Aussage "hat mehr Br�cken als Venedig".
--
die gugelm�nner schleppen leichen, kranke LILIENCRON
GRIMM, Deutsches W�rterbuch
> Athens, Texas, gibts hier ums Eck auch.
Das mag sein, aber zwischen R.E.M. und Black Eyed Peas findet bei
mir kein Wettbewerb statt! :-) Davon abgesehen, konnte ich auf
die Schnelle nicht herausfinden, wann Athens, Tx, gegründet wurde,
aber immerhin, daß 2002 bei seinen knapp 12.000 Einwohnern keine
Morde und drei Vergewaltigungen gab. Sehr beeindruckend.
mike
> Wolfram Teufel <wolle....@gmx.de> wrote:
>
>> Dieter Bruegmann schrieb:
>
>>> Wer hat denn da bei 'Spreeathen' abgekupfert? Das h�tte M�nchen
>>> doch gar nicht n�tig gehabt.
>
>> Es gibt doch noch andere solche Vergleiche:
>> Elbflorenz => Dresden
>> Klein-Paris => Leipzig
>> Venedig des Nordens => Amsterdam
>
> Athens of the South => Nashville, Tennessee
Nun, es liegt ein wenig s�dlicher als das griechische Athen,
aparterweise ist das wohl nicht mal n�tig, damit die Formulierung
akzeptabel ist, weil "the South" in den USA eine absolute Bedeutung hat.
Aber "Rio of the South" w�rde man vielleicht dennoch nicht sagen.
--
gugelfug, m., sp�sze, unfug
GRIMM, Deutsches W�rterbuch
> Und obwohl Venedig offenbar nicht besonders viele Brᅵcken hat, schmᅵcken
> sich Dutzende Stᅵdte mit der Aussage "hat mehr Brᅵcken als Venedig".
Das ist mir auch schᅵn ᅵfter aufgestoᅵen. Es wird MUMN dabei niemals
die Anzahl der Brᅵcken pro Flᅵcheneinheit berᅵcksichtigt.
Da Didi
--
Dieter Brᅵgmann, Spandau (bei Berlin) http://didispandau.de
rach +0 * Blindekuh 16,62% * Themenresistenz 3% * Nuttenlarven 64,8 *
,77ᅵ (+70,17%) * Hummes & Duhn +65$ * Haifischzahnanspitzer 73 (+79) *
>>>> Schon klar, aber welches Athen - auļæ½er dem in Griechenland - war denn
>>>> nun zuerst da?
>>>
>>> Spree-Athen. 1706.
>>> Dem mļæ½rkischen Dichter Erdmann Wircker wird die Begriffsfindung mit einem
>>> seiner Gedichte von 1706 zugeschrieben. In dem Gedicht huldigte er dem
>>> preuļæ½ischen Kļæ½nig Friedrich I. mit den Worten:
>>>
>>> ļæ½Die Fļæ½rsten wollen selbst in deine Schule gehn
>>> Drumb hastu auch fļæ½r sie ein Spree-Athen gebauet.ļæ½
>>> http://de.wikipedia.org/wiki/Spree-Athen
>>
>> Wohingegen 'Isar-Athen' in der Unaussprechlichen gar nicht enthalten
>> ist. Was lernt uns das?
>>
> Daļæ½ dem Berliner Groļæ½e Worte zu seinem Dorf eher einfallen aus dem
> Mļæ½nchner. Das lernt uns das.
Es lernt uns also, daļæ½ der Berliner keine Groļæ½en Worte zu seinem
angeblich Groļæ½en Dorf nļæ½tig hat.
Da Didi
--
Dieter Brļæ½gmann, Spandau (bei Berlin) http://didispandau.de
Wuļæ½ten Sie schon, daļæ½ auf Krankenscheine
auch Scheinkranke behandelt werden?
> Wolfram Heinrich (5.11.2009 18:19):
>
>>> Wohingegen 'Isar-Athen' in der Unaussprechlichen gar nicht enthalten
>>> ist. Was lernt uns das?
>>>
>> Daß dem Berliner Große Worte zu seinem Dorf eher einfallen aus dem
>> Münchner. Das lernt uns das.
>
> Es lernt uns also, daß der Berliner keine Großen Worte zu seinem
> angeblich Großen Dorf nötig hat.
>
Ob er es nötig hat, weiß ich nicht. Allerdings macht der Berliner zu allem,
buchstäblich zu allem Große (und viele) Worte.
Ciao
Wolfram
--
Vertrauen wird dadurch erschöpft, daß es in Anspruch genommen wird.
BERTOLT BRECHT
> Es lernt uns also, da� der Berliner keine Gro�en Worte zu seinem
> angeblich Gro�en Dorf n�tig hat.
Es ist also nicht mal wirklich gro�, das Dorf? Sonst h�ttest Du ja
"angeblichen 'Gro�en Dorf'" geschrieben.
--
die gugel geh�rt seit je zur narrenkleidung:
GRIMM, Deutsches W�rterbuch
> Venedig des Nordens => St. Petersburg
> Venedig des Ostens => Bangkok
"Oslo ist das Wanne-Eickel Skandinaviens: Keiner wei�,
wo es liegt, und niemand will hin" (Kerkeling)
vG
--
"Der Deutsche glaubt, wenn er die Schei�e ausm Klo in ne Vase f�llt, dann
hat er ne Chance bei 'Sch�ner Wohnen'. Und seitdem tr�gt die Merkel die
Vase durch die Gegend."
(Volker Pispers, "Bis neulich")
>Und obwohl Venedig offenbar nicht besonders viele Br�cken hat, schm�cken
>sich Dutzende St�dte mit der Aussage "hat mehr Br�cken als Venedig".
Amsterdam r�hmt sich, mehr Kan�le als Venedig zu haben.
__
Viele Gr��e
Gerald Fix
Auf jeden Fall mehr Brᅵcken.
Und die Kanᅵle heiᅵen Grachten.
Wolle
> Wohingegen 'Isar-Athen' in der Unaussprechlichen gar nicht
> enthalten ist. Was lernt uns das?
Ich habe neulich Duden Deutsches Universalw�rterbuch (2007)
erworben, und selbstverst�ndlich sofort da nachgeguckt als ich
dieser Faden sahe:
*Isar-Athen*: scherzh. Bez. f�r /M�nchen/.
P.s.
Wenn ihr "Unaussprechlichen" schreibt, bedeutet das
denn "Duden"?
> Dieter Bruegmann skrev:
>
>> Wohingegen 'Isar-Athen' in der Unaussprechlichen gar nicht
>> enthalten ist. Was lernt uns das?
>
> Ich habe neulich Duden Deutsches Universalwörterbuch (2007)
> erworben, und selbstverständlich sofort da nachgeguckt als ich
> dieser Faden sahe:
>
> *Isar-Athen*: scherzh. Bez. für /München/.
>
> P.s.
> Wenn ihr "Unaussprechlichen" schreibt, bedeutet das
> denn "Duden"?
Nein, die Wikipedia.
Ciao
Wolfram
--
Der Unterschied zwischen einem Soldaten und einem Terroristen? - Ein
Terrorist kämpft für etwas, an das er glaubt, während ein Soldat für etwas
kämpft, an das jemand anderer glaubt.
> Am Fri, 6 Nov 2009 09:18:09 +0100 schrieb Herluf Holdt, 3140:
> > Wenn ihr "Unaussprechlichen" schreibt, bedeutet das
> > denn "Duden"?
>
> Nein, die Wikipedia.
Es gibt eben Religionen, in denen man den Namen Gottes
nicht aussprechen darf.
Es ist eher so, daß die Anti-Wikipädagogen ungern den Namen des Satans
aussprechen.
Ciao
Wolfram
--
Ein Blinder kratzt dem Anderen kein Auge aus.
RUDI HEGER
>> P.s.
>> Wenn ihr "Unaussprechlichen" schreibt, bedeutet das
>> denn "Duden"?
>
> Nein, die Wikipedia.
Danke. Das beruhigt mich! Ich habe hier enige Jahre
mitgelesen, und habe den Gef�hl, dass hierzugruppe ein
gewisser Wiederstand gegen mehrere Punkte der letzten
"Reform der deutschen Rechtschreibung".
> Es ist eher so, daß die Anti-Wikipädagogen ungern den Namen des Satans
> aussprechen.
Wat dem eenen sin Gott, is dem annern sin Satan.
Heute morgen im Morgenmagazin - irgendeine Frau, die mit
einem kurzen Clip vorgestellt wurde. Darin kam auch ihr
Beruf vor. Im Interview sagte sie dann, daß das reine
Erfindung sei - "Ja, das steht in Wikipedia, keine Ahnung,
wie das da reingekommen ist".
Inzwischen schaut man auch im Fernsehen bloß noch kurz
da rein und schreibt ab.
> Wolfram Heinrich tat kund:
>
>> Es ist eher so, daß die Anti-Wikipädagogen ungern den Namen des Satans
>> aussprechen.
>
> Wat dem eenen sin Gott, is dem annern sin Satan.
>
Sowieso.
Ciao
Wolfram
--
Man verliert die meiste Zeit damit, daß man Zeit gewinnen will.
JOHN STEINBECK
> Wolfram Heinrich skrev:
>> Herluf Holdt, 3140 wrote:
>
>>> P.s.
>>> Wenn ihr "Unaussprechlichen" schreibt, bedeutet das
>>> denn "Duden"?
>>
>> Nein, die Wikipedia.
>
> Danke. Das beruhigt mich! Ich habe hier enige Jahre
> mitgelesen, und habe den Gefühl, dass hierzugruppe ein
> gewisser Wiederstand gegen mehrere Punkte der letzten
> "Reform der deutschen Rechtschreibung".
Das ist sehr gelinde ausgedrückt. Es herrscht Bürgerkrieg unter Germanisten
und Schreibenden, einige der Barrikadenkämpfe dieses Bürgerkrieges wurden
und werden auch hier ausgefochten.
Ciao
Wolfram
--
Diejenigen, die zu klug sind, um sich in der Politik zu engagieren, werden
dadurch bestraft, daß sie von Leuten regiert werden, die dümmer sind als
sie selbst.
(PLATON ZUGESCHRIEBEN)
>> Wohingegen 'Isar-Athen' in der Unaussprechlichen gar nicht
>> enthalten ist. Was lernt uns das?
>
> Ich habe neulich Duden Deutsches Universalw�rterbuch (2007)
> erworben, und selbstverst�ndlich sofort da nachgeguckt als ich
> dieser Faden sahe:
>
> *Isar-Athen*: scherzh. Bez. f�r /M�nchen/.
Das isses: Scherzhaft. Aber bekanntlich kennt der Isarathener ja
keinen Scherz.
Da Didi
--
Dieter Br�gmann, Spandau (bei Berlin) http://didispandau.de
NP: The Allman Brothers Band - Whipping Post
>> Es lernt uns also, daᅵ der Berliner keine Groᅵen Worte zu seinem
>> angeblich Groᅵen Dorf nᅵtig hat.
>
> Es ist also nicht mal wirklich groᅵ, das Dorf? Sonst hᅵttest Du ja
> "angeblichen 'Groᅵen Dorf'" geschrieben.
Es ist groᅵ, weil es aus vielen groᅵ gewordenen Dᅵrfern (und einer
heimlichen Hauptstadt des Havellandes) besteht.
Da Didi
--
Dieter Brᅵgmann, Spandau (bei Berlin) http://didispandau.de
: Papst wird Vater * Betonfrosch 74,24 (-36) * Knastologe +25,54ᅵ * Ro
>>>> Wohingegen 'Isar-Athen' in der Unaussprechlichen gar nicht enthalten
>>>> ist. Was lernt uns das?
>>>>
>>> Daᅵ dem Berliner Groᅵe Worte zu seinem Dorf eher einfallen aus dem
>>> Mᅵnchner. Das lernt uns das.
>>
>> Es lernt uns also, daᅵ der Berliner keine Groᅵen Worte zu seinem
>> angeblich Groᅵen Dorf nᅵtig hat.
>>
> Ob er es nᅵtig hat, weiᅵ ich nicht. Allerdings macht der Berliner zu allem,
> buchstᅵblich zu allem Groᅵe (und viele) Worte.
Der meint das nicht bᅵse, der will nur spielen.
> Wolfram Heinrich (6.11.2009 0:05):
>
>>>>> Wohingegen 'Isar-Athen' in der Unaussprechlichen gar nicht enthalten
>>>>> ist. Was lernt uns das?
>>>>>
>>>> Daß dem Berliner Große Worte zu seinem Dorf eher einfallen aus dem
>>>> Münchner. Das lernt uns das.
>>>
>>> Es lernt uns also, daß der Berliner keine Großen Worte zu seinem
>>> angeblich Großen Dorf nötig hat.
>>>
>> Ob er es nötig hat, weiß ich nicht. Allerdings macht der Berliner zu allem,
>> buchstäblich zu allem Große (und viele) Worte.
>
> Der meint das nicht böse, der will nur spielen.
>
Berliner sollten keine Hosen tragen, dann könnte man sehen, ob er beim
Absondern von Grobheiten mit dem Schwanz wedelt, also nur spielen will,
oder ob er es ernst meint.
Das, was beim Berliner unter "kleine scherzhafte Bemerkung" läuft führt in
Korsika vermittels der Blutrache zur Auslöschung ganzer Familien. Das Gute
ist natürlich, daß der Korse kein Berolinese versteht.
Ciao
Wolfram
--
MEHR oder minder
Die überwältigende Mehrheit / Steht hinter / Mit überwältigender Mehrheit /
Wird beschlossen / Die überwältigende Mehrheit / Setzt sich durch
Die Worte sind gewetzt / Sätze zum Schlag erhoben / Stiefelknarzende Poesie
der Sieger
Kurze Gedenkminute / Für die anderen / Überwältigte Minderheit
> Gehört und gelesen hab ich das schon häufiger, gelesen eher in der
> Schweibweise "Isar-Athen",
So würde ich es auch schreiben, damit meine Leser nicht -
wie ich zuerst angesichts des Titels - rätseln,
wer wohl die Isarathen sind.
> Herluf Holdt, 3140 (6.11.2009 9:18):
>
>>> Wohingegen 'Isar-Athen' in der Unaussprechlichen gar nicht
>>> enthalten ist. Was lernt uns das?
>>
>> Ich habe neulich Duden Deutsches Universalwörterbuch (2007)
>> erworben, und selbstverständlich sofort da nachgeguckt als ich
>> dieser Faden sahe:
>>
>> *Isar-Athen*: scherzh. Bez. für /München/.
>
> Das isses: Scherzhaft.
Eine neue Art von Knast?
> Aber bekanntlich kennt der Isarathener ja
> keinen Scherz.
>
Bloß eine Gaudi.
Ciao
Wolfram
--
Paß auf, was du sagst! Wenn du heutzutage die Frage aufwirfst, wem der Bub
vom Schmid Xaver wohl ähnlich schaue, dann hast du ganz schnell eine
Verleumdungsklage von dem Schmid Xaver seiner Frau am Hals. Ganz schnell
hast du die.
>> Herluf Holdt, 3140 (6.11.2009 9:18):
>>
>>>> Wohingegen 'Isar-Athen' in der Unaussprechlichen gar nicht
>>>> enthalten ist. Was lernt uns das?
>>>
>>> Ich habe neulich Duden Deutsches Universalw�rterbuch (2007)
>>> erworben, und selbstverst�ndlich sofort da nachgeguckt als ich
>>> dieser Faden sahe:
>>>
>>> *Isar-Athen*: scherzh. Bez. f�r /M�nchen/.
>>
>> Das isses: Scherzhaft.
>
> Eine neue Art von Knast?
W�re dir eine Traumhaft lieber?
>> Aber bekanntlich kennt der Isarathener ja
>> keinen Scherz.
>>
> Blo� eine Gaudi.
Und ihre Steigerung: Die Rauferei.
Da Didi
--
Dieter Br�gmann, Spandau (bei Berlin) http://didispandau.de
Tag des Schiffsschaukelbremsers
> Wolfram Heinrich (6.11.2009 10:46):
>
>>> Aber bekanntlich kennt der Isarathener ja
>>> keinen Scherz.
>>>
>> Bloß eine Gaudi.
>
> Und ihre Steigerung: Die Rauferei.
>
Das ist nicht bös gemeint, der Bayer will da nur spielen.
Ciao
Wolfram
--
Die Wahrheit ist oft deprimierend. Aber nicht für den, der sie nicht
versteht.
UNBEKANNTER MEISTER
> Am Fri, 6 Nov 2009 11:07:22 +0100 schrieb Dieter Bruegmann:
>
> > Wolfram Heinrich (6.11.2009 10:46):
>
> >>> Aber bekanntlich kennt der Isarathener ja
> >>> keinen Scherz.
>
> >> Bloß eine Gaudi.
>
> > Und ihre Steigerung: Die Rauferei.
>
> Das ist nicht bös gemeint, der Bayer will da nur spielen.
Aber genau wie die blöden Köter fragt er nicht,
ob man mitspielen will.
>>>> Aber bekanntlich kennt der Isarathener ja
>>>> keinen Scherz.
>>>>
>>> Blo� eine Gaudi.
>>
>> Und ihre Steigerung: Die Rauferei.
>>
> Das ist nicht b�s gemeint, der Bayer will da nur spielen.
Am liebsten wohl mit Preissn.
Da Didi
--
Dieter Br�gmann, Spandau (bei Berlin) http://didispandau.de
NP: Burt Bacharach - Do You Know The Way To San Jose
Ja mei.
"Der Franze hat gsagt, neulich hams ihm Prügel angeboten. Er hat, sagt er,
abgelehnt, aber sie ham ihn trotzdem verhaut."
Ciao
Wolfram
--
Die Stärke des Tigers liegt in der Angst vor dem Tiger.
BENGALISCHES SPRICHWORT
> Wolfram Heinrich (6.11.2009 11:11):
>
>>>>> Aber bekanntlich kennt der Isarathener ja
>>>>> keinen Scherz.
>>>>>
>>>> Bloß eine Gaudi.
>>>
>>> Und ihre Steigerung: Die Rauferei.
>>>
>> Das ist nicht bös gemeint, der Bayer will da nur spielen.
>
> Am liebsten wohl mit Preissn.
>
Zur Not nimmt man auch Nobelpreisträger.
http://www.youtube.com/watch?v=vZiltDCU8xo
http://www.youtube.com/watch?v=hNlHbyBCyH0
Ciao
Wolfram
--
Als Kortzfleysch einmal Wasser ließ,
Der Wind ihm dieses sackwärts blies.
> "Der Franze hat gsagt, neulich hams ihm Prügel angeboten. Er hat,
> sagt er, abgelehnt, aber sie ham ihn trotzdem verhaut."
Sehr geehrtes Finanzamt!
Nach reiflicher Überlegung habe ich beschlossen, nun doch
keine Steuern zu zahlen. Als wohlhabender Landwirt bin ich
nämlich dazu in der Lage, sehr gut für mich selbst zu sorgen!
Hochachtungsvoll!
Huber Sepp
mi":-)"ke
Du hast anscheinend die Anspielung nicht verstanden (ist auch schwer, ich
geb es zu). In Polizeiberichten habe ich des öfteren bei der Schilderung
von Alkoholkontrollen gelesen: "Wir boten ihm einen Alko-Test an."
Das liest sich, als hätten sie dem verdächtigen Autofahrer Pralinen
angeboten.
Ciao
Wolfram
--
Ich fand irgendwo die Aufschrift: "Man bittet den Ort so zu verlassen, wie
man ihn anzutreffen wünscht". Wenn doch die Erzieher des Lebens nur halb so
eindrucksvoll zu den Menschen sprächen wie die Hotelbesitzer!
KARL KRAUS
> Amsterdam rühmt sich, mehr Kanäle als Venedig zu haben.
Klingt plausibel: Grachten ist Plural, und mehr als ein Venedig
dürfte Amsterdam kaum haben.
mike
Najaaaa, als eigener Artikel stehts nicht drin, aber bei Volltextsuche
findest du es schon in der Tante Wiki:
http://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6nigsplatz_%28M%C3%BCnchen%29
Wolle
Polizeikontrolle. Der Polizist, leger: "Na, junger Mann, Alkohol? Drogen?"
Darauf dieser: "Ich hasse diese Bettelei!"
Wolle
> Gerald Fix wrote:
>
>> Amsterdam r�hmt sich, mehr Kan�le als Venedig zu haben.
>
> Klingt plausibel: Grachten ist Plural, und mehr als ein Venedig
> d�rfte Amsterdam kaum haben.
Jakarta hat deren auch viele. Die Holl�nder haben da in Batavia versucht,
ein Abbild Amsterdams zu schaffen, und da geh�rten auch die Grachten dazu.
Dummerweise ist das Klima auf Java sehr viel w�rmer als in Holland, so da�
die "Grachten", die man auch als Abwasserkan�le benutzt, schnell zu
stinkenden, morastigen Gew�ssern verkamen. Nicht sch�n, das.
Gr��e,
Frank
> Ich habe hier enige Jahre
> mitgelesen, und habe den Gef�hl, dass hierzugruppe ein
> gewisser Wiederstand gegen mehrere Punkte der letzten
> "Reform der deutschen Rechtschreibung".
Man l�ckt hier halt gerne wieder den Stachel, wider und wider.
("wider" und "wieder" sind in meinem Satz verwechselt, wie auch in
Deinem.)
--
gugelfug, m., sp�sze, unfug
GRIMM, Deutsches W�rterbuch
> Und obwohl Venedig offenbar nicht besonders viele Br�cken hat, schm�cken
> sich Dutzende St�dte mit der Aussage "hat mehr Br�cken als Venedig".
So nach dem Prinzip "$sommerfrische hat mehr Sandstrand als Albstadt"?
v"werkenntdaswortsommerfrischenoch?"G
--
"Lafontaine hatte recht! Aber Rechthaber k�nnen die Deutschen gar nicht
leiden. Deshalb sagt der Deutsche: Ja, der Lafontaine, der hat vielleicht
zwei Mal recht gehabt, wie oft will er denn noch recht haben? Da w�hl ich
doch lieber den Westerwelle, der hat noch nie recht gehabt!"
(Volker Pispers, "Bis neulich")
> Polizeikontrolle. Der Polizist, leger: "Na, junger Mann, Alkohol? Drogen?"
> Darauf dieser: "Ich hasse diese Bettelei!"
In der mir bekannten Version darauft dieser: "Danke, hab mich schon
eingedeckt!"
vG
--
"Zum Beispiel das Konzept einer Haftpflichtversicherung �berfordert den
Deutschen intellektuell v�llig. Ein Leben lang jedes Jahr 50 Euro
einzahlen - und dann passiert nie was! Da wird der Deutsche nerv�s!"
In die Sommerfrische fᅵhrt man bei uns immer noch.
Meine Eltern verstanden darunter keinen richtigen langen Urlaub weit
weg, sondern einen kᅵrzeren in geringerer Entfernung, wo es sich gut
baden und wandern lieᅵ und man mal nicht selber kochen und putzen
musste. Meistens wohnte man dann etwas beengt in Untermiete bei ner
alten Dame, die einen bemuddelte. So in etwa hab ich das auch
ᅵbernommen. Nur dass die ᅵlteren Vermieterinnen rar geworden sind.
Wolle
>>> P.s.
>>> Wenn ihr "Unaussprechlichen" schreibt, bedeutet das
>>> denn "Duden"?
>>
>> Nein, die Wikipedia.
>
> Danke. Das beruhigt mich! Ich habe hier enige Jahre
> mitgelesen, und habe den Gef�hl, dass hierzugruppe ein
> gewisser Wiederstand gegen mehrere Punkte der letzten
> "Reform der deutschen Rechtschreibung".
Dieser Satz kein Verb. Abgesehen davon versprechen sich die
Viagra-K�ufer zwar zweifellos Wiederstand; dass die aber hier so
dominant sein sollen, �berrascht mich denn doch.
Ciao
Toscha
--
Beauty lies in the eyes of the beerholder.
"Widerstand" wird aber trotzdem nicht mit "ie" geschrieben, auch nicht
nach der neuen Rechtschreibung.
Wolle
>> Dieser Satz kein Verb. Abgesehen davon versprechen sich die
>> Viagra-K�ufer zwar zweifellos Wiederstand; dass die aber hier so
>> dominant sein sollen, �berrascht mich denn doch.
>
> "Widerstand" wird aber trotzdem nicht mit "ie" geschrieben, auch nicht
> nach der neuen Rechtschreibung.
<mode /deiner Wahl/>
NEIN?!
</mode /deiner Wahl/>
Ciao
Toscha
--
Eine Null kann ein bestehendes Problem verzehnfachen.
> Thomas Schade schrieb:
>> Dieser Satz kein Verb. Abgesehen davon versprechen sich die
>> Viagra-Kᅵufer zwar zweifellos Wiederstand;
> "Widerstand" wird aber trotzdem nicht mit "ie" geschrieben,
> auch nicht nach der neuen Rechtschreibung.
Das hᅵngt davon ab, was er meint:
Ob es ihm widersteht, oder ob er ihm schon wieder steht.
j/\a
--
> Am 06.11.2009, 20:54 Uhr, schrieb Wolfram Teufel <wolle....@gmx.de>:
>
>> Thomas Schade schrieb:
>>> Dieser Satz kein Verb. Abgesehen davon versprechen sich die
>>> Viagra-Käufer zwar zweifellos Wiederstand;
>> "Widerstand" wird aber trotzdem nicht mit "ie" geschrieben,
>> auch nicht nach der neuen Rechtschreibung.
>
> Das hängt davon ab, was er meint:
> Ob es ihm widersteht, oder ob er ihm schon wieder steht.
>
"Widerstehst du dem Satan?"
"Steht der Deibel denn schon wieder?"
Ciao
Wolfram
--
Obertraubling - Ein Ort in der Nähe von Regensburg und nicht die
Bezeichnung für den Reichs-Winzerführer im Dritten Reich.
>> Danke. Das beruhigt mich! Ich habe hier enige Jahre
>> mitgelesen, und habe den Gef�hl, dass hierzugruppe ein
>> gewisser Wiederstand gegen mehrere Punkte der letzten
>> "Reform der deutschen Rechtschreibung".
> Dieser Satz kein Verb. Abgesehen davon versprechen sich
> die Viagra-K�ufer zwar zweifellos Wiederstand; dass die
> aber hier so dominant sein sollen, �berrascht mich denn
> doch.
Oohh, widerliche Buchstabierung. Und kein Verb am Ende.
Danke.
--
Gru�
Herluf Holdt
DK-3140
>Am Fri, 06 Nov 2009 21:34:32 +0100 schrieb Jakob Achterndiek:
>
>> Am 06.11.2009, 20:54 Uhr, schrieb Wolfram Teufel <wolle....@gmx.de>:
>>
>>> Thomas Schade schrieb:
>>>> Dieser Satz kein Verb. Abgesehen davon versprechen sich die
>>>> Viagra-Käufer zwar zweifellos Wiederstand;
>>> "Widerstand" wird aber trotzdem nicht mit "ie" geschrieben,
>>> auch nicht nach der neuen Rechtschreibung.
>>
>> Das hängt davon ab, was er meint:
>> Ob es ihm widersteht, oder ob er ihm schon wieder steht.
>>
>"Widerstehst du dem Satan?"
>"Steht der Deibel denn schon wieder?"
Das hängt davon ab, wie Jakob sagte.
Gruß Uwe
--
Wie spricht man denn das Leerzeichen mit Akut aus? "Hmp!" oder so?
vG o
L_
=== http://www.sicherheitslampe.de === OL
> On Fri, 6 Nov 2009 21:40:25 +0100, Wolfram Heinrich
> <in...@theodor-rieh.de> wrote:
>
>>Am Fri, 06 Nov 2009 21:34:32 +0100 schrieb Jakob Achterndiek:
>>
>>> Am 06.11.2009, 20:54 Uhr, schrieb Wolfram Teufel <wolle....@gmx.de>:
>>>
>>>> Thomas Schade schrieb:
>>>>> Dieser Satz kein Verb. Abgesehen davon versprechen sich die
>>>>> Viagra-Käufer zwar zweifellos Wiederstand;
>>>> "Widerstand" wird aber trotzdem nicht mit "ie" geschrieben,
>>>> auch nicht nach der neuen Rechtschreibung.
>>>
>>> Das hängt davon ab, was er meint:
>>> Ob es ihm widersteht, oder ob er ihm schon wieder steht.
>>>
>>"Widerstehst du dem Satan?"
>>"Steht der Deibel denn schon wieder?"
>
> Das hängt davon ab, wie Jakob sagte.
>
Na ja, wenn er hängt, steht er freilich nicht.
Ciao
Wolfram
--
Fleischsalat zeichnet sich dadurch aus, daß er nicht aus Fleisch besteht,
sondern aus Wurst, und daß er kein Salat ist, sondern eine Creme.
"Klein-Paris" scheint als spᅵttischer Spitzname fᅵr einige Stᅵdte und
Dᅵrfer verbreitet zu sein.
Andreas
Die WP ist eher der Voldemort unter den Nachschlagewerken.
Andreas
Erst Kognakbohnen und dann den Test?
> Wolfram Heinrich schrieb:
>> Du hast anscheinend die Anspielung nicht verstanden (ist auch schwer, ich
>> geb es zu). In Polizeiberichten habe ich des öfteren bei der Schilderung
>> von Alkoholkontrollen gelesen: "Wir boten ihm einen Alko-Test an."
>> Das liest sich, als hätten sie dem verdächtigen Autofahrer Pralinen
>> angeboten.
>
> Erst Kognakbohnen und dann den Test?
Wenn du eine Kognakbohne genüßlich im Mund zermampfst und dann in den
Alkomaten bläst, zeigt der so um die zwei Promille an, eher mehr.
Wenn man sinnvoll messen will, sollte man nach dem letzten Glas 20 Minuten
warten und vorher den Mund mit Wasser ausspülen.
Ciao
Wolfram
P. S.: POLIZIST - Sie, wenns jetzt net glei da neiblasn, na blas i. Und
dann is eahna Schein weg.
--
Der unerschütterliche Glaube ist keine Tugend, sondern ein Laster.
BERTRAND RUSSELL
Fᅵr Leipzig hat das jedenfalls Goethe zitiert in seinem "Faust":
"Mein Leipzig lob ich mir, es ist ein Klein-Paris und bildet seine Leute..."
Das ist wohl eher positiv als spᅵttisch gemeint.
Wolle
Die Unsᅵgliche hat einen einschlᅵgigen Artikel und nennt auᅵerdem:
- Dᅵsseldorf
- Frankfurt-Heddernheim
- Rottenburg-Ergenzingen
- Oberdischingen
- Gᅵstrow
- Gerbach/Pfalz
Schmᅵhlich vergessen wurden
- Konstanz
- Bukarest
- Eimsheim (Vg. Guntersblum)
und vermutlich eine ganze Reihe weiterer Menschenansiedlungen
sowie ein "Pauschalklub Klein-Paris" in Lᅵdingshausen.
Andreas
> Wolfram Heinrich schrieb:
>
>> Wenn du eine Kognakbohne genüßlich im Mund zermampfst und dann in den
>> Alkomaten bläst, zeigt der so um die zwei Promille an, eher mehr.
>> Wenn man sinnvoll messen will, sollte man nach dem letzten Glas 20 Minuten
>> warten und vorher den Mund mit Wasser ausspülen.
>
> In Erst-trinken-dann-Autofahren-Kreisen ist dafür aber Kaffee üblich.
>
Wie alles andere so nützt auch dies nichts.
Ciao
Wolfram
--
Der Franze hat gsagt, neulich hams ihm Prügel angeboten. Er hat, sagt er,
abgelehnt, aber sie ham ihn trotzdem verhaut.
> Wolfram Teufel schrieb:
>
>> Fᅵr Leipzig hat das jedenfalls Goethe zitiert in seinem "Faust":
>> "Mein Leipzig lob ich mir, es ist ein Klein-Paris und bildet seine
>> Leute..."
>> Das ist wohl eher positiv als spᅵttisch gemeint.
>
> Pfff!
:-)
> Das lallt ein trunkener, dummer Student.
;-)
> Ich habe schon immer bewundert, wie es Leipzig geschafft hat,
> den Vers so aus dem Kontext zu reiᅵen und positiv zu verkaufen.
:-p
j/\a
--
Wenn der betrunkene Student das sogar noch mitbekommen hat, muss ja wohl
doch etwas dran sein!
Wolle
Ich hatte es eher in Richtung "Angebote, die man nicht ablehnen kann"
interpretiert: der Franze hat die angebotenen Prügel zwar abgelehnt,
aber trotzdem bekommen, und der Huber Sepp wird wohl trotz seines
ablehnenden Schreibens kaum um die Steuerzahlungen herumgekommen sein.
Und das freundliche Alkoholtestangebot des Polizeibeamten abzulehnen,
hat nur zur Folge, daß die "Weinprobe" im nächstgelegenen Krankenhaus
mit der Spritze vorgenommen wird, mitsamt so auflockernden Spielen wie
"Auf einem Bein stehen", "Immer auf der Linie bleiben", und natürlich
dem absoluten Klassiker: "Wo ist meine Nase im Dunkeln?"... ;-)
mike
> Wolfram Heinrich schrieb:
>> Matthias Opatz:
>>> Wolfram Heinrich schrieb:
>>>
>>>> Wenn du eine Kognakbohne genüßlich im Mund zermampfst und dann in den
>>>> Alkomaten bläst, zeigt der so um die zwei Promille an, eher mehr.
>>>> Wenn man sinnvoll messen will, sollte man nach dem letzten Glas 20 Minuten
>>>> warten und vorher den Mund mit Wasser ausspülen.
>>>
>>> In Erst-trinken-dann-Autofahren-Kreisen ist dafür aber Kaffee üblich.
>>>
>> Wie alles andere so nützt auch dies nichts.
>
> Eben grad hat Wasser aber noch genützt ...
>
Es ging zuletzt um Methoden, das Meßergebnis nach unten zu verfälschen.
Anfangs war es um Methoden gegangen, das Meßergebnis zuverlässig zu machen.
Eben eingenommener konzentrierter Alkohol, in der Mundhöhle fein verteilt,
treibt das Meßergebnis künstlich nach oben.
Ciao
Wolfram
--
Vielleicht hat Gott selber mich zum Atheisten erwählt?
STANISLAW JERZY LEC
> Wolfram Teufel wrote:
>
>> Polizeikontrolle. Der Polizist, leger: "Na, junger Mann, Alkohol?
>> Drogen?" Darauf dieser: "Ich hasse diese Bettelei!"
>
> In der mir bekannten Version darauft dieser: "Danke, hab mich schon
> eingedeckt!"
Ein Polizist hält in Grenznähe ein vollbesetztes Auto an: "Schönen
guten Abend! Allgemeine Fahrzeugkontrolle -- Ihren Führerschein
und die Zulassung, bitte!". Der Fahrer schließt die Augen, überlegt
kurz, atmet tief durch, greift schließlich ins Handschuhfach, und
übergibt dem Beamten schweigend ein dickes Bündel 20-FRZ-Scheine.
"Was soll *das* denn? Wollten Sie mich damit etwa bestechen?" "Nein,
eigentlich wollte ich davon meinen Führerschein bezahlen." Daraufhin
dessen Ehefrau auf dem Beifahrersitz: "Glauben Sie ihm kein Wort, er
ist nämlich sterngranatenvoll!"
Von der Rückbank entfährt es dem enttäuschten, alterstauben Vater
der Frau: "Ich hab's ja gleich gesagt, daß wir mit dem gestohlenen
Fahrzeug nicht weit kommen werden!" Sein neben ihm sitzender Enkel
frägt daraufhin zaghaft den Polizisten: "Dürfen wir denn wenigstens
das Marihuana und die Zigaretten behalten?"
Der sichtlich schockierte Beamte sucht und findet die passenden
Worte: "Alles aussteigen!". Da tönt es dumpf aus dem Kofferraum
in gebrochenem Deutsch: "Sind wir schon über Grenze?".
mi":-))"ke
> On Fri, 6 Nov 2009 21:40:25 +0100, Wolfram Heinrich
> <in...@theodor-rieh.de> wrote:
>
>>Am Fri, 06 Nov 2009 21:34:32 +0100 schrieb Jakob Achterndiek:
>>
>>> Am 06.11.2009, 20:54 Uhr, schrieb Wolfram Teufel <wolle....@gmx.de>:
>>>
>>>> Thomas Schade schrieb:
>>>>> Dieser Satz kein Verb. Abgesehen davon versprechen sich die
>>>>> Viagra-Käufer zwar zweifellos Wiederstand;
>>>> "Widerstand" wird aber trotzdem nicht mit "ie" geschrieben,
>>>> auch nicht nach der neuen Rechtschreibung.
>>>
>>> Das hängt davon ab, was er meint:
>>> Ob es ihm widersteht, oder ob er ihm schon wieder steht.
>>>
>>"Widerstehst du dem Satan?"
>>"Steht der Deibel denn schon wieder?"
>
> Das hängt davon ab, wie Jakob sagte.
In Thomas' blaurautigem Zusammenhang ist es aber eindeutig klar:
"Wiederstand statt Abhängen!". :-)
mike
Meine erste Reaktion war ja "Was, bitte, sind Isa-ra-then?"
Die Isar f�llt bei mir wohl unter die schwer ungebr�uchlichen W�rter,
erst recht in Verbindung mit davon abseitigen St�dten. ;-)
Karsten
--
Freiheit stirbt | Fsayannes SF&F-Bibliothek:
Mit Sicherheit | http://fsayanne.tprac.de/
> v"werkenntdaswortsommerfrischenoch?"G
Ich kenne auch noch "frischwärts" aus einer Kolawerbung der späten
60er. Kurzes Gugeln verweist direkt auf ein Buch (bei Amazon) von
Markus Denkler (Hrsg.) -- ein broschiertes Audiobook (!) mit dem
wunderbaren Titel "frischwärts und unkaputtbar. Sprachverfall oder
Sprachwandel im Deutschen". Kennt das zufällig jemand hierzugruppe
und kann kurz darüber berichten?
mike
Jetzt habe ich doch tatsächlich "blaurautigem Zustand" gelesen.
>>In Thomas' blaurautigem Zusammenhang ist es aber eindeutig klar:
>>"Wiederstand statt Abh�ngen!". :-)
>
> Jetzt habe ich doch tats�chlich "blaurautigem Zustand" gelesen.
�hem ...
Ciao
Toscha
--
Beauty lies in the eyes of the beerholder.
>>> Es gibt eben Religionen, in denen man den Namen Gottes
>>> nicht aussprechen darf.
>>
>> Es ist eher so, da� die Anti-Wikip�dagogen ungern den Namen des Satans
>> aussprechen.
>
> N�, diese Bezeichnung der Unaussprechlichen kommt nur von Leuten die
> jede Kritik daran als Majet�tsbeleidigung empfinden.
�hm - welche Bezeichnung meinst Du jetzt?
vG
--
"80 Prozent der Deutschen sind f�r Mindestlohn und gegen den
Afghanistaneinsatz. Aber nur 14 Prozent w�hlen die Partei, die das so sieht
wie sie selber. 66 Prozent der Deutschen w�hlen eine Partei, die das genaue
Gegenteil von dem vertritt, was sie selbst vertreten. Das ist doch lustig,
oder?"
(Volker Pispers, "Bis neulich")
> Meine erste Reaktion war ja "Was, bitte, sind Isa-ra-then?"
Ja mei, des is a rathen.
Flashc: Wer im Usenet eine Aussage aus der Wikipedia belegt, dem wird
nicht nur hin und wieder mit dem pauschalen Totschlagargument
entgegengetreten, WP sei grundsätzlich keine seriöse Quelle. Daher der
Name "Unaussprechliche". Wer diesem quasi unvermeidlichen WP-Bashing aus
dem Weg gehen will, nimmt ihren Namen eben nicht in den Mund.
Andreas
Es ist mit der Wikipedia wie mit dem Deifl: Wenn man Umschreibungen oder
Decknamen benutzt, lenkt man die Aufmerksamkeit erst so richtig drauf.
"Teufel" wird im Hirn des Hörers sofort erkannt, "Gottseibeiuns" dauert 1
bis 10 Schaltungen länger und weckt Aufmerksamkeit.
Ich erinnere weiters an die Goethe-Ausgaben, in denen steht:
"Er aber, sags ihm, er kann mich im A... lecken."
Ciao
Wolfram
--
Wer ohne Rinde ist, der werfe das erste Schwein.