> Das lallt ein trunkener, dummer Student. > Ich habe schon immer bewundert, wie es Leipzig geschafft hat, > den Vers so aus dem Kontext zu reißen und positiv zu verkaufen.
Wenn der betrunkene Student das sogar noch mitbekommen hat, muss ja wohl doch etwas dran sein!
Andreas Höfeld wrote: > Wolfram Heinrich schrieb: >> Am Fri, 06 Nov 2009 12:26:23 +0100 schrieb Michael Schumacher: >>> Wolfram Heinrich wrote:
>>>> "Der Franze hat gsagt, neulich hams ihm Prügel angeboten. Er hat, >>>> sagt er, abgelehnt, aber sie ham ihn trotzdem verhaut." >>> Sehr geehrtes Finanzamt!
>>> Nach reiflicher Überlegung habe ich beschlossen, nun doch >>> keine Steuern zu zahlen. Als wohlhabender Landwirt bin ich >>> nämlich dazu in der Lage, sehr gut für mich selbst zu sorgen!
>>> Hochachtungsvoll! >>> Huber Sepp
>> Du hast anscheinend die Anspielung nicht verstanden (ist auch schwer, ich >> geb es zu). In Polizeiberichten habe ich des öfteren bei der Schilderung >> von Alkoholkontrollen gelesen: "Wir boten ihm einen Alko-Test an." >> Das liest sich, als hätten sie dem verdächtigen Autofahrer Pralinen >> angeboten.
> Erst Kognakbohnen und dann den Test?
Ich hatte es eher in Richtung "Angebote, die man nicht ablehnen kann" interpretiert: der Franze hat die angebotenen Prügel zwar abgelehnt, aber trotzdem bekommen, und der Huber Sepp wird wohl trotz seines ablehnenden Schreibens kaum um die Steuerzahlungen herumgekommen sein. Und das freundliche Alkoholtestangebot des Polizeibeamten abzulehnen, hat nur zur Folge, daß die "Weinprobe" im nächstgelegenen Krankenhaus mit der Spritze vorgenommen wird, mitsamt so auflockernden Spielen wie "Auf einem Bein stehen", "Immer auf der Linie bleiben", und natürlich dem absoluten Klassiker: "Wo ist meine Nase im Dunkeln?"... ;-)
Am Sat, 7 Nov 2009 15:15:14 +0100 schrieb Matthias Opatz:
> Wolfram Heinrich schrieb: >> Matthias Opatz: >>> Wolfram Heinrich schrieb:
>>>> Wenn du eine Kognakbohne genüßlich im Mund zermampfst und dann in den >>>> Alkomaten bläst, zeigt der so um die zwei Promille an, eher mehr. >>>> Wenn man sinnvoll messen will, sollte man nach dem letzten Glas 20 Minuten >>>> warten und vorher den Mund mit Wasser ausspülen.
>>> In Erst-trinken-dann-Autofahren-Kreisen ist dafür aber Kaffee üblich.
>> Wie alles andere so nützt auch dies nichts.
> Eben grad hat Wasser aber noch genützt ...
Es ging zuletzt um Methoden, das Meßergebnis nach unten zu verfälschen. Anfangs war es um Methoden gegangen, das Meßergebnis zuverlässig zu machen. Eben eingenommener konzentrierter Alkohol, in der Mundhöhle fein verteilt, treibt das Meßergebnis künstlich nach oben.
>> Polizeikontrolle. Der Polizist, leger: "Na, junger Mann, Alkohol? >> Drogen?" Darauf dieser: "Ich hasse diese Bettelei!"
> In der mir bekannten Version darauft dieser: "Danke, hab mich schon > eingedeckt!"
Ein Polizist hält in Grenznähe ein vollbesetztes Auto an: "Schönen guten Abend! Allgemeine Fahrzeugkontrolle -- Ihren Führerschein und die Zulassung, bitte!". Der Fahrer schließt die Augen, überlegt kurz, atmet tief durch, greift schließlich ins Handschuhfach, und übergibt dem Beamten schweigend ein dickes Bündel 20-FRZ-Scheine.
"Was soll *das* denn? Wollten Sie mich damit etwa bestechen?" "Nein, eigentlich wollte ich davon meinen Führerschein bezahlen." Daraufhin dessen Ehefrau auf dem Beifahrersitz: "Glauben Sie ihm kein Wort, er ist nämlich sterngranatenvoll!"
Von der Rückbank entfährt es dem enttäuschten, alterstauben Vater der Frau: "Ich hab's ja gleich gesagt, daß wir mit dem gestohlenen Fahrzeug nicht weit kommen werden!" Sein neben ihm sitzender Enkel frägt daraufhin zaghaft den Polizisten: "Dürfen wir denn wenigstens das Marihuana und die Zigaretten behalten?"
Der sichtlich schockierte Beamte sucht und findet die passenden Worte: "Alles aussteigen!". Da tönt es dumpf aus dem Kofferraum in gebrochenem Deutsch: "Sind wir schon über Grenze?".
Uwe Schickedanz wrote: > On Fri, 6 Nov 2009 21:40:25 +0100, Wolfram Heinrich > <i...@theodor-rieh.de> wrote:
>>Am Fri, 06 Nov 2009 21:34:32 +0100 schrieb Jakob Achterndiek:
>>> Am 06.11.2009, 20:54 Uhr, schrieb Wolfram Teufel <wolle.teu...@gmx.de>:
>>>> Thomas Schade schrieb: >>>>> Dieser Satz kein Verb. Abgesehen davon versprechen sich die >>>>> Viagra-Käufer zwar zweifellos Wiederstand; >>>> "Widerstand" wird aber trotzdem nicht mit "ie" geschrieben, >>>> auch nicht nach der neuen Rechtschreibung.
>>> Das hängt davon ab, was er meint: >>> Ob es ihm widersteht, oder ob er ihm schon wieder steht.
>>"Widerstehst du dem Satan?" >>"Steht der Deibel denn schon wieder?"
> Das hängt davon ab, wie Jakob sagte.
In Thomas' blaurautigem Zusammenhang ist es aber eindeutig klar: "Wiederstand statt Abhängen!". :-)
Ich kenne auch noch "frischwärts" aus einer Kolawerbung der späten 60er. Kurzes Gugeln verweist direkt auf ein Buch (bei Amazon) von Markus Denkler (Hrsg.) -- ein broschiertes Audiobook (!) mit dem wunderbaren Titel "frischwärts und unkaputtbar. Sprachverfall oder Sprachwandel im Deutschen". Kennt das zufällig jemand hierzugruppe und kann kurz darüber berichten?
>> On Fri, 6 Nov 2009 21:40:25 +0100, Wolfram Heinrich >> <i...@theodor-rieh.de> wrote:
>>>Am Fri, 06 Nov 2009 21:34:32 +0100 schrieb Jakob Achterndiek:
>>>> Am 06.11.2009, 20:54 Uhr, schrieb Wolfram Teufel <wolle.teu...@gmx.de>:
>>>>> Thomas Schade schrieb: >>>>>> Dieser Satz kein Verb. Abgesehen davon versprechen sich die >>>>>> Viagra-Käufer zwar zweifellos Wiederstand; >>>>> "Widerstand" wird aber trotzdem nicht mit "ie" geschrieben, >>>>> auch nicht nach der neuen Rechtschreibung.
>>>> Das hängt davon ab, was er meint: >>>> Ob es ihm widersteht, oder ob er ihm schon wieder steht.
>>>"Widerstehst du dem Satan?" >>>"Steht der Deibel denn schon wieder?"
>> Das hängt davon ab, wie Jakob sagte.
>In Thomas' blaurautigem Zusammenhang ist es aber eindeutig klar: >"Wiederstand statt Abhängen!". :-)
Jetzt habe ich doch tatsächlich "blaurautigem Zustand" gelesen.
> On Sat, 07 Nov 2009 16:43:22 +0100, Michael Schumacher <mi...@gmx.de> > wrote: >>In Thomas' blaurautigem Zusammenhang ist es aber eindeutig klar: >>"Wiederstand statt Abhängen!". :-)
> Jetzt habe ich doch tatsächlich "blaurautigem Zustand" gelesen.
Ähem ...
Ciao Toscha -- Beauty lies in the eyes of the beerholder.
Rüdiger Silberer wrote: >>> Es gibt eben Religionen, in denen man den Namen Gottes >>> nicht aussprechen darf.
>> Es ist eher so, daß die Anti-Wikipädagogen ungern den Namen des Satans >> aussprechen.
> Nö, diese Bezeichnung der Unaussprechlichen kommt nur von Leuten die > jede Kritik daran als Majetätsbeleidigung empfinden.
Ähm - welche Bezeichnung meinst Du jetzt?
vG
-- "80 Prozent der Deutschen sind für Mindestlohn und gegen den Afghanistaneinsatz. Aber nur 14 Prozent wählen die Partei, die das so sieht wie sie selber. 66 Prozent der Deutschen wählen eine Partei, die das genaue Gegenteil von dem vertritt, was sie selbst vertreten. Das ist doch lustig, oder?" (Volker Pispers, "Bis neulich")
> Am 08.11.2009 schrieb Volker Gringmuth: ... >>> Nö, diese Bezeichnung der Unaussprechlichen kommt nur von Leuten die >>> jede Kritik daran als Majetätsbeleidigung empfinden. >> Ähm - welche Bezeichnung meinst Du jetzt?
> "Unaussprechliche". Niemals, hat, nach meiner Kenntnis, ein Kritiker der > Wikipedia behauptet, man dürfe sie nicht nennen. Es wird nur hin und > wieder dem Glauben entgegen getreten, es wäre etwas schon deshalb wahr, > weil es in der Wikipedia steht.
Flashc: Wer im Usenet eine Aussage aus der Wikipedia belegt, dem wird nicht nur hin und wieder mit dem pauschalen Totschlagargument entgegengetreten, WP sei grundsätzlich keine seriöse Quelle. Daher der Name "Unaussprechliche". Wer diesem quasi unvermeidlichen WP-Bashing aus dem Weg gehen will, nimmt ihren Namen eben nicht in den Mund.
> Rüdiger Silberer schrieb: >> Am 08.11.2009 schrieb Volker Gringmuth: > ... >>>> Nö, diese Bezeichnung der Unaussprechlichen kommt nur von Leuten die >>>> jede Kritik daran als Majetätsbeleidigung empfinden. >>> Ähm - welche Bezeichnung meinst Du jetzt?
>> "Unaussprechliche". Niemals, hat, nach meiner Kenntnis, ein Kritiker der >> Wikipedia behauptet, man dürfe sie nicht nennen. Es wird nur hin und >> wieder dem Glauben entgegen getreten, es wäre etwas schon deshalb wahr, >> weil es in der Wikipedia steht.
> Flashc: Wer im Usenet eine Aussage aus der Wikipedia belegt, dem wird > nicht nur hin und wieder mit dem pauschalen Totschlagargument > entgegengetreten, WP sei grundsätzlich keine seriöse Quelle. Daher der > Name "Unaussprechliche". Wer diesem quasi unvermeidlichen WP-Bashing aus > dem Weg gehen will, nimmt ihren Namen eben nicht in den Mund.
Es ist mit der Wikipedia wie mit dem Deifl: Wenn man Umschreibungen oder Decknamen benutzt, lenkt man die Aufmerksamkeit erst so richtig drauf. "Teufel" wird im Hirn des Hörers sofort erkannt, "Gottseibeiuns" dauert 1 bis 10 Schaltungen länger und weckt Aufmerksamkeit. Ich erinnere weiters an die Goethe-Ausgaben, in denen steht: "Er aber, sags ihm, er kann mich im A... lecken."
>>> [...] nicht nur hin und wieder mit dem pauschalen Totschlagargument >>> entgegengetreten, WP sei grundsätzlich keine seriöse Quelle. Daher der >>> Name "Unaussprechliche". Wer diesem quasi unvermeidlichen WP-Bashing aus >>> dem Weg gehen will, nimmt ihren Namen eben nicht in den Mund. >> Und wenn man jegliche Kritik an etwas abwürgen will, dann nennt man es >> Bashing.
> "Das ist indiskutabel, weil es in der Wikipedia steht" hat den > Ehrentitel "Kritik" nicht verdient.
> Sogar der Papst hat manchmal recht.
Der Satz "Give me 10 minutes, then check it in Wikipedia" gilt leider dennoch. Klar, weitere 10 Minuten später ist es dann meist wieder weg. Wenn's gar <schudder> nicht Relevant(tm) war, wahrscheinlich noch schneller ;-)
>> Rüdiger Silberer schrieb: >>> Am 08.11.2009 schrieb Volker Gringmuth: >> ... >>>>> Nö, diese Bezeichnung der Unaussprechlichen kommt nur von Leuten die >>>>> jede Kritik daran als Majetätsbeleidigung empfinden. >>>> Ähm - welche Bezeichnung meinst Du jetzt? >>> "Unaussprechliche". Niemals, hat, nach meiner Kenntnis, ein Kritiker der >>> Wikipedia behauptet, man dürfe sie nicht nennen. Es wird nur hin und >>> wieder dem Glauben entgegen getreten, es wäre etwas schon deshalb wahr, >>> weil es in der Wikipedia steht. >> Flashc: Wer im Usenet eine Aussage aus der Wikipedia belegt, dem wird >> nicht nur hin und wieder mit dem pauschalen Totschlagargument >> entgegengetreten, WP sei grundsätzlich keine seriöse Quelle. Daher der >> Name "Unaussprechliche". Wer diesem quasi unvermeidlichen WP-Bashing aus >> dem Weg gehen will, nimmt ihren Namen eben nicht in den Mund.
> Und wenn man jegliche Kritik an etwas abwürgen will, dann nennt man es > Bashing.
Das ist wohl wahr.
Aber nicht alles, was Bashing genannt wird, war Kritik. Kritik wartet mit Argumenten auf, deshalb ist sie mühsam. Wikipedia-Kritik in diesem Sinne ist mir bisher eher selten untergekommen, und von dir, wenn ich mich recht erinnere, gar nicht.
> | Es wird nur hin und wieder dem Glauben entgegen getreten, es wäre > | etwas schon deshalb wahr, weil es in der Wikipedia steht.
Es ist immer wieder dieselbe uralte Erfahrung: Die, die meinen, dem Glauben (oder Unglauben) anderer meinen entgegentreten zu müssen, haben sich diesen [Un]glauben oft nur sehr unzureichend wahrgenommen.
Andreas
PS: "entgegentreten" wird in allen üblichen RS-Varianten zusammen geschrieben. Wieder eine reformbedingte GZS-Konfusion.
On Wed, 11 Nov 2009 19:24:56 +0100, "Walter P. Zaehl"
<spamsin...@zaehl.de> wrote: >Der Satz "Give me 10 minutes, then check it in Wikipedia" >gilt leider dennoch. >Klar, weitere 10 Minuten später ist es dann meist wieder weg. >Wenn's gar <schudder> nicht Relevant(tm) war, wahrscheinlich >noch schneller ;-)
Stimmt das?
Wenn ich etwas ändere, dann wird es einige Zeit nur in der ungesichteten Version angezeigt. Otto Normalanwender sieht die erst mal gar nicht, er muss sie extra aufrufen.
<lispamat...@yahoo.de> wrote: >"Das ist indiskutabel, weil es in der Wikipedia steht" hat den >Ehrentitel "Kritik" nicht verdient.
Korrekt. Allerdings heißt es (in der Wikipedia) "Wikipedia" ist keine Quelle. Deshalb sollte man differenzieren. Man kann sicher einen WP-Artikel zur Unterstützung einer Position heranziehen, er ist aber keinesfalls ein Beweis für die Richtigkeit oder Falschheit einer Aussage.
Dies gilt natürlich ebenso für Print-Lexika. "Steht in Meyers Universal-Lexikon" ist ein starkes Indiz, aber niemals ein Beweis.
Da aber das Meyers als WP-Quelle zulässig ist, hate ich sogar schon mal den Fall, daß ich ernsthaft mit einem Fachfremden argumentieren mußte, der meine (richtige) Aussage auf der Grundlage eines alten Meyers-Artikels zum Falschen hin verändert hatte.
Zusammenfassend also: "Steht so in der Wikipedia" ist ein Indiz (und Anhaltspunkt für weitere Recherche), aber kein ein Beweis.
<gerald....@t-online.de> wrote: >On Wed, 11 Nov 2009 19:24:56 +0100, "Walter P. Zaehl" ><spamsin...@zaehl.de> wrote:
>>Der Satz "Give me 10 minutes, then check it in Wikipedia" >>gilt leider dennoch. >>Klar, weitere 10 Minuten später ist es dann meist wieder weg. >>Wenn's gar <schudder> nicht Relevant(tm) war, wahrscheinlich >>noch schneller ;-)
>Stimmt das?
>Wenn ich etwas ändere, dann wird es einige Zeit nur in der >ungesichteten Version angezeigt. Otto Normalanwender sieht die >erst mal gar nicht, er muss sie extra aufrufen.
On Thu, 12 Nov 2009 17:39:48 +0100, Uwe Schickedanz
<Uwe_usenet.s...@nurfuerspam.de> wrote: >>Wenn ich etwas ändere, dann wird es einige Zeit nur in der >>ungesichteten Version angezeigt. Otto Normalanwender sieht die >>erst mal gar nicht, er muss sie extra aufrufen.
>>>Wenn ich etwas ändere, dann wird es einige Zeit nur in der >>>ungesichteten Version angezeigt. Otto Normalanwender sieht die >>>erst mal gar nicht, er muss sie extra aufrufen.
>Gegen Vandalismus wird man sich schwer schützen können. Aber ich >halte die Regelung mit den gesichteten/ungesichteten Verisonen >auch für gelungen.
Vandalismus ist nur die eine Seite der Medaille. Die andere sind anonyme Änderungen ohne jegliche Quellenangabe. Ich verstehe die aktuell gehypte Kritik an der Wikipedia nicht wirklich. Sie ist nicht die beste aller Welten, klar, aber in der Regel funktionieren die Kontrollmechanismen. Und ob die durch ein "nicht so altbackenes, mehr Web2.0iges Interface" möglicherweise einen Gewinn für das Projekt darstellen würden, sei dahingestellt. Ich persönlich sehe jemanden, der Wissen einbringen möchte und dazu sich mit der gegebenen Struktur auseinandersetzt als wertvoller an.
> On Wed, 11 Nov 2009 19:24:56 +0100, "Walter P. Zaehl" > <spamsin...@zaehl.de> wrote:
>>Der Satz "Give me 10 minutes, then check it in Wikipedia" >>gilt leider dennoch. >>Klar, weitere 10 Minuten später ist es dann meist wieder weg. >>Wenn's gar <schudder> nicht Relevant(tm) war, wahrscheinlich >>noch schneller ;-)
> Stimmt das?
> Wenn ich etwas ändere, dann wird es einige Zeit nur in der > ungesichteten Version angezeigt. Otto Normalanwender sieht die > erst mal gar nicht, er muss sie extra aufrufen.
Den Satz möchtest Du vielleicht nochmal edieren - ich verstehe ihn nicht.
> __ > Viele Grüße > Gerald Fix
Und vielleicht einen echten Signaturtrenner verwenden (-- ).
-- GOGELN, vb., flattern, sich (schwankend) hin und her bewegen, gaukelei treiben, gesticulari. zur herkunft vgl. gogel, adj., und gaukeln, vb.; in fast allen mundarten verbreitet, literarisch bis ins 17. jh. bezeugt; s. auch gugeln und gageln. GRIMM, Deutsches Wörterbuch
> Allerdings heißt es (in der Wikipedia) "Wikipedia" ist keine > Quelle.
Das ist das Gegenmittel gegen das zitierte "schau mal in 10 Minuten in die Wikipedia".
> Zusammenfassend also: "Steht so in der Wikipedia" ist ein Indiz (und > Anhaltspunkt für weitere Recherche), aber kein ein Beweis.
Natürlich, was denn sonst - wie bei allen anderen Quellen auch. Wenn man die gesamte einschlägige Fachliteratur zu einem Thema sichtet, dann weiß man immer noch erst, was die verbreiteten Ansichten unter Fachleuten sind, aber nicht die "Wahrheit". Beweise gibt es nur in der Mathematik.
>>>>Wenn ich etwas ändere, dann wird es einige Zeit nur in der >>>>ungesichteten Version angezeigt. Otto Normalanwender sieht die >>>>erst mal gar nicht, er muss sie extra aufrufen.
>>Gegen Vandalismus wird man sich schwer schützen können. Aber ich >>halte die Regelung mit den gesichteten/ungesichteten Verisonen >>auch für gelungen.
>Vandalismus ist nur die eine Seite der Medaille. Die andere sind >anonyme Änderungen ohne jegliche Quellenangabe. >Ich verstehe die aktuell gehypte Kritik an der Wikipedia nicht >wirklich. Sie ist nicht die beste aller Welten, klar, aber in der >Regel funktionieren die Kontrollmechanismen. >Und ob die durch ein "nicht so altbackenes, mehr Web2.0iges Interface" 1) >möglicherweise einen Gewinn für das Projekt darstellen würden, sei >dahingestellt. >Ich persönlich sehe jemanden, der Wissen einbringen möchte und dazu >sich mit der gegebenen Struktur auseinandersetzt als wertvoller an.