Milchm�dchen begegnen uns nicht mehr, Milchm�dchenrechnungen aber
immer wieder. Der Begriff bezeichnet eine �berlegung, die auf einem
Trugschluss beruht. H�ufig wird er mit Blick auf mangelhafte
Kalkulationen oder unprofessionell geplante Projekte verwendet.Als
literarischer Vater der Redewendung gilt der franz�sische
Fabeldichter Jean de La Fontaine (1621-1695). In seiner Erz�hlung
�Das Milchm�dchen und der Milchtopf� rechnet sich eine
Milchverk�uferin auf dem Weg zum Markt aus, was sie alles mit dem
bald verdienten Geld kaufen kann. Voller Vorfreude beginnt sie zu
h�pfen - und versch�ttet die Milch.
Der deutsche Schriftsteller Johann Wilhelm Gleim (1719-1803) griff
die Idee auf: �Und von dem Kopfe f�llt der Topf, das baare Geld. Und
Kalb und Kuh und Reichthum und Vergn�gen, sieht nun das arme Weib vor
sich in Scherben liegen�, hei�t es in seiner Fabel �Die
Milchfrau�.
Ich wei� zwar nicht, welcher Halbprimat DPA reitet, �ber Milchm�dchen zu
philosophieren, aber vielleicht wird ja ein luschtiger Thread draus.
Carsten
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< Herr Lehrer, ich wei� was! >
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Wer reitet so sp�t durch Nacht und Wind,
die DPA mit nem adoptierten Kind.
Milchm�dchen hei�t das neueste
und ist nicht grad das Schl�ueste.
...
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Ciao, Ned.
Wenn das M�dchen von der Milch auch schlau w�r
Wo zum Deibel k�m dann d' Pointe g'nau her?
Gruss
Walter
> Wenn das M�dchen von der Milch auch schlau w�r
> Wo zum Deibel k�m dann d' Pointe g'nau her?
Wenn ihr hier schon macht Gedichte,
dann seht auch zu, da� euch Apostrophen nicht machen die Pointe zunichte.
Son Gedicht ist ja gar nicht schwer zu machen,
es mu� sich nur alles hinten reimen, und am Ende mu� man dr�ber lachen.
So w�nschen wir zu diesem Feste
euch allen und so weiter stets viel Gl�ck und nur das Allerallerbes