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Klemmi-Kommissar?

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Marko Renner

unread,
May 10, 2013, 10:26:26 AM5/10/13
to
Weiᅵ jemand, was das sein soll?
"Um einen Flammentod aufzuklᅵren, muss Klemmi-Kommissar Borowski mit
einer sehr offenherzigen Dᅵnin klarkommen."

<http://www.spiegel.de/kultur/tv/kieler-tatort-ueber-daenische-minderheit-mit-axel-milberg-a-896293.html>

Marko

Lothar Frings

unread,
May 10, 2013, 10:45:37 AM5/10/13
to
Marko Renner tat kund:

> Weiß jemand, was das sein soll?
> "Um einen Flammentod aufzuklären, muss Klemmi-Kommissar Borowski mit
> einer sehr offenherzigen Dänin klarkommen."

Ich kenne "Klemmi" für einen gehemmten Menschen,
kommt wohl von "verklemmt".

Dorothee Hermann

unread,
May 10, 2013, 10:47:46 AM5/10/13
to
Soll wohl eine Verballhornung [1] des Originalwortes 'verklemmt' sein.

Die Figur des Kommissars ist als etwas introvertierter, nicht seine
Gefᅵhle zeigender, in seinem Verhalten nicht ungezwungener (oder auch
nicht kᅵnnender) 'verklemmter' Mensch angelegt.


Dorothee
[1] Verballhornung = gewollte Verdrehung/Verniedlichung des Wortes
http://de.wiktionary.org/wiki/Verballhornung

Stefan Enzinger

unread,
May 10, 2013, 8:19:07 PM5/10/13
to
On 2013-05-10 16:47, Dorothee Hermann wrote:

> [1] Verballhornung = gewollte Verdrehung/Verniedlichung des Wortes
> http://de.wiktionary.org/wiki/Verballhornung

/- Zitat von Wiktionary
|Bedeutungen:
| [1] etwas, das durch vermeintliches Verbessern verschlimmert wurde
\

Klingt ja nicht gerade nach "gewollt" oder "verniedlicht"
Ich mag jetzt nicht den Wikipedia Artikel ausgraben, aber geht das Wort
nicht auf einen Herrn Ballhorn zurᅵck, der ein Gesetzbuch mit einer
Neuauflage verbessern wollte. Dummerweise hatte seine Version mehr
Fehler als das Original.

lg

Marko Renner

unread,
May 11, 2013, 9:32:18 AM5/11/13
to
Am 10.05.2013 16:47, schrieb Dorothee Hermann:
> Am 10.05.2013 16:26, schrieb Marko Renner:
>
>> Weiᅵ jemand, was das sein soll?
>> "Um einen Flammentod aufzuklᅵren, muss Klemmi-Kommissar Borowski mit
>> einer sehr offenherzigen Dᅵnin klarkommen."
>> <http://www.spiegel.de/kultur/tv/kieler-tatort-ueber-daenische-minderheit-mit-axel-milberg-a-896293.html>
>
> Soll wohl eine Verballhornung [1] des Originalwortes 'verklemmt' sein.
>
> Die Figur des Kommissars ist als etwas introvertierter, nicht seine
> Gefᅵhle zeigender, in seinem Verhalten nicht ungezwungener (oder auch
> nicht kᅵnnender) 'verklemmter' Mensch angelegt.

Ah ja. Da wollte also jemand ein besonders niedliches Wort gebrauchen.
Ich sehe gerade googelnderweise, Herr Taschenbier wurde auch mal als
Klemmi bezeichnet.

Marko

Marko Renner

unread,
May 11, 2013, 9:34:34 AM5/11/13
to
Am 11.05.2013 02:19, schrieb Stefan Enzinger:
> On 2013-05-10 16:47, Dorothee Hermann wrote:
>
>> [1] Verballhornung = gewollte Verdrehung/Verniedlichung des Wortes
>> http://de.wiktionary.org/wiki/Verballhornung

So verstehe ich das auch.

> /- Zitat von Wiktionary
> |Bedeutungen:
> | [1] etwas, das durch vermeintliches Verbessern verschlimmert wurde
> \

So nicht. Und die angegebenen Beispiele passen auch eher zur
ersten Erklᅵrung.

Marko

Dorothee Hermann

unread,
May 11, 2013, 10:03:22 AM5/11/13
to
Am 11.05.2013 02:19, schrieb Stefan Enzinger:

>> [... Klemmi-Kommissar]
>> Soll wohl eine Verballhornung [1] des Originalwortes 'verklemmt'
>> sein.
>> [1] Verballhornung = gewollte Verdrehung/Verniedlichung des Wortes
>> http://de.wiktionary.org/wiki/Verballhornung

> /- Zitat von Wiktionary
> |Bedeutungen:
> | [1] etwas, das durch vermeintliches Verbessern verschlimmert wurde
> \
> Klingt ja nicht gerade nach "gewollt" oder "verniedlicht"

Ich habe den Link genannt, falls jemandem das Wort "Verballhornung"
nicht gelᅵufig ist. Dort kannst Du auf Verweise klicken
http://www.dwds.de/?qu=Verballhornung
findest dann Beispiele unter "DWDS Wᅵrterbuch, Etymologisches Wᅵrterbuch
(nach Pfeifer), Openthesaurus" und kannst Dich kundiger machen.

> Ich mag jetzt nicht den Wikipedia Artikel ausgraben ...

"Ausgraben"? Es ist nur ein Klick auf den genannten Link ;-)
http://de.wikipedia.org/wiki/Verballhornung
und dort findest Du "Verballhornung bezeichnet den (misslungenen)
Versuch, einen Text wiederzugeben, sodass das Resultat einen anderen
Sinn ergibt. Dies erfolgt oft mutwillig zu parodistischen Zwecken".

> ... aber geht das Wort nicht auf einen Herrn Ballhorn zurᅵck, der
> ein Gesetzbuch mit einer Neuauflage verbessern wollte. Dummerweise
> hatte seine Version mehr Fehler als das Original.

Na ja - eigentlich ging es um den 'Klemmi-Kommissar', aber wenn Du
jetzt auf 'verballhornen' und den Herrn Balhorn willst, dann hast Du
fast richtig zusammengefasst:
Der sehr jugendliche Balhorn ᅵbernahm die Druckerei seines Vaters,
druckte unter anderem eine ᅵbersetzte Fassung des Lᅵbischen Rechts
('Stadt Lᅵbeck'). Dieses ᅵbersetzte Werk, Wikipedia spricht da
vorsichtig von "unzureichend ᅵberarbeitete hochdeutsche Fassung", war
wohl nicht so gut gelungen, trug wie alle Bᅵcher auf dem Titelblatt
Hinweise zu ᅵbersetzer und Drucker.
In diesem Fall also: "Auffs Newe ᅵbersehen/Corrigieret/und aus alter
Sechsischer Sprach in Hochteudsch gebracht" - was spᅵter zu
"verballhornen" wurde:
http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Balhorn1586.jpg


Dorothee

Dorothee Hermann

unread,
May 11, 2013, 10:03:25 AM5/11/13
to
Am 11.05.2013 15:34, schrieb Marko Renner:
> Am 11.05.2013 02:19, schrieb Stefan Enzinger:
>> On 2013-05-10 16:47, Dorothee Hermann wrote:

>>> [1] Verballhornung = gewollte Verdrehung/Verniedlichung des Wortes

> So verstehe ich das auch.

>>> http://de.wiktionary.org/wiki/Verballhornung
>> /- Zitat von Wiktionary
>> |Bedeutungen:
>> | [1] etwas, das durch vermeintliches Verbessern verschlimmert wurde
>> \

> So nicht. Und die angegebenen Beispiele passen auch eher zur
> ersten Erklᅵrung.

Ich kann in der 'Versionsgeschichte' des Wikipedia-Eintrags leider nicht
finden, 'wann' diese Definition geschehen ist - denn ich vermute, es ist
lᅵnger her und die 'Umschreibung' hat sich etwas in eine bestimmte
Richtung verᅵndert.


Dorothee

Dorothee Hermann

unread,
May 11, 2013, 10:03:28 AM5/11/13
to
Am 11.05.2013 15:32, schrieb Marko Renner:

[... Klemmi-Kommissar Borowski]
>> Soll wohl eine Verballhornung [1] des Originalwortes 'verklemmt' sein.
>> Die Figur des Kommissars ist als etwas introvertierter, nicht seine
>> Gefᅵhle zeigender, in seinem Verhalten nicht ungezwungener (oder auch
>> nicht kᅵnnender) 'verklemmter' Mensch angelegt.

> Ah ja. Da wollte also jemand ein besonders niedliches Wort gebrauchen.

Da hatte einer seinen lockeren Tag! Passiert!
'Grausam' auch: Da wurden wir von einem ᅵlteren Herrn frᅵhlich-forsch
mit 'Na, Kiddies' angesprochen *gg*

> Ich sehe gerade googelnderweise, Herr Taschenbier wurde auch mal als
> Klemmi bezeichnet.

Oh, der war mir nicht so momentan - aber tatsᅵchlich:
"Als der verklemmte Regenschirmkonstrukteur Herr Taschenbier... "
und "Klemmi Taschenbier" gefunden!
;-)


Dorothee

Lothar Frings

unread,
May 12, 2013, 6:41:37 AM5/12/13
to
Marko Renner tat kund:

> Ah ja. Da wollte also jemand ein besonders niedliches Wort gebrauchen.

Irgendein in die Jahre gekommener Spiegel-Heini
wollte, wie es aussieht,"hip rüberkommen". Ich hörte übrigens
auch schon "Hemmi".

Paul Ney

unread,
May 12, 2013, 12:05:51 PM5/12/13
to

"Marko Renner" <marko....@gmx.de> schrieb am 10.05.2013 16:26 den
Newsbeitrag news:518d0343$0$6577$9b4e...@newsspool3.arcor-online.net

> Weiß jemand, was das sein soll?
> "Um einen Flammentod aufzuklären, muss Klemmi-Kommissar Borowski mit
> einer sehr offenherzigen Dänin klarkommen."
>
> <http://www.spiegel.de/kultur/tv/kieler-tatort-ueber-daenische-minderheit-mit-axel-milberg-a-896293.html>

Nach dem Muster wäre Klammi der Klammheimliche ;-)
Geht's noch?

MfG, PY [Paul_Ney/at/t-online.de]

Daniela Duerbeck

unread,
May 14, 2013, 7:49:27 PM5/14/13
to
Dorothee Hermann wrote:

> Soll wohl eine Verballhornung [1] des Originalwortes 'verklemmt' sein.

Ja, so wᅵrde ich das auch sehen.

>
> Die Figur des Kommissars ist als etwas introvertierter, nicht seine
> Gefᅵhle zeigender, in seinem Verhalten nicht ungezwungener (oder auch
> nicht kᅵnnender) 'verklemmter' Mensch angelegt.

Sehr nett ausgedrᅵckt. Ich mag deshalb die Borowski-Tatorte nicht.
Ich finde die Figur "Borowski" einfach zu unsympatisch.

Bᅵrne hingegen ist auch arrogant, aber lustig. OK, diese Tatorte sind
aber auch ein ganz anderes Genre.

Viele Grᅵᅵe von Dani

Dorothee Hermann

unread,
May 15, 2013, 5:33:50 AM5/15/13
to
Am 15.05.2013 01:49, schrieb Daniela Duerbeck:
> Am 10.05.2013 16:47, schrieb Dorothee Hermann:
>> Soll wohl eine Verballhornung [1] des Originalwortes 'verklemmt' sein.
> Ja, so wᅵrde ich das auch sehen.

>> Die Figur des Kommissars ist als etwas introvertierter, nicht seine
>> Gefᅵhle zeigender, in seinem Verhalten nicht ungezwungener (oder auch
>> nicht kᅵnnender) 'verklemmter' Mensch angelegt.

> Sehr nett ausgedrᅵckt.

'Nett'? Nᅵ.
Ich seh den so.

> Ich mag deshalb die Borowski-Tatorte nicht. Ich finde die Figur
> "Borowski" einfach zu unsympatisch.

Die allermeisten Krimis sind ungeheuer realistisch und nahe an der
Wirklichkeit (!), deshalb werden die Figuren auch 'wie im richtigen
Leben' mit Ecken und Kanten dargestellt. Zumindest so, wie sich der
Autor das vorstellt.
'Borowski' ist fᅵr mich noch einer der sympathischsten Typen.


Dorothee
--
"Dieser Post kᅵnnte geringfᅵgige Mengen an Ironie enthalten, doch wurde
auf Emoticons, Inflektive oder den doppelten Zirkumflex verzichtet".
Xrvar Nuahat jbure.

Lothar Frings

unread,
May 15, 2013, 5:51:52 AM5/15/13
to
Daniela Duerbeck tat kund:

> Dorothee Hermann wrote:

> > Die Figur des Kommissars ist als etwas introvertierter, nicht seine
> > Gefühle zeigender, in seinem Verhalten nicht ungezwungener (oder auch
> > nicht könnender) 'verklemmter' Mensch angelegt.
>
> Sehr nett ausgedrückt. Ich mag deshalb die Borowski-Tatorte nicht.
> Ich finde die Figur "Borowski" einfach zu unsympatisch.

Ich finde ihn einfach zu lahmarschig für eine Unterhaltungssendung.
"Der brennende Mann" war mein erster und letzter "Borowski".

>
> Börne hingegen ist auch arrogant, aber lustig. OK, diese Tatorte sind
> aber auch ein ganz anderes Genre.

Die aus Münster sehe ich mir im Gegensatz zu anderen
an, ohne aufs Thema zu achten.

Lothar Frings

unread,
May 15, 2013, 5:55:20 AM5/15/13
to
Dorothee Hermann tat kund:

> Die allermeisten Krimis sind ungeheuer realistisch und nahe an der
> Wirklichkeit (!),

...nicht unbedingt an der auf diesem Planeten,
aber es gibt ja genug andere...

> deshalb werden die Figuren auch 'wie im richtigen
> Leben' mit Ecken und Kanten dargestellt. Zumindest so, wie sich der
> Autor das vorstellt.

Wenn diese Autoren öfter mal auf richtige
Menschen treffen würden, wären die Krimis
sehr langweilig.

Dorothee Hermann

unread,
May 15, 2013, 6:03:55 AM5/15/13
to
Am 15.05.2013 11:55, schrieb Lothar Frings:

>> Die allermeisten Krimis sind ungeheuer realistisch und nahe an der
>> Wirklichkeit (!),

> ...nicht unbedingt an der auf diesem Planeten,
> aber es gibt ja genug andere...

Kannst Du die Sig nicht sehen? Ist mir schon mal aufgefallen - denn dann
mach ich wieder gelbe Grinsegesichter ;-)
Sig-Text war:
"Dieser Post kᅵnnte geringfᅵgige Mengen an Ironie enthalten, doch wurde
auf Emoticons, Inflektive oder den doppelten Zirkumflex verzichtet".
Xrvar Nuahat jbure"

>> deshalb werden die Figuren auch 'wie im richtigen
>> Leben' mit Ecken und Kanten dargestellt. Zumindest so, wie sich der
>> Autor das vorstellt.

> Wenn diese Autoren ᅵfter mal auf richtige
> Menschen treffen wᅵrden, wᅵren die Krimis
> sehr langweilig.

JaNein/Vielleicht/Wahrscheinlich - aber warum sind dann 'Wallander und
Co.' so interessant und gern gesehen?


Dorothee
--
Ein Buch ist sowieso der beste Film!

Lothar Frings

unread,
May 15, 2013, 6:27:16 AM5/15/13
to
Dorothee Hermann tat kund:

> Am 15.05.2013 11:55, schrieb Lothar Frings:
>
> >> Die allermeisten Krimis sind ungeheuer realistisch und nahe an der
> >> Wirklichkeit (!),
> > ...nicht unbedingt an der auf diesem Planeten,
> > aber es gibt ja genug andere...
>
> Kannst Du die Sig nicht sehen? Ist mir schon mal aufgefallen - denn dann
> mach ich wieder gelbe Grinsegesichter ;-)

Nee, laß mal, es war ja dick genug aufgetragen.
Keiner hält Fernsehkrimis für realistisch.

[...]

> > Wenn diese Autoren öfter mal auf richtige
> > Menschen treffen würden, wären die Krimis
> > sehr langweilig.
>
> JaNein/Vielleicht/Wahrscheinlich - aber warum sind dann 'Wallander und
> Co.' so interessant und gern gesehen?

Letzteres übersteigt meine Erkenntnisfähigkeit.
Ich weiß auch nicht, wie jemand, der etwas wie
"Der Chronist der Winde" schreiben kann, so einen
Dreck wie "Hunde von Riga" absondert. Das muß
aus zwei verschiedenen Öffnungen kommen. Oder Mankell
ist vielleicht ein Autorenkollektiv, oder eine
Figur wie Thaddeus Beaumont/George Stark.

Florian Ritter

unread,
May 15, 2013, 8:10:39 AM5/15/13
to
On 15 Mai, 01:49, Daniela Duerbeck <daniela.duerb...@gmx.de> wrote:

> > Die Figur des Kommissars ist als etwas introvertierter, nicht seine
> > Gefühle zeigender, in seinem Verhalten nicht ungezwungener (oder auch
> > nicht könnender) 'verklemmter' Mensch angelegt.
>
> Sehr nett ausgedrückt. Ich mag deshalb die Borowski-Tatorte nicht.
> Ich finde die Figur "Borowski" einfach zu unsympatisch.
>
> Börne hingegen ist auch arrogant, aber lustig. OK, diese Tatorte sind
> aber auch ein ganz anderes Genre.

Nämlich weniger Krimi als Kinderbelustigungsstunde (mit Realität hat
die ständige Einmischung eines forensischen Pathologen in Ermittlungen
der Polizei nix zum Thun).
Die Figur Börne ist ganz witzig angelegt und erinnert mich an einen
Kommilitonen, der ständig mit Schaum vorm Gesicht hochtrabende Sülze
mit ebenfalls leicht sächsischem Accent produziert; er war unlängst in
einem Dokumentarfilm übers Zuchthaus Bautzen zu sehen, in dem er
einige Zeit Insasse war - FR

Lothar Frings

unread,
May 15, 2013, 8:35:46 AM5/15/13
to
Florian Ritter tat kund:

> On 15 Mai, 01:49, Daniela Duerbeck <daniela.duerb...@gmx.de> wrote:

> > Börne hingegen ist auch arrogant, aber lustig. OK, diese Tatorte sind
> > aber auch ein ganz anderes Genre.
>
> Nämlich weniger Krimi als Kinderbelustigungsstunde (mit Realität hat
> die ständige Einmischung eines forensischen Pathologen in Ermittlungen
> der Polizei nix zum Thun).

Auch wenn es sich eher um einen Krimi denn eine
Kinderbelustigungsstunde handelt, ist Realitätsnähe
weder erwünscht noch wird sie geliefert.

Es ist so ähnlich wie bei James Bond:
In der Zeit, die James Bond brauchen würde,
um in der Chiffrierabteilung des MI6 nach dem Fortgang
der Entschlüsselung von Blofelds Nachricht zu forschen,
kann er lieber mit dem Fallschirm auf einer Superyacht
landen und sich die Informationen von einer ansehnlichen,
aber leider bedauernswert schlecht behandelten
Gespielin des Bösewichts holen.
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Dorothee Hermann

unread,
May 15, 2013, 12:58:47 PM5/15/13
to
Am 15.05.2013 12:27, schrieb Lothar Frings:

>> ... aber warum sind dann 'Wallander und Co.' so interessant und
>> gern gesehen?

> Letzteres ᅵbersteigt meine Erkenntnisfᅵhigkeit.
> Ich weiᅵ auch nicht, wie jemand, der etwas wie "Der Chronist
> der Winde" schreiben kann, so einen Dreck wie "Hunde von Riga"
> absondert. Das muᅵ aus zwei verschiedenen ᅵffnungen kommen.

Na ja, auch groᅵe Dichter haben nicht nur geniale Literatur geschrieben.
Vielleicht ist auch manches 'Auftrag' oder dem 'Wunsch gehorchend' (ich
will nicht mal 'Mainstream' sagen) und manches ist Leidenschaft der
Gedanken und des Schreibens.

> Oder Mankell ist vielleicht ein Autorenkollektiv, oder eine
> Figur wie Thaddeus Beaumont/George Stark.

Glaubst Du das wirklich?
Letzteren kann ich nicht beurteilen, ist nicht mein Genre.

Dorothee

Lothar Frings

unread,
May 16, 2013, 2:30:46 AM5/16/13
to
Dorothee Hermann tat kund:

> Am 15.05.2013 12:27, schrieb Lothar Frings:
>
> >> ... aber warum sind dann 'Wallander und Co.' so interessant und
> >> gern gesehen?
> > Letzteres bersteigt meine Erkenntnisf higkeit.
> > Ich wei auch nicht, wie jemand, der etwas wie "Der Chronist
> > der Winde" schreiben kann, so einen Dreck wie "Hunde von Riga"
> > absondert. Das mu aus zwei verschiedenen ffnungen kommen.
>
> Na ja, auch gro e Dichter haben nicht nur geniale Literatur geschrieben.
> Vielleicht ist auch manches 'Auftrag' oder dem 'Wunsch gehorchend' (ich
> will nicht mal 'Mainstream' sagen) und manches ist Leidenschaft der
> Gedanken und des Schreibens.
>
> > Oder Mankell ist vielleicht ein Autorenkollektiv, oder eine
> > Figur wie Thaddeus Beaumont/George Stark.
>
> Glaubst Du das wirklich?
> Letzteren kann ich nicht beurteilen, ist nicht mein Genre.

So wichtig ist er mir nicht. Über Shakespeare wird ja
auch gelegentlich spekuliert, das sei nicht nur einer
gewesen. Das liegt bei ihm aber daran, daß er ein so
unglaublich umfassendes Wissen zeigt, wie es zu
seiner Zeit kaum ein einzelner Mensch gehabt haben kann,
und zum Teil auch daran, daß über seine Herkunft
nicht viel bekannt ist.

Florian Ritter

unread,
May 16, 2013, 6:21:52 AM5/16/13
to
On 15 Mai, 12:27, Lothar Frings <Lothar.Fri...@gmx.de> wrote:

> > JaNein/Vielleicht/Wahrscheinlich - aber warum sind dann 'Wallander und
> > Co.' so interessant und gern gesehen?

Ganzseitig brachte die WELT mal Titelbilder von Krimis (angeblich)
skandinav. Autoren: Auf fast allen war eine rotgestrichene Hütte zu
sehen. Resümé war, daß ein Verf. mit skandinav. Namen und eine in
Skandinav. angesiedelte Handlung von dtsch. Verlagen ganz eindeutig
bevorzugt wird.

> Letzteres übersteigt meine Erkenntnisfähigkeit.
> Ich weiß auch nicht, wie jemand, der etwas wie
> "Der Chronist der Winde" schreiben kann, so einen

War das nicht "Chronist der Wende"?

> Dreck wie "Hunde von Riga" absondert. Das muß
> aus zwei verschiedenen Öffnungen kommen. Oder Mankell
> ist vielleicht ein Autorenkollektiv

Dieses wurde auch bei Konsalik verschiedentlich vermutet - soviel Mist
kann eine einzige Person garnicht zusammenschmieren.

FR

Florian Ritter

unread,
May 16, 2013, 6:25:55 AM5/16/13
to
On 15 Mai, 18:58, Dorothee Hermann <DorotheeHerm...@gmx.net> wrote:

> > Letzteres bersteigt meine Erkenntnisf higkeit.
> > Ich wei auch nicht, wie jemand, der etwas wie "Der Chronist
> > der Winde" schreiben kann, so einen Dreck wie "Hunde von Riga"
> > absondert. Das mu aus zwei verschiedenen ffnungen kommen.
>
> Na ja, auch gro e Dichter haben nicht nur geniale Literatur geschrieben.
> Vielleicht ist auch manches 'Auftrag' oder dem 'Wunsch gehorchend' (ich
> will nicht mal 'Mainstream' sagen)

Auch Brotarbeit genannt, von ASch etwa die Stürenburg-Geschichten, die
aber trotzdem sehr amüsant zu lesen sind - FR

Dorothee Hermann

unread,
May 16, 2013, 7:07:26 AM5/16/13
to
Am 16.05.2013 12:21, schrieb Florian Ritter:

> Ganzseitig brachte die WELT mal Titelbilder von Krimis (angeblich)
> skandinav. Autoren: Auf fast allen war eine rotgestrichene Hᅵtte zu
> sehen. Resᅵmᅵ war, daᅵ ein Verf. mit skandinav. Namen und eine in
> Skandinav. angesiedelte Handlung von dtsch. Verlagen ganz eindeutig
> bevorzugt wird.

Hast Du mal einen Link?
http://www.welt.de/themen/kriminalromane/
http://www.spiegel.de/spiegel/spiegelspecial/d-32261569.html

>> Letzteres ᅵbersteigt meine Erkenntnisfᅵhigkeit.
>> Ich weiᅵ auch nicht, wie jemand, der etwas wie "Der Chronist der
>> Winde" schreiben kann, so einen ...

> War das nicht "Chronist der Wende"?

Was meinst Du damit? Scherz?

>> Dieses wurde auch bei Konsalik verschiedentlich vermutet - soviel
>> Mist kann eine einzige Person garnicht zusammenschmieren.

Hundert Romane, Gesamtauflage weltweit ca. 65 Millionen Bᅵcher in 22
Sprachen.
Die Antwort gabst Du ja im nᅵchsten Posting:

> Auch Brotarbeit genannt, von ASch etwa die Stᅵrenburg-Geschichten, die
> aber trotzdem sehr amᅵsant zu lesen sind - FR


Dorothee

Joachim Pense

unread,
May 16, 2013, 10:31:55 AM5/16/13
to
Am 16.05.2013 12:25, schrieb Florian Ritter:

>
> Auch Brotarbeit genannt, von ASch etwa die St�renburg-Geschichten, die
> aber trotzdem sehr am�sant zu lesen sind - FR
>

Was ist der Hintergrund - hat er die als Serie f�r eine Zeitschrift
geschrieben oder was?

Joachim

Lothar Frings

unread,
May 16, 2013, 10:42:22 AM5/16/13
to
Dorothee Hermann tat kund:

> Na ja, auch große Dichter haben nicht nur geniale Literatur geschrieben.
> Vielleicht ist auch manches 'Auftrag' oder dem 'Wunsch gehorchend'

Auch dann geht es anders. Das Forellenquintett
war auch eine Auftragsarbeit.

Florian Ritter

unread,
May 16, 2013, 2:06:33 PM5/16/13
to
On 16 Mai, 16:31, Joachim Pense <s...@pense-mainz.eu> wrote:

> > Auch Brotarbeit genannt, von ASch etwa die St renburg-Geschichten, die
> > aber trotzdem sehr am sant zu lesen sind.
>
> Was ist der Hintergrund - hat er die als Serie f r eine Zeitschrift
> geschrieben oder was?

Ich meine für Zeitung(en) und nicht als Serie.
Aber Du verfügst ja sicher über die Zürcher Kassette, da sind die
Erstveröffentlichungen notiert - FR

Florian Ritter

unread,
May 16, 2013, 2:18:13 PM5/16/13
to
On 16 Mai, 13:07, Dorothee Hermann <DorotheeHerm...@gmx.net> wrote:

> > Ganzseitig brachte die WELT mal Titelbilder von Krimis (angeblich)
> > skandinav. Autoren: Auf fast allen war eine rotgestrichene H tte zu
> > sehen. Res m war, da ein Verf. mit skandinav. Namen und eine in
> > Skandinav. angesiedelte Handlung von dtsch. Verlagen ganz eindeutig
> > bevorzugt wird.
>
> Hast Du mal einen Link?

Du wirst's nich glauben, ich las es auf Papier gedrückt - FR

Volker Gringmuth

unread,
May 16, 2013, 6:04:04 PM5/16/13
to
Florian Ritter wrote:

> > Hast Du mal einen Link?
>
> Du wirst's nich glauben, ich las es auf Papier gedrückt - FR

Die Wendung „der lügt wie gedruckt“ ist dir ja sicher bekannt.


vG

Dorothee Hermann

unread,
May 16, 2013, 6:23:07 PM5/16/13
to
Am 16.05.2013 20:18, schrieb Florian Ritter:

>>> Ganzseitig brachte die WELT mal Titelbilder von Krimis (angeblich)
>>> skandinav. Autoren: Auf fast allen war eine rotgestrichene Hᅵtte zu
>>> sehen. Resᅵmee war, da ein Verf. mit skandinav. Namen und eine in
>>> Skandinav. angesiedelte Handlung von dtsch. Verlagen ganz eindeutig
>>> bevorzugt wird.

>> Hast Du mal einen Link?

> Du wirst's nich glauben, ich las es auf Papier gedrᅵckt - FR

Na gut, dann bezweifel ich, dass auf 'fast allen Krimis skandinavischer
Autoren eine rote Hᅵtte' zu sehen ist (also auf den Originalen).
Die WELT hat es womᅵglich nur als Gag so abgebildet.


Dorothee

Stephen Hust

unread,
May 16, 2013, 6:37:58 PM5/16/13
to
Dorothee Hermann <Dorothe...@gmx.net> wrote:

> Am 16.05.2013 20:18, schrieb Florian Ritter:

>>>> Ganzseitig brachte die WELT mal Titelbilder von Krimis
>>>> (angeblich) skandinav. Autoren: Auf fast allen war eine
>>>> rotgestrichene H�tte zu sehen. Res�mee war, da ein Verf. mit
>>>> skandinav. Namen und eine in Skandinav. angesiedelte Handlung
>>>> von dtsch. Verlagen ganz eindeutig bevorzugt wird.

>>> Hast Du mal einen Link?

>> Du wirst's nich glauben, ich las es auf Papier gedr�ckt - FR

> Na gut, dann bezweifel ich, dass auf 'fast allen Krimis
> skandinavischer Autoren eine rote H�tte' zu sehen ist (also auf
> den Originalen). Die WELT hat es wom�glich nur als Gag so
> abgebildet.

Viele rote H�tten, aber kein Titelbild:

<http://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article13326903/Der-moderne-Western-ist-der-Schwedenkrimi.html>

Einige Titelbilder, aber nur eine rote H�tte (kleines Bild am
linken Rand):

<http://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article11827205/Vergesst-Mankell-Der-neue-Krimisuperstar-ist-Daene.html>

--
Steve

My e-mail address works as is.

Daniela Duerbeck

unread,
May 16, 2013, 7:23:48 PM5/16/13
to
Lothar Frings wrote:

> Die aus M�nster sehe ich mir im Gegensatz zu anderen
> an, ohne aufs Thema zu achten.

Sind ja auch eher Kriminalkom�dien.
�brigens gibt es seit geraumer Zeit "Radiotatorte", also H�rspiele, die
nach Tatort-Manier von wechselnden Sendern produziert werden.
Da sind die neueren WDR-Beitr�ge h�chst am�sant.
Sie spielen in Hamm, in einer Dienststelle, die als "Auffanglager" f�r
verkrachte Existenzen dient.
In der Hauptrolle: Uwe Ochsenknecht. Da kann es schon mal vorkommen,
dass eine Leiche drei Wochen in der K�hlung vergessen wird.
Aber sie dilettieren dann doch immer bis zur L�sung des jeweiligen Falles.

http://www.radiotatort.ard.de/
http://de.wikipedia.org/wiki/Radio-Tatort

Meine Favoriten beim Radio-Tatort sind im Moment: 1) WDR, wie schon
gesagt, 2) BR, da l�sen immer zwei Streifenpolizisten die F�lle, weil
die Kripo zu doof dazu ist (in einer sehr netten Nebenrolle: Eisi Gulp),
3) SWR, ein liebenswerter, aber ein bi�chen kratzb�rstiger
Kriminaloberrat und eine junge Hauptkommissarin. (Ueli Jaeggi und
Karoline Eichhorn)

F�r meine Begriffe sehr h�renswert. :-)

Viele Gr��e von Dani

Daniela Duerbeck

unread,
May 16, 2013, 7:28:11 PM5/16/13
to
Florian Ritter wrote:

> N�mlich weniger Krimi als Kinderbelustigungsstunde (mit Realit�t hat
> die st�ndige Einmischung eines forensischen Pathologen in Ermittlungen
> der Polizei nix zum Thun).
> Die Figur B�rne ist ganz witzig angelegt und erinnert mich an einen
> Kommilitonen, der st�ndig mit Schaum vorm Gesicht hochtrabende S�lze
> mit ebenfalls leicht s�chsischem Accent produziert; er war unl�ngst in
> einem Dokumentarfilm �bers Zuchthaus Bautzen zu sehen, in dem er
> einige Zeit Insasse war - FR

Nun ja, ich sehe ja auch zur Unterhaltung fern.
Ich erwarte kein Realit�tsfernsehen.
Und �berhaupt bekommt man das ja auch nicht, wenn es einem vorgegaukelt
wird.

Diedrich Ehlerding

unread,
May 17, 2013, 3:11:59 AM5/17/13
to
Daniela Duerbeck meinte:

> "Radiotatorte",

Das ist ein Beispiel dafür, dass Binde-Striche manchmal die Lesbarkeit
durchaus verbessern können. Ich habe mich beim ersten Lesen gefragt, was
denn "Radiota" für eine Obstsorte sei und wie diese Torte denn schmecken
könnte.

Offenbar warst du weiter unten ,,,
>
> Meine Favoriten beim Radio-Tatort

... zu einer ähnlichen Ansicht gekommen.

Diedrich
--
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fingerprint = 2C 49 FF B2 C4 66 2D 93 6F A1 FF 10 16 59 96 F3
HTML-Mail wird ungeleſen entſorgt.

Lothar Frings

unread,
May 17, 2013, 3:45:44 AM5/17/13
to
Daniela Duerbeck tat kund:

> Übrigens gibt es seit geraumer Zeit "Radiotatorte", also Hörspiele, die
> nach Tatort-Manier von wechselnden Sendern produziert werden.
> Da sind die neueren WDR-Beiträge höchst amüsant.

Danke für den Tip - früher hatte WDR 2 jeden Samstagvormittag
ein Kriminalhörspiel, das ich selten verpaßt habe, vor allem
nicht die von Jan van de Wetering.

Florian Ritter

unread,
May 17, 2013, 9:42:00 AM5/17/13
to
On 17 Mai, 00:37, Stephen Hust <shNOS...@a1.net> wrote:

> Viele rote H tten, aber kein Titelbild:
>
> <http://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article13326903/Der-modern...>
>
> Einige Titelbilder, aber nur eine rote H tte (kleines Bild am
> linken Rand):
>
> <http://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article11827205/Vergesst-M...>

Vielleicht sollte ich mir das Pseudonym Sigmundur Thoralfson zulegen
und Skandinavienkrimis ätzendster Gesellschaftskritik unter mich
lassen - im Falle der Veröffentlichung bestünde ich dann auf
mindestens drei roten Hütten auf dem Titelbild. Ja, das täte ich!

FR

Oliver Cromm

unread,
May 17, 2013, 1:54:56 PM5/17/13
to
* Dorothee Hermann:

> aber warum sind dann 'Wallander und
> Co.' so interessant und gern gesehen?

Kann ich nicht sagen, nach zwei Wallandern habe ich gelangweilt
aufgegeben.

--
Give a man a fish and you feed him for a day; teach him to use
the 'Net and he won't bother you for weeks.

Peter J. Holzer

unread,
May 18, 2013, 9:42:13 AM5/18/13
to
On 2013-05-16 10:21, Florian Ritter <hansr...@googlemail.com> wrote:
> On 15 Mai, 12:27, Lothar Frings <Lothar.Fri...@gmx.de> wrote:
>> > JaNein/Vielleicht/Wahrscheinlich - aber warum sind dann 'Wallander und
>> > Co.' so interessant und gern gesehen?
>
> Ganzseitig brachte die WELT mal Titelbilder von Krimis (angeblich)
> skandinav. Autoren: Auf fast allen war eine rotgestrichene H�tte zu
> sehen. Res�m� war, da� ein Verf. mit skandinav. Namen und eine in
> Skandinav. angesiedelte Handlung von dtsch. Verlagen ganz eindeutig
> bevorzugt wird.

Das l�sst sich aus der Verwendung von rotgestrichenen H�tten
herauslesen? Ich sehe schon, wir brauchen dringend eine rotgestrichene
H�ttenquote f�r deutsche Krimiautoren. Diese Diskriminierung kann nicht
l�nger hingenommen werden!

hp


--
_ | Peter J. Holzer | Fluch der elektronischen Textverarbeitung:
|_|_) | Sysadmin WSR | Man feilt solange an seinen Text um, bis
| | | h...@hjp.at | die Satzbestandteile des Satzes nicht mehr
__/ | http://www.hjp.at/ | zusammenpa�t. -- Ralph Babel
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