Anthony
(Genau weiß ich es nicht.)
Ist es vielleicht in diesem staatsmännischen Zusammenhang üblich:
Einleitung auf Englisch - Kern original - auf Deutsch?
Gruß
Gunhild
Leere Phrasen mit Überzeugung vorzutragen ist in der Muttersprache viel
leichter als in einer Fremdsprache.
> Habe ich Kritik an Angela Merkel verpaßt? Sie hielt doch ihre Rede
> neulich vor dem US-Kongreß auf Deutsch, nur mit ein paar Brocken auf
> Englisch.
Ich fand ihre Rede weder übel noch sonstwie kommentierenswert. Wohl
aber die Öffentlich-Rechtlichen Fernseesender:
- im 2DF sieht man Angelas Rede live, hört aber nur eine
englische Synchronisationsstimme
- in der ARD sieht man Angelas Rede live, hört besagte englische
Synchronisationsstimme im Hintergrund, und im Vordergrund eine
*deutsche* *Synchronisationsstimme* -- dabei hat Angie deutsch
gesprochen!
Ja, wie krank ist /das/ denn?
mike
In der Politik gilt meistens die Originalsprache. Sie sollte
deshalb nicht eine Fremdsprache sein. Man soll den
professionellen Uebersetzern also aus *rechtlichen* Gründen ihren
Job lassen. Wenn Frau Merkel eine solche Uebersetzung selbst
vortrüge, wäre diese englische Fassung verbindlich - und das will
man vermeiden. Das ist in der grossen Politik so üblich.
Gruss
Walter
> Ich fand ihre Rede weder übel noch sonstwie kommentierenswert. Wohl
> aber die Öffentlich-Rechtlichen Fernseesender:
>
> - im 2DF sieht man Angelas Rede live, hört aber nur eine
> englische Synchronisationsstimme
>
> - in der ARD sieht man Angelas Rede live, hört besagte englische
> Synchronisationsstimme im Hintergrund, und im Vordergrund eine
> *deutsche* *Synchronisationsstimme* -- dabei hat Angie deutsch
> gesprochen!
>
> Ja, wie krank ist /das/ denn?
Sich die Rede irgendeiner Politkerin anzuhören?
Sehr krank. Sehr.
Als ich so jung war wie Du, dachte ich genauso wie Du.
Mit meiner Volljährigkeit hat sich das dann geändert. ;-)
mike
> Habe ich Kritik an Angela Merkel verpaßt? Sie hielt doch ihre Rede
Dieser Satz will sich dem Schreibenden nicht erschließen.
Im übrigen ist meine ehem. Kollegin Merkel gut beraten, ihre gerne
herausgestellten Kenntnisse der russ. & engl. Sprache nicht zu sehr
unter Beweis stellen zu wollen.
Ich habe ihrer jüngst in Washington, D.C., gehaltenen & von mir nur in
Ausschnitten eingenommenen Rede entnommen, daß sie anbiederisch zur
Kenntnis gab, in der DDR mit Nieten versehene Kuhjungenhosen eines
U.S.-Herstellers getragen zu haben.
Nun ja.
Weiters: Es liegt nicht außerhalb des Denkbaren, daß man der Kollegin
Gelegenheit bieten wird, vor der russ. Duma zu sprechen.
Unterfertigter macht sich also anheischig, das Rede-MS für diesen Fall
aufzusetzen ("Schon in meiner Jugend immer gerne bestickte
Gymnastjorka getragen").
Derselbe erklärt sich weiterhin bereit, im Falle akuter Anzeichen
kanzlerischer Ferkelgrippe ersatzweise in Moskau das Podium zu
entern.
Einen Bessern find't Ihr nit!
Glaubt's nur!
FR
> Anthony Williamson wrote:
>
>> Habe ich Kritik an Angela Merkel verpa�t? Sie hielt doch ihre Rede
>> neulich vor dem US-Kongre� auf Deutsch, nur mit ein paar Brocken auf
>> Englisch.
>
> Ich fand ihre Rede weder �bel noch sonstwie kommentierenswert. Wohl
> aber die �ffentlich-Rechtlichen Fernseesender:
>
> - im 2DF sieht man Angelas Rede live, h�rt aber nur eine
> englische Synchronisationsstimme
>
> - in der ARD sieht man Angelas Rede live, h�rt besagte englische
> Synchronisationsstimme im Hintergrund, und im Vordergrund eine
> *deutsche* *Synchronisationsstimme* -- dabei hat Angie deutsch
> gesprochen!
>
> Ja, wie krank ist /das/ denn?
Vermutlich waren keine Kamerateams zugelassen und die offiziellen
Aufnahmen gab es nur synchronisiert.
Florian
--
<http://www.florian-diesch.de/grundgesetz.html>
>> - in der ARD sieht man Angelas Rede live, h�rt besagte englische
>> Synchronisationsstimme im Hintergrund, und im Vordergrund eine
>> *deutsche* *Synchronisationsstimme* -- dabei hat Angie deutsch
>> gesprochen!
>
> Du meinst sicher Dolmetscherstimme. Dass der �bersetzer lippensynchron
> mitsprechen, ist eher un�blich.
Im Rundfunk bezeichnet man das, was auf Deutsch einklich "overvoicing"
hei�en m��te (also das Dr�berlegen einer (freien) �bersetzung �ber den
O-Ton), auch als Synchronisieren. Obwohls im Wortsinn nat�rlich Quatsch
ist.
vG
--
"Die Linke soll das SED-Verm�gen rausr�cken? Ich sag immer, die Regeln
gelten f�r alle. Gut, ich geh zur Linken - wer von Ihnen geht zum Papst?
Und das ist nicht mal ne Nachfolgeorganisation! Die haben sich nach der
Hexenverbrennung nicht mal umbenannt! Das ist Corporate Identity, meine
Damen und Herren!"
(Volker Pispers, "Bis neulich")
> Wolfgang Schwanke wrote:
>
>>> - in der ARD sieht man Angelas Rede live, hört besagte englische
>>> Synchronisationsstimme im Hintergrund, und im Vordergrund eine
>>> *deutsche* *Synchronisationsstimme* -- dabei hat Angie deutsch
>>> gesprochen!
>>
>> Du meinst sicher Dolmetscherstimme. Dass der Übersetzer lippensynchron
>> mitsprechen, ist eher unüblich.
>
> Im Rundfunk bezeichnet man das, was auf Deutsch einklich "overvoicing"
> heißen müßte (also das Drüberlegen einer (freien) Übersetzung über den
> O-Ton), auch als Synchronisieren. Obwohls im Wortsinn natürlich Quatsch
> ist.
Ich dachte, das heißt "Voiceover".
Joachim
> Lothar Frings wrote:
> > Sich die Rede irgendeiner Politkerin anzuhören?
> > Sehr krank. Sehr.
>
> Als ich so jung war wie Du, dachte ich genauso wie Du.
> Mit meiner Volljährigkeit hat sich das dann geändert. ;-)
Unfall? Alkohol? Mißlungene Gehirn-OP?
Volker Gringmuth schrieb:
> Im Rundfunk bezeichnet man das, was auf Deutsch einklich "overvoicing"
> hei�en m��te (also das Dr�berlegen einer (freien) �bersetzung �ber den
> O-Ton), auch als Synchronisieren. Obwohls im Wortsinn nat�rlich Quatsch
> ist.
Die Dolmetscher, die sowas machen, nennen sich jedenfalls auch
Synchrondolmetscher. Eben weil sie gleichzeitig mit dem gesprochenen Wort
die �bersetzung liefern. _Lippen_synchron zu dolmetschen behaupten sie
allerdings nicht.
Gru� Martin
--
Bitte nicht an der E-Mail-Adresse fummeln, die pa�t so.
>> Im Rundfunk bezeichnet man das, was auf Deutsch einklich "overvoicing"
>> hei�en m��te (also das Dr�berlegen einer (freien) �bersetzung �ber den
>> O-Ton), auch als Synchronisieren. Obwohls im Wortsinn nat�rlich Quatsch
>> ist.
>
>Die Dolmetscher, die sowas machen, nennen sich jedenfalls auch
>Synchrondolmetscher. Eben weil sie gleichzeitig mit dem gesprochenen Wort
>die �bersetzung liefern. _Lippen_synchron zu dolmetschen behaupten sie
>allerdings nicht.
Dolmetschen ist eh ein aussterbender Beruf.
http://www.krone.at/krone/S15/object_id__169880/hxcms/
__
Viele Gr��e
Gerald Fix
>> Anthony Williamson wrote:
>>
>>> Habe ich Kritik an Angela Merkel verpaßt? Sie hielt doch ihre Rede
>>> neulich vor dem US-Kongreß auf Deutsch, nur mit ein paar Brocken auf
>>> Englisch.
>
> Kritisiert wurde ja Westerwelle, der ist daneben. Blöd war nicht, dass
> er deutsch antwortete, sondern da so ein Gewese drum macht.
>
> Michael Schumacher <mi...@gmx.de> wrote in
> news:6228582.P...@misc.albasani.net:
>
>> Ich fand ihre Rede weder übel noch sonstwie kommentierenswert. Wohl
>> aber die Öffentlich-Rechtlichen Fernseesender:
>>
>> - im 2DF sieht man Angelas Rede live, hört aber nur eine
>> englische Synchronisationsstimme
>>
>> - in der ARD sieht man Angelas Rede live, hört besagte englische
>> Synchronisationsstimme im Hintergrund, und im Vordergrund eine
>> *deutsche* *Synchronisationsstimme* -- dabei hat Angie deutsch
>> gesprochen!
>
> Du meinst sicher Dolmetscherstimme. Dass der Übersetzer lippensynchron
> mitsprechen, ist eher unüblich.
Wui, ich hätte auch "Simultandolmetscherstimme" schreiben können,
aber das ist genauso sperrig. "Synchronstimme" wäre wohl der
geeignete Begriff gewesen (wenn man von der Asynchronität absieht).
>> Ja, wie krank ist /das/ denn?
>
> Wahrscheinlich hatte der amerikanische Sender nur eine Tonspur mit
> Dolmetscherstimme angeboten.
Non, nachdem der 2DF-Sprecher der Sondersendung intervenierte, kam
Merkel prompt originell daher (wie's bei der ARD ablief, daß sie auf
O-Ton umschalteten, weiß ich nicht). Da man im Vorfeld nicht wußte,
ob Merkel nun auf Deutsch oder auf Englisch parlieren würde, haben
sich beide Sender wohl auf das Schlimmste vorbereitet, und das dann
auch gnadenlos in die Tat umgesetzt... :-)
mike
> Ich habe ihrer jüngst in Washington, D.C., gehaltenen & von mir nur in
> Ausschnitten eingenommenen Rede entnommen,
Ist das "eingenommen" Direktübersetzung von "to take in",
normales oder Ritterdeutsch?
> daß sie anbiederisch zur
> Kenntnis gab, in der DDR mit Nieten versehene Kuhjungenhosen eines
> U.S.-Herstellers getragen zu haben.
>
> Nun ja.
>
> Weiters: Es liegt nicht außerhalb des Denkbaren, daß man der Kollegin
> Gelegenheit bieten wird, vor der russ. Duma zu sprechen.
Das halte ich für unumgänglich.
>
> Unterfertigter macht sich also anheischig, das Rede-MS für diesen Fall
> aufzusetzen ("Schon in meiner Jugend immer gerne bestickte
> Gymnastjorka getragen").
Da drüben ist es einfach: Sie dankt den Russen für
die DDR, denn ohne diese kein Mauerfall.
> Dolmetschen ist eh ein aussterbender Beruf.
>
> http://www.krone.at/krone/S15/object_id__169880/hxcms/
Das glaube ich eher weniger. MÜ und HUDs sind ja per se
nix Neues, und beim Dolmetschen geht's nicht nur um die
eigentliche Übersetzung eines Textes, sondern auch um das
authentische Transportieren von Stimmungen. Mit reiner
Textwiedergabe ist das nicht machbar, und selbst damit
hat die MÜ ihre liebe Not. Nicht auszudenken, was passieren
würde, wenn zwei sich nicht wohlgesinnte Staatsoberhäupter
unterschiedlicher Zunge sich über die o.g. Brille bereden
würden, und bei einem Zornesausbruch des einen der andere
einen Lach-Flash bekäme, weil die MÜ Murks transliert... :-)
mike
Altersmilde. :)
mike
> Ist es vielleicht in diesem staatsm�nnischen Zusammenhang �blich:
> Einleitung auf Englisch - Kern original - auf Deutsch?
Nicht zwangslaeufig, aber es stoert in dem Zusammenhang auch nicht.
Putin hat ja z.B. seine Rede hier auf Deutsch gehalten.
Gruesse, Lothar
--
Lothar Kimmeringer E-Mail: spam...@kimmeringer.de
PGP-encrypted mails preferred (Key-ID: 0x8BC3CD81)
Always remember: The answer is forty-two, there can only be wrong
questions!
> Nicht zwangslaeufig, aber es stoert in dem Zusammenhang auch nicht.
> Putin hat ja z.B. seine Rede hier auf Deutsch gehalten.
Aber es kann doch auch für Sprachunkundige nicht so
schwer sein, "Alles ist super, und in Zukunft
wird alles noch superer" in der Landessprache zu sagen.
Mehr enthalten solche Reden eh nicht.
> - in der ARD sieht man Angelas Rede live, hört besagte englische
> Synchronisationsstimme im Hintergrund, und im Vordergrund eine
> *deutsche* *Synchronisationsstimme* -- dabei hat Angie deutsch
> gesprochen!
>
> Ja, wie krank ist /das/ denn?
Und ich dachte gestern Abend, als Harald Schmidt darüber witzelte, daß
der Mann wie gedruckt lügt.
Ich tue hiermit Abbitte.
Stattdessen stehe ich wiedermal fassungslos vor der Frage, was für
Idioten eigentlich alles von der GEZ bezahlt werden.
> *deutsche* *Synchronisationsstimme* -- dabei hat Angie deutsch
> gesprochen!
nö, russisch
> Volker Gringmuth schrieb:
>
>> Im Rundfunk bezeichnet man das, was auf Deutsch einklich "overvoicing"
>> hei�en m��te (also das Dr�berlegen einer (freien) �bersetzung �ber den
>> O-Ton), auch als Synchronisieren. Obwohls im Wortsinn nat�rlich Quatsch
>> ist.
>
> Die Dolmetscher, die sowas machen, nennen sich jedenfalls auch
> Synchrondolmetscher.
Das ist mir neu, ich kenne nur "Simultandolmetscher".
--
es sol kain leitgeb eim paurnknecht nicht mer parigen
dann sein gurtelgewant, ... swert und gugel wert ist
�sterr. weist.
> Die Dolmetscher, die sowas machen, nennen sich jedenfalls auch
> Synchrondolmetscher. Eben weil sie gleichzeitig mit dem gesprochenen Wort
> die �bersetzung liefern
Nicht "Simultan-"?
vG
--
"1,5 Milliarden DM damals f�r die DDR. Da sind die noch mal 6 Jahre lang mit
ausgekommen. Mit 17 Millionen Insassen. Da k�nnen Sie mal sehen, wie
ordentlich die da gewirtschaftet haben: das reicht bei der Hypo Real Estate
keine zwei Tage!"
> Stattdessen stehe ich wiedermal fassungslos vor der Frage, was f�r
> Idioten eigentlich alles von der GEZ bezahlt werden.
Offenbar hast Du wenig Schimmer von den Sicherheitsma�nahmen bei politischen
Gro�veranstaltungen, gerade in den USA. Meinst Du im Ernst, da bekommt ein
Journalist aus einem hinterw�ldlerischen Land den O-Ton vom Mikro, nur weil
die Sprecherin zuf�llig auch aus besagtem Land kommt? Oder d�rfte gar sein
eigenes Mikro da hinstellen, das genausogut randvoll mit Sprengstoff sein
k�nnte?
Die Pressefuzzis kriegen da alle den US-Sendeton und sollen froh sein, da�
sie �berhaupt was kriegen.
Bitte k�nftig BILD-Lekt�re einstellen und Gehirn einschalten. Auf solchen
Veranstaltungen geben sich viele Leute viele M�he, um unter teilweise
unzumutbaren Bedingungen noch aktuell zu berichten, und nur weil es nicht
Deinen Erwartungen entspricht, sind das alles Idioten ... dazu f�llt mir
nichts H�fliches mehr ein.
vG, oft genug als Tontechniker bei so was gewesen seiend
PS: Die GEZ zieht die Geb�hren ein, sie bezahlt niemanden. Das tun die
Rundfunkanstalten.
Inhaltlich nicht, aber sprachlich schon. Da kann's dem Ausländer leicht
passieren, daß er was unfreiwillig komisches oder etwas, das nicht PC ist,
sagt.
Aber da� man Merkels deutsche Rede mit einer /deutschen/
Dolmetscherstimme �berlagern mu�te, zeigt doch, wie weit wir mit unserem
Politikerdeutsch inzwischen sind.
Andreas
> Ist es vielleicht in diesem staatsm�nnischen Zusammenhang �blich:
Ist es �blich, von "staatsm�nnisch" zu sprechen, wenn eine Frau redet? ;-)
Viele Gr��e von Dani
> Ich dachte, das heißt "Voiceover".
Da muß noch ein "IP" dazu.
Man nimmt das her, um z.B. beim Handy mit UMTS wiederum Sprache zu
übertragen.
Viele Grüße von Dani
> Aber da� man Merkels deutsche Rede mit einer /deutschen/
> Dolmetscherstimme �berlagern mu�te, zeigt doch, wie weit wir mit unserem
> Politikerdeutsch inzwischen sind.
Vielleicht wurde ja das Geschwafel in etwas sinnvolleres Geschwafel
�bertragen?
Nein, das ist Voice over IP. Ich meinte "Voiceover": Ein fremdsprachiger
Film (auch ein Interview) läuft leise und ein deutscher Sprecher liest
gleichzeitig die Übersetzung dazu vor.
Joachim
Der "statesman" schl�gt die "statesperson" noch mit schlappen 8
Millionen zu 200.000. Zieht man die "United States person" (US-B�rger)
ab (f�r die es einen eigenen Wikipedia-Eintrag gibt), bleiben sogar nur
noch 61.000 �brig. Die Stateswoman bringt es noch auf knapp 49.000.
Staatsmann-Staatsfrau: 1.440.000-109.000.
Ich nehme mal an, die kaufm�nnische Buchf�hrung hei�t auch so, wenn sie
von Frauen vorgenommen wird. Die Tante findet keine Eintr�ge zu
"kauffrauliche Buchf�hrung".
Gru� Andreas
Fan der Frauen-Fu�ballnationalmannschaft
> Ich nehme mal an, die kaufm�nnische Buchf�hrung hei�t auch so, wenn sie
> von Frauen vorgenommen wird. Die Tante findet keine Eintr�ge zu
> "kauffrauliche Buchf�hrung".
Darf man im Stra�enverkehr auf den Vordermann auffahren, wenn dort eine Frau
am Steuer sa�?
Es ist nat�rlich ein ewiger Quell der Freude, da� das Lexem "mann" im
Deutschen sowohl einen Menschen allgemein als auch einen spezifisch
m�nnlichen Menschen bezeichnen kann.
vG
--
"Was meinen Sie, was hier los w�re, wenn mehr Leute begreifen w�rden, was
hier los _ist_!"
> Aber da� man Merkels deutsche Rede mit einer /deutschen/
> Dolmetscherstimme �berlagern mu�te, zeigt doch, wie weit wir mit unserem
> Politikerdeutsch inzwischen sind.
Es stellt sich immer noch die rein technische Frage, ob der deutsche O-Ton
den Kollegen vor Ort �berhaupt zug�nglich war.
vG
--
"Die Merkel steht dann da, so wie sie dann immer da so steht, und dann guckt
sie so, nicht wahr, versucht der Krise ein Gesicht zu geben, und ich denke
immer: Die ist genauso gespannt, was sie gleich sagen wird, wie ich!"
Da habens die Angelsachsen einfacher und lustiger, die UUo-Mann als
geometrische Variation begreifen.
--
Roland
Vermutlich handelt es sich um ein international verbindliches
Sprachstandardisierungsverfahren der VS.
Verbindlich ist immer nur der englische Text und die daraus generierten
�bersetzungen in die Randsprachen. Das erkl�rt, warum alle Welt
irgendwas denkt, schreibt und redet ohne dass irgendjemand in den USA
und den angeschlossen L�ndern davon das geringste mitbekommt.
Erinnert irgendwie an die hoheitlichen Zust�nde zur Zeit der SU.
--
Roland Franzius
> Andreas H�feld wrote:
>
>> Ich nehme mal an, die kaufm�nnische Buchf�hrung hei�t auch so, wenn sie
>> von Frauen vorgenommen wird. Die Tante findet keine Eintr�ge zu
>> "kauffrauliche Buchf�hrung".
>
> Darf man im Stra�enverkehr auf den Vordermann auffahren, wenn dort eine Frau
> am Steuer sa�?
s/Darf/Kann/
Denn man hat da ja nur eine Vorderfrau vor sich.
Da Didi
--
Dieter Br�gmann, Spandau (bei Berlin) http://didispandau.de
Diskette: Die; niederkapazitives Speichermedium,
das zumeist im letzten Jahrtausend verwendet worden ist.
(Matthias Wieser, de.org.ccc, 29.3.2003)
Ich erinnere an eine alte Tischliturgie auf Jugendfreizeiten, deren als
sp�ter Zusatz erkennbare Fortsetzung zeigt: W�rter auf -mann und -frau
nicht unbedingt analog zu verstehen sind.
"Jeder esse, was er kann, nur nicht seinen Nebenmann./
Und wir nehmen's ganz genau, auch nicht seine Nebenfrau."
Fall nicht, spr�che das wiederum B�nde im Blick auf den Stellenwert
Deutschlands aus US-amerikanischer Perspektive.
Andreas
Als extreme optische Verkleinerung kann man Deutschland aus
amerikanischer Perspektive gesehen aus deutscher Perspektive gesehen sehen.
Im der sommerlichen Ferienvilla das mit dem Hannah Ahrend Preis
ausgezeichnete Buch: Tony Judt, Postwar, vorgefunden und gelesen.
Deutschland kommt darin in der europ�ischen Geschichte 1945-2005 nur
marginal vor: Nett, provinziell und weltpolitisch vernachl�ssigbar.
Amerikaner sehen Deutschland ungef�hr so wie die Regierungen ihrer
Majest�t seinerzeit das K�nigreich Hannover: Gesicherter Landeplatz f�r
die Streitkr�fte in Krisenf�llen mit einigen kulturellen
Sehensw�rdigkeiten aber unverst�ndlicher Sprache.
--
Roland Franzius
> Ich erinnere an eine alte Tischliturgie auf Jugendfreizeiten, deren als
> sp�ter Zusatz erkennbare Fortsetzung zeigt: W�rter auf -mann und -frau
> nicht unbedingt analog zu verstehen sind.
>
> "Jeder esse, was er kann, nur nicht seinen Nebenmann./
> Und wir nehmen's ganz genau, auch nicht seine Nebenfrau."
We jetzt, ein Jungmann ist keine m�nnliche Jungfrau?
Ciao
Toscha
--
In Beer we trust
> Andreas Höfeld wrote:
>
>> Ich nehme mal an, die kaufmännische Buchführung heißt auch so, wenn sie
>> von Frauen vorgenommen wird. Die Tante findet keine Einträge zu
>> "kauffrauliche Buchführung".
>
> Darf man im Straßenverkehr auf den Vordermann auffahren, wenn dort eine Frau
> am Steuer saß?
>
> Es ist natürlich ein ewiger Quell der Freude, daß das Lexem "mann" im
> Deutschen sowohl einen Menschen allgemein als auch einen spezifisch
> männlichen Menschen bezeichnen kann.
>
Das ist in anderen Sprachen noch viel klarer, im Sinn von "unklarer".
Ciao
Wolfram
--
Ob wenigstens diejenigen, die uns unsere Ideale genommen haben, jetzt
selbst welche haben?
STANISLAW JERZY LEC
<http://derfranzehatgsagt.blogspot.com/> <www.theodor-rieh.de/heinrich>
<www.mpu-forum.eu> <http://www.youtube.com/watch?v=oDjbbkGVT4Q>
CU Christian Seiler
> "Jeder esse, was er kann, nur nicht seinen Nebenmann./
> Und wir nehmen's ganz genau, auch nicht seine Nebenfrau."
"Hat er sie dann doch gegessen: Z�hneputzen nicht vergessen!
F�rchtehet ohoich nicht!"
Dieser Fall wurde also interessanterweise nur in bezug auf
weibliches E�gut instruiert.
vG
--
"Allein die Chinesen besitzen jetzt schon 1,9 Billionen Dollar amerikanische
Staatsanleihen. Wenn die Chinesen morgen ihr Geld wiederhaben wollen,
k�nnen Sie die Amis alle nackt �bern Zaun h�ngen! Wahrscheinlich ist da
nicht mal mehr n Zaun, wo Sie die dr�berh�ngen k�nnen!"
>> "Jeder esse, was er kann, nur nicht seinen Nebenmann./
>> Und wir nehmen's ganz genau, auch nicht seine Nebenfrau."
>
> "Hat er sie dann doch gegessen: Z�hneputzen nicht vergessen!
> F�rchtehet ohoich nicht!"
>
> Dieser Fall wurde also interessanterweise nur in bezug auf
> weibliches E�gut instruiert.
Die N�he zu 'vernaschen' d�rfte nicht von ungef�hr kommen.
Ciao
Toscha
--
Kein Alkohol ist auch keine L�sung.
[Die Toten Hosen]
> Gruß Andreas
> Fan der Frauen-Fußballnationalmannschaft
Ogott, kann ein Mensch noch tiefer sinken? FR
> > "Jeder esse, was er kann, nur nicht seinen Nebenmann./
> > Und wir nehmen's ganz genau, auch nicht seine Nebenfrau."
>
> "Hat er sie dann doch gegessen: Zähneputzen nicht vergessen!
> Fürchtehet ohoich nicht!"
Alter Ferienlagerspruch: Vor dem Scheißen, nach dem Essen - Hände
waschen nicht vergessen!
FR
> On 7 Nov., 07:04, Andreas H�feld <m...@privacy.net> wrote:
>
> > Gru� Andreas
> > Fan der Frauen-Fu�ballnationalmannschaft
>
> Ogott, kann ein Mensch noch tiefer sinken? FR
Klar, wenn ein Mann z. B. im Tutu auftreten will.
--
Yvonne Steiner
>
> Leere Phrasen mit Überzeugung vorzutragen ist in der Muttersprache viel
> leichter als in einer Fremdsprache.
Von leeren Phrasen kann nicht die Rede sein. Die Bundeskanzlerin hat
lediglich von einem Teil des Kalten Krieges erzählt, wie die
Amerikaner ihn gern sehen, aber eine Diskussion darüber würde den
Rahmen dieses Forums sprengen.
Anthony
> Amerikaner sehen Deutschland ungefähr so wie die Regierungen ihrer
> Majestät seinerzeit das Königreich Hannover: Gesicherter Landeplatz für
> die Streitkräfte in Krisenfällen mit einigen kulturellen
> Sehenswürdigkeiten aber unverständlicher Sprache.
Da hat einer meiner Meinung nach wahre Worte geschrieben.
Anthony
> Ich fand ihre Rede weder übel noch sonstwie kommentierenswert.
Diese Meinung teile ich nicht. Bei mir bekommt die Rede die Überschrift
"Wie man amerikanische Freunde gewinnt." Über den Inhalt ließe sich
manches sagen, aber das paßt nicht hierher.
Anthony
> "Jeder esse, was er kann, nur nicht seinen Nebenmann./
> Und wir nehmen's ganz genau, auch nicht seine Nebenfrau."
"... hat er sie dann doch gegessen:
Z�hneputzen nicht vergessen!
Guten Appetit!"
So kenn ichs komplett - und die erste Zeile ist nat�rlich "Piep piep
piep, wir ham uns alle lieb!"
Gr��e
J�rg.
--
"Recht hat er, der Dingsbums!"
Das war doch bei Kohl genauso. Der war ja wegen seiner Formulierungen
nicht nur bei Simultanübersetzern gefürchtet.
--
Marc
Also bitte, die Damen haben mir im April in Frankfurt
erm�glicht, Europarekordhalter zu werden: die meistesten
Zuschauer beim Damenfu�ball, und ich war dabei!
/Walter
> > > Gruß Andreas
> > > Fan der Frauen-Fußballnationalmannschaft
>
> > Ogott, kann ein Mensch noch tiefer sinken?
>
> Klar, wenn ein Mann z. B. im Tutu auftreten will.
Tja, Vonnie, ich stehe nun mal zu meinen Neigungen - FR
"Die Amerikaner" gibts natürlich nicht. Die, die ich kenne, sind an
Deutschland sehr interessiert und es hat mich bei unserem letzten
Treffen in Dresden doch sehr beeindruckt, wie sie sich überhaupt nicht
genug daran tun konnten, europäische Kultur zu inhalieren - FR
> > Ich fand ihre Rede weder übel noch sonstwie kommentierenswert.
>
> Diese Meinung teile ich nicht. Bei mir bekommt die Rede die Überschrift
> "Wie man amerikanische Freunde gewinnt."
Also anbiedernd? FR
> >> Fan der Frauen-Fußballnationalmannschaft
>
> > Ogott, kann ein Mensch noch tiefer sinken?
>
> Also bitte, die Damen haben mir im April in Frankfurt
> ermöglicht, Europarekordhalter zu werden: die meistesten
> Zuschauer beim Damenfußball, und ich war dabei!
Wenn dit Damen sind, denn möchte ick aber Erwin geheißen werden - FR
Die sind wenigstens Weltmeister geworden, im Gegensatz zu den Mᅵnnern.
Wolle
Heiᅵt ja auch Frauenfuᅵball und nicht Damenfuᅵball.
Wolle
Was zeigt, da� die "PC"-Erg�nzung nicht sonderlich sorgf�ltig/
ernstgemeint ist.
Ich w�rde das "sie" als generischen Plural auffassen, aber jeder hat so
seine E�gewohnheiten.
Andreas
Der kanonische Anfang lautet:
"Fr�hlich sei's beim $TAGESZEIT-essen, guten Appetit!"
Nach dem "Nebenmann" folgte urspr�nglich ein reimendes "Alle Mann, alle
Mann ran!", das pa�t dann nach der "Nebenfrau" nicht mehr sehr gut. Das
"piep, piep, piep ..." kann der Hauptzelebrant nach billigem Ermessen
hinten anh�ngen.
Andreas
PS: F�r den n�chsten Kommersabend im Berliner Bulettenkeller empfohlen,
gerne auch in Koptisch o.a.
Hallo Erwin.
Ciao
Wolfram
--
Der Franze hat gsagt, er würd den Erwin mal ordentlich durchprügeln. Aber
erstens, sagt er, ist er Pazifist und zweitens ist der Erwin einen halben
Arsch breiter als er.
>>> Fan der Frauen-Fu�ballnationalmannschaft
>>>
>> Ogott, kann ein Mensch noch tiefer sinken? FR
>
> Die sind wenigstens Weltmeister
-in(nen)?
Erweitert: Kann eine Mannschaft, anerkannterma�en femininen Genus, �berhaupt
Meister werden?
Noch weiter erweitert: Ich bekomme immer Schluckauf, wenn im Kleingedruckten
einer GmbH & Co. KG die GmbH als "pers�nlich haftende Gesellschafterin"
ausgewiesen ist: Eine solche stelle ich mir spontan als weibliche Person
vor. Eine lediglich juristische Person ist keine -in, sondern bestenfalls
(biologisch) neutraler Gesellschafter, MUSEN.
vG
--
"Wir haben ein Rentensystem, wo die Besserverdiener prozentual weniger
einzahlen und bessere Leistungen haben, und die Schlechterverdiener
prozentual mehr einzahlen und schlechtere Leistungen haben. Jetzt versuchen
Sie mal, irgendeinem Menschen, dessen IQ �ber seiner K�rpertemperatur
liegt, zu erkl�ren, da� das sozial gerecht ist."
Da muss ich dir Recht geben und mich korrigieren.
> Noch weiter erweitert: Ich bekomme immer Schluckauf, wenn im Kleingedruckten
> einer GmbH & Co. KG die GmbH als "persᅵnlich haftende Gesellschafterin"
> ausgewiesen ist: Eine solche stelle ich mir spontan als weibliche Person
> vor. Eine lediglich juristische Person ist keine -in, sondern bestenfalls
> (biologisch) neutraler Gesellschafter, MUSEN.
Nᅵ, heiᅵt doch DIE Gesellschaft, die ist nun mal kein Neutrum.
Wolle
Wenn Du es sprichst, gerne.
chr
> >> "Jeder esse, was er kann, nur nicht seinen Nebenmann./
> >> Und wir nehmen's ganz genau, auch nicht seine Nebenfrau."
>
> > "... hat er sie dann doch gegessen:
> > Zähneputzen nicht vergessen!
> > Guten Appetit!"
>
> > So kenn ichs komplett - und die erste Zeile ist natürlich "Piep piep
> > piep, wir ham uns alle lieb!"
>
> Der kanonische Anfang lautet:
> "Fröhlich sei's beim $TAGESZEIT-essen, guten Appetit!"
> Nach dem "Nebenmann" folgte ursprünglich ein reimendes "Alle Mann, alle
> Mann ran!", das paßt dann nach der "Nebenfrau" nicht mehr sehr gut. Das
> "piep, piep, piep ..." kann der Hauptzelebrant nach billigem Ermessen
> hinten anhängen.
> PS: Für den nächsten Kommersabend im Berliner Bulettenkeller empfohlen
Beim Kommersieren ist die Einnahme von Speisen incommentgemäß, ja, äh,
muß ich denn hier immer wieder beim Urschleim anfangen.
> gerne auch in Koptisch o.a.
Den Migne haben wir ja wohl alle im Bücherregal.
Als Lagerleiter oblag mir dafür zu sorgen ['n juter Manager muß
delejieren könn'n, wa], daß bei den Mahlzeiten nicht eher gegessen
wurde, bis "piep, piep, piep, wir ha'm uns alle lieb, guten Appetit"
gesprochen war. Es wäre sicher didaktisch wertvoll gewesen, das auch
mal in Altgriech. zum Vortrage zu bringen.
Jedoch, auch so kreischten die kleinen Mädchen (sechs, sieben) unisono
bei meinem Anblick: "Graf Dracula!" und stoben davon - FR