Am 23.05.2013 22:04, schrieb Wolfgang Schwanke:
> Diedrich Ehlerding <
diedrich....@t-online.de> wrote in
>
news:t5227ax...@diedrich.ehlerding.dialin.t-online.de:
>
>> Wolfgang Schwanke meinte:
>>
>>>> Ich pl�diere f�r Amfibien, Fase, Strofe, Asfalt, Alforn^H^H^Habet,
>>>> Morfium, Profet usw.
>>>
>>> Ich pl�diere f�r etymologische Schreibweisen wo immer m�glich. Da per
>>> Konvention phi als ph transliteriert wird, hei�t das ph in
>>> griechischen Fremdw�rtern beibehalten.
>>
>> Nun ist es aber im Griechischen /ein/ Buchstabe und
>
> Na und?
>
>> wird im heutigen Griechisch auch als f gesprochen.
>
> Es geht nur um Schreibweise, nicht um Aussprache. Au�erdem geht es zum
> ganz �berwiegenden Teil um Fremdw�rter aus dem Altgriechischen. F�r
> neugriechische Fremdw�rter gilt die Konvention eh nicht.
>
>> Viele andere Sprachen (Italienisch,
>> Spanisch) transliterieren ihn als f und haben keinerlei Probleme
>> damit.
>
> Ich behaupte nicht, dass es Probleme gibt. Ich behaupte, dass ganz
> allgemein Orthgraphien, die den Ursprung eines Wortes - egal ob Fremd-
> oder Erbwort - dem Leser transparent machen, Vorteile haben, auf die zu
> verzichten nicht klug ist.
>
> Beispiel: Nat�rlich haben die Schweden kein Problem damit, dass sie
> "restorang" statt "restaurant" schreiben. Es ist aber f�r schwedische
> Muttersprachler eine zus�tzliche H�rde beim Erlernen von Fremdsprachen:
> Sie m�ssen sich zwei Orthographien merken, wo andere sich nur eine
> merken m�ssen. Zudem geht die Wortherkunft verloren: Es ist urspr�nglich
> das Partizip des franz�sischen Verbs "restaurer". Es ist aus vielerlei
> Gr�nden schade, dass ein Schwede dies nicht mehr ohne Weiteres herleiten
> kann.
>
> Beispiel: Nat�rlich haben die Amerikaner kein Problem damit, dass sie
> "thru" statt "through" schreiben. Ein des Deutschen unkundiger
> Amerikaner kann aber unm�glich anhand eines ihm vorgelegten Textes
> erraten, dass "durch" das gleiche Wort ist. Ein Brite hat viel bessere
> Chancen, die Wortbedeutung zu erraten.
>
Wie wir aus diesen Beitr�gen lernen k�nnen, ist die nationale
Fremdwort-Orthografie in erster Linie wichtig f�r internationale
orthografische Bundesjugendspiele mit den Disziplinen
Fremdwortbodenturnen, Fremdwortweitwurf, Fredworthochsprung und
Fremdwort50mlauf.
--
Roland Franzius