http://www.bild.de/BILD/ratgeber/ratgeber/2009/10/24/zeitumstellung/von-sommerzeit-auf-winterzeit.html
"In Gro�britannien zum Beispiel: Dort sterben jedes Jahr 80 Menschen nur
weil die Uhr um eine Stunde zur�ckgestellt wird!"
Kann man dagegen nicht impfen?
Carsten
--
Die Gei�eln der modernen Menschheit: Der Wei�e Hai und die Schwarzen L�cher.
frei nach Peter Ustinow
Nein, aber man kann den Wecker auf 03.00 Uhr stellen, damit man
die Umstellung nicht verpasst - und das lange Durchschlafen voll
auskosten kann. Für die, die dies jetzt verpasst haben, folgt der
Rat, am 28.3.2010 den Wecker auf 02.00 Uhr zu stellen, damit sie
das Kürzerschlafen dann nicht verpassen. HTH
Gruss
Walter
>Nein, aber man kann den Wecker auf 03.00 Uhr stellen, damit man
>die Umstellung nicht verpasst - und das lange Durchschlafen voll
>auskosten kann. F�r die, die dies jetzt verpasst haben, folgt der
>Rat, am 28.3.2010 den Wecker auf 02.00 Uhr zu stellen, damit sie
>das K�rzerschlafen dann nicht verpassen. HTH
Ich verschlafe die Zeitumstellung regelm��ig. Wenn ich morgens am PC
die umgestellte Uhrzeit sehe, denke ich
"H�, bin ich eine Stunde zu fr�h aufgestanden?"
Oder:
"H�, spinnt mein PC?"
Oder:
"Oh, mein Gott, Aliens haben uns 1 Stunde geraubt!!!"
Bis ich die d�mlichen Meldungen im Usenet �ber die Winterzeit lese.
Dann ist die Welt wieder in Ordnung.
Aber jetzt mal im Ernst. Es gäbe all diese ernsten Probleme nicht,
wenn ab dem 21. Juni jeder Tag 19,72 Sekunden kürzer wäre und dann
wieder ab dem 21. Dezember 19,72 Sekunden länger.
Das w�r mal 'ne vern�nftige Regelung. Aber mach sowas den Journalisten
klar.
Carsten
--
�bergeben ist seliger als Nehmen
http://www.welt.de/multimedia/archive/1256292362000/00940/reise_kotztuete_11__940181g.jpg
> Von da zum Lenkrad verreissen ist es nur ein kleiner Schritt.
Wieso? Ist so eine Schlussfolgerung für Dich so erstaunlich?
Dorothee
>Aber jetzt mal im Ernst. Es g�be all diese ernsten Probleme nicht,
>wenn ab dem 21. Juni jeder Tag 19,72 Sekunden k�rzer w�re und dann
>wieder ab dem 21. Dezember 19,72 Sekunden l�nger.
Dann w�re auf Uhren und Me�systemen usw. nicht auf den ersten Blick
ersichtlich, ob nun Sommer- oder Winterzeit eingestellt ist. Das kann
fatale Folgen haben, denn 20 Sekunden sind kein Pappenstiel, wenn's
darauf ankommt.
Wenn man die Uhrzeit kennt, kann man dann aber das Datum von der Uhr
ablesen.
Um zu erschrecken ist immer eine vorangegangene Überraschung
erforderlich.
>> Dann w�re auf Uhren und Me�systemen usw. nicht auf den ersten Blick
>> ersichtlich, ob nun Sommer- oder Winterzeit eingestellt ist.
>>
>Wie auch? Die gibt es dann ja nicht mehr.
Aber ein Analoges. Du sprachst davon, zwischen 21. Juni und 21.
Dezember die Tagesl�nge zu verstellen. Wenn das mein Computer nicht
automatisch macht (oder wegen eines Bugs die Umstellung scheitert),
dauert bei ihm der 22. Juni exakt so lange wie der 20. Das gibt, wenn
ich das nicht merke, irgendwann ein Problem, wenn die restliche
(umgestellte) Welt mit 20 Sekunden Differenz tickt. Und wie gesagt
f�llt eine Stundendifferenz auf Uhren schneller auf als eine solche
von 20 Sekunden oder ein, zwei Minuten.
> Aber jetzt mal im Ernst. Es gᅵbe all diese ernsten Probleme nicht,
> wenn ab dem 21. Juni jeder Tag 19,72 Sekunden kᅵrzer wᅵre und dann
> wieder ab dem 21. Dezember 19,72 Sekunden lᅵnger.
Gut gedacht. Aber Du verkennst das Prinzip, das hinter der Umstellung
steckt. Um irgendwelche Einsparungen geht es lᅵngst nicht mehr; der
Zweck ist ein rein politischer. Solange nᅵmlich die Bevᅵlkerung
zweimal jᅵhrlich ohne Montags-Demonstrationen und Lichterketten ihre
Uhren verstellt, muᅵ sich die Regierung um die Regierbarkeit dieses
unseres Landes keine Sorgen machen. Die Zeit-Umstellung ist ein
unverzichtbarer Zumutbarkeits-Indikator!
j/\a
--
> Gut gedacht. Aber Du verkennst das Prinzip, das hinter der Umstellung
> steckt. Um irgendwelche Einsparungen geht es l�ngst nicht mehr; der
> Zweck ist ein rein politischer. Solange n�mlich die Bev�lkerung
> zweimal j�hrlich ohne Montags-Demonstrationen und Lichterketten ihre
> Uhren verstellt, mu� sich die Regierung um die Regierbarkeit dieses
> unseres Landes keine Sorgen machen. Die Zeit-Umstellung ist ein
> unverzichtbarer Zumutbarkeits-Indikator!
Zudem ist die Zeitumstellung nicht im Interesse der Gro�presselobby:
Zweimal im Jahr kann man mindestens zwei bis drei Spalten mit launigen
Zeitumstellungs-Berichten aus dem Archiv f�llen -- das rentiert sich
mit der Zeit, was man da an Zeilenhonorar und Arbeitszeit spart.
--
Aktuell im Blog: �Die EU-Maultasche kolonialisiert die Lebenswelt�
<http://fxneumann.de/2009/10/24/die-eu-maultasche-kolonialisiert-die-
lebenswelt/>
Das ist noch nicht konsequent genug. Ich schlage eine Anlehnung an
das Zeitsystem aus dem alten Rom vor: 6:00 ist jeweils zu
Sonnenaufgang. Eine fortschrittlichere Variante wuerde dann auch
noch 18:00 mit dem Sonnenuntergang zusammenlegen.
Das koennte einerseits die Arbeitslosigkeit schlagartig auf Null
reduzieren, und man wuesste andererseits auch immer gleich, wann es
hell bzw. dunkel wird.
Servus,
Stefan
--
http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich
Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike
Happy mit Stefan, herzig und eigenhändig!
(Sloganizer)
Nur, wer bezahlt's?
Ui, da braucht's aber *viel* Laub in der nördlichen Hemisphäre!
mike, mal schnell eine Lerche pflanzen gehend
... und ramadankompatibel wäre es auch noch.
Gruss
Walter
>Jakob Achterndiek scripsit:
>
>> Gut gedacht. Aber Du verkennst das Prinzip, das hinter der Umstellung
>> steckt. Um irgendwelche Einsparungen geht es längst nicht mehr; der
>> Zweck ist ein rein politischer. Solange nämlich die Bevölkerung
>> zweimal jährlich ohne Montags-Demonstrationen und Lichterketten ihre
>> Uhren verstellt, muß sich die Regierung um die Regierbarkeit dieses
>> unseres Landes keine Sorgen machen. Die Zeit-Umstellung ist ein
>> unverzichtbarer Zumutbarkeits-Indikator!
>
>Zudem ist die Zeitumstellung nicht im Interesse der Großpresselobby:
>Zweimal im Jahr kann man mindestens zwei bis drei Spalten mit launigen
>Zeitumstellungs-Berichten aus dem Archiv füllen -- das rentiert sich
>mit der Zeit, was man da an Zeilenhonorar und Arbeitszeit spart.
Gruß Uwe
--
Wie spricht man denn das Leerzeichen mit Akut aus? "Hmp!" oder so?
vG o
L_
=== http://www.sicherheitslampe.de === OL
Wir sind hier in desd. Scheint keiner gemerkt zu haben, da� es zwar eine
Sommerzeit aber keine Winterzeit gibt. Die Verbl�dungspresse leistet
ganze Arbeit.
Carsten
--
Schnitzelgrippe
http://3.bp.blogspot.com/_S0JEgwasxEg/Sfc-Im5XVKI/AAAAAAAAIBU/Jv6Q3MQ8nas/s1600-h/schweinegrippe.jpg
> mock schrieb:
>
> > On 25 Okt., 07:59, Carsten Thumulla <m...@privacy.net> wrote:
>
> > Aber jetzt mal im Ernst. Es gäbe all diese ernsten Probleme nicht,
> > wenn ab dem 21. Juni jeder Tag 19,72 Sekunden kürzer wäre und dann
> > wieder ab dem 21. Dezember 19,72 Sekunden länger.
>
> Das wär mal 'ne vernünftige Regelung. Aber mach sowas den Journalisten
> klar.
Oder den Uhren.
> Wir sind hier in desd. Scheint keiner gemerkt zu haben, daß es zwar eine
> Sommerzeit aber keine Winterzeit gibt. Die Verblödungspresse leistet
> ganze Arbeit.
Mitnichten - dich hat sie doch nicht erwischt, weil du
offenbar der einzige Nichtverblödete in desd bist.
Hast du etwa das gute Serum bekommen?
Es gibt gutes Serum? WO?
Carsten
--
http://www.titanic-magazin.de/uploads/pics/0502-Atemschutz.jpg
Mich d�nkt, du bist da ein bisschen empfindlich.
"Normalzeit" ist eben mindestens zweideutig, damit kann auch UTC oder
TAI gemeint sein oder was immer von den entsprechenden Institutionen
gehegt und gepflegt wird. Ausserdem kann man sich auf den Standpunkt
stellen, die Sommerzeit sei die Normalzeit und die Winterzeit die
Ausnahme, weil ja die Sommerzeitperiode l�nger ist als Winterzeit.
Mehr Beachtung verdient die Behauptung mit den 80 Toten in
Grossbritannien. Dort leben etwa 60 Mio Ew., sie haben eine
durchschnittliche Lebenserwartung von etwa 78 Jahren, und wenn man
davon ausgeht, dass die Bev�lkerungspyramide einigermassen regul�r ist
und dass die Leute nicht ausgesprochen jahres- und tageszeitlich
geh�uft sterben, ist ja zu erwarten, dass in der zus�tzlichen Stunde
etwa 80 Leute sterben (60'000'000/(78*365*24) = 87). F�r "Bild" allemal
eine Schlagzeile wert.
- Andi
Wenn die Verschiebung wirklich was bringen w�rde k�nnte man auch Uhren
mit zwei unterschiedlichen Geschwindigkeiten entwickeln.
Es ging mir aber nur um die neue begriffliche Verwendung des Wortes
Winterzeit. Man kann durchaus eine Sache mit einem neuen Wort belegen,
die bereits bezeichnet ist. Lassen wir das.
Carsten
--
Immerhin haben 99,9999 Prozent aller Leute, die die Ver�ffentlichung von
"Mein Kampf" f�r unzumutbar halten, das Buch selber niemals gelesen...
Tom Rohwer
Mich schreckte blo� auf, da� die �berwiegende Zahl der Schlagzeilen von
Winterzeit sprach. unreflektiertes Nachplappern halt
> "Normalzeit" ist eben mindestens zweideutig, damit kann auch UTC oder
> TAI gemeint sein oder was immer von den entsprechenden Institutionen
> gehegt und gepflegt wird. Ausserdem kann man sich auf den Standpunkt
> stellen, die Sommerzeit sei die Normalzeit und die Winterzeit die
> Ausnahme, weil ja die Sommerzeitperiode l�nger ist als Winterzeit.
Man kann sich auch in einen Misthaufen stellen und ihn zum Mittelpunkt
der Welt erkl�ren -- soviel zu man kann.
> Mehr Beachtung verdient die Behauptung mit den 80 Toten in
> Grossbritannien. Dort leben etwa 60 Mio Ew., sie haben eine
> durchschnittliche Lebenserwartung von etwa 78 Jahren, und wenn man
> davon ausgeht, dass die Bev�lkerungspyramide einigermassen regul�r ist
> und dass die Leute nicht ausgesprochen jahres- und tageszeitlich
> geh�uft sterben, ist ja zu erwarten, dass in der zus�tzlichen Stunde
> etwa 80 Leute sterben (60'000'000/(78*365*24) = 87). F�r "Bild" allemal
> eine Schlagzeile wert.
Ob das so gemeint war? Meld Dich mal beim ccc wegen kreativer Verwendung
von Bildartikeln.
Ich kann mich erinnern, da� es schon einmal einen Artikel gab, der das
auf Stre� zur�ckf�hren wollte. Aber Todesf�lle? Alles hochgerechnete
Panik, wie bei der Grippe.
Carsten
--
Sehn wir uns nicht in dieser Welt,
Sehn wir uns vielleicht in Bielefeld.
http://www.youtube.com/watch?v=Lcec4loroH0
> [...], ist ja zu erwarten, dass in der zusätzlichen Stunde etwa 80
> Leute sterben (60'000'000/(78*365*24) = 87). Für "Bild" allemal
> eine Schlagzeile wert.
Bleibt abzuwarten, ob im Maerz dann die lebensverlaengernde Wirkung
der Sommerzeit als grosser Segen angepriesen wird.
Ueberhaupt koennte man die Sterblichkeit merklich verringern und
damit die Lebenserwartung deutlich erhoehen, stellte man die Uhren
konsequent immer nur _vor_, merke ich gerade.
Servus,
Stefan
--
http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich
Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike
Stefan - die schrecklichste Ausprägung von banal!
(Sloganizer)
sorry, wieder mal zu knappe Vorlage
Winterzeit und Sommerzeit gibt es schon l�ngst. Ok, wenn man Sommerzeit
mi�braucht, warum nicht Winterzeit. Ich wollte schon darauf hinaus, da�
auf Normalzeit(?) zur�ckgestellt wird. Beim Googeln sah ich auch erst,
da� Winterzeit wie Sommerzeit "schon belegt" ist.
B�se Falle f�r kommende Arch�ologengenerationen ist das.
Carsten
--
Eine kommerzielle Lebenshandhabung verteidigt die hemmende
Identifikationskontingenz
> Jetzt kapier ich erst, was du eigentlich willst. "Winterzeit" ist kein
> neues Wort, sondern in der Bedeutung schon lange umgangssprachlich
> �blich.
> Ergebnisse 1 - 10 von ungef�hr 136.000 f�r winterzeit sommerzeit.
Was sagt uns das? Gab es vor der Einf�hrung der Sommerzeit das ganze
Jahr �ber Winterzeit?
(Und wieso werden hier zwei Jahreszeiten eigentlich derart
diskriminiert?)
Qno
--
Meiner Ansicht nach sind die Jeans sogar die Errungenschaft, mit der
Amerika vorm J�ngsten Gericht Coca-Cola und Hamburger rechtfertigen
kann. (Sergej Lukianenko, �Weltentr�umer�)
> On Mon, 26 Oct 2009 08:54:35 Andreas Karrer wrote:
> > > http://www.bild.de/BILD/ratgeber/ratgeber/2009/10/24/zeitumstellung/von-
sommerzeit-auf-winterzeit.html
> > >
> > >> "In Gro�britannien zum Beispiel: Dort sterben jedes Jahr 80
> > >> Menschen nur weil die Uhr um eine Stunde zur�ckgestellt wird!"
>
> > [...], ist ja zu erwarten, dass in der zus�tzlichen Stunde etwa 80
> > Leute sterben (60'000'000/(78*365*24) = 87). F�r "Bild" allemal
> > eine Schlagzeile wert.
>
> Bleibt abzuwarten, ob im Maerz dann die lebensverlaengernde Wirkung
> der Sommerzeit als grosser Segen angepriesen wird.
Im M�rz haben wir erst mal die "Fr�hlingszeit". Da wird dann �ber die
Fr�jahrsm�digkeit gejammert, die, wie man weiss, so manchen �berdr�ssig
macht - vielleicht sogar seines Lebens.
> Ueberhaupt koennte man die Sterblichkeit merklich verringern und
> damit die Lebenserwartung deutlich erhoehen, stellte man die Uhren
> konsequent immer nur _vor_, merke ich gerade.
Merkst du das tat�schlich schon?
--
Yvonne Steiner
Wo stellst du beim Wort "Sommerzeit" einen Missbrauch fest?
> Böse Falle für kommende Archäologengenerationen ist das.
Wenn die nicht dem Irrglauben anhängen, dass jedes Wort nur eine
Bedeutung haben dürfe, sehe ich kein Problem.
Ch.
> Man kann sich auch in einen Misthaufen stellen und ihn zum Mittelpunkt
> der Welt erklären -- soviel zu man kann.
Und wo stehst du gerade?
Ch.
> Mehr Beachtung verdient die Behauptung mit den 80 Toten in
> Grossbritannien. Dort leben etwa 60 Mio Ew., sie haben eine
> durchschnittliche Lebenserwartung von etwa 78 Jahren, und wenn man
> davon ausgeht, dass die Bev�lkerungspyramide einigermassen regul�r ist
> und dass die Leute nicht ausgesprochen jahres- und tageszeitlich
> geh�uft sterben, ist ja zu erwarten, dass in der zus�tzlichen Stunde
> etwa 80 Leute sterben (60'000'000/(78*365*24) = 87).
Ich dachte die w�rden tats�chlich wegen der Zeitumstellung sterben. Also
z.B. vom Kirchturm fallen beim Versuch die Zeiger umzustellen oder sowas.
Gr��e,
Frank
> Mich schreckte bloß auf, daß die überwiegende Zahl der Schlagzeilen von
> Winterzeit sprach. unreflektiertes Nachplappern halt
Wieso bloß? Diese Zeit herrscht doch im Winter, so wie
die andere im Sommer. Warum also nicht "Winterzeit"?
> On Mon, 26 Oct 2009 08:54:35 Andreas Karrer wrote:
>
> > >>http://www.bild.de/BILD/ratgeber/ratgeber/2009/10/24/zeitumstellung/v...
> > >> "In Großbritannien zum Beispiel: Dort sterben jedes Jahr 80
> > >> Menschen nur weil die Uhr um eine Stunde zurückgestellt wird!"
> > [...], ist ja zu erwarten, dass in der zusätzlichen Stunde etwa 80
> > Leute sterben (60'000'000/(78*365*24) = 87). Für "Bild" allemal
> > eine Schlagzeile wert.
>
> Bleibt abzuwarten, ob im Maerz dann die lebensverlaengernde Wirkung
> der Sommerzeit als grosser Segen angepriesen wird.
>
> Ueberhaupt koennte man die Sterblichkeit merklich verringern und
> damit die Lebenserwartung deutlich erhoehen, stellte man die Uhren
> konsequent immer nur _vor_, merke ich gerade.
Und warum da stehenbleiben? Laßt uns doch einfach
den Kalender ein paar Jahre zurückstellen. Dann werden
alle jünger und das Rentenwesen funktioniert wieder.
>> Mich schreckte blo� auf, da� die �berwiegende Zahl der Schlagzeilen von
>> Winterzeit sprach. � unreflektiertes Nachplappern halt
>
>Wieso blo�? Diese Zeit herrscht doch im Winter, so wie
>die andere im Sommer. Warum also nicht "Winterzeit"?
Er meint, man darf zur Winterzeit nicht Winterzeit sagen, wenn man
sich dabei auf die Zeitumstellung bezieht, weil das die Einf�hrer der
Sommerzeit damals nicht dazugesagt haben, da� die Zeit, in der die
Sommerzeit nicht gilt, k�nftig Winterzeit genannt werden k�nne oder
m�sse. Und was nicht amtlich ist, das darf ein aufrechter Teutscher
[sic!] auch nicht sagen.
Dar�ber, wie schief die Einf�hrung des Begriffs der Sommerzeit ist, wo
sie doch die jahreszeitliche Sommerzeit nach vorne und hinten
�berdehnt, wird nicht geredet. Auf deutsch: Wir haben im Herbst eine
Sommerzeit und warten nicht etwa auf die Winterzeit, sondern auf die
Normalzeit. Na, wenn das normal ist ...
>> sorry, wieder mal zu knappe Vorlage
>>
>> Winterzeit und Sommerzeit gibt es schon längst. Ok, wenn man Sommerzeit
>> mißbraucht,
>
> Wo stellst du beim Wort "Sommerzeit" einen Missbrauch fest?
Wir werden mit der Sommerzeit dazu missbraucht, mehr Uhrentechnik
zu benötigen. Ich habe erst heute die letzte Uhr umgestellt (das
Grundig-Internetradio kann nicht selbst umstellen) - und in der
Küche ist bei mir immer Sommerzeit.
Gruss
Walter
Weil in Australien im Sommer Winter ist. ;-)
Gruss
Walter
> Darüber, wie schief die Einführung des Begriffs der Sommerzeit ist, wo
> sie doch die jahreszeitliche Sommerzeit nach vorne und hinten
> überdehnt, wird nicht geredet.
Zum Glück. Ich habe gerade Winterreifen draufgemacht,
und das im Herbst! Nicht auszudenken, wenn die den
Beschiß merken und empört Luft ablassen.
> Mehr Beachtung verdient die Behauptung mit den 80 Toten in
> Grossbritannien. Dort leben etwa 60 Mio Ew., sie haben eine
> durchschnittliche Lebenserwartung von etwa 78 Jahren, und wenn man
> davon ausgeht, dass die Bevölkerungspyramide einigermassen regulär ist
> und dass die Leute nicht ausgesprochen jahres- und tageszeitlich
> gehäuft sterben, ist ja zu erwarten, dass in der zusätzlichen Stunde
> etwa 80 Leute sterben (60'000'000/(78*365*24) = 87). Für "Bild" allemal
> eine Schlagzeile wert.
Ich denke im Ernst, es sind sogar mehr. Wenn man berücksichtigt,
wie schnell sich alte Leute aufregen, wenn etwas nicht so läuft,
wie sie es gewohnt sind (z.B. verpasste Fernsehsendungen), dürfte
die Infarkthäufigkeit signifikant höher liegen. Aber das ist
wieder mal eine Tatsache, die keiner genau wissen will - oder
über die mancher sich sogar als 'sozialverträgliches Frühableben'
freut.
Gruss
Walter
Man sprach schon zuvor von "Sommersemester" und "Wintersemester".
Du hättest schon vor Urzeiten fragen müssen: "Seit wann dauert
ein Semester 3 Monate?".
Gruss
Walter
> Zum Glück. Ich habe gerade Winterreifen draufgemacht,
> und das im Herbst! Nicht auszudenken, wenn die den
> Beschiß merken und empört Luft ablassen.
Keine Rede von Luft ablassen: Für den Herbst gibt es die amtlich
vorgeschriebenen Herbstreifen, die nur während des Herbstes verwendet
werden dürfen. Missbrauch ergibt 15 Punkte in Flensburg und 2009 EUR
Strafe (pro Reifen). Selbstredend werden auch jedes Jahr neue
Herbstreifen auf den Markt gebracht, die nur im Herbst des
betreffenden Jahres zu verwenden sind, analog zu den jeweiligen
Winter-, Frühlings- und Sommerreifen. Dabei ist zu beachten, dass die
Winterreifen 2009 nur bis 31.12.09 gültig sind; vom 01.01.10 an müssen
die Winterreifen 2010 montiert sein. Ein Hoch der deutschen
Reifenindustrie!
Ch.
>
> Darüber, wie schief die Einführung des Begriffs der Sommerzeit ist, wo
> sie doch die jahreszeitliche Sommerzeit nach vorne und hinten
> überdehnt, wird nicht geredet. Auf deutsch: Wir haben im Herbst eine
> Sommerzeit und warten nicht etwa auf die Winterzeit, sondern auf die
> Normalzeit. Na, wenn das normal ist ...
Ich glaube, er ärgert sich darüber, dass der Eindruck erweckt werden
soll, eigentlich sei die Sommerzeit normal und die "Winterzeit" die
Ausnahme. Dies kommt auch zuweilen in Zeitungsartikeln zu tage, in
denen vorgeschlagen wird, die Umstellung bleiben zu lassen, aber nicht
etwa die Normalzeit sondern die Sommerzeit ganzjährig zu verwenden.
Eine ähnliche Strategie liegt der schleichenden Ausweitung der Sommerzeit
zugrunde. Es handelt sich um eine Verschwörung mit dem Ziel, das Volk
durch Übermüdung in die Verblödung zu treiben. Bei Schulkindern, die
in der Nacht aufstehen müssen und ihren Unterricht im Dunkeln beginnen,
wirkt es bereits. Bei mir hat es auch gewirkt.
--
Marc
> Dar�ber, wie schief die Einf�hrung des Begriffs der Sommerzeit ist, wo
> sie doch die jahreszeitliche Sommerzeit nach vorne und hinten
> �berdehnt, wird nicht geredet.
Bei Einf�hrung der Sommerzeit war die (im Verh�ltnis zur "Normalzeit") auch
noch einige Wochen k�rzer wenn ich mich recht erinnere. Ausgedehnt wurde
die erst sp�ter.
Wobei die Zeit im angels�chsischen Raum �brigens nicht "Summer-Time" hei�t
sondern "Daylight-Saving-Time" (da gibt es dann keine Verwechslungsgefahr).
Gr��e,
Frank
>Man sprach schon zuvor von "Sommersemester" und "Wintersemester".
>Du h�ttest schon vor Urzeiten fragen m�ssen: "Seit wann dauert
>ein Semester 3 Monate?".
So gescheit war ich als Student, Verzeihung, Studierenderer, noch
nicht. Das wurde ich erst durch jahrenlangen Usenet-Konsum.
>Zum Gl�ck. Ich habe gerade Winterreifen draufgemacht,
>und das im Herbst! Nicht auszudenken, wenn die den
>Beschi� merken und emp�rt Luft ablassen.
Das w�re was f�r den Karl Valentin gewesen. Statt im Plattenladen beim
Reifentandler.
>Ich glaube, er �rgert sich dar�ber, dass der Eindruck erweckt werden
>soll, eigentlich sei die Sommerzeit normal und die "Winterzeit" die
>Ausnahme. Dies kommt auch zuweilen in Zeitungsartikeln zu tage, in
>denen vorgeschlagen wird, die Umstellung bleiben zu lassen, aber nicht
>etwa die Normalzeit sondern die Sommerzeit ganzj�hrig zu verwenden.
Ich erinnere mich an Vorschl�ge, die Sommerzeit ganzj�hrig
einzuf�hren, aber nicht daran, da� sie jemand mit der Normalzeit
verwechselte. Abgesehen davon suggeriert �brigens die "Normalzeit",
sie sei eine quasi-nat�rliche. Was nicht der Fall ist. W�re das so,
k�nnte man sie nicht �ndern. Wir k�nnten uns f�r jeden Tag ein anderes
System der Zeiterfassung ausdenken, und es w�rde - zumindest
theoretisch - funktionieren. Wir k�nnen nicht �ndern, da� jeden Tag
die Sonne aufgeht, denn das ist ein nat�rlicher Vorgang. Aber mit
welchem Zeitbeschreibungssystem wir den Zeitpunkt des Aufgangs
festlegen, ist eine Konstruktion. So gesehen sind Sommer- und
Normalzeit *beide* nat�rlich oder beide un-nat�rlich, je nach
Blickwinkel.
> Ich erinnere mich an Vorschl�ge, die Sommerzeit ganzj�hrig
> einzuf�hren, aber nicht daran, da� sie jemand mit der Normalzeit
> verwechselte. Abgesehen davon suggeriert �brigens die "Normalzeit",
> sie sei eine quasi-nat�rliche. Was nicht der Fall ist.
Nunja, man versucht zumindest die Zeit so einzutakten, da� mittags um 12
Uhr die Sonne am h�chsten steht. Je gr��er das Land ist, umso schlechter
funktioniert das. In der russischen F�deration mit ihrer Dekretzeit gibt es
da IIRC so ein paar merkw�rdige Beispiele, in China sollte es �hnlich sein.
Gr��e,
Frank
> Nunja, man versucht zumindest die Zeit so einzutakten, da� mittags um 12
> Uhr die Sonne am h�chsten steht. Je gr��er das Land ist, umso schlechter
> funktioniert das.
Und die MEZ entspricht der mittleren Ortszeit am 15. �stlichen L�ngengrad -
also etwa G�rlitz oder Frankfurt/Oder ...
Viel witziger finde ich b�rs�nlich, da� diese Zeit sogar in Spanien die
amtliche ist. Da kulminiert die Sonne irnkwann gegen zwei Uhr nachmittags -
ohne Sommerzeit.
vG
> Lothar Frings schrieb:
>> Carsten Thumulla tat kund:
>>
>>> Mich schreckte blo� auf, da� die �berwiegende Zahl der Schlagzeilen von
>>> Winterzeit sprach. unreflektiertes Nachplappern halt
>>
>> Wieso blo�? Diese Zeit herrscht doch im Winter, so wie
>> die andere im Sommer. Warum also nicht "Winterzeit"?
>
> Weil in Australien im Sommer Winter ist. ;-)
Und die haben dann im Winter ihre Sommerzeit (wenn sie eine haben, bin
jetzt zu faul zum nachschauen).
--
GOGELICH,gogelig, (...) 'fr�hlich, lustig, ausgelassen'
GRIMM, Deutsches W�rterbuch
> Wolfgang Schwanke schrieb:
>
>> Jetzt kapier ich erst, was du eigentlich willst. "Winterzeit" ist kein
>> neues Wort, sondern in der Bedeutung schon lange umgangssprachlich
>> �blich.
>> Ergebnisse 1 - 10 von ungef�hr 136.000 f�r winterzeit sommerzeit.
>
> Was sagt uns das? Gab es vor der Einf�hrung der Sommerzeit das ganze
> Jahr �ber Winterzeit?
Gab es vor Einf�hrung von Digitalkameras nur analoge Kameras?
Ja, auch wenn sie nicht so hie�en.
--
von Muret ein gugeln guot
mit l�trem v�hen bunde
V. D. HAGEN
> Wolfgang Schwanke schrieb:
>
>> Jetzt kapier ich erst, was du eigentlich willst. "Winterzeit" ist kein
>> neues Wort, sondern in der Bedeutung schon lange umgangssprachlich
>> ᅵblich.
>> Ergebnisse 1 - 10 von ungefᅵhr 136.000 fᅵr winterzeit sommerzeit.
>
> Was sagt uns das? Gab es vor der Einfᅵhrung der Sommerzeit das ganze
> Jahr ᅵber Winterzeit?
Nein, Normalzeit - wie ᅵbrigens auch seit letztem Sonntag. Es gibt bei
uns nᅵmlich nur MEZ und MESZ.
Da Didi
--
Dieter Brᅵgmann, Spandau (bei Berlin) http://didispandau.de
71,98) * Knᅵperer 53,54ᅵ * Hottentotten +51 * Lolita-Club +88,73$ * Ar
>> Was sagt uns das? Gab es vor der Einf�hrung der Sommerzeit das ganze
>> Jahr �ber Winterzeit?
>
> Gab es vor Einf�hrung von Digitalkameras nur analoge Kameras?
> Ja, auch wenn sie nicht so hie�en.
MUSE bekommt Schluckauf, wenn alles Nicht-Digitale automatisch "analog" ist.
Das steht f�r es auf einem Niveau mit "1985 in der ehemaligen DDR".
Die Fotografie, bei der man noch die Kamerar�ckwand �ffnen kann und die
daf�r zum Teil ganz ohne Strom funktioniert, ist nicht analog, sondern
chemisch.
vG
--
"1,5 Milliarden DM damals f�r die DDR. Da sind die noch mal 6 Jahre lang mit
ausgekommen. Mit 17 Millionen Insassen. Da k�nnen Sie mal sehen, wie
ordentlich die da gewirtschaftet haben: das reicht bei der Hypo Real Estate
keine zwei Tage!"
(Volker Pispers, "Bis neulich")
>Wobei die Zeit im angelsächsischen Raum übrigens nicht "Summer-Time" heißt
>sondern "Daylight-Saving-Time" (da gibt es dann keine Verwechslungsgefahr).
Wobei ich mich dann wieder frage, was die mit dem ganzen gesparten
Tageslicht anfangen. Burning daylight?
Gruß Uwe
--
Wie spricht man denn das Leerzeichen mit Akut aus? "Hmp!" oder so?
vG o
L_
=== http://www.sicherheitslampe.de === OL
>Die Fotografie, bei der man noch die Kamerar�ckwand �ffnen kann und die
>daf�r zum Teil ganz ohne Strom funktioniert, ist nicht analog, sondern
>chemisch.
Und wie hei�t das in der Stilologie, wenn etwas "zum Teil ganz ohne"
ist? Ich meine, ich versuche mir gerade wen vorzustellen, der zum Teil
ganz nackig ist.
> On Mon, 26 Oct 2009 15:55:52 +0100, Frank Hucklenbroich
> <Hucklen...@aol.com> wrote:
>
>> Wobei die Zeit im angels�chsischen Raum �brigens nicht "Summer-Time" hei�t
>> sondern "Daylight-Saving-Time" (da gibt es dann keine Verwechslungsgefahr).
>
> Wobei ich mich dann wieder frage, was die mit dem ganzen gesparten
> Tageslicht anfangen. Burning daylight?
Als n�chstes mu� dann die Frage kommen, welche Bank Tageslicht-Konten
anbietet und wieviel Zinsen sie gibt.
Da Didi, hoffentlich erwartungsgem�� reagierend.
--
Dieter Br�gmann, Spandau (bei Berlin) http://didispandau.de
NP: Bodo Bach - Tapetenmuster
>Burning daylight?
>
>Als nächstes muß dann die Frage kommen, welche Bank Tageslicht-Konten
>anbietet und wieviel Zinsen sie gibt.
>
>
>Da Didi, hoffentlich erwartungsgemäß reagierend.
Nicht ganz, "Burning Daylight" heißst eine Novelle von Jack London.
>> Burning daylight?
>>
>> Als nᅵchstes muᅵ dann die Frage kommen, welche Bank Tageslicht-Konten
>> anbietet und wieviel Zinsen sie gibt.
>>
>>
>> Da Didi, hoffentlich erwartungsgemᅵᅵ reagierend.
>
> Nicht ganz, "Burning Daylight" heiᅵst eine Novelle von Jack London.
Man kann ja nicht alles kennen.
Da Didi
--
Dieter Brᅵgmann, Spandau (bei Berlin) http://didispandau.de
enzahn +24ᅵ * Panzerknacker +6$ * Partyschreck 62,54$ (+96,21%) * Heil
sfiedel +80,44% * Ehrport Tempeldoof 69$ (+60,14%) * Stinkstiefel 70,8
> Wir sind hier in desd. Scheint keiner gemerkt zu haben, daļæ½ es zwar eine
> Sommerzeit aber keine Winterzeit gibt. Die Verblļæ½dungspresse leistet
> ganze Arbeit.
Gemerkt, aber nicht kommentiert.
Jļæ½rn
> Und warum da stehenbleiben? Laļæ½t uns doch einfach
> den Kalender ein paar Jahre zurļæ½ckstellen. Dann werden
> alle jļæ½nger und das Rentenwesen funktioniert wieder.
Sowas:
http://ahoipolloi.blogger.de/stories/1514663/
Jļæ½rn
F�llt es Dir ebenso schwer, Dir eine Gruppe von Menschen vorzustellen, die
zum Teil ganz nackig ist? Nein? Dann versuch's auf eine Gruppe von Kameras
umzudenken.
vG
--
"Was meinen Sie, was hier los w�re, wenn mehr Leute begreifen w�rden, was
hier los _ist_!"
> MUSE bekommt Schluckauf, wenn alles Nicht-Digitale automatisch
> "analog" ist.
[...]
> Die Fotografie, bei der man noch die Kamerar�ckwand �ffnen kann
> und die daf�r zum Teil ganz ohne Strom funktioniert, ist nicht
> analog, sondern chemisch.
MUSEN sieht das anders: Analog und digital beziehen sich darauf, ob die
Daten stufenlos oder diskret gespeichert werden. Das Pendant zur
"chemischen Kamera" w�re f�r mich daher eine "elektrische" -- nur ist
die Bezeichnung mi�verst�ndlich, da mit "elektrische Kamera" auch eine
analoge, die mit Strom funktioniert, bezeichnet werden k�nnte.
... und �berhaupt: Was bringt eine Privatsprache, die die "analoge
Kamera" nicht kennen will?
-fn-
--
Aktuell im Blog: �Niebel? Entwicklung? Gar nicht mal so doof�
<http://fxneumann.de/2009/10/26/niebel-entwicklung-gar-nicht-mal-so-
doof/>
> Wieso bloļæ½? Diese Zeit herrscht doch im Winter, so wie
> die andere im Sommer. Warum also nicht "Winterzeit"?
Es gibt 24 Zeitzonen auf der Erde. Unsere ist "Greenwich plus eine
Stunde". Die Zeitzonen sind so definiert, daļæ½ der Hļæ½chststand der Sonne
in jeder Zone zwļæ½lf Uhr mittags ist. Das ist die Zeit, die eine
vernļæ½nftige Uhr anzeigen sollte.
Sommerzeit ist dagegen "die Kinder haben an der Uhr gedreht und freuen
sich jetzt einen ab" und denken, sie hļæ½tten den Lauf der Zeit verstellt.
Es gibt auch so ein ļæ½hnliches Gerļæ½cht mit der Datumsgrenze.
Jļæ½rn
> Wo stellst du beim Wort "Sommerzeit" einen Missbrauch fest?
Daļæ½ sie angeblich "herrscht".
Jļæ½rn
Dass "herrschen" auch "allgemein verbreitet sein" bedeuten kann, ist
eigentlich für Deutschsprachige keine Neuigkeit.
Ch.
>> Da� sie angeblich "herrscht".
>
> Dass "herrschen" auch "allgemein verbreitet sein" bedeuten kann, ist
> eigentlich f�r Deutschsprachige keine Neuigkeit.
Da� in den USA sehr feuchtes Klima herrscht, lernte ich schon in den 80ern,
als in den Nachrichten immer "der US-Pr�sident Regen" erw�hnt wurde.
vG
--
"Der Lafontaine hat schon vor Derivaten gewarnt, da wu�ten 90 Prozent der
Abgeordneten noch nicht mal, was das ist - und 100 Prozent der Banker
wissen bis heute nicht, was es ist!"
> On 26 Okt., 20:56, Joern Abatz <for-spam-o...@abatz.de> wrote:
>> On Mon, 26 Oct 2009 05:13:57 -0700, Christian Seidl wrote:
>>> Wo stellst du beim Wort "Sommerzeit" einen Missbrauch fest?
>>
>> Da� sie angeblich "herrscht".
>
> Dass "herrschen" auch "allgemein verbreitet sein" bedeuten kann, ist
> eigentlich f�r Deutschsprachige keine Neuigkeit.
Bei einer Fahrt in einem BVG-Bus sagte der Fahrer mal durch, da� er
eine Umleitung fahren mu�, "weil an $ORT eine Demonstration herrscht".
Auch eine sch�ne Definition von "herrschen".
Da Didi
--
Dieter Br�gmann, Spandau (bei Berlin) http://didispandau.de
* 1911: Mahalia Jackson, US-amerikanische Gospel-S�ngerin (+ 1972)
> > Gab es vor Einführung von Digitalkameras nur analoge Kameras?
> > Ja, auch wenn sie nicht so hießen.
>
> MUSE bekommt Schluckauf, wenn alles Nicht-Digitale automatisch "analog" ist.
> Das steht für es auf einem Niveau mit "1985 in der ehemaligen DDR".
>
> Die Fotografie, bei der man noch die Kamerarückwand öffnen kann und die
> dafür zum Teil ganz ohne Strom funktioniert, ist nicht analog, sondern
> chemisch.
Naja, ich sage dazu "Silberphotographie". Übrigens wurden wir im
Studium noch mit "Analogrechnern" geplagt. Eine Sackgasse der
Datenverarbeitung?
> "1,5 Milliarden DM damals für die DDR. Da sind die noch mal 6 Jahre lang mit
> ausgekommen. Mit 17 Millionen Insassen. Da können Sie mal sehen, wie
> ordentlich die da gewirtschaftet haben: das reicht bei der Hypo Real Estate
> keine zwei Tage!"
Ist das nun wirklich witzich? FR
> ... und �berhaupt: Was bringt eine Privatsprache, die die "analoge
> Kamera" nicht kennen will?
Was bringt eine Privatsprache, die sich unter einem vierst�ckigen
Hausbesitzer einen 12 m hohen Menschen vorstellt?
Es geht mir nicht um Sektieren, sondern um Genauigkeit.
vG
--
"Es geht um die letzten Reste menschlichen Anstandes in einer
�berflu�gesellschaft. Wenn einer 40 Stunden arbeitet und sich dabei M�he
gibt, soll er auch davon leben k�nnen. Da gibt es doch nichts zu
diskutieren! Entweder Sie sind f�r den Mindestlohn, oder Sie sind ein
Arschloch, fertig, aus!"
> MUSEN sieht das anders: Analog und digital beziehen sich darauf, ob die
> Daten stufenlos oder diskret gespeichert werden.
DUSE in Ehren, aber "digital" hei�t nicht "diskret", sondern "in Zahlen-
form". Die Quantisierung eines kontinuierlichen Signals ist nur eine
notwendige Vorstufe davon, sie ist nicht die Digitalisierung selbst (das
ist erst die Ersetzung der Stufen durch jeweils zugeordnete Zahlenwerte).
"Analog" bedeutet, da� eine Gr��e durch eine andere, dazu analoge Gr��e
dargestellt wird (die Zeit durch den Umlaufwinkel eines Uhrzeigers, der
Schalldruck durch die Auslenkung einer Schallplattenrille oder den
magnetischen Flu� eines Tonbandabschnitts). Und diese Vorstellung f�llt mir
bei der chemischen Fotografie schwer, weil Helligkeits- und Farbwerte eben
nicht durch /andere/, sondern durch genau dieselben Gr��en abgebildet
werden, n�mlich Helligkeits- und Farbwerte. Und zwar infolge chemischer
Ver�nderungen einer direkt darauf reagierenden Beschichtung. Daher spreche
ich von chemischer Fotografie. Analog im Wortsinn ist daran nichts - oder
zumindest nur dann, wenn man unter "analog" nichts anderes als
"nichtdigital" versteht.
vG
--
"Allein die Chinesen besitzen jetzt schon 1,9 Billionen Dollar amerikanische
Staatsanleihen. Wenn die Chinesen morgen ihr Geld wiederhaben wollen,
k�nnen Sie die Amis alle nackt �bern Zaun h�ngen! Wahrscheinlich ist da
nicht mal mehr n Zaun, wo Sie die dr�berh�ngen k�nnen!"
> Es gibt 24 Zeitzonen auf der Erde. Unsere ist "Greenwich plus eine
> Stunde". Die Zeitzonen sind so definiert, da� der H�chststand der Sonne
> in jeder Zone zw�lf Uhr mittags ist.
Entweder fe lt da ein "ungef�hr", oder Dein Planet dreht sich ruckartig.
> Sommerzeit ist dagegen "die Kinder haben an der Uhr gedreht und freuen
> sich jetzt einen ab" und denken, sie h�tten den Lauf der Zeit verstellt.
Naja, so ganz sinnlos kann ich es nicht finden, das Zeitfenster menschlicher
Aktivit�t an das Tageslichtfenster anzupassen, um Beleuchtungsleistung zu
sparen.
Ich sehe nur nicht ganz ein, wieso man das im Oktober wieder zur�ckdrehen
mu�, wo doch das Tageslichtfenster dann an /beiden/ Enden k�rzer ist als
das Aktivit�tsfenster. Die einzige mir einigerma�en einleuchtende (hihi)
Begr�ndung liegt darin, da� Kinder morgens auf dem Schulweg nach
M�glichkeit Tageslicht haben sollten.
> Es gibt auch so ein �hnliches Ger�cht mit der Datumsgrenze.
-vvv
vG
--
"Wenn auf einem Parteitag zwei Leute f�r denselben Job kandidieren, dann
schreibt die Presse gleich von einer Kampf-kan-di-da-tur! Oh, eine
Kampfkandidatur! Wenn nur einer antritt, dann ist es 'ne Wahl."
> On Mon, 26 Oct 2009 05:23:50 -0700, Lothar Frings wrote:
>
>> Wieso bloß? Diese Zeit herrscht doch im Winter, so wie
>> die andere im Sommer. Warum also nicht "Winterzeit"?
>
> Es gibt 24 Zeitzonen auf der Erde.
Ich glaube, es gibt mehr.
Joachim
>> Die Fotografie, bei der man noch die Kamerar�ckwand �ffnen kann und die
>> daf�r zum Teil ganz ohne Strom funktioniert, ist nicht analog, sondern
>> chemisch.
>
> Naja, ich sage dazu "Silberphotographie".
Da f�llt mir wieder die Fotoausstellung im Wallraff-Richartz-Museum/Museum
Ludwig ein, die mit sklavischer Gewohnheit jedes Exponat mit dem verwen-
deten Material bezeichnete: An jeder Fotografie stand "Silbergelatine".
> �brigens wurden wir im Studium noch mit "Analogrechnern" geplagt.
Rechenschieber?
>> ordentlich die da gewirtschaftet haben: das reicht bei der Hypo Real
>> Estate keine zwei Tage!"
>
> Ist das nun wirklich witzich? FR
MUHEN ja. (Da� das Bild verzerrt ist, liegt in der Natur des Kabaretts.)
vG
--
"Und dann sitz ich wieder da und versuch das zu begreifen (das ist ja immer
mein Schicksal): Wieso gehen Arbeitspl�tze in der Autoindustrie verloren,
wenn die Autos weniger Dreck hinten rausblasen? Wer immer so was in die
Zeitungen kackt, sollte Aspirin dazukleben m�ssen ..."
> Felix Neumann wrote:
>
>> MUSEN sieht das anders: Analog und digital beziehen sich darauf, ob die
>> Daten stufenlos oder diskret gespeichert werden.
>
> DUSE in Ehren, aber "digital" hei�t nicht "diskret",
Nicht? Ich war bisher der Meinung, dass alles was ich mit den Fingern
abz�hlen kann, zwangsl�ufig diskret ist.
> sondern "in Zahlen- form". Die Quantisierung eines kontinuierlichen
> Signals ist nur eine notwendige Vorstufe davon, sie ist nicht die
> Digitalisierung selbst (das ist erst die Ersetzung der Stufen durch
> jeweils zugeordnete Zahlenwerte).
Eben. Und deswegen ist nicht jedes diskrete Signal zwingend auch
digital, hingegen jedes digitale Signal zwingend auch diskret.
--
Space - The final frontier
>>> MUSEN sieht das anders: Analog und digital beziehen sich darauf, ob die
>>> Daten stufenlos oder diskret gespeichert werden.
>>
>> DUSE in Ehren, aber "digital" hei�t nicht "diskret",
>
> Nicht? Ich war bisher der Meinung, dass alles was ich mit den Fingern
> abz�hlen kann, zwangsl�ufig diskret ist.
Habe ich nicht bestritten. Aber nicht alles Diskrete ist digital.
>> sondern "in Zahlen- form". Die Quantisierung eines kontinuierlichen
>> Signals ist nur eine notwendige Vorstufe davon, sie ist nicht die
>> Digitalisierung selbst (das ist erst die Ersetzung der Stufen durch
>> jeweils zugeordnete Zahlenwerte).
>
> Eben. Und deswegen ist nicht jedes diskrete Signal zwingend auch
> digital, hingegen jedes digitale Signal zwingend auch diskret.
Richtig. Deine von mir angefochtene These lautete jedoch andersherum:
| MUSEN sieht das anders: Analog und digital beziehen sich darauf, ob die
| Daten stufenlos oder diskret gespeichert werden.
Das bedeutet MUSEN, da� alles Diskrete Deiner Meinung nach digital ist. Ein
diskretes Signal kann aber ebensogut analog �bertragen werden, etwa in Form
mehrerer Spannungsstufen, wie z.B. die Synchroninformationen im (analogen)
FBAS-Videosignal.
Digitalisiert wird eine Information erst durch die Zahlendarstellung. Dazu
mu� sie erst einmal quantisiert sein, das ist klar. Nur allein davon ist
sie noch nicht digital.
vG
--
"Sollen wir ein Volk von Kleinwagenfahrern werden? Nat�rlich nicht! Wenn der
Deutsche die Wahl hat, mit einem kleinen Auto �ber einen intakten Planeten
zu zockeln oder mit einem gro�en Gel�ndewagen �ber einen verw�steten
Planeten zu brettern - da wei� der Deutsche doch, was er will!"
> Deine von mir angefochtene These
Sorry, die war lat�rnich nicht von Dir ... Lesen bildet.
iG
--
"Fraktionszwang - eine echt deutsche Erfindung: Einer steht vorne und sagt
den anderen, wann sie den Arm heben m�ssen. Das ist Deutschland, da haben
wir doch gute Erfahrungen mit gemacht, meine Damen und Herren!"
> >> Die Fotografie, bei der man noch die Kamerarückwand öffnen kann und die
> >> dafür zum Teil ganz ohne Strom funktioniert, ist nicht analog, sondern
> >> chemisch.
>
> > Naja, ich sage dazu "Silberphotographie".
>
> Da fällt mir wieder die Fotoausstellung im Wallraff-Richartz-Museum/Museum
> Ludwig ein, die mit sklavischer Gewohnheit jedes Exponat mit dem verwen-
> deten Material bezeichnete: An jeder Fotografie stand "Silbergelatine".
Und sie hatten recht. Es hat übrigens in der Geschichte der Fotografie
an Versuchen nicht gefehlt, das Naturprodukt Gelatine zu ersetzen -
vergeblich.
> > Übrigens wurden wir im Studium noch mit "Analogrechnern" geplagt.
>
> Rechenschieber?
Du, Gringmuth, sammelst Punkte dahingehend, von mir zum Weiland
gemacht zu werden. Ich lasse meiner nicht spotten, wisse es, Bube!
> >> ordentlich die da gewirtschaftet haben: das reicht bei der Hypo Real
> >> Estate keine zwei Tage!"
>
> > Ist das nun wirklich witzich?
> MUHEN ja. (Daß das Bild verzerrt ist, liegt in der Natur des Kabaretts.)
Du bist leicht zu erheitern? FR
> _Vor_ der Einfᅵhrung der Zeitzonen entsprach die Uhrzeit
> ᅵberall dem ᅵrtlichen Sonnenstand. Bei jeder Reise in
> ᅵstlicher oder westlicher Richtung, egal wie kurz sie war,
> musste man die Uhr verstellen. Das machte z.B. Eisenbahn-
> fahrplᅵne sehr kompliziert.
Fᅵr Reisende ohne Grundkenntnisse in Geodᅵsie war es folglich
vor allem bei Reisen in Ost-West- oder West-Ost-Richtung fast
unmᅵglich, aus dem gedruckten Fahrplan zu errechnen, wie lange
sie tatsᅵchlich unterwegs sein wᅵrden.
> Die Zeitzonen wurden zur Vereinfachung eingefᅵhrt.
Auch um Personal auf den Zᅵgen einzusparen! Und zwar so:
Die Lokfᅵhrer waren dafᅵr verantwortlich, daᅵ ihre Zᅵge auch bei
wechselnden Behinderungen durch Wetter, Baustellen, Selbstmᅵrder
und dergl. pᅵnktlich am nᅵchsten Bahnhof ankamen. Sie muᅵten also
die jeweils ideale Geschwindigkeit aus Rest-Strecke und Rest-Zeit
immer neu berechnen. Da, wiederum vor allem auf Ost-West- bzw.
West-Ost-Strecken, die Urzeit sich mit der geogr. Lᅵnge stᅵndig
ᅵnderte, muᅵte die ideale Geschwindigkeit fortwᅵhrend neu berechnet
werden. Lokfᅵhrer und Heizer wᅵren dadurch ᅵberfordert gewesen, man
hᅵtte also fᅵr lᅵngere Strecken zusᅵtzlich einen Kalkulator bzw.
Navigator einstellen mᅵssen. Um den einzusparen, wurden die
einheitlichen Zonenzeiten erfunden.
:-) j/\a
--
> Werner Tann <wt...@gmx.at> wrote in
> news:7klsgfF...@mid.individual.net:
>
>> Ich erinnere mich an Vorschl�ge, die Sommerzeit ganzj�hrig
>> einzuf�hren,
>
> man Dekretzeit
>
> http://de.wikipedia.org/wiki/Dekretzeit
Ja, aber da kommt trotzdem noch Sommerzeit hinzu. Im zweiten Weltkrieg
hatte die USA auch Dekretzeit, "war time" genannt. Einige andere L�nder
verstellten die Uhr um zwei Stunden.
Und jetzt gilt also die Dekretzeit in Ru�land wieder, au�er in einigen
Oblasts. All das macht es sehr kompliziert, wenn man den exakten
Zeitpunkt eines historischen Ereignisses ermitteln m�chte (aber bietet
vielleicht gute Ausreden f�r Astrologen).
--
Java is kind of like kindergarten. There are lots of rules you have to
remember. If you don't follow them, the compiler makes you sit in the
corner until you do. - Don Raab
> "Analog" bedeutet, da� eine Gr��e durch eine andere, dazu analoge Gr��e
> dargestellt wird (die Zeit durch den Umlaufwinkel eines Uhrzeigers, der
> Schalldruck durch die Auslenkung einer Schallplattenrille oder den
> magnetischen Flu� eines Tonbandabschnitts). Und diese Vorstellung f�llt mir
> bei der chemischen Fotografie schwer, weil Helligkeits- und Farbwerte eben
> nicht durch /andere/, sondern durch genau dieselben Gr��en abgebildet
> werden, n�mlich Helligkeits- und Farbwerte.
Am Ende des ganzen Prozesses, aber in der Kamera werden sie durch die
Verteilung bestimmter Ionen in bestimmten Filmschichten dargestellt (und
wenn es sich um Kodachrome handelt (bald: handelte), ist da nicht mal
Farbe vorhanden). Sogar beim entwickelten Negativ noch werden
Helligkeits- und Farbwerte nicht durch dieselben Helligkeits- und
Farbwerte abgebildet wie im Original. Und im �brigen ist ein Foto, wenn
Du nicht gerade Buchseiten fotografierst, die zweidimensional analoge
Darstellung einer dreidimensionalen Szenerie.
--
die gugelm�nner schleppen leichen, kranke LILIENCRON
GRIMM, Deutsches W�rterbuch
> Oliver Cromm wrote:
>
>>> Was sagt uns das? Gab es vor der Einf�hrung der Sommerzeit das ganze
>>> Jahr �ber Winterzeit?
>>
>> Gab es vor Einf�hrung von Digitalkameras nur analoge Kameras?
>> Ja, auch wenn sie nicht so hie�en.
>
> MUSE bekommt Schluckauf, wenn alles Nicht-Digitale automatisch "analog" ist.
Gefallen tut es mir auch nicht, aber ich habe keine bessere Bezeichnung
gefunden.
> Die Fotografie, bei der man noch die Kamerar�ckwand �ffnen kann und die
> daf�r zum Teil ganz ohne Strom funktioniert, ist nicht analog, sondern
> chemisch.
Und f�hrt zu einer analogen Repr�sentation. "Chemische Kamera" ist
jedenfalls mi�verst�ndlich. Die elegante japanische Bezeichnung f�r die
traditionellen Apparate, "Filmkamera", steht ja im Deutschen leider
nicht zur Verf�gung.
--
es sol kain leitgeb eim paurnknecht nicht mer parigen
dann sein gurtelgewant, ... swert und gugel wert ist
�sterr. weist.
> > man Dekretzeit
>
> >http://de.wikipedia.org/wiki/Dekretzeit
>
> Ja, aber da kommt trotzdem noch Sommerzeit hinzu. Im zweiten Weltkrieg
> hatte die USA auch Dekretzeit, "war time" genannt. Einige andere Länder
> verstellten die Uhr um zwei Stunden.
>
> Und jetzt gilt also die Dekretzeit in Rußland wieder, außer in einigen
> Oblasts.
Geht dieser Plural von oblast' durch? FR
>Felix Neumann wrote:
>
>> ... und �berhaupt: Was bringt eine Privatsprache, die die "analoge
>> Kamera" nicht kennen will?
>
>Was bringt eine Privatsprache, die sich unter einem vierst�ckigen
>Hausbesitzer einen 12 m hohen Menschen vorstellt?
>
>Es geht mir nicht um Sektieren, sondern um Genauigkeit.
Und da empfindest Du chemisch als genauer als analog? F�r mich sind das
zwei Eigenschaften, die beide auf diese Ger�te zutreffen.
Bye
woffi
--
... die Sonne schien nie, es regnete den ganzen Tag, und wenn du nach 27
Stunden Arbeit den Berg wieder heraufkamst, gab dir deine Mutter ein St�ck
gr�nes Gift und dein Vater schlug dich tot. Am n�chsten Morgen hie� es dann
wieder um halb drei aufstehen und den Berg rauf in die Fabrik. (mawa, drmm)
> Und im �brigen ist ein Foto, wenn Du nicht gerade Buchseiten
> fotografierst, die zweidimensional analoge Darstellung einer
> dreidimensionalen Szenerie.
Und das ist bei einem digital angefertigten Foto inwiefern anders?
Es geht um die technische Methode der Speicherung und �bermittlung,
nicht um den Inhalt.
vG
--
"Der Lafontaine hat schon vor Derivaten gewarnt, da wu�ten 90 Prozent der
Abgeordneten noch nicht mal, was das ist - und 100 Prozent der Banker
wissen bis heute nicht, was es ist!"
> Und f�hrt zu einer analogen Repr�sentation. "Chemische Kamera" ist
> jedenfalls mi�verst�ndlich. Die elegante japanische Bezeichnung f�r die
> traditionellen Apparate, "Filmkamera", steht ja im Deutschen leider
> nicht zur Verf�gung.
Das �bel liegt darin, da� das, was die Digitalkamera digital macht, in der
Nicht-Digital-Kamera �berhaupt nicht stattfindet.
G�be die Digitalkamera sich damit zufrieden, den Sensor zu belichten, und
h�tte anschlie�end nichts mehr zu tun, w�rden sich die Kameras in nichts
unterscheiden, es w�re egal, ob man einen Film oder einen Sensor einlegte
(abgesehen von Details wie dem, da� Objektive f�r digitale Bildsensoren
AFAIK etwas anders gerechnet werden m�ssen).
Somit sehe ich den signifikanten Unterschied in der Speicherung des Bildes.
Und das geschieht im traditionellen Film auf chemische Weise, in der
Digitalfotografie in Form einer strukturierten Ansammlung von einigen
Millionen Einsen und Nullen, also in Zahlenform.
Die einkliche Herstellung der Abbildung - die Umwandlung von Licht- in
Spannungswerte im Bildsensor, analog zur Reduktion der Silberhalogenid-
k�rner im chemischen Film - hat nat�rlich selbst noch keinerlei digitalen
Aspekt. Digital ist erst die daraus erstellte Datei, aber dazu bietet die
chemische Fotografie keine Entsprechung, da deren Proze� mit der Erstellung
des latenten Bildes f�r die Kamera abgeschlossen ist.
vG
--
"Und dann sitz ich wieder da und versuch das zu begreifen (das ist ja immer
mein Schicksal): Wieso gehen Arbeitspl�tze in der Autoindustrie verloren,
wenn die Autos weniger Dreck hinten rausblasen? Wer immer so was in die
Zeitungen kackt, sollte Aspirin dazukleben m�ssen ..."
MUSEN hat Felix recht - die Unterscheidung digital/analog bezieht sich
meiner Ansicht nach auf die Art der Signalverarbeitung (ob kontinuierliche
oder diskrete Gr��en verarbeitet werden). Ob die digitalen Signale jetzt
in Form von Zahlen oder in Form von anderen Gr��en daherkommen, ist in
dem Zusammenhang irrelevant.
> Ehe jemand fragt:
>
> http://www.h-spot.net/watches/alpha_jump-hour.jpg
Das Bild habe ich in dem Zusammenhang nicht interpretieren k�nnen.
> http://static.twoday.net/itzmi/images/CIMG6234.jpg
Das Ampelm�nnchen soll offensichtlich ein diskretes analoges
Signal darstellen. Das sehe ich nicht so, f�r mich ist das
ein digitales Signal, da es zwischen Rot und Gr�n keine Zwischenstufen
gibt.
Gru�
Joachim
Schön zu lesender Artikel.
Interessant, spannend und allgemeinverständlich erklärt.
Gruß
Gunhild
> Sommerzeit ist, wenn die menschlichen Alltagsaktivitäten mittiger
> zur Helligkeitsphase verschoben werden.
Man könnte es noch deutlicher formulieren: Sommerzeit ist dazu da, dass die
Leute eine Stunde eher aufstehen / zur Arbeit/Schule gehen usw. Das könnte
man natürlich auch dadurch erreichen, dass man den Arbeits-/Schulbeginn auf
7 Uhr statt auf 8 Uhr legt, aber /das/ Geheul möchte ich nicht hören, das
aufkommt, wenn irgendein Politiker so etwas vorschlüge wie "im Sommer fängt
die Schule schon um 7 und nicht erst um 8 an".
Diedrich
--
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fingerprint = 2C 49 FF B2 C4 66 2D 93 6F A1 FF 10 16 59 96 F3
HTML-Mail wird ungelesen entsorgt.
> Das Ampelm�nnchen soll offensichtlich ein diskretes analoges
> Signal darstellen. Das sehe ich nicht so, f�r mich ist das
> ein digitales Signal, da es zwischen Rot und Gr�n keine Zwischenstufen
> gibt.
Das kannst Du gern so sehen, aber digital bedeutet nunmal "in Zahlenform".
Digitale Daten sind solche, die sich - nur! - mit Rechenvorg�ngen erfassen
und bearbeiten lassen. Zum Beispiel macht man ein digitales Audiosignal
lauter, indem man sich jeden einzelnen Zahlenwert (auf der CD 44100 pro
Kanal und Sekunde) anschaut, seine Differenz zur Mittellinie mit einem
bestimmten Faktor multipliziert und den neuen Wert abspeichert. Es ist ein
reiner Rechenvorgang.
Wie Du ein gr�nes Ampelm�nnchen in eine mathematische Gleichung einsetzen
willst, ist mir jedoch nicht ganz ersichtlich :)
Das angezeigte Ampelsignal ist diskret, weil es nur zwei Zust�nde ohne
Zwischenstufen kennt. Es ist aber nicht digital, da es nicht in Zahlenform
vorliegt. Es liegt in Form einer Farbe und einer Form vor. Das sind
geometrische beziehungsweise physikalische Gr��en, es sind keine Zahlen
(wenn sie sich auch freilich in solche umwandeln lassen).
vG
> Als n�chstes mu� dann die Frage kommen, welche Bank Tageslicht-Konten
> anbietet und wieviel Zinsen sie gibt.
Zinsen? In welcher Zeit lebst du? Die verzockt das Tageslicht zwecks
Renditemaximierung, und die Leute wie du und ich m�ssen dann immer 20
Minuten eher aufstehen, um das Tageslicht wieder zu erwirtschaften, das
sie verzockt haben.
--
Helmut Richter