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Re: Newsreader im April

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René

unread,
May 3, 2013, 7:16:54 PM5/3/13
to
On 2013-05-03 23:02:19 +0000, Oliver Cromm said:

> | Unison | 6 ( 0.1%) | 1.0 ( 0.8%) | --

Sollte ich im April echt nur sechs Beitr�ge abgelassen haben? Da sieht
man es wieder, Qualit�t geht �ber Quantit�t ;)

Volker Gringmuth

unread,
May 4, 2013, 4:04:48 AM5/4/13
to
Oliver Cromm wrote:

> | Claws Mail | 55 ( 1.2%) | 1.0 ( 0.8%) | --

Wenn außer meiner Wenigkeit niemand weiß, wie ein richtiger Newsreader
aussieht, dann kann das hier ja nix werden, Kinners.


vG

Lothar Frings

unread,
May 4, 2013, 5:25:25 AM5/4/13
to
Oliver Cromm tat kund:

> Eine der Statistiken, die ich neulich hinzugefügt habe, ist die
> der Beiträge pro Autor nach verwendeter Software.

Wo sind eigentlich die Zeiten geblieben, als
solche Leute Eiffelturm-Modelle aus Streichhölzern
gebaut haben?

> Also: welche
> Software wird von Viel- und Wenigpostern bevorzugt - oder ist es
> andersherum: welche Software fordert zum Viel- oder Wenigposten
> heraus?

Die erste Frage kannst du dir dank geeigneter
Software in Sekundenbruchteilen beantworten,
die zweite natürlich nie. War's das dann?
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Erick T. Barkhuis

unread,
May 4, 2013, 9:49:58 AM5/4/13
to
Oliver Cromm:

>Die anderen Vielposter-Programme sind Forte Agent und Dialog.

Die bekannten Favoriten.
Aber erstaunlich finde ich, dass XanaNews und MesNews gar nicht
vertreten sind.

--
Erick

Oliver Cromm

unread,
May 5, 2013, 12:12:46 PM5/5/13
to
* Sepp Neuper:

> Oliver Cromm <lispa...@crommatograph.info> schrieb:
>
>>| Forte Agent | 508 (11.2%) | 6.0 ( 4.7%) | 84.7
>
>>| ForteAgent | 20 ( 0.4%) | 1.0 ( 0.8%) | --
>
> Warum doppelt?
> Hat das was mit der Freeware-Version und der Vollversion zu tun?
> Oder nur was mit dem Leerzeichen?

Im Moment versucht mein Programm da nur, die Versionsnummern nach
einer Heuristik abzuschneiden. Ich bin dem noch nicht
nachgegangen, welche Versionen ein Leerzeichen haben, welche
nicht. Den String "Forte Free Agent" gibt's WIMRE auch noch.

--
*Hardware* /n./ The parts of a computer that can be kicked

Walter P. Zähl

unread,
May 6, 2013, 8:01:44 PM5/6/13
to
Ich frage mich dagegen, wie ich die überschüssigen 0.2 geschafft habe:

| NewsTap | 62 ( 1.4%) | 1.2 ( 1.0%) | --

Oder ist hier noch jemand mit iPad unterwegs?

/Walter

Andreas Karrer

unread,
May 6, 2013, 8:10:24 PM5/6/13
to
* Walter P Z�hl <spams...@zaehl.de>:

> Ich frage mich dagegen, wie ich die �bersch�ssigen 0.2 geschafft habe:
>
>| NewsTap | 62 ( 1.4%) | 1.2 ( 1.0%) | --
>
> Oder ist hier noch jemand mit iPad unterwegs?

Pad, Phone; aber meist nur zum Lesen im Tram, die Tipperei ist mir zu
m�hsam. Deshalb wohl die .8 bei

>| slrn | 126 ( 2.8%) | 5.8 ( 4.5%) | 21.0

- Andi
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Andreas Karrer

unread,
May 7, 2013, 11:32:24 AM5/7/13
to
* Martin Gerdes <martin...@gmx.de>:

> Da� Tram(Stra�enbahn) auch s�chlich verwendet wird, war mir neu. Ist das
> Wort g�ngig in der Schweiz?

Ja, im Dialekt nur als Neutrum, auch in der Schriftprache fast
ausschliesslich. Auch in der NZZ; ein paar feminine Trams wird man da
vielleicht finden.

Amtsdeutsch Strassenbahn, das sagt aber kein Mensch. Immerhin hiess das
Tram hierzustadt bis 1950 "St�dtische Strassenbahn Z�rich, StStZ".

In der Familie und im Dachdeckergesch�ft meines Grossvaters wurde der
Citro�n HY ebenfalls Tram genannt. Ein Arbeiter hat dann mal eine
Halteschlaufe montiert.


> Der Tram (offenbar "Balken") war mir unbekannt.

Ich kenne im Dialekt nur den "Tr�mel", ein starkes Rundholz oder ein
grober Pr�gel. Im Z�richdeutschen W�rterbuch ist "Traame, Troome:
behauener Balken" aufgef�hrt, kannte ich auch nicht.

- Andi
Message has been deleted

Ewald Pfau

unread,
May 7, 2013, 1:41:30 PM5/7/13
to
Andreas Karrer <ak...@gmx.ch>:
> * Martin Gerdes <martin...@gmx.de>:

>> Der Tram (offenbar "Balken") war mir unbekannt.
>
> Ich kenne im Dialekt nur den "Trämel", ein starkes Rundholz oder ein
> grober Prügel. Im Zürichdeutschen Wörterbuch ist "Traame, Troome:
> behauener Balken" aufgeführt, kannte ich auch nicht.

Kenne ich hier in der Unterscheidung zum Balken, wenn die Dimension etwas
imposanteren Umfang annehmen, vor allem als tragende Teile vom Dachstuhl, so
um die 20cm x 20cm x 5m aufwärts.

Beim Plural hatte ich gelegentlich mangels alltäglicher Geläufigkeit
kurzerhand die Tramer angesetzt, war aber nicht ganz glücklich damit.

Roland Franzius

unread,
May 7, 2013, 1:52:27 PM5/7/13
to
Grimm kennt einen ganzen Wortbereich von Drambaum bis dremmeln,
insgesamt wohl, wie das schottische tram in etymonline, eine Bezeichnung
für Stützholz im Bergbau.

Da der frühe Bergbau in Kohle und Stahl in Europa eine Spezialität
keltischer Völkerschaften war, werden sie das Wort wohl eingebracht haben.

--

Roland Franzius

Thomas Schade

unread,
May 7, 2013, 3:22:45 PM5/7/13
to
On 07.05.2013 17:00, Martin Gerdes wrote:

> Ich wei�, was "eine Tram" ist, aber verwende das Wort nicht. Ich w�rde
> es zumindest als "veraltend" einstufen, als "s�ddeutsch" empfinde ich es
> nicht. Wie sagt man in Stuttgart, M�nchen oder N�rnberg? So sehr viele
> St�dte mit Stra�enbahnen gibt es ja nicht.

In M�nchen ist die Tram v�llig unauff�llig, da gilt 'Stra�enbahn' eher
als 'preussisch versnobt'.


Ciao
Toscha
--
Wer Teppichb�den richtig verlegt, der findet sie auch wieder.

Peter J. Holzer

unread,
May 7, 2013, 8:09:32 PM5/7/13
to
On 2013-05-07 15:00, Martin Gerdes <martin...@gmx.de> wrote:
> und dann noch:
>
>| Tram, der
>| Wortart: Substantiv, maskulin
>
>| Gebrauch: �sterreichisch
>| Bedeutung: Tramen
>
>| Synonyme zu Tram: Balken
>
>
> Ich wei�, was "eine Tram" ist, aber verwende das Wort nicht.
[...]
> Der Tram (offenbar "Balken") war mir unbekannt.
>

Ich kenne es. Wird haupts�chlich f�r Balken in Deckenkonstruktionen
verwendet. M�glicherweise ost�sterreichisch - ich bin mir nicht sicher,
ob das Wort in Tirol auch �blich ist.

Einen Zusammenhang mit dem englischen "tram" hatte ich nie hergestellt,
aber es wird wohl das gleiche Wort sein.

hp


--
_ | Peter J. Holzer | Fluch der elektronischen Textverarbeitung:
|_|_) | Sysadmin WSR | Man feilt solange an seinen Text um, bis
| | | h...@hjp.at | die Satzbestandteile des Satzes nicht mehr
__/ | http://www.hjp.at/ | zusammenpa�t. -- Ralph Babel

Volker Gringmuth

unread,
May 8, 2013, 12:55:37 AM5/8/13
to
Rüdiger Silberer wrote:

> In Nürnberg sagt man Straßenbahn, also "Schrdassabo".
^^
Ich habe ein Jahr meines Lebens in Närmberch verbracht, aber daß sie da
eine so verdrehte Zunge haben, ist mir nicht aufgefallen.


vG

rein...@ibido.at

unread,
May 8, 2013, 2:40:25 AM5/8/13
to
Am 08.05.2013 02:09, schrieb Peter J. Holzer:
> On 2013-05-07 15:00, Martin Gerdes<martin...@gmx.de> wrote:
>> und dann noch:
>>
>> | Tram, der
>> | Wortart: Substantiv, maskulin
>>
>> | Gebrauch: �sterreichisch
>> | Bedeutung: Tramen
>>
>> | Synonyme zu Tram: Balken
>>
>>
>> Ich wei�, was "eine Tram" ist, aber verwende das Wort nicht.
> [...]
>> Der Tram (offenbar "Balken") war mir unbekannt.
>>
>
> Ich kenne es. Wird haupts�chlich f�r Balken in Deckenkonstruktionen
> verwendet. M�glicherweise ost�sterreichisch - ich bin mir nicht sicher,
> ob das Wort in Tirol auch �blich ist.
>
> Einen Zusammenhang mit dem englischen "tram" hatte ich nie hergestellt,
> aber es wird wohl das gleiche Wort sein.
>

Der Dachbalken: der Tram (gesprochen Trahm)
Die Stra�enbahn:
Meine Gro�mama hat noch Tramway gesagt. Dann sagte man nur mehr kurz
Tram, heutzutage sagen die Leut Bim.
(Das ganze in Wien)

W. Jakobs

unread,
May 8, 2013, 4:03:35 AM5/8/13
to
Am 07.05.2013 21:22, schrieb Thomas Schade:
> On 07.05.2013 17:00, Martin Gerdes wrote:
>
>> Ich wei�, was "eine Tram" ist, aber verwende das Wort nicht. Ich w�rde
>> es zumindest als "veraltend" einstufen, als "s�ddeutsch" empfinde ich es
>> nicht. Wie sagt man in Stuttgart, M�nchen oder N�rnberg? So sehr viele
>> St�dte mit Stra�enbahnen gibt es ja nicht.
>
> In M�nchen ist die Tram v�llig unauff�llig...



bzw. _Trambahn_ (beim Wei� Ferdl):

"Ein Wagen von der Linie 8
wei�-blau
f�hrt ratternd durch die Stadt ..."






Peter J. Holzer

unread,
May 8, 2013, 5:57:55 AM5/8/13
to
Bekannt. Aber "Tramway" kommt aus dem Englischen, und da hei�t "tram"
(oder hie�, denn diese Bedeutung findet man in aktuellen W�rteb�chern
nicht mehr) Balken oder Schiene. Ich halte es daher f�r wahrscheinlich,
dass der �sterreichische Tram=Balken und der englische
Tram=Balken/Schiene auf das gleiche Wort zur�ckgehen. Etymonline.com
f�hrt das englische Wort tram auf ein fl�misches Wort zur�ck. Den
keltischen Ursprung, den hier jemand vermutet hat, halte ich f�r
unwahrscheinlich, da h�tten sich die W�rter schon lange bis zur
Unkenntlichkeit auseinanderentwickelt. Aber 500 Jahre - das geht.

Ewald Pfau

unread,
May 8, 2013, 7:20:32 AM5/8/13
to
Peter J. Holzer <hjp-u...@hjp.at>:

> Ich kenne es. Wird hauptsächlich für Balken in Deckenkonstruktionen

Eben, dort braucht es deren dicke und fette Zuschnitte.

> Einen Zusammenhang mit dem englischen "tram" hatte ich nie hergestellt,
> aber es wird wohl das gleiche Wort sein.

Das ist die Bahn, die auf den Schienen fährt, die auf den dicken fetten
Balken befestigt sind. Sieht man ja, wenn man hinschaut, also dort, wo
nicht alles zugeteert ist.

Fragt sich dann nur, warum die Eisenbahn nicht auch eine Trambahn ist.
Vielleicht ist das eine andere historische Schicht der Begriffsbildung?

Stephen Hust

unread,
May 8, 2013, 11:56:42 AM5/8/13
to
Ewald Pfau <ande...@gmx.net> wrote:

> Peter J. Holzer <hjp-u...@hjp.at>:

>> Ich kenne es. Wird haupts�chlich f�r Balken in
>> Deckenkonstruktionen

> Eben, dort braucht es deren dicke und fette Zuschnitte.

>> Einen Zusammenhang mit dem englischen "tram" hatte ich nie
>> hergestellt, aber es wird wohl das gleiche Wort sein.
>
> Das ist die Bahn, die auf den Schienen f�hrt, die auf den dicken
> fetten Balken befestigt sind. Sieht man ja, wenn man hinschaut,
> also dort, wo nicht alles zugeteert ist.
>
> Fragt sich dann nur, warum die Eisenbahn nicht auch eine
> Trambahn ist. Vielleicht ist das eine andere historische Schicht
> der Begriffsbildung?

Offenbar sind anfangs die Schienen selbst aus Holz gewesen.

| *Tram-road.* A road in which the track for the wheels is made of
| timbers, flat stones, or iron, while the horse-track between is
| left sufficiently rough for the feet of the horses.
|
| One was laid down in 1602 in the neighborhood of Newcastle by
| Beaumont, and was in use in 1676. It is not likely that they
| would be disused until superseded by railways. They are
| described by Roger North in 1676 as being rails of wood grooved
| to form tracks for the wheels which traversed therein.
|
| An iron tram-road was laid between Wandsworth and Croydon, in
| England, in 1802.
|
| A flagstone tram-road was laid in the Commercial Road, London,
| before 1829. On it the merchandise of the East and West India
| Docks was transported to the city of London.
|
| Iron railways were laid down by Carr at Sheffield, 1776, and by
| the Coalbrookdale Iron Company in 1786. See RAILWAY.
|
| Matthew's stone tram-way (English) has stones 4 feet 2 inches in
| length, 14 inches wide at base, 11 inches at top, and 10 inches
| deep. He proposed several mortise and tenon joints, shown in the
| illustration, to give mutual vertical and lateral support.

| *Tram-plate.* The first form of iron railway-rail.
|
| It was patented by Carr of Sheffield, 1776. Previous to this
| time, the wooden trams had been protected by malleable iron
| plates, a practice introduced at Newcastle about 1602. The
| Coalbrookdale Iron Company substituted cast-iron plates 5 feet
| long, 4 inches broad, and 1� inch thick; this was in 1767.
| Carr was the first to make the iron rail.
|
| Jessop made edge-rails of cast-iron in 1789. Birkenshaw
| introduced the rolled rail in 1820.
|
(Edward H. Knight, Knight's American Mechanical Dictionary, Volume
III, Boston, 1884, S. 2611.)

| *Railway.* A way or road provided with rails, upon which the
| wheels of the carriage roll.
|
| Roads with wooden rails (/tramways/) were first laid down by Mr.
| Beaumont at or in the vicinity of Newcastle, England, 1602.
| Between this and 1650 they began to become common in the
| Newcastle coalfields, and were employed in transporting coal
| from the pits whence it was extracted to the /staiths/ or
| discharging-places on the Tyne. Their arrangement was thus
| described in 1676:-
|
| "The manner of the carriage is by laying rails of timber from
| the colliery to the river, exactly straight and parallel; and
| bulky carts are made, with four rollers fitting those rails,
| whereby the carriage is so easy, that one horse will draw down
| four or five chaldrons [1 chaldron = 36 bushels] of coals."
| These "rails of timber" were laid upon transverse timbers or
| sleepers, und secured with pegs of wood, the sleepers being
| imbedded in the material of the roadway.
|
| About 1716, the wooden ways were capped by thin plates of
| malleable iron. Cast-iron bars were substituted in 1767. In
| 1776, Carr took out a patent for cast-iron rails of L-shape to
| retain the wheels on the rails without flanges on the wheels. In
| 1800, stone props instead of timber for supporting the junctions
| of the rails were invented in Derbyshire by Mr. Outram. The name
| /tram/-road has been fancifully derived from Outram, but comes
| from /tram/ (Prov. Eng., Sw., and Ger.), a beam; and the /trams/
| were the wagons which ran thereon.
|
(Edward H. Knight, Knight's American Mechanical Dictionary, Volume
II, New York, 1877, S. 1860.)

--
Steve

My e-mail address works as is.

Florian Ritter

unread,
May 8, 2013, 12:58:05 PM5/8/13
to
On 8 Mai, 08:40, reinh...@ibido.at wrote:

> > [...]
> >> Der Tram (offenbar "Balken") war mir unbekannt.
>
> > Ich kenne es. Wird haupts chlich f r Balken in Deckenkonstruktionen
> > verwendet. M glicherweise ost sterreichisch - ich bin mir nicht sicher,
> > ob das Wort in Tirol auch blich ist.
>
> > Einen Zusammenhang mit dem englischen "tram" hatte ich nie hergestellt,
> > aber es wird wohl das gleiche Wort sein.
>
> Der Dachbalken: der Tram (gesprochen Trahm)

Entspricht das der Pfette? FR

Uwe Schickedanz

unread,
May 8, 2013, 3:37:09 PM5/8/13
to
On Wed, 08 May 2013 10:03:35 +0200, "W. Jakobs" <Ja...@niko.invalid>
wrote:
"rrrratterrnd"
Gru� Uwe

--
Wenn man seine eigenen Gedanken entwickeln m�chte, ist es eine gute
Idee, f�r jede Stunde, die man liest, mindestens zwei Stunden zu
schreiben. Es ist nat�rlich keine gute Idee, alles zu ver�ffentlichen.
Oliver Cromm in desd === http://www.sicherheitslampe.de ===

Manfred Hoß

unread,
May 8, 2013, 5:29:44 PM5/8/13
to
Am Wed, 8 May 2013 11:57:55 +0200 schrieb Peter J. Holzer:

> On 2013-05-08 06:40, rein...@ibido.at <rein...@ibido.at> wrote:

>> Der Dachbalken: der Tram (gesprochen Trahm)
>> Die Stra�enbahn:
>> Meine Gro�mama hat noch Tramway gesagt. Dann sagte man nur mehr kurz
>> Tram, heutzutage sagen die Leut Bim.
>> (Das ganze in Wien)
>
> Bekannt. Aber "Tramway" kommt aus dem Englischen, und da hei�t "tram"
> (oder hie�, denn diese Bedeutung findet man in aktuellen W�rteb�chern
> nicht mehr) Balken oder Schiene.

Meine Englisch-Deutsch-W�rterb�cher best�tigen zwar, dass "tram" auch f�r
"Schiene" stehen kann, aber keines davon f�hrt "Balken" als �bersetzung
auf.

"*tram* /s./ der Frachtwagen; (Railw.) das flache Geleise"
("Neues vollst�ndiges W�rterbuch der Englischen und Deutschen Sprache" /
von Dr. J. H. Kaltschmidt. - 3. Stereotypausgabe, vom Verfasser selbst
revidirt und wesentlich vermehrt und verbessert. - Leipzig : Verlag Karl
Tauchnitz, 1864)

"*tram* /(Br.)/ Stra�enbahn, /(mining)/ F�rderwagen, Laufkarren, Hund,
/(tramcar)/ Stra�enbahnwagen, /(tramway rail)/ Schienenstrang;"
("Der gro�e Eichborn" / Reinhart von Eichborn. - M�nchengladbach: von
Eichborn Siebenpunkt Verlag, 1981)

Gru�
Manfred.

Manfred Hoß

unread,
May 8, 2013, 5:22:34 PM5/8/13
to
Am Wed, 8 May 2013 11:57:55 +0200 schrieb Peter J. Holzer:

> On 2013-05-08 06:40, rein...@ibido.at <rein...@ibido.at> wrote:

>> Der Dachbalken: der Tram (gesprochen Trahm)
>> Die Stra�enbahn:
>> Meine Gro�mama hat noch Tramway gesagt. Dann sagte man nur mehr kurz
>> Tram, heutzutage sagen die Leut Bim.
>> (Das ganze in Wien)
>
> Bekannt. Aber "Tramway" kommt aus dem Englischen, und da hei�t "tram"
> (oder hie�, denn diese Bedeutung findet man in aktuellen W�rteb�chern
> nicht mehr) Balken oder Schiene.

Meine Englisch-Deutsch-W�rterb�chern best�tigen zwar, dass "tram" auch f�r

Ewald Pfau

unread,
May 8, 2013, 8:17:11 PM5/8/13
to
Stephen Hust <shNO...@a1.net>:

> Offenbar sind anfangs die Schienen selbst aus Holz gewesen.

Das war jetzt ergiebig, danke.
Und es biegt meinen Horizont der entsprechenden Jahreszahlen zurecht - die
Rails waren deutlich später, nicht früher, als die Trams.

Nebenan war nun zugleich die Rede davon, mit den Tramen seien denn doch die
Schwellen gemeint (wie ich auch annahm), was sich aber nicht ausgeht, wenn
auf einer dermaßen zerklüfteten Oberfläche Zugpferde schwerlich Tritt fassen
können.

René

unread,
May 8, 2013, 9:22:07 PM5/8/13
to
On 2013-05-08 09:57:55 +0000, Peter J. Holzer said:

> Bekannt. Aber "Tramway" kommt aus dem Englischen, und da hei�t "tram"
> (oder hie�, denn diese Bedeutung findet man in aktuellen W�rteb�chern
> nicht mehr) Balken oder Schiene. Ich halte es daher f�r wahrscheinlich,
> dass der �sterreichische Tram=Balken und der englische
> Tram=Balken/Schiene auf das gleiche Wort zur�ckgehen. Etymonline.com
> f�hrt das englische Wort tram auf ein fl�misches Wort zur�ck. Den
> keltischen Ursprung, den hier jemand vermutet hat, halte ich f�r
> unwahrscheinlich, da h�tten sich die W�rter schon lange bis zur
> Unkenntlichkeit auseinanderentwickelt. Aber 500 Jahre - das geht.

Ach?

http://en.wikipedia.org/wiki/Tram#Etymology_and_terminology



Stephen Hust

unread,
May 8, 2013, 10:21:30 PM5/8/13
to
Ewald Pfau <ande...@gmx.net> wrote:

> Stephen Hust <shNO...@a1.net>:

>> Offenbar sind anfangs die Schienen selbst aus Holz gewesen.

> Nebenan war nun zugleich die Rede davon, mit den Tramen seien
> denn doch die Schwellen gemeint (wie ich auch annahm), was sich
> aber nicht ausgeht, wenn auf einer dermaßen zerklüfteten
> Oberfläche Zugpferde schwerlich Tritt fassen können.

Na ja, in dem von mir zitierten Artikel über "Railways" ist auch
die Rede von Schwellen (/transverse timbers or sleepers/), auf
denen die Holzschienen befestigt waren:

| These "rails of timber" were laid upon transverse timbers or
| sleepers, und secured with pegs of wood, the sleepers being
| imbedded in the material of the roadway.

Ich nehme an, die Schwellen sind so tief im Boden eingebettet (?)
gewesen, daß die Pferde nicht dauernd darüber stolperten.

Peter J. Holzer

unread,
May 9, 2013, 8:00:17 AM5/9/13
to
On 2013-05-09 01:22, Ren�ソス <k98m...@gmail.com> wrote:
> On 2013-05-08 09:57:55 +0000, Peter J. Holzer said:
>> Bekannt. Aber "Tramway" kommt aus dem Englischen, und da hei�ソスt "tram"
>> (oder hie�ソス, denn diese Bedeutung findet man in aktuellen W�ソスrteb�ソスchern
>> nicht mehr) Balken oder Schiene. Ich halte es daher f�ソスr wahrscheinlich,
>> dass der �ソスsterreichische Tram=Balken und der englische
>> Tram=Balken/Schiene auf das gleiche Wort zur�ソスckgehen. Etymonline.com
>> f�ソスhrt das englische Wort tram auf ein fl�ソスmisches Wort zur�ソスck. Den
>> keltischen Ursprung, den hier jemand vermutet hat, halte ich f�ソスr
>> unwahrscheinlich, da h�ソスtten sich die W�ソスrter schon lange bis zur
>> Unkenntlichkeit auseinanderentwickelt. Aber 500 Jahre - das geht.
>
> Ach?
>
> http://en.wikipedia.org/wiki/Tram#Etymology_and_terminology

Kenne ich. Was willst Du damit sagen?

hp

--
_ | Peter J. Holzer | Fluch der elektronischen Textverarbeitung:
|_|_) | Sysadmin WSR | Man feilt solange an seinen Text um, bis
| | | h...@hjp.at | die Satzbestandteile des Satzes nicht mehr
__/ | http://www.hjp.at/ | zusammenpa�ソスt. -- Ralph Babel
Message has been deleted

Volker Gringmuth

unread,
May 13, 2013, 1:24:58 PM5/13/13
to
Rüdiger Silberer wrote:
> Nein, nur verdrehte Finger.

Aber die in Asnbach und nicht in Nrünberg, oedr?


gV
Message has been deleted

Daniela Duerbeck

unread,
May 14, 2013, 8:44:10 PM5/14/13
to
Martin Gerdes wrote:

> Ich wei�, was "eine Tram" ist, aber verwende das Wort nicht. Ich w�rde
> es zumindest als "veraltend" einstufen, als "s�ddeutsch" empfinde ich es
> nicht. Wie sagt man in Stuttgart, M�nchen oder N�rnberg? So sehr viele
> St�dte mit Stra�enbahnen gibt es ja nicht.

Also wir (in M�nchen) sagen zur Trambahn selbstverst�ndlich "Tram".
So nennt sie auch der MVG: http://www.mvg-mobil.de/index.html
hier ein direkter Link zu einer besonderen Strecke:
http://www.mvg-mobil.de/muenchentram/index.html

Fr�her hat die Trambahn wohl "Tramway" gehei�en, was man aber nat�rlich
bayrisch aussprach: "Tramwaii".

Viele Gr��e von Dani

Daniela Duerbeck

unread,
May 14, 2013, 8:57:54 PM5/14/13
to
Peter J. Holzer wrote:

> Bekannt. Aber "Tramway" kommt aus dem Englischen, und da hei�t "tram"
> (oder hie�, denn diese Bedeutung findet man in aktuellen W�rteb�chern
> nicht mehr) Balken oder Schiene.

Ja klar, aber damals waren noch weniger Leute der englischen Sprache
m�chtig als heute.

Aus "Tramway" wurde "Tramwaii" und dann kurz "Tram".
Meine Oma wollte immer zum "Wollwort", es gab fr�her einen Billigladen
namens "Woolworth".

Und als bei uns der Interspar zugemacht hatte und dort ein Walmart war,
h�rte ich folgendes Gespr�ch mal im Bus (zwei �ltere Frauen unterhalten
sich) "Das habe ich im Wall-Mart gekauft." "Im Wall-Markt? Wo ist denn
der?" "Wall-Mart! Ohne K."

Inzwischen ist dort ein Real, und das kann man nicht mehr falsch
aussprechen.

Volker Gringmuth

unread,
May 15, 2013, 12:45:53 AM5/15/13
to
Daniela Duerbeck wrote:

> Inzwischen ist dort ein Real, und das kann man nicht mehr falsch
> aussprechen.

Bis das erste Jungvolk äußert, man habe im Riel geschoppt.


vG

Uwe Schickedanz

unread,
May 15, 2013, 2:21:14 AM5/15/13
to
On Wed, 15 May 2013 02:57:54 +0200, Daniela Duerbeck
<daniela....@gmx.de> wrote:

[�ber die Schwierigkeiten, ausl�ndische Namen richtig auszusprechen]

>Inzwischen ist dort ein Real, und das kann man nicht mehr falsch
>aussprechen.

Really?
Message has been deleted

Henning Sponbiel

unread,
May 15, 2013, 2:19:52 PM5/15/13
to
On Wed, 15 May 2013 06:45:53 +0200, Volker Gringmuth wrote:

>> Inzwischen ist dort ein Real, und das kann man nicht mehr falsch
>> aussprechen.
>
>Bis das erste Jungvolk �u�ert, man habe im Riel geschoppt.

Die Rundfunkwerbung besteht auf Real. Daher wird das wohl eher nicht der
Fall sein.

Allerdings neigen etliche Leute dazu, die Toom-Kette, "Tuum"
auszusprechen.


Henning

Thomas Schade

unread,
May 15, 2013, 4:07:05 PM5/15/13
to
Oder den Mobilfunkanbieter o-tu.


Ciao
Toscha
--
Procrastinators unite!
Tomorrow ...

Stefan Schmitz

unread,
May 16, 2013, 4:38:29 PM5/16/13
to
On May 15, 8:19 pm, Henning Sponbiel <sponb...@gmx.net> wrote:
> On Wed, 15 May 2013 06:45:53 +0200, Volker Gringmuth wrote:
> >> Inzwischen ist dort ein Real, und das kann man nicht mehr falsch
> >> aussprechen.
>
> >Bis das erste Jungvolk äußert, man habe im Riel geschoppt.
>
> Die Rundfunkwerbung besteht auf Real. Daher wird das wohl eher nicht der
> Fall sein.
>
> Allerdings neigen etliche Leute dazu, die Toom-Kette, "Tuum"
> auszusprechen.

Warum sollte etwas, das englisch aussieht und kein deutsches Wort ist,
anders aussprechen?

Volker Gringmuth

unread,
May 16, 2013, 5:56:42 PM5/16/13
to
Henning Sponbiel wrote:

> >> Inzwischen ist dort ein Real, und das kann man nicht mehr falsch
> >> aussprechen.
> >
> >Bis das erste Jungvolk äußert, man habe im Riel geschoppt.
>
> Die Rundfunkwerbung besteht auf Real. Daher wird das wohl eher nicht der
> Fall sein.
>
> Allerdings neigen etliche Leute dazu, die Toom-Kette, "Tuum"
> auszusprechen.

Und was sagt die Rundfunkwerbung /da/zu?


vG

René

unread,
May 16, 2013, 7:42:44 PM5/16/13
to
On 2013-05-15 18:19:52 +0000, Henning Sponbiel said:

> On Wed, 15 May 2013 06:45:53 +0200, Volker Gringmuth wrote:
>
>>> Inzwischen ist dort ein Real, und das kann man nicht mehr falsch
>>> aussprechen.
>>
>> Bis das erste Jungvolk �u�ert, man habe im Riel geschoppt.
>
> Die Rundfunkwerbung besteht auf Real. Daher wird das wohl eher nicht der
> Fall sein.

H�rt das Jungvolk der Radiowerbung zu?

Horst-D.Winzler

unread,
May 17, 2013, 12:44:09 AM5/17/13
to
Am 16.05.2013 22:38, schrieb Stefan Schmitz:

>
> Warum sollte etwas, das englisch aussieht und kein deutsches Wort ist,
> anders aussprechen?
>

Warum sollte etwas, was chinesisch aussieht und kein deutsches Wort ist,
anders ausgesprochen werden?

Alternativ, solange wir kein zB Chinesisch beherrschen, könnten wir
nicht deutsche Wort einfach auf Deutsch aussprechen. Fördert die
Verständlichkeit ungemein.
Allerdings kann man es auch so halten wie es die ÖRR tun. Die schaffen
es auch, deutsche Wort englisch auszusprechen.
--
mfg hdw

Oliver Cromm

unread,
May 17, 2013, 1:58:46 PM5/17/13
to
* Horst-D.Winzler:

> Am 16.05.2013 22:38, schrieb Stefan Schmitz:
>
>> Warum sollte etwas, das englisch aussieht und kein deutsches Wort ist,
>> anders aussprechen?
>
> Warum sollte etwas, was chinesisch aussieht und kein deutsches Wort ist,
> anders ausgesprochen werden?

Das passiert mir auch manchmal, wenn etwas nach Pinyin aussieht.
Den neuen Namen des sozialen Netzwerks "Xing" etwa habe ich
spontan "Ching" gesprochen.

--
Performance: A statement of the speed at which a computer system
works. Or rather, might work under certain circumstances. Or was
rumored to be working over in Jersey about a month ago.

Uwe Schickedanz

unread,
May 17, 2013, 2:17:14 PM5/17/13
to
On Fri, 17 May 2013 13:58:46 -0400, Oliver Cromm
<lispa...@crommatograph.info> wrote:

>Das passiert mir auch manchmal, wenn etwas nach Pinyin aussieht.
>Den neuen Namen des sozialen Netzwerks "Xing" etwa habe ich
>spontan "Ching" gesprochen.

Die Spanischsprechenden vermutlich auch. ;)

Joachim Pense

unread,
May 17, 2013, 2:50:15 PM5/17/13
to
Am 17.05.2013 19:58, schrieb Oliver Cromm:
> * Horst-D.Winzler:
>
>> Am 16.05.2013 22:38, schrieb Stefan Schmitz:
>>
>>> Warum sollte etwas, das englisch aussieht und kein deutsches Wort ist,
>>> anders aussprechen?
>>
>> Warum sollte etwas, was chinesisch aussieht und kein deutsches Wort ist,
>> anders ausgesprochen werden?
>
> Das passiert mir auch manchmal, wenn etwas nach Pinyin aussieht.
> Den neuen Namen des sozialen Netzwerks "Xing" etwa habe ich
> spontan "Ching" gesprochen.
>

Ist die intendierte Aussprache eigentlich "Ksing" oder "Crossing"?

Joachim

Stefan Schmitz

unread,
May 17, 2013, 2:54:20 PM5/17/13
to
On May 17, 6:44 am, "Horst-D.Winzler" <horst.d.winz...@web.de> wrote:
> Am 16.05.2013 22:38, schrieb Stefan Schmitz:
>
>
>
> > Warum sollte etwas, das englisch aussieht und kein deutsches Wort ist,
> > anders aussprechen?
>
> Warum sollte etwas, was chinesisch aussieht und kein deutsches Wort ist,
> anders ausgesprochen werden?
>
> Alternativ, solange wir kein zB Chinesisch beherrschen, könnten wir
> nicht deutsche Wort einfach auf Deutsch aussprechen. Fördert die
> Verständlichkeit ungemein.

Im Gegentum. Wenn jemand einen ausländischen Begriff deutsch
ausspricht, verstehe ich den häufig nicht.

Horst-D.Winzler

unread,
May 17, 2013, 3:36:21 PM5/17/13
to
Man kann gepflegt aneinander vorbeireden. Kommen wir zur Sache. Fünf
Beispiele die du also nicht verstehen würdest, sollten sie dir auf
deutsch Buchstabiert werden? Sorry, ich glaub dir nicht. ;-)

1) Amazon
2) IBM
3) NASA
4) NOAA
5) IBM
--
mfg hdw

Horst-D.Winzler

unread,
May 17, 2013, 3:40:42 PM5/17/13
to
Am 17.05.2013 20:54, schrieb Stefan Schmitz:
Man kann gepflegt aneinander vorbeireden. Kommen wir zur Sache. Fünf
Beispiele die du also nicht verstehen würdest, sollten sie dir auf
deutsch Buchstabiert werden? Sorry, ich glaub dir nicht. ;-)

1) Amazon
2) IBM
3) NASA
4) NOAA
5) RCA
--
mfg hdw

Message has been deleted

Oliver Cromm

unread,
May 17, 2013, 5:56:26 PM5/17/13
to
* Horst-D.Winzler:

> Am 17.05.2013 20:54, schrieb Stefan Schmitz:
>> On May 17, 6:44 am, "Horst-D.Winzler" <horst.d.winz...@web.de> wrote:
>>
>>> Warum sollte etwas, was chinesisch aussieht und kein deutsches Wort ist,
>>> anders ausgesprochen werden?
>>>
>>> Alternativ, solange wir kein zB Chinesisch beherrschen, k�nnten wir
>>> nicht deutsche Wort einfach auf Deutsch aussprechen. F�rdert die
>>> Verst�ndlichkeit ungemein.
>>
>> Im Gegentum. Wenn jemand einen ausl�ndischen Begriff deutsch
>> ausspricht, verstehe ich den h�ufig nicht.
>
> Man kann gepflegt aneinander vorbeireden. Kommen wir zur Sache. F�nf
> Beispiele die du also nicht verstehen w�rdest, sollten sie dir auf
> deutsch Buchstabiert werden? Sorry, ich glaub dir nicht. ;-)
>
> 1) Amazon
> 2) IBM
> 3) NASA
> 4) NOAA
> 5) RCA

"RCA" w�rd ich englisch buchstabiert zumindest schneller verstehen
als deutsch, denn in Deutschland habe ich das wom�glich nie
geh�rt, zumindest �hnlich selten wie auf Englisch "Telefunken".
Aber Buchstabieren ist eh ein Sonderfall, das w�rde ich nicht zum
Thema machen.

Wenn Deutsche "Amazon" aussprechen, denke ich �fters zuerst an
"MSN". Das ist aber bereits englisch intendierte Aussprache, bei
echt deutscher w�rde ich wohl das End-e vermissen ("Hippolyt?").

Walter P. Zähl

unread,
May 17, 2013, 6:08:08 PM5/17/13
to
Thomas Schade <tos...@rrr.de> wrote:
> On 15.05.2013 20:19, Henning Sponbiel wrote:
>> On Wed, 15 May 2013 06:45:53 +0200, Volker Gringmuth wrote:
>
>>>> Inzwischen ist dort ein Real, und das kann man nicht mehr falsch
>>>> aussprechen.
>>>
>>> Bis das erste Jungvolk äußert, man habe im Riel geschoppt.
>>
>> Die Rundfunkwerbung besteht auf Real. Daher wird das wohl eher nicht der
>> Fall sein.
>>
>> Allerdings neigen etliche Leute dazu, die Toom-Kette, "Tuum"
>> auszusprechen.

Was durch den Spruch auf den Namensschildern, "Was kann ich für Sie
/Toom/?", ja auch nahegelegt wird.

>
> Oder den Mobilfunkanbieter o-tu.
>

Dein Punkt seiend?
Sagst Du etwa Ozwei?
Ich habe es nie anders als O-Tu gehört.

Sogar Adelholzener bewirbt seinen fragwürdigen Sprudel als Äktiff O Tu ...

/Walter

René

unread,
May 18, 2013, 12:22:37 AM5/18/13
to
青蛙操的流氓

Roland Franzius

unread,
May 18, 2013, 12:55:47 AM5/18/13
to
你怎麼?

--

Roland Franzius

Horst-D.Winzler

unread,
May 18, 2013, 1:06:14 AM5/18/13
to
Am 17.05.2013 23:56, schrieb Oliver Cromm:
> * Horst-D.Winzler:

> "RCA" würd ich englisch buchstabiert zumindest schneller verstehen
> als deutsch, denn in Deutschland habe ich das womöglich nie
> gehört, zumindest ähnlich selten wie auf Englisch "Telefunken".
> Aber Buchstabieren ist eh ein Sonderfall, das würde ich nicht zum
> Thema machen.

Eigentlich sollte in DE auf deutsch buchstabiert werden. Allerdings die
ÖRR sehen das seit einigen Jahren anders.

RCA war ein großes US-Elektronikunternehmen. Bekannt in DE besonders als
Plattenmarke. Dazu folgender Link.
http://www.roxikon.de/label/rca-records/
--
mfg hdw

Volker Gringmuth

unread,
May 18, 2013, 1:35:21 AM5/18/13
to
Walter P. Zähl wrote:

> > Oder den Mobilfunkanbieter o-tu.
>
> Dein Punkt seiend?
> Sagst Du etwa Ozwei?
> Ich habe es nie anders als O-Tu gehört.

„Ohzwei can do“ wäre auch ein merckgewürziger Reim.


vG

Horst-D.Winzler

unread,
May 18, 2013, 2:19:25 AM5/18/13
to
Am 18.05.2013 00:08, schrieb Walter P. Zähl:
> Thomas Schade <tos...@rrr.de> wrote:
>> On 15.05.2013 20:19, Henning Sponbiel wrote:
>>> On Wed, 15 May 2013 06:45:53 +0200, Volker Gringmuth wrote:
>>
>>>>> Inzwischen ist dort ein Real, und das kann man nicht mehr falsch
>>>>> aussprechen.
>>>>
>>>> Bis das erste Jungvolk äußert, man habe im Riel geschoppt.
>>>
>>> Die Rundfunkwerbung besteht auf Real. Daher wird das wohl eher nicht der
>>> Fall sein.
>>>
>>> Allerdings neigen etliche Leute dazu, die Toom-Kette, "Tuum"
>>> auszusprechen.
>
> Was durch den Spruch auf den Namensschildern, "Was kann ich für Sie
> /Toom/?", ja auch nahegelegt wird.
>
>>
>> Oder den Mobilfunkanbieter o-tu.
>>
>
> Dein Punkt seiend?
> Sagst Du etwa Ozwei?
> Ich habe es nie anders als O-Tu gehört.

Bei selektiven Hörens durchaus glaubhaft. Allerdings das du die Folge
nicht als O-2 gelesen haben solltest, ist unglaubwürdig. Denn bei dieser
alphanumerische Folge liegt der Gedanke an das Sauerstoffmolekül nicht
fern. ;-)
--
mfg hdw

Dorothee Hermann

unread,
May 18, 2013, 6:13:26 AM5/18/13
to
Am 18.05.2013 06:22, schrieb René:

>> Im Gegentum. Wenn jemand einen ausländischen Begriff deutsch
>> ausspricht, verstehe ich den häufig nicht.

> 青蛙操的流氓

Wenn ich Dich also als 'Roter Frosch René bei der Arbeit' tituliere
(weil Google Übersetzer meint, dass hieße "Der Frosch Betrieb rogue",
würdest Du mich nicht verstehen?
;-)


Dorothee







Dorothee Hermann

unread,
May 18, 2013, 6:14:09 AM5/18/13
to
Am 18.05.2013 06:55, schrieb Roland Franzius:
> Am 18.05.2013 06:22, schrieb René:


>> 青蛙操的流氓

> 你怎麼?

太陽的光輝。
我沒事。

Sollte es 'so' einfach sein?


Dorothee, Google Übersetzer bemüht habend


Peter J. Holzer

unread,
May 18, 2013, 8:42:20 AM5/18/13
to
On 2013-05-15 00:57, Daniela Duerbeck <daniela....@gmx.de> wrote:
> Peter J. Holzer wrote:
>> Bekannt. Aber "Tramway" kommt aus dem Englischen, und da hei�t "tram"
>> (oder hie�, denn diese Bedeutung findet man in aktuellen W�rteb�chern
>> nicht mehr) Balken oder Schiene.
>
> Ja klar, aber damals waren noch weniger Leute der englischen Sprache
> m�chtig als heute.

Im 15. Jahrhundert? Das ist anzunehmen.


> Aus "Tramway" wurde "Tramwaii" und dann kurz "Tram".

Ja, ich hatte bereits geschrieben, dass ich das wei�.

Ich hatte dar�ber spekuliert, ob das englische bzw. schottische Wort
"tram" (Balken, Schiene), von dem sich "tramway" ableitet, und das
offenbar im 15. Jahrhundert aus dem Fl�mischen �bernommen wurde, und das
�sterreischische Wort "Tram" ((Decken-)Balken, *nicht* Stra�enbahn!)
einen gemeinsamen Ursprung haben. Dieser gemeinsame Ursprung m�sste dann
vor dem 15. Jahrhundert gewesen sein. Wenn es eine sp�tere Entlehnung
war, dann m�sste die unabh�ngig von der Tramway passiert sein - ich
zumindest sehe keinen plausiblem Weg, wie aus der Stra�enbahn ein
Deckenbalken werden sollte (es wird auch anders ausgesprochen, aber das
sagt wahrscheinlich nicht viel).

hp


--
_ | Peter J. Holzer | Fluch der elektronischen Textverarbeitung:
|_|_) | Sysadmin WSR | Man feilt solange an seinen Text um, bis
| | | h...@hjp.at | die Satzbestandteile des Satzes nicht mehr
__/ | http://www.hjp.at/ | zusammenpa�t. -- Ralph Babel

Peter J. Holzer

unread,
May 18, 2013, 8:49:21 AM5/18/13
to
On 2013-05-17 17:58, Oliver Cromm <lispa...@crommatograph.info> wrote:
> * Horst-D.Winzler:
>> Am 16.05.2013 22:38, schrieb Stefan Schmitz:
>>> Warum sollte etwas, das englisch aussieht und kein deutsches Wort ist,
>>> anders aussprechen?
>>
>> Warum sollte etwas, was chinesisch aussieht und kein deutsches Wort ist,
>> anders ausgesprochen werden?
>
> Das passiert mir auch manchmal, wenn etwas nach Pinyin aussieht.
> Den neuen Namen des sozialen Netzwerks "Xing" etwa habe ich
> spontan "Ching" gesprochen.

"ch" wie in deutsch "ich"? Wird das "x" in Pinyin so ausgesprochen?
DeFrancis beschreibt es als "between s in “she” and s in “see”". Das
stelle ich mir anders vor.

Aber ja, der Name wirkt auf mich auch chinesisch (und soll es laut einem
Interview mit einem der Gründer auch sein).

hp


--
_ | Peter J. Holzer | Fluch der elektronischen Textverarbeitung:
|_|_) | Sysadmin WSR | Man feilt solange an seinen Text um, bis
| | | h...@hjp.at | die Satzbestandteile des Satzes nicht mehr
__/ | http://www.hjp.at/ | zusammenpaßt. -- Ralph Babel
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Ewald Pfau

unread,
May 18, 2013, 12:36:16 PM5/18/13
to
Rüdiger Silberer <Use...@silberer.net>:

> Als ich RCA um 1970 herum erstmals begegnete, buchstabierte man das auf
> selbstverständlich auf deutsch.

Kenne ich ebenfalls so.

Nach deutschsprachigem Uses ausgesprochen:
| 1) Amazon
| 3) NASA

Analog buchstabiert:
| 2) IBM
| 5) RCA

Kenne ich nicht:
| 4) NOAA

Hab ich wichtiges Inventar übersehen?

Horst-D.Winzler

unread,
May 19, 2013, 1:52:40 AM5/19/13
to
NOAA ist die Abkürzung der US-Wetterbehörde. Wurde in DE schon immer wie
die (Arche) Noah gesprochen. Nur die ÖRR halten sich neuerdings nicht
mehr daran.

http://www.noaa.gov/

Interessant ist sie auch deshalb, weil deren Wettersatelliten
unverschlüsselt senden. Die aktuellen Wetterbilder kann jeder, der
entsprechendes Gerät hat, empfangen.

BTW
Gestern nebenbei den DLF gehört. Es ging um Internet & Co. Im Verlauf
ein unbekanntes Wort gehört, das ich erst beim dritten konzentrierten
Hinhörens als Buchstabierens von "ITU" auf Englisch identifizieren konnte.
Wenn der Sprecher ganz korrekt sein wollte, hätte er bei ITU immer von
der "Internationalen Fernmeldeunion" sprechen müssen. ;-)

https://de.wikipedia.org/wiki/Internationale_Fernmeldeunion

--
mfg hdw

Oliver Cromm

unread,
May 20, 2013, 12:03:36 PM5/20/13
to
* Peter J. Holzer:

> On 2013-05-17 17:58, Oliver Cromm <lispa...@crommatograph.info> wrote:

>> Das passiert mir auch manchmal, wenn etwas nach Pinyin aussieht.
>> Den neuen Namen des sozialen Netzwerks "Xing" etwa habe ich
>> spontan "Ching" gesprochen.
>
> "ch" wie in deutsch "ich"? Wird das "x" in Pinyin so ausgesprochen?
> DeFrancis beschreibt es als "between s in “she” and s in “see”". Das
> stelle ich mir anders vor.

Anders ist es natürlich, aber der ich-Laut ist die beste
Annäherung im Lautinventar des Deutschen.

Kannst es Dir ja anhören, z.B. hier:
<http://translate.google.com/#auto/de/%E8%A1%8C>

> Aber ja, der Name wirkt auf mich auch chinesisch (und soll es laut einem
> Interview mit einem der Gründer auch sein).

Im Englischen kürzt man ja auch "Christ" manchmal mit "X" ab, wie
in "Xmas". Bei dem Adjektiv "Xian" setzt es bei mir aber aus, das
ist jedesmal zuerst eine Stadt in China.

--
The bee must not pass judgment on the hive. (Voxish proverb)
-- Robert C. Wilson, Vortex, p.125

Oliver Cromm

unread,
May 20, 2013, 12:09:11 PM5/20/13
to
* Horst-D.Winzler:

> Am 18.05.2013 18:36, schrieb Ewald Pfau:
>> Kenne ich nicht:
>>| 4) NOAA
>>
>> Hab ich wichtiges Inventar �bersehen?
>>
>
> NOAA ist die Abk�rzung der US-Wetterbeh�rde. Wurde in DE schon immer wie
> die (Arche) Noah gesprochen. Nur die �RR halten sich neuerdings nicht
> mehr daran.
>
> http://www.noaa.gov/

Sowas kann leicht passieren, wenn vorher, sagen wir, tausend
Leute, Meteorologen und Piloten zum Beispiel, eine bestimmte
Aussprache tradiert haben, und dann pl�tzlich hunderttausend neue
Leute mit diesem Wort oder Namen konfrontiert werden, die nicht in
dieser Tradition stehen.

Das ist nat�rlich nur eine Theorie. Ich bin, auch nach 10 Jahren
in Kanada, mit dieser Institution nicht vertraut, weder auf
deutsch noch auf englisch, h�tte sie deshalb aber auch englisch
ausgesprochen.

--
The trouble some people have being German, I thought, I have being
human.
-- Margaret Atwood, Surfacing, p.130

Thomas Schade

unread,
May 20, 2013, 12:21:09 PM5/20/13
to
On 18.05.2013 00:08, Walter P. Z�hl wrote:
> Thomas Schade <tos...@rrr.de> wrote:

>> Oder den Mobilfunkanbieter o-tu.
>>
>
> Dein Punkt seiend?
> Sagst Du etwa Ozwei?

Sicher. So wie ich auch ieh-beh-emm sage und hah-peh.

> Ich habe es nie anders als O-Tu geh�rt.

Ich auch nicht. Das ge�ndert aber nichts an meiner Aussprache.


Ciao
Toscha
--
Zehn kleine Nazischweine pr�geln heftig rein,
ein Mollie kam geflogen, da waren's nur noch neun.
[Slime & Heiter bis Wolkig: 10 kleine Nazischweine]

Oliver Cromm

unread,
May 20, 2013, 12:41:33 PM5/20/13
to
* Horst-D.Winzler:

> Am 17.05.2013 23:56, schrieb Oliver Cromm:
>> * Horst-D.Winzler:
>
>> "RCA" w�rd ich englisch buchstabiert zumindest schneller verstehen
>> als deutsch, denn in Deutschland habe ich das wom�glich nie
>> geh�rt, zumindest �hnlich selten wie auf Englisch "Telefunken".
>> Aber Buchstabieren ist eh ein Sonderfall, das w�rde ich nicht zum
>> Thema machen.
>
> Eigentlich sollte in DE auf deutsch buchstabiert werden. Allerdings die
> �RR sehen das seit einigen Jahren anders.
>
> RCA war ein gro�es US-Elektronikunternehmen.

Der Hinweis auf Telefunken sollte klargemacht haben, da� mir klar
ist, was RCA ist.

> Bekannt in DE besonders als
> Plattenmarke.

"Meine" Musik kam wahrscheinlich selten auf RCA, jedenfalls nicht
direkt.

--
The most likely way for the world to be destroyed, most experts
agree, is by accident. That's where we come in; we're computer
professionals. We cause accidents.
Nathaniel Borenstein

Oliver Cromm

unread,
May 20, 2013, 12:49:57 PM5/20/13
to
* R�diger Silberer:
> Das frage ich mich auch schon l�nger, wenn man vom Sinn des Netzwerkes
> ausgeht, k�nnte man vermuten, das Crossing richtig ist.

Ich glaube, das ist absichtlich offen, zumindest zwischen "Ching"
f�r Chinesen, "Crossing" f�r Leute, die das Symbol verstehen, und
wenn andere "Ksing" sagen, ist es auch recht. Ich habe
beschlossen, "Ksing" zu sagen, und stelle mir dabei vor, da� es
ein bayrisches Wort mit X ist, wie "Xundheit".

--
"Bother", said the Borg, as they assimilated Pooh.

Martin Schoenbeck

unread,
May 20, 2013, 3:01:11 PM5/20/13
to
Hallo Oliver,

Oliver Cromm schrieb:

> Ich glaube, das ist absichtlich offen, zumindest zwischen "Ching"
> f�r Chinesen, "Crossing" f�r Leute, die das Symbol verstehen, und
> wenn andere "Ksing" sagen, ist es auch recht. Ich habe
> beschlossen, "Ksing" zu sagen, und stelle mir dabei vor, da� es
> ein bayrisches Wort mit X ist, wie "Xundheit".

Ich habe es selbst noch nie anders geh�rt. Auch von mir nicht.

Gru� Martin
--
Bitte nicht an der E-Mail-Adresse fummeln, die pa�t so.

Joachim Pense

unread,
May 20, 2013, 5:01:16 PM5/20/13
to
Xing selber hofft vermutlich, irgendwann doch noch LinkedIn den
internationalen Markt abzujagen, und dann sagen alle "Ssing".

Joachim

Joachim Pense

unread,
May 20, 2013, 5:06:54 PM5/20/13
to
Am 20.05.2013 18:41, schrieb Oliver Cromm:

>
> "Meine" Musik kam wahrscheinlich selten auf RCA, jedenfalls nicht
> direkt.
>

RCA hatte ein bedeutende Klassik-Sublablel
<http://en.wikipedia.org/wiki/RCA_Red_Seal_Records>.

Joachim

Walter P. Zähl

unread,
May 21, 2013, 3:09:51 AM5/21/13
to
D-eins und D-zwei habe ich gesagt, aber nie O-zwei.
O2 kenne ich schon aus der Zeit, als es noch nicht Telefonica gehörte, und
habe den Namen nie anders ... s.o.
Mag eine Berufskrankheit sein ;-)

/Walter
Message has been deleted

Walter P. Zähl

unread,
May 21, 2013, 8:06:25 AM5/21/13
to
Rüdiger Silberer <Use...@Silberer.net> wrote:
> Am 16.05.2013 schrieb Stefan Schmitz:
>
>> On May 15, 8:19 pm, Henning Sponbiel <sponb...@gmx.net> wrote:
>>> On Wed, 15 May 2013 06:45:53 +0200, Volker Gringmuth wrote:
>>>>> Inzwischen ist dort ein Real, und das kann man nicht mehr falsch
>>>>> aussprechen.
>>>
>>>> Bis das erste Jungvolk äußert, man habe im Riel geschoppt.
>>>
>>> Die Rundfunkwerbung besteht auf Real. Daher wird das wohl eher nicht der
>>> Fall sein.
>>>
>>> Allerdings neigen etliche Leute dazu, die Toom-Kette, "Tuum"
>>> auszusprechen.
>>
>> Warum sollte etwas, das englisch aussieht und kein deutsches Wort ist,
>> anders aussprechen?
>
> Die Frage lautet doch eher, warum sollte man ein Wort das man englisch
> aussprechen kann, nicht englisch aussprechen?


Mein Punkt bei "Ammazohn". Ich hasse das.

/Walter

Horst-D.Winzler

unread,
May 22, 2013, 12:32:56 AM5/22/13
to
Am 18.05.2013 16:32, schrieb Rüdiger Silberer:
> Am 16.05.2013 schrieb Stefan Schmitz:
>
>> On May 15, 8:19 pm, Henning Sponbiel <sponb...@gmx.net> wrote:
>>> On Wed, 15 May 2013 06:45:53 +0200, Volker Gringmuth wrote:
>>>>> Inzwischen ist dort ein Real, und das kann man nicht mehr falsch
>>>>> aussprechen.
>>>
>>>> Bis das erste Jungvolk äußert, man habe im Riel geschoppt.
>>>
>>> Die Rundfunkwerbung besteht auf Real. Daher wird das wohl eher nicht der
>>> Fall sein.
>>>
>>> Allerdings neigen etliche Leute dazu, die Toom-Kette, "Tuum"
>>> auszusprechen.
>>
>> Warum sollte etwas, das englisch aussieht und kein deutsches Wort ist,
>> anders aussprechen?
>
> Die Frage lautet doch eher, warum sollte man ein Wort das man englisch
> aussprechen kann, nicht englisch aussprechen?
>

Ein Begründung dagegen könnte lauten, weil du dich in DE befindest, mit
Deutschen sprichst und obendrein verstanden werden willst. Denn bei
geschätzt 50% der Inländer die kein Englisch verstehen, ist es nicht
sicher, das man dich dann ganz versteht. Das Recht, dich bei bewußt zB
englischer Buchstabierung nicht zu verstehen, vielleicht das sogar
absichtlich, ist auf Seiten deines Gegenübers. ;-)


BDW Microsoft hat ja nun ein niedliches Spielzeug namens "surface" auf
den Markt gebracht. Wie bekannt steht die Bedeutung dieses Namens
schlicht für Oberfläche. Oder sollte ich mich getäuscht haben. Ich bin
durchaus lernfähig.
Ich stelle mir nun vor, ein deutsche Unternehmen hätte so ein
"Notizbuch" mit der Bezeichnung "oberfläche" herausgebracht. Den dann zu
erwartenden Spott, auch gerade von Anglophilen, kann man sich leicht
vorstellen. Es ist eben nicht das Gleiche, wenn zwei das Selbe tun. ;-)

--
mfg hdw

Stefan Schmitz

unread,
May 22, 2013, 1:38:46 PM5/22/13
to
On May 17, 9:40 pm, "Horst-D.Winzler" <horst.d.winz...@web.de> wrote:
> Am 17.05.2013 20:54, schrieb Stefan Schmitz:
>
>
>
>
>
>
>
>
>
> > On May 17, 6:44 am, "Horst-D.Winzler" <horst.d.winz...@web.de> wrote:
> >> Am 16.05.2013 22:38, schrieb Stefan Schmitz:
>
> >>> Warum sollte etwas, das englisch aussieht und kein deutsches Wort ist,
> >>> anders aussprechen?
>
> >> Warum sollte etwas, was chinesisch aussieht und kein deutsches Wort ist,
> >> anders ausgesprochen werden?
>
> >> Alternativ, solange wir kein zB Chinesisch beherrschen, könnten wir
> >> nicht deutsche Wort einfach auf Deutsch aussprechen. Fördert die
> >> Verständlichkeit ungemein.
>
> > Im Gegentum. Wenn jemand einen ausländischen Begriff deutsch
> > ausspricht, verstehe ich den häufig nicht.
>
> Man kann gepflegt aneinander vorbeireden. Kommen wir zur Sache. Fünf
> Beispiele die du also nicht verstehen würdest, sollten sie dir auf
> deutsch Buchstabiert werden? Sorry, ich glaub dir nicht. ;-)
>
> 1) Amazon
> 2) IBM

Ist mir in beiden Varianten verständlich, da beides gebräuchlich.

> 3) NASA

Kenne ich nur deutsch gesprochen.

> 4) NOAA

Kenne ich gar nicht.

> 5) RCA

Nie akustisch vernommen.


In deutscher Aussprache unverständlich wären mir z.B.

FBI
CIA
Iowa
Indiana
Freeway

Detlef Meißner

unread,
May 22, 2013, 1:49:26 PM5/22/13
to
Stefan Schmitz schrieb:

> In deutscher Aussprache unverständlich wären mir z.B.
>
> FBI
> CIA
> Iowa
> Indiana
> Freeway

Wie spricht man "Indiana" denn "einheimisch" aus?

Detlef

Sergio Gatti

unread,
May 22, 2013, 2:55:13 PM5/22/13
to
Am 22.05.2013 19:49, schrieb Detlef Meiᅵner:
> Stefan Schmitz schrieb:
>
>> In deutscher Aussprache unverstᅵndlich wᅵren mir z.B.
>>
>> FBI
>> CIA
>> Iowa
>> Indiana
>> Freeway
>
> Wie spricht man "Indiana" denn "einheimisch" aus?


http://www.merriam-webster.com/dictionary/indiana

Eher missverstᅵndlich als unverstᅵndlich: Ohne Zusammenhang
wᅵrde ich nach deutscher Aussprache "Indianer" schreiben.

Detlef Meißner

unread,
May 22, 2013, 3:46:35 PM5/22/13
to
Sergio Gatti schrieb:
> Am 22.05.2013 19:49, schrieb Detlef Meißner:
>> Stefan Schmitz schrieb:
>>
>>> In deutscher Aussprache unverständlich wären mir z.B.
>>>
>>> FBI
>>> CIA
>>> Iowa
>>> Indiana
>>> Freeway
>>
>> Wie spricht man "Indiana" denn "einheimisch" aus?
>
>
> http://www.merriam-webster.com/dictionary/indiana
>
> Eher missverständlich als unverständlich: Ohne Zusammenhang
> würde ich nach deutscher Aussprache "Indianer" schreiben.

Ja, in manchen Gegenden sagt man Indiana, Mutta, Vata ...

Detlef

Message has been deleted

Joachim Pense

unread,
May 22, 2013, 5:40:32 PM5/22/13
to
Am 22.05.2013 22:59, schrieb Sepp Neuper:

>
> Und nach welcher Regel spricht man "Sioux" als "Su" aus?
>

Ich lege mir das so zurecht, dass das eine franz�sische Schreibweise f�r
"Sjuh" ist, und die Palatalisierung des u dann im Zuge der
amerikanisch-englischen Aussprache verloren gegangen ist.

Joachim

Oliver Cromm

unread,
May 22, 2013, 5:39:00 PM5/22/13
to
* Sergio Gatti:

> Am 22.05.2013 19:49, schrieb Detlef Mei�ner:
>> Stefan Schmitz schrieb:
>>
>>> In deutscher Aussprache unverst�ndlich w�ren mir z.B.
>>>
>>> FBI
>>> CIA
>>> Iowa
>>> Indiana
>>> Freeway
>>
>> Wie spricht man "Indiana" denn "einheimisch" aus?
>
> http://www.merriam-webster.com/dictionary/indiana
>
> Eher missverst�ndlich als unverst�ndlich: Ohne Zusammenhang
> w�rde ich nach deutscher Aussprache "Indianer" schreiben.

Selbst im Englischen erscheint mir die Aussprache "Indi�hna"
intuitiv immer als falsch, weil die Form "Indiana" offenbar kein
Englisch ist.

Was die deutsche Aussprache von "freeway" sein soll, ist mir auch
nicht klar, ich w�rde "Autobahn" vorschlagen.

--
XML combines all the inefficiency of text-based formats with most
of the unreadability of binary formats.
Oren Tirosh, comp.lang.python

Oliver Cromm

unread,
May 22, 2013, 5:39:00 PM5/22/13
to
* Sepp Neuper:

> Detlef Mei�ner <unge...@mailinator.com> schrieb:
>
>>Wie spricht man "Indiana" denn "einheimisch" aus?
>
> Als ich im Fernsehen das erstemal jemanden "Ark�nsah" sprechen
> h�rte, war mir lange nicht klar, da� damit "Arkansas" gemeint war.
> Schlie�lich spricht man bei "Kansas" das letzte "s" auch mit.

Die korrekte Aussprache von Arkansas kennen sogar manche
Englischsprachige nicht.

Mehr und mehr st�rend finde ich die deutsche Aussprache
"Tschikago", eine falsche Aussprache, die offenbar aus dem Bem�hen
entstanden ist, es richtig, n�mlich "englisch" zu sprechen.

> Und nach welcher Regel spricht man "Sioux" als "Su" aus?

Ich vermute, da� sich das einfach parallel zu "Sue" gewandelt hat.
Ist aber wilde Spekulation.

--
Humans write software and while a piece of software might be
bug free humans are not. - Robert Klemme

Detlef Meißner

unread,
May 22, 2013, 6:10:50 PM5/22/13
to
Sepp Neuper schrieb:
> Detlef Meißner <unge...@mailinator.com> schrieb:
>
>> Wie spricht man "Indiana" denn "einheimisch" aus?
>
> Als ich im Fernsehen das erstemal jemanden "Arkänsah" sprechen
> hörte, war mir lange nicht klar, daß damit "Arkansas" gemeint war.

Ja, das ist noch gar nicht so lange her. Ich wusste auch erst nicht, was
damit gemeint war.

> Schließlich spricht man bei "Kansas" das letzte "s" auch mit.

> Und nach welcher Regel spricht man "Sioux" als "Su" aus?

Ist wohl ein Wort, das die Franzosen geprägt haben. Und wenn dann
Engländer ...

Es gab ja z.B. in Vietnam viele Städte mit ursprünglich französischen
Namen bzw. Namen, die die Franzosen in ihrer Lautierung geschrieben
haben. Wenn dann aber Amis das Wort lesen ...

Detlef

René

unread,
May 22, 2013, 7:13:10 PM5/22/13
to
On 2013-05-18 10:14:09 +0000, Dorothee Hermann said:

> Am 18.05.2013 06:55, schrieb Roland Franzius:
>> Am 18.05.2013 06:22, schrieb René:
>
>
>>> 青蛙操的流氓
>
>> 你怎麼?
>
> 太陽的光輝。
> 我沒事。
>
> Sollte es 'so' einfach sein?
>
>
> Dorothee, Google Übersetzer bemüht habend

Also meins habe ich schon von der chinesischen Praktikantin probelesen lassen.

René

unread,
May 22, 2013, 7:16:06 PM5/22/13
to
On 2013-05-18 10:13:26 +0000, Dorothee Hermann said:

> Am 18.05.2013 06:22, schrieb René:
>
>>> Im Gegentum. Wenn jemand einen ausländischen Begriff deutsch
>>> ausspricht, verstehe ich den häufig nicht.
>
>> 青蛙操的流氓
>
> Wenn ich Dich also als 'Roter Frosch René bei der Arbeit' tituliere
> (weil Google Übersetzer meint, dass hieße "Der Frosch Betrieb rogue",
> würdest Du mich nicht verstehen?
> ;-)

Nee, täte ich nicht. Sagtest du allerdings "Ching-wah TSAO duh liou
mahng", dann wüsste ich immerhin, daß du jemanden als "frosch-fickenden
Hurensohn" bezeichnet hast.

Juergen Grosse

unread,
May 22, 2013, 8:39:07 PM5/22/13
to
Am 23.05.2013 00:10, schrieb Detlef Meiᅵner:

...
> Es gab ja z.B. in Vietnam viele Stᅵdte mit ursprᅵnglich
> franzᅵsischen Namen bzw. Namen, die die Franzosen in ihrer Lautierung
> geschrieben haben. Wenn dann aber Amis das Wort lesen ...

Welche ursprᅵnglich franzᅵsisch geschriebenen bzw. transkribierten Namen
meinst du? Es gab _vor_ der Besetzung des Landes durch Frankreich
bereits eine Lateinschrift fᅵr das Vietnamesische, die von
portugiesischen Missionaren entwickelt worden war, was man ihr auch
heute noch ansieht, die man allerdings nicht als portugiesische
Transkription bezeichnen kann. Sie ist hᅵchst exakt und gibt die
vietnamesischen Phoneme und Toneme genau wieder.

Dieses Schriftsystem wurde lange Zeit fast nur von christlichen
Missionaren verwendet und ist erst wᅵhrend der franzᅵsischen
Kolonialzeit allgemein an den Schulen eingefᅵhrt worden, um die alte auf
dem Chinesischen basierende Schrift zu ersetzen, die chinesische
Schriftzeichen fᅵr chinesische Lehnwᅵrter sowie nach den Regeln der
Bildung der chinesischen Schriftzeichen gebildete eigene Zeichen fᅵr den
Stammwortschatz enthielt.

Eine auf dem Franzᅵsischen basierende Schreibung gab es m. W. nie, und
die Franzosen (sofern nicht des Vietnamesischen mᅵchtig) sprachen die
lateinisch geschriebenen Namen auch nicht viel korrekter aus als die
Amerikaner, es sei denn dies hᅵtte sich zufᅵllig aus der ursprᅵnglich
portugiesischen Herkunft der Schreibungen so ergeben.


Tschᅵs, Jᅵrgen

Horst-D.Winzler

unread,
May 23, 2013, 6:25:35 AM5/23/13
to
Am 22.05.2013 22:59, schrieb Sepp Neuper:
> Detlef Meißner <unge...@mailinator.com> schrieb:
>
>> Wie spricht man "Indiana" denn "einheimisch" aus?
>
> Als ich im Fernsehen das erstemal jemanden "Arkänsah" sprechen
> hörte, war mir lange nicht klar, daß damit "Arkansas" gemeint war.
> Schließlich spricht man bei "Kansas" das letzte "s" auch mit.
>
> Und nach welcher Regel spricht man "Sioux" als "Su" aus?
>
> Servus, Sepp
>

Tip: Für Fragen bezüglich des Englisch Sprech ist man bei den ÖRR
bestens aufgehoben. Denn die bringen es fertig, auch urdeutsche Namen zu
anglisieren. Zumindest habe ich solche Versuche schon vernommen. ;-)

--
mfg hdw

Oliver Cromm

unread,
May 23, 2013, 8:33:10 AM5/23/13
to
* Detlef Mei�ner:

> Es gab ja z.B. in Vietnam viele St�dte mit urspr�nglich franz�sischen
> Namen bzw. Namen, die die Franzosen in ihrer Lautierung geschrieben
> haben. Wenn dann aber Amis das Wort lesen ...

Zur Illustration dessen, was J�rgen erkl�rt hat: Nein, die
Hauptstadt hei�t nicht eigentlich "Ano�".

--
Failover worked - the system failed, then it was over.
(freely translated from a remark by Dietz Proepper
in de.alt.sysadmin.recovery)

Oliver Cromm

unread,
May 23, 2013, 8:34:34 AM5/23/13
to
* René:
Stresstest?

--
Q: What do computer engineers use for birth control?
A: Their personalities.
Message has been deleted
Message has been deleted

René

unread,
May 24, 2013, 7:49:37 AM5/24/13
to
On 2013-05-23 12:34:34 +0000, Oliver Cromm said:

> * René:
>
>> On 2013-05-18 10:14:09 +0000, Dorothee Hermann said:
>>
>>> Am 18.05.2013 06:55, schrieb Roland Franzius:
>>>> Am 18.05.2013 06:22, schrieb René:
>>>
>>>>> 青蛙操的流氓
>>>
>>>> 你怎麼?
>>>
>>> 太陽的光輝。
>>> 我沒事。
>>>
>>> Sollte es 'so' einfach sein?
>>>
>>> Dorothee, Google Übersetzer bemüht habend
>>
>> Also meins habe ich schon von der chinesischen Praktikantin probelesen lassen.
>
> Stresstest?

Die muss das abkönnen :D

Stefan Schmitz

unread,
May 24, 2013, 3:16:31 PM5/24/13
to
On May 22, 11:39 pm, Oliver Cromm <lispamat...@crommatograph.info>
wrote:

> Was die deutsche Aussprache von "freeway" sein soll, ist mir auch
> nicht klar, ich würde "Autobahn" vorschlagen.

Deutsch wäre halt so, wie man es schreibt.
Und der Name existiert hier auch für vorbezahlte Paketmarken.

Oliver Cromm

unread,
May 24, 2013, 5:29:30 PM5/24/13
to
* Stefan Schmitz:

> On May 22, 11:39�pm, Oliver Cromm <lispamat...@crommatograph.info>
> wrote:
>
>> Was die deutsche Aussprache von "freeway" sein soll, ist mir auch
>> nicht klar, ich w�rde "Autobahn" vorschlagen.
>
> Deutsch w�re halt so, wie man es schreibt.

Ach so. Man mu� da wohl differenzieren:

- Ann�herung an die tats�chliche Aussprache im Original (z.B.
Schikago)
- Ann�herung an eine angenommene Aussprache im Original
(Tschikago)
- Leseaussprache (Chikago mit ich-Laut)

Das sind alles deutsche Aussprachen, die sich von der
US-amerikanischen u.a. darin unterscheiden, da� ein deutliches i
gesprochen wird.

> Und der Name existiert hier auch f�r vorbezahlte Paketmarken.

Ah. Das gleiche Wort kann freilich auch verschieden gelesen
werden, je nachdem, ob man den Originalgegenstand in fremden
Landen meint, ein deutsches Gegenst�ck oder einen davon
abgeleiteten Namen.

--
Some things are taken away from you, some you leave behind-and
some you carry with you, world without end.
-- Robert C. Wilson, Vortex, p.31
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