"Daumen - Zeigefinger - Stinkefinger - �hhhh..."
Oma mit h�rbar unterdr�ckter Mischung aus Belustigung und Ereiferung:
"Ringfinger. Aber das hei�t nicht Stinkefinger, sondern Mittelfinger!"
- "Warum denn Mittelfinger? Das ist doch der Stinkefinger!"
Den auf ihr "Das sagt man nicht..." folgenden Rest haben wir dann
nicht mehr geh�rt, auch wegen des eigenen bis dahin unterdr�ckten
Lachens...
Gru�,
U.
lol da muss ich spontan an den kleinen Jungen aus dem Zug denken, der
mit ernsthafter Entr�stung rief:"Papi, Papi, der Bahnhof f�hrt weg!"
:D
> Neulich beim Spazierengehen aufgeschnappt:
> Eine Oma fragt ihre etwa sechsj�hrige Enkelin, ob sie denn
> schon wei�, wie die Finger hei�en.
>
> "Daumen - Zeigefinger - Stinkefinger - �hhhh..."
Im d�nischen gibt's eine Kinderverse:
Tommeltot faldt i Vand,
Slikkepot tog ham op,
Langemand bar ham hjem,
Guldbrand redte seng,
lille Per Spillemand rendte hjem og sladred.
Tommeltot = thumb (thumb stub)
Slikkepot = index (licking the pot)
Langemand = long finger (long man)
Guldbrand = ring finger (burning golden)
Lille Peter Spillemand = little finger (little fiddling Peter)
--
Gru�
Herluf Holdt
DK-3140
http://cuteoverload.files.wordpress.com/2009/07/3712511329_b339e6e0f4.jpg?w=500&h=333
Carsten
--
Kindermund:
"Was gibts denn im Theater?"
"Wiener Blut"
"Ooooch, schon wieder 'n Krimi."
Bei uns:
[...]
Der hebt sie auf.
Der tr�gt sie nach Haus.
Und der klitzekleine Racker isst sie alle ganz alleine auf.
Und wo wir schon bei ausgefallenen Sprachen sind:
Elment vad�szni.
Megl�tte.
Hazavitte.
Megs�t�tte.
�s az iciri-piciri mind megette.
[Der ist jagen gegangen. Der hat's geschossen. Der hat's nach
Haus gebracht. Der hat's gebraten. Und der klitzekleine hat
alles aufgegessen.]
chr
>
> Und wo wir schon bei ausgefallenen Sprachen sind:
>
> Elment vadászni.
> Meglôtte.
> Hazavitte.
> Megsütötte.
> És az iciri-piciri mind megette.
>
> [Der ist jagen gegangen. Der hat's geschossen. Der hat's nach
> Haus gebracht. Der hat's gebraten. Und der klitzekleine hat
> alles aufgegessen.]
Dann dürfte -tte ein Perfektsuffix sein? Aber warum steht das nicht in der
ersten Zeile?
Ist das Demonstrativum "Der" auch im ungarischen Text vorhanden? (Das ist
doch Ungarisch, oder?) Vom Aussehen des Textes her scheint das nicht so zu
sein.
Joachim
> Der hebt sie auf.
> Der tr�gt sie nach Haus.
> Und der klitzekleine Racker isst sie alle ganz alleine auf.
So �hnlich ist's bei uns, nur die letzte Zeile kenne ich als:
"Und der kleine Wurliwutz isst sie alle wieder auf."
M.
> lol da muss ich spontan an den kleinen Jungen aus dem Zug denken, der
> mit ernsthafter Entrüstung rief:"Papi, Papi, der Bahnhof fährt weg!"
Der kleine Junge hiess Einstein, und er fragte später: "wann hält
der nächste Bahnhof an diesem Zug?".
Gruss
Walter
> > lol da muss ich spontan an den kleinen Jungen aus dem Zug denken, der
> > mit ernsthafter Entrᅵstung rief:"Papi, Papi, der Bahnhof fᅵhrt weg!"
>
> Der kleine Junge hiess Einstein, und er fragte spᅵter: "wann hᅵlt
> der nᅵchste Bahnhof an diesem Zug?".
Und der Papi sprach: "Je schneller wir uns bewegen, desto weniger Zeit wird
vergehen" - das brachte den Kleinen schwer ins Nachdenken.
vG
--
"Du weisst, daᅵ du eine Sprache nicht kennst,
wenn sie nach ROT13 immer noch aussieht wie ROT13."
(Christian Wetzel in de.alt.arnooo)
-- <http://einklich.net> -- Ein Pinguin fᅵr jeden: <http://debian.org/> --
>>> lol da muss ich spontan an den kleinen Jungen aus dem Zug denken, der
>>> mit ernsthafter Entrᅵstung rief:"Papi, Papi, der Bahnhof fᅵhrt weg!"
>>
>> Der kleine Junge hiess Einstein, und er fragte spᅵter: "wann hᅵlt
>> der nᅵchste Bahnhof an diesem Zug?".
>
> Und der Papi sprach: "Je schneller wir uns bewegen, desto weniger
> Zeit wird vergehen" - das brachte den Kleinen schwer ins Nachdenken.
Trost im Absoluten:
Je lᅵnger man auf ein Ereignis wartet, desto bᅵlder kommt es.
j/\a
--
>>> lol da muss ich spontan an den kleinen Jungen aus dem Zug denken, der
>>> mit ernsthafter Entrᅵstung rief:"Papi, Papi, der Bahnhof fᅵhrt weg!"
>>
>> Der kleine Junge hiess Einstein, und er fragte spᅵter: "wann hᅵlt
>> der nᅵchste Bahnhof an diesem Zug?".
>
> Und der Papi sprach: "Je schneller wir uns bewegen, desto weniger
> Zeit wird vergehen" - das brachte den Kleinen schwer ins Nachdenken.
Trost im Absoluten:
Je lᅵnger man auf ein Ereignis wartet, desto bᅵlder kommt es.
ᅵ j/\a
Wer früher stirbt, ist länger tot.
Gruss
Walter
> > Elment vadászni.
> > Meglôtte.
> > Hazavitte.
> > Megsütötte.
> > És az iciri-piciri mind megette.
>
> > [Der ist jagen gegangen. Der hat's geschossen. Der hat's nach
> > Haus gebracht. Der hat's gebraten. Und der klitzekleine hat
> > alles aufgegessen.]
>
> Dann dürfte -tte ein Perfektsuffix sein? Aber warum steht das nicht in der
> ersten Zeile?
Das Perfektsuffix ist nur das -tt-. Dieses steht aber nur unter
bestimmten Umständen, z.B. nach Vokalstamm bzw. (mit zusätzlichem
Vokal davor) nach Stamm auf Doppelkonsonant.
Nach einem Stamm auf -n- (wie bei "men-ni" = "gehen") ist das Suffix
nur -t-.
Das angehängte -e drückt in der 3. Singular aus, dass das Verb ein
definites (bestimmtes) direktes Objekt (der 3. Person) regiert. Ein
pronominales Objekt wie im Deutschen "ihn/sie/es" ist dann nicht mehr
nötig.
Sowas kann bei einem intransitiven Verb wie "gehen" natürlich nicht
stehen.
> Ist das Demonstrativum "Der" auch im ungarischen Text vorhanden?
Nein. Es steht kein Subjekt, also ist ein – eigentlich schon von
vorher bzw. aus der Situation bekanntes – Subjekt der 3. Singular
gemeint (er/sie/es).
Ch.
> Christina Kunze (in de.etc.sprache.deutsch):
>
> >
> > Und wo wir schon bei ausgefallenen Sprachen sind:
> >
> > Elment vad�szni.
> > Megl�tte.
> > Hazavitte.
> > Megs�t�tte.
> > �s az iciri-piciri mind megette.
> >
> > [Der ist jagen gegangen. Der hat's geschossen. Der hat's nach
> > Haus gebracht. Der hat's gebraten. Und der klitzekleine hat
> > alles aufgegessen.]
>
> Dann d�rfte -tte ein Perfektsuffix sein? Aber warum steht das nicht in der
> ersten Zeile?
H�bsches Auseinandernehmspiel f�r jemanden, ders nicht kann, der aber die
Regeln im Internet gefunden hat
(http://hungarianreference.com/Verbs/Past-tense-ott.aspx). Man beachte
auch die unregelm��igen Verben am Ende der Seite, von denen zwei hier
vorkommen:
(el)men(ni) = (weg)geh(en)
(haza)vin(ni) = (heim)bring(en)
Au�erdem ist das erste Verb intransitiv, die anderen transitiv. Werden die
in ihrer definitiv-transitiven Form
(http://hungarianreference.com/Verbs/Verbs-Definite-Conjugation.aspx)
gebraucht, implizieren sie das Objekt, n�mlich das wiederholte "'s" in der
�bersetzung, das man daher nicht hinzuschreiben braucht.
--
Helmut Richter
> Neulich beim Spazierengehen aufgeschnappt:
> Eine Oma fragt ihre etwa sechsjährige Enkelin, ob sie denn schon weiß,
> wie die Finger heißen.
>
> "Daumen - Zeigefinger - Stinkefinger - ähhhh..."
>
> Oma mit hörbar unterdrückter Mischung aus Belustigung und Ereiferung:
> "Ringfinger. Aber das heißt nicht Stinkefinger, sondern Mittelfinger!"
> - "Warum denn Mittelfinger? Das ist doch der Stinkefinger!"
Und die High five ist der Stinkefinger in fünf Sprachen. :-)
mike
K�nnen wir uns auf "Vergangenheitssuffix" einigen? Gerade in einer
Sprache mit perfektivem und imperfektivem Aspekt kann - vor allem
da das -tt- die einzige Vergangenheitsform bezeichnet - "Perfekt"
an der falschen Stelle doch irref�hrend sein.
chr
Wieder? Igitt!
Andreas
> >Das Perfektsuffix ist nur das -tt-. Dieses steht aber nur unter
> >bestimmten Umständen, z.B. nach Vokalstamm bzw. (mit zusätzlichem
> >Vokal davor) nach Stamm auf Doppelkonsonant.
>
> Können wir uns auf "Vergangenheitssuffix" einigen?
Klar. Ich habe einfach die Joachimsche Terminologie weiterverwendet.
Ch.
> Michael Pronay schrieb:
>> "Christina Kunze" <ku...@revesz.de> wrote:
>>
>>> Der hebt sie auf.
>>> Der trägt sie nach Haus.
>>> Und der klitzekleine Racker isst sie alle ganz alleine auf.
>>
>> So ähnlich ist's bei uns, nur die letzte Zeile kenne ich als:
>>
>> "Und der kleine Wurliwutz isst sie alle wieder auf."
>
> Wieder? Igitt!
>
Weil Bairisch im Gegensatz zum Deutschen eine Kultursprache ist. Auch dort
bedeutet die Vorsilbe re- vor einem Wort, daß der betreffende Vorgang
wiederholt gemacht wird oder daß er besonders intensiv geschieht.
Ciao
Wolfram
--
Nimm es als Vergnügen, und es ist Vergnügen! Nimm es als Qual, und es ist
Qual!
HINDOSTANISCHES SPRICHWORT
<http://derfranzehatgsagt.blogspot.com/> <www.theodor-rieh.de/heinrich>
<www.mpu-forum.eu> <http://www.youtube.com/watch?v=oDjbbkGVT4Q>
> "Christian Seidl" <se...@indoger.unizh.ch> schrieb
>>On 24 Okt., 08:08, Joachim Pense <s...@pense-mainz.eu> wrote:
>>
>>> > Elment vadászni.
>>> > Meglôtte.
>>> > Hazavitte.
>>> > Megsütötte.
>>> > És az iciri-piciri mind megette.
>>>
>>> > [Der ist jagen gegangen. Der hat's geschossen. Der hat's nach
>>> > Haus gebracht. Der hat's gebraten. Und der klitzekleine hat
>>> > alles aufgegessen.]
>>>
>>> Dann dürfte -tte ein Perfektsuffix sein? Aber warum steht das nicht in
>>> der ersten Zeile?
>>
>>Das Perfektsuffix ist nur das -tt-. Dieses steht aber nur unter
>>bestimmten Umständen, z.B. nach Vokalstamm bzw. (mit zusätzlichem
>>Vokal davor) nach Stamm auf Doppelkonsonant.
>
> Können wir uns auf "Vergangenheitssuffix" einigen? Gerade in einer
> Sprache mit perfektivem und imperfektivem Aspekt kann - vor allem
> da das -tt- die einzige Vergangenheitsform bezeichnet - "Perfekt"
> an der falschen Stelle doch irreführend sein.
>
Ah, das Beispiel ist also im imperfektiven Aspekt?
Joachim
Today is the first day of the rest of your life.
Joachim
Nein, im perfektiven, erkennbar an den Präfixen, wobei bei
semantischer Präfigierung (?) nicht noch extra ein Perfektiv-
zeichen gesetzt wird.
el-ment = ist hingegangen (im Ggs. zum imperf. ment, "ging")
meg-lôtte im Ggs. zu lôtte, "hat darauf geschossen"
meg-sütötte im Ggs. zu sütötte, wenn es noch nicht fertig ist,
meg-ette funktioniert ungefähr so wie dt. essen und aufessen.
chr
> Wer fr�her stirbt, ist l�nger tot.
Und wer schneller lebt, ist fr�her fertig.
--
dasz jederman sehe, wie falsch unsere gugelm�nche zu ihres ordens
verteidigung der ersten kirchenexempel anziehen Calvin
GRIMM, Deutsches W�rterbuch
>> Wer fr�her stirbt, ist l�nger tot.
>
> Und wer schneller lebt, ist fr�her fertig.
Dann hat er noch Zeit f�r was Eigenes.
vG
--
"Wenn auf einem Parteitag zwei Leute f�r denselben Job kandidieren, dann
schreibt die Presse gleich von einer Kampf-kan-di-da-tur! Oh, eine
Kampfkandidatur! Wenn nur einer antritt, dann ist es 'ne Wahl."
(Volker Pispers, "Bis neulich")
> Oliver Cromm wrote:
>> Und wer schneller lebt, ist frᅵher fertig.
>
> Dann hat er noch Zeit fᅵr was Eigenes.
In der DDR soll es den Spruch gegeben haben:
ᅵFreitag ab eins macht jeder seins.ᅵ
Kann den einer von euch aus eigener Kenntnis bestᅵtigen?
Ist er befolgt worden?
j/\a
--
> In der DDR soll es den Spruch gegeben haben:
> �Freitag ab eins macht jeder seins.�
> Kann den einer von euch aus eigener Kenntnis best�tigen?
> Ist er befolgt worden?
Ich glaube nicht, da� dieser Spruch ausschlie�lich DDR-typisch ist. Aber
gebraucht wurde und wird er in der Regel von Leuten, die da ein Privileg
vermuten und nicht zu den Privilegierten geh�ren.
Qno
--
Meiner Ansicht nach sind die Jeans sogar die Errungenschaft, mit der
Amerika vorm J�ngsten Gericht Coca-Cola und Hamburger rechtfertigen
kann. (Sergej Lukianenko, �Weltentr�umer�)
> Elment vad�szni.
> Megl�tte.
> Hazavitte.
> Megs�t�tte.
> �s az iciri-piciri mind megette.
>
> [Der ist jagen gegangen. Der hat's geschossen. Der hat's nach
> Haus gebracht. Der hat's gebraten. Und der klitzekleine hat
> alles aufgegessen.]
Den kenne ich so �hnlich auf deutsch:
Der ist in den Wald gegangen
Der hat 'nen Hasen gefangen
Der hat ihn nach Haus gebracht
Der hat ihn gebraten
Und der kleine L�mmelmann hat alles dem J�ger verraten
Gr��e,
Frank
> Wer fr�her stirbt, ist l�nger tot.
Sterben mu�t Du sowieso, schneller gehts mit Marlboro.
Gr��e,
Frank
>> ᅵFreitag ab eins macht jeder seins.ᅵ
> Ich glaube nicht, daᅵ dieser Spruch ausschlieᅵlich DDR-typisch
> ist. Aber gebraucht wurde und wird er in der Regel von Leuten,
> die da ein Privileg vermuten und nicht zu den Privilegierten
> gehᅵren.
Nein, das war kein Privileg, sondern ein Recht, das sich die
"Unterprivilegierten" selbst nahmen. Sie blieben in den Fabriken
und Werkstᅵtten und hielten den Betrieb notdᅵrftig aufrecht, aber
ihr Interesse und Einsatz galt dem Eigenen: Kleine Basteleien,
Reparaturen und dergleichen, was der jeweilige Betrieb eben so
hergab, ohne daᅵ er davon groᅵen Schaden erlitt.
Vergleichbares habe ich im Westen auch erlebt: Kurz vor Schicht-
ende schnitt sich jeder Kumpel, der vor Ort Zugriff darauf hatte,
ein Klᅵtzchen von einem halben Fuᅵ Lᅵnge von einem Stempelholz
ab, spaltete das in fingerdicke Spᅵne und band diese mit Draht oder
Bindfaden wieder zum Klᅵtzchen zusammen. Das wurde als Koch- oder
Anmach-Holz fᅵr Muttern ganz offen unterm Arm von der Zeche nach
Hause getragen. - So einen schᅵnen Spruch wie da oben hatten die
nicht dafᅵr, nur einen schᅵnen Namen: "Mutterklᅵtzgen".
j/\a
--
> Am 26.10.2009, 12:00 Uhr, schrieb Holger Kunadt <h.ku...@gmx.de>:
>>> ᅵFreitag ab eins macht jeder seins.ᅵ
> das war kein Privileg, sondern ein Recht, das sich die
> "Unterprivilegierten" selbst nahmen.
Bei den Glasmachern heiᅵt das "Schinden".
oder: Freitag um eins, jeder macht seins
Es wurde aufgerᅵumt, gepfuscht oder das Wochenende vorbereitet
Carsten
--
[Fuᅵballerstatements]
> "Zuerst hatten wir kein Glᅵck und dann kam auch noch Pech dazu"
Das sind Schicksale! So was sollte Herr Schecksbier mal verfilmen.
Gerald Fix und Wolfram Heinrich in d.e.s.d
Und ich hab' noch 'ne Daumen-Pflaumen-Version:
Das - ist der Daumen.
Der - sch�ttelt die Pflaumen.
Der - hebt sie auf.
Der - tr�gt sie heim.
Und der Kleine - der i�t sie alle allein.
Sich um viele Jahre zur�ckversetzt f�hlend
Reinhard
> Frank Hucklenbroich schrieb:
> >
> [...]
> > Der ist in den Wald gegangen
> > Der hat 'nen Hasen gefangen
> > Der hat ihn nach Haus gebracht
> > Der hat ihn gebraten
> > Und der kleine L�mmelmann hat alles dem J�ger verraten
>
> Und ich hab' noch 'ne Daumen-Pflaumen-Version:
>
> Das - ist der Daumen.
> Der - sch�ttelt die Pflaumen.
> Der - hebt sie auf.
> Der - tr�gt sie heim.
> Und der Kleine - der i�t sie alle allein.
S'gliich au uff Z�rit��tsch:
Das isch de Tuume,
d� sch�ttlet Pfluume,
d� list si uuf,
d� treit sie hei
und d� chlii Pf�di* isst alli �llei!
* ein ganz Kleiner
--
Yvonne Steiner
"Danny Wilde" w�rde jetzt fragen: Bellt der oder ist das eine Sprache?
Da Didi
--
Dieter Br�gmann, Spandau (bei Berlin) http://didispandau.de
Die Realit�t ist einfach nur l�stig.
(Falk Willberg, de.alt.sysadmin.recovery, 15.1.2009)
>In der DDR soll es den Spruch gegeben haben:
>»Freitag ab eins macht jeder seins.«
>Kann den einer von euch aus eigener Kenntnis bestätigen?
>Ist er befolgt worden?
Ja. Ja. Und aus dem Westen kenne ich ihn auch...
Gruß Uwe
--
Wie spricht man denn das Leerzeichen mit Akut aus? "Hmp!" oder so?
vG o
L_
=== http://www.sicherheitslampe.de === OL
>Vergleichbares habe ich im Westen auch erlebt: Kurz vor Schicht-
>ende schnitt sich jeder Kumpel, der vor Ort Zugriff darauf hatte,
>ein Klötzchen von einem halben Fuß Länge von einem Stempelholz
>ab, spaltete das in fingerdicke Späne und band diese mit Draht oder
>Bindfaden wieder zum Klötzchen zusammen. Das wurde als Koch- oder
>Anmach-Holz für Muttern ganz offen unterm Arm von der Zeche nach
>Hause getragen. - So einen schönen Spruch wie da oben hatten die
>nicht dafür, nur einen schönen Namen: "Mutterklötzgen".
Bei uns hieß daß Mutterklötzel "Armut", ebenso die Kohle in der
Kaffebutt und der Bemmbüchs.
> Und ich hab' noch 'ne Daumen-Pflaumen-Version:
>
> Das - ist der Daumen.
> Der - sch�ttelt die Pflaumen.
Manchmal lohnt es sich, einen Thread weiter als nur gerade zum
vorherigen Posting zur��ckzuverfolgen.
> Sich um viele Jahre zur�ckversetzt f�hlend
Keine Kinder? Geht ganz einfach.
- Andi
Kenn ich aus der DDR.
Und es hieᅵ eher weniger, dass man im Betrieb blieb,
sondern man ging nach Hause und frᅵnte der Nachbarschaftshilfe.
> Nein, das war kein Privileg, sondern ein Recht, das sich die
> "Unterprivilegierten" selbst nahmen. Sie blieben in den Fabriken
> und Werkstᅵtten und hielten den Betrieb notdᅵrftig aufrecht, aber
> ihr Interesse und Einsatz galt dem Eigenen: Kleine Basteleien,
> Reparaturen und dergleichen, was der jeweilige Betrieb eben so
> hergab, ohne daᅵ er davon groᅵen Schaden erlitt.
Ich glaube, das hier lief auch vor Freitag um eins.
chr
>Bei uns hie� da� Mutterkl�tzel "Armut", ebenso die Kohle in der
>Kaffebutt und der Bemmb�chs.
Habt Ihr keine Deputatkohle bekommen? Oder war das so wenig?
chr
Deshalb schrieb ich ja ausdr�cklich "noch 'ne" (wenn "meine" mit
der fr�heren Version identisch gewesen w�re, h�tte ich aufs Posten
_selbstverst�ndlich_ verzichtet!).
Ciao
Reinhard
>"Uwe Schickedanz" <Uwe_use...@nurfuerspam.de> schrieb
>
>>Bei uns hieß daß Mutterklötzel "Armut", ebenso die Kohle in der
>>Kaffebutt und der Bemmbüchs.
>
>Habt Ihr keine Deputatkohle bekommen? Oder war das so wenig?
Auch. Nein, zuwenig war das nicht. Aber der deutsche Bergmann ist
sparsam und alte Gewohnheiten zäh. Erst recht, wenn es sich um ein
Gewohnheitsrecht handelt.
Ich selbst habe ja nicht mehr im Steinkohlenbergbau arbeiten können,
entsprechende Bemerkungen beziehen sich daher auf meine Vorfahren,
doch in der Wismut war es bis Ende der DDR üblich, Holz mitzunehmen.
Dabei fällt mir noch ein weiterer Begriff für das "Mutterklötzchen"
ein: im Wismutbergbau hieß es "Matzel".
>>Habt Ihr keine Deputatkohle bekommen? Oder war das so wenig?
>
>Auch. Nein, zuwenig war das nicht. Aber der deutsche Bergmann ist
>sparsam und alte Gewohnheiten z�h. Erst recht, wenn es sich um ein
>Gewohnheitsrecht handelt.
Ich kenne das bis nach der Wende und so, dass auch Witwen
von Bergleuten dieses Deputat zustand (in Laband bei Gleiwitz).
Mir selbst begegnete diese Deputatkohle vor allem in GEstalt
riesiger Brocken, die mit der Axt zu zerkleinern waren.
Ziemlich gr�ssliche Arbeit. Wer nicht arbeitet, soll auch
nicht essen. Meine Gro�tante kochte auf dem Lehmofen.
chr
> [...]
> Und wo wir schon bei ausgefallenen Sprachen sind:
>
> Elment vad�szni.
> Megl�tte.
> Hazavitte.
> Megs�t�tte.
> �s az iciri-piciri mind megette.
>
> [Der ist jagen gegangen. Der hat's geschossen. Der hat's nach
> Haus gebracht. Der hat's gebraten. Und der klitzekleine hat
> alles aufgegessen.]
Wir haben sowas f�r die Finger nicht gehabt, sondern f�r die Zehen.
This little piggy went to market,
This little piggy stayed home,
This little piggy had roast beef,
This little piggy had none,
And this little piggy went "Wee, wee, wee!" all the way home.
--
Steve
My e-mail address works as is.
> Meine Gro�tante kochte auf dem Lehmofen.
Meine Frau hat fr�her ihre Kuchen im Topf gebacken, f�r die Oberhitze
kamen Kohlen obendrauf. Diese Technik war mir auch vom H�rensagen nicht
bekannt, in Europa waren Back�fen ja schon lange recht verbreitet.
--
Give a man a fish and you feed him for a day; teach him to use the 'Net
and he won't bother you for weeks.