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Meine Geburt

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Werner Pentz

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Apr 19, 2013, 5:25:58 AM4/19/13
to

 

Alles dunkel. Mit einem Mal bin ich geblendet. Da, ein Mund, wie eine Rosette, die sich bewegt, verkrampft, sich einzieht, wobei es dunkel wird, dann öffnet sich einen klitzekleinen Spalt, es dringt blendendes Licht herein, verschwindet wieder und dann wieder Helligkeit undsoweiter.

Ein bärtiger, zorniger Mann steht hinter mir und gibt mir immer wieder einen Tritt und schreit: da raus, du Balg!

Muss das sein, erwidere ich.

Ja, was glaubst du denn?

Na, ich weiß nicht.

Raus damit, du Balg.

Aber, gibt es keine andere Möglichkeit? Das Licht, das da hereindringt von draußen, blendet mich so sehr. Ich mag es gar nicht.

Dir bleibt keine andere Wahl, was glaubst du denn?

Na, ich weiß nicht.

Horch mal kleiner, ich bin Adam, dein Erzeuger, du bist auf meiner Wurstschüssel hierhergespült worden, jetzt ist dein Schicksal besiegelt: leben.

Ich weiß überhaupt nicht, ob ich leben will? Und das Licht blendet so sehr.

Adam, die Hände in die Taille gestemmt, lacht auf und schreit.

Raus damit, du Balg. Wieder gibt er mir einen Arschtritt und ich rutsche wieder ein Stückchen näher an diese eklige Rosette und dieses blendende  Licht.

Mit Händen und Füßen wehre ich mich. Doch dieser Adam, der sich mein Erzeuger nennt, tritt immer wieder furchtbar zu.

Wenn ich jetzt da raus muss, drohe ich Adam, werde ich sehr, sehr wütend auf ihn sein.

Er lacht nur.

Ein Balg, der mir droht, das ist mir noch nicht untergekommen.

Und schlägt noch wilder und härter zu.

Plupp macht es, ich werde aus dem Rohr, der Rosette gezogen und falle in irgendwelche Hände. Ich bin geboren.

Bis heute habe ich dieses Geborensein dem Adam nicht verziehen. Noch immer hat sich nichts verändert. Ich weiß nicht, ob ich leben soll und das Licht hier draußen im Leben blendet mich ständig.

Dorothee Hermann

unread,
Apr 19, 2013, 7:16:49 AM4/19/13
to
Am 19.04.2013 11:25, schrieb Werner Pentz:

> Noch immer hat sich nichts verᅵndert. Ich weiᅵ nicht, ob ich leben
> soll und das Licht hier drauᅵen im Leben blendet mich stᅵndig.

Man kann die Helligkeit des Bildschirms verᅵndern!

Auᅵerdem: Nicht zu viel vor dem PC hocken - da drauᅵen wartet /die Welt/
auf Dich, es ist Frᅵhling mit Sonnenschein, Blumen, Tieren und Menschen!


Dorothee

Werner Pentz

unread,
Apr 19, 2013, 8:27:12 AM4/19/13
to

>
>> Noch immer hat sich nichts verändert. Ich weiß nicht, ob ich leben
>> soll und das Licht hier draußen im Leben blendet mich ständig.
>
> Man kann die Helligkeit des Bildschirms verändern!
>
> Außerdem: Nicht zu viel vor dem PC hocken - da draußen wartet /die Welt/
> auf Dich, es ist Frühling mit Sonnenschein, Blumen, Tieren und Menschen!
>
>
> Dorothee

in der tat, mädel, ich habe diese geschichte zwischen schlaf und aufstehen
geschrieben, bin kurz darauf rausgegangen, jetzt wieder, weils regnet, so
ein pech.
aber für dich gilt ja dann auch: nicht zu viel vor dem pc hocken.

gruß

wpentz



Dorothee Hermann

unread,
Apr 19, 2013, 9:29:10 AM4/19/13
to
Am 19.04.2013 14:27, schrieb Werner Pentz:

>>> Noch immer hat sich nichts verᅵndert. Ich weiᅵ nicht, ob ich leben
>>> soll und das Licht hier drauᅵen im Leben blendet mich stᅵndig.

>> Man kann die Helligkeit des Bildschirms verᅵndern!

>> Auᅵerdem: Nicht zu viel vor dem PC hocken - da drauᅵen wartet /die Welt/
>> auf Dich, es ist Frᅵhling mit Sonnenschein, Blumen, Tieren und Menschen!

> in der tat, mᅵdel, ich habe diese geschichte zwischen schlaf und aufstehen
> geschrieben, bin kurz darauf rausgegangen, jetzt wieder, weils regnet, so
> ein pech.

Ein bisschen Regen braucht die Welt auch dann und wann ;-)

> aber fᅵr dich gilt ja dann auch: nicht zu viel vor dem pc hocken.

Ich verdien da mein Geld, ich arbeite mit dem Ding ;-)


Dorothee
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