Mit diesem Marathonlauf ernteten sie auch auf dem Gebiet
des Hochleistungsspotts weltweit die Anerkennung, die sie sich
auf dem Felde der Politik schon vor geraumer Zeit erkämpften,
indem sie ihr Problem mit den eigenen Rechten bewundernswert
pragmatisch angingen: Sie schufen sie schlicht ab, nach dem Motto:
Der Gedanke, nationale soziale Interessen zu wahren, ist ein rechter -
ein guter, kurz: rechtes Gedankengut, und in Schilda darf es nicht
mit rechten Dingen zugehen. Weg damit!
Alles schön und gut, könnten jetzt einige denken, gäbe es da nicht diese
ewig unzufriedenen Nörgler, die so unverschämt sind, die Leistungen
der politischen Elite Schildas, hinter dem schützenden Schild der freien
Meinungsäußerung, in Frage zu stellen. Doch nicht in Schilda! Um mehrere
Fliegen zu schlagen, brauchst du nur eine große Klappe, wie in einer
Talkshow kernig demonstriert wurde.
Ich freue mich auf weitere Streiche, wenn's recht ist.
Gruß
BW
>Ich freue mich auf weitere Streiche, wenn's recht ist.
So früh schon am maiseln?
Wollsein!
Grüssle
Micha
> Seit alle Bürger Schildas die wählen dürfen, die dafür bürgen,
> ausschließlich ihre Interessen zu vertreten, mauserte sich das
> kleine Schilda zu einer großen Nation, die in der Phase ihrer
> Auflösung, an jedem dritten Oktober, die Wiedervereinigung
> feiern darf.
Was aber sind die eigenen Interessen denn? Sie selbst zu sein? Das ist ein
Zirkelschluss. Außerdem weiß niemand, wer er selbst ist; er selbst zu sein
ist er nicht dann, wenn er selbst ist: das ist eine Tautologie - kurz
nonens. Außerdem hatten wir den nationalen Käse eh schon, also was soll das
wieder?
Es war ein langer Weg dorthin, doch die Bürger
> von Schilda hatten eine geniale Idee; um die Sache kurzweiliger
> zu gestalten, setzten sie zuvor, entlang der Strecke Steine,
> dann stolperten sie zurück und begannen den langen Lauf zu
> sich selbst.
Im Kreise gedreht. Sagt einfach nichts aus. Wenn Du dann auf die Geschichte
rekrutierst, dann ist eh klar, das aus dem im Kreise drehen nichts als
Scheiße wird. Undsoweiter undsoweiter.
> Mit diesem Marathonlauf ernteten sie auch auf dem Gebiet
> des Hochleistungsspotts weltweit die Anerkennung, die sie sich
> auf dem Felde der Politik schon vor geraumer Zeit erkämpften,
> indem sie ihr Problem mit den eigenen Rechten bewundernswert
> pragmatisch angingen: Sie schufen sie schlicht ab, nach dem Motto:
> Der Gedanke, nationale soziale Interessen zu wahren, ist ein rechter -
> ein guter, kurz: rechtes Gedankengut, und in Schilda darf es nicht
> mit rechten Dingen zugehen. Weg damit!
Du hast die Schilda-Perspektive zur Welt verstanden, das macht den Witz
deiner Geschichte aus. Nur steckt nichts dahinter, schade.
Ich bin Volksschüler, keine Ahnung was eine Tatoologie sein soll,
aber Du hast mit deinem Zirkusschluss zweifellos Recht. Die Scham
meuchelt mich schier.
kap
--
www.undergroundliteratur.de
> Lieber Kap,
> Name sagt es ja schon: irgend etwas ist gekappt worden bei dir?
Du sagst es Bub, Du sagst es. Bei mir verliefen Nabelschnur und
lange Leitung in einem Strang.
> "Volksschüler" gibt es überhaupt nicht mehr, oder kommst du aus einem
> anderen Land?
AHA!
Erkenne ich da den Herrenmenschen, schlummernden Antisemitismus?
> "Die Scham mechelt" dich kein bißchen, sprich es ist dir egal, was ich
> inhaltlich geschrieben habe...
Wie kommst Du denn darauf?
Deine Abhandlung über die Tautologie, das, was Du inhaltlich über meinen
Nonsens geschrieben hast, ist mir nicht egal. Zum Beweis, wie sehr sie mich
beeindruckt hat und auch immer noch beschäftigt, zitiere ich sie hier
nochmals:
"Werner Pentz" <pen...@t-online.de> schrieb:
>
>
>
>> Seit alle Bürger Schildas die wählen dürfen, die dafür bürgen,
>> ausschließlich ihre Interessen zu vertreten, mauserte sich das
>> kleine Schilda zu einer großen Nation, die in der Phase ihrer
>> Auflösung, an jedem dritten Oktober, die Wiedervereinigung
>> feiern darf.
>
> Was aber sind die eigenen Interessen denn? Sie selbst zu sein? Das ist ein
> Zirkelschluss. Außerdem weiß niemand, wer er selbst ist; er selbst zu sein
> ist er nicht dann, wenn er selbst ist: das ist eine Tautologie - kurz
> nonens.
Wirklich interessant!
Zumindest die Mitglieder der Regierung (mit und ohne Glied) haben ein
Interesse - Ohne Scham sich die Taschen zu füllen wo es nur geht.
bw
--
> "Werner Pentz" <pen...@t-online.de> schrieb:
>
>> Lieber Kap,
>> Name sagt es ja schon: irgend etwas ist gekappt worden bei dir?
>
> Du sagst es Bub, Du sagst es. Bei mir verliefen Nabelschnur und
> lange Leitung in einem Strang.
das ist ein guter vergleich!
>
>> "Volksschüler" gibt es überhaupt nicht mehr, oder kommst du aus einem
>> anderen Land?
>
> AHA!
>
> Erkenne ich da den Herrenmenschen, schlummernden Antisemitismus?
wieso? warum, gibt es nun volksschüler hierzulande oder nicht. alles andere
ist weiterer nonsens!
>
>> "Die Scham mechelt" dich kein bißchen, sprich es ist dir egal, was ich
>> inhaltlich geschrieben habe...
>
> Wie kommst Du denn darauf?
>
> Deine Abhandlung über die Tautologie, das, was Du inhaltlich über meinen
> Nonsens geschrieben hast, ist mir nicht egal. Zum Beweis, wie sehr sie
> mich
> beeindruckt hat und auch immer noch beschäftigt, zitiere ich sie hier
> nochmals:
>
> "Werner Pentz" <pen...@t-online.de> schrieb:
>>
>>
>>
>>> Seit alle Bürger Schildas die wählen dürfen, die dafür bürgen,
>>> ausschließlich ihre Interessen zu vertreten, mauserte sich das
>>> kleine Schilda zu einer großen Nation, die in der Phase ihrer
>>> Auflösung, an jedem dritten Oktober, die Wiedervereinigung
>>> feiern darf.
>>
>> Was aber sind die eigenen Interessen denn? Sie selbst zu sein? Das ist
>> ein
>> Zirkelschluss. Außerdem weiß niemand, wer er selbst ist; er selbst zu
>> sein
>> ist er nicht dann, wenn er selbst ist: das ist eine Tautologie - kurz
>> nonens.
>
> Wirklich interessant!
>
> kap
> --
> www.undergroundliteratur.de
>
>
>lieber kap,
die reaktionen auf deine geschreibe ist dir egal. du schreibst für dich
selbst, wie die schilda für sich selbst sein wollen, obwohl sie nicht
wissen, was sie eigentlich sein wollen: aber egal, wir sind wir.
viel spaß noch bei deiner nabelschau im internet
wünscht dir
werner