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KH und Pflegeheime ....

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Goetz R. Schultz

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Sep 28, 2009, 6:45:35 PM9/28/09
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Hi,

mir ist in letzter Zeit haeufiger aufgefallen, dass Patienten recht
"schnell" wieder aus den KH "entfernt" werden, wenn sie denn
Patienten/einen Platz in einem Pflegeheim haben.

In einem Fall wurden wir gerufen um einem FR mit "actute pv bleed" zu
assisitieren - die Dame war keine 8 Stunden vorher "rausgeschmissen
worden, ein anderer Fall ein (ich habe das so rausgelesen) Fall von
"Terminal cancer" - wo der Patient um 10:00 morgens "entlassen" worden
ist und dann von einem Facharzt "panisch" wieder angefordert wurde
(wobei es dann ein Drama war zu finden wo der Patient hinmusste - 3
Abteilungen zur Wahl, in jeweils der hintersten Ecke des KH).

Was mir hier auffaellt ist das KH's versuchen die Patienten abzschieben,
obgleich es klar ist das die Behandlung noch nicht abgeschlossen ist.
Ich kann mir nicht vorstellen das dies NHS spezifisch ist oder doch?

Ich finde es einfach nur peinlich - das soll nicht gegen Schwestern und
Pfleger gehen, die sich "den Arsch aufreissen" um ihren Job zu machen.
Gleiches gilt fuer viele Docs, gerade im A/E Bereich. Stationsaerzte
habe ich keine Erfahrung mit, ausser wenn es geht "uns" zu ignorieren,
wenn wir mit einer Verlegung aufschlagen.

Tschuldigung wenn es ein wenig OT ist, aber ich kriege immer wieder
Pickel wenn ich sehe wo in dem gesundheitswesen "geprasst" wird und
dafuer fundamentale Pflege fehlt und alles auf hoffnungslos gebeuteltes
Pflegeheimpersonal abgerollt wird - es geht dann so weit, das 50%
Personal fehlt, wenn eine Schwester uns begleitet.....

Anyway,

Goetz

Tim Landscheidt

unread,
Sep 28, 2009, 7:32:50 PM9/28/09
to
"Goetz R. Schultz" <nospam@ng-nospam-.suelze.de> wrote:

> mir ist in letzter Zeit haeufiger aufgefallen, dass Patienten recht
> "schnell" wieder aus den KH "entfernt" werden, wenn sie denn
> Patienten/einen Platz in einem Pflegeheim haben.

> [...]

Einmal unabh�ngig von Deinen Beispielen: W�hrend meiner ZDL-
Zeit hat sich einer unserer Bewohner mit Muskelschw�che in
dem Urlaub den Oberschenkel gebrochen, was sich erst nach
seiner R�ckkehr herausstellte. Er hat genau eine Nacht in
dem Krankenhaus verbracht; weshalb auch mehr? Wenn ich die
Wahl h�tte, ein paar Wochen in einem fremden Krankenhauszim-
mer zu liegen oder doch lieber in meiner vertrauten Umge-
bung, ohne Klinikdi�t, daf�r mit Fernseher, Premiere & Co.,
h�tte ich mich nicht anders entschieden. Und die (aufgrund
seines Krankheitsbildes wohl eher symbolischen :-)) Thrombo-
se-Spritzen konnte selbst ich setzen.

Von daher finde ich das prinzipiell sehr sinnvoll, wenn
die Pflege, so keine dauerhafte �rztliche Betreuung notwen-
dig ist, "zuhause" erfolgt (wenn das dort leistbar ist).

Tim

Erich Kirchmayer

unread,
Sep 29, 2009, 1:45:34 AM9/29/09
to
Hi,

"Goetz R. Schultz" <nospam@ng-nospam-.suelze.de> schrieb:


> mir ist in letzter Zeit haeufiger aufgefallen, dass Patienten recht
> "schnell" wieder aus den KH "entfernt" werden, wenn sie denn
> Patienten/einen Platz in einem Pflegeheim haben.

> Tschuldigung wenn es ein wenig OT ist, aber ich kriege immer wieder


> Pickel wenn ich sehe wo in dem gesundheitswesen "geprasst" wird und
> dafuer fundamentale Pflege fehlt und alles auf hoffnungslos
> gebeuteltes Pflegeheimpersonal abgerollt wird

und der "Gag" ist, dass solche Patienten dann oft regelm�ssig wieder ins
KH und zur�ck m�ssen, um ambulante Untersuchungen durchzuf�hren. Das
"freut" den RD und der Patient findet das Herumgezerre auch ganz toll.


Gru�

Erich


--
Lebe heute und freue dich auf morgen.

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