>>> Ob Du erst Salz in Wasser und dann Zucker löst oder anders herum ist >>> EGAL! Ein Parfum ist keine Suppe, Brei, Brötchen ect. Ein Parfum ist >>> i.D.R. homgogen.
>> Ich werde Dich sicher nicht überzeugen können, aber was oberflächlich >> betrachtet "logisch" erscheint, ist in der Realität einfach nicht wahr.
> Dann führe ein Beispiel für Parfums an.
In Bezug auf Parfums kann ich das nicht weil ich kein Parfumeur bin. Mir ging es um Deine pauschale Aussage, die Reihenfolge beim mischen wäre in Bezug auf das Ergebnis egal. Das dies nicht stimmt kenne ich z.B. vom kochen nach den 5 Elementen. Falls der Begriff nicht bekannt ist, er kommt aus China und hat was mit der Ernährungslehre zu tun die ein Bestandteil der Traditionellen Chinesischen Medizin ist. Alle Zutaten sind ihren Eigenschaften nach in die 5 Elemente unterteilt und beim kochen muss man eine bestimmte Reihenfolge beim zugeben der Zutaten einhalten. Je nachdem, welche Wirkung das Essen haben soll, zusätzlich zum sättigen, also z.B. wärmend oder kühlend, beginnt man mit einer Zutat die diese Wirkung hat und gibt z.B. ein Gewürz mit gleicher Wirkung am Schluß dazu. Wenn man beim abschmecken merkt, das vielleicht Salz fehlt, die Reihenfolge aber nicht mit Salz beendet werden darf, muss man "noch eine Runde" der anderen Zutaten dazugeben um wieder mit dem richtigen zu enden. Ok, das klingt vielleicht "esoterisch", tut es aber nur bei uns. Naja, es war auch ein arg kompliziertes Beispiel. Bei Cremes usw. wirkt sich die Reihenfolge noch stärker aus weil sonst die Konsistenz nicht passt. Wasserphase, Fettphase, das Endergebnis ist dann doch auch homogen?! Bei Parfüms gibt es wohl auch sowas wie "Kopfnoten", "Körper" oder ähnliches. Also ich bin sicher, dass es mit der Analyse nicht so einfach ist, die technischen Möglichkeiten werden sehr oft gnadenlos überschätzt.
>>>> Ob Du erst Salz in Wasser und dann Zucker löst oder anders herum ist >>>> EGAL! Ein Parfum ist keine Suppe, Brei, Brötchen ect. Ein Parfum ist >>>> i.D.R. homgogen.
>>> Ich werde Dich sicher nicht überzeugen können, aber was oberflächlich >>> betrachtet "logisch" erscheint, ist in der Realität einfach nicht wahr.
>> Dann führe ein Beispiel für Parfums an.
> In Bezug auf Parfums kann ich das nicht weil ich kein Parfumeur bin. Mir > ging es um Deine pauschale Aussage, die Reihenfolge beim mischen wäre in > Bezug auf das Ergebnis egal. Das dies nicht stimmt kenne ich z.B. vom > kochen nach den 5 Elementen.
Ich habe doch ausdrücklich geschrieben das ich nicht vom Kochen von Suppen und backen von Brötchen ect. schrieb, sondern von homogener Parfumgemische.
Ich habe mich exakt auf den inhalt des Topics bezogen.
> dann doch auch homogen?! Bei Parfüms gibt es wohl auch sowas wie > "Kopfnoten", "Körper" oder ähnliches.
Und diese resultieren nur aus den Geruchsschwellen und den für die jeweilige Note verantwortlichen Stoffe und deren Dampfdrücke.
Die Kopfnote, welche schnell verschwindet, hat einen hohen Dampfdruck verdunstet damit auch sehr schnell. Dadurch kommt dann succesive der "körper" zu tragen. Dieser Körper weisst i.d.R. einen niedrigeren Dampfdruck auf, braucht somit länger bis er verflogen ist und hält somit länger vor.
Ganz brutal könnte man das an einem Beispielparfum aus Diesel und Ethanol (Trinkalkohol) verdeutlichen. Am anfang nimmt man eine Gemischnote aus Alkohol und Diesel war, wobei der Alohol stark überwiegt. Nach wenigen Minuten ist der Alkohol (Kopfnote) verdunstet und der Dieselgestank nimmt schnell und langeanhaltend überhand.
Zu einem kleinem Teil spielen noch Lösungsvorganänge in der haut eine Rolle.
> Also ich bin sicher, dass es mit
> der Analyse nicht so einfach ist,
Ich sage nicht das es einfach ist. Es ist etwas für themennahe Profis. Irgend ein Analytiker der eine Massenspektrometer, NMR und IR-Spektrometer bedienen kann, kann nicht die Resultate in entsprechende Produkte umsetzen.
> die technischen Möglichkeiten werden
> sehr oft gnadenlos überschätzt.
ICh bin genau gegensätzlicher Meinung. Das Wissen um die Möglichkeiten der Technik ist nicht wirklich präsent. Selbst bei den Anwendern nicht, da es z.T. sehr anspruchsvoll ist.
> > die technischen Möglichkeiten werden >> sehr oft gnadenlos überschätzt.
> ICh bin genau gegensätzlicher Meinung. Das Wissen um die Möglichkeiten > der Technik ist nicht wirklich präsent. Selbst bei den Anwendern nicht, > da es z.T. sehr anspruchsvoll ist.
Naja, da bin ich vielleicht anders vorbelastet weil es in der Naturheilpraxis sehr oft passiert, dass die ganze Technik nichts bringt weil sich deren Benutzer sklavisch an Daten und Tabellen klammern. Nicht, dass das alles sinnlos wäre...aber das ist ein anderes Thema. Apropos Thema. Ich hatte tatsächlich das Parfum aus der Nase verloren als ich auf Deine Kartoffelsuppe einging (Reihenfolge usw)