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Heizungsanlage verliert Wasser

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Martina Diel

unread,
May 7, 2013, 4:38:24 PM5/7/13
to
Hallo zusammen,

nachdem ich hier schon mal so gute Infos bekommen habe bzgl. der
technischen Wunderwerke meiner Heizung, noch eine Frage zum gleichen
Thema:

Laut Manual soll immer ein Wasserdruck von ca. 1,5 bar in der
Heizungsanlage herrschen, unter 0,75 bar muss dringend nachgefüllt
werden.

Das haben wir jetzt ein paar Mal gemacht, und es ist immer erstaunlich
schnell wieder nötig.

Aktuell sind es 1,5 bar, am 28. April haben wir nachgefüllt, da waren es
noch 2 bar.

Das kann doch nicht normal sein, dass man da so oft wieder nachfüllen
muss, oder? Und vor allem: wohin verschwindet das Wasser denn bloss?

Fragt neugierig


Martina

--
Eure Meinung will keiner wissen? Ich schon.
http://www.brainr.de/brainstorming/show/27828

Lennart Blume

unread,
May 7, 2013, 5:57:29 PM5/7/13
to
Am Tue, 7 May 2013 22:38:24 +0200 schrieb Martina Diel:

>Laut Manual soll immer ein Wasserdruck von ca. 1,5 bar in der
>Heizungsanlage herrschen, unter 0,75 bar muss dringend nachgef�llt
>werden.
>
>Das haben wir jetzt ein paar Mal gemacht, und es ist immer erstaunlich
>schnell wieder n�tig.
>
>Aktuell sind es 1,5 bar, am 28. April haben wir nachgef�llt, da waren es
>noch 2 bar.
>
>Das kann doch nicht normal sein, dass man da so oft wieder nachf�llen
>muss, oder? Und vor allem: wohin verschwindet das Wasser denn bloss?

Nein, normal ist das nicht, aber mir geht es mit einer alten Vaillant
Therme fast genauso.

Meist liegt die Undichtigkeit irgendwo in der Therme.
Beliebte Kanditaten sind Warmwasserumschaltventil, automatischer
Entl�fter, Prim�r- oder Sekund�rw�rmetauscher.

Der Fehler kann nat�rlich auch irgendwo anders im Heizkreislauf
liegen, das sollte aber dann durch Tropfstellen auffallen.

Gru�
Lennart
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Maik Koenig

unread,
May 7, 2013, 7:03:37 PM5/7/13
to
Am 07.05.2013 22:38, schrieb Martina Diel:
> Hallo zusammen,
>
> nachdem ich hier schon mal so gute Infos bekommen habe bzgl. der
> technischen Wunderwerke meiner Heizung, noch eine Frage zum gleichen
> Thema:
>
> Laut Manual soll immer ein Wasserdruck von ca. 1,5 bar in der
> Heizungsanlage herrschen, unter 0,75 bar muss dringend nachgefüllt
> werden.

Faustformel: Pro Meter Höhe des beheizten Wohnraums 0,1 bar. Dabei
rechnet man pro Etage pauschal 0,4 bar, obwohl das in den meisten Fällen
eher zu viel ist. Bei Keller, Erdgeschoss und einem Obergeschoss also
1,2 bar. Dann ist genug Druck auf der Anlage.

> Das haben wir jetzt ein paar Mal gemacht, und es ist immer erstaunlich
> schnell wieder nötig.
>
> Aktuell sind es 1,5 bar, am 28. April haben wir nachgefüllt, da waren es
> noch 2 bar.

Zwei Möglichkeiten:

- Eurer Ausdehnungsgefäss ist entweder defekt oder hat zumindest an
Vordruck verloren. Die Dinger haben ein Füllventil (wie am Fahrrad).
Einfach die Kappe vorweg nehmen und mal auf den Stift drücken. Kommt da
Wasser ist es defekt, kommt gar nichts ist es bloss leer und muss wieder
aufgefüllt werden. Durch den zu geringen Bereich in dem sich das Wasser
beim Aufheizen ausdehnen kann löst euer Sicherheitsventil (SI-Ventil)
aus und bläst Wasser ab. Nach und nach sinkt also der Druck. Wenn das
SI-Ventil über eine Leitung direkt in den Abfluss abblasen kann (wobei
es wohl eher nur tropfen wird, das aber stetig) merkt ihr das nicht mal.

- Ihr habt irgendwo eine löchrige Leitung in der Heizungsanlage. Das
kann man mit diversen Geräten durchaus orten, allerdings ist das
Vergnügen nicht gerade billig und wenn ihr nichts findet würde das nicht
mal die Versicherung bezahlen. Da bliebe euch also nur zu warten, bis
irgendwo die Wände nass werden.

Da Rohrbrüche in Heizungsleitungen im Vergleich zu denen in
Trinkwasserleitungen wirklich selten sind, ist es wohl eher das
defekte/leere Ausdehnungsgefäss-

> Das kann doch nicht normal sein, dass man da so oft wieder nachfüllen
> muss, oder? Und vor allem: wohin verschwindet das Wasser denn bloss?

Das sind nur wenige Liter. Je nach Situation kann es Monate oder Jahre
dauern, bis sich da nasse Wände zeigen. WENN es denn ein Rohrbruch ist,
was wie geschrieben eher unwahrscheinlich ist.

Greetz,
MK
--
filter.maikkoenig.de
Wikipedia - Die neue Religion der Unwissenden.
Wikipedia sagt 1+1=3, also muss es stimmen!

Martin Kienass

unread,
May 8, 2013, 2:47:34 AM5/8/13
to
Martina Diel <martina...@web.de> schrieb:

[...]
> Das kann doch nicht normal sein, dass man da so oft wieder nachf�llen
> muss, oder? Und vor allem: wohin verschwindet das Wasser denn bloss?
>
> Fragt neugierig

Zum Thema Ausdehnungsgef�� und Leckagen in der Heizungsanlage haben
Martin G. und Maik ja schon genug geschrieben.
Deswegen nur als Erg�nzung zu den beiden:

Es kommt auch mal vor, dass der W�rmetauscher in der Gastherme undicht
wird. Bei Brennwertger�ten bemerkt man einen solchen Fehler ohne
gezielte Nachforschung fast nie, weil aus dem Heizkreislauf
austretendes Wasser �ber den Kondensatablauf des Brennwertger�tes
wegtropft.
Bei konventionellen Gasthermen w�rde man einen dauerhaft undichten
W�rmetauscher bemerken, wenn es aus dem Ger�t heraustropft oder
zumindest in H�he des Gasbrenners / W�rmetauschers dauernd feucht ist
oder sich Kalkablagerungen zeigen.
Leider gibt es gerade bei W�rmetauschern auch immer mal wieder
Haarrisse, die im kalten Zustand wasserdicht sind, und sich bei
Erw�rmung (Brennerbetrieb) �ffnen. Das austretende Wasser verdampft
dann und wird �ber die Abgasanlage abgef�hrt.

Die wahrscheinlichste aller M�glichkeiten ist trotzdem ein defektes /
luftleeres Ausdehnungsgef��.


--
____________
/sch�������� Martin Kiena�, Hamburg

Fr�her war mehr Lametta!

Matthias Frank

unread,
May 8, 2013, 5:26:59 AM5/8/13
to
Am 07.05.2013 22:38, schrieb Martina Diel:

> Das kann doch nicht normal sein, dass man da so oft wieder nachfüllen
> muss, oder? Und vor allem: wohin verschwindet das Wasser denn bloss?
>

Das Flüssigkeiten inkompressibel sind, ist das wie gesagt nur eine
kleine Menge Wasser.

MfG
Matthias

Dirk Wagner

unread,
May 8, 2013, 5:31:28 AM5/8/13
to
Lennart Blume <usen...@arcor.de> wrote:

> Der Fehler kann nat�rlich auch irgendwo anders im Heizkreislauf
> liegen, das sollte aber dann durch Tropfstellen auffallen.

Muss aber nicht.

In unserer Wohnanlage (3 H�user, 21 Wohnungen, 1 Heizung) war der
Wasserdruck aus der Heizung auch immer nach wenigen Stunden
verschwunden.
Anfangs schoben wir das auf dann entl�ftete Heizk�rper.
Irgendwann war das aber keine Erkl�rung mehr.

Die Heizung stand im Keller und lief immer leer, bis auf H�he der
Verteilerrohre, die in die verschiedenen H�user laufen.

Im Endeffekt zeigte es sich, dass in der einzigen Wohnung auf
Heizungsniveau ein Leck in einer der Zulaufleitungen war.
Der Mieter hat sich auch immer �ber seine feuchte Wohnung beschwert,
dass aber auf die Kellerlage geschoben.

Nun zeigt sich, dass da ettliche Liter Heizungswasser in den Fu�boden
dieser Wohnung geflossen sind - und von dort ins Mauerwerk und in den
Boden...

Ciao

dirk

Harry Hirsch

unread,
May 8, 2013, 11:54:59 AM5/8/13
to
Am 07.05.2013 22:38, schrieb Martina Diel:
> Hallo zusammen,
>
> nachdem ich hier schon mal so gute Infos bekommen habe bzgl. der
> technischen Wunderwerke meiner Heizung, noch eine Frage zum gleichen
> Thema:
>
> Laut Manual soll immer ein Wasserdruck von ca. 1,5 bar in der
> Heizungsanlage herrschen, unter 0,75 bar muss dringend nachgefüllt
> werden.
>
> Das haben wir jetzt ein paar Mal gemacht, und es ist immer erstaunlich
> schnell wieder nötig.
>
> Aktuell sind es 1,5 bar, am 28. April haben wir nachgefüllt, da waren es
> noch 2 bar.
>
> Das kann doch nicht normal sein, dass man da so oft wieder nachfüllen
> muss, oder? Und vor allem: wohin verschwindet das Wasser denn bloss?
>
> Fragt neugierig
>
>
> Martina

Richtig ist, dass der Druck im System nicht zu hoch sein darf (um
"Platzer" zu vermeiden) aber auch nicht zu tief absinken darf. Dann
nämlich kann sich vermehrt Luft im System bilden und das dann die
Heizkörper nicht mehr richtig warm werden, ist noch das geringere Problem.
Wie hoch der Druck in DEINEM System sein muss, hängt z.B. davon ab,
wie hoch das Wasser befördert werden muss.

Normal ist es, wenn man 2-3x im Jahr nach dem Druck schaut und
vielleicht 2x eine kleine Menge nachfüllen muss. Geht mehr verloren (ich
hatte hier gerade einen Fall bei dem jede Woche ca 10 Liter ersetzt
werden mussten, liegt eine Störung vor: Kundendienst kommen lassen.
Die Ursachen können vielfältig sein, angefangen von Undichtigkeiten im
Leitungsnetz (alles auf Rostspuren untersuchen) über defekte
Sicherheitsventile, defekte Wärmetauscher, defekte Ausgleichsgefäße bis
hin zu undichten Kesseln.

Schau mal besonders gründlich auf die Abläufe über die sich die
Überdruckventile oder automatische Entlüfter entleeren. Dort sollte es
normalerweise trocken sein. Wenn Du dort starke Rostspuren oder
Kalkablagerungen findest oder es dort immer feucht ist, bist Du der
Ursache auf den Fersen. Da Du sowieso nicht selbst machen kannst, hol
den Servive und schildere ihm den Fall


Harry Hirsch

unread,
May 8, 2013, 11:57:41 AM5/8/13
to
Am 07.05.2013 23:57, schrieb Lennart Blume:

> Der Fehler kann nat�rlich auch irgendwo anders im Heizkreislauf
> liegen, das sollte aber dann durch Tropfstellen auffallen.

Ich hasse Vaillant, im �rtlichen Kindergarten ist so eine V-Therme und
die macht st�ndig Probleme. Inzwischen war z.B. der W�rmetauscher schon
2x undicht und dann tritt Wasser in die Brennkammer aus und verdampft
dort. Spuren gibt es keine, bis auf den Umstand, dass der kamin stark dampft

Harry Hirsch

unread,
May 8, 2013, 12:00:41 PM5/8/13
to
Achja: ein defektes Ausdehnungsgef�� kann man relativ leicht identifizieren:
a) wenn man Wasser nachf�llt, steigt der Druck sehr schnell, fast
schlagartig an.
b) wenn man den Stift am Ventil (dort wird sonst Luft reingepumt) kurz
reindr�ckt, kommt Wasser heraus (Membran gerissen)

Martina Diel

unread,
May 13, 2013, 3:55:57 PM5/13/13
to
* Maik Koenig <usene...@maikkoenig.de>:

> Am 07.05.2013 22:38, schrieb Martina Diel:

>> Das haben wir jetzt ein paar Mal gemacht, und es ist immer erstaunlich
>> schnell wieder nötig.

>> Aktuell sind es 1,5 bar, am 28. April haben wir nachgefüllt, da waren es
>> noch 2 bar.

> Zwei Möglichkeiten:

> - Eurer Ausdehnungsgefäss ist entweder defekt oder hat zumindest an
> Vordruck verloren. Die Dinger haben ein Füllventil (wie am Fahrrad).
> Einfach die Kappe vorweg nehmen und mal auf den Stift drücken. Kommt da
> Wasser ist es defekt, kommt gar nichts ist es bloss leer und muss wieder
> aufgefüllt werden.

Okay, das probiere ich, sobald ich rausgefunden habe, wie ich die
Abdeckung von der Therme zerstörungsfrei aufkriege.

> - Ihr habt irgendwo eine löchrige Leitung in der Heizungsanlage. Das
> kann man mit diversen Geräten durchaus orten, allerdings ist das
> Vergnügen nicht gerade billig und wenn ihr nichts findet würde das nicht
> mal die Versicherung bezahlen. Da bliebe euch also nur zu warten, bis
> irgendwo die Wände nass werden.

Wäre das Vermietersache?
Müsste eigentlich, da wir als Mieter die Rohre ja überhaupt nicht im
Zugriff haben.

Martina Diel

unread,
May 13, 2013, 3:53:31 PM5/13/13
to
* Martin Gerdes <martin...@gmx.de>:

> Martina Diel <martina...@web.de> schrieb:

>>Laut Manual soll immer ein Wasserdruck von ca. 1,5 bar in der
>>Heizungsanlage herrschen, unter 0,75 bar muss dringend nachgefüllt
>>werden.

> Wo in der Anlage ist das Manometer angebracht? Der genannte Wert gilt
> für Kellermontage (sprich: Druckmessung etwa am tiefsten Punkt der
> Anlage).

Es geht um eine Gasetagenheizung in einer 1. Etage.

>>Das haben wir jetzt ein paar Mal gemacht, und es ist immer erstaunlich
>>schnell wieder nötig.

> Ist eine Undichtigkeit erkennbar?

Nein.

> Was passiert der Sicherheitsüberlauf?

Das hab ich nicht verstanden.


>>Aktuell sind es 1,5 bar, am 28. April haben wir nachgefüllt, da waren es
>>noch 2 bar.

> Heutige Heizungsanlagen sind geschlossene Rohrsysteme. Weil sich Wasser
> mit der Temperatur ausdehnt, braucht man ein Ausgleichselement, sonst
> steigt der Druck unzulässig an.

Einsichtig.

> Ein solches normalerweise auch montiert,
> nämlich ein Membranausdehnungsgefäß. Das ist ein horizontaler,
> luftgefüllter Zylinder (so groß wie ein Putzeimer, also etwa 10 l), der
> eine Gummimembran und eine "Luftblase" dahinter enthält. Wird das
> Heizwasser wärmer, dehnt es sich aus und drückt die Luftblase zusammen.
> Wird es kälter, zieht es sich zusammen und die Luftblase dehnt sich
> wieder aus.

Okay. So ein großes Teil sollte ja eigentlich nicht zu übersehen sein.
Leider hab ich es noch nicht geschafft, die obere Tür/Klappe an der
Therme zu öffnen. Das wäre dann wohl der nächste Schritt vor weiteren
Mutmaßungen meinerseits ;-)

> Die Membranen halten meist nur wenige Jahre, danach werden sie undicht
> und der o.a. Mechanismus funktioniert nicht mehr. Der Druck steigt dann
> bei Erwärmung sehr stark an (so daß das vermeintlich überschüssige
> Wasser durch das Sicherheitsventil entweicht). Kühlt sich das Wasser
> dann wieder ab, hat die Anlage zu wenig Druck.

> Bitte zuerst das Membranausdehnungsgefäß prüfen*; wenn das in Ordnung
> ist, weitersuchen.

> *Der Kenner klopft dagegen und hört am Schall, ob es Luft enthält
> (korrekt) oder Wasser (defekt).

Okay, das probiere ich, sobald ich den Übeltäter gefunden habe. ;-)

>>Das kann doch nicht normal sein, dass man da so oft wieder nachfüllen
>>muss, oder? Und vor allem: wohin verschwindet das Wasser denn bloss?

> Wenn das Membranausdehnungsgefäß ok ist, muß irgendwo anders eine
> Undichtigkeit sein. Sie kann schwer zu finden sein, weil es sein kann,
> daß nur wenig Wasser entweicht und dann gleich antrocknet. Du erkennst
> eine solche Undichtigkeit an einem Kalkbelag (denn der Kalk verdunstet
> nicht). Es kann natürlich auch eine makroskopische Undichtigkeit sein --
> irgendwo im System :-(

Hmmmm.

Wir haben da so ein wirklich sonderbares Phänomen alle paar Wochen
einmal:

Auf dem Fliesenfussboden direkt neben der Badewanne ist nach dem Duschen
etwas WAsser zu sehen, ca. eine halbe Tasse würde ich schätzen. Die
Herkunft ist absolut unklar, da der Duschvorhang dicht ist und auch
an der Wannenwand oder sonstwo in der Nähe keine Nässe ist. Das einzige,
was erkennbar ist, ist ein minimales Loch in der Silikonfuge zwischen
Wannenwand und Fussboden. Und dort ist auch das Wasser.
Das Phänomen ist nicht reproduzierbar, und da die Menge Wasser klein ist
und mit einem etwas größeren Lappen leicht wegzuwischen, haben wir das
noch nicht weiter untersucht.
DAs ist das einzige, was mir zu "Undichtigkeit" in Zusammenhang mit
dieser Wohnung einfällt.

Aber da kann doch eigentlich kein Zusammenhang bestehen, oder?
Zumindest erschiene es mir verwunderlich, wenn dort ein Heizungsrohr
entlangliefe - andererseits: was weiß ich schon über Heizungen und deren
Bau?

Martina Diel

unread,
May 13, 2013, 3:43:15 PM5/13/13
to
* Harry Hirsch <ke...@mailschick.en>:

> Achja: ein defektes Ausdehnungsgefäß kann man relativ leicht identifizieren:
> a) wenn man Wasser nachfüllt, steigt der Druck sehr schnell, fast
> schlagartig an.

Ich glaube, das war so als wir das letzte Mal nachgefüllt haben.
Bei der nächsten Gelegenheit werde ich mal explizit drauf achten.

> b) wenn man den Stift am Ventil (dort wird sonst Luft reingepumt) kurz
> reindrückt, kommt Wasser heraus (Membran gerissen)

Dieses Detail hab ich noch nicht gefunden.

Martina Diel

unread,
May 13, 2013, 3:58:07 PM5/13/13
to
* Martin Kienass <mar...@makienet.de>:

> Martina Diel <martina...@web.de> schrieb:

> [...]
>> Das kann doch nicht normal sein, dass man da so oft wieder nachfüllen
>> muss, oder? Und vor allem: wohin verschwindet das Wasser denn bloss?

>> Fragt neugierig

> Zum Thema Ausdehnungsgefäß und Leckagen in der Heizungsanlage haben
> Martin G. und Maik ja schon genug geschrieben.
> Deswegen nur als Ergänzung zu den beiden:

> Es kommt auch mal vor, dass der Wärmetauscher in der Gastherme undicht
> wird. Bei Brennwertgeräten bemerkt man einen solchen Fehler ohne
> gezielte Nachforschung fast nie, weil aus dem Heizkreislauf
> austretendes Wasser über den Kondensatablauf des Brennwertgerätes
> wegtropft.

Ich hatte ja vor einer WEile schon mal was zu unserer Heizung hier
geschrieben und ich glaube du warst es, der das Modell aus der Ferne
treffsicher erkannt hat.
War das ein Brennwertmodell?
(Ich kann auch nochmal die MID raussuchen bei Bedarf)

> Bei konventionellen Gasthermen würde man einen dauerhaft undichten
> Wärmetauscher bemerken, wenn es aus dem Gerät heraustropft oder
> zumindest in Höhe des Gasbrenners / Wärmetauschers dauernd feucht ist
> oder sich Kalkablagerungen zeigen.

Tropfen gibt es keine, Kalkablagerungen checke ich, sobald ich diese
Türe aufgekriegt habe. :-\

Martina Diel

unread,
May 13, 2013, 3:58:45 PM5/13/13
to
* Matthias Frank <ciba-fr...@web.de>:
Glaub ich gerne, bloss haben wir jedesmal doch schon eine ganze Menge
nachgefüllt. Okay, ich habes nicht gemessen, aber gefühlt war es doch
schon einiges.

Martina Diel

unread,
May 13, 2013, 4:00:20 PM5/13/13
to
* Harry Hirsch <ke...@mailschick.en>:

> Normal ist es, wenn man 2-3x im Jahr nach dem Druck schaut und
> vielleicht 2x eine kleine Menge nachfüllen muss. Geht mehr verloren (ich
> hatte hier gerade einen Fall bei dem jede Woche ca 10 Liter ersetzt
> werden mussten, liegt eine Störung vor: Kundendienst kommen lassen.

Mache ich, sobald ich sichergestellt habe, dass nicht irgendwas total
Simples zu tun ist, was als einziger Mensch auf der Welt genau ich nicht
weiß, jeder sonst aber schon ;-)

> Schau mal besonders gründlich auf die Abläufe über die sich die
> Überdruckventile oder automatische Entlüfter entleeren. Dort sollte es
> normalerweise trocken sein. Wenn Du dort starke Rostspuren oder
> Kalkablagerungen findest oder es dort immer feucht ist, bist Du der
> Ursache auf den Fersen. Da Du sowieso nicht selbst machen kannst, hol
> den Servive und schildere ihm den Fall

Okay.

Lennart Blume

unread,
May 13, 2013, 6:06:26 PM5/13/13
to
Am Mon, 13 May 2013 21:43:15 +0200 schrieb Martina Diel:

>> b) wenn man den Stift am Ventil (dort wird sonst Luft reingepumt) kurz
>> reindr�ckt, kommt Wasser heraus (Membran gerissen)
>
>Dieses Detail hab ich noch nicht gefunden.

Bei Vaillant sitzt das Ausdehnungsgef�� gern an der R�ckseite des
Ger�tes und ist auch nicht unbedingt rund.

Gru�
Lennart

Lennart Blume

unread,
May 13, 2013, 6:06:26 PM5/13/13
to
Am Mon, 13 May 2013 21:55:57 +0200 schrieb Martina Diel:

>W�re das Vermietersache?
>M�sste eigentlich, da wir als Mieter die Rohre ja �berhaupt nicht im
>Zugriff haben.

Regelm��ige Wartung des Therme ist Mietersache, Defekte (auch an
Rohrleitungen) w�ren Sache des Vermieters.

Aber solange es keine konkreten Hinweise auf einen Rohrleitungsdefekt
gibt, w�rde ich von einem Fehler in der Therme ausgehen.

Gru�
Lennart

Lennart Blume

unread,
May 13, 2013, 6:06:27 PM5/13/13
to
Am Mon, 13 May 2013 21:58:07 +0200 schrieb Martina Diel:

>Ich hatte ja vor einer WEile schon mal was zu unserer Heizung hier
>geschrieben und ich glaube du warst es, der das Modell aus der Ferne
>treffsicher erkannt hat.
>War das ein Brennwertmodell?

Nein, war es nicht.

>(Ich kann auch nochmal die MID raussuchen bei Bedarf)

Ich erinnere mich noch daran, weil es ein Nachfolgemodell von meiner
Vaillant Therme war.

Gru�
Lennart

Martin Kienass

unread,
May 14, 2013, 2:16:09 AM5/14/13
to
Martina Diel <martina...@web.de> schrieb:
> * Martin Kienass <mar...@makienet.de>:

[...]
> Ich hatte ja vor einer WEile schon mal was zu unserer Heizung hier
> geschrieben und ich glaube du warst es, der das Modell aus der Ferne
> treffsicher erkannt hat.
> War das ein Brennwertmodell?

Soweit ich mich erinnere: Nein.

> (Ich kann auch nochmal die MID raussuchen bei Bedarf)
>
>> Bei konventionellen Gasthermen w�rde man einen dauerhaft undichten
>> W�rmetauscher bemerken, wenn es aus dem Ger�t heraustropft oder
>> zumindest in H�he des Gasbrenners / W�rmetauschers dauernd feucht ist
>> oder sich Kalkablagerungen zeigen.
>
> Tropfen gibt es keine, Kalkablagerungen checke ich, sobald ich diese
> T�re aufgekriegt habe. :-\

Hinter der T�r wirst Du vermutlich au�er einer Blechverkleidung nichts
sehen. Um in die Brennkammer und auf den W�rmetauscher zu schauen, muss
man die Brennkammer �ffnen bzw. den Brenner ausbauen. Das ist dann eher
Sache des Fachmanns bei der n�chsten Wartung (da macht er das dann
sowieso).

Konzentriere Dich mal vorl�ufig auf das Ausdehnungsgef��. Das sitzt
hinten an der Ger�ter�ckwand (rote Farbe, meist gut zu sehen, wenn man
von oben in das Ger�t hineinblickt). Das Luftventil ist dann je nach
Modell oben links oder rechts direkt am Ausdehnungsgef�� zug�nglich,
manchmal auch mit einer d�nnen Kupferleitung an eine Stelle verlegt,
die der Hersteller f�r gut zug�nglich hielt.
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