* Martin Gerdes <
martin...@gmx.de>:
> Martina Diel <
martina...@web.de> schrieb:
>>Laut Manual soll immer ein Wasserdruck von ca. 1,5 bar in der
>>Heizungsanlage herrschen, unter 0,75 bar muss dringend nachgefüllt
>>werden.
> Wo in der Anlage ist das Manometer angebracht? Der genannte Wert gilt
> für Kellermontage (sprich: Druckmessung etwa am tiefsten Punkt der
> Anlage).
Es geht um eine Gasetagenheizung in einer 1. Etage.
>>Das haben wir jetzt ein paar Mal gemacht, und es ist immer erstaunlich
>>schnell wieder nötig.
> Ist eine Undichtigkeit erkennbar?
Nein.
> Was passiert der Sicherheitsüberlauf?
Das hab ich nicht verstanden.
>>Aktuell sind es 1,5 bar, am 28. April haben wir nachgefüllt, da waren es
>>noch 2 bar.
> Heutige Heizungsanlagen sind geschlossene Rohrsysteme. Weil sich Wasser
> mit der Temperatur ausdehnt, braucht man ein Ausgleichselement, sonst
> steigt der Druck unzulässig an.
Einsichtig.
> Ein solches normalerweise auch montiert,
> nämlich ein Membranausdehnungsgefäß. Das ist ein horizontaler,
> luftgefüllter Zylinder (so groß wie ein Putzeimer, also etwa 10 l), der
> eine Gummimembran und eine "Luftblase" dahinter enthält. Wird das
> Heizwasser wärmer, dehnt es sich aus und drückt die Luftblase zusammen.
> Wird es kälter, zieht es sich zusammen und die Luftblase dehnt sich
> wieder aus.
Okay. So ein großes Teil sollte ja eigentlich nicht zu übersehen sein.
Leider hab ich es noch nicht geschafft, die obere Tür/Klappe an der
Therme zu öffnen. Das wäre dann wohl der nächste Schritt vor weiteren
Mutmaßungen meinerseits ;-)
> Die Membranen halten meist nur wenige Jahre, danach werden sie undicht
> und der o.a. Mechanismus funktioniert nicht mehr. Der Druck steigt dann
> bei Erwärmung sehr stark an (so daß das vermeintlich überschüssige
> Wasser durch das Sicherheitsventil entweicht). Kühlt sich das Wasser
> dann wieder ab, hat die Anlage zu wenig Druck.
> Bitte zuerst das Membranausdehnungsgefäß prüfen*; wenn das in Ordnung
> ist, weitersuchen.
> *Der Kenner klopft dagegen und hört am Schall, ob es Luft enthält
> (korrekt) oder Wasser (defekt).
Okay, das probiere ich, sobald ich den Übeltäter gefunden habe. ;-)
>>Das kann doch nicht normal sein, dass man da so oft wieder nachfüllen
>>muss, oder? Und vor allem: wohin verschwindet das Wasser denn bloss?
> Wenn das Membranausdehnungsgefäß ok ist, muß irgendwo anders eine
> Undichtigkeit sein. Sie kann schwer zu finden sein, weil es sein kann,
> daß nur wenig Wasser entweicht und dann gleich antrocknet. Du erkennst
> eine solche Undichtigkeit an einem Kalkbelag (denn der Kalk verdunstet
> nicht). Es kann natürlich auch eine makroskopische Undichtigkeit sein --
> irgendwo im System :-(
Hmmmm.
Wir haben da so ein wirklich sonderbares Phänomen alle paar Wochen
einmal:
Auf dem Fliesenfussboden direkt neben der Badewanne ist nach dem Duschen
etwas WAsser zu sehen, ca. eine halbe Tasse würde ich schätzen. Die
Herkunft ist absolut unklar, da der Duschvorhang dicht ist und auch
an der Wannenwand oder sonstwo in der Nähe keine Nässe ist. Das einzige,
was erkennbar ist, ist ein minimales Loch in der Silikonfuge zwischen
Wannenwand und Fussboden. Und dort ist auch das Wasser.
Das Phänomen ist nicht reproduzierbar, und da die Menge Wasser klein ist
und mit einem etwas größeren Lappen leicht wegzuwischen, haben wir das
noch nicht weiter untersucht.
DAs ist das einzige, was mir zu "Undichtigkeit" in Zusammenhang mit
dieser Wohnung einfällt.
Aber da kann doch eigentlich kein Zusammenhang bestehen, oder?
Zumindest erschiene es mir verwunderlich, wenn dort ein Heizungsrohr
entlangliefe - andererseits: was weiß ich schon über Heizungen und deren
Bau?