Und aus welcher bzw. was fᅵr einer Quelle kriegt man in stᅵdtischer
Umgebung Holz her? Fᅵrster? spezieller Handel? (Baumarkt wohl kaum, da
zahlt man sich wohl blᅵd.)
Gedacht ist an so ein Teil, wie sie in Baumᅵrkten zu sehen sind,
allerdings hab ich nicht die Absicht, mir so ein
3000-Euro-Schickimicki-Mᅵchtegernmarken-Gerᅵt in die Bude zu stellen.
Der soll heizen, nicht renommieren.
Er soll effizient funzen und ohne ᅵbergroᅵen Aufwand einzurichten
sein, basta. Jede Art von witerfᅵhrender Info ist willkommen. Ich hab
mich selbst noch nicht umfassend schlau gemacht, weil ich grad erst
auf die Idee gekommen bin.
Grᅵᅵe
Frank
> Und aus welcher bzw. was fᅵr einer Quelle kriegt man in stᅵdtischer
> Umgebung Holz her? Fᅵrster? spezieller Handel? (Baumarkt wohl kaum, da
> zahlt man sich wohl blᅵd.)
Kommt drauf an wie weit der nᅵchste Wald weg ist. Bei uns kann man
Lesescheine kaufen (Kettensᅵgenprᅵfung verausgesetzt) und dann im Wald
selber Bᅵume fᅵllen. Selber gemacht hab ich es noch nicht, da ich bis
jetzt noch kostengᅵnstig an Holz gekommen bin, und weder die Prᅵfung
noch das geeignete Werkezug besitze.
Ansonsten bieten in der Zeitung auch immer wieder Hᅵndler Holz an, meist
inclusive Lieferung. Wahlweise Ofenfertig oder zum selber Hacken.
MfG
> Wei� jemand, wie und wo ich mich �ber das Setzen eines (zus�tzlichen)
> modernen effizienten Holzofens in der Wohnung schlau machen kann? Oder
> kann jemand grob einen �berblick geben, was dabei zu beachten ist?
Der Schorni wei� alles ... Pflichttermin!
> Und aus welcher bzw. was f�r einer Quelle kriegt man in st�dtischer
> Umgebung Holz her? F�rster? spezieller Handel? (Baumarkt wohl kaum, da
> zahlt man sich wohl bl�d.)
Anzeigenmarkt der lokalen Tagespresse
> Gedacht ist an so ein Teil, wie sie in Baum�rkten zu sehen sind,
> allerdings hab ich nicht die Absicht, mir so ein
> 3000-Euro-Schickimicki-M�chtegernmarken-Ger�t in die Bude zu stellen. Der
> soll heizen, nicht renommieren.
gut & g�nstig? Wamsler! - in M�rkten zu bekommen
Mirko
Hallo
Auf keinen Fall dabei die wichtigste Person ᅵbergehen! Ausnahmsweise
ist es nicht die Lebensgrfᅵhrtin sondern der Kaminkehrer
(Schornsteinfeger). Der muss den Ofen abnehmen wenn Du ihn betreiben
willst und der Ofen muss zu dem Kamin passen, ansonsten kann es
passieren, dass Du einen Ofen kaufst, den aber nur zur Deko benutzen
kannst. Bist Du sicher, dass Du einen solchen Ofen an dem vorhandenen
Kamin anschlieᅵen kannst? Am gleichen Kamin darf keine andere
Feuerstᅵtte sein die mit Luftᅵberschuss arbeitet, also keine ᅵl- oder
Gasbrenner. Also zunᅵchst mal den "Schwarzen" fragen.
> Und aus welcher bzw. was fᅵr einer Quelle kriegt man in stᅵdtischer
> Umgebung Holz her? Fᅵrster? spezieller Handel? (Baumarkt wohl kaum, da
> zahlt man sich wohl blᅵd.)
Kleinanzeigenblᅵtter geben einiges her. Dort findet man mitunter recht
gᅵnstige Angebote. Du hast ja noch keinen Vorrat und deshalb sollte das
eingekaufte Holz mindestens 3 Jahre getrocknet sein. Du kᅵnntest
natᅵrlich auch frischeres kaufen und dann 1-2 Jahre mit Holzbrikett und
Rindenbrikett heizen. Das ist eine saubere Sache die wenig Mᅵhe macht
aber nicht ganz billig ist wenn man gute Ware verlangt. Wir haben trotz
gewachsenem Holz immer einen Vorrat Rindenbrikett. Die glᅵhen langsam
durch und halten selbst in einem einfachen Beistellherd die Glut ᅵber Nacht.
Holz selbst aus dem Wald holen ist nur dann ratsam wenn man viel Zeit
und Energie aufbringt und auch reichlich Lagerplatz hat. (der muss das
Holz fᅵr etwa 3-4 Jahre aufnehmen kᅵnnen. Dann braucht man eine
Motorsᅵge nebst Schutzkleidung, ein gelᅵndegᅵngiges Fahrzeug mit
Anhᅵnger, ᅵxte, Keile, evtl ein Spaltgerᅵt und eine Scheitholz-Sᅵge.
Da sind schnell etliche Tausender weg bevor der Ofen warm ist ;)
>
> Gedacht ist an so ein Teil, wie sie in Baumᅵrkten zu sehen sind,
> allerdings hab ich nicht die Absicht, mir so ein
> 3000-Euro-Schickimicki-Mᅵchtegernmarken-Gerᅵt in die Bude zu stellen.
> Der soll heizen, nicht renommieren.
vernᅵnftige Entscheidung!
Schau Dir auch mal Einzelᅵfen an die man mit Pellets oder Hackschnitzel
betreiben kann, die sind weniger romantisch aber funktionieren prima.
Das Heizmaterial kann man immer wieder nachkaufen oder liefern lassen.
Der Platzbedarf fᅵrs Lagern ist geringer.
Dass die Meterst�cke nicht in kleine Holzspalter passen, ist klar. Einen
Spalter f�r Meterst�cke w�rde ich kaum ohne l�ngere Beratung, besser
ausprobieren kaufen, ein Kollege schw�rt auf die Zapfwellenausf�hrung...
Bei den kleineren Spaltern (4t, ca.35cm) ist es eine Frage nach dem
Durchmesser und der Holzart, ein frisches 30cm langes Fichtenst�ck
d=15cm werden sie alle schaffen.
> Scheitholzsaege ist eine Wippsaege?
ja, oder Brennholzwipps�ge, ...
Thomas
> Oder kann jemand grob einen �berblick geben, was dabei zu beachten ist?
Zu Deinen anderen Fragen gab es ja schon kompetente Antworten. Du solltest
auch noch ber�cksichtigen, wof�r Du den Ofen verwenden willst. Unser Ofen
soll schnell warm machen, braucht aber nicht lange "nachzuheizen", d.h.
wenn er runtergebrannt ist, braucht er keine W�rme mehr zu liefern. So ein
Ofen kostet nicht viel, da bewegst Du Dich im kleinen bis mittleren
3-stelligen Bereich. Wenn die Anforderung aber ist, da� der Ofen auch am
Morgen noch W�rme spendet, mu�t Du etwas tiefer in die Tasche greifen.
--
Gr��e
Peter
> Spaltaxt ist fuer mich untauglich - taugen die kleinen Spaltgeraete,
> sollte man besser die Meterstuecke spalten oder nur die kurzen
> (gedrittelt oder geviertelt)?
Lass' die Finger von den kleinen Spaltern,
die in den Bau- oder Supermaerkten um EUR 199,-
verramscht werden! Die taugen nix.
Vernuenftige Geraete, die auch mit Hartholz
(Apfel, Birne, etc.) fertig werden haben einen
Drehstromanschluss und ca. 6-9 Tonnen Spalt-
druck. Die Motoren haben ca. 5kW Leistung.
Ich hab' mir so einen Spalter gebraucht gekauft.
(Maschinenring, Lagerhaus, etc.)
Liegt im Preisbereich neu ab ca. EUR 750,-,
gebraucht kriegt man ihn fuer ca. EUR 450,-
Das Geraet haelt fuer Deine Anforderungen
"ein Leben lang" bei ausreichender Pflege.
Den Stempel vor und nach der Arbeit einfetten
nicht vergessen! Ein bisschen Mehrzweckfett
auf den Spaltkeil schadet auch nix und ver-
hindert Rost.
Diese Klasse ist fuer eine Person noch beweg-
bar und verbraucht ca. 50x70cm Stellflaeche.
> Scheitholzsaege ist eine Wippsaege?
Da empfehle ich Dir mindestens 600mm Saege-
blattdurchmesser. Kostet neu ca. EUR 400,-
z.B.: GUEDE WIPPSAEGE GWS 600 EC
Mit einem Hartmetall-Saegeblatt (Nagelfest,
Bau-Ausfuehrung, EUR 85,-) hast Du das leidige
Thema "nachschaerfen" ein fuer alle Mal erledigt.
Loch=30mm, Breite=3,5-4,5mm passen fuer alle.
Das Standard-Blatt wird nach 2-3 SRm (Schuett-
RaumMeter) Obstbaumholz stumpf. Dann wird's
Saegen zur Qual fuer Dich und die Maschine.
Deswegen Hartmetall, das hat eine vielfach hoehere
Standzeit. Ein (selbst dazugebauter) Saege-Anschlag
in 33 und 50cm Abstand vom Saegeblatt sorgt fuer
saubere Stapel und Freude beim Einheizen.
Die meisten Oefen fuer den Hausgebrauch benoetigen
33cm Scheiter. Eventuell fuer ganz kleine Oefen
noch 25cm...
hth
fritz
Ich kenne keine, aber das hei�t ja nichts...
>> Bei den kleineren Spaltern (4t, ca.35cm) ist es eine Frage nach dem
>> Durchmesser und der Holzart, ein frisches 30cm langes Fichtenst�ck
>> d=15cm werden sie alle schaffen.
>
> Mir geht's schon eher um die Klasse bis 40 cm Holzdurchmesser.
Das geht mit den kleinen Spaltern oft gar nicht. Nicht nur wegen des
viel zu kleinen Drucks, die Spaltkeile sind einfach zu kurz.
Mein 4t Spielzeugspalter kann lt. Betriebsanleitung bis 25cm - aber ab
20cm wird es schon sehr schwierig. Das kann man mal machen um ein
Dutzend Rollen aus Spa� zu spalten, aber nicht f�r den
Winterbrennholzvorrat.
> Zapfwellenausf�hrung sind diese Kegel direkt auf der
> Traktor-Kardanwelle?
An einem "Getriebeausgang" http://de.wikipedia.org/wiki/Zapfwelle
> Schon im Team finde ich die Dinger hochgef�hrlich, aber flott und
> effizient. Im Alleingang sollte man das tunlichst unterlassen.
1m lang und 40cm Durchmesser - das passt sowieso nicht zu Alleingang.
Thomas
Such' im Netz nach: Atika ASP8N
Die 8to Spaltdruck sind IMHO etwas hochgestapelt,
nutzbar sind ca. 6to. Das geht, falls der Baum
nicht zuviele Aeste hat und nicht zu hartes Holz.
Ansonsten eine Klasse hoeher zu den "echten" 9to
greifen. Die kosten neu um die EUR 1.000,-, ge-
braucht kannst Du sie schon um EUR 450,- bekommen.
(Siehe anderes Posting von mir).
z.B. Hauslhof Kurzholzspalter HS7 Turbo, 400 V
> Zapfwellenausfᅵhrung sind diese Kegel direkt auf der
> Traktor-Kardanwelle?
Die Kegelspalter (waagrecht) sind IMHO nix fuer
den Hobby-Heimwerker, die wurden entwickelt, um
im Wald vor Ort eine Moeglichkeit zu haben, grosse
Stuecke verkleiner zu koennen.
>
> Schon im Team finde ich die Dinger hochgefᅵhrlich, aber flott und
> effizient. Im Alleingang sollte man das tunlichst unterlassen.
Eben. Die oben angegebenen sind fuer Einmann-
Bedienung. In einer Stunde kann man damit ohne
grosse Anstrengung 2-3 SRm MeterScheiter spalten.
Eine weitere Stunde an der Wippsaege und Du hast
Brennholz fuer ca.2 Monate fertig gemacht.
hth
fritz
HTH
Markus
>>Oder kann jemand grob einen �berblick geben, was dabei zu beachten ist?
> Unser Ofen
> soll schnell warm machen, braucht aber nicht lange "nachzuheizen", d.h.
> wenn er runtergebrannt ist, braucht er keine W�rme mehr zu liefern. So ein
> Ofen kostet nicht viel, da bewegst Du Dich im kleinen bis mittleren
> 3-stelligen Bereich. Wenn die Anforderung aber ist, da� der Ofen auch am
> Morgen noch W�rme spendet, mu�t Du etwas tiefer in die Tasche greifen.
Erst mal Danke an alle f�r die prompten Antworten. Das eine oder
andere war mir noch gel�ufig, aber nun ist es wieder beisammen.
Zu oben: Eigentlich sollte es doch kein so gro�es Problem sein, einen
kleinen Ofen so zu entwerfen, dass man einfach Wasser als
Speicher-/Puffermedium einf�llt - Eine niedrigere Betriebsw�rme d�rfte
wohl auch geringere Abw�rme und damit geringere Energieverluste
bedeuten, wenn ich jetzt nicht v�llig verbl�det bin.
Jetzt such ich nur noch was �ber die W�rmeausbeute bzw. den Heizwert
der verschied. Holzarten, um das Ganze mal grob zu �berschlagen.
Habe dabei �brigens interessiert gelesen, dass waldfrisches Holz nur
6,8 MJ/kg hat, Holzbriketts 17,6 MJ/kg, Olivenkerne 20 MJ/kg, und
Altreifen sogar 32 MJ/kg. Wer also nicht wei�, wohin mit seinen
abgefahrenen Reifen... :-)
Gr��e
Frank
> Ausnahmen bestaetigen die Regel - hier nach Ueberzeugungsarbeit
> Pelletheizung und Kaminofen gemeinsam.
Ich vermute, es handelt sich dabei um eine schon l�nger bestehende
Anlage, damit w�re die "Ausnahme" erkl�rbar. Bei uns arbeitet am
gleichen Kamin eine �l-Zentralheizung im Keller und in der 1. Etage ein
Beistellherd. Falls die �lheizung mal getauscht werden muss, werden wir
auch auf den Beistellherd verzichten m�ssen weil das nach aktuellem
Stand nicht mehr genehmigt werden darf. Ob der Herd da schon seit den
60ern steht, interessieert den Kaminkehrer nicht die Bohne. ;(
>
>> Holz selbst aus dem Wald holen ist nur dann ratsam wenn man viel Zeit
>> und Energie aufbringt und auch reichlich Lagerplatz hat. (der muss das
>> Holz f�r etwa 3-4 Jahre aufnehmen k�nnen. Dann braucht man eine
>> Motors�ge nebst Schutzkleidung, ein gel�ndeg�ngiges Fahrzeug mit
>> Anh�nger, �xte, Keile, evtl ein Spaltger�t und eine Scheitholz-S�ge.
>> Da sind schnell etliche Tausender weg bevor der Ofen warm ist ;)
>
> Spaltaxt ist fuer mich untauglich - taugen die kleinen Spaltgeraete,
> sollte man besser die Meterstuecke spalten oder nur die kurzen
> (gedrittelt oder geviertelt)?
Wer hier in der Gegend Brennholz macht, spaltet die Meterst�cke, l�sst
sie ein Jahr irgendwo abseits auf einem Gel�nde trocknen und s�gt sie
dann auch dort (meist mit einer Wipps�ge, die �ber Zapfwelle von einem
Traktor angetrieben wird. Ich habe mir lange �berlegt ob ich ein paar
Euro sparen will und mir wegen l�ppischer ca. "3 Meter" die ich im Jahr
brauche, die Arbeit machen will. Ich m�sste mir zumindest die S�ge und
das Spaltger�t leihen weil sich die Anschaffung nicht lohnt und die
Baumarkt-Ger�te nichts taugen. F�r mich ist es wirtschaftlicher wenn ich
das Holz ofenfertig im Fr�hjahr liefern lasse. Ich zahle derzeit etwa 50
Euro f�r den Meter Buche/Eiche.
> Mir geht's schon eher um die Klasse bis 40 cm Holzdurchmesser.
>
> Zapfwellenausf�hrung sind diese Kegel direkt auf der
> Traktor-Kardanwelle?
nein, zapfwellenausf�hrung ist das, wo die hydraulikpumpe vom spalter
an der zapfwelle eines traktors und damit von dessen motor angetrieben
wird.
zu beachten ist auch noch, da� nicht alle spalter, die meterholz
aufnehmen k�nnen, auch einen meter hub haben, sondern tlw nur 50cm.
inwieweit das in der praxis zu problemen f�hrt, wei� ich nicht, ich
spalt meine paar fichten h�ndisch.
cm.
--
** christian mock in vienna, austria -- http://www.tahina.priv.at/
Inferring the workings of the US legal system from what's posted in
NANAE would be like trying to understand Europe by watching Monty
Python. -- Christopher H. in nanae
Hallo,
hast du mal �berlegt, einen Holzvergaser einzubauen? Geht nat�rlich nur,
wenn du einen Keller hast. Prinzip ist, dass das Wasser der Zentralheizung
von Holzfeuer erw�rmt wird. Platzbedarf: Eine Brennkammer (ca. 1,0 x 0,8 x
1,2 [hoch] m), ein Pufferspeicher von z. B. 800 l, ca. 1m Durchmesser, 1,80
hoch, und ein Ausdehnungsgef�� 50 cm Durchmesser, 1 m hoch. Brenner wird
angeheizt, und geschlossen, dann verbrennt Holz und auch Gase so dass von
ca. 9 kg Holz nur eine Tasse Asche �brigbleibt. Verbrannt werden kann alles
Holz das trocken genug ist und unbehandelt ist. Wir haben so ein Ding und es
heizt unser Einfamilien-Reihenhaus z. Z. mit einer halben Brennerf�llung
f�r zwei Tage. Klar,wenn's k�lter wird brauchts mehr. Schau mal hier, da
steht mehr: http://www.solarbayer.de/index_de.php?paths4=aktuell Mein Mann
hat dass angeleiert. Wenn du Solarbayer bei Google eingibst, kommen auch ein
Forum, Erfahrungsberichte etc. Mein Mann kommt immer ganz gut an Holz ran,
wenn er auf Baustellen ist. Da liegt viel rum, das keiner so recht braucht.
Am besten soll das Ganze mit geviertelten Scheiten von ca. 50 cm L�nge
funktionieren. Das ist was f�r M�nner, technischer Spielkram, aber n�tzlich.
Nachteil ist aber nat�rlich die Arbeit: Holz im Keller einstapeln, Holz
ranschaffen, t�glich anfeuern. Nichts f�r Leute, die's gerne auf Knopfdruck
warm haben. Und nichts f�r Romantiker, die gerne den tanzenden Flammen im
Kamin nachtr�umen.
U.
Ja, sogar incl. Lieferung. Wenn man sich das Holz aus dem Wald holt und
dabei sogar die B�ume selbst f�llt, zahlt man so etwa 18 Euro. Die
Preise zogen aber leicht an, "mein" Bauer lieferte letztes Jahr noch f�r
50 Euro, das n�chste Mal werden es wahrscheinlich 60 sein.
> Erst mal Danke an alle für die prompten Antworten. Das eine oder
> andere war mir noch geläufig, aber nun ist es wieder beisammen.
>
> Zu oben: Eigentlich sollte es doch kein so großes Problem sein, einen
> kleinen Ofen so zu entwerfen, dass man einfach Wasser als
> Speicher-/Puffermedium einfüllt - Eine niedrigere Betriebswärme dürfte
> wohl auch geringere Abwärme und damit geringere Energieverluste
> bedeuten, wenn ich jetzt nicht völlig verblödet bin.
Hmm, du willst also einen Ofen, technisch gesehen auf dem neuesten
Stand (eventuell sogar noch besser), gut aussieht und nicht viel
kostet.
Nun zur Realität:
Du kannst in den Baumarkt gehen einen Ofen kaufen. Leistung steht
drauf. Der Ofen wird heiß, wenn du Holz verbrennst und danach wieder
kalt. WEnn du bissl mehr anlegst ist er mit Speckstein ausgestattet
und gibt etwas länger Wärme ab. Dafür dauert es am Anfang etwas
länger, weil ja die Steine auch erst mal aufgeheizt werden müssen.
Wenn du höhere ästhetische Ansprüche hast, musst du etwas tiefer in
die Tasche greifen und mal bei Attika und Konsorten vorbei schauen.
Wenn du nun auch noch technische Feinheiten möchtest, wie
Regelbarkeit, Wasseranschluss etc. Musst du richtig Geld anlegen. Ob
das dann noch rentabel ist?
> Jetzt such ich nur noch was über die Wärmeausbeute bzw. den Heizwert
> der verschied. Holzarten, um das Ganze mal grob zu überschlagen.
> Habe dabei übrigens interessiert gelesen, dass waldfrisches Holz nur
> 6,8 MJ/kg hat, Holzbriketts 17,6 MJ/kg, Olivenkerne 20 MJ/kg, und
> Altreifen sogar 32 MJ/kg. Wer also nicht weiß, wohin mit seinen
> abgefahrenen Reifen... :-)
Auch diese Diskussion ist müßig. Wenn ich mich recht erinnere ist es
so, dass je höher der Heizwert des Holzes ist, desto schneller ist es
auch weg.
Für Briketts ist nicht jeder Ofen geeignet. Sprich es könnte sein,
dass die Dinger nicht sauber verbrennen oder der Ofen die hohen
Temperaturen nicht verträgt.
Ich habe einen Werkzeugstielhersteller gefunden, der sein "Abfallholz"
als Schüttware pro Traktoranhänger verkauft. Das sind dann
Eschescheite etwa 5 auf 5 cm und 30 cm lang. Meistens schön
rechtwinklig und gut zu schichten. Der Preis liegt bei geschätzten 40
Eur/Ster. Dafür muss ich das Holz vom Abladeplatz des Traktors nur zum
Staplelplatz schaffen und aufschichten.
Kollegen von mir zahlen zwar um die 30 Eur/Ster, sind aber 5-6
Wochenenden mit sägen, spalten, transportieren, schichten beschäftigt.
Ganz abgesehen von den Kosten für Säge, Sägenführerschein, Traktor,
Spalter usw..
Die haben Spaß bei der Sache, ich bin faul.
Fazit:
Wenn du einen günstigen Holzofen fürs Wohnzimmer willst, geh in den
Baumarkt und werde glücklich damit.
Was aufwändiges willst du doch eh nicht bezahlen.
Geld sparen mit einem Holzofen im Wohnzimmer geht nur mit erheblichem
Zeitaufwand.
P.S:
Da fällt mirt noch ein, dass da mal was war mit Feinstaubnormen für
Kaminöfen, die da kommen sollten. Ist das noch aktuell?
> Technisch existieren noch kaum brauchbare Alternativen wie Katalysator,
> Filter oder Nachbrenner, vor allem nicht in Preisrelation zum Ofen-Wert.
Für meinem Attika gibt es vom Hersteller ein Zertifikat, dass der Ofen
die wohl kommenden Grenzwerte einhält, auch ohne Extra Filter, weil er
wohl im Optimalbetrieb eine sehr gute Verbrennung hat.
> Einerseits schlägt da die Diskrepanz zu, dass man eigentlich das Heizen
> mit nachwachsenden Rohstofen fördern möchte, andererseits aber die
> Feinstaubrichtlinien natürlicht beachtet werden müssen -
Brennholz wächst zu langsam, als dass man es flächendeckend als
umweltfreundlichen nachwachsenden Rohstoff ansehen kann.
Und was ist da beim Diesel anders?
> Und aus welcher bzw. was fᅵr einer Quelle kriegt man in stᅵdtischer
> Umgebung Holz her? Fᅵrster? spezieller Handel? (Baumarkt wohl kaum, da
> zahlt man sich wohl blᅵd.)
Gelbe Seiten anschauen. Meine Eltern bestellen das immer von privaten
Waldbesitzern, da gibts dann verschiedene Sorten wie Buche und Fichte
Sterrweise fertig gescheitelt fᅵr...ich glaub letztens warens 60 Euro fᅵr
den Sterr Fichte und 80 Euro fᅵr den Sterr Buche. Achja, der kommt mit dem
Anhᅵnger und kippt es dir vor die Haustᅵre, also Lieferung frei Haus ist da
dabei.
Beste Grᅵᅵe,
Andy
es ist mal wieder soweit, ich muss einfach korrigieren:
> Sterrweise fertig gescheitelt
die Maᅵeinheit nennt sich *Ster* und die fertig gespaltenen Holzstᅵcke
wurden zu Scheiten verarbeitet, also *gescheitet*.
Hallo,
also "gescheitet" hab ich noch nie gehᅵrt. Wir spalten den Ster Holz und
den Scheit-Holz sᅵgen wir klein und die kleinen Scheit-Holz verbrennen wir.
Kleines verwirr spiel, den das aus etwa einem Meter Rundholz heraus
gespaltenes Holzstᅵck nennen wir Scheit.Dieses Stᅵck klein geschnitten
nennen wir auch wieder Scheit.(z.B. Leg mal ein Scheit aufs Feuer)
Gruᅵ Bernd
Hallo
Das ist doch ganz einfach: Das ofenfertige Stᅵck Holz nennt man auch
Holtscheit oder kurz Scheit. Wenn man die gespaltenen und gesaᅵgten
Stᅵcke anschaut, sind sie gescheitet. (Was ist mit dem Holz passiert? Es
wurde gescheitet, es ist gescheitet...) Es heiᅵt auch nicht *die*
Scheit-Holz sondern *das* Scheitholz (Mehrzahl) oder der Scheit Holz
(Einzahl). Vermutlich ist das aber auch vom regionalen Dialekt abhᅵngig.
(wie bei den Schwaben, wo die Fᅵᅵe direkt an der Hᅵfte anfangen ;) )
> Kleines verwirr spiel, den das aus etwa einem Meter Rundholz heraus
> gespaltenes Holzstᅵck nennen wir Scheit.Dieses Stᅵck klein geschnitten
> nennen wir auch wieder Scheit.(z.B. Leg mal ein Scheit aufs Feuer)
Ja genau, das ist doch nicht verwirrend?!
>Gedacht ist an so ein Teil, wie sie in Baum�rkten zu sehen sind,
>allerdings hab ich nicht die Absicht, mir so ein
>3000-Euro-Schickimicki-M�chtegernmarken-Ger�t in die Bude zu stellen.
>Der soll heizen, nicht renommieren.
Das mit dem Baumarkt-Ofen w�rde ich mir gut �berlegen.
Bekannte von mir wollten auch nicht h�ren und haben sich so ein
"Schn�ppchen" ins Haus gestellt.
Ein Witz. Mehr kann man dazu nicht sagen.
Die Heizleistung besteht wie erwartet nur auf dem Papier, er l�sst
sich besch**** regulieren, speichert aufgrund fehlender Masse keine
W�rme, die Scheibe ist permanent dick verdreckt, etc.
Der Spruch "wer billig kauft, kauft immer 2x" gilt eben auch hier ;-)
LG
Netter Beispiel dazu aus einem Ferienhaus, dass wir letzten "Sommer" im
Schwarzwald gemietet hatten. (und den Ofen brauchten!)
Die nette Vermieterin gab uns den dringenden Rat, die untere Ofenklappe
um Himmels Willen gleich nach dem Anbrennen wieder fast vollst�ndig zu
schlie�en... Warum? Ich hatte es verstanden als ich den
Superbaumarkt-Ofen genauer besah: Vormieter hatten vermutlich einige
Scheit Holz reingetan und die untere Klappe weit offen gelassen. Dabei
brennt das Holz nat�rlich mit viel Sauerstoff und der Ofen wird richtig
hei�. Einer �usserst d�rftigen St�tzkonstruktion aus Stahl(blech) f�r
die oberen Schamottplatten hatte diese Hitze nicht gut getan. Sie war
kurz gesagt vergl�ht und die Schamottplatten brachen herab.
Klasse Ofen! ;)
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das Turboloader-Modul f�r ihr Synthesizersystem
http://www.cyborgs.de/synthesizer/projekte/energizer/energizer.htm
>Einer �usserst d�rftigen St�tzkonstruktion aus Stahl(blech) f�r
>die oberen Schamottplatten hatte diese Hitze nicht gut getan. Sie war
>kurz gesagt vergl�ht und die Schamottplatten brachen herab.
Bei erw�hntem Billig-Ofen h�ngen die Innereien auch schon auf halb
acht. Ist nur noch eine Frage der Zeit, bis das Gewerk die Gr�tsche
macht.
Hier mal ein sch�ner Bericht, wie ein guter Ofen funktionieren sollte:
http://www.computermagic.de/grundofen.htm
LG
Ich beziehe mich mal speziell auf Kamin�fen.
Es gibt auch teure Kamin�fen im Fachhandel, die nicht viel taugen und
verwendbare aus dem Baumarkt. Billig taugt nichts stimmt nahezu immer -
das ist einfach, aber teuer passt nicht immer zu gut - das ist schon
schwieriger.
Nach der Leistungszuweisung duch den Bezirksschornsteinfegermeister
haben wir uns vor etlichen Jahren f�r IIRC so um ca. 2500DM einen
kleinen Kaminofen im Baumarkt gekauft, Fireflace Nizza, hat auch ein
wenig Specksteinverkleidung, 7kW, 175kg. Er h�lt die W�rme auch noch
wenige Stunden nachdem das Feuer aus ist. Bisher sind wir sehr
zufrieden, die Scheibe machen wir nach ca. 3...5 Feuerungen mit ein
wenig feuchten Zeitungspapier und Holzasche sauber, geht recht einfach
und schnell, wir heizen fast ausschlie�lich mit abgelagertem Birken -
und Buchenholz. Nat�rlich haben wir noch keine Langzeiterfahrung >;->
frage einfach so um 2030 oder 2040 noch mal an...
Bei der Marke handelt es sich AFAIK um eine ausgesprochene
Baumarkt-Marke, das Modell Nizza gibt es AFAIK nicht mehr, recht �hnlich
k�nnte http://fireplace.hu/termek.php?id=298 sein.
Thomas
Kann gut sein, ich muᅵ zugeben dass der ganze Vorgang von Holzgewinnung bis
Verbrennung sprachlich bei mir nur im lokalen Dialekt vorliegt und mir die
hochsprachliche ᅵbersetzung fehlt. Werds mir merken.
Ich bin kein Dialekt-Experte, glaube aber, dass gerade so bodenstᅵndige
Arbeiten sehr stark regional anders genannt werden, nur 20km weiter
heiᅵt es dann vielleicht "Prᅵgel", wer weiᅵ ;)
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