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Re: Anzeige der Transaktionsdaten im Display eines Klasse 3 Kartenlesers

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Reinhard

unread,
May 1, 2011, 4:27:40 AM5/1/11
to
Hallo und Guten Tag,

Frank Graf schrieb:

> ist es mittlerweile üblich daß die Online Banking Programme die
> wesentlichen Transaktionsdaten (Kto.-Nr., BLZ, Betrag) im Display
> eines Klasse 3 Kartenlesers vor der Freigabe mit der Karten-PIN
> angezeigt werden?

Nein. Das geht bisher nur beim Verfahren chipTAN optic (auch smartTAN
genannt). Hierbei werden die Daten als Flickercode von der Bank
zurückgeliefert und können vom TAN-Generator (nicht Kartenleser) eingelesen
und angezeigt werden.

--
Gruß Reinhard

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Thomas Stahl

unread,
May 1, 2011, 1:24:34 PM5/1/11
to
Am 01.05.2011 19:03, schrieb Ulrich Weise:
> Am 01 May 2011 07:12:37 GMT schrieb Frank Graf zum
> Thema: Anzeige der Transaktionsdaten im Display eines Klasse 3
> Kartenlesers
>
>> Hallo,

>>
>> ist es mittlerweile üblich daß die Online Banking Programme die
>> wesentlichen Transaktionsdaten (Kto.-Nr., BLZ, Betrag) im Display eines
>> Klasse 3 Kartenlesers vor der Freigabe mit der Karten-PIN angezeigt werden?
>
> Als üblich wird dummerweise zur Zeit das chipTAN- oder
> smsTAN-Verfahren bei der Sparkasse gehandelt, wofür man einen eigenen
> TAN-Generator benötigt:
> https://www.sparkassen-shop.de/home/shop/tan-generatoren,375/
>
> Mein neuer Kartenleser war damit auch eine Fehlinvestition. :-(

Meine Sparkasse bietet neben dem ChipTAN-Verfahren das HBCI-Verfahren
mit HBCI-Chipkarte(auch FinTS mit Chipkarte genannt) an. Somit ist dein
Kartenlese keine Fehlinvestition.

Thomas

Michael Kallweitt

unread,
May 1, 2011, 4:54:04 PM5/1/11
to
Ulrich Weise schrieb:

> Als üblich wird dummerweise zur Zeit das chipTAN- oder
> smsTAN-Verfahren bei der Sparkasse gehandelt, wofür man einen eigenen
> TAN-Generator benötigt:

Stimmt. Auf ausdrückliche Nachfrage bekommt man trotzdem HBCI mit Chipkarte,
wobei dieses Verfahren wohl vorrangig den Firmenkunden angeboten wird.


--
www.wasfuereintheater.com - Neue Theaterprojekte im Ruhrpott
"As an artist, I'm reporting the big things and the small things. And
sometimes you don't know which is which." Maira Kalman,
http://bit.ly/a53n2K

Marc Haber

unread,
Sep 18, 2011, 9:02:05 AM9/18/11
to
Michael Kallweitt <M.Kal...@gmx.de> wrote:
>Ulrich Weise schrieb:
>> Als üblich wird dummerweise zur Zeit das chipTAN- oder
>> smsTAN-Verfahren bei der Sparkasse gehandelt, wofür man einen eigenen
>> TAN-Generator benötigt:
>
>Stimmt. Auf ausdrückliche Nachfrage bekommt man trotzdem HBCI mit Chipkarte,
>wobei dieses Verfahren wohl vorrangig den Firmenkunden angeboten wird.

Und HBCI unterstützt im Gegensatz zu den Angaben in der Wikipedia
einen Klasse-3-Kartenleser, der das Ziel der zu autorisierenden
Überweisung auf dem eigenen Display anzeigt und die Autorisierungs-PIN
auf seiner eigenen Tastatur entgegennimmt?

Welche Software braucht man dafür?

Grüße
Marc
--
-------------------------------------- !! No courtesy copies, please !! -----
Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header
Mannheim, Germany | Beginning of Wisdom " | http://www.zugschlus.de/
Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 621 72739834

Florian Weimer

unread,
Sep 18, 2011, 10:24:04 AM9/18/11
to
* Marc Haber:

> Michael Kallweitt <M.Kal...@gmx.de> wrote:
>>Ulrich Weise schrieb:
>>> Als üblich wird dummerweise zur Zeit das chipTAN- oder
>>> smsTAN-Verfahren bei der Sparkasse gehandelt, wofür man einen eigenen
>>> TAN-Generator benötigt:
>>
>>Stimmt. Auf ausdrückliche Nachfrage bekommt man trotzdem HBCI mit Chipkarte,
>>wobei dieses Verfahren wohl vorrangig den Firmenkunden angeboten wird.
>
> Und HBCI unterstützt im Gegensatz zu den Angaben in der Wikipedia
> einen Klasse-3-Kartenleser, der das Ziel der zu autorisierenden
> Überweisung auf dem eigenen Display anzeigt und die Autorisierungs-PIN
> auf seiner eigenen Tastatur entgegennimmt?

Klar geht das mit HBCI, da es keine Remote Attestation gibt.

> Welche Software braucht man dafür?

aqbanking sollte funktionieren. Kompatible Terminals mit eigener
Tastatur und TFT-Bildschirm gibt es zuhauf. Sie sind unter dem Namen
"Notebook" im Fachhandel erhältlich.

Marc Haber

unread,
Sep 18, 2011, 5:39:02 PM9/18/11
to
Florian Weimer <f...@deneb.enyo.de> wrote:
>* Marc Haber:

>> Und HBCI unterstützt im Gegensatz zu den Angaben in der Wikipedia
>> einen Klasse-3-Kartenleser, der das Ziel der zu autorisierenden
>> Überweisung auf dem eigenen Display anzeigt und die Autorisierungs-PIN
>> auf seiner eigenen Tastatur entgegennimmt?
>
>Klar geht das mit HBCI,

Sprich, die Müllhalde schreibt mal wieder Unsinn?

> da es keine Remote Attestation gibt.

--verbose bitte.

>> Welche Software braucht man dafür?
>
>aqbanking sollte funktionieren. Kompatible Terminals mit eigener
>Tastatur und TFT-Bildschirm gibt es zuhauf. Sie sind unter dem Namen
>"Notebook" im Fachhandel erhältlich.

Das würde ich jetzt aber nicht unbedingt als "geschützt vor unbefugtem
Eingriff" bezeichnen. Es ist zwar nicht unmöglich, einen
USB-Kartenleser mit eigenem Display und eigener Tastatur zu
kompromittieren, aber dadurch dass auf solchen Geräten recht selten
ein Flashplayer installiert ist, dürfte das deutlich schwerer sein als
ein Notebook zu 0wnen.

Florian Weimer

unread,
Oct 9, 2011, 10:40:15 AM10/9/11
to
* Marc Haber:

> Florian Weimer <f...@deneb.enyo.de> wrote:
>>* Marc Haber:
>>> Und HBCI unterstützt im Gegensatz zu den Angaben in der Wikipedia
>>> einen Klasse-3-Kartenleser, der das Ziel der zu autorisierenden
>>> Überweisung auf dem eigenen Display anzeigt und die Autorisierungs-PIN
>>> auf seiner eigenen Tastatur entgegennimmt?
>>
>>Klar geht das mit HBCI,
>
> Sprich, die Müllhalde schreibt mal wieder Unsinn?

Es ist eher Ergebnis einer oberflächlichen Betrachtungsweise.

>> da es keine Remote Attestation gibt.
>
> --verbose bitte.

Das Institut kann nur indirekt ermitteln, ob Du überhaut eine
Smartcard einsetzt. Wenn ich das richtig überschaue, geht das nur,
wenn sie Dir die Smartcard mit fertig generiertem Schlüssel übergeben.

>>> Welche Software braucht man dafür?
>>
>>aqbanking sollte funktionieren. Kompatible Terminals mit eigener
>>Tastatur und TFT-Bildschirm gibt es zuhauf. Sie sind unter dem Namen
>>"Notebook" im Fachhandel erhältlich.
>
> Das würde ich jetzt aber nicht unbedingt als "geschützt vor unbefugtem
> Eingriff" bezeichnen. Es ist zwar nicht unmöglich, einen
> USB-Kartenleser mit eigenem Display und eigener Tastatur zu
> kompromittieren, aber dadurch dass auf solchen Geräten recht selten
> ein Flashplayer installiert ist, dürfte das deutlich schwerer sein als
> ein Notebook zu 0wnen.

Ich mußte etwas suchen, aber auf den Karten scheint tatsächlich keine
Java installiert zu sein, was mich überrascht.

Aber nur weil die Systeme weniger vertraut sind und nicht der
Kontrolle des Benutzers unterliegen, müssen sie nicht sicherer sein.
Ich glaube nicht, daß die HBCI-Schnittstelle um Flash-basierte
Flicker-Code-Auslieferung erweitert wird, insofern dürfte der
Flash-Player verzichtbar bleiben.
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