wo ich schonmal dabei bin, Fragen zu stellen: Auf den Seiten von Wolfgang Kynast wird der Templeton Growth empfohlen, offenbar ein Aktienfonds. Wird dieser nach wie vor von der Allgemeinheit der NG empfohlen? Ziel: Mittelfristige Geldanlage (3-8 Jahre) einer kleinen Summe (2000-5000 Euro), möglicherweise auch monatlicher Sparplan (50-150 Euro).
Oder anders gesagt: wer findet den toll (und besitzt möglicherweise Anteile) und wer findet den nicht toll? Wo kann man ggf. einen Sparplan machen?
> wo ich schonmal dabei bin, Fragen zu stellen: Auf den Seiten von Wolfgang > Kynast wird der Templeton Growth empfohlen, offenbar ein Aktienfonds. Wird > dieser nach wie vor von der Allgemeinheit der NG empfohlen? Ziel: > Mittelfristige Geldanlage (3-8 Jahre) einer kleinen Summe (2000-5000 Euro), > möglicherweise auch monatlicher Sparplan (50-150 Euro).
Der Templeton ist ein "Evergreen" und gehörte bislang zu den besseren Fonds in der langfristigen Betrachtung. Verglichen mit auf EUR basierenden Fonds konnte er durch Kursgewinne teilweise deutlich überdurchschnittliche Renditen erzielen -- als der Euro erstarjte, diente es ihm zum Nachteil. Mittlerweile wird er auch als EUR-Variante auferlegt.
Den "besten" Fonds gibt es nicht. Suche mit verschiedenen Tools (zum Beispiel der Citibank, CortalConsors und anderen) nach Deinen Kriterien und vergleiche die Ergebnisse (welcher Fonds taucht besonders häufig auf?). Schau Dir dann die Fonds, die Du in die engere Auswahl genommen hast, genauer an. Vergleiche die Wertentwicklung auf EUR-Basis mit der in der Fondswährung (beim TG USD).
Dein Anlagehorizont reicht von kurz- bis mittelfristig. Solltest Du in den nächsten 3-8 Jahren eine feste Anschaffung geplant und nur der Zeitraum nicht feststehen, solltest Du Dir darüber im Klaren sein, dass der Fonds Dein Investitionsvorhaben unter Umständen vereitelt. Eine festverzinsliche Anlage kann hier sinnvoller sein. Das gilt vor allem, wenn Du in 8 Jahren mit einem Sparplan ein Vermögen aufbauen willst (zum Beispiel für ein Moped).
> Oder anders gesagt: wer findet den toll (und besitzt möglicherweise Anteile) > und wer findet den nicht toll? Wo kann man ggf. einen Sparplan machen?
Ich würde den DWS Vermögensbildungsfonds 1 bevorzugen.
Besparen tue ich einen Osteuropäischen Fonds, da ich davon ausgehe, dass dort in den nächsten Jahren viel Potential ist (vierteljährlich mit 50,-- EUR. Gesamtsparzeit ca. 20 Jahre, einmal jährlich mache ich mir Gedanken ob ich den Fonds wechsel oder nicht).
Kurzfristigen Vermögensaufbau für private Investitionen (Auto- und dessen Reparatur, Waschmaschine undsoweiter) betreibe ich mit dem CC-Geldmanagement-Konto zu 2,75%. Sobald ein Sockelbetrag erreicht ist, geht es mit Bundesschatzbriefen oder alternativen Bank-Sparplänen weiter (höhere Verzinsung, aber dennoch nach einer gewissen Zeit, bei Bundesschatzbriefen 1 Jahr, kurzfristig liquidierbar -- für den Fall der Fälle).
Ist der "Klassiker" in den Fonds Man sagt wenn bei Fondauflegung 1954 jemand 10.000$ angelegt hat, wäre er nach 40 Jahren Multimillionär. (ich glaube etwas über 3 Mio)
Kein Allheilmittel, wie alle Fonds aber eine gute Wahl 3-8 Jahre ist etwas ungenau Schau einfach, wo du eventuelle größere Ausgaben JETZT schon eingeplant hast. Für mich persönlich eher ein Fonds für langfristigen (10-15 Jahre) Sparplan, aber das ist meine persönliche Meinung
> wo ich schonmal dabei bin, Fragen zu stellen: Auf den Seiten von Wolfgang > Kynast wird der Templeton Growth empfohlen, offenbar ein Aktienfonds. Wird > dieser nach wie vor von der Allgemeinheit der NG empfohlen? Ziel: > Mittelfristige Geldanlage (3-8 Jahre) einer kleinen Summe (2000-5000 Euro), > möglicherweise auch monatlicher Sparplan (50-150 Euro).
> Oder anders gesagt: wer findet den toll (und besitzt möglicherweise Anteile) > und wer findet den nicht toll? Wo kann man ggf. einen Sparplan machen?
Klaus Wehmeyer wrote: >>Oder anders gesagt: wer findet den toll (und besitzt möglicherweise >>Anteile) und wer findet den nicht toll? Wo kann man ggf. einen >>Sparplan machen?
>Ich würde den DWS Vermögensbildungsfonds 1 bevorzugen.
Nur für den Fall das er den Fond suchen sollte, er nennt sich Vermögensbildungsfonds I, also grosses I wie Ida.
> [...] Auf den Seiten von Wolfgang > Kynast wird der Templeton Growth empfohlen, offenbar ein Aktienfonds. Wird > dieser nach wie vor von der Allgemeinheit der NG empfohlen? Ziel: > Mittelfristige Geldanlage (3-8 Jahre) einer kleinen Summe (2000-5000 Euro), > möglicherweise auch monatlicher Sparplan (50-150 Euro).
> Oder anders gesagt: wer findet den toll (und besitzt möglicherweise Anteile) > und wer findet den nicht toll? Wo kann man ggf. einen Sparplan machen?
Der Templeton Growth ist ein Klassiker, der in der Vergangenheit meist recht gut abgeschnitten hat. Wenn du dich prinzipiell für Aktienfonds entschieden hast, ist der Templeton Growth wohl keine schlechte Wahl.
Viel wichtiger ist aber die Frage, ob eine Aktienanlage überhaupt für dich sinnvoll ist. Könntest du auch deutliche Verluste wegstecken, die vielleicht erst nach vielen Jahren aufgeholt würden? Kannst du längere Zeit (sagen wir zehn Jahre) auf das Geld verzichten?
Wenn du ganz konkret davon ausgehst, dass du das Geld zum Beispiel schon in drei Jahren wieder brauchst, würde ich mir auf jeden Fall eine konservativere Anlageform suchen.
Wenn du dagegen Geld übrig hast, das du langfristig beiseite legen kannst, halte ich den Templeton Growth für eine gute Wahl.
> Der Templeton ist ein "Evergreen" und gehörte bislang zu den besseren > Fonds in der langfristigen Betrachtung. Verglichen mit auf EUR > basierenden Fonds konnte er durch Kursgewinne teilweise deutlich > überdurchschnittliche Renditen erzielen -- als der Euro erstarjte, > diente es ihm zum Nachteil. Mittlerweile wird er auch als EUR-Variante > auferlegt.
Ob der Fonds in Dollar, Euro oder irgendeiner anderen Währung notiert, ist im Ergebnis völlig egal. Entscheidend ist, in welchen Währungen die Unternehmen "beheimatet" sind, an denen der Fonds beteiligt ist.
Wenn man in Euro notierte Fonds bevorzugt, vermeidet man allenfalls Umrechnungsverluste, die bei Kauf und Verkauf von Fondsanteilen in Fremdwährungen entstehen können.
> Ich würde den DWS Vermögensbildungsfonds 1 bevorzugen.
Das ist ein bisschen Geschmackssache. Wenn man in Aktien einsteigt, sollte man mit einem breit streuenden internationalen Aktienfonds anfangen. Ich denke, der "DWS Vermögensbildungsfonds I" ("I" statt "1") würde sich dafür ähnlich gut eignen wie der Templeton Growth .
> Besparen tue ich einen Osteuropäischen Fonds, da ich davon ausgehe, dass > dort in den nächsten Jahren viel Potential ist (vierteljährlich mit > 50,-- EUR. Gesamtsparzeit ca. 20 Jahre, einmal jährlich mache ich mir > Gedanken ob ich den Fonds wechsel oder nicht).
Als Teil einer größer angelegten Strategie ist das in Ordnung. Als Hauptinstrument zur Anlage von ein paar tausend Euro würde ich es allerdings nicht empfehlen.
> Ob der Fonds in Dollar, Euro oder irgendeiner anderen Währung notiert, > ist im Ergebnis völlig egal. Entscheidend ist, in welchen Währungen > die Unternehmen "beheimatet" sind, an denen der Fonds beteiligt ist.
> Wenn man in Euro notierte Fonds bevorzugt, vermeidet man allenfalls > Umrechnungsverluste, die bei Kauf und Verkauf von Fondsanteilen in > Fremdwährungen entstehen können.
Wenn Du den Fonds auch in einem US-Depot hälst. Notiert Dein Depot, wie es üblich ist, auf EUR sieht die Sache anders aus.
Währungsumrechnungen haben immer einen Einfluss auf die Gesamtrendite.
>>Besparen tue ich einen Osteuropäischen Fonds, da ich davon ausgehe, dass >>dort in den nächsten Jahren viel Potential ist (vierteljährlich mit >>50,-- EUR. Gesamtsparzeit ca. 20 Jahre, einmal jährlich mache ich mir >>Gedanken ob ich den Fonds wechsel oder nicht).
> Als Teil einer größer angelegten Strategie ist das in Ordnung. Als > Hauptinstrument zur Anlage von ein paar tausend Euro würde ich es > allerdings nicht empfehlen.
> > Ob der Fonds in Dollar, Euro oder irgendeiner anderen Währung notiert, > > ist im Ergebnis völlig egal. Entscheidend ist, in welchen Währungen > > die Unternehmen "beheimatet" sind, an denen der Fonds beteiligt ist. > [...] > Wenn Du den Fonds auch in einem US-Depot hälst. Notiert Dein Depot, wie > es üblich ist, auf EUR sieht die Sache anders aus.
Mein Depot enthält Fondsanteile und keine Geldbeträge in irgendeiner konkreten Währung. Dass mich meine Bank zu bestimmten Anlässen über den aktuellen Wert der Fondsanteile in einer bestimmten Währung informiert, ändert an der Rendite überhaupt nichts.
> Währungsumrechnungen haben immer einen Einfluss auf die Gesamtrendite.
Natürlich hängt die Rendite immer auch von der Währung ab, in der man sie betrachtet. In welcher Währung der Fonds notiert, ist dafür aber irrelevant.
>Ob der Fonds in Dollar, Euro oder irgendeiner anderen Währung notiert, >ist im Ergebnis völlig egal. Entscheidend ist, in welchen Währungen >die Unternehmen "beheimatet" sind, an denen der Fonds beteiligt ist.
stimmt; daher ist es übrigens relativ gleichgültig, ob man den Templeton Growth (USD) oder den in EUR notierenden nimmt. <http://www.aav.ag/Waehrung.pdf>
Für die EUR-Variante spricht allerdings, dass man den beim Fondsdiscounter ohne "AA" bekommt.
>Ich denke, der "DWS Vermögensbildungsfonds I" ("I" statt >"1") würde sich dafür ähnlich gut eignen wie der Templeton Growth .
Ich verstehe eigentlich nicht ganz, was an dem DWS so gut sein soll. Vergleiche doch mal die Performance der letzten Jahre ;-)
"Thomas Böhm" <news...@netterchef.de> wrote... > stimmt; daher ist es übrigens relativ gleichgültig, ob man den > Templeton Growth (USD) oder den in EUR notierenden nimmt. > <http://www.aav.ag/Waehrung.pdf>
> Für die EUR-Variante spricht allerdings, dass man den beim > Fondsdiscounter ohne "AA" bekommt.
Dafür hat die EUR-Variante (neben einer leicht anderen Aktienzusammensetzung) aaber eine um 30% höhere Verwaltungs- und Administrationsgebühr p.a... (1,5% statt 1,15% ;-)
>Dafür hat die EUR-Variante (neben einer leicht anderen >Aktienzusammensetzung) aaber eine um 30% höhere Verwaltungs- und >Administrationsgebühr p.a... >(1,5% statt 1,15% ;-)
Sind die eigentlich bei einem Chart wie <http://www.aav.ag/Waehrung.pdf> der bei Onvista & Co. schon eingerechnet? Es gab da doch irgendeine Bezeichnung, die besagte, dass Vrwaltungs- und sonstige Kosten im Chart berücksichtigt sind. Wenn ja, würde der EUR-Fonds ja sogar noch etwas besser performen.
> >Ob der Fonds in Dollar, Euro oder irgendeiner anderen Währung notiert, > >ist im Ergebnis völlig egal. Entscheidend ist, in welchen Währungen > >die Unternehmen "beheimatet" sind, an denen der Fonds beteiligt ist.
> stimmt; daher ist es übrigens relativ gleichgültig, ob man den > Templeton Growth (USD) oder den in EUR notierenden nimmt. > <http://www.aav.ag/Waehrung.pdf>
> Für die EUR-Variante spricht allerdings, dass man den beim > Fondsdiscounter ohne "AA" bekommt.
> >Ich denke, der "DWS Vermögensbildungsfonds I" ("I" statt > >"1") würde sich dafür ähnlich gut eignen wie der Templeton Growth .
> Ich verstehe eigentlich nicht ganz, was an dem DWS so gut sein soll. > Vergleiche doch mal die Performance der letzten Jahre ;-)
Kommt immer drauf an, was man vergleicht. Der DWS-Fonds hatte 1999 ein außergewöhnlich gutes Jahr - das wird sich in naher Zukunft praktisch nicht wiederholen lassen. Der Templeton zeigt dagegen in den letzten paar Jahren wieder seine Stärken. Insgesamt neige ich persönlich auch eher zum Templeton.
Der Templeton Growth ist - anders als sein Name vermuten lässt - ein "Value"-orientierter Fonds. Das heißt, er investiert hauptsächlich in Unternehmen, die gemessen an ihren aktuellen Erträgen unterbewertet sind. Dieser Anlagestil gilt traditionell als eher konservativ.
Ein typischer "Growth"-Fonds würde dagegen auch "teure" Aktien kaufen, wenn sie gute Wachstumsaussichten versprechen. Dass das spekulativer ist als eine "Value"-Strategie, kann man sich leicht vorstellen.
Der DWS Vermögensbildungsfonds I liegt irgendwo zwischen diesen beiden Welten und ändert seinen Anlagestil auch je nach Marktsituation. Ob das in Zukunft eher gut oder eher schlecht ist - wer weiß...