ursprünglich wollte ich hier fragen, ob ein Unternehmen E-Mails archivieren muß, auch wenn sie ausgedruckt wurden und die Ausdrucke archiviert wurden. Diese Frage hat google mir aber schon eindeutig mit Ja beantwortet (soweit es sich um Aufträge etc. handelt.)
Bei den Fundstellen in google war oft von Archivierungssystemen die Rede. Bei kleinen Unternehmen, mit nur einem Rechner auf dem E-Mails empfangen werden, sollte es doch auch reichen, wenn die E-Mails einfach in einem Ordner des E-Mail-Programms abgelegt werden (und regelmäßig ein Backup gemacht wird), oder? Wie macht Ihr das?
BTW: Was ist wohl mit den Bestellungen von der Web-Seite dieses Unternehmens, die von einem entsprechenden Service als Fax weitergeleitet werden, und niemals als E-Mail bei dem Unternehmen ankommen?
> ursprünglich wollte ich hier fragen, ob ein Unternehmen E-Mails > archivieren muß, auch wenn sie ausgedruckt wurden und die Ausdrucke > archiviert wurden. > Diese Frage hat google mir aber schon eindeutig mit
gogel beantwortet doch gar keine fragen!
> Ja beantwortet (soweit es sich um Aufträge etc. handelt.)
auch falsch, denn wenn e-mail ausgedruckt+archiviert ist, ist die mail archiviert und muß nicht nochmal elektronisch gesichert werden.
es sei denn aus anderen gründen
aber über die gründe schweigst du ja
ansonsten mal im gurgel-usenet-archiv nachlesen ;-)
-- Viele Gruesse Klaus-Holger Trappe (E-Mail hierauf verbleibt unbeachtet)
Und für mich auch nachvollziehbar. Denn es besteht ja keine Garantie, daß eine E-Mail z.B. mit allen Anhängen ausgedruckt wurde.
> aber über die gründe schweigst du ja
Tja, immer das gleiche Problem: Wenn man viel schreibt, wird einem ggf. Geschwafel vorgeworfen, wenn man versucht, nur das Wesentliche zu schreiben, ggf. das Gegenteil.:-)
In der Firma meines Bruders bin ich darüber gestolpert, daß nahezu jegliche E-Mail nach dem Ausdruck gleich gelöscht wird. Immerhin landen sie erst im elektronischen Papierkorb, aber auch der wird regelmäßig geleert. Mal abgesehen davon, daß ich das unnötig finde (bei den heutigen Plattenkapazitäten) habe ich mich gefragt, ob es so etwas wie eine Aufbewahrungspflicht gibt, und fand meine Vermutung durch google bestätigt.
Nun ist es wohl meine Aufgabe, meinem Bruder ein möglichst einfaches Verfahren zur Archivierung schmackhaft zu machen.
'Er ist IT-Kaufmann und seit über 15 Jahren auf dem Gebiet des Informations- und Dokumenten Management tätig. Spezialgebiet: elektronische Archivierung.'
Möglicherweise sucht er auch Argumente für die von ihm angebotenen Produkte.
Lutz
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> Und für mich auch nachvollziehbar. Denn es besteht ja keine Garantie, > daß eine E-Mail z.B. mit allen Anhängen ausgedruckt wurde.
Wenn du als einzelkämpfender Selbstständiger tatsächlich mal geprüft wirst, wird der Prüfer längst dran gewöhnt sein, dass er bestenfalls ausgedruckte Mails präsentiert kriegt. Der Prüfungszeitraum geht dann so weit zurück, dass der kalte Kaffee von anno dunnemals weder wirklich interessiert noch mit aktuellen Programmen darstellbar ist. Das Fingerhakeln findet ganz woanders statt. Ernst-Peter
> Nun, Herr Steigauf verkauft Archvierungssoftware, das erklärt die > Inhalte seiner Homepage. Anbieter-Informationen sind nicht neutral > also wertlos. > Solche Systeme kauft man als kleinerer Unternehmer sowieso nicht weil > man das auch ohne Zusatzinvestition machen kann. > Du wärmst das zum wiederholten Mal auf und jedesmal kommt von dir der > Link zu Herrn Steigaufs Firma. Bist du Herr Steigauf?
>> Nun ist es wohl meine Aufgabe, meinem Bruder ein möglichst einfaches >> Verfahren zur Archivierung schmackhaft zu machen.
> Auf Archiv-DVD schreiben. In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift c't > sind darüber ausführliche Artikel. Kosten: ein paar Cent pro Gigabyte.
> Walter
Und wenn schon dann z.B. mit imapsize, ist einfach, billig und die archive sind mit fast jedem editor lesbar.
> Nun, Herr Steigauf verkauft Archvierungssoftware, das erklärt die > Inhalte seiner Homepage. Anbieter-Informationen sind nicht neutral > also wertlos.
Würd ich so nicht sagen. Wenn er als Hersteller einer Archivierungssoftware sagen würde, dass sie nicht zwingend notwendig aber sinnvoll ist, weiß ich ziemlich sicher, dass es keine Pflicht ist.
Wenn er behauptet das es Pflicht ist, dann kann es ja sein dass er dies begründet. Ggfs. habe ich dann alle Informationen, die ich für meine Entscheidungsfindung benötige.
Wenn er aber nur behauptet ohne (stichhaltig) zu begründen, dann hast du recht.
Am Thu, 24 Jul 2008 15:35:11 +0200 schrieb Max Meyr:
>> Nun, Herr Steigauf verkauft Archvierungssoftware, das erklärt die >> Inhalte seiner Homepage. Anbieter-Informationen sind nicht neutral >> also wertlos.
> Würd ich so nicht sagen. Wenn er als Hersteller einer > Archivierungssoftware sagen würde, dass sie nicht zwingend notwendig > aber sinnvoll ist, weiß ich ziemlich sicher, dass es keine Pflicht ist.
> Wenn er behauptet das es Pflicht ist, dann kann es ja sein dass er dies > begründet. Ggfs. habe ich dann alle Informationen, die ich für meine > Entscheidungsfindung benötige.
> Wenn er aber nur behauptet ohne (stichhaltig) zu begründen, dann hast du > recht.
Das geht doch viel subtiler. Gerade wenn keine präzisen Informationen verfügbar sind reicht das bei vielen, unterschwelliges Unbehagen und auch ein gewisses Interesse zu erzeugen.
Den Rest macht dann der versierte Verkäufer.
Lutz
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