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Gebrauchte Trams für Bursa?

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Başar Alabay

unread,
Jul 23, 2012, 3:08:42 AM7/23/12
to
Hallo,

in der türkischen Presse wurde berichtet, daß Bursa für seine
Tramneustrecken nicht mit Neufahrzeugen hinterherkommt und daher mit
Gebrauchtfahrzeugen anfangen möchte. Es heißt, daß eine deutsche Stadt
wohl einige Züge verkaufen wird. Ist nun die Frage – welche? Weiß da
zufällig jemand was? Es geht hierbei nicht um die diese Stummelstrecke,
wo Gotha und Bogestra Züge pendeln, sondern um die neu zu bauende(n)
Linie(n) quer durch die Innenstand und drumherum.

B. Alabay

--
લવ ઇસ્તંબુલ
http://www.thetrial.de/

Başar Alabay

unread,
Jul 23, 2012, 3:11:16 AM7/23/12
to
Hallo,

in der türkischen Presse wurde berichtet, daß Bursa für seine
Tramneustrecken nicht mit Neufahrzeugen hinterherkommt und daher mit
Gebrauchtfahrzeugen anfangen möchte. Es heißt, daß eine deutsche Stadt
wohl einige Züge verkaufen wird. Ist nun die Frage – welche? Weiß da
zufällig jemand was? Es geht hierbei nicht um diese Stummelstrecke,

Marc Haber

unread,
Jul 23, 2012, 11:45:42 AM7/23/12
to
Ba?ar Alabay <ala...@gmx.net> wrote:
>in der türkischen Presse wurde berichtet, daß Bursa für seine
>Tramneustrecken nicht mit Neufahrzeugen hinterherkommt und daher mit
>Gebrauchtfahrzeugen anfangen möchte. Es heißt, daß eine deutsche Stadt
>wohl einige Züge verkaufen wird. Ist nun die Frage – welche? Weiß da
>zufällig jemand was? Es geht hierbei nicht um diese Stummelstrecke,
>wo Gotha und Bogestra Züge pendeln, sondern um die neu zu bauende(n)
>Linie(n) quer durch die Innenstand und drumherum.

Weißt Du welche Spurweite? Das dürfte die Auswahl der deutschen
Betriebe einschränken.

Grüße
Marc
--
-------------------------------------- !! No courtesy copies, please !! -----
Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header
Mannheim, Germany | Beginning of Wisdom " | http://www.zugschlus.de/
Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 621 72739834

Başar Alabay

unread,
Jul 23, 2012, 12:25:33 PM7/23/12
to
Marc Haber schrieb:

> Ba?ar Alabay <ala...@gmx.net> wrote:
>>in der türkischen Presse wurde berichtet, daß Bursa für seine
>>Tramneustrecken nicht mit Neufahrzeugen hinterherkommt und daher mit
>>Gebrauchtfahrzeugen anfangen möchte. Es heißt, daß eine deutsche Stadt
>>wohl einige Züge verkaufen wird. Ist nun die Frage – welche? Weiß da
>>zufällig jemand was? Es geht hierbei nicht um diese Stummelstrecke,
>>wo Gotha und Bogestra Züge pendeln, sondern um die neu zu bauende(n)
>>Linie(n) quer durch die Innenstand und drumherum.
>
> Weißt Du welche Spurweite? Das dürfte die Auswahl der deutschen
> Betriebe einschränken.

Oh, ich sehe gerade, daß ich einen kleinen Denkfehler hatte … Bursa will
wohl gebrauchte Fahrzeuge für die U-Bahn besorgen, nicht für die Tram.
Mit U-Bahn ist die Stadtbahn Bursaray gemeint. Auf alle Fälle, so oder
so, Normalspur :-)

Wenn ich mir die U-Bahn Bursa so anschaue, denkt man spontan an
Frankfurt. Ja, in der Wiki steht auch etwas von 80 %iger Baugleichheit
mit den Fahrzeugen der U-Bahn Ffm (U5).

<https://de.wikipedia.org/wiki/Bursaray>

Klaus von der Heyde

unread,
Jul 23, 2012, 1:25:50 PM7/23/12
to
Ba?ar Alabay wrote:

> Oh, ich sehe gerade, daᅵ ich einen kleinen Denkfehler hatte ? Bursa
> will wohl gebrauchte Fahrzeuge fᅵr die U-Bahn besorgen, nicht fᅵr
> die Tram. Mit U-Bahn ist die Stadtbahn Bursaray gemeint. Auf alle
> Fᅵlle, so oder so, Normalspur :-)

In dem Fall: wo werden gerade B-Wagen ausgemustert?
In Bonn jedenfalls nicht so bald: die werden gerade renoviert.

Klaus

Başar Alabay

unread,
Jul 23, 2012, 1:59:04 PM7/23/12
to
Klaus von der Heyde schrieb:

>> Oh, ich sehe gerade, daß ich einen kleinen Denkfehler hatte ? Bursa
>> will wohl gebrauchte Fahrzeuge für die U-Bahn besorgen, nicht für
>> die Tram. Mit U-Bahn ist die Stadtbahn Bursaray gemeint. Auf alle
>> Fälle, so oder so, Normalspur :-)
>
> In dem Fall: wo werden gerade B-Wagen ausgemustert?
> In Bonn jedenfalls nicht so bald: die werden gerade renoviert.

Tja, das ist eben die Frage. Die, welche spekulieren, tippen ja auf Bonn
und Köln. Ich hingegen eher auf Frankfurt. Aber wer mustert bitte
B-Wagen aus?!

Jakob Krieger

unread,
Jul 23, 2012, 2:13:22 PM7/23/12
to
- Başar Alabay / 23.07.2012:


> ... Bursa für seine Tramneustrecken ...mit
> Gebrauchtfahrzeugen anfangen möchte. Es heißt, daß eine deutsche Stadt
> wohl einige Züge verkaufen wird. Ist nun die Frage – welche?


Die einzigen, die etwas zu verkaufen haben, sind doch
die Berliner mit ihren Tatra KT-4, oder?

Allerdings passen die nicht zu Hochbahnsteigen;
da kämen eher Hannoveraner TW 6000 in Frage, die
ab 2013 schrittweise durch breitere Fahrzeuge
(TW 3000) abgelöst werden sollen.



--
no sig

Ralf Gunkel

unread,
Jul 23, 2012, 3:08:03 PM7/23/12
to
Am 23.07.2012 18:25, schrieb Başar Alabay:
...
> Oh, ich sehe gerade, daß ich einen kleinen Denkfehler hatte … Bursa will
> wohl gebrauchte Fahrzeuge für die U-Bahn besorgen, nicht für die Tram.
> Mit U-Bahn ist die Stadtbahn Bursaray gemeint. Auf alle Fälle, so oder
> so, Normalspur :-)
>
> Wenn ich mir die U-Bahn Bursa so anschaue, denkt man spontan an
> Frankfurt. Ja, in der Wiki steht auch etwas von 80 %iger Baugleichheit
> mit den Fahrzeugen der U-Bahn Ffm (U5).
>
> <https://de.wikipedia.org/wiki/Bursaray>

Hmmm, warum finde ich da unter obigem Link einen Verweis auf

https://de.wikipedia.org/wiki/U-Bahn_Frankfurt

Ich dachte bei Wikipedia werden "Spaßeinträge" recht schnell wegen
"Irrelevanz" gelöscht.
Also, warum existiert dann eine Seite über eine angebliche U-Bahn in
Frankfurt am Main?

*scnr*

Nun aber ersthaft. Dass Frankfurt U5 Wagen abstöß glaube ich nicht.
Aber wenn es um "echt gut gebrauchte" geht wären die Pt bzw. Ptb Wagen
ggf. ein Kandidat. Die sollen langsam durch "U5 Wagen" ersetzt werden:

https://de.wikipedia.org/wiki/P-Triebwagen_%28Stadtbahn_Frankfurt%29#Einsatz
"Die Ptb-Wagen 692–750 verkehren nur auf den Linien U5 und U6 und
momentan ein Zug auf der Linie U7. Wegen der maximalen Stationslänge
von 105 Metern in Frankfurt ist nur eine Mehrfachtraktion von drei
Fahrzeugen möglich. Es ist vorgesehen, mit den U5-Triebwagen die fast
40 Jahre im Verkehr eingesetzten Ptb-Triebwagen zu ersetzen."

Andererseits sind die nun schon recht alt...

Aber laut https://de.wikipedia.org/wiki/U2-Triebwagen#Einsatz werden
derzeit auch U2 Wagen durch die U5er abgelöst.
Mit einem Beschaffungszeitraum von 1968 bis 1990 wären die jüngeren
Chargen gerade im "besten Alter".

Ich denke dass es sich um die U2er handelt da diese laut obigen Artikel
in Wikipedia in 2012 für den Regelbetrieb nicht mehr gebraucht werden.

Zitat:
"Die U2h-Fahrzeuge verkehren derzeit noch auf der Linie U1. Auf der
Neubaustrecke zum Riedberg besteht ein ausdrückliches Fahrverbot für
U2-Wagen wegen der relativ starken Steigung hinter der Abzweigung in
Niederursel. Auf dieses Fahrverbot wird mit Aufklebern in den
Führerständen hingewiesen. Wegen der maximalen Stationslänge von 105
Metern können in Frankfurt bis zu vier Fahrzeuge in Traktion verkehren.
Die Ausmusterung begann mit der Lieferung der Baureihe U5 ab 2008. 2012
werden alle restlichen Fahrzeuge aus dem Linienverkehr ausscheiden."

Gruß Ralf

--
"Sicherungstechnik ist praktizierte Paranoia. Und das ist auch gut so."
Dirk Moebius in deb*

Başar Alabay

unread,
Jul 23, 2012, 3:57:32 PM7/23/12
to
Ralf Gunkel schrieb:

> Nun aber ersthaft. Dass Frankfurt U5 Wagen abstöß glaube ich nicht.
> Aber wenn es um "echt gut gebrauchte" geht wären die Pt bzw. Ptb Wagen
> ggf. ein Kandidat. Die sollen langsam durch "U5 Wagen" ersetzt werden:

Frankfurt ist ja nur meine Überlegung. Ffm hat letztens ja Wägen nach
Gaziantep verkauft, die dort als generalüberholte Trams fahren.

In alt:

<https://de.wikipedia.org/wiki/Gaziantep#Verkehr>

In neu:

<http://www.ulasimturkiye.com/viewtopic.php?t=744>

Aber Bursa? Hm.

Başar Alabay

unread,
Jul 23, 2012, 3:59:38 PM7/23/12
to
Jakob Krieger schrieb:

> Allerdings passen die nicht zu Hochbahnsteigen;
> da kämen eher Hannoveraner TW 6000 in Frage, die
> ab 2013 schrittweise durch breitere Fahrzeuge
> (TW 3000) abgelöst werden sollen.

Ja, wie gesagt, ging es um die Stadt- und nicht Trambahn. Stimmt,
Hannover hat ja auch noch solche Wägen. Köln auch, der Pott vermutlich
auch, und evtl. noch Stuttgart.

Başar Alabay

unread,
Jul 23, 2012, 4:12:45 PM7/23/12
to
Başar Alabay schrieb:

>> Allerdings passen die nicht zu Hochbahnsteigen;
>> da kämen eher Hannoveraner TW 6000 in Frage, die
>> ab 2013 schrittweise durch breitere Fahrzeuge
>> (TW 3000) abgelöst werden sollen.
>
> Ja, wie gesagt, ging es um die Stadt- und nicht Trambahn. Stimmt,
> Hannover hat ja auch noch solche Wägen. Köln auch, der Pott vermutlich
> auch, und evtl. noch Stuttgart.

Ich habe jetzt gerade noch folgende Aspekte erfahren, die wohl bekannt
sind:

Normalspur
Oberleitungsstrom
1500 V DC
ø 2.5 Millionen Laufkilometer bis jetzt …

Tja, auf wen oder was paßt’s? :-)

Ralf Gunkel

unread,
Jul 23, 2012, 4:15:46 PM7/23/12
to
Am 23.07.2012 21:57, schrieb Başar Alabay:
...
Nicht schlecht!
Das Facelift gefällt.

>
> Aber Bursa? Hm.
>
Da tippe ich auf die U2 Wägen...

Ralf Gunkel

unread,
Jul 23, 2012, 4:18:42 PM7/23/12
to
Am 23.07.2012 22:12, schrieb Başar Alabay:
...
> Ich habe jetzt gerade noch folgende Aspekte erfahren, die wohl bekannt
> sind:
>
> Normalspur
> Oberleitungsstrom
> 1500 V DC
> ø 2.5 Millionen Laufkilometer bis jetzt …
>
> Tja, auf wen oder was paßt’s? :-)
>
Hmm, bei der Spannung in der Oberleitung müsste man je zwei PT oder U2
aus Frankfurt stets zusammen und in Reihe betreiben damit sich die
1500V halbieren :-)
Die restlichen 300V werden mit Widerständen für die Heizung verbrannten.

*scnr*

Marc Haber

unread,
Jul 24, 2012, 2:07:07 AM7/24/12
to
Ralf Gunkel <nutznetz.nos...@ralf-gunkel.de> wrote:
>Hmm, bei der Spannung in der Oberleitung müsste man je zwei PT oder U2
>aus Frankfurt stets zusammen und in Reihe betreiben damit sich die
>1500V halbieren :-)

Um zwei Wagen übereinanderzustellen werden die Tunnel nicht hoch genug
sein.

Başar Alabay

unread,
Jul 24, 2012, 2:59:04 AM7/24/12
to
Ralf Gunkel schrieb:

>> In alt:
>>
>> <https://de.wikipedia.org/wiki/Gaziantep#Verkehr>
>>
>> In neu:
>>
>> <http://www.ulasimturkiye.com/viewtopic.php?t=744>
>
> Nicht schlecht!
> Das Facelift gefällt.

Ich finde, das Facelifting ist der Hammer geworden. Wer immer das wie
auch immer geschafft hat, Hut ab!

>> Aber Bursa? Hm.
>>
> Da tippe ich auf die U2 Wägen...

Frankfurt?

Başar Alabay

unread,
Jul 24, 2012, 3:03:43 AM7/24/12
to
Ralf Gunkel schrieb:

>> Ich habe jetzt gerade noch folgende Aspekte erfahren, die wohl bekannt
>> sind:
>>
>> Normalspur
>> Oberleitungsstrom
>> 1500 V DC
>> ø 2.5 Millionen Laufkilometer bis jetzt …
>>
>> Tja, auf wen oder was paßt’s? :-)
>>
> Hmm, bei der Spannung in der Oberleitung müsste man je zwei PT oder U2
> aus Frankfurt stets zusammen und in Reihe betreiben damit sich die
> 1500V halbieren :-)
> Die restlichen 300V werden mit Widerständen für die Heizung verbrannten.

Klemmt also. Oder wäre das problemlos umrüst- bzw. schaltbar?

Jakob Krieger

unread,
Jul 24, 2012, 5:57:46 AM7/24/12
to
- Başar Alabay / 24.07.2012:


>>> Normalspur
>>> Oberleitungsstrom
>>> 1500 V DC

>> Hmm, bei der Spannung in der Oberleitung müsste man je zwei PT oder U2
>> aus Frankfurt stets zusammen und in Reihe betreiben damit sich die
>> 1500V halbieren :-)
>> Die restlichen 300V werden mit Widerständen für die Heizung verbrannten.

> Klemmt also. Oder wäre das problemlos umrüst- bzw. schaltbar?

Es gibt auch für solche Größenordnungen von
Spannung und Strom 'Schaltnetzteile', auch bidirektionale
für Rückspeisung - vgl. Mehrsystem-Lok

<http://de.wikipedia.org/wiki/Mehrsystemfahrzeug>


Klassisch-elektrisch kann man auch ~ 60 % über
Widerstände verbraten und auf Rückspeisung verzichten,
aber damit handelt man sich Probleme ein, wenn man die
Abwärme nicht als Heizungsenergie brauchen kann
(in Bursa scheint ja angeblich manchmal die Sonne
und erwärmt Blech auf 50 Grad und mehr ...)



jk



jk



--
no sig

Christoph Zimmermann-Große Banholt

unread,
Jul 24, 2012, 7:02:19 AM7/24/12
to
Am 24.07.2012 11:57, schrieb Jakob Krieger:

> Es gibt auch fᅵr solche Grᅵᅵenordnungen von
> Spannung und Strom 'Schaltnetzteile', auch bidirektionale
> fᅵr Rᅵckspeisung - vgl. Mehrsystem-Lok

oder, um im Thema zu bleiben, die Hannoveraner, die bei der NS in Houten
liefen.

Ch.

Christoph Zimmermann-Große Banholt

unread,
Jul 24, 2012, 7:03:15 AM7/24/12
to
Am 23.07.2012 20:13, schrieb Jakob Krieger:

> Allerdings passen die nicht zu Hochbahnsteigen;
> da kᅵmen eher Hannoveraner TW 6000 in Frage, die
> ab 2013 schrittweise durch breitere Fahrzeuge
> (TW 3000) abgelᅵst werden sollen.

Sind etwas schmal, was aber kein ernthaftes Hinderniss seien sollte.

Ch.

Christoph Zimmermann-Große Banholt

unread,
Jul 24, 2012, 7:04:15 AM7/24/12
to
Am 23.07.2012 21:59, schrieb Başar Alabay:

> Ja, wie gesagt, ging es um die Stadt- und nicht Trambahn. Stimmt,
> Hannover hat ja auch noch solche Wägen. Köln auch, der Pott vermutlich
> auch, und evtl. noch Stuttgart.

Wie es in Köln aussieht, kann ich nicht sagen.
Aber im Zentral-Pott ist Normalspurig nichts nennenswertes über.

Ch.

Jakob Krieger

unread,
Jul 24, 2012, 7:42:13 AM7/24/12
to
- Christoph Zimmermann-Groᅵe Banholt / 24.07.2012:


>> Allerdings passen die nicht zu Hochbahnsteigen;
>> da kᅵmen eher Hannoveraner TW 6000 in Frage, die
>> ab 2013 schrittweise durch breitere Fahrzeuge
>> (TW 3000) abgelᅵst werden sollen.

> Sind etwas schmal, was aber kein ernthaftes Hinderniss seien sollte.

Dann fallen halt mal ein paar Touris ins Gleis,
die liefert TUI aber problemlos nach ...

Die Hannoveraner sind an der Tᅵr-Unterkante ~ 2,40 breit,
die Frankfurter 2,65 - macht 12 cm mehr Spalt.
Bei S-Bahnen in Deutschland sind auch 25 cm ᅵblich.


jk



--
no sig

Ralf Gunkel

unread,
Jul 24, 2012, 1:52:43 PM7/24/12
to
Am 24.07.2012 08:59, schrieb Başar Alabay:
> Ralf Gunkel schrieb:
>
>>> In alt:
>>>
>>> <https://de.wikipedia.org/wiki/Gaziantep#Verkehr>
>>>
>>> In neu:
>>>
>>> <http://www.ulasimturkiye.com/viewtopic.php?t=744>
>>
>> Nicht schlecht!
>> Das Facelift gefällt.
>
> Ich finde, das Facelifting ist der Hammer geworden. Wer immer das wie
> auch immer geschafft hat, Hut ab!

Front wegschneiden und was neues aus Kunststoff drankleben .-)

>
>>> Aber Bursa? Hm.
>>>
>> Da tippe ich auf die U2 Wägen...
>
> Frankfurt?
>

Ja. Das am Main.

Ralf Gunkel

unread,
Jul 24, 2012, 1:59:26 PM7/24/12
to
Am 24.07.2012 11:57, schrieb Jakob Krieger:
> - Başar Alabay / 24.07.2012:
>
>
>>>> Normalspur
>>>> Oberleitungsstrom
>>>> 1500 V DC
>
>>> Hmm, bei der Spannung in der Oberleitung müsste man je zwei PT oder U2
>>> aus Frankfurt stets zusammen und in Reihe betreiben damit sich die
>>> 1500V halbieren :-)
>>> Die restlichen 300V werden mit Widerständen für die Heizung
>>> verbrannten.
>
>> Klemmt also. Oder wäre das problemlos umrüst- bzw. schaltbar?
>
> Es gibt auch für solche Größenordnungen von
> Spannung und Strom 'Schaltnetzteile', auch bidirektionale
> für Rückspeisung - vgl. Mehrsystem-Lok
>
> <http://de.wikipedia.org/wiki/Mehrsystemfahrzeug>

Da die Fahrzeuge wahrscheinlich ohnehin angepasst / überarbeitetet
werden [1] ist es eine Alternative die Elektrik gleich mit zu
überarbeiten bzw. zu ersetzen.
Bei 600V wäre ein kaufen, draufsetzen, passt, möglich gewesen.

>
>
> Klassisch-elektrisch kann man auch ~ 60 % über
> Widerstände verbraten und auf Rückspeisung verzichten,
> aber damit handelt man sich Probleme ein, wenn man die
> Abwärme nicht als Heizungsenergie brauchen kann
> (in Bursa scheint ja angeblich manchmal die Sonne
> und erwärmt Blech auf 50 Grad und mehr ...)

War ja auch nur als Scherz gemeint.
Energie verbraten, egal wie .-)

Gruß Ralf

[1] vgl. Frankfurter Pt mit Facelift in Gaziantep
http://www.ulasimturkiye.com/viewtopic.php?t=744

Reinhard Greulich

unread,
Jul 24, 2012, 5:02:09 PM7/24/12
to
Ralf Gunkel schrieb am Tue, 24 Jul 2012 19:59:26 +0200:

> Da die Fahrzeuge wahrscheinlich ohnehin angepasst / �berarbeitetet
> werden [1] ist es eine Alternative die Elektrik gleich mit zu
> �berarbeiten bzw. zu ersetzen.

Naja, das macht man w�hrend der regul�ren Einsatzdauer von vielleicht
30 Jahren auch das eine oder andere Mal, schon um dem
Ersatzteilproblem zu begegnen. Da nimmt man den Eigent�merwechsel doch
gleich zum Anlass, das vern�nftig zu renovieren, damit man die
n�chsten Jahre da erst mal Ruhe hat.

> Bei 600V w�re ein kaufen, draufsetzen, passt, m�glich gewesen.

Schon, aber aus obigen Gr�nden auch nicht unbedingt zu empfehlen. Als
die Wiener anfingen, ihre Lohner-"D�wags", aka E/E1 abzugeben, waren
zuerst die ohne Elektronik gefragt, weil die fr�hen
Simatic-Fahrschaltersteuerungen (oder Geamatic? Wei�nichtmehr) aus
genanntem Grund wenig nachgefragt waren.

Gru� - Reinhard.

--
70086
~=@=~ www.debx.de ~=@=~
die Homepage der deb*-Newsgruppen.

Christian Lindecke

unread,
Jul 24, 2012, 6:47:46 PM7/24/12
to
Wenn's nicht sofort sein soll, könnten vielleicht die Dortmunder in
Frage kommen:

http://www.derwesten.de/staedte/dortmund/erste-stadtbahnwagen-kommen-in-die-jahre-id4970457.html

| ...
| Die Flotte der insgesamt 74 Stadtbahnwagen in Dortmund kommt langsam
| in die Jahre - spätestens 2016 sollen die erste neuen Fahrzeuge in
| Dortmund sein.
| ...

Gruss,
Christian

Başar Alabay

unread,
Jul 25, 2012, 4:18:54 AM7/25/12
to
Christian Lindecke schrieb:

> Wenn's nicht sofort sein soll, könnten vielleicht die Dortmunder in
> Frage kommen:

Ich weiß nicht, in welchen Zeiträumen da geplant wird.

Jakob Krieger

unread,
Jul 25, 2012, 6:32:06 AM7/25/12
to
- Başar Alabay / 25.07.2012:


>> Wenn's nicht sofort sein soll, könnten vielleicht die Dortmunder in
>> Frage kommen:

> Ich weiß nicht, in welchen Zeiträumen da geplant wird.

Den Pressemeldungen zufolge ist ein Engpass eingetreten,
weil die in Lizenz gebauten/montierten Fahrzeuge nicht
rechtzeitig fertig werden.


Der Zeitrahmen dürfte also 'sofort' lauten.



jk



--
no sig

Esat Tanören

unread,
Nov 17, 2012, 4:53:27 PM11/17/12
to
25 Temmuz 2012 Çarşamba 10:18:54 UTC+2 tarihinde Başar Alabay yazdı:
Endlich haben wir gelernt, dass die Fahrzeuge von Rotterdam gekauft wurde. :) Meine meinung nach hat Stadt Bursa uns absichtlich falsch informiert, damit kein Konkurrenz entsteht.

In den letzten Woche wurde der erste Wagen nach Bursa angekommen und das Lichtraumprofiltest wurde erfolgreich abgeschlossen.

Information über den Fahrzeugen;

http://nl.wikipedia.org/wiki/Metrotype_T

http://www.ulasimturkiye.com/viewtopic.php?p=27072#27072

Andreas Möhwald

unread,
Nov 29, 2012, 7:06:12 AM11/29/12
to

Gernot Greier

unread,
Nov 29, 2012, 8:59:59 AM11/29/12
to
Am Donnerstag, 29. November 2012 13:06:12 UTC+1 schrieb Andreas Möhwald:
> dazu vielleicht das noch:
>
> http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1353577120108
>
Dass alte Straßenbahnwagen in Osteuropa oder der Türkei einen zweiten Frühling erleben, ist ja nicht neu. Die waren noch stabil gebaut und die Elektrik wartungsfreundlich. Ob so etwas den heutigen Fahrzeugen mit den komischen Namen (Combino, Avenio, Fexity etc.) auch noch widerfahren könnte, wage ich hingegen zu bezweifeln. Da ist die vorgesehene Betriebszeit von 20-25 Jahren wahrscheinlich wirklich das Ende.

Gruß
Gernot

Reinhard Greulich

unread,
Nov 29, 2012, 10:24:43 AM11/29/12
to
Gernot Greier schrieb am Thu, 29 Nov 2012 05:59:59 -0800 (PST):

> Ob so etwas den heutigen Fahrzeugen mit den komischen Namen (Combino, Avenio, Fexity etc.) auch noch widerfahren k�nnte, wage ich hingegen zu bezweifeln. Da ist die vorgesehene Betriebszeit von 20-25 Jahren wahrscheinlich wirklich das Ende.

Davon kannst du schon wegen der Bordelektonik und deren absehbarem
Ersatzteilmangel ausgehen. Als die Wiener damit anfingen, ihre E und
E1 in den Osten abzugeben, wollten zuerst alle die Wagen mit
mechanischem Schaltwerk haben. Die neueren Wagen mit
elektromechanischem Schaltwerk und Geamatic waren entschieden weniger
gefragt.

Christoph Zimmermann-Große Banholt

unread,
Dec 3, 2012, 4:27:28 AM12/3/12
to
Am 29.11.2012 16:24, schrieb Reinhard Greulich:

> Davon kannst du schon wegen der Bordelektonik und deren absehbarem
> Ersatzteilmangel ausgehen. Als die Wiener damit anfingen, ihre E und
> E1 in den Osten abzugeben, wollten zuerst alle die Wagen mit
> mechanischem Schaltwerk haben. Die neueren Wagen mit
> elektromechanischem Schaltwerk und Geamatic waren entschieden weniger
> gefragt.

Und trotzdem kauft Bursa fᅵr die Meterspur weiter fleissig Wagen mit
Chopper-Steuerung.

Ch.

Gernot Greier

unread,
Dec 3, 2012, 4:52:14 AM12/3/12
to
Am Montag, 3. Dezember 2012 10:27:28 UTC+1 schrieb Christoph Zimmermann-Große Banholt:
> Am 29.11.2012 16:24, schrieb Reinhard Greulich:
>

> > Davon kannst du schon wegen der Bordelektonik und deren absehbarem
> > Ersatzteilmangel ausgehen. Als die Wiener damit anfingen, ihre E und
> > E1 in den Osten abzugeben, wollten zuerst alle die Wagen mit
> > mechanischem Schaltwerk haben. Die neueren Wagen mit
> > elektromechanischem Schaltwerk und Geamatic waren entschieden weniger
> > gefragt.
>
> Und trotzdem kauft Bursa für die Meterspur weiter fleissig Wagen mit
> Chopper-Steuerung.
>
Mögliche Erklärungen:
a) die haben ein umfangreiches Ersatzteillager
b) der Preis war deutlich günstiger
c) man will eine allzugroße Typenvielfalt im Betrieb vermeiden
d) es gab gerade nichts anderes auf dem Markt

Sucht euch was aus. :-)

Gruß
Gernot

Thomas Wedekind

unread,
Dec 3, 2012, 12:13:55 PM12/3/12
to
Am Mon, 3 Dec 2012 01:52:14 -0800 (PST) schrieb Gernot Greier
<kgr...@gmx.de>:

> Am Montag, 3. Dezember 2012 10:27:28 UTC+1 schrieb Christoph
> Zimmermann-Große Banholt:

> > Und trotzdem kauft Bursa für die Meterspur weiter fleissig Wagen
> > mit Chopper-Steuerung.
> >
> Mögliche Erklärungen:
> a) die haben ein umfangreiches Ersatzteillager
> b) der Preis war deutlich günstiger
> c) man will eine allzugroße Typenvielfalt im Betrieb vermeiden
> d) es gab gerade nichts anderes auf dem Markt
>
> Sucht euch was aus. :-)

Hm, Chopper ist doch was Uraltes (oder nicht?), und kannst du
vielleicht als Blackbox betrachten, wenn Ersatz gebraucht wird.
Richtig interessant sind die Drehstromwagen der 1. Generation. Da
gibt's wohl Verkehrsbetriebe, wo Kopfstände gemacht werden, um den
Kram zu ersetzen.

--
Viele Grüße, Thomas

Marc Haber

unread,
Dec 3, 2012, 1:39:47 PM12/3/12
to
Thomas Wedekind <tom-we...@web.de> wrote:
>Richtig interessant sind die Drehstromwagen der 1. Generation.

Welches Baujahr sind die ungefähr? Karlsruhe hat die ersten
Drehstromwagen erst Mitte der 90er bekommen.

Valentin Brückel

unread,
Dec 3, 2012, 1:46:44 PM12/3/12
to
Marc Haber wrote:

> Thomas Wedekind <tom-we...@web.de> wrote:
>>Richtig interessant sind die Drehstromwagen der 1. Generation.
>
> Welches Baujahr sind die ungefähr? Karlsruhe hat die ersten
> Drehstromwagen erst Mitte der 90er bekommen.

Die Düwag'schen B-Wagen wurden beispielsweise ab 1987 +/- 1 mit
Drehstomantrieb gebaut.

Gruß,

Val
--
Valentin Brückel

Jakob Krieger

unread,
Dec 3, 2012, 2:08:43 PM12/3/12
to
- Thomas Wedekind / Mon, 03 Dec 2012 18:13:55 +0100


>>> Und trotzdem kauft Bursa für die Meterspur weiter fleissig Wagen
>>> mit Chopper-Steuerung.

> Hm, Chopper ist doch was Uraltes (oder nicht?), und kannst du
> vielleicht als Blackbox betrachten, wenn Ersatz gebraucht wird.

Von der Konstruktion her ist so ein Pulsweitenmodulator
relativ unabhängig vom Typ des Motors, der dahinter sitzt.
Und einzelne Leistungs-Halbleiter kann man prinzipiell auch
durch neuere Modelle ersetzen.


> Richtig interessant sind die Drehstromwagen der 1. Generation. Da
> gibt's wohl Verkehrsbetriebe, wo Kopfstände gemacht werden, um den
> Kram zu ersetzen.

Dafür gilt genau das Gegenteil - Steuerung passt genau auf einen
Fahrzeugtyp, die Halbleiter sind teilweise Sonderanfertigungen,
die es nicht nachzukaufen gibt.



--
no sig

Thomas Wedekind

unread,
Dec 3, 2012, 2:38:30 PM12/3/12
to
Am Mon, 03 Dec 2012 19:39:47 +0100 schrieb Marc Haber
<mh+usene...@zugschl.us>:

> Thomas Wedekind <tom-we...@web.de> wrote:
> >Richtig interessant sind die Drehstromwagen der 1. Generation.
>
> Welches Baujahr sind die ungefähr? Karlsruhe hat die ersten
> Drehstromwagen erst Mitte der 90er bekommen.

Konkret hat z.B. Bremen wohl das Problem. Der GT8N wurde 1989
konstruiert (Prototypen waren noch Sechsachser) und in der 1. Hälfte
der 90er in Stückzahlen geliefert; später auch an andere Kunden z.T.
als Sechsachser, wobei es verschiedene Lieferanten der E-Ausrüstung
gab. In Bremen wird jetzt ein Teil der Serie ausgeschlachtet und
bekommt eine neu entwickelte E-Anlage, brauchbare Altteile der
Leitungselektronik werden als Tauschteile für die nicht umgebauten
Wagen aufbewahrt. Neu sind die Dinger um keinen Preis mehr zu
kriegen. Wenn die Neuentwicklung funktionell entscheidend besser
wäre, würden sicher alle umgebaut.

Der Fall ist übrigens recht extrem: Fahrzeugteil quasi unzerstörbar,
vorausgesetzt man hat zum Kurieren von Unfallschäden gute Schweißer.
30-40 Jahre sollte der halten - vielleicht ist zuletzt die dritte
Elektronik drin.

--
Viele Grüße, Thomas

Reinhard Greulich

unread,
Dec 3, 2012, 4:17:47 PM12/3/12
to
Thomas Wedekind schrieb am Mon, 3 Dec 2012 18:13:55 +0100:

> Hm, Chopper ist doch was Uraltes (oder nicht?), und kannst du
> vielleicht als Blackbox betrachten, wenn Ersatz gebraucht wird.

In Wien haben sie ihre E2 (entsprechen Typ Mannheim, Baujahre 1977 bis
1990) doch schon seit 2009 (sic!) von Widerstand-/Schaltwerksteuerung
auf Chopper umgebaut. Demnach ist das unerhört modern, kommt halt
drauf an, von welcher Seite man das betrachtet.

Gruß - Reinhard.

Ralf Gunkel

unread,
Dec 3, 2012, 5:09:52 PM12/3/12
to
e) weil sie es können [tm]

*scnr*


Gruß Ralf

Valentin Brückel

unread,
Dec 3, 2012, 6:49:48 PM12/3/12
to
Reinhard Greulich wrote:

> Thomas Wedekind schrieb am Mon, 3 Dec 2012 18:13:55 +0100:
>
>> Hm, Chopper ist doch was Uraltes (oder nicht?), und kannst du
>> vielleicht als Blackbox betrachten, wenn Ersatz gebraucht wird.
>
> In Wien haben sie ihre E2 (entsprechen Typ Mannheim, Baujahre 1977 bis
> 1990) doch schon seit 2009 (sic!) von Widerstand-/Schaltwerksteuerung
> auf Chopper umgebaut. Demnach ist das unerhört modern, kommt halt
> drauf an, von welcher Seite man das betrachtet.

In Bonn hat gerade der Umbau der ältesten Serien von Stadtbahnwagen von
Schaltwerk auf Chopper begonnen[1] - in der Ausschreibung waren
Drehstromantriebe ausdrücklich als Alternativangebot zugelassen, aber
augenscheinlich ist die Aufarbeitung der vorhandenen Gleichstrommotoren plus
neue Steuerungselektronik billiger.

Anfang der 1990er hat man dagegen dem Vernehmen nach einen beträchtlichen
Aufpreis gezahlt, um noch B-Wagen mit Chopper (und altem Wagenkasten-Modell)
statt der Drehstromversion geliefert zu bekommen.

Christoph Zimmermann-Große Banholt

unread,
Dec 4, 2012, 4:05:03 AM12/4/12
to
Am 04.12.2012 00:49, schrieb Valentin Brückel:

> In Bonn hat gerade der Umbau der ältesten Serien von Stadtbahnwagen von
> Schaltwerk auf Chopper begonnen[1] - in der Ausschreibung waren
> Drehstromantriebe ausdrücklich als Alternativangebot zugelassen, aber
> augenscheinlich ist die Aufarbeitung der vorhandenen Gleichstrommotoren plus
> neue Steuerungselektronik billiger.

Auch die Essener B-Wagen haben mittlerweile alle neue Chopper (bereits
die zweiten, der erste Umbau war Anfang der 80er Jahre) bekommen.

Was ich daher auch nicht verstehe, wieso Köln bei der Modernisierung
seiner B-Wagen an den Schaltwerken festhält. Die Dinger verbraten beim
Anfahren und Bremsen nicht grade wenig Energie und der
Verkabelungsaufwand ist auch größer.

Neue Chopper sind ja nicht das große Problem, sondern die alten, bei
denen es, abgesehen vom elektronischen Problem, auch noch ein Problem
mit Kühlmitteln geben kann.

Ch.



Wolfgang Keller

unread,
Dec 4, 2012, 4:50:04 PM12/4/12
to
> > > Und trotzdem kauft Bursa für die Meterspur weiter fleissig Wagen
> > > mit Chopper-Steuerung.
> > >
> > Mögliche Erklärungen:
> > a) die haben ein umfangreiches Ersatzteillager
> > b) der Preis war deutlich günstiger
> > c) man will eine allzugroße Typenvielfalt im Betrieb vermeiden
> > d) es gab gerade nichts anderes auf dem Markt

e) Die betreffenden Choppersteuerungen sind einfach zuverlässig

> Hm, Chopper ist doch was Uraltes (oder nicht?), und kannst du
> vielleicht als Blackbox betrachten, wenn Ersatz gebraucht wird.
> Richtig interessant sind die Drehstromwagen der 1. Generation.

Eher die der zweiten Generation, mit GTO.

Die mußten zum Teil schon nach weniger als 20 Jahren komplett ersetzt
werden, soweit "kannibalisieren" nicht möglich war.

MfG,

Wolfgang

Valentin Brückel

unread,
Dec 5, 2012, 6:42:07 AM12/5/12
to
Christoph Zimmermann-Große Banholt wrote:
>
> Was ich daher auch nicht verstehe, wieso Köln bei der Modernisierung
> seiner B-Wagen an den Schaltwerken festhält. Die Dinger verbraten beim
> Anfahren und Bremsen nicht grade wenig Energie und der
> Verkabelungsaufwand ist auch größer.

*Irgendwo* müssen die Kölner ja beim Umbau sparen.
Da die Fahrzeuge Klimaanlagen auf's Dach gesetzt bekommen, muss man quasi
den kompletten Rahmen verstärken. Allein das dürfte schon zu großen
Mehraufwand gegenüber den Bonnern führen. Da wird man an anderen Stellen
großflächig mit dem Rotstift arbeiten müssen, um signifikant unter den
Kosten von Neufahrzugen zu bleiben...

Der Energiebedarf geht vermutlich in eine andere Kostenstelle.

Ich bin ja mal gespannt, wie lange die KVB braucht, bis die Dinger wieder im
Betrieb sind - angeblich ist ja eine Neuzulassung fällig, die aktuell
unkalkulierbare Zeit in Anspruch nimmt. Die Bonner wollen ihre ersten
Fahrzeuge ja angeblich nach langen verzögerungen in den nächsten Wochen
erstmals einsetzen - und die SWB haben den Umbau als HU verkauft. [1]

Gruß,

Val

[1] Deshalb behalten die modernisierten Bonner ihre Fahrzeugnummer, während
die Kölner 2100 nach der Modernisierung zu 2400ern umgezeichnet werden
sollen.
--
Valentin Brückel

Gernot Greier

unread,
Dec 5, 2012, 6:52:06 AM12/5/12
to
Am Mittwoch, 5. Dezember 2012 12:42:07 UTC+1 schrieb Valentin Brückel:
>
>
> Deshalb behalten die modernisierten Bonner ihre Fahrzeugnummer, während
> die Kölner 2100 nach der Modernisierung zu 2400ern umgezeichnet werden
> sollen.
>
Was aber vermutlich auch daran liegt, dass das Bonner Nummernsystem nicht nach Fahrzeugtyp, sondern nach Baujahr sortiert. In Köln weiß man anhand der ersten beiden Ziffern, welcher Typ das ist; in Bonn muss man erst überlegen (oder nachsehen), welcher Typ in diesem Jahr geliefert wurde. Ist halt was für Eingeweihte und Extremfreaks. :-)

Gruß
Gernot

Valentin Brückel

unread,
Dec 5, 2012, 9:06:40 AM12/5/12
to
Gernot Greier wrote:

> Am Mittwoch, 5. Dezember 2012 12:42:07 UTC+1 schrieb Valentin Brückel:
>>
>> Deshalb behalten die modernisierten Bonner ihre Fahrzeugnummer, während
>> die Kölner 2100 nach der Modernisierung zu 2400ern umgezeichnet werden
>> sollen.
>>
> Was aber vermutlich auch daran liegt, dass das Bonner Nummernsystem nicht
> nach Fahrzeugtyp, sondern nach Baujahr sortiert.

Na und? Es wäre kein Problem gewesen, den 7459 zu 1251 zu machen und bei den
folgenden entsprechend 1252, 1351, etc. Dann hätte man sogar sehen können,
wie schnell der Umbau vorankommt.

> In Köln weiß man anhand
> der ersten beiden Ziffern, welcher Typ das ist; in Bonn muss man erst
> überlegen (oder nachsehen), welcher Typ in diesem Jahr geliefert wurde.
> Ist halt was für Eingeweihte und Extremfreaks. :-)

Das ist in Bonn doch (bisher) auch übersichtlich:

7xxx - 1.-3.Serie B-Wagen (entsprechend 20xx in Köln)
8xxx - 4. Serie B-Wagen (entsprechend 21xx in Köln)
93xx - 5. Serie B-Wagen (B100T)
94xx - Niederflur-Straßenbahnen
03xx - K5000 (entsprechend 51xx in Köln)

Bei den Bussen ist es deutlich unübersichtlicher, aber da erkenne ich in
Köln überhaupt kein System.

Jakob Krieger

unread,
Dec 5, 2012, 10:15:47 AM12/5/12
to
- Valentin Brückel / Wed, 05 Dec 2012 12:42:07 +0100


>> Was ich daher auch nicht verstehe, wieso Köln bei der Modernisierung
>> seiner B-Wagen an den Schaltwerken festhält. Die Dinger verbraten beim
>> Anfahren und Bremsen nicht grade wenig Energie und der
>> Verkabelungsaufwand ist auch größer.

> ...
> Der Energiebedarf geht vermutlich in eine andere Kostenstelle.


Ich sehe das so:

1. Rückspeisung ist natürlich eine feine Idee, aber sie funktioniert
nur, wenn ein benachbarter Zug die Energie abnimmt; insofern ist die
große Frage, wie viel das in der Praxis wirklich bringt

2. Über Widerstände wird nicht dauerhaft gefahren, sonst brennen
die durch - also geringer Verlust

3. Schaltwerk-Züge werden bei V-soll auf Leerlauf geschaltet
und rollen dann ohne Energieverbrauch - die Einzel-Losrad-NF-Dinger
bleiben immer am aktiven Antrieb, um Gleich-/Sinus-Lauf zu
gewährleisten


jk


--
no sig

Johann Mayerwieser

unread,
Dec 5, 2012, 10:44:07 AM12/5/12
to
Am Wed, 05 Dec 2012 16:15:47 +0100 schrieb Jakob Krieger:

> 1. Rückspeisung ist natürlich eine feine Idee, aber sie funktioniert
> nur, wenn ein benachbarter Zug die Energie abnimmt; insofern ist die
> große Frage, wie viel das in der Praxis wirklich bringt


Drum hat man in Wien jede Menge Streckentrenner geschlossen was dazu
führt, dass bei einem Oberleitungsproblem große Bereich und auch parallel
fahrende Linien stehen.

Hannes

--
Die Diktatur des Kapitalismus Marktwirtschaft zu nennen ist der gleiche
Euphemismus mit dem die Bonzendiktatur der Kommunisten als Sozialismus
bezeichnet wurde. - Andreas Bockelmann in dafa
Für PN Reply-Adresse verwenden und "usenet" im Betreff einfügen.

Jakob Krieger

unread,
Dec 5, 2012, 11:05:15 AM12/5/12
to
- Johann Mayerwieser / Wed, 05 Dec 2012 16:44:07 +0100


>> ... Rückspeisung ist natürlich eine feine Idee, aber sie funktioniert
>> nur, wenn ein benachbarter Zug die Energie abnimmt; insofern ist die
>> große Frage, wie viel das in der Praxis wirklich bringt

> Drum hat man in Wien jede Menge Streckentrenner geschlossen was dazu
> führt, dass bei einem Oberleitungsproblem große Bereich und auch parallel
> fahrende Linien stehen.

Irgendwie klingt das nach Bastel-Lösung ...

Wie ist das eigentlich mit Unterwerken?

Um elektrische Energie rückzuspeisen, muss man ja
mit Spannungen deutlich über der Nennspannung arbeiten,
damit Strom ins Netz fließen kann - ganz unproblematisch
stelle ich mir das nicht vor.

[bei der 'großen' Bahn liegt der Toleranzbereich bei gut
+-20% U-soll, nicht gerade wenig]



jk



--
no sig

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Dec 5, 2012, 11:41:42 AM12/5/12
to
"Jakob Krieger" <j...@dashdotcom.de> wrote:

>1. Rückspeisung ist natürlich eine feine Idee, aber sie funktioniert
>nur, wenn ein benachbarter Zug die Energie abnimmt; insofern ist die
>große Frage, wie viel das in der Praxis wirklich bringt

Wieso ein benachbarter Zug? Rückspeisen wirkt in den ganzen Abschnitt,
speist auch Weichenheizungen oder anderen Krams, der ggf. mit
dranhängt. Natürlich tun sich die Wechseltromer da noch leichter,
klar, da kann man den ganzen Verbund auch rückwärts über die Trafos
bestromen.


-ras

--

Ralph A. Schmid

http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/

Jakob Krieger

unread,
Dec 5, 2012, 12:09:07 PM12/5/12
to
- Ralph A. Schmid, dk5ras / Wed, 05 Dec 2012 17:41:42 +0100


>> 1. Rückspeisung ist natürlich eine feine Idee, aber sie funktioniert
>> nur, wenn ein benachbarter Zug die Energie abnimmt; insofern ist die
>> große Frage, wie viel das in der Praxis wirklich bringt

> Wieso ein benachbarter Zug?

300 kW und 750 V ergeben 400 A - bei größeren Strecken heizt man
damit den Fahrdraht und kann gleich auf lokale Bremswiderstände
schalten. Sinn der Rückspeisung ist ja, die Energie auch zu nutzen.

An einem Außenast, wo (bei 20-Min-Takt und 30 km/h) ein Zug pro
10 km je Richtung unterwegs ist, wird der Effekt nicht so toll sein.


> ... speist auch Weichenheizungen oder anderen Krams, der ggf. mit
> dranhängt.

... sofern die Nebenaggregate leistungsmäßig in ähnlichen
Größenordnungen liegen wie der Bremsgenerator, sonst kann man das
vernachlässigen.


Von high-cap-Kondensatoren hört man fast gar nichts mehr -
das wäre eigentlich / theoretisch die beste Lösung, dass man die
Bremsenergie zum nächsten Anfahren nutzt.



jk


--
no sig

Thomas Wedekind

unread,
Dec 5, 2012, 12:27:14 PM12/5/12
to
Am Wed, 05 Dec 2012 18:09:07 +0100 schrieb "Jakob Krieger"
<j...@dashdotcom.de>:

> Von high-cap-Kondensatoren hört man fast gar nichts mehr -
> das wäre eigentlich / theoretisch die beste Lösung, dass man die
> Bremsenergie zum nächsten Anfahren nutzt.

Nun, der neue Gt8S für Braunschweig (Nachbau des Münchner/Nürnberger
GT8N2) bekommt 6 Supercap-Kästen. Der Prototyp dafür (die Gt6M-
Neuauflage für Jena) wiederum verlässt sich nur auf Rückspeisung ins
Netz. Jeder, wie er mag.

--
Viele Grüße, Thomas

Marc Haber

unread,
Dec 5, 2012, 1:23:28 PM12/5/12
to
"Ralph A. Schmid, dk5ras" <ra...@schmid.xxx> wrote:
>"Jakob Krieger" <j...@dashdotcom.de> wrote:
>>1. Rückspeisung ist natürlich eine feine Idee, aber sie funktioniert
>>nur, wenn ein benachbarter Zug die Energie abnimmt; insofern ist die
>>große Frage, wie viel das in der Praxis wirklich bringt
>
>Wieso ein benachbarter Zug? Rückspeisen wirkt in den ganzen Abschnitt,
>speist auch Weichenheizungen oder anderen Krams, der ggf. mit
>dranhängt. Natürlich tun sich die Wechseltromer da noch leichter,
>klar, da kann man den ganzen Verbund auch rückwärts über die Trafos
>bestromen.

Es gibt auch schon Straßenbahn-Unterwerke, die über Wechselrichter ins
öffentliche Netz zurückspeisen können.

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Dec 6, 2012, 1:07:47 AM12/6/12
to
Marc Haber <mh+usene...@zugschl.us> wrote:

>Es gibt auch schon Straßenbahn-Unterwerke, die über Wechselrichter ins
>öffentliche Netz zurückspeisen können.

Ich wußte, daß das technisch geht, aber ich ging davon aus, das wäre
den Betreibern zu teuer in der Anschaffung.

Wir haben sowas auch schon mal in einer Industrieanlage realisiert, in
der öfters zu fürdernde Dinge beschleunigt und gebremst werden. Ist
halt schöner, als den Schaltschrank mit Bremswiderständen und einem
fetten Klimagerät auszustatten :)

Rolf Mantel

unread,
Dec 6, 2012, 3:17:11 AM12/6/12
to
Am 05.12.2012 18:09, schrieb Jakob Krieger:
> - Ralph A. Schmid, dk5ras / Wed, 05 Dec 2012 17:41:42 +0100

> 300 kW und 750 V ergeben 400 A - bei größeren Strecken heizt man
> damit den Fahrdraht und kann gleich auf lokale Bremswiderstände
> schalten. Sinn der Rückspeisung ist ja, die Energie auch zu nutzen.
>
> An einem Außenast, wo (bei 20-Min-Takt und 30 km/h) ein Zug pro
> 10 km je Richtung unterwegs ist, wird der Effekt nicht so toll sein.
>
> Von high-cap-Kondensatoren hört man fast gar nichts mehr -
> das wäre eigentlich / theoretisch die beste Lösung, dass man die
> Bremsenergie zum nächsten Anfahren nutzt.

Die RNV hat mehrere der hig-cap Fahrzeuge und ist angeblich sehr
zufrieden damit. Die bald zu bauende Strecke durch die Uni Neuenheimer
Feld soll dann einige hundert Meter ohne Oberleitung auskommen, um die
elektrischen Sensoren in den Forschungseinrichtungen zu schonen.

Rolf "echt oder nur Straßenbahnverhinderungsvorwand?" Mantel

Christoph Schmitz

unread,
Dec 6, 2012, 3:37:19 AM12/6/12
to
Am 06.12.12 07:07, schrieb Ralph A. Schmid, dk5ras:
> Marc Haber <mh+usene...@zugschl.us> wrote:
>
>> Es gibt auch schon Stra�enbahn-Unterwerke, die �ber Wechselrichter ins
>> �ffentliche Netz zur�ckspeisen k�nnen.
>
> Ich wu�te, da� das technisch geht, aber ich ging davon aus, das w�re
> den Betreibern zu teuer in der Anschaffung.

Erinnert sich von den Teilnehmern von Alp Gruem 2011 noch jemand,
welche Summe da seitens der Rhaetischen Bahn genannt wurde? War es
eine Million (Franken) pro Unterwerk, oder fuer beide Unterwerke
zusammen? Jedenfalls haben die bei der Erneuerung der Unterwerke
der Berninabahn auf diese Moeglichkeit verzichtet, weil es sich
nicht lohnt.

Christoph


Christoph Zimmermann-Große Banholt

unread,
Dec 6, 2012, 5:29:47 AM12/6/12
to
Am 05.12.2012 19:23, schrieb Marc Haber:

> Es gibt auch schon Straßenbahn-Unterwerke, die über Wechselrichter ins
> öffentliche Netz zurückspeisen können.

Und auch solche, die mittels der genannten Super-Caps die Energie
zwischenlagern können.

Ch.

Jakob Krieger

unread,
Dec 6, 2012, 9:39:59 AM12/6/12
to
- Thomas Wedekind / Wed, 05 Dec 2012 18:27:14 +0100


>> Von high-cap-Kondensatoren hört man fast gar nichts mehr -
>> das wäre eigentlich / theoretisch die beste Lösung, dass man die
>> Bremsenergie zum nächsten Anfahren nutzt.

> Nun, der neue Gt8S für Braunschweig (Nachbau des Münchner/Nürnberger
> GT8N2) bekommt 6 Supercap-Kästen. Der Prototyp dafür (die Gt6M-
> Neuauflage für Jena) wiederum verlässt sich nur auf Rückspeisung ins
> Netz. Jeder, wie er mag.

Dann gibt es ja irgendwann direkt vergleichbare Zahlen.


jk


--
no sig

Marc Haber

unread,
Dec 6, 2012, 11:55:47 AM12/6/12
to
Christoph Schmitz <christoph...@post.rwth-aachen.de> wrote:
>Erinnert sich von den Teilnehmern von Alp Gruem 2011 noch jemand,
>welche Summe da seitens der Rhaetischen Bahn genannt wurde? War es
>eine Million (Franken) pro Unterwerk, oder fuer beide Unterwerke
>zusammen? Jedenfalls haben die bei der Erneuerung der Unterwerke
>der Berninabahn auf diese Moeglichkeit verzichtet, weil es sich
>nicht lohnt.

Auf der Berninabahn dürfte fast immer ein bergwärts fahrender Zug
vorhanden sein, dafür aber das öffentliche Netz eventuell so wenig
belastet sein dass es auch nicht immer aufnahmefähig ist.

Mitten in einer Stadt mag das anders aussehen.

Christoph Schmitz

unread,
Dec 6, 2012, 12:20:45 PM12/6/12
to
Am 06.12.12 17:55, schrieb Marc Haber:
> Christoph Schmitz <christoph...@post.rwth-aachen.de> wrote:
>> Erinnert sich von den Teilnehmern von Alp Gruem 2011 noch jemand,
>> welche Summe da seitens der Rhaetischen Bahn genannt wurde? War es
>> eine Million (Franken) pro Unterwerk, oder fuer beide Unterwerke
>> zusammen? Jedenfalls haben die bei der Erneuerung der Unterwerke
>> der Berninabahn auf diese Moeglichkeit verzichtet, weil es sich
>> nicht lohnt.
>
> Auf der Berninabahn dürfte fast immer ein bergwärts fahrender Zug
> vorhanden sein,

Richtig, das wurde ja auch erwaehnt, dass die Leistung fast immer
von einem anderen Zug abgenommen werden kann.

> dafür aber das öffentliche Netz eventuell so wenig
> belastet sein dass es auch nicht immer aufnahmefähig ist.

In einem groesseren Verbundnetz tut es doch auch ein Abnehmer
etwas weiter weg, sofern die Leitungen nicht zu knapp bemessen
sind.

> Mitten in einer Stadt mag das anders aussehen.

Gerade in einem grossen Strassenbahnbetrieb sollten aber zu
jeder Zeit einige beschleunigende Bahnen zu finden sein.

Christoph


Lennart Blume

unread,
Dec 6, 2012, 12:57:07 PM12/6/12
to
Am Thu, 06 Dec 2012 18:20:45 +0100 schrieb Christoph Schmitz:

>Gerade in einem grossen Strassenbahnbetrieb sollten aber zu
>jeder Zeit einige beschleunigende Bahnen zu finden sein.

Da ist dann wieder das DC Problem. Geringe Spannung (600 - 800 V),
getrennte Speiseabschnitte, Rückspeisung ins übergeordnete
Versorgungsnetz nur mit Aufwand (Wechselrichter) möglich.

Also darf die Entfernung zwischen rückspeisendem und anfahrendem Zug
nicht sonderlich groß sein.

Gruß
Lennart

Thomas Wedekind

unread,
Dec 6, 2012, 4:02:17 PM12/6/12
to
Am Thu, 06 Dec 2012 15:39:59 +0100 schrieb "Jakob Krieger"
<j...@dashdotcom.de>:

> Dann gibt es ja irgendwann direkt vergleichbare Zahlen.

Dafür aber am besten die aus Mannheim (rnv). Gleiches Netz, gleiche
Betriebsbedingungen, gleiche Fahrzeuge (bis auf mit/ohne Supercap).
Ist sicher nach allen Regeln der Wissenschaft schon verglichen worden.

--
Viele Grüße, Thomas

Jakob Krieger

unread,
Dec 6, 2012, 4:41:53 PM12/6/12
to
- Thomas Wedekind / Thu, 06 Dec 2012 22:02:17 +0100


>> Dann gibt es ja irgendwann direkt vergleichbare Zahlen.

> Dafür aber am besten die aus Mannheim (rnv). Gleiches Netz, gleiche
> Betriebsbedingungen, gleiche Fahrzeuge (bis auf mit/ohne Supercap).
> Ist sicher nach allen Regeln der Wissenschaft schon verglichen worden.


Guter Hinweis - und schon etwas dazu gefunden:

<http://eltis.org/PDF/generate_pdf.php?study_id=1931&lan=de>

Die Dinger sind allerdings dafür ausgelegt, 1,5 km ohne
Oberleitung fahren zu können, also für den reinen Zweck der
Bremsenergie-Ausnutzung deutlich überdimensioniert.

Aus dem pdf:

der Kondensator hat angeblich eine "Leistung von 300 kW",
(da hatte wohl jemand von Physik gar keine Ahnung)

das System wiegt knapp 500 kg, kostet 270000 Euro und spart
20 % des gesamten Stromverbrauchs (mit Nebenaggregaten) ein

in Zahlen seien das 10000 von 30000 Euro / Jahr
(Prozentrechnen ist auch schwer)

womit sich das System in 15 Jahren amortisiert haben soll
(auch Grundrechenarten sind tückisch)

Das ganze nennt sich dann 'case study', fasst angeblich die
wissenschaftlichen Ergebnisse einer 4-Jahres-Studie zusammen
und ist von einer Firma für Kommunikation ...

Ein Taschenrechner für jeden Praktikanten, und die Welt sieht
schon besser aus ...



jk



--
no sig

Wolfgang Keller

unread,
Dec 7, 2012, 2:41:29 PM12/7/12
to
> > Es gibt auch schon Straßenbahn-Unterwerke, die über Wechselrichter
> > ins öffentliche Netz zurückspeisen können.
>
> Und auch solche, die mittels der genannten Super-Caps die Energie
> zwischenlagern können.

Supercaps sind ebenso wie Batterien kostenmäßig nicht konkurrenzfähig
mit Schwungradspeichern. Da liegen *mehrere* Größenordnungen
dazwischen. Siehe Üstra Hannover.

MfG,

Wolfgang

Jens Schmidt

unread,
Dec 7, 2012, 3:49:39 PM12/7/12
to
Wolfgang Keller schrieb:

> Supercaps sind ebenso wie Batterien kostenmäßig nicht konkurrenzfähig
> mit Schwungradspeichern. Da liegen *mehrere* Größenordnungen
> dazwischen. Siehe Üstra Hannover.

Dafür sind Schwungräder nicht wirklich beherrschbar im Unfallverhalten.
Elektrische Ladung läßt sich doch um einiges einfacher am Entweichen
hindern.
--
Viele Grüße,
Jens Schmidt

Michael Witton

unread,
Dec 7, 2012, 6:09:34 PM12/7/12
to
Die gemeinten Schwungradspeicher der üstra sind stationär, nicht auf den
Fahrzeugen. Zum einen speichern sie rückgespeiste Energie, wenn gerade
kein Abnehmer da ist. Zum anderen wird einer (oder vielleicht auch wurde,
ist schon ein paar Jahre her) zur Spannungsstabilisierung zwischen zwei
weiter entfernten Unterwerken benutzt.

Michael

Jakob Krieger

unread,
Dec 7, 2012, 6:57:12 PM12/7/12
to
- Jakob Krieger / Thu, 06 Dec 2012 22:41:53 +0100

> - Thomas Wedekind / Thu, 06 Dec 2012 22:02:17 +0100


Ich antworte mir mal selber -

wenn man die Supercaps einfach nur zum wieder anfahren auslegt,
sagen wir für 30 Sekunden Beschleunigung mit 300 kW Motorleistung
(statt für 1,5 km Fahrt), dann ergibt sich ein Energieinhalt von
2,5 kWh (3,6 Ah bei 700 V) - natürlich muss größer dimensioniert
werden, da die Spannung ja nicht so gerne auf 0 V absinken soll.

Im verlinkten pdf wird von einer "Leistung von 300 kW" gesprochen;
falls damit 300 kWh Speicherkapazität gemeint sein sollten,
ist also ein Zehntel schon mehr als genug, um den zeitversetzten
Rückspeisungseffekt zu erreichen.

Damit reduziert sich das genannte Gewicht der Einheit auf 50 kg
und der Preis auf max. 30000 Euro oder 1 % der Anschaffungskosten.


> <http://eltis.org/PDF/generate_pdf.php?study_id=1931&lan=de>



--
no sig

Wolfgang Keller

unread,
Dec 8, 2012, 11:47:08 AM12/8/12
to
> Im verlinkten pdf wird von einer "Leistung von 300 kW" gesprochen;
> falls damit 300 kWh Speicherkapazität gemeint sein sollten,

Supercaps liegen afaik rein größenordnungsmäßig bei etwa 10 Wh/kg, bei
300 kWh käme man also auf 30t Masse.

Energiespeicher müssen natürlich auch auf die zu entnehmende maximale
Leistung hin dimensioniert werden. Beu Supercaps liegt diese afaik
derzeit bei einigen kW pro kg. Das war vermutlich mit den 300 kW
gemeint.

MfG,

Wolfgang

Wolfgang Keller

unread,
Dec 8, 2012, 12:20:24 PM12/8/12
to
> <http://eltis.org/PDF/generate_pdf.php?study_id=1931&lan=de>

> Probebetrieb

*snip*

> Die Extrakosten für das System betragen etwa 270 000€.

> Ergebnisse

*snip*

> Energie im Wert von 10 000€/a konnte gespart werden

*snip*

> Es wird jeweils damit gerechnet, dass sich die Mehrkosten für die
> Supercap-Straßenbahnen in etwa 15 Jahren amortisiert haben werden.

Man amortisiert also eine Mehrausgabe von 270000 EUR durch eine
Ersparnis von 10000 EUR/a in etwa 15 Jahren.

Ah ja.

Dyskalkulie oder negativer Zins?

MfG,

Wolfgang

Jakob Krieger

unread,
Dec 8, 2012, 1:08:25 PM12/8/12
to
- Wolfgang Keller / Sat, 08 Dec 2012 18:20:24 +0100

>> <http://eltis.org/PDF/generate_pdf.php?study_id=1931&lan=de>
>
>> Probebetrieb
>
> *snip*

> Man amortisiert also eine Mehrausgabe von 270000 EUR durch eine
> Ersparnis von 10000 EUR/a in etwa 15 Jahren.
>
> Ah ja.
>
> Dyskalkulie oder negativer Zins?

Kreatives Finanzwesen,
das Erkennungsmerkmal unserer Epoche.


jk


--
no sig

Thomas Wedekind

unread,
Dec 8, 2012, 4:20:07 PM12/8/12
to
Am Sat, 08 Dec 2012 00:57:12 +0100 schrieb "Jakob Krieger"
<j...@dashdotcom.de>:

> wenn man die Supercaps einfach nur zum wieder anfahren auslegt,
> sagen wir für 30 Sekunden Beschleunigung mit 300 kW Motorleistung
> (statt für 1,5 km Fahrt), dann ergibt sich ein Energieinhalt von
> 2,5 kWh (3,6 Ah bei 700 V) - natürlich muss größer dimensioniert
> werden, da die Spannung ja nicht so gerne auf 0 V absinken soll.

Für den Braunschweiger Wagen gibt's übrigens Werte: 6 Supercaps zu je
1,36 kWh, zusammen 8,16 kWh. Der Antrieb leistet 450 kW, die voll
besetzte Bahn wiegt rund 65 t. Die Kondensatoren sind von Maxwell,
vielleicht finden sich bei dieser Firma noch mehr Daten für
intereressante Berechnungen. Gibt's in BS Gelegenheit/ Notwendigkeit,
längere Strecken ohne Strippe fahren zu müssen?

> Im verlinkten pdf wird von einer "Leistung von 300 kW" gesprochen;

Im Datenblatt hier: 600 kW

> Damit reduziert sich das genannte Gewicht der Einheit auf 50 kg
> und der Preis auf max. 30000 Euro oder 1 % der Anschaffungskosten.

Der Wagen für BS ist ohnehin insgesamt sehr preiswert, und hat auf 1
m² Wagenfläche bezogen nur 70% des Preises vom Jenaer. Okay,
Einrichtungsausführung kostet deutlich weniger als ZR, und vermutlich
hat Solaris praktisch alle Entwicklungskosten beim Jenaer Auftrag
abgeladen. (Im Kundenauftrag einen Typ entwickeln, wenn auch nach
Vorlage, und davon Kleinserie - igitt.) Jedenfalls muss ein Fahrzeug
mit Supercap-Technik offenbar nicht zwingend besonders teuer sein.

--
Viele Grüße, Thomas

Ulrich F. Heidenreich

unread,
Dec 9, 2012, 8:19:09 AM12/9/12
to
Thomas Wedekind in <news:20121208222007.5a192a1f@waldschrat>:

>Für den Braunschweiger Wagen gibt's übrigens Werte: 6 Supercaps zu je
>1,36 kWh,

Mhh. Misst man Kapazitäten neuerdings nicht mehr in Farad, sondern in
kWh? Wollte ich nur mal so angemerkt haben. Keine Diskussion, ich lurke
jetzt wieder nur weiter.

CU!
Ulrich
--
Bei Amazon kauft man via http://u-heidenreich.de/Amazon
In 16 Tagen ist Weihnachten
5AJFO XTV4N U4UEN TKVUR 4RJ3Z 5HYA7 VI1EZ 72TEX 8HWXQ
Stellt euch vor, es ist Sonntag und keiner geht hin!

Jakob Krieger

unread,
Dec 9, 2012, 10:58:46 AM12/9/12
to
- Ulrich F. Heidenreich / Sun, 09 Dec 2012 14:19:09 +0100

> Thomas Wedekind in <news:20121208222007.5a192a1f@waldschrat>:
>
>> Für den Braunschweiger Wagen gibt's übrigens Werte: 6 Supercaps zu je
>> 1,36 kWh,

> Mhh. Misst man Kapazitäten neuerdings nicht mehr in Farad, sondern in
> kWh? Wollte ich nur mal so angemerkt haben.



Die Ladung (den nutzbaren Energieinhalt) misst man in Coulmb
bzw. kWh, wobei 1 kWh = 3 600 000 C


--
no sig

Martin Schilling

unread,
Dec 9, 2012, 3:07:36 PM12/9/12
to
Jakob Krieger schrieb:
> - Ulrich F. Heidenreich / Sun, 09 Dec 2012 14:19:09 +0100
>
>> Thomas Wedekind schrieb:
>>
>>> Fᅵr den Braunschweiger Wagen gibt's ᅵbrigens Werte: 6 Supercaps zu je
>>> 1,36 kWh,
>
>> Mhh. Misst man Kapazitᅵten neuerdings nicht mehr in Farad, sondern in
>> kWh? Wollte ich nur mal so angemerkt haben.
>
> Die Ladung (den nutzbaren Energieinhalt) misst man in Coulmb
> bzw. kWh, wobei 1 kWh = 3 600 000 C

ohne Information zu verlieren, hᅵtte man auch schreiben kᅵnnen, daᅵ ein
Coulomb eine Wattsekunde ist. Was Ulis Frage nicht beantwortet.

Q=CU ist die Formel, die ich mir aus der Fᅵsik gemerkt habe, die Ladung
ist ein Produkt aus der Kapazitᅵt des Kondensators und der Spannung.
Aber mit so billigem Kram wie Naturgesetzen und Mittelstufenfᅵsik darf
man Schornalisten ja nicht kommen...

Martin.

Jakob Krieger

unread,
Dec 9, 2012, 4:55:17 PM12/9/12
to
- Martin Schilling / Sun, 09 Dec 2012 21:07:36 +0100


>>> Mhh. Misst man Kapazitäten neuerdings nicht mehr in Farad, sondern in
>>> kWh? Wollte ich nur mal so angemerkt haben.

>> Die Ladung (den nutzbaren Energieinhalt) misst man in Coulmb
>> bzw. kWh, wobei 1 kWh = 3 600 000 C

> ohne Information zu verlieren, hätte man auch schreiben können, daß ein
> Coulomb eine Wattsekunde ist ...

Wer 'Farad' kennt, dem kann man auch zumuten, 'Coulomb'
zu kennen.


> ... Was Ulis Frage nicht beantwortet.

Was ist an den Worten "den nutzbaren Energieinhalt"
so schwer zu verstehen?

Es geht bei er Anwendung nicht um die Kapazität des Kondensators,
sondern um die Ladung, die er zwischen "voll" und minimaler
nutzbarer Spannung liefern kann.


> ... Aber mit so billigem Kram wie Naturgesetzen und Mittelstufenfüsik darf
> man Schornalisten ja nicht kommen...

Gut, dass dein Gegeifere zu sachlichen Klärung der Frage beiträgt.

Bist du als Kind mit zusammengerollten Zeitungen geschlagen worden?


jk



--
no sig

Jens Schmidt

unread,
Dec 9, 2012, 8:56:23 PM12/9/12
to
Ulrich F. Heidenreich schrieb:

> Mhh. Misst man Kapazitäten neuerdings nicht mehr in Farad, sondern in
> kWh? Wollte ich nur mal so angemerkt haben. Keine Diskussion, ich lurke
> jetzt wieder nur weiter.

Sowohl als auch. Es kommt auf die Anwendung und die Technik an, welche
Variante von Kapazität gemeint ist. Die Zuordnung ergibt sich meist aus
dem Zusammenhang.

Leider ist das Wort Energieinhalt so ungebräuchlich, dass sich hier noch
keine Alternative zur Kapazität auch nur annäherungsweise durchsetzen
konnte. Aber das ist ein Problem, das bis nach der Ausrottung von Kilogramm
oder Tonne für Kräfte oder von Einheiten ausserhalb des SI (1/2 Pfund
Butter, Laminierfolie 80 Micron) warten kann.

<http://de.wikipedia.org/wiki/Kapazität_(galvanische_Zelle)>

Jakob Krieger

unread,
Dec 9, 2012, 10:12:36 PM12/9/12
to
- Jens Schmidt / Mon, 10 Dec 2012 02:56:23 +0100


>> Mhh. Misst man Kapazitäten neuerdings nicht mehr in Farad, sondern in
>> kWh? Wollte ich nur mal so angemerkt haben. Keine Diskussion, ich lurke
>> jetzt wieder nur weiter.

> Sowohl als auch. Es kommt auf die Anwendung und die Technik an, welche
> Variante von Kapazität gemeint ist. Die Zuordnung ergibt sich meist aus
> dem Zusammenhang.
>
> Leider ist das Wort Energieinhalt so ungebräuchlich, dass sich hier noch
> keine Alternative zur Kapazität auch nur annäherungsweise durchsetzen
> konnte. Aber das ist ein Problem, das bis nach der Ausrottung von Kilogramm
> oder Tonne für Kräfte oder von Einheiten ausserhalb des SI (1/2 Pfund
> Butter, Laminierfolie 80 Micron) warten kann.

Du hast die Einheiten Teelöffel, Würfelzucker, Kühlschränke,
Badewannen und Fußballfelder in dieser Aufzählung vergessen.


Um mal ein etwas abgenutztes Beispiel zu bemühen:

Wenn ich einen Tank habe, der 50 Liter (0,05 m³) Diesel fasst,
dann kann ich die darin enthaltene Energie nicht beliebig nutzen,
sondern es spielen noch andere Faktoren eine Rolle, zum Beispiel:

- das Ansaug-System: wenn ab einer Restmenge von 3 Liter Diesel
im Tank Luft mit angesaugt wird, verringert sich die
tatsächliche Nutzmenge pro Tankfüllung auf 47 Liter

[beim Kondensator oder auch beim Akku ist die nicht mehr
nutzbare Energie an dem Punkt erreicht, wo die Spannung unter
einen bestimmten Wert abfällt, womit sich der Verbraucher /
Motor nicht mehr betreiben lässt - man kann den Energiespeicher
eben nicht auf 0 'leerfahren']


- das System Pumpe und Schlauch: wenn nur 10 Liter pro Stunde
gefördert werden können, dann kann ich damit keinen Motor
in Höchstleistung betreiben, der 15 Liter pro Stunde dafür
braucht (die SI-Einheit ist natürlich m³/s)

[bei der elektrischen Energiequelle entspricht dies der
Kombination aus Innenwiderstand, Kurzschluss-Strom (bzw.
Abregel-Strom) und Strom-Spannungs-Kurve (die voll geladene
Autobatterie mit Nennspannung 12 Volt hat unbelastet ~ 14 Volt,
jedoch sinkt die Speisespannung unter Belastung ab einem
spezifischen Punkt deutlich ab). So hat eine halb entladene
Autobatterie noch genug Spannung, um Licht einzuschalten,
aber sie treibt den Anlasser nicht mehr an -
so ist sie dann trotz Rest-Energieinhalt unbrauchbar]


Der Begriff "Energieinhalt" ist im übrigen ein geläufiger,
wenngleich eher bei chemischen Energieträgern, - und hat den
Vorteil unmittelbarer Anschaulichkeit. Wenn die Bezugsgrößen
klar sind (nutzbarer Spannungsbereich bei Kondensator / Akku,
Lade- und Entladekurven, maximaler Strom dabei),
ist der Begriff durchaus eindeutig.


<http://de.wikipedia.org/wiki/Superkondensator>

... hier einfach mal (per ctrl-f / strg-f) nach
"Energieinhalt" suchen, auch im Positivisten-Lexikon
kommt er unwidersprochen vor ...


jk





--
no sig

Siegfried Schmidt

unread,
Dec 10, 2012, 1:26:45 AM12/10/12
to
Jakob Krieger schrieb:

> So hat eine halb entladene
> Autobatterie noch genug Spannung, um Licht einzuschalten,
> aber sie treibt den Anlasser nicht mehr an -
> so ist sie dann trotz Rest-Energieinhalt unbrauchbar]

Wo immer du das aufgeschnappt hast - es ist verkehrt.


Siegfried

Jakob Krieger

unread,
Dec 10, 2012, 1:34:18 AM12/10/12
to
- Siegfried Schmidt / Mon, 10 Dec 2012 07:26:45 +0100
Beweis durch Behauptung.


Lies nach, es ist so.


und eod mit dir Trottel, danke.


--
no sig

Ralf Gunkel

unread,
Dec 10, 2012, 2:27:44 AM12/10/12
to
Am 10.12.2012 07:34, schrieb Jakob Krieger:
...
>
> und eod mit dir Trottel, danke.
>
Whow, welch niveauvolle Diskussion...


Gruß Ralf

--
"Sicherungstechnik ist praktizierte Paranoia. Und das ist auch gut so."
Dirk Moebius in deb*

Gernot Greier

unread,
Dec 10, 2012, 2:37:43 AM12/10/12
to
Am Montag, 10. Dezember 2012 02:56:23 UTC+1 schrieb Jens Schmidt:
> Ulrich F. Heidenreich schrieb:
>
> Leider ist das Wort Energieinhalt so ungebräuchlich, dass sich hier noch
> keine Alternative zur Kapazität auch nur annäherungsweise durchsetzen
> konnte. Aber das ist ein Problem, das bis nach der Ausrottung von Kilogramm
> oder Tonne für Kräfte oder von Einheiten ausserhalb des SI (1/2 Pfund
> Butter, Laminierfolie 80 Micron) warten kann.
>
Dann besorg doch mal beim Metzger an der Ecke Null Komma Zwei Fünf Kilogramm Hackfleisch :-). Da wirst du aber ziemlich blöd angeguckt und es dauert grob geschätzt doppelt so lang, bis die zukünftigen Frikadellen abgepackt auf der Verkaufstheke liegen. Oder frag mal den handelsüblichen Autobesitzer nach der Motorleistung seines Wagens. Die Antwort wird dir in PS gegeben, nicht in kW, wetten?
Es soll auch immer noch Leute geben, die ihnen zu hoch erscheinende Preise überschlägig (1:2) von Euro in D-Mark umrechnen, damit sie sich noch mehr über das viele Geld aufregen können ;-)

Gruß
Gernot (unser Auto hat übrigens 75 PS, kW müsste ich nachgucken...)

Siegfried Schmidt

unread,
Dec 10, 2012, 3:29:04 AM12/10/12
to
Jakob Krieger schrieb:

> Beweis durch Behauptung.

Es ist jederzeit durch Experiment belegbar und die Funktionsgrundlage von
Produkten wie diverse "Powerpacks" zur Starthilfe.

> Lies nach, es ist so.

Gerne. Wo bitte soll ich etwas falsches nachlesen?

> und eod mit dir Trottel, danke.

Ich mit dir aber nicht.


Siegfried

Jakob Krieger

unread,
Dec 10, 2012, 10:46:07 AM12/10/12
to
- Ralf Gunkel / Mon, 10 Dec 2012 08:27:44 +0100


>> und eod mit dir Trottel, danke.

> Whow, welch niveauvolle Diskussion...

Niveau ist, wenn man sich alles gefallen lässt?

Oder habe ich gegen die Kindergarten-Hackordnung verstoßen?
Das wäre dann eine Form von Niveau, damit hättest du Recht.


jk


--
no sig

Johann Mayerwieser

unread,
Dec 10, 2012, 1:57:54 PM12/10/12
to
Am Mon, 10 Dec 2012 16:46:07 +0100 schrieb Jakob Krieger:

> Niveau ist, wenn man sich alles gefallen lässt?
>
> Oder habe ich gegen die Kindergarten-Hackordnung verstoßen? Das wäre
> dann eine Form von Niveau, damit hättest du Recht.


Man kann stilvoll und nicht bleidigend Antworten.
Antworten wie "Trottel" o.ä. heißen nicht, dass man sich etwas nicht
gefallen lässt, sondern dass man keine Argumente mehr hat, auch wenn ich
sehr wohl Argumente in deinem Sinn kenne, so scheinst du sie nicht zu
kennen.

Also: Im Wirtshaus hättest schon ein blaues Auge, egal ob du Recht hast
oder nicht, fühle dich also virtuell geblauäugt.

Hannes


--
Die Diktatur des Kapitalismus Marktwirtschaft zu nennen ist der gleiche
Euphemismus mit dem die Bonzendiktatur der Kommunisten als Sozialismus
bezeichnet wurde. - Andreas Bockelmann in dafa
Für PN Reply-Adresse verwenden und "usenet" im Betreff einfügen.

Jakob Krieger

unread,
Dec 10, 2012, 5:47:52 PM12/10/12
to
- Johann Mayerwieser / Mon, 10 Dec 2012 19:57:54 +0100

> Am Mon, 10 Dec 2012 16:46:07 +0100 schrieb Jakob Krieger:

>> Niveau ist, wenn man sich alles gefallen lässt?

>> Oder habe ich gegen die Kindergarten-Hackordnung verstoßen? Das wäre
>> dann eine Form von Niveau, damit hättest du Recht.


> Man kann stilvoll und nicht bleidigend Antworten.

Man kann schon mal so diskutieren, dass man selbst
weder beleidigend noch provozierend wirkt.


Interessant ist, dass das niemals getadelt wird, wenn
Stammtisch-Regulars mobben, beschimpfen, beleidigen usw,
aber wehe, man antwortet drauf.


Ansonsten danke für die Belehrung,
ist nur leider ziemlich zwecklos, weil ich die Gruppendynamik
im Usenet sehr gut kenne.



> Also: Im Wirtshaus hättest schon ein blaues Auge, egal ob du Recht hast
> oder nicht, fühle dich also virtuell geblauäugt.

In solchen Wirtshäusern verkehre ich nicht,
bei uns in Bayern wird kultiviert gesoffen.


jk




--
no sig

Jakob Krieger

unread,
Dec 10, 2012, 6:49:27 PM12/10/12
to
- Siegfried Schmidt / Mon, 10 Dec 2012 07:26:45 +0100


Also, ich nehme den "Trottel" zurück, da sich solche Ausdrücke
nun mal nicht gehören.


Rein inhaltlich bleibe ich aber dabei, dass reines Abkanzeln
(ohne Argumente und noch dazu sachlich unrichtig) jede weitere
Diskussion sinnlos macht.


jk


--
no sig

Johann Mayerwieser

unread,
Dec 11, 2012, 2:00:47 AM12/11/12
to
Ich weiß nicht, wie hoch die Kapazität einer Autobatterie mit einer
Ruhespannung von 10,5 Volt ist, da schalten die diversen
Schutzschaltungen Verbraucher ab (z.B. 12-230V-Stromwandler), da kann
man durchaus noch starten.

Gerhard Thumm

unread,
Dec 11, 2012, 2:46:16 AM12/11/12
to
Jakob Krieger schrieb ...

> Johann Mayerwieser

>> Man kann stilvoll und nicht bleidigend Antworten.

> Man kann schon mal so diskutieren, dass man selbst
> weder beleidigend noch provozierend wirkt.

> Interessant ist, dass das niemals getadelt wird, wenn
> Stammtisch-Regulars mobben, beschimpfen, beleidigen usw, aber wehe,
> man antwortet drauf.

Lüko, bist du das?

MfG Gerhard

Captain Future

unread,
Dec 11, 2012, 6:59:20 AM12/11/12
to
Am 29.11.2012 16:24, schrieb Reinhard Greulich:
> Gernot Greier schrieb am Thu, 29 Nov 2012 05:59:59 -0800 (PST):
>
>> Ob so etwas den heutigen Fahrzeugen mit den komischen Namen (Combino, Avenio, Fexity etc.) auch noch widerfahren könnte, wage ich hingegen zu bezweifeln. Da ist die vorgesehene Betriebszeit von 20-25 Jahren wahrscheinlich wirklich das Ende.
>
> Davon kannst du schon wegen der Bordelektonik und deren absehbarem
> Ersatzteilmangel ausgehen. Als die Wiener damit anfingen, ihre E und
> E1 in den Osten abzugeben, wollten zuerst alle die Wagen mit
> mechanischem Schaltwerk haben. Die neueren Wagen mit
> elektromechanischem Schaltwerk und Geamatic waren entschieden weniger
> gefragt.

Was gleich bleibt, sind die Drehstrom-Asynchronmotoren. Folglich bleibt
auch die Schnittstelle zwischen Motor und Elektronik gleich. Wenn es für
die alte Elektronik keine Ersatzteile mehr gibt, gibt es auf jeden Fall
eine neue kompatible Elektronik. Einem Asynchronmotor ist es relativ
egal, ob er seinen Drehstrom von einem Dieselgenerator, einem
mechanischen Umformer, einem Quecksilber-Wechselrichter, von GTOs oder
von IGBTs bekommt, so lange Spannung und Frequenz stimmen. Sogar, ob der
Drehstrom als Sinus-Welle daherkommt, oder von einer Elektronik kantig
zurecht gehackt wird, interessiert den Motor eher weniger.

Ein altes Fahrzeug mit neuer Elektronik ist auf jeden Fall immer machbar
und dürfte billiger sein als ein neues Fahrzeug mit neuer Elektronik.

Reinhard Greulich

unread,
Dec 11, 2012, 7:48:46 AM12/11/12
to
Captain Future <kaeptnf...@live.de> wrote:

> Ein altes Fahrzeug mit neuer Elektronik ist auf jeden Fall immer machbar
> und dürfte billiger sein als ein neues Fahrzeug mit neuer Elektronik.

So macht man das auch, nicht nur beim Verkauf, sondern auch innerhalb der
laufenden Wartung beim eigenen Betrieb. Ist halt nur was teurer als einen
abgebrannten Schaltwerkskontakt zu wechseln, selbst wenn der in der
Werkstatt neu gefertigt werden muss.

Gruß, Reinhard.
--
mobilp

Captain Future

unread,
Dec 11, 2012, 11:38:26 AM12/11/12
to
Musst Du perverses Teil hier unbedingt so eine beschissene Nummer abziehen?
Du widerst mich derart an, dass ich gar nicht so viel fressen könnte,
wie ich Dir abartigem Ding entgegenkotzen wöllte.

Ich hoffe, Du begreifst selbst, warum ich Dich jetzt als
verhaltensbiologischen Krüppel betrachte. Oder soll ich Dir zur
Sicherheit die einfachsten Selbstverständlichkeiten doch lieber
ausführlich erklären?

Jakob Krieger

unread,
Dec 11, 2012, 12:42:26 PM12/11/12
to
- Johann Mayerwieser / Tue, 11 Dec 2012 08:00:47 +0100


>> Rein inhaltlich bleibe ich aber dabei, dass reines Abkanzeln (ohne
>> Argumente und noch dazu sachlich unrichtig) jede weitere Diskussion
>> sinnlos macht.

> Ich weiß nicht, wie hoch die Kapazität einer Autobatterie mit einer
> Ruhespannung von 10,5 Volt ist, da schalten die diversen
> Schutzschaltungen Verbraucher ab (z.B. 12-230V-Stromwandler), da kann
> man durchaus noch starten.

Entlade eine Autobatterie (eigentlich ist es ein Blei-Akku)
so weit, dass der Anlasser nicht mehr dreht, dann schalte
das Licht (gilt für Glühlampen- oder H4-Scheinwerfer ebenfalls
ohne Elektronik) ein - es brennt durchaus noch, wenn auch nicht
besonders hell.

Warum?

Abblendlicht plus Positionslicht haben eine Nennleistung von
~ 150 W bei 12 V (entspricht ~ 13 A), der Anlasser das
5- bis 10-fache (je nach Motor natürlich).


Nimm ein Altfahrzeug ohne Elektronik zum ausprobieren,
weil du sonst das Verhalten des Gesamtsystems testest,
nicht das der 'Batterie'.


Also ist die Entlade-Grenze (der Restladungs-Bedarf) um so
höher angesiedelt, je mehr Leitung der Verbraucher hat, der
damit funktionieren soll.


Das kann man auch mit Spielzeug-Akkus, Messgeräten und
Lastwiderständen nachvollziehen, wenn man Elektronikbastler ist.


jk


--
no sig

Johann Mayerwieser

unread,
Dec 11, 2012, 1:14:24 PM12/11/12
to
Am Tue, 11 Dec 2012 18:42:26 +0100 schrieb Jakob Krieger:

> - Johann Mayerwieser / Tue, 11 Dec 2012 08:00:47 +0100
>
>
>>> Rein inhaltlich bleibe ich aber dabei, dass reines Abkanzeln (ohne
>>> Argumente und noch dazu sachlich unrichtig) jede weitere Diskussion
>>> sinnlos macht.
>
>> Ich weiß nicht, wie hoch die Kapazität einer Autobatterie mit einer
>> Ruhespannung von 10,5 Volt ist, da schalten die diversen
>> Schutzschaltungen Verbraucher ab (z.B. 12-230V-Stromwandler), da kann
>> man durchaus noch starten.
>
> Entlade eine Autobatterie (eigentlich ist es ein Blei-Akku) so weit,
> dass der Anlasser nicht mehr dreht, dann schalte das Licht (gilt für
> Glühlampen- oder H4-Scheinwerfer ebenfalls ohne Elektronik) ein - es
> brennt durchaus noch, wenn auch nicht besonders hell.


Das beantwortet meine Frage nicht - im Zusammenhang mit meiner Frage und
deiner Antwort: Bist du Politiker?

Marc Haber

unread,
Dec 11, 2012, 1:38:46 PM12/11/12
to
Captain Future <kaeptnf...@live.de> wrote:
>Musst Du perverses Teil hier unbedingt so eine beschissene Nummer abziehen?
>Du widerst mich derart an, dass ich gar nicht so viel fressen könnte,
>wie ich Dir abartigem Ding entgegenkotzen wöllte.
>
>Ich hoffe, Du begreifst selbst, warum ich Dich jetzt als
>verhaltensbiologischen Krüppel betrachte. Oder soll ich Dir zur
>Sicherheit die einfachsten Selbstverständlichkeiten doch lieber
>ausführlich erklären?

Kritzner, geh einfach heim.

Grüße
Marc

--
"Ich bin nicht bekannt, ich habe keinen Ruf, | Marc Haber
der mir vorauseilt." | Mailadresse im Header
Jonas Luster in de.admin.net-abuse.misc, | http://www.zugschlus.de/
1999-05-27 | No courtesy copies, please!

Jakob Krieger

unread,
Dec 11, 2012, 5:03:55 PM12/11/12
to
- Johann Mayerwieser / Tue, 11 Dec 2012 19:14:24 +0100


>>>> Rein inhaltlich bleibe ich aber dabei, dass reines Abkanzeln (ohne
>>>> Argumente und noch dazu sachlich unrichtig) jede weitere Diskussion
>>>> sinnlos macht.

>>> Ich weiß nicht, wie hoch die Kapazität einer Autobatterie mit einer
>>> Ruhespannung von 10,5 Volt ist, da schalten die diversen
>>> Schutzschaltungen Verbraucher ab (z.B. 12-230V-Stromwandler), da kann
>>> man durchaus noch starten.

>> Entlade eine Autobatterie (eigentlich ist es ein Blei-Akku) so weit,
>> dass der Anlasser nicht mehr dreht, dann schalte das Licht (gilt für
>> Glühlampen- oder H4-Scheinwerfer ebenfalls ohne Elektronik) ein - es
>> brennt durchaus noch, wenn auch nicht besonders hell.


> Das beantwortet meine Frage nicht - im Zusammenhang mit meiner Frage und
> deiner Antwort: Bist du Politiker?

Stelle deine Fragen so, dass man klar erkennen kann,
was du beantwortet haben willst - "ich weiß nicht" ist
eine Feststellung, keine Frage - bist du Lehrer?

Ok, lassen wir das gut sein. Nein, ich bin kein Politiker,
bin nichtmal Mitglied in der Partei (da wo ich wohne, gibt
es nur eine - man spart eben, wo man kann).


Meine Ausführungen bezogen sich auf das vorher angezweifelte
(von dritter Seite, nicht von dir).


Also: Du hast festgestellt, dass der Spannungswandler
bei 10,5 V abschaltet - das ist der Wert, bei dem der
Blai-Akku (Nennspannung 12 V) als leer gilt.

Wenn also 100 Ah drauf steht und du ohne Last 10,5 V misst,
sind die 100 Ah verbraucht. Jedenfalls dan, wenn der
Hersteller ehrlich ist und die Kapazität nicht zwischen
'voll' und 'irreparabel kaputt' angibt.

Wieviel realer Restladung das entspricht, kann ich weder
sagen noch finden - gehe mal von 10-15 Prozent aus (die
Entladekurve ist nicht linear, sondern fällt von 'voll'
[14 V] schnell [85 %] auf 12-13 V ab und sinkt erst bei
etwa 15 % deutlich ab - jedenfalls bei geringer Last).


So, wenn dein Motor gut anspringt, dreht der Anlasser
gerade mal 2 Sekunden lang. Mit den 10,5 V kann er noch gut
auskommen, mit 6 Volt Rest-Spannung unter Last nicht mehr.

Sagen wir mal, der Anlasser hat eine Nennleistung von
900 W, dann 'zieht' er 75 Ampère - das entspricht bei 2 s
0,04 Ah, ungefähr so viel wie 15 Minuten Abblendlicht
(ähnlich wie Elektromotoren bei Straßenbahnen z.B. in
Bursa kann auch der Blei-Akku kurzzeitige Spitzen weit
über der Nennleistung gut vertragen).

Das kann eine nominal entladene Autobatterie noch bringen,
eine tiefentladene dann nicht mehr.

Und damit wären wir wieder am Punkt meiner ursprünglichen
Aussage ("wohassndasaufgeschnapptaldderey") - wenn der
Akku so leer ist, dass der Anlasser nicht mehr dreht,
hat man noch 5 Minuten Licht, bevor der Akku komplett
aufgibt.

Wobei wir wieder an dem Punkt wären, wie man einen Akku oder
Supercap überdimensionieren muss, dass er die Anfahr-Leistung
einer Trambahn gewähren kann.


Hoffe, dies damit über Politiker-Sprech hinaus geklärt zu haben.


jk



--
no sig

Siegfried Schmidt

unread,
Dec 11, 2012, 5:52:25 PM12/11/12
to
Jakob Krieger schrieb:

> Hoffe, dies damit Ìber Politiker-Sprech hinaus geklÀrt zu haben.

Du bist offensichtlich doch Politiker.

Neben dem völlig überflüssigen Ausflug in die Moralecke hast du über das
Theme nun so viele Worte verloren, dass es den meisten Lesern nicht mehr
auffällt, dass sich deine von mir bemängelte Aussage auf einen *halb
entladenen* Akku bezogen hat - und nicht irgendwas an der Entladegrenze.


Siegfried

Jakob Krieger

unread,
Dec 11, 2012, 6:13:58 PM12/11/12
to
- Siegfried Schmidt / Tue, 11 Dec 2012 23:52:25 +0100

> Jakob Krieger schrieb:
>
>> Hoffe, dies damit Ìber Politiker-Sprech hinaus geklÀrt zu haben.
>
> Du bist offensichtlich doch Politiker.

Und Sie sind offensichtlich doch ein komplett
ignorierbares Nebengeräusch.



Es wäre wenigstens höflich, die NG nicht mit solchem
Geifer vollzurotzen, schon wegen der Volksgesundheit,
danke.






--
no sig

Jakob Krieger

unread,
Dec 11, 2012, 6:18:52 PM12/11/12
to
... kleines Wort zum Mittwoch ...


Die Newsgroups werden nur noch von 20-30 Leuten besucht,
für einige, die die Anfänge mitbekommen haben, sind sie
noch irgendwie Nostalgie -

aber dass die Inhalte sich dann auf Kindergarten-Mobbing
beschränken ist schon sehr grenzwertig.


Ich verabschiede mich mal mit "Heil Stammtisch",
jetzt könnt ihr frohlocken.


--
no sig

Başar Alabay

unread,
Dec 12, 2012, 2:29:43 AM12/12/12
to
Jakob Krieger schrieb:

> Also: Du hast festgestellt, dass der Spannungswandler
> bei 10,5 V abschaltet - das ist der Wert, bei dem der
> Blai-Akku (Nennspannung 12 V) als leer gilt.

Hm, der letzte Batterietest hat bei uns 8,4V ergeben, das Teil ist
praktisch tot. Aber er startet (noch), allerdings wird jetzt, in einer
halben Stunde, eine neue Batterie eingesetzt. Denn das Vorglühen und
dann starten ist bei Minustemperaturen und so einer platten Batterie
schon recht spannend. Aber selbst da geht es dann nur ~1 Sek.

> So, wenn dein Motor gut anspringt, dreht der Anlasser
> gerade mal 2 Sekunden lang. Mit den 10,5 V kann er noch gut
> auskommen, mit 6 Volt Rest-Spannung unter Last nicht mehr.

Wenn der gut startet, dreht der Anlasser doch eher nur 0,5 Sek, oder?

Aber Hut ab, 10 Jahre alte Batterie, und jetzt dann geht sie über die
Regenbogen-, bzw. Autobahninsjenseitsbrücke :-)

B. Alabay



--
We wish you a free mind, free conscience and free education!

Gerhard Thumm

unread,
Dec 12, 2012, 3:26:28 AM12/12/12
to
Jakob Krieger schrieb

> Entlade eine Autobatterie (eigentlich ist es ein Blei-Akku)
> so weit, dass der Anlasser nicht mehr dreht, dann schalte
> das Licht (gilt für Glühlampen- oder H4-Scheinwerfer ebenfalls
> ohne Elektronik) ein - es brennt durchaus noch, wenn auch nicht
> besonders hell.
>
> Warum?
>
> Abblendlicht plus Positionslicht haben eine Nennleistung von
> ~ 150 W bei 12 V (entspricht ~ 13 A), der Anlasser das
> 5- bis 10-fache (je nach Motor natürlich).

die physikalische Erklärung dazu ist der Innenwiderstand
des Akkus.
Bei geringer Belastung durch Lampen ist die Spannung noch
nahe der Leerlaufspannung, bei starker Belastung durch den
Anlasser sinkt die Spannung stärker ab. Dadurch kann es sein,
dass das Auto nicht anspringt.

MfG Gerhard

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