heute im Radio WDR4 um 20.00 Uhr kam die Meldung, dass
die SNCF der Bahn in Deutschland im Fernverkehr
Konkurrenz machen will.
Hat das noch jemand aus anderer Quelle?
--
Alles fᅵr die Quote!
Bye und Gruᅵ, Andreas.
mailto:andreas.w...@gmx.net
http://misctalker.de
> Hallo zusammen,
>
> heute im Radio WDR4 um 20.00 Uhr kam die Meldung, dass
> die SNCF der Bahn in Deutschland im Fernverkehr
> Konkurrenz machen will.
>
> Hat das noch jemand aus anderer Quelle?
>
Finantial Times Deutschland
<http://www.ftd.de/unternehmen/handel-dienstleister/:deutsche-bahn-sncf-
wettbewerb-auf-der-schiene-aber-fuer-alle/50030392.html>
> > die Meldung, dass die SNCF der Bahn in Deutschland
gemeint ist die Firma DB AG. SNCF ist auch "die Bahn".
> > im Fernverkehr Konkurrenz machen will.
> Finantial Times Deutschland
>
> <http://www.ftd.de/unternehmen/handel-dienstleister/:deutsche-bahn-sncf-
> wettbewerb-auf-der-schiene-aber-fuer-alle/50030392.html>
Paar Klarstellungen dazu:
1. Laut FTD ist es Keolis, nicht SNCF selbst, die die Verbindungen
anbieten will. Solche gibt es schon von Veolia und Arriva. Veolia
hatte auch mehr geplant und einiges wieder eingestellt.
2. Geplant seien 2 Linien:
-- Strasbourg - Frankfurt - NRW - Hamburg
-- Frankfurt - Berlin - Hamburg
Stra�burg - Frankfurt w�re eine willkommene Neuerung, weil es
derzeit keine Direktverbindungen zwischen diesen beiden Strecken gibt
(wie sollte ein heutiger Goethe in seinen Semesterferien von Stra�burg
nachhause fahren?). Aber dann �ber NRW nach Hamburg? Da f�hrt schon
allerhand. Oder soll es etwa �ber die Schnellfahrstrecke durch den
Westerwald gehen?
Die zweite Linie ist ja nun sehr krumm. OK, DB f�hrt eine ICE-Linie
von Berlin �ber Kassel, Frankfurt und Stuttgart nach M�nchen... Berlin
- Hamburg ist eine interessante Strecke, und Frankfurt - Berlin �ber,
sagen wir mal, Halle und ohne Umstieg f�r weniger Geld als der
durchgehende ICE k�nnte auch interessant sein.
Aber in dem FTD-Artikel hei�t es, da� "gebrauchte Z�ge [...] eine
g�nstige Konkurrenz zu den Intercitys der DB werden" sollen. Bringts
das wirklich?
Der Artikel spielt an auf die zuk�nftigen Verkehre �ber die LGV Rhin
- Rhone, deren erster Abschnitt n�chstens oder �bern�chstes Jahr in
betrieb gehen soll, und wo die DB, so sagt es SNCF, die Franzosen
hinh�lt bez�glich der Frage, ob sie die Strecke (z.B. mit Frankfurt -
{Freiburg | Strasbourg} - Lyon {- Marseille}) alleine oder in
Kooperation mit der DB bedienen will.
MfG,
L.W.
-----------------------------------------------------
Mehr Brutto! Lohnverzicht lohnt sich nicht!
> Das ist nur ein Kommentar. Die Meldung ist hier:
| Nach FTD-Informationen plant der von SNCF kontrollierte Betreiber
| Keolis, ab 2011 auf zwei Routen quer durch Deutschland 20 Z�ge
| einzusetzen.
| Die gebrauchten Z�ge sollen eine g�nstige Konkurrenz zu den
| Intercitys der DB werden, hie� es in SNCF-Kreisen.
Man probiert also mal, ob das von DB aufgegebene Marktsegment, das
fr�her die Interregio-Z�ge erreicht haben, auf ein paar ausgew�hlten
Strecken noch was abwerfen kann. Vielleicht mit abgewirtschafteten
Corail-Wagen, denen man ein bi�chen Farbe und neue Polster spendiert
hat und sie so noch mal vor dem Schrottplatz rettet, das w�re so eine
Art Gegenst�ck dazu. So what? Zwanzig Z�glein, zwei Linien, macht
allenfalls vier Zugpaare am Tag. Aber immerhin zu einem Zeitpunkt, da
man mit mehr Nachfrage bei preissensiblem Publikum durchaus rechnen
kann.
Ist vielleicht ein bi�chen dicke, was DieBahn dazu meint:
| "Im Krieg gibt es keine Gewinner", sagte der DB-Vorstand f�r
| Personenverkehr, Ulrich Homburg, der FTD. "Das wird eine blutige
| Schlacht, die in den Bilanzen tiefe Spuren hinterl�sst." Ein anderer
| Bahn-Manager warnte, dass die Zusammenarbeit und der gemeinsame
| Betrieb einer neuen Strecke von Frankfurt nach S�dfrankreich ab 2011
| gef�hrdet sein k�nnten.
Na sch�n. "Schlacht" meint wohl, man k�nnte sich gezwungen sehen, in
den betreffenden Relationen die Sparpreiskontingente etwas h�her zu
schrauben, dann k�nnte der "Feind" in der Tat schnell "geschlagen"
sein. Kostet ein bi�chen Geld, nicht sch�n f�r den B�rsengang, der ja
neuerdings wieder gefragt ist, aber Marktwirtschaft kostet halt auch
mal was, wenn man �ber den Quartalsbericht hinaus zu denken in der
Lage ist.
Aber Homburg will ja wohl keine Marktwirtschaft, er kann n�mlich noch
dicker:
| Homburg machte klar, dass die Bahn eine Intervention von Kanzlerin
| Angela Merkel beim franz�sischen Pr�sidenten Nicolas Sarkozy
| erwartet. Schon im Sommer hatte DB-Chef R�diger Grube erkl�rt, er
| habe Merkel gebeten, sich bei Sarkozy f�r die Bahn einzusetzen. Die
| DB beklagt seit Jahren Diskriminierungen auf dem f�r
| SNCF-Konkurrenten kaum zug�nglichen franz�sischen Markt.
Der letzte Satz erkl�rt vielleicht, warum Herr Homburg da wie ein
aufgescheuchter Hahn mit den Fl�geln flattert. Ansonsten erscheint das
Theater wenig glaubw�rdig, eher l�cherlich.
Und Herr Homburg hat eine wirklich, �hm, �berarbeitungsbed�rftige
Rhetorik. Vielleicht fordert er n�chstens auch noch den Einmarsch der
Freiwilligen Feuerwehr Passau nach �sterreich, wenn ihm da was nicht
passt. Der Konzern sollte ihm da mal etwas Training spendieren.
Gru� - Reinhard.
--
70086 HKWA (52�22,726'N - 009�48,775'E)
~=@=~ www.debx.de ~=@=~
die Homepage der deb*-Newsgruppen.
Sorry, das "a la IR" ist Blᅵdsinn. Wenn man mal von der Anbindung der
"Schnittstelle" Strasbourg zur Muttergesellschaft absieht, hast du da
zwei Streckenfᅵhrungen, auf denen die DB heutzutage abschnittsweise ziemlich
dahertrᅵdelt. So kann man z.B. zwischen Kᅵln und Hamburg locker ne halbe
Stunde schneller sein, als die derzeitigen IC, entsprechendes gilt fᅵr
Frankfurt - Berlin. Keolis kann dann problemlos Halte in Dochum, Dortmund,
... bzw. in Fulda, Hildesheim und Braunschweig auslassen. Wie FV a la
francaise aussieht, kann man schᅵn an den Strecken ab Paris nach
Frankfurt und Stuttgart/Mᅵnchen sehen: Keine Milchkannenhalte, dafᅵr
knackige Fahrzeiten und das auf Strecken mit hoher Nachfrage.
Aber zu glauben, dass die SNCF mit einem Tochterunternehmen in .de auf den
Spuren eingestellter IR-Verbindungen wandelt, wird nur ein hehrer,
schratiger Wunschtraum bleiben. Mit "langsam, aber billig" kannst du mit
egenwirtschaftlichem verkehr in .de dank SWT/Qdl-Tickets in
Staatsknetezᅵgen keinen Blumentopf gewinnen.
--
Oliver Schnell
> Und Herr Homburg hat eine wirklich, �hm, �berarbeitungsbed�rftige
> Rhetorik.
Das ist erstmal ein Artikel der FTD. Stimmt das alles, was die
schreiben?
Die wirkliche Konkurrenz findet derzeit im G�terverkehr statt. Der
DB geh�rt der gr��e Konkurrent von SNCF Fret in Frankreich, und
demn�chst wird der SNCF der gr��te Konkurrent von DB Schenker Rail in
Deutschland geh�ren.
MfG,
L.W.
-------------------------------------------------------
> Und Herr Homburg hat eine wirklich, ᅵhm, ᅵberarbeitungsbedᅵrftige
> Rhetorik. Vielleicht fordert er nᅵchstens auch noch den Einmarsch der
> Freiwilligen Feuerwehr Passau nach ᅵsterreich, wenn ihm da was nicht
> passt.
Wenn diese Rhetorik mal so veraltet wᅵre. In Deutschland merkt man das
nicht so, aber bei amerikanischen Managern scheint mir Kriegsrhetorik
momentan sehr in Mode zu sein.
Allgemein scheinen sich militᅵrische Begriffe im Wirtschaftsleben im
englischen Sprachraum immer mehr durchzusetzen. Die Firmenzentrale heiᅵt
"Headquarters", das Besprechungszimmer fᅵr Krisensitzungen "War Room",
und so weiter. Lᅵst das eigentlich bei anderen Mitarbeitern kein beklemmendes
Gefᅵhl aus?
> Der Konzern sollte ihm da mal etwas Training spendieren.
Ich befᅵrchte, genau daher hat er das. :-(
... Martin
> Reinhard Greulich schrieb:
>
>> Und Herr Homburg hat eine wirklich, ᅵhm, ᅵberarbeitungsbedᅵrftige
>> Rhetorik. Vielleicht fordert er nᅵchstens auch noch den Einmarsch der
>> Freiwilligen Feuerwehr Passau nach ᅵsterreich, wenn ihm da was nicht
>> passt.
>
> Wenn diese Rhetorik mal so veraltet wᅵre. In Deutschland merkt man das
> nicht so, aber bei amerikanischen Managern scheint mir Kriegsrhetorik
> momentan sehr in Mode zu sein.
>
> Allgemein scheinen sich militᅵrische Begriffe im Wirtschaftsleben im
> englischen Sprachraum immer mehr durchzusetzen. Die Firmenzentrale heiᅵt
> "Headquarters", das Besprechungszimmer fᅵr Krisensitzungen "War Room",
> und so weiter.
Bei meinem vorletzten Arbeitgeber wurde der groᅵe Besprechungsraum mit
dem ringfᅵrmigen Tisch als "Nato-Saal" bezeichnet.
Da Didi
--
Dieter Brᅵgmann, Spandau (bei Berlin) http://didispandau.de
+20ᅵ * Schenkel +32,16ᅵ * Lorem & Ipsum 21ᅵ * Intriganten 13 * Mᅵrche
> Bei meinem vorletzten Arbeitgeber wurde der gro�e Besprechungsraum mit
> dem ringf�rmigen Tisch als "Nato-Saal" bezeichnet.
So hei�t auch der Raum im WDR-Funkhaus in K�ln, wo der Rundfunkrat tagt.
Gr��e,
Frank
> ... bei amerikanischen Managern scheint mir Kriegsrhetorik
> momentan sehr in Mode zu sein.
ein deutscher Politiker brachte im letzten Jahr die Kavallerie
ins Gesprᅵch, gegen das sᅵdliche Nachbarland gerichtet.
MfG Gerhard
> > ... bei amerikanischen Managern scheint mir Kriegsrhetorik
> > momentan sehr in Mode zu sein.
>
> ein deutscher Politiker brachte im letzten Jahr die Kavallerie
> ins Gespr�ch, gegen das s�dliche Nachbarland gerichtet.
Und zwar als Parallele zu der v�lkerm�rderischen Kavallerie der USA.
Meine G�te, Peer, wie konntest du nur!
MfG,
L.W.
>> Und Herr Homburg hat eine wirklich, �hm, �berarbeitungsbed�rftige
>> Rhetorik. Vielleicht fordert er n�chstens auch noch den Einmarsch der
>> Freiwilligen Feuerwehr Passau nach �sterreich, wenn ihm da was nicht
>> passt.
> Wenn diese Rhetorik mal so veraltet w�re. In Deutschland merkt man das
> nicht so, aber bei amerikanischen Managern scheint mir Kriegsrhetorik
> momentan sehr in Mode zu sein.
> Allgemein scheinen sich milit�rische Begriffe im Wirtschaftsleben im
> englischen Sprachraum immer mehr durchzusetzen. Die Firmenzentrale hei�t
> "Headquarters", das Besprechungszimmer f�r Krisensitzungen "War Room",
> und so weiter. L�st das eigentlich bei anderen Mitarbeitern kein beklemmendes
> Gef�hl aus?
> [...]
Aber wenn bei der Freiwilligen Feuerwehr Passau der L�sch-
zugf�hrer zu der Brandbek�mpfung den Schnellangriff be-
fiehlt, bleiben die Tr�nendr�sen trocken? Solange das Unter-
nehmen nicht gerade von einem enigmatischen Chef mit Glatze
und Katze geleitet wird, hielte sich meine Beklemmung da in
engen Grenzen.
Tim
> So kann man z.B. zwischen K�ln und Hamburg locker ne halbe
> Stunde schneller sein, als die derzeitigen IC, entsprechendes gilt f�r
> Frankfurt - Berlin. Keolis kann dann problemlos Halte in Dochum, Dortmund,
> ... bzw. in Fulda, Hildesheim und Braunschweig auslassen.
So wie es ausschaut, geht es zwischen Frankfurt und Berlin aber durchs
Geb�sch, zwar war das nie eine IR-Strecke, aber es h�tte eine sein
k�nnen.
> Wie FV a la
> francaise aussieht, kann man sch�n an den Strecken ab Paris nach
> Frankfurt und Stuttgart/M�nchen sehen: Keine Milchkannenhalte, daf�r
> knackige Fahrzeiten und das auf Strecken mit hoher Nachfrage.
Und Du glaubst ernsthaft, man habe die entsprechenden Trassen
einkaufen k�nnen und bezahlen wollen?
> Aber zu glauben, dass die SNCF mit einem Tochterunternehmen in .de auf den
> Spuren eingestellter IR-Verbindungen wandelt, wird nur ein hehrer,
> schratiger Wunschtraum bleiben. Mit "langsam, aber billig" kannst du mit
> egenwirtschaftlichem verkehr in .de dank SWT/Qdl-Tickets in
> Staatsknetez�gen keinen Blumentopf gewinnen.
Meine Wunschtr�ume sind ganz anders, vom mir aus k�nnen SNCF bleiben,
wo sie sind oder sich meinetwegen mit Trenitalia verbr�dern, das passt
besser zusammen (womit ich nichts gegen die Betreiber der diversen
blau-gelb-wei�en Z�ge gesagt haben will, aber das ist kein
Fernverkehr). Und eben weil ich Deiner letzten Aussage wirklich
zustimme, allerdings die im Artikel getroffenen Aussagen dahin
interpretiere, dass man genau das versuchen will, verstehe ich die
Aufregung bei DB nicht.
> ein deutscher Politiker brachte im letzten Jahr die Kavallerie
> ins Gespr�ch, gegen das s�dliche Nachbarland gerichtet
Wobei die Schweizer Armee mit ihren Armeevelos dann den reitenden
Truppen am Grenz�bergang Basel - Weil entgegengekommen w�re. Die
h�tten sich vielleicht verjagt...
> In Deutschland merkt man das
> nicht so, aber bei amerikanischen Managern scheint mir Kriegsrhetorik
> momentan sehr in Mode zu sein.
Die haben sich das gar nicht erst abgew�hnt, das musste nicht erst in
Mode kommen.
> Allgemein scheinen sich milit�rische Begriffe im Wirtschaftsleben im
> englischen Sprachraum immer mehr durchzusetzen.
Das k�nnte in der Tat die neue Mode geworden sein. Wahrscheinlich
f�hlen sich manche Manager als "CEO" und "CID" und was da noch an
Dreibuchstabigem herumschwirrt auf den Visitenkarten, so richtig wohl.
Zum �ben gibts in jungen Jahren schon mal den "MBA". Ich empfinde das
(nicht allein) als v�llig aufgesetzt und sinnfrei und wenig
selbstbewusst, also schlicht unprofessionell. Vermutlich soll es das
Gegenteil bedeuten - das k�nnen sie also auch nicht.
> Solange das Unter-
> nehmen nicht gerade von einem enigmatischen Chef mit Glatze
> und Katze geleitet wird, hielte sich meine Beklemmung da in
> engen Grenzen.
Nat�rlich ist im Grundsatz jegliche ordentliche strategische Planung
eine milit�rische Technik, wenn man mal auf den Ursprung guckt. Und
Unternehmen, die darauf verzichten oder es nicht ernsthaft betreiben,
leben tats�chlich nicht lange. Blo� ist das ein v�llig anderes Thema
als diese Wortungl�cke von jemandem, der immerhin DB Vorstand
Personenverkehr sein will. Da kommt man schon auf den Gedanken, dass
er bereits durch das kleinste F�nkchen Konkurrenz derart �berfordert
ist, dass er die Kontrolle �ber seine Aussagen verliert...
> So kann man z.B. zwischen K�ln und Hamburg locker ne halbe
> Stunde schneller sein, als die derzeitigen IC,
Die Fa. Locomore, die diese Route fahren will, hat offenbar eine
Neuauflage des Metropolitan vor. Vielleicht wollen die sogar das
zugeh�rige Wagenmaterial von der DB kaufen?
"Die Locomore Rail GmbH & Co KG will dreimal t�glich auf der Strecke
K�ln-Hamburg fahren. Der Gesch�ftsf�hrer des 2007 gegr�ndeten
Unternehmens, Derek Ladewig, sagte dieser Zeitung, es werde sich um
Z�ge handeln, die komfortabler seien als der Intercity der Bahn."
> entsprechendes gilt f�r Frankfurt - Berlin.
> Keolis kann dann problemlos Halte in Dochum, Dortmund,
> ... bzw. in Fulda, Hildesheim und Braunschweig auslassen.
... mit den alten Corail Intercit�-Wagen, die durch die LGV Est
arbeitslos geworden sind?
�brigens hat die FAZ nicht nur rumspekuliert, sondern bei der SNCF
in Paris nachgefragt:
-------- schnipp --------------------
Ein Sprecher der SNCF best�tigte in Paris, dass seine Gesellschaft die
Anwartschaft auf mehrere Strecken im Regional- und im Fernverkehr
beantragt habe. Wie es in Kreisen der Deutschen Bahn hie�, handele es
sich dabei auch um neue Strecken, die die SNCF heute noch nicht
bef�hrt. Im Rahmen des Gemeinschaftsunternehmens Aleo mit der
Deutschen Bahn ist die franz�sische Staatsbahn derzeit mit ihrem
Hochgeschwindigkeitszug TGV auf der Verbindung von Paris �ber
Stra�burg nach Stuttgart und M�nchen unterwegs.
Die Franzosen betonen, dass die Streckenantr�ge keine Kampfansage an
die Deutsche Bahn seien, denn sie bevorzugten weiterhin mit der
Deutschen Bahn zu kooperieren. Die SNCF wisse jedoch nicht, ob die
Deutsche Bahn mit ihr weiter zusammen arbeiten wolle, wenn das
Gemeinschaftsunternehmen Aleo nach der aktuellen Vertragsdauer 2012
auslaufen werde. F�r den Fall, dass die Deutsche Bahn auf Konkurrenz
setze, sei dann auch die SNCF ger�stet, sagte der SNCF-Sprecher in
Paris
--------------------- schnapp -------------
Das gro�e Problem ist ja der Verkehr �ber die LGV Rhin-Rhone, die
2911 in Betrieb genommen werden soll, und wo die DB offenbar die SNCF
immer noch im unklaren dar�ber l��t, ob sie (die DB) die Verkehre dort
(z.B. Frankfurt - Lyon - Marseille) in Konkurrenz zu oder in
Kooperation mit der SNCF fahren will.
Was passieren kann, sieht man ja an den ECs nach Italien �ber den
Brenner, wo die DB jetzt direkt der Trenitalia Konkurrenz macht.
Die SNCF r�stet sich f�r alle Eventualit�ten.
MfG,
L.W.
-------------------------------------------------------
mein Favorit ist "Key Account Manager" - "Schl�ssel Brett Verwalter"
vulgo Pf�rtner.
Zugebenerma�en etwas frei �bersetzt aber ich finde es passend.
Falk
> Am Fri, 30 Oct 2009 07:32:50 UTC, schrieb Oliver Schnell
> <o...@tenesu.mkm.de> auf de.etc.bahn.misc :
>
>> So kann man z.B. zwischen K�ln und Hamburg locker ne halbe
>> Stunde schneller sein, als die derzeitigen IC,
>
> Die Fa. Locomore, die diese Route fahren will, hat offenbar eine
> Neuauflage des Metropolitan vor. Vielleicht wollen die sogar das
> zugeh�rige Wagenmaterial von der DB kaufen?
Unwahrscheinlich. Abgesehen davon wird die DB die Fahrzeuge eher
verschrotten, bevor sie sie einem Konkurrenten �berl��t. Au�erdem wird der
Ex-MET zwischen Hamburg un Berlin fahren, wie diverse Medien bereits
berichteten.
> "Die Locomore Rail GmbH & Co KG will dreimal t�glich auf der Strecke
> K�ln-Hamburg fahren. Der Gesch�ftsf�hrer des 2007 gegr�ndeten
> Unternehmens, Derek Ladewig, sagte dieser Zeitung, es werde sich um
> Z�ge handeln, die komfortabler seien als der Intercity der Bahn."
Da bin ich gespannt, was da aufgeboten werden soll. So gro�artig anstrengen
braucht man sich allerdings nicht.
--
Die.TerMieten
>> Solange das Unter-
>> nehmen nicht gerade von einem enigmatischen Chef mit Glatze
>> und Katze geleitet wird, hielte sich meine Beklemmung da in
>> engen Grenzen.
> Nat�rlich ist im Grundsatz jegliche ordentliche strategische Planung
> eine milit�rische Technik, wenn man mal auf den Ursprung guckt. Und
> Unternehmen, die darauf verzichten oder es nicht ernsthaft betreiben,
> leben tats�chlich nicht lange.
Wer da Henne und Ei ist, k�nnte ich nicht so klar benennen.
Wenn man sich die bewaffneten Konflikte der j�ngeren Vergan-
genheit ansieht, kann man beispielsweise sehr marktwirt-
schaftliches Verhalten feststellen, wenn die lokalen Konkur-
renten mit ein paar Millionen Dollar eingekauft werden.
> Blo� ist das ein v�llig anderes Thema
> als diese Wortungl�cke von jemandem, der immerhin DB Vorstand
> Personenverkehr sein will. Da kommt man schon auf den Gedanken, dass
> er bereits durch das kleinste F�nkchen Konkurrenz derart �berfordert
> ist, dass er die Kontrolle �ber seine Aussagen verliert...
Das sind zwei S�tze ohne jeden Hinweis darauf, in welchem
Kontext sie gesagt wurden, die er f�r die WELT anscheinend
auch nicht wiederholen wollte. Da finde ich ein solches Psy-
chogramm etwas verfr�ht.
Tim
> Das sind zwei S�tze ohne jeden Hinweis darauf, in welchem
> Kontext sie gesagt wurden, die er f�r die WELT anscheinend
> auch nicht wiederholen wollte. Da finde ich ein solches Psy-
> chogramm etwas verfr�ht.
Das Dumme ist eben, dass er sie offenbar �ffentlich gesagt hat. Auch
wenn er nachher gemerkt haben sollte, dass dies ein Fehler war, so ist
das eben die Sorte Fehler, die man in H�henluft besser nicht macht, es
sei denn, man ist bereits auf dem Gipfel.
>> Das sind zwei S�tze ohne jeden Hinweis darauf, in welchem
>> Kontext sie gesagt wurden, die er f�r die WELT anscheinend
>> auch nicht wiederholen wollte. Da finde ich ein solches Psy-
>> chogramm etwas verfr�ht.
> Das Dumme ist eben, dass er sie offenbar �ffentlich gesagt hat. Auch
> wenn er nachher gemerkt haben sollte, dass dies ein Fehler war, so ist
> das eben die Sorte Fehler, die man in H�henluft besser nicht macht, es
> sei denn, man ist bereits auf dem Gipfel.
Da sich anscheinend der deutsche Botschafter in Paris noch
keine Protestnote abholen durfte und weder Bahn-Aufsichtsrat
noch Verkehrsausschuss die Nase r�mpfen, scheint Deine Ein-
sch�tzung etwas dramatischer als die Realit�t zu sein.
Tim
> Da sich anscheinend der deutsche Botschafter in Paris noch
> keine Protestnote abholen durfte und weder Bahn-Aufsichtsrat
> noch Verkehrsausschuss die Nase r�mpfen, scheint Deine Ein-
> sch�tzung etwas dramatischer als die Realit�t zu sein.
Ich unterstelle mal, dass Du weder den deutschen Botschafter in Paris
noch die Mitglieder der bezeichneten Gremien nach ihrer pers�nlichen
Meinung gefragt hast. Da ich hier andererseits nichts anderes als
meine pers�nliche Meinung schreibe und auch Du das machst, k�nnen wir
wohl nur festhalten, dass diese sich in diesem Punkt unterscheiden.
Das ist wohl auch hinreichend deutlich geworden, lassen wir es dabei.
Komfortabler wie IC? Dann scheiden die Sardinendosen von TGV schon mal aus.
Entspannt sehen mit der SNCF Konkurenz. Im SPNV ist als "privates
Mittelständisches Unternehmen" mit Namen Keolis eh schon da (und die
Transdev mit u. a. Transregio soll/will von der SNCF geschluckt werden)
und ich tippe mal auf einen Testballon.
Aber wenn man nun so richtig "wilert" so muss der franz. Heimatmarkt
Markt endlich ganz und ehrlich geöffnet werden.
Was hat der debx Pressesprecher zu dem Thema Netzoffenheit in F und
Markteintritt in ein offenes Netz wie D zu sagen?
Gruß Ralf
--
Wollen sie einen Bedienplatz von Siemens, oder gleich was gescheites?
>mein Favorit ist "Key Account Manager" - "Schl�ssel Brett Verwalter"
>vulgo Pf�rtner.
>Zugebenerma�en etwas frei �bersetzt aber ich finde es passend.
Gemerkt :-)
-ras
--
Ralph A. Schmid
http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/
> >> "Die Locomore Rail GmbH & Co KG will dreimal t�glich auf der Strecke
> >> K�ln-Hamburg fahren. Der Gesch�ftsf�hrer des 2007 gegr�ndeten
> >> Unternehmens, Derek Ladewig, sagte dieser Zeitung, es werde sich um
> >> Z�ge handeln, die komfortabler seien als der Intercity der Bahn."
> Komfortabler wie IC? Dann scheiden die Sardinendosen von TGV schon mal aus.
Wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Da oben war von der Fa.
Locomore die Rede. Was hat das mit TGV zu tun? TGV ist eine
eingetragene Marke der SNCF.
> Entspannt sehen mit der SNCF Konkurenz.
Sie sollten nicht so sp�t nachts �ffentliche �u�erungen abgeben; man
merkt Ihren k�rperlichen Zustand an der wirren Sprache und
Orthographie.
> mein Favorit ist "Key Account Manager" - "Schl�ssel Brett Verwalter"
> vulgo Pf�rtner.
> Zugebenerma�en etwas frei �bersetzt aber ich finde es passend.
Konto als Brett zu �bersetzen, ist wirklich schon _sehr_ frei.
MfG,
> "Die Locomore Rail GmbH & Co KG will dreimal t�glich auf der Strecke
> K�ln-Hamburg fahren. Der Gesch�ftsf�hrer des 2007 gegr�ndeten
> Unternehmens, Derek Ladewig, sagte dieser Zeitung, es werde sich um
> Z�ge handeln, die komfortabler seien als der Intercity der Bahn."
schrieb die FAZ. Bei der Wirtschaftswoche liest es sich eher
umgekehrt:
"'Wir werden preiswerter sein als die Deutsche Bahn und hinsichtlich
der Qualit�t keine riesigen Abstriche machen', sagt
Locomore-Gesch�ftsf�hrer Derek Ladewig."
> <http://www.wiwo.de/unternehmen-maerkte/deutsche-bahn-bekommt-konkurrenz-412416/>
Wie soll das gehen, "komfortabler als der Intercity", mit dem die DB
die Strecke K�ln - Bremen - Hamburg bedient, aber mit Abstrichen an
der Qualit�t?
Prinzipiell erf�llt ein Zug aus alten Bomz und Bm235 oder Bimz und
entsprechenden erstklassigen Pendants das ebenfalls: "gebrauchte
Intercity-Z�ge mit 200 km/h" ;-)
Zum Komfort des TGV kommt es �brigens immer drauf an, wenn man fragt. Hier
http://www.tgv-fanpage.de/forum/
w�rden sie dir f�r deine �u�erung sicher die Ohren lang ziehen. ;-)
Oliver Schnell
Woher hast du denn das? �ber die Strecken"planungen" scheint sich der
Laden selbst noch nicht im klaren zu sein. Hier:
http://www.wiwo.de/unternehmen-maerkte/deutsche-bahn-bekommt-konkurrenz-412416/
steht was von "Mehrmals t�glich sollen Fernz�ge zwischen K�ln und
Hamburg fahren", was nichjts anderes als die alte MET-Route w�re, und
wie ich schrieb eben schneller als die IC der DB.
Weiter unten hei�t es in o.a. Quelle:
"Konkret geplant ist bereits eine Verbindung von Berlin �ber Hannover
und K�ln nach Frankfurt. Zudem m�chte Locomore von Hamburg nach
Stuttgart fahren � �ber Hannover, Fulda und Frankfurt. Geplant ist ein
Zwei-Stunden-Takt."
Auch das sieht mir nicht nach igrendeiner Linienf�hrung mit IR-Anmutung aus.
>> Wie FV a la
>> francaise aussieht, kann man sch�n an den Strecken ab Paris nach
>> Frankfurt und Stuttgart/M�nchen sehen: Keine Milchkannenhalte, daf�r
>> knackige Fahrzeiten und das auf Strecken mit hoher Nachfrage.
>
> Und Du glaubst ernsthaft, man habe die entsprechenden Trassen
> einkaufen k�nnen und bezahlen wollen?
Wenn die SNCF dahinter steht hat das ja was mit Drohung (die Kooperation
SNCF/DB namens "Aleo", auf Paris -F/S l�uft, so die heutige FAZ, 2012
aus und wenn die DB das nicht verl�ngern wollte, dann ...) und Prestige
zu tun. Also wird sie, wenn sie tats�chlich in den .de-FV-Markt
einsteigen sollte, das kaum mit einer Zugphilosophie tun, die der ihren
v�llig zuwider l�uft.
>
>> Aber zu glauben, dass die SNCF mit einem Tochterunternehmen in .de auf den
>> Spuren eingestellter IR-Verbindungen wandelt, wird nur ein hehrer,
>> schratiger Wunschtraum bleiben. Mit "langsam, aber billig" kannst du mit
>> egenwirtschaftlichem verkehr in .de dank SWT/Qdl-Tickets in
>> Staatsknetez�gen keinen Blumentopf gewinnen.
>
> Meine Wunschtr�ume sind ganz anders, vom mir aus k�nnen SNCF bleiben,
> wo sie sind oder sich meinetwegen mit Trenitalia verbr�dern, das passt
> besser zusammen (womit ich nichts gegen die Betreiber der diversen
> blau-gelb-wei�en Z�ge gesagt haben will, aber das ist kein
> Fernverkehr). Und eben weil ich Deiner letzten Aussage wirklich
> zustimme, allerdings die im Artikel getroffenen Aussagen dahin
> interpretiere, dass man genau das versuchen will, verstehe ich die
> Aufregung bei DB nicht.
Die ist nicht anders als das aufgeregte Gegacker der Lufthansa, weil Air
Berlin auf FRA-HAM jetzt eingesgtiegen ist:
http://www.airliners.de/nachrichten/bereiche/management/strategie/lufthansa-sieht-frontalangriff-von-air-berlin-/19441
Hier ist die Motivation allerdings klar: Mitarbeiter auf das Bringen
von Opfern einstimmen.
Noch was nettes am Rande.
Die Z�ge soll ja dieser Laden fahren:
http://www.locomore.com/
Kommt alten debx-usenettern einer der beiden Gesch�ftsf�hrer nicht
irgendwie bekannt vor?
http://groups.google.de/group/de.etc.bahn.misc/msg/0c80bab54be3b095?hl=de&dmode=source
bzw.
http://groups.google.de/group/de.etc.bahn.misc/msg/0c80bab54be3b095?hl=de&dmode=source
waren sein letztes Auftreten in debm
Oliver Schnell
> > So wie es ausschaut, geht es zwischen Frankfurt und Berlin aber durchs
> > Geb�sch, zwar war das nie eine IR-Strecke, aber es h�tte eine sein
> > k�nnen.
> >
>
> Woher hast du denn das? �ber die Strecken"planungen" scheint sich der
> Laden selbst noch nicht im klaren zu sein. Hier:
> http://www.wiwo.de/unternehmen-maerkte/deutsche-bahn-bekommt-konkurrenz-412416/
>
> steht was von "Mehrmals t�glich sollen Fernz�ge zwischen K�ln und
> Hamburg fahren", was nichjts anderes als die alte MET-Route w�re, und
> wie ich schrieb eben schneller als die IC der DB.
"Die gebrauchten Z�ge sollen eine g�nstige Konkurrenz zu den
Intercitys der DB werden, hie� es in SNCF-Kreisen." (FTD) - Daf�r
werden sie kaum Trassen auf den SFS bekommen, also geht's nebenan
durch die B�sche oder man bindet gleich Gegenden mit an, die vom
DB-Fernverkehr eher d�nn versorgt sind.
Dies bezog sich auf die Keolis-Pl�ne, Locomore scheint sich wohl mehr
von h�herwertigem Fernverkehr zu versprechen, wobei man offenbar auch
�ber den Preis konkurrieren will. Wie schon erw�hnt, halte ich das f�r
verwegen angesichts der tariflich problemlos m�glichen Gegenma�nahmen
von DB.
> Wenn die SNCF dahinter steht hat das ja was mit Drohung (die Kooperation
> SNCF/DB namens "Aleo", auf Paris -F/S l�uft, so die heutige FAZ, 2012
> aus und wenn die DB das nicht verl�ngern wollte, dann ...) und Prestige
> zu tun. Also wird sie, wenn sie tats�chlich in den .de-FV-Markt
> einsteigen sollte, das kaum mit einer Zugphilosophie tun, die der ihren
> v�llig zuwider l�uft.
Die (mehr oder minder)SNCF-Ableger, die sich derzeit schon hier
tummeln, machen ja Nahverkehr und das machen sie definitiv besser als
es die SNCF in der Heimatnation vorf�hrt. Keolis ordne ich erst mal in
diese Rubrik ein.
> Hier ist die Motivation allerdings klar: Mitarbeiter auf das Bringen
> von Opfern einstimmen.
> Noch was nettes am Rande.
> Die Z�ge soll ja dieser Laden fahren:
> http://www.locomore.com/
> Kommt alten debx-usenettern einer der beiden Gesch�ftsf�hrer nicht
> irgendwie bekannt vor?
Man kann und sollte dem Laden ja Gutes w�nschen, aber ich halte es
nicht f�r ausgeschlossen, dass das �hnlich schnell wieder endet wie
diese komischen Nachtz�ge von Stuttgart nach Berlin im letzten Sommer.
> Zugebenerma�en etwas frei �bersetzt aber ich finde es passend.
Zumal die in der �blichen Unternehmenshierarchie auch nicht wesentlich
"h�her" angesiedelt sind.
> Mit Sicherheit nicht.
Ich habe inzwischen auch verstanden, dass hier wohl weniger ernsthafte
kaufm�nnische Absicht, als eher politischer Demonstrationswille die
treibende Kraft zu sein scheint.
Ich glaube Du birngst da gerade zwei Sachen durcheinander, es sei denn
ich missverstehe Deine Antwort.
Bei dem von Dir zitierten Textausschnitten aus der WiWo geht es _nicht_
um die SNCF, sondern um Locomore, da steht ein US-Unternhemen namens
"Railroad Development Cooperation" dahinter.
(siehe auch: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/497/492850/text/)
Die fahren ab n�chsten Sommer sicher 3mal t�glich K�ln-Hamburg. Das
andere sind die weiteren Vorstellungen.
F�r die SNCF steht auch im WiWo-Beitrag ganz unten, das die SNCF plant
Frankfurt mit Berlin und Hamburg zu verbinden. Sicherlich nicht als IR,
da gebe ich Dir recht, den Weg �ber Erfurt und Leipzig oder Halle k�nnte
ich mir allerdings vorstellen, insbesondere wenn man von Berlin aus
evtl. direkt nach Hamburg weiter will, wie es ja im ersten Beitrag hie�.
>
> Noch was nettes am Rande.
> Die Z�ge soll ja dieser Laden fahren:
> http://www.locomore.com/
_Das_ hat aber nichts mit der SNCF zu tun. �ber die Z�ge des
Locomore-Projekt schreibt dei SZ in der heutigen Print-Ausgabe �brigens:
"Das Unternehmen [...] verf�ge �ber 2 Fernverkehrsz�ge, die momentan
modernisiert werden". Das werden doch am Ende nicht die ex-403er sein? :-)
Uli
> "Das Unternehmen [...] verf�ge �ber 2 Fernverkehrsz�ge, die momentan
> modernisiert werden". Das werden doch am Ende nicht die ex-403er sein? :-)
Wenn sie das vorhaben sollten, w�ren Zweifel an ihrer wirtschaftlichen
Kompetenz durchaus angebracht. Au�erdem reicht das nicht f�r einen
Zweistundentakt.
F�r Sommer 2010 sind auch erstmal nur 3 Zugpaare K�ln - Hamburg
vorgesehen. DAf�r sollten 2 Fernverkehrsz�ge schon ausreichen.
> Gru� - Reinhard.
>
Uli
> F�r Sommer 2010 sind auch erstmal nur 3 Zugpaare K�ln - Hamburg
> vorgesehen. DAf�r sollten 2 Fernverkehrsz�ge schon ausreichen.
Gibt dann aber keinen Zweistundentakt, allenfalls vier, und kaputt
gehen darf dann nichts.
Zweitens dürfte die DB tatsächlich in bestimmten Bereichen anfällig
sein, weil spätestens seit den Achsproblemen die Qualität auf ein
nicht mehr tragbares Niveau gesunken ist. Chancen zum Rosinenpicken
gibts da mit Sicherheit. Vielleicht will die SNCF das auch gar nicht
in großem Stil betreiben, sondern sich nur die Option offenhalten, im
Falle eines Kollapses auf der Matte zu stehen statt privaten
Konkurrenten à la Arrriva die ganze Beute zu überlassen.
Daß jedes öffentlich finanzierte System auf Dauer kaputtgeht, wenn man
es Privatinteressen zum beliebigen Ausschlachten freigibt, dürfte so
oder so klar sein. 'Ich kriege und du zahlst' ist geradezu das Ideal
jedes Betriebwirtschaftlers.
Gruß
Knut
Du hast letztens geschrieben:
> Prinzipiell erf�llt ein Zug aus alten Bomz und Bm235 oder Bimz und
> entsprechenden erstklassigen Pendants das ebenfalls: "gebrauchte
> Intercity-Z�ge mit 200 km/h" ;-)
Der Alex hat auch nix anderes und trotzdem wird er von seinen
Fahrg�sten gelobt.
--
Virtuelle Bahnmodelle:
http://www.3d-train-model.alices-world.de/index.html
> Der Alex hat auch nix anderes und trotzdem wird er von seinen
> Fahrg�sten gelobt.
Wir sprechen hier von Fernverkehr, falls Dir das entgangen sein
sollte.
Und z.B. Prag-M�nchen oder Prag-N�rnberg (ab Dezember) ist kein
Fernverkehr? Auch Relationen wie Hof-M�nchen oder Lindau-M�nchen werden
hier in der Gruppe gerne zum Fernverkehr gerechnet, wenn es in die
Argumentation passt.
Selbst M�nchen-Regensburg (138km) mit teilweise nur einem Zwischenhalt
(auch ab Dezember) kann man schon als Fernverkehr bezeichnen - w�rde in
anderen L�ndern niemand anzweifeln.
Das bessere ARgument ist einfach der Vergleich zum bestehenden Angbot.
W�hrend im Vergleich zum ICE der "Alex-Standard" nat�rlich ein
R�ckschritt w�re, ist es im Verlgeich zu 612ern oder Dostos nat�rlich
schon besser, und wird m.M.n. zurecht gelobt.
Uli
Du hast letztens geschrieben:
>> Der Alex hat auch nix anderes und trotzdem wird er von seinen
>> Fahrg�sten gelobt.
>
> Wir sprechen hier von Fernverkehr, falls Dir das entgangen sein
> sollte.
M�nchen - Lindau ist f�r mich Fernverkehr.
> Das bessere ARgument ist einfach der Vergleich zum bestehenden Angbot.
Darauf zielte ich ab. Selbst gegen moderne Nahverkehrsfahrzeuge bieten
gerade die alten Fernverkehrswagen ein deutlich besseres Raumangebot
und das m�gen die Leute eben, auch wenn man vom misslungenen Re-Design
Kopfschmerzen bekommt. Wenn man mit sowas aber in die IC- oder
ICE-Liga eindringen will, muss man schon was anderes bieten k�nnen.
> M�nchen - Lindau ist f�r mich Fernverkehr.
Und Alex f�hrt da ohne bayerische Staatsknete?
f�hrt der irgendwo 200 und vor allem k�nnten da alle Z�ge 200 fahren?
Falk
Du hast letztens geschrieben:
>> M�nchen - Lindau ist f�r mich Fernverkehr.
>
> Und Alex f�hrt da ohne bayerische Staatsknete?
Als Fahrgast ist es mir wurscht mit welcher Knete der Zug f�hrt,
solange er f�r weitere Fahrten (MUC-LI sind fast 200 km Strecke, also
IMHO Fernverkehr) gem�tlich genug ist und das scheinen die
aufbereiteten Bm vom Alex nach Meinung der Fahrg�ste zu sein.
> Als Fahrgast ist es mir wurscht mit welcher Knete der Zug f�hrt,
Als Betreiber nicht.
Gru� - Reinhard.
Gruß
Knut
>Zweitens d�rfte die DB tats�chlich in bestimmten Bereichen anf�llig
>sein, weil sp�testens seit den Achsproblemen die Qualit�t auf ein
>nicht mehr tragbares Niveau gesunken ist.
Wo denn?
-ras
--
Ralph A. Schmid
http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/
>f�hrt der irgendwo 200
Momentan w��te ich nicht so recht, wo. LZB liegt AFAIR zwischen
Donauw�rth und Augsburg, ein St�ck bei Dachau, und ein St�ck zwischen
Augsburg und M�nchen. Und halt noch die SFS N�rnberg-Ingolstadt, aber
da wird er eh nicht fahren, und um das St�ck Neustadt-Iphofen wird es
auch kaum nicht gehen,da zu weit ab von. Kommt der da irgendwo lang?
Der Rest in Bayern ist "ohne".
>Gibt dann aber keinen Zweistundentakt
Nee, das gibt einen franz�sischen Eiertakt :-)
Gr��e
-JJ
Ach, das ist ja interessant. Zum nachlesen http://www.railomotive.com/?p=1585.
RDC hat n�mlich die �BB 4010er gekauft, die in Delitzsch aufgearbeitet werden
sollen. Bislang gabs Ger�chte um einen Einsatz in Schweden, aber das wirft ja
nun ein ganz anderes Licht auf die Sache.
mfg
MS
> > Wir sprechen hier von Fernverkehr, falls Dir das entgangen sein
> > sollte.
> Und z.B. Prag-M�nchen oder Prag-N�rnberg (ab Dezember) ist kein
> Fernverkehr? Auch Relationen wie Hof-M�nchen oder Lindau-M�nchen werden
> hier in der Gruppe gerne zum Fernverkehr gerechnet, wenn es in die
> Argumentation passt.
Es ist kein Fernverkehr im Sinne der bundesdeutschen
Eisenbahngesetze, weil die deutschen Streckenteile von dem gem��
Regionalisierungsgesetz zust�ndigen Instanz des Bundeslandes Bayern,
der BEG (Bayrische Eisenbahngesellschaft) bestellt wurden.
Inbezug auf die Entfernungen, das eingesetzte Zugmaterial, und den
grenz�berschreitenden Charakter ist es nat�rlich Fernverkehr.
Man mu� da die verschiedenen Koordinatensysteme auseinanderhalten.
mfG,
L.W.
-----------------------------------------------------
Mehr Brutto! Lohnverzicht lohnt sich nicht!
> Alice M�ller schrieb am Sat, 31 Oct 2009 17:43:59 +0100:
>
> > Als Fahrgast ist es mir wurscht mit welcher Knete der Zug f�hrt,
>
> Als Betreiber nicht.
Beitreiber von Eisenbahnen ist niemand, der in diesem Forum
schreibt. Also sollte man doch bitte die Kirche im Dorf lassen, auch
wenn der O. Schnell immer wieder den hier versammelten Fahrg�sten
verklickern will, wie wunderbar es doch ist, wenn ihre
Zahlungsbereitschaft maximal ausgenutzt wird, oder auf gut deutsch,
wie erfolgreich wir abgezockt werden.
MfG,
L.W.
-------------------------------------------------------
> Beitreiber von Eisenbahnen ist niemand, der in diesem Forum
> schreibt.
Das ist nicht richtig, aber tut ohnehin wie �blich nichts zur Sache.
Fakt ist, dass jemand das finanzielle Risiko �bernehmen muss. Da der
Staat es beim Fernverkehr nicht ist, k�nnte es jeder machen, der hier
im Forum schreibt. Wenn das so einfach ist, dann nur zu, L�ko!
- R.
- das Trauerspiel mit den ICE2 auf der Linie Köln-Hannoer-Berlin
(Ersatzzug, Kuppeln klappt erst nach mehreren Versuchen, Wupperflügel
fällt ganz aus, Sie können in Hamm oder in Dortmund oder in Düsseldorf
umsteigen...). Dabei ist die Fahrzeit Düsseldorf-Hannover ohnehin
schon länger als vor 20 Jahren im IC
- die internationalen Strecken nach Brüssel und Amsterdam, wo
anschlußruinierende Verspätungen mittlerweile die Regel sind
Wo es sonst noch chronische Probleme gibt, wissen vielleicht die
Leute, die dort häufig fahren. Meine letzten Bahnfernreisen nach
Süddeutschland und weiter endeten jedenfalls mit einer
durchschnittlichen Verspätung von ca. 30-40 min.
Gruß
Knut
Richtig wäre, daß derjenige, der die Kosten übernimmt, auch bestimmt,
was läuft. Dann gäbe es die 'privater Fernzug'-Debatte gar nicht.
Gruß
Knut
> > Beitreiber von Eisenbahnen ist niemand, der in diesem Forum
> > schreibt.
>
> Das ist nicht richtig,
Ach ja. Dann nennen Sie doch mal Ro� und Reiter.
Und bitte: keine Spielzeugeisenbahnen, sondern richtige.
Och, wir hatten da doch diesen tollen eigenwirtschaftlichen Fernverkehr
von K�ln �ber Siegen - Kassel nach Halle oder so. Mit genau solchen
tollen Fahrzeugen.
Aber irgendwie kann ich mich nicht dran entsinnen, dass diese Z�ge
brechend voll gewesen w�ren, der Anbieter wegen der starken Nachfrage
seine Fahrtenzahl verfielfachen musste und mit diesen Z�gen Geld ohne
Ende verdiente. Oder habe ich da was verpasst?
Oliver Schnell
da frage ich mich ob Du so naiv bist oder nur so naiv tust?
Wenn keiner zahlen w�rde, w�rde der tolle Alex nicht fahren.
Wenn der Alex also kostendeckend, eigenfinaziert fahren sollte w�re Dein
Anteil daran erheblich h�her als das was Du f�r Deine 200 km im
subventionierten Zug zahlst. Den meisten Menschen mit nicht
�berdurchnittlichem Einkommen oder Verm�gen wird also nicht wurscht sein
wer den Alex bezahlt.
Entschuldige bitte wenn ich Dich mit Realit�ten bel�stige aber es schien
mir n�tig.
Falk
>
> Ich glaube Du birngst da gerade zwei Sachen durcheinander, es sei denn
> ich missverstehe Deine Antwort.
In der Tat.
Die Locomore-Geschichte scheint jetzt ziemlich klar zu sein. Ab Sommer 3
x tgl. mit aufgearbeiteten Ex-�BB-Triebz�gen von Hamburg nach K�ln. Ob
die alleridngs die fr�heren IR-Sationen wie Rotenburg (W�mme) und
Diepholz bedienen werden, wie hier
http://www.ad-hoc-news.de/initiative-vcd-begruesst-plaene-fuer-bahn-konkurrenz-in--/de/Wirtschaft-Boerse/20655224
erhofft, bezweifle ich.
Hierzu aus
http://www.morgenpost.de/printarchiv/wirtschaft/article1199703/Zug-um-Zug-zur-Nummer-eins.html
"Nun will die SNCF also auf dem Heimatmarkt der Deutschen Bahn besonders
lukrative Strecken befahren. An Verbindungen in der Provinz hat sie kein
Interesse. "Sie glauben doch nicht, dass wir uns nach den faulen �pfeln
b�cken", sagt ein Manager der SNCF-Tochter Keolis, die die
Deutschland-Verkehre ab 2011 befahren soll."
Von den vielen Artikeln zur zuk�nftigen DB.Konkurrenz scheint mir dieser
http://www.abendblatt.de/wirtschaft/article1253055/Hamburg-Berlin-SNCF-fordert-Bahn-heraus.html
recht gut recherchiert.
Zu Locomore hei�t es dort zus�tzlich zu o.a. Strecke HH-K noch:
"Auch bei Locomore soll es nicht bei der einen, zun�chst f�r ein Jahr
gewonnenen Verbindung bleiben. "Die Bewerbung f�r
Hamburg-Frankfurt-Stuttgart und Berlin-Hannover-Ruhrgebiet-Frankfurt
l�uft", so Locomore-Gesch�ftsf�hrer Ladewig. Angepeilt wird eine
Trassennutzung f�r f�nf Jahre. Hinter den Berlinern steht mit der
Railroad Development Corporation eine US-Investmentgesellschaft."
Die Begriffe gewonnen und bewerben scheinen mir jedoch seitens der
Presse hier falsch eingesetzt, schlie�lich geht es nicht um bestellte
Verkehre.
Was SNCF via KEOLIS machen wird, ist in dem Artikel ebenfallszu lesen:
"Doch Keolis, dessen Z�ge derzeit vor allem in Nordrhein-Westfalen
unterwegs sind, hat jetzt auch Antr�ge f�r die Strecken
Hamburg-Frankfurt-Stra�burg und Stra�burg-Frankfurt-Berlin-Hamburg
gestellt. Auch f�r die SNCF sollen gebrauchte Waggons etwa aus
�sterreich, den Niederlanden oder der Schweiz fahren. Ihr Standard
entspricht dem IC-Niveau."
Nimmt man dazu dann noch:
http://www.bz-berlin.de/archiv/vive-la-bahnhof-zoo-article629052.html
Dann hei�t das f�r mich, die Jungs wollen ab ihrer "Bastion" Strasbourg
auf zwei Routen (zum einen via NRW, zum anderen via F - EF - Berlin Zoo)
nach Hamburg mit irgendwelchem Altbaumaterial (entweder alte
Corail-Wagen, die gibts auch in der tollen Ausf�hrung mit Abteilen zu je
8 Sitzpl�tzen, oder mit dem, was NS bzw. �BB �berdr�ssig sind, das w�ren
dann alte, aufgeh�bschte Ex-DB Bimz oder Bm235). Und wenn man ab F �ber
Erfurt zum Bahnhof Zoo fahren will bedeutet das recht unerquicklich
lange Fahrzeiten.
Zu den Wagen steht auch hier was:
http://www.welt.de/wirtschaft/article5031194/SNCF-will-nicht-als-Ryanair-auf-Schienen-gelten.html?page=1#article_readcomments
Irgendwo war in einem Artikel auch zu lesen, dass Keolis seinen Kunden
auch in Sto�zeiten einen Sitzplatz garantieren wolle. Wie man das bei
der SNCF macht, ist bekannt: Reservierungspflicht.
Mein Kommentar: W�hrend ich das Locomore-Angebot f�r durchaus
zukunftstr�chtig, aber dennoch risikoreich halte (die DB h�chstselbst
ging mit ihrem MET auf HH-K bekanntlich finanziell baden), halte ich die
SNCF/Keolis-Geschichte f�r ein laues L�ftlein und nur auf Teilstrecken
geeignet, der DB ein klein wenig Konkurrenz zu machen.
Oliver Schnell
> Wenn keiner zahlen w�rde, w�rde der tolle Alex nicht fahren.
> Wenn der Alex also kostendeckend, eigenfinaziert fahren sollte w�re Dein
> Anteil daran erheblich h�her als das was Du f�r Deine 200 km im
> subventionierten Zug zahlst.
Wie hoch ist denn die Subvention des Bayerischen Staates f�r die Fa.
Arriva?
Erstens speziell f�r diesen Zug, und zweitens f�r Arriva �berhaupt?
Neugierig,
L.W.
> Reinhard Greulich schrieb:
>> Uli Wei� schrieb am Sat, 31 Oct 2009 16:15:29 +0100:
>>
>>> Das bessere ARgument ist einfach der Vergleich zum bestehenden Angbot.
>>
>> Darauf zielte ich ab. Selbst gegen moderne Nahverkehrsfahrzeuge bieten
>> gerade die alten Fernverkehrswagen ein deutlich besseres Raumangebot
>> und das m�gen die Leute eben, auch wenn man vom misslungenen Re-Design
>> Kopfschmerzen bekommt. Wenn man mit sowas aber in die IC- oder
>> ICE-Liga eindringen will, muss man schon was anderes bieten k�nnen.
>
> Och, wir hatten da doch diesen tollen eigenwirtschaftlichen Fernverkehr
> von K�ln �ber Siegen - Kassel nach Halle oder so.
Nach Rostock, bzw. eher anders herum, um genau zu sein.
> ... Mit genau solchen
> tollen Fahrzeugen.
Halberst�dter Abteilwagen mit einer 185er, zwei Z�ge, beheimatet bei der
OME. Das Personal kam auch von dort.
> Aber irgendwie kann ich mich nicht dran entsinnen, dass diese Z�ge
> brechend voll gewesen w�ren, der Anbieter wegen der starken Nachfrage
> seine Fahrtenzahl verfielfachen musste und mit diesen Z�gen Geld ohne
> Ende verdiente. Oder habe ich da was verpasst?
Im Osten der Republik waren die Z�ge gut ausgelastet. Im Westen dagegen...
Als die FLEX AG mit ihren Z�gen stolperte und Connex den Auftrag
weiterf�hren sollte/durfte, wurde der Interconnex 3 Hals �ber Kopf
eingestellt. Staatliche Kohle ist auch leichter verdientes Geld, als
eigenwirtschaftlich jeden Pfennig zusammenkratzen zu m�ssen.
--
Die.TerMieten
Du hast letztens geschrieben:
>> Als Fahrgast ist es mir wurscht mit welcher Knete der Zug f�hrt,
>
> da frage ich mich ob Du so naiv bist oder nur so naiv tust?
> Wenn keiner zahlen w�rde, w�rde der tolle Alex nicht fahren.
> Wenn der Alex also kostendeckend, eigenfinaziert fahren sollte w�re
> Dein Anteil daran erheblich h�her als das was Du f�r Deine 200 km im
> subventionierten Zug zahlst. Den meisten Menschen mit nicht
> �berdurchnittlichem Einkommen oder Verm�gen wird also nicht wurscht
> sein wer den Alex bezahlt.
Sorry, aber darum ging es doch garnicht. Dieser Teilstrang bezog sich
allein darauf, da� die Fahrg�ste des Alex die alten Bm Wagen durchaus
als gem�tlich betrachten und diese sehr gut aufnehmen und diese Wagen
auch auf l�ngeren Strecken wie MUC-LI, die der gemeine Fahrgast als
Fernverkehr versteht (hat nix mit DB-Fernverkehr als Firma zu tun,
sondern mit der Entfernung!), sehr gut annehmen.
Dann kommt Greulich mit dem Thema wer den Alex bezahlt daher. Das hat
nix mit dem urspr�nglichen Thema zu tun wie Fahrg�ste den Alex
bewerten.
> Mein Kommentar: W�hrend ich das Locomore-Angebot f�r durchaus
> zukunftstr�chtig, aber dennoch risikoreich halte (die DB h�chstselbst
> ging mit ihrem MET auf HH-K bekanntlich finanziell baden), halte ich die
> SNCF/Keolis-Geschichte f�r ein laues L�ftlein und nur auf Teilstrecken
Ein Sprecher von SNCF sagte ja auch, da� es dabei v.a. darum gehe,
sich alle M�glichkeiten zu sichern, f�r den Fall, da� die DB die
Verkehre �ber die LGV Rhin-Rhone alleine und in Konkurrenz zur SNCF
anstatt in Kooperation mit derselben fahren m�chte. Das erste
Teilst�ck der LGV Rhin-Rhone soll ja bekanntlich 2011 inbetrieb gehen.
Da sind Verkehre Frankfurt - Stra�bourg (oder Freiburg) - Mulhouse -
Lyon ja angesagt, genau die Strecken, f�r welche Keolis
vorsichtshalber mal Trassen bestellt hat. Und, wie gesagt, Keolis und
nicht SNCF.
MfG,
L.W.
-------------------------------------------------------
Du hast letztens geschrieben:
> Die Locomore-Geschichte scheint jetzt ziemlich klar zu sein. Ab
> Sommer 3 x tgl. mit aufgearbeiteten Ex-�BB-Triebz�gen von Hamburg
> nach K�ln.
Was f�r Triebz�ge denn? Etwa die 4010? Die Dinger w�ren zwar cool,
aber sehr nostalgisch.
Das sind die einzigen �sterreichischen fernverkehrstauglichen
Triebz�ge.
die sollen/werden im RAW Delitzsch aufgearbeitet werden.
Falk
die aufgeh�bschten Wagen des ALEX gab es aber nur weil der Betreiber
dank der langfristigen Bestellung die Gewissheit hatte die Strecken
l�ngere Zeit zu betreiben. Eigenfinazierter Fernverkehr stellt ein viel
zu gro�es Risiko dar um daf�r aufgearbeites oder gar neues Wagenmaterial
einzusetzen. Ich vermute auch Locomore wird dies lernen m�ssen.
> Dann kommt Greulich mit dem Thema wer den Alex bezahlt daher. Das hat
> nix mit dem urspr�nglichen Thema zu tun wie Fahrg�ste den Alex
> bewerten.
sie bewerten ihn Positiv weil renovierte Fahrzeuge eingesetzt werden die
wiederum aber nur renoviert werden konnten weil ...
So falsch war also der greuliche Einwurf gar nicht.
Falk
Ich glaube nicht, dass man bei �sterreich an Bimz denkt.
mfg
MS
> Natᅵrlich ᅵbernimmt der Staat das finanzielle Risiko auch im FV und
> zwar dort, wo dessen wirkliche Kosten anfallen: im Netz. Wer hat denn
> z.B. den Abzweig Wiesbaden bezahlt? Wer baut gerade im Thᅵringer-Wald
> und wer baute Fulda-Wᅵrzburg fᅵr eine Bedienung mit Nebenbahnfrequenz?
> Und aus welchen (Trassen-)Gebᅵhren quersubventioniert DB-Netz die
> Erhaltung bestehender Schnellstrecken?
Zumindest klᅵrt sich das mit dem Topf fᅵr das Netz bald und die
Verbindung des monitᅵren Flusses vom Netz zur Holding oder von
Zuschᅵssen erst zur Holding hᅵrt auf. Da ist ja immer einiges hᅵngen
geblieben.
> Richtig wᅵre, daᅵ derjenige, der die Kosten ᅵbernimmt, auch bestimmt,
> was lᅵuft. Dann gᅵbe es die 'privater Fernzug'-Debatte gar nicht.
Wer ᅵbernimmt denn die Kosten abgesehen vom Netz? Doch wohl der Kunde,
oder Quersubventionierung aus dem ᅵPNV, wenn unrentables nicht eh
schon dem ᅵPNV mit dem Wegfall der IR den RE zugeschlagen wurde.
--
Alles fᅵr die Quote!
Bye und Gruᅵ, Andreas.
mailto:andreas.w...@gmx.net
http://misctalker.de
Du hast letztens geschrieben:
> die aufgeh�bschten Wagen des ALEX gab es aber nur weil der Betreiber
> dank der langfristigen Bestellung die Gewissheit hatte die Strecken
> l�ngere Zeit zu betreiben.
Also der gleiche Umstand, wie beim bestellten Nahverkehr. Warum werden
beim Nahverkehr neues gekauft und beim Fernverkehr auf altes Material
zur�ck gegriffen? Kann es sein, Arriva nicht soviel Knete daf�r
bekommt und schauen mu� wie sie mit dem vorhandenen Geld zurecht
kommen im Vergleich zum bestellten Nahverkenr? Also die gleichen
Voraussetzungen wie f�r einen rein privaten Anbieter, nur das die
Knete nicht vom Land kommt sondern selbst erwirtschaftet werden mu�.
> Eigenfinazierter Fernverkehr stellt ein
> viel zu gro�es Risiko dar um daf�r aufgearbeites oder gar neues
> Wagenmaterial einzusetzen. Ich vermute auch Locomore wird dies
> lernen m�ssen.
Unternehmertum ist immer mit Risiko verbunden. Man hat ein Konzept das
man umsetzt und der Markt bestimmt dann ob das Konzept taugt oder
nicht. Das kann die jeder Unternehmer sagen (Du bist nicht
selbst�ndig?).
die haben z.Z. jedenfalls welche im Betrieb wegen Fahrzeugmangel. Keine
Ahnung ob gemietet oder gekauft. Wenn man wieder mal was anzugeben hat
bei �BBs w�rde man wohl schon an Bimz denken.
falk
letzter Versuch: wenn Arivva wei� das sie 10 jahre Alex fahren, haben
sie die Gewissheit die Renovierungskosten �ber 10 Jahre finazieren zu
k�nnen, abschreiben zu k�nnen etc.
w�rden sie eigenfinazierten FV betrieben k�nnte Morgen damit Schlu� sein
also nix mit 10 Jahre Zeit.
Falk
Gemietet. Man h�rt jedoch, dass bereits erste UIC-Z zum Verkauf
stehen sollen.
mfg
MS
Andersrum: gäbe es nicht die Arbeitsteilung 'ich baue die sündteure
Strecke, du darfst dabei mitentscheiden und anschließend nach Belieben
gegen symbolische Kostenbeiträge Spielzeuge draufsetzen oder auch
nicht' hätten wir eine ganz andere Bahn(ausbau)politik.
Gruß
Knut
> Strecken mit der Verkehrsdichte von Fulda-W�rzburg
wie ist die denn, diese Verkehrsdichte?
> einer Kostendeckung des Netzes aus Fahrkartenverkauf kommen, braucht
> man eine Verkehrsdichte wie beim Shinkansen, auf der LGV Sud-Est oder
> in Holland (ich meine dort die Altstrecken, denn von aufwendigen NBS
> hat man sich ja aus gutem Grund nach dem ersten Schlag ins Wasser
> schon wieder verabschiedet).
Ist ja auch klar, da f�r G�terz�ge keine Fahrkarten verkauft werden,
ist die Neubaustrecke Betouweroute ein totaler Fehlschlag. Bisher Null
Cent Fahrkarteneinnamen f�r die Strecke!
O.K. Mit UIC-Z Wagen (meinst du damit sowas:
http://www.railfaneurope.net/pix/at/car/IC-EC/pix.html ?)
s�he das doch etwas anders aus. K�nnte man im Gegensatz zum
SNCF-Abteilwagen oder den Altmterial der NS ex DB durchaus ernst nehmen.
Oliver Schnell
> "Doch Keolis, dessen Z�ge derzeit vor allem in Nordrhein-Westfalen
> unterwegs sind, hat jetzt auch Antr�ge f�r die Strecken
> Hamburg-Frankfurt-Stra�burg und Stra�burg-Frankfurt-Berlin-Hamburg
> gestellt.
Hm. "Antr�ge gestellt" hei�t ja wohl Trassen bestellt. Wei� jemand
hier auf die Schnelle, wie da die Stornobedingungen sind?
> Auch f�r die SNCF sollen gebrauchte Waggons etwa aus
> �sterreich, den Niederlanden oder der Schweiz fahren. Ihr Standard
> entspricht dem IC-Niveau."
Die einzigen gebrauchten Wagen, die in der Schweiz vielleicht zu haben
sind, d�rften EW2 sein. Das als "IC-Niveau" zu bezeichnen, darauf kann
nur ein SNCF-Ableger kommen.
Gru� - Reinhard.
> Och, wir hatten da doch diesen tollen eigenwirtschaftlichen Fernverkehr
> von K�ln �ber Siegen - Kassel nach Halle oder so. Mit genau solchen
> tollen Fahrzeugen.
>
> Aber irgendwie kann ich mich nicht dran entsinnen, dass diese Z�ge
> brechend voll gewesen w�ren
Ja eben. Fernverkehr ist eine *ganz* andere Nummer.
> Dann kommt Greulich mit dem Thema wer den Alex bezahlt daher. Das hat
> nix mit dem urspr�nglichen Thema zu tun wie Fahrg�ste den Alex
> bewerten.
Wenn Du wissen willst, was das urspr�ngliche Thema ist, dann lies den
Betreff Deiner eigenen Nachricht.
- R.
Richtig. In der Schweiz g�bs wohl demn�chst auch deren Eurofima Am
zu erstehen.
http://www.railfaneurope.net/pix/ch/SBB_CFF_FFS/car/EC/Am/pix.html
Bei der NS w�rden mir allerdings auch nur die ex DB Bimz und Bmz
in den Sinn kommen, wobei diese tw. erst wieder angepasst werden
m�ssten (Heizspannung).
mfg
MS
> Oliver Schnell schrieb am Sun, 01 Nov 2009 14:43:32 +0100:
>
>> "Doch Keolis, dessen Z�ge derzeit vor allem in Nordrhein-Westfalen
>> unterwegs sind, hat jetzt auch Antr�ge f�r die Strecken
>> Hamburg-Frankfurt-Stra�burg und Stra�burg-Frankfurt-Berlin-Hamburg
>> gestellt.
>
> Hm. "Antr�ge gestellt" hei�t ja wohl Trassen bestellt. Wei� jemand
> hier auf die Schnelle, wie da die Stornobedingungen sind?
Stornokosten haben minimal die H�he des Entgelts f�r die
Angebotserstellung, dazu kommen je nach Zeit bis zum gebuchten Termin
bis zu 40 % eines Trassenpreises. Nicht abgenommene Bedarfstrassen
kosten 15 % des Trassenpreises. Aktionsangebote k�nnen nicht storniert
werden.
Bei Rahmenvertragsk�rzungen wird mit das reduzierte Volumen mit 15 %
der durchschnittlichen Trassenpreish�he in Anschlag gebracht.
mawa
> Stornokosten haben minimal...
Danke f�r diese Zusammenstellung!
> 'Abgesehen vom Netz' ist eine leichte Untertreibung. Legt man
> Unterhaltung +Baukosten auf die 20 (30,40?) Jahre Lebenszeit bis zur
> Generalsanierung einer Neubaustrecke um, dann decken auf Strecken mit
> der Verkehrsdichte von Fulda-Wᅵrzburg die Gesamteinnahmen noch
> nichtmal die Kosten der Strecke. Auch K-F dᅵrfte nur unwesentlich
> drᅵber liegen. Will man zumindest in die Grᅵᅵenordnung (70,80,90%)
> einer Kostendeckung des Netzes aus Fahrkartenverkauf kommen, braucht
> man eine Verkehrsdichte wie beim Shinkansen, auf der LGV Sud-Est oder
> in Holland (ich meine dort die Altstrecken, denn von aufwendigen NBS
> hat man sich ja aus gutem Grund nach dem ersten Schlag ins Wasser
> schon wieder verabschiedet).
Na ja, deshalb gehᅵrt das ja auch in die Darseinsfᅵrsorge und damit
nicht verscherbelt, oder sonst wie filetiert.
Wenn die ganze Befᅵrderungsstrecke von Tᅵr zu Tᅵr nicht stimmt
vom Zeitaufwand, dann wird das mit so hohen Taktdichten nix.
Mal abgesehen, dass man durch manche Bahnhᅵfe gar nicht mehr
Verkehr durch bekommt.
> Andersrum: gᅵbe es nicht die Arbeitsteilung 'ich baue die sᅵndteure
> Strecke, du darfst dabei mitentscheiden und anschlieᅵend nach Belieben
> gegen symbolische Kostenbeitrᅵge Spielzeuge draufsetzen oder auch
> nicht' hᅵtten wir eine ganz andere Bahn(ausbau)politik.
Kostendeckend wird's nicht werden, aber fast fᅵr lau sollte
das Netz auch nicht zu nutzen sein und gegen transparente,
gleichberechtigte Vergabe hᅵtte ich auch nichts.
> letzter Versuch: wenn Arivva weiᅵ das sie 10 jahre Alex fahren, haben
> sie die Gewissheit die Renovierungskosten ᅵber 10 Jahre finazieren zu
> kᅵnnen, abschreiben zu kᅵnnen etc.
>
> wᅵrden sie eigenfinazierten FV betrieben kᅵnnte Morgen damit Schluᅵ sein
> also nix mit 10 Jahre Zeit.
Leider verhᅵlt es sich manchmal nicht so. War neulich ein Bericht ᅵber
Busunternehmer der sich gar mit Zuschᅵssen Fahrzeuge gekauft hatte und
dann wurde neu ausgeschrieben. Die Busse sind kaum 2 Jahre alt, sind
gebraucht nicht vernᅵnftig zu verᅵuᅵern, da der Wertverlust zu hoch ist
und in Ausschreibungen neue Fahrzeuge gefordert werden.
Die Zuschᅵsse werden zurᅵckgefordert.
Manchmal bleibt nur die Wahl, ob man frᅵher oder spᅵter dicht macht.
Frᅵher wᅵre fᅵr den Busunternehmer besser gewesen.
Sind das die mit einer von ÖBB und DB abweichenden Lackierung aber
stellenweise einem kleinen "DB Bahn" auf den Türen?
Habe mich letzens in Linz gewundert was da in der Abstellung stand.
Die DB Cargo/Railion/Schenker Rail Militärbegleitwagen waren es
definitiv nicht.
Gruß Ralf
--
Wollen sie einen Bedienplatz von Siem***, oder gleich was gescheites?
Sind die abgᅵngig? Ich dachte, die wᅵrde gerade renoviert und verblieben
bei der SBB.
Gruss,
Martin
ja, aber das DB Bahn auf den T�ren habe ich nicht gesehen.
Falk
Es gibt sie so und so, kommt auf das DB Werk an. Neue Wagen aus Wittenberge
kommen ohne DB Bahn, mit breiter Waschkante, AB mit gelben 1. Klasse Streifen
und D-�BB; bereits verliehene Wagen werden in N�rnberg bei Revisionen mit
schmaler Waschkante, AB ohne gelbe Strefen umlackiert und mit DB Bahn und D-DB
beschriftet.
mfg
MS
Schreib doch nicht immer so einen Blᅵdsinn. Schgau dir auf fernbahn.de
an, wie wenig Bimz in diesen Zᅵgen ᅵberhaupt noch eingestellt sind.
>
> - das Trauerspiel mit den ICE2 auf der Linie Kᅵln-Hannoer-Berlin
> (Ersatzzug, Kuppeln klappt erst nach mehreren Versuchen, Wupperflᅵgel
> fᅵllt ganz aus, Sie kᅵnnen in Hamm oder in Dortmund oder in Dᅵsseldorf
> umsteigen...). Dabei ist die Fahrzeit Dᅵsseldorf-Hannover ohnehin
> schon lᅵnger als vor 20 Jahren im IC
>
> - die internationalen Strecken nach Brᅵssel und Amsterdam, wo
> anschluᅵruinierende Verspᅵtungen mittlerweile die Regel sind
Och, die DB hat die Zᅵge nach AMS/BRU gegenᅵber vor ein paar Jahren um
'ne halbe Stunde versetzt. Damit sollte der Anschluss in/aus Richtung
MA - Basel/M eigentlich immer klappen. Frᅵher, als der Anschluss
knapp war, und man so 30 Minuten einsparte, klappte er allerdings auch
meistens.
--
Oliver Schnell
Du hast allenfalls insofern recht, als man noch mehr von den Ex-IR-
Wagen in ICE-Ersatzzügen findet
>
> > - die internationalen Strecken nach Brüssel und Amsterdam, wo
> > anschlußruinierende Verspätungen mittlerweile die Regel sind
>
> Och, die DB hat die Züge nach AMS/BRU gegenüber vor ein paar Jahren um
> 'ne halbe Stunde versetzt. Damit sollte der Anschluss in/aus Richtung
> MA - Basel/M eigentlich immer klappen.
>
Letzte Woche durfte ich 70 min. auf die Ankunft eines solchen
Hochgeschwindigkeitsprodukts warten (zugleich kam eines aus Brüssel
nur 15 min. später). Die Fahrgäste dieses Zuges haben ganz bestimmt
keinen 30min.-Anschluß gekriegt. Da wäre einer der (fast stündlichen!)
Eilzüge der siebziger Jahre die bessere Option gewesen, ganz zu
schweigen von den direkten D-Zügen nach Basel und München.
Gruß
Knut
Schon klar. Mit Fakten hast du ein Problem. Aber sag' doch mal an, in
welchen IC zwischen HH und K heute wieviele Bimz eingereiht sind, die
dort lt. fernbahn.de nicht drin sein sollten.
> Ein Skandal ist schon, daᅵ
> solche Wagen ᅵberhaupt auf einer Linie dieser Lᅵnge eingesetzt werden,
> obwohl das IC-Netz seit K-F massiv geschrumpft wurde und davor
> vollklimatisierte Zᅵge verfᅵgbar waren.
Es sind auch diverse IR-Linien in IC-Linien umgewandelt worden und in
denen sind ebenfalls vielfach Bpmz bzw. Bvnz eingesetzt. Exemplarisch KA
- HH - HST
> >
> > Och, die DB hat die Zᅵge nach AMS/BRU gegenᅵber vor ein paar Jahren um
> > 'ne halbe Stunde versetzt. Damit sollte der Anschluss in/aus Richtung
> > MA - Basel/M eigentlich immer klappen.
> >
> Letzte Woche durfte ich 70 min. auf die Ankunft eines solchen
> Hochgeschwindigkeitsprodukts warten (zugleich kam eines aus Brᅵssel
> nur 15 min. spᅵter).
Wieso das denn? Du erzᅵhlst hier doch tagein tagaus, dass du sowieso
immer nur fliegen wᅵrdest, weil das ja soviel billiger als Bahnfahren
sei.
--
Oliver Schnell
> Michael Sie� schrieb:
> > http://www.railfaneurope.net/pix/ch/SBB_CFF_FFS/car/EC/Am/pix.html
>
> Sind die abg�ngig? Ich dachte, die w�rde gerade renoviert und verblieben
> bei der SBB.
Bpm und Apm werden renoviert. Am will man schon lange loswerden, kann
man aber derzeit nicht entbehren.
Gruss, Michael
Gruß
Knut
Du hast letztens geschrieben:
> Bpm und Apm werden renoviert. Am will man schon lange loswerden,
> kann man aber derzeit nicht entbehren.
Was ist mit den �lteren RIC-Wagen mit Drehfaltt�ren? Sind die
inzwischen alle verschrottet?
Von den Am scheinen die Schweizer jedenfalls nicht so begeistert zu
sein. Die Dinger scheinen sehr fehleranf�llig zu sein. Sowas will
eigentlich eine Privatbahn nicht.