ich werde gegen Ende des Jahres eine Geldsumme im mittleren
vierstelligen Bereich übrig haben und würde diese gerne anlegen. Es wird
ja generell empfohlen, bei Anlagen Bereiche zu wählen, für die man sich
interessiert, über die man tagesaktuell Bescheid weiß und mit denen man
sich ein bisschen auskennt.
Also: Sagen wir mal, es werden am Ende 5000 Euro. Wie würdet ihr die
eisenbahnaffin anlegen?
Paribus hat ja neulich den ersten geschlossenen Lokomotivenfonds
aufgelegt, das fände ich ganz reizvoll, aber die Mindesteinlage sind
10000, kommt also nicht in Frage. Es gibt mit "Stephenson Capital" auch
einen Eisenbahn-Investmentfonds, der aber anscheinend nicht für
Normalsterbliche gedacht war.
Was würdet ihr also empfehlen?
Danke und liebe Grüße,
mawa
P.S.: Und dass mir keiner sagt "DB-Aktien kaufen"! :D
--
http://www.prellblog.de
> P.S.: Und dass mir keiner sagt "DB-Aktien kaufen"! :D
Oooch, wieso denn nicht? Mir wär's lieber, Du würdest die kaufen, als
irgendwelche Chinesen oder Russen! ;-)
SCNR
Pfüagott, Fredy
--
"Ein richtiger Lokomotivführer will Lokomotivführer sein und sonst gar
nichts." Lukas der Lokomotivführer
> Hallo,
Danke und liebe Grᅵᅵe,
> mawa
Hallo
Xtra Konto bei der DiBa
Gruᅵ Hans
>
>Xtra Konto bei der DiBa
>
>Gruß Hans
Steht DiBa für *Di*e *Ba*hn?
SCNR
Andreas
--
Andreas Pavlik
Wien (Vienna), Austria
ich wuerde ein sparbuch nehmen, oder eine festverzinzte anleihe.
5000 sind fuer eine aktieanlage (keine streuung möglich) fast zuwenig.
meiner meinung.
werner
>>
>> Also: Sagen wir mal, es werden am Ende 5000 Euro. Wie würdet ihr die eisenbahnaffin anlegen?
>
> ich wuerde ein sparbuch nehmen, oder eine festverzinzte anleihe.
> 5000 sind fuer eine aktieanlage (keine streuung möglich) fast zuwenig.
> meiner meinung.
>
... und nebenbei wollen Bank und Börse einen nicht unerheblichen Anteil
deines Geldes einbehalten. Von den Turbulenzen an den Börsen mal ganz
abgesehen. Da ist wegwerfen manchmal billiger :-(
Vielleicht ist dir die Spardabank noch bahnaffin genug ;-)
--
Gruß,
André Joost
naja. aktien sind jetzt sehr günstig. die dividenden oft auf sparbuch niveau und darueber.
die spesen sind leider noch immer viel zu hoch.
werner
Entweder du suchst dir eine Bahn-AG deines Vertrauens (z.B. Bobardier
o.ä.) oder du "legst" dein Geld an indem du es einem Eisenbahnverein
zukommen lässt, der damit was anstellt, z.B. eine Strecke weiterbaut
oder Lok/Wagen restauriert. Das wäre was für deinen Stolz *g*
> Vielleicht ist dir die Spardabank noch bahnaffin genug ;-)
Die haben eine Tagesgeldanlage, die nicht uninteressant ist.
- R.
--
70086 (52°22,726'N - 009°48,775'E)
~=@=~ www.debx.de ~=@=~
die Homepage der deb*-Newsgruppen.
> Also: Sagen wir mal, es werden am Ende 5000 Euro. Wie würdet ihr die
> eisenbahnaffin anlegen?
Wie _ich_ die anlegen würde, möchte ich hier nicht erörtern, aber
daß Sie nicht fest entschlossen sind, das Geld für Aktien der DB ML AG
zu versenken, das steht Ihnen doch nicht zu. Gerade SIE müssen doch
mit guten Beispiel vorangehen, und DB-Aktien kaufen, wie soll denn
sonst das neoliberale Gesäusel noch glaubhaft sein?
Verwundert,
L.W.
das ist aber gerade das liberale, wenn man kaufen kann was man will,
und nicht immer einer dasteht, und sagt was zutun ist.
werner
Ihr versteht mich evtl. falsch: Ich habe andere Anlageformen (Tagesgeld,
festverzinslich, Garantiefonds) schon abgedeckt, mir geht es darum,
jetzt ein bisschen zu streuen.
mawa
--
http://www.prellblog.de
aso. du meinst also mehr riskieren ;-)
da ist dann DB AG doch das richtige. da weiß keiner wie sich das entwickelt.
wobei aktienkurs nicht unbedingt etwas mit gewinn zu tun hat.
das staatsunternehmen bzw. mit beteiligung nicht in konkurs gehen,
gilt ja heutzutage auch nicht mehr als gesichert.
generell, sind aktien jetzt re. guenstig. es weiß aber noch niemand, wie
weit unser (EU) finanzsystem stabil ist, falls auch hier die anleger (sparer)
panik bekommen, oder besser zu dieser getrieben werden.
es wird auch gesprochen, das die konjunktur einbricht (gebrochen ist),
wenn man die zahlen teilweise sieht schauts wieder nicht so schlecht aus.
man darf nicht mehr nur nach westen schielen.
man hat irgendwie das gefuehl, ob da jemand an dem boot "absichtlich" schaukelt.
werner
> Ihr versteht mich evtl. falsch: Ich habe andere Anlageformen (Tagesgeld,
> festverzinslich, Garantiefonds) schon abgedeckt, mir geht es darum,
> jetzt ein bisschen zu streuen.
Bei diesem Betrag ist es, wenn es um Aktien geht, nicht sinnvoll, zu
streuen, einfach weil zu viel bei der Bank hängenbleibt.
Warum siehst Du Dich nicht bei den neuentstandenen Güterbahnen um? Wenn
Du bestimmten Bahnen ein solides Wachstum zutraust, könntest Du den
betreffenden Verein schlicht direkt anschreiben und fragen, wie man
sinnvollerweise investiert. Die dortigen Nummernschieber werden am
ehesten wissen, wie Du das machst, ohne daß die Hälfte unterwegs
hängenbleibt.
Hans-Joachim
--
Great Northern
http://www.railpictures.net/images/d1/3/4/2/4342.1210244100.jpg
Da hast du allerdings Recht.
> Warum siehst Du Dich nicht bei den neuentstandenen Güterbahnen um? Wenn
> Du bestimmten Bahnen ein solides Wachstum zutraust, könntest Du den
> betreffenden Verein schlicht direkt anschreiben und fragen, wie man
> sinnvollerweise investiert. Die dortigen Nummernschieber werden am
> ehesten wissen, wie Du das machst, ohne daß die Hälfte unterwegs
> hängenbleibt.
Klingt sinnvoll.
mawa
--
http://www.prellblog.de
> Warum siehst Du Dich nicht bei den neuentstandenen Güterbahnen um? Wenn
> Du bestimmten Bahnen ein solides Wachstum zutraust, könntest Du den
> betreffenden Verein schlicht direkt anschreiben und fragen, wie man
> sinnvollerweise investiert. Die dortigen Nummernschieber werden am
> ehesten wissen, wie Du das machst, ohne daß die Hälfte unterwegs
> hängenbleibt.
und die wissen u.U. auch bereits jetzt schon, welcher von den
Marktführern (DB, SNCF, Veolia, RCA, First Group) sie mal übernehmen
wird, so daß dabei doch ein satter Spekulationsgewinn herausspringen kann.
Da muß man sich aber beeilen, denn gerade diejenigen, denen man "ein
solides Wachstum zutraut" sind die ersten Übernahmekandidaten. Die
besten sind schon weg...
MfG,
L.W.
> Da muß man sich aber beeilen, denn gerade diejenigen, denen man "ein
> solides Wachstum zutraut" sind die ersten Übernahmekandidaten. Die
> besten sind schon weg...
Wenn es dumm kommt, sind allerdings Insolvenzen vom einen auf den
anderen Tag nicht ausgeschlossen. Gibt's momentan eigentlich einen
Anbieter wie die vor Jahren pleite gegangene KEG, der mit alten Loks
und Kampfpreisen den Markt aufmischen will? Die WAB scheint mit
ihrer Holzrollerflotte immerhin Geld zu verdienen...
--
Viele Grüße, Thomas
> Wenn es dumm kommt, sind allerdings Insolvenzen vom einen auf den
> anderen Tag nicht ausgeschlossen. Gibt's momentan eigentlich einen
> Anbieter wie die vor Jahren pleite gegangene KEG, der mit alten Loks
> und Kampfpreisen den Markt aufmischen will? Die WAB scheint mit
> ihrer Holzrollerflotte immerhin Geld zu verdienen...
Die meisten dieser Unternehmen sind bisher nicht pleite gegangen,
sondern haben das Schicksal der PEG erlitten, zu einem Vielfachen des
ursprünglichen Wertes übernommen zu werden.
Risikofrei ist derlei natürlich ganz und gar nicht.
Hans-Joachim
--
Four trains on this picture, and memories of more ...
http://www.railpictures.net/images/d1/8/0/9/6809.1219467701.jpg
nach seiner Empfehlung, Aktien von "neuentstandenen Güterbahnen" zu kaufen:
> Die meisten dieser Unternehmen sind bisher nicht pleite gegangen,
> sondern haben das Schicksal der PEG erlitten, zu einem Vielfachen des
> ursprünglichen Wertes übernommen zu werden.
es ist eben kein Platz für mehr als ein halbes Dutzend
Eisenbahnverkehrsunternehmen in Europa.
Von welchen dieser "neuentstandenen Güterbahnen" werden denn überhaupt
Aktien an der Börse gehandelt?
Das einzige Unternehmen, das mir da einfällt, ist die DB ML AG, die in
einem Monat an die Börse kommen soll. Und natürlich einige der
britischen Unternehmen, wie die First Group, Arriva, Stagecoach,
National Express (DB's nächster Übernahmekandidat?). Alle anderen sind
doch fest in Händen von Gründern oder institutionellen Anlegern.
MfG,
L.W.
Lall. Weswegen wir auch allein in Deutschland mehrere Hundert davon
haben. Du solltest dir dieses Kombinatsdenken abgewöhnen.
mawa
--
http://www.prellblog.de
> > es ist eben kein Platz für mehr als ein halbes Dutzend
> > Eisenbahnverkehrsunternehmen in Europa.
>
> Lall. Weswegen wir auch allein in Deutschland mehrere Hundert davon
> haben.
Wenn Sie mit Hr. Mehdorn gleichziehn wollen und jeden
Dampfzugnostalgieverein und jede Tochtergesellschaft und
Heidekrautbahn als eigenständiges EVU zählen wollen, dann sicherlich.
Wenn Sie sich mal beschränken, die einen regelmäßigen Verkehr
betreiben und die nach Eigentümern bzw. Hauptanteilseignern
zusammenfassen, sind es schon wesentlich weniger.
Vor allem aber geht der Konzentrationsprozeß in hoher
Geschwindigkeit weiter. Rail4Chem ist von Veolia übernommen, ITL
Dresden zu 75% von der SNCF und die DB ML AG (vermittels der Railion
Italia) 49% von Nordcargo, MAV Cargo von RCA/GySEV (d.h. ÖBB), usw
usf.
Auf Großbritannien hat die Liberalisierung des Busverkehrs dazu
geführt, daß nur noch 5 Unternehmen zwei Drittel des gesamten
Busverkehrs bestreiten. Der Konzentrationsprozeß von
Eisenbahnverkehrsunternehmen, v.a. im Bereich des Güterverkehrs, wird
auf europäischer Ebene sich eher noch beschleunigen.
> Du solltest dir dieses Kombinatsdenken abgewöhnen.
Das hätten Sie mal der Bundesregierung sagen sollen, die zwar die
VEBs zerschlagen hat, weil klein doch gut und groß schlecht sein
sollte, aber gleichzeitig per Ministererlaubnis die Übernahme von AEG
durch die Daimler-Benz AG genehmigt hat.
Konzentration und Zentralisation der Kapitale ist ein Naturgesetz
der kapitalistischen Entwicklung. Siehe auch die Monopolisierung des
Strommarktes in Deutschland durch nur vier Unternehmen, was durch die
freie Wahl des Rechnungsstellers beschleunigt wurde.
Aber zurück zu meiner Informationsfrage im Anschluß an die
Empfehlung vom Hobby-Aktionär Zierke: von welchen
Eisenbahnverkehrsunternehmen in Deutschland werden eigentlich Aktien
an der Börse gehandelt? Ich kenne keine, aber ich würde die gerne
kennen, falls es solche gibt.
Die Aktien der DB ML AG wird man ziemlich sicher in einem Monat
kaufen können. Falls Sie Ihren Kinderglauben an die kapitalistische
Herrschaft so ernst nehmen, wie Sie immer schreiben, können Sie doch
eigentlich überhaupt nicht umhin, Aktien dieser Firma zu kaufen. Es
ist schließlich die größte in ganz Europa.
MfG,
L.W.
> Ich glaube das heißt PLONK oder?
Tja, wie man derzeit an der Wall Street sieht.
MFG,
L.W.