Rolf Niepraschk <
Rolf.Ni...@gmx.de> wrote:
> Am 06.11.2012 00:46, schrieb Geza Giedke:
> ...
> >
> > Die TEXINPUTS Variable ist
> >
> > $TEXINPUTS is "~/TeX/TeXinput/:~/texmf/"
Unwahrscheinlich. So enthaelt die Umgebungsvariable lediglich die
beiden Verzeichnisse, Unterverzeichnisse werden nicht durchsucht,
auch die Standardverzeichnisse sind ausgeschlossen.
> Die Belegung von TEXINPUTS ist nicht sinnvoll und erkl�rt das Verhalten.
> Die Variable enth�lt _nicht_ das aktuelle Verzeichnis. Du solltest
> dar�ber nachdenken, ob TEXINPUTS zu setzen �berhaupt notwendig ist. Wenn
> nicht, dann
>
> unset TEXINPUTS
>
> und neuer Test. Wenn doch, dann besser so
>
> TEXINPUTS=.:~/TeX/TeXinput:~/texmf
>
> Unter TeXLive wird ~/texmf ohnehin verwendet (TEXMFHOME).
Nicht ganz. So werden weder Unterverzeichnisse noch die Standardorte
durchsucht. TEXINPUTS fuer LaTeX ist etwa definiert als
TEXINPUTS.latex = .;$TEXMF/tex/{latex,generic,}//
Man sieht:
* es enthaelt das aktuelle Verzeichnis,
* nur TeX-Dateien in den Formaten "latex" und "generic"
werden durchsucht,
* durch "//" werden auch die Unterverzeichnisse angesehen.
TEXINPUTS=.:~/TeX/TeXinput//:
Der abschliessende Doppelpunkt sorgt dafuer, dass auch die
vorige Bedeutung von TEXINPUTS (etwa, das, was in der texmf.cnf
konfiguriert ist,) mit eingebunden wird. "~/texmf/tex/..." braucht man
daher nicht mehr. Das aktuelle Verzeichnis hingegen soll ja am
Anfang stehen und wird daher nochmal angegeben.
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Heiko Oberdiek