Ich würde auch gerne die gesamte Diplomarbeit kompilieren
können und dabei eben fortlaufende Seitenzahlen und Inhaltsverzeichnis
haben.
Die gewöhnliche Lösung einer .tex-Datei, die per include die
Dateien einbindet, gefällt mir nicht.
Mag sein, dass man mit includeonly festlegen kann, welche
von denen man gerade kompilieren will,
aber ich will nicht jedes mal daran basteln müssen.
Die eingebundenen tex-files dürfen ja kein \begin{document} mehr haben...
Ich will einfach immer die .tex-files meiner einzelnen
Kapitel kompilierfähig haben, um mal hier mal da per wysiwyg rumschauen
und basteln zu können.
Gibts irgendeine Lösung?
Also so im Bereich einer Latex-Umgebung, die per Skript die
Dateien geeignet umbastelt?
Danke, Christian
Also ehrlich gesagt ist mir nicht klar, was an \includeonly
umständlicher ist als an Deiner Lösung, außer, dass Du das einmal
umstellen musst. Bei Deiner derzeitigen Lösung hätte ich eher die
Befürchtung, dass es da beim Gesamtdokument unangenehme
Wechselwirkungen geben kann, wenn Du verschiedene Dinge in
verschiedenen Kapiteln unterschiedlich löst. Ansonsten gibt's aber
auch Pakete, die mehrere vollständige Dokumente zusammenbasteln. Ich
erinnere mich nicht mehr so genau, aber ich meine eins davon hieß
proceedings oder so. Damit als Stichwort im catalogue suchen, sollte
weiterhelfen.
Cheers
Ina
--
Ina Reichel irei...@lbl.gov
"In the quiet of the night let our candle always burn
let us never lose the lessons we have learned." B.M. 1976
> Hallo,
> ich schreibe an meiner Diplomarbeit und verwende für jedes
> Kapitel zur Zeit eine eigene tex-file.
>
> Ich würde auch gerne die gesamte Diplomarbeit kompilieren
> können und dabei eben fortlaufende Seitenzahlen und Inhaltsverzeichnis
> haben.
>
> Gibts irgendeine Lösung?
> Also so im Bereich einer Latex-Umgebung, die per Skript die
> Dateien geeignet umbastelt?
Du kannst für jedes Kapitel eine eigene TeX-Datei basteln:
\input{myheader}
% evtl. Titelseite etc.
\begin{document}
% evtl. Titelseite, Inhaltsverzeichnis etc.
\input{mycontentX}
\end{document}
Und dann noch eine für alle Dateien zusammen:
\input{myheader}
% Titelseite etc.
\begin{document}
% Titelseite, Inhaltsverzeichnis etc.
\input{mycontent1}
\input{mycontent2}
% ...
\end{document}
Du editierst dann immer nur deine mycontentX-Dateien. Wenn du nur ein
Kapitel haben willst, kompilierst du die erste Rahmen-TeX-Datei für das
Kapitel, wenn du das ganze haben willst, dann eben die Gesamt-Datei.
Ciao
Helge
Sieh Dir mal die Dokumentenklasse "combine" an
==> http://www.dante.de/CTAN/macros/latex/contrib/combine/
an. Allerdings ist Deine Herangehensweise schon ziemlich ungewöhnlich
und ich würde es besser per \include machen.
...Rolf
> Hallo,
> ich schreibe an meiner Diplomarbeit und verwende für jedes
> Kapitel zur Zeit eine eigene tex-file.
> (Die sind allerdings sehr ähnliuch aufgebauten, mit den gleichen
> verwendeten packages, umgebungen etc und einer fetten
> Datei, die ich mit input einbinde, und die per \newcommand
> meine ganzen Abkürzungen etc liefert.)
>
> Ich würde auch gerne die gesamte Diplomarbeit kompilieren
> können und dabei eben fortlaufende Seitenzahlen und Inhaltsverzeichnis
> haben.
>
> Die gewöhnliche Lösung einer .tex-Datei, die per include die
> Dateien einbindet, gefällt mir nicht.
> Mag sein, dass man mit includeonly festlegen kann, welche
> von denen man gerade kompilieren will,
> aber ich will nicht jedes mal daran basteln müssen.
> Die eingebundenen tex-files dürfen ja kein \begin{document} mehr haben...
> Ich will einfach immer die .tex-files meiner einzelnen
> Kapitel kompilierfähig haben, um mal hier mal da per wysiwyg rumschauen
> und basteln zu können.
>
> Gibts irgendeine Lösung?
AUCTeX und C-c C-b verwenden.
> Also so im Bereich einer Latex-Umgebung, die per Skript die
> Dateien geeignet umbastelt?
Jedes Kapitel:
\ifx\section\undefined
\includeonly{\jobname}
\def\jobname{maindocument}
\input{preamble}
\def\myendinput{\end{document}}
\else
\let\myendinput\endinput
\fi
[...]
\myendinput
--
David Kastrup
> ich schreibe an meiner Diplomarbeit und verwende für jedes
> Kapitel zur Zeit eine eigene tex-file.
> (Die sind allerdings sehr ähnliuch aufgebauten, mit den gleichen
> verwendeten packages, umgebungen etc und einer fetten
> Datei, die ich mit input einbinde, und die per \newcommand
> meine ganzen Abkürzungen etc liefert.)
Die folgenden Makros gehen davon aus, daß *alle* Vereinbarungen
in einer dokument-spezifischen Klasse stehen. In einem Sub-Dokument
werden *keine* Packages geladen oder Makros definiert. Außerdem nutzen
sie eine Option fixmes, die ein boolen \if@fixmes setzt, das
während des Schreibens an ist.
----------------------------------------------------------------------
%
% Some help to work with multiple files
%
% PrepareSubDocument tag: Allow sub-documents to have a full preamble.
% After \begin{document}, open a group, use this tag, and close the group
% before \end{document}. Do likewise in subdocuments -- but there's
% \subDocument for that, see below.
\newcommand\PrepareSubDocument{%
\let\documentclass\@gobble
\let\usepackage\@gobble
\let\document\empty
\let\enddocument\endinput
\let\frontmatter\relax
\let\tableofcontents\relax
\let\FileIdentification\relax
}
% fileidentification tag: only used during work. Don't output anything
% if option fixmes is not set.
% FileIdentification tag: for partial TeXing, ignored when the book is
% TeXed completely.
\if@fixmes
% With the switch to Subversion, RCS information tags may be
% commented out, until rcs.sty supports SVN-style information.
\def\RCSRevision{\emph{unknown}}%
\let\RCSDate\RCSRevision
\newcommand\fileidentification{%
\bigskip
\noindent
\textbf{\chaptertitle: Revision \RCSRevision, as of \RCSDate.}%
}
\else
\newcommand\fileidentification{}
\fi
\newcommand\FileIdentification{%
\fileidentification
\let\fileidentification\relax
}
% subDocument tag: Start a subdocument, including output of RCS information.
% Argument is sub-document title.
% Use that like \PrepareSubDocument above.
% In fact, the intent is to use \fileidentification directly behind as
% well, to output RCS information in any case during work; either as
% part of the subdocument start or as part of the chapter include. (RCS
% information output is turned off by using class option nofixmes.)
\newcommand\subDocument[1]{%
\def\chaptertitle{#1}%
\renewcommand\contentsname{\chaptertitle{} --- Contents}
\tableofcontents
\FileIdentification
\PrepareSubDocument
}
----------------------------------------------------------------------
Das Hauptdokument sieht folgendermaßen aus:
----------------------------------------------------------------------
\documentclass{hpc-book}
% DO NOT EVER load additional LaTeX packages here, besides askinclude.
% They belong into hpc-book.cls, then they are available in all document parts.
\usepackage{askinclude}
\listfiles
\begin{document}
\begingroup
\frontmatter
\include{title}
\include{preface}
\tableofcontents
\PrepareSubDocument
\mainmatter
%\input{index-see} % `see' and `see also' index references
\include{ch01-what-is-it}
\include{ch02-history}
% ... etc ...
\endgroup % this is needed to restore \enddocument
\end{document}
----------------------------------------------------------------------
Ein Sub-Dokument sieht folgendermaßen aus:
----------------------------------------------------------------------
\documentclass{hpc-book}
\begin{document}
\begingroup
\RCS $Revision: 458 $
\RCS $Date: 2007-01-30 19:52:30 +0100 (Tue, 30 Jan 2007) $
\subDocument{What is High Performance Computing?}
\fileidentification
\chapter{What is High Performance Computing?}
\label{chap:what-is-it}
% ... Kapiteltext
\endgroup
\end{document}
----------------------------------------------------------------------
HTH,
Joachim
--
=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-=-
Joachim Schrod Email: jsc...@acm.org
Roedermark, Germany
> Danke, Christian
Nochmals danke für die verschiedenen Ansätze,
gibt ja doch einige Möglichkeiten!
Christian
> Die gewöhnliche Lösung einer .tex-Datei, die per include die
> Dateien einbindet, gefällt mir nicht.
Dafür habe ich mich jetzt allerdings doch entschieden..
> Mag sein, dass man mit includeonly festlegen kann, welche
> von denen man gerade kompilieren will,
> aber ich will nicht jedes mal daran basteln müssen.
Mit Kommentarklammern geht's aber doch recht flott,
und der darüber hinausgehende Luxus steht in keinem
Verhältnis zum Aufwand der anderen Lösungen.
Aber trotzdem vielen Dank, sehr beruhigend zu wissen,
dass es Alternativen gibt!
Christian
Dafür gibt es übrigens potentiell askinclude.sty. Das funktioniert
aber nur bei interaktiver Nutzung; innerhalb von Shells wie
TeXnicCenter oder AUC-TeX sieht man per Default die Fragen von TeX
ja nicht.