Nach lange Suche im Web habe ich mich entschlossen, hier nach einer
Lösung für mein Problem zu fragen: Warum gibt es in der Standard-Sans-
Serif-Schrift keine geschweiften Klammern? Das Dokument lässt sich nur
mit einer Font warning und einer Font substitution übersetzen.
Vielen Dank für Hinweise!
\documentclass{article}
\begin{document}
No {\sffamily \{braces\}} in sans-serif mode?
\end{document}
> Hallo zusammen,
>
> Nach lange Suche im Web habe ich mich entschlossen, hier nach einer
> L�sung f�r mein Problem zu fragen: Warum gibt es in der Standard-Sans-
> Serif-Schrift keine geschweiften Klammern? Das Dokument l�sst sich nur
> mit einer Font warning und einer Font substitution �bersetzen.
>
> Vielen Dank f�r Hinweise!
>
> \documentclass{article}
> \begin{document}
> No {\sffamily \{braces\}} in sans-serif mode?
> \end{document}
Nun, in OT1-encoding ist halt nicht viel Platz, da muss LaTeX
diverse Symbole von woanders herholen.
\documentclass{article}
\usepackage[T1]{fontenc}
\begin{document}
No {\sffamily \{braces\}} in sans-serif mode?
\end{document}
--
Ulrike Fischer
Vielen Dank für den Hinweis! Die Warnung verschwindet. Allerdings
erhalte ich jetzt (mit pdflatex) Bitmap-Fonts, die nicht skaliert
werden können (und im Viewer nicht sehr hübsch aussehen). Gibt es
dagegen auch noch eine Abhilfe? Zurzeit werden die Fonts aus fonts/pk/
ljfour/jknappen/ec/dpi600 verwendet. (Unter MikTeX 2.8, Windows)
>
> --
> Ulrike Fischer
Bin selbst fündig geworden: Der Autor von KOMA-Skript empfiehlt die
Verwendung von Latin Modern:
http://www.komascript.de/node/699
also einfach
\usepackage{lmodern}
/nach/ fontenc einbinden. Leider geht es dann weiter mit dem Problem,
dass "textasteriskcentered" nicht dargestellt werden kann, und wieder
eine Font-Substitution stattfindet...
Ich weiss auch nicht, wieso Ulrike sowas macht. Geht sie vielleicht
davon aus, dass moderne Latex-Distributionen mit installiert cmsuper
daher kommen? (ist AFAIK nicht der Fall)
Grüße,
Sven
>> werden k�nnen (und im Viewer nicht sehr h�bsch aussehen). Gibt es
>> dagegen auch noch eine Abhilfe? Zurzeit werden die Fonts aus fonts/pk/
>> ljfour/jknappen/ec/dpi600 verwendet. (Unter MikTeX 2.8, Windows)
>
> Ich weiss auch nicht, wieso Ulrike sowas macht.
Nun, T1 ist die L�sung des Problems. Daher habe ich das
vorgeschlagen. Das dies zu Bitmap-Schriften f�hren kann, ist mir
bekannt, aber ich sehe keinen Sinn darin, von vornherein f�r jedes
m�gliche Folgeproblem L�sungen anzugeben.
> Geht sie vielleicht davon aus, dass moderne Latex-Distributionen
> mit installiert cmsuper daher kommen? (ist AFAIK nicht der Fall)
Nun, TeXLive empfiehlt:
"The default is scheme-full, to install everything, and this is
highly recommended unless your disk space is severely limited."
Und bei miktex scheinen die meisten auch die Vollversion zu
installieren.
--
Ulrike Fischer
>>
>> Vielen Dank f�r den Hinweis! Die Warnung verschwindet. Allerdings
>> erhalte ich jetzt (mit pdflatex) Bitmap-Fonts, die nicht skaliert
>> werden k�nnen (und im Viewer nicht sehr h�bsch aussehen). Gibt es
>> dagegen auch noch eine Abhilfe? Zurzeit werden die Fonts aus fonts/pk/
>> ljfour/jknappen/ec/dpi600 verwendet. (Unter MikTeX 2.8, Windows)
>>
>
> Bin selbst f�ndig geworden: Der Autor von KOMA-Skript empfiehlt die
> Verwendung von Latin Modern:
Du kannst auch cm-super installieren (gro�es Paket, dauert!)
> /nach/ fontenc einbinden. Leider geht es dann weiter mit dem Problem,
> dass "textasteriskcentered" nicht dargestellt werden kann, und wieder
> eine Font-Substitution stattfindet...
Nun, erstmal sind Substitutionen nichts grunds�tzlich B�ses. Und es
stimmt nicht, dass \textasteriskcentered nicht dargestellt werden
kann. Es wird halt nur ein Ersatzzeichen benutzt. In diesem Fall
erh�ltst du dein gew�nschtes Zeichen mit textcomp:
\documentclass{article}
\usepackage[T1]{fontenc}
\usepackage{textcomp}
\begin{document}
No {\sffamily\textasteriskcentered} in sans-serif mode?
\end{document}
--
Ulrike Fischer
> Dennis schrieb:
> > On Nov 18, 1:06 pm, Ulrike Fischer <ne...@nililand.de> wrote:
> >> Nun, in OT1-encoding ist halt nicht viel Platz, da muss LaTeX
> >> diverse Symbole von woanders herholen.
> >>
> >> \documentclass{article}
> >> \usepackage[T1]{fontenc}
> >> \begin{document}
> >> No {\sffamily \{braces\}} in sans-serif mode?
> >> \end{document}
> >
> > Vielen Dank f�r den Hinweis! Die Warnung verschwindet. Allerdings
> > erhalte ich jetzt (mit pdflatex) Bitmap-Fonts, die nicht skaliert
> > werden k�nnen (und im Viewer nicht sehr h�bsch aussehen). Gibt es
> > dagegen auch noch eine Abhilfe? Zurzeit werden die Fonts aus fonts/pk/
> > ljfour/jknappen/ec/dpi600 verwendet. (Unter MikTeX 2.8, Windows)
>
> Ich weiss auch nicht, wieso Ulrike sowas macht. Geht sie vielleicht
> davon aus, dass moderne Latex-Distributionen mit installiert cmsuper
> daher kommen? (ist AFAIK nicht der Fall)
Wenn du historische Antworten haben m�chstest, kannst du ja in
News-Archiven etc. nachsuchen.
Viele Gr��e
Heiko <ober...@uni-freiburg.de>
> Ich weiss auch nicht, wieso Ulrike sowas macht. Geht sie vielleicht
> davon aus, dass moderne Latex-Distributionen mit installiert cmsuper
> daher kommen? (ist AFAIK nicht der Fall)
Wenn man deinen Einwand weiterspinnt, dann hei�t das, wir sollen nur
noch Tipps geben, die mit einer Minimalinstallation richtig laufen?
Ich bin bez�glich MiKTeX 2.8 minimal nicht auf dem Laufenden, aber ich
glaube, da d�rften wir nicht einmal KOMA-Script empfehlen.
--
Uwe
Ich will mich nicht streiten. Meine Meinung ist aber, dass so etwas die
Leute, denen du zu helfen versuchst, in die Irre führt.
>> Geht sie vielleicht davon aus, dass moderne Latex-Distributionen
>> mit installiert cmsuper daher kommen? (ist AFAIK nicht der Fall)
>
> Nun, TeXLive empfiehlt:
> "The default is scheme-full, to install everything, and this is
> highly recommended unless your disk space is severely limited."
>
> Und bei miktex scheinen die meisten auch die Vollversion zu
> installieren.
Ein bedeutsamer Faktor ist hier auch, wie die einzelnen
Linux-Distributionen damit umgehen. Da kann ich im Moment nur für die
sprechen, die ich grade nutze. Und da ist cm-super nicht dabei, sondern
muss nachinstalliert werden. Und bei MikTeX haben meine Kollegen eher
die Basic Version installiert. Vielleicht auch der Überlegung heraus,
das der Rest ja on-demand nachinstalliert wird (außer eben cmsuper).
Das sind so meine Erfahrungen.
Viele Grüße,
Sven
Ganz so, ist es nicht richtig. Das besondere an cm-super ist, das man
nicht merkt wenn es fehlt. Es werden einfach die Pixelfonts berechnet.
(Und es gibt wirklich Leute, denen fällt der Unterschied zwischen PDFs
mit Bitmap und Outline fonts nicht auf - bzw. sie empfinden die
Bitmap-fonts als völlig "normal" aussehend)
Bei allen anderen Paketen, wie z.B. KOMA-Script, wird man sofort merken,
das etwas fehlt - und MikTeX wird es sogar automatisch nachinstallieren.
Ich wüsste auch nicht, wieso man solche Pakete nicht empfehlen sollte.
Viele Grüße,
Sven
>>> Ich weiss auch nicht, wieso Ulrike sowas macht.
>>
>> Nun, T1 ist die L�sung des Problems. Daher habe ich das
>> vorgeschlagen. Das dies zu Bitmap-Schriften f�hren kann, ist mir
>> bekannt, aber ich sehe keinen Sinn darin, von vornherein f�r jedes
>> m�gliche Folgeproblem L�sungen anzugeben.
>
> Ich will mich nicht streiten. Meine Meinung ist aber, dass so etwas die
> Leute, denen du zu helfen versuchst, in die Irre f�hrt.
Tja, wie schrecklich von mir. Aber warum hast du den verirrten Denis
nicht wieder auf den richtigen Weg gef�hrt -- durch Erg�nzung meiner
Antwort?
--
Ulrike Fischer
Musste ich nicht. Er hatte es schon gefunden.
TeX-Installationen von Linux-Distributionen sind üblicherweise
unvollständig und/oder fehlerhaft. Man tut gut daran, Derartiges zu
meiden und die TeX-Installation "TeX Live" zu verwenden und
selbstverständlich sollte man diese vollständig installieren.
...Rolf