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Notebook-Alter

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Dieter Intas

unread,
Nov 20, 2011, 7:31:38 AM11/20/11
to
Hallo,

mein Notebook hat schon fast 8 Jahre ohne die geringsten Murren seine
Arbeit getan - jetzt bin natürlich schon gespannt, wie lange das Ding
denn noch macht!

Ist ein Toshiba Satellite A30-101 mit 512 MB Speicher und 40 GB
Festplatte, Pentium 4, und 2,4 MHz.

Abgesehen von den Daten, wie lange halten im Durchschnitt Notebooks,
von kleineren Reparaturen mal abgesehen?

Gruß, Dieter


Bastian Lutz

unread,
Nov 20, 2011, 7:50:38 AM11/20/11
to
Hallo Dieter!
Kommt drauf an wie gut sie konstruiert sind und wie oft sie
transportiert und "gequaelt" wurden.
Neben dem Akku als typ. Verschleissteil sind oft noch ausgetrocknete
Elkos (=wirtschaftlicher Totalschaden) und das Backlight (kann man IIRC
oft austauschen, kostet aber halt auch was) ein Problem.
Ok, manchmal gehen auch die Laufwerke hin oder an wichtigen groesseren
Chips brechen Loetstellen auf (wie z. B. bei meinem Acer).

Bei Lapstore.de und AFB24.com werden Leasing-Ruecklaeufer etc.
aufgearbeitet und wiederverkauft, aber i.d.R. die besseren
Business-Geraete. Die haben i.d.R. >=3-4 Jahre auf dem Buckel, wenn sie
wieder verkauft werden. Keine Ahnung, wie lange sie dann noch beim
Kaeufer halten.

Viele Notebooks duerften nur deswegen entsorgt werden, weil sie
irgendwie zu langsam oder zu neuerer Software inkompatibel sind.

Bastian Lutz

--
Wenn jemand irgendwas von Anonymitaet faselt, wenn er oder jemand
anderes (meist Newbies) darauf hingewiesen wurde, dass er einen Realname
verwenden sollte, hat er den Hinweis nicht richtig gelesen.

Rick Szabo

unread,
Nov 20, 2011, 8:14:04 AM11/20/11
to
* Dieter Intas:

> Abgesehen von den Daten, wie lange halten im Durchschnitt Notebooks, von
> kleineren Reparaturen mal abgesehen?

Ich glaube nicht, dass es "Durchschnittswerte" gibt. Ich habe hier noch
ein Thinkpad 600E von 1998, das immer noch einwandfrei seinen Dienst
verrichtet, wenn man mal davon absieht, dass man damit aufgrund der
geringen Leistung heute nicht mehr wirklich arbeiten will. Der Akku ist
natürlich platt, aber das ist ja kein Defekt.

Bye
Rick

Johann Mayerwieser

unread,
Nov 20, 2011, 8:17:00 AM11/20/11
to
Bastian Lutz schrieb:

> Bei Lapstore.de und AFB24.com werden Leasing-Ruecklaeufer etc.
> aufgearbeitet und wiederverkauft, aber i.d.R. die besseren
> Business-Geraete. Die haben i.d.R. >=3-4 Jahre auf dem Buckel, wenn sie
> wieder verkauft werden. Keine Ahnung, wie lange sie dann noch beim
> Kaeufer halten.

Die von mir für mich oder Bekannte gekauften Lapstore-Geräte (IBM und IBM-
Lenovo) halten alle schon sehr lange, mein X30 habe ich nach 4 Jahren
entsorgt, weil der Akku ex war (war nicht mehr der Originale) und ein
Bekannter Notebooks nach Afghanistan in eine Mädchenschule gebracht hat.
Gelaufen ist es immer noch problemlos.

Hannes

--
Für persönliche Nachricht Reply-Adresse verwenden und "usenet" im Betreff
einfügen.

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Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Nov 20, 2011, 11:43:28 AM11/20/11
to
Bastian Lutz <news...@arcor.de> wrote:

>Neben dem Akku als typ. Verschleissteil sind oft noch ausgetrocknete
>Elkos (=wirtschaftlicher Totalschaden)

Notebooks (zumindest die, mit denen ich so zu tun habe) haben kaum mal
Alu-Elkos, sondern i.d.R. Tantal- und Keramikkondensatoren verbaut.


-ras

--

Ralph A. Schmid

http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/

Dieter Intas

unread,
Nov 20, 2011, 12:29:00 PM11/20/11
to
Am 20 Nov 2011 13:14:04 GMT
schrieb Rick Szabo <rick...@web.de>:
Durchschnittswerte ergeben sich durch Ermittlung. Wenn also nur 10 User
entsprechende Angaben machen, dann kann/könnte man einen
Durchschnittswert erhalten, wenn auch nur über dem Daumen gepeilt!

Thinkpads ist wohl eine Bauart vom Feinsten, jedenfalls sehr lange
haltbar, aber um so älter, um so weniger gebrauchsfähig. Eine gute
Schreibmaschine ist sie allemal - zum Surfen wohl weniger geeignet!


Marcel Müller

unread,
Nov 21, 2011, 3:05:00 AM11/21/11
to
Hallo,

On 20.11.2011 14:14, Rick Szabo wrote:
> * Dieter Intas:
>
>> Abgesehen von den Daten, wie lange halten im Durchschnitt Notebooks, von
>> kleineren Reparaturen mal abgesehen?
>
> Ich glaube nicht, dass es "Durchschnittswerte" gibt.

Durchschnittswerte gibt es immer, aber aussagekräftig sind sie
tatsächlich nur innerhalb eines einzigen Modells. Und selbst da hängt es
massiv vom Nutzungsszenario ab. Täglich intensiv genutzte und
transportierte Geräte erreichen in meinem Umfeld etwa nur die Hälfte der
Lebensdauer. Das gilt auch in der Business-Class.


Marcel

Peter Eggebrecht

unread,
Nov 21, 2011, 3:05:00 AM11/21/11
to

Dieter Intas (dieter.intas) schrieb:

[...]
>Thinkpads ist wohl eine Bauart vom Feinsten, jedenfalls sehr lange
>haltbar, aber um so älter, um so weniger gebrauchsfähig. Eine gute
>Schreibmaschine ist sie allemal - zum Surfen wohl weniger geeignet!

... das Surfen selbst war bei mir nicht das Problem, mehr die
Datenversorgung über UMTS bzw. W-LAN. Kamm dann noch eine weitere Anwendung
hinzu, dann war die CPU zu 100% ausgelastet und auch die alten Akkus kamen
nicht mehr lange mit.

Es ging irgendwie alles, nur war flüssiges Arbeiten kaum noch möglich.....
was letztlich der Grund war sich davon zu trennen.

Gruss Peter


Message has been deleted

Peter Eggebrecht

unread,
Nov 22, 2011, 4:32:00 AM11/22/11
to

Martin Gerdes (martin.gerdes) schrieb:

[...]
>ein neues Gerät gekauft. Ein Bastler könnte prinzipiell mit beiden
>Geräten noch etwas anfangen -- wer aber will solche alten Schätzchen?

... es hindert nicht so sehr das Wollen, sondern die Preisvorstellung des
verkäufers. Meine ex. Hochpreismodelle fanden in der Bucht jeweils einen
Käufer, wobei mir der Erlös das Wasser in die Augen trieb. Heute werkelt
Business der vorletzen Serie, dann fallen beim späteren Verkauf die Tränen
kleiner aus.

Gruss Peter


Uwe Premer

unread,
Nov 26, 2011, 5:13:14 PM11/26/11
to
Am 20.11.2011 13:50 schrieb Bastian Lutz:
> Viele Notebooks duerften nur deswegen entsorgt werden, weil sie
> irgendwie zu langsam oder zu neuerer Software inkompatibel sind.

Denke ich auch.
Allerdings ist das echt ein Jammer bzw. wirklich schade, da es auch
genau dafür geeignete aktuelle Betriebssystem gibt (ich denke da an
entsprechende Linux-Distris).
Aber der Mainstream will halt Windows.

Uwe

Lars P. Wolschner

unread,
Nov 26, 2011, 5:25:37 PM11/26/11
to
Uwe Premer <m...@uwe-premer.de>:

> Am 20.11.2011 13:50 schrieb Bastian Lutz:

>> Viele Notebooks duerften nur deswegen entsorgt werden, weil sie
>> irgendwie zu langsam oder zu neuerer Software inkompatibel
>> sind.
>
> Denke ich auch.

Es gibt noch einen weiteren Grund: Für einige häufige Anwendungsfälle
gibt es besser geeignete Spezialgeräte, die obendrein auch noch
deutlich weniger Energie benötigen. Ich fand meine alte Netzwerk-
festplatte immer langsam, doch zeigte es sich dann, daß mein altes
Centrino-Notebook unter Windows XP Professional SP3 trotz GBit-
Ethernetschnittstelle als Fileserver noch viel langsamer arbeitet.

> Allerdings ist das echt ein Jammer bzw. wirklich schade, da es
> auch genau dafür geeignete aktuelle Betriebssystem gibt (ich
> denke da an entsprechende Linux-Distris).
> Aber der Mainstream will halt Windows.

Naja, auch eine aktuelle Linux-Distribution wird wohl ihre Ressourcen
benötigen. Die Tests zeigen mir immer wieder, daß Windows sowohl
weniger Energie benötigt als auch einfacher zu installieren ist. Die
Treiberunterstützung ist generell besser. Toshiba beispielsweise
berücksichtigt Linux nicht einmal bei seinen Notebooks, obwohl es
sich in der Praxis dann darauf gar nicht mal am schlecht anstellt.

--
Mit freundlichen Grüßen
Lars P. Wolschner

Peter Eggebrecht

unread,
Nov 26, 2011, 6:22:00 PM11/26/11
to

Uwe Premer (m) schrieb:

[...]
>Aber der Mainstream will halt Windows.

... der will was er in den Regalen findet, was über das er sich mit
Bekannten austauschen kann und das wo er leicht an verständliche Software
kommt.

Was das Betriebssystem ist ihm zudem egal, ist eh nur ein Name ohne tieferen
Inhalt dessen Funktionen im überwiegend unbekannt sind. Es kann damit
surfen, mailen.... und sein Provider liefert ihm dafür die passende
Software, wo er nur noch einige Haken setzen und seine Kennung eingeben
muss. Weitere Software lässt ihn Brennen, Bilder beabeiten und was es sonst
noch so gibt.

Seinetwegen könnte das BS Piesepampel heißen, hauptsache auf diesem laufen
seine Programme und es unterstützt seine Hardware, bzw. findet er dafür die
Software der benötigt.

.....und da fangen die Probleme bereits an. Piesepampel unterstützen viele
Hardwarehersteller nicht, d.h. der Drucker erkennt Piesepampel nicht. ;)

... und da Piesepampel blöd klingt, nennt man es halt win 7 und auch die
Hardwarehersteller sind plötzlich mit Eifer dabei die dafür passenden
Treiber zu erstellen :-)

Gruss Peter


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Johann Mayerwieser

unread,
Nov 27, 2011, 10:31:19 AM11/27/11
to
Frank Kemper schrieb:

> Peter Eggebrecht wrote:
>
> (komische Dinge)
>
> Ich erinnere mich an die Markteinführung des Asus EeePC mit einer
> maßgeschmeiderten Linux-Oberfläche. Die war gar nicht übel und hat dazu
> beigetragen, dass der erste EeePC einen Hammerpreis hatte (um die 200
> Euro IIRC). Das haben die Leute aber auf die Dauer nicht gewollt, und es
> hat sich sehr schnell WinXP als Standardbestückung durchgesetzt. Eine
> Weile noch hatten alle möglichen Netbook-Hersteller parallel zur
> Windows-Version immer noch eine Linux-Wersion mit niedrigerem Preis im
> Sortiment, aber das habe ich schon länger nicht mehr gesehen.

Weil die Linux-Version war gegenüber der Windows abgespeckt war (OEM-
Vertrag von M$ diktiert).

>
> In einem Punkt hast du sicherlich recht: Wenn ein Computer nicht
> komplett selbsterklärend in der Lage ist, mit den wichtigsten
> Peripheriegeräten umzugehen, dann wird es schwierig mit der
> Massentauglichkeit. Andererseits kaufen sich auch zwei Millionen Leute
> im Jahr ein iPad, ohne zum Beispiel damit drucken zu können;-)
>

Ist natürlich auch ein Problem der Verbreitung, hätte Linux einen 2-
stelligen Marktanteil, würden die Hersteller..... Da schließt sich die
Katze zu einem Kreis.
Message has been deleted

Peter Eggebrecht

unread,
Nov 27, 2011, 5:18:00 PM11/27/11
to
Martin Gerdes (martin.gerdes) schrieb:

[...]
>yip...@peter-eggebrecht.de (Peter Eggebrecht) schrieb:

>>[...]
>>>ein neues Gerät gekauft. Ein Bastler könnte prinzipiell mit beiden
>>>Geräten noch etwas anfangen -- wer aber will solche alten Schätzchen?

>>... es hindert nicht so sehr das Wollen, sondern die Preisvorstellung
>>des Verkäufers. Meine ex. Hochpreismodelle fanden in der Bucht jeweils
>>einen Käufer, wobei mir der Erlös das Wasser in die Augen trieb. Heute
>>werkelt Business der vorletzen Serie, dann fallen beim späteren Verkauf
>>die Tränen kleiner aus.

>Dunkel ist Deiner Rede Sinn.

... mir jetzt auch, habe vergessen was ich dabei dachte ;)

Gruss Peter


Message has been deleted

Siegfried Schmidt

unread,
Nov 28, 2011, 3:59:26 AM11/28/11
to
Frank Kemper schrieb:

> MS kann aber keinesfalls Hardware-Herstellern irgendwelche
> Vorschriften machen, welche Ausstattung sie in Net- oder Notebooks
> verbauen, auf denen keine Microsoft-Software läuft.

Ganz gleich ob das im konkreten Fall zutrifft sind informelle Absprachen
etwas so normales, dass es höchst ungewöhnlich wäre, wenn sie in
Verhandlungen mit einem marktbeherrschenden Softwarelieferanten keine Rolle
spielen würden.


Siegfried

Johann Mayerwieser

unread,
Nov 28, 2011, 5:08:28 AM11/28/11
to
Frank Kemper schrieb:

> Johann Mayerwieser wrote:
>
>> Weil die Linux-Version war gegenüber der Windows abgespeckt war (OEM-
>> Vertrag von M$ diktiert).
>
> Das magst du sicherlich genauer ausführen. Microsoft kann sicherlich mit
> irgendwelchen OEM-Verträgen die Spezifikationen von Computern bestimmen,
> auf denen Windows läuft (für die Netbooks wurde das eigentlich schon
> ausgelaufene XP reaktiviert, und dafür hat MS Hardware-Obergrenze
> definiert). MS kann aber keinesfalls Hardware-Herstellern irgendwelche
> Vorschriften machen, welche Ausstattung sie in Net- oder Notebooks
> verbauen, auf denen keine Microsoft-Software läuft. Also, zumindest
> nicht, wenn sie nicht wieder ein Antitrust-Verfahren an den Hals
> bekommen wollen.


Was scheißt sich Microsoft. Siehst ja, was da jetzt wollen mit dem
Sicherheitssystem im Bios (weiß jetzt nicht, wie das heißt, habs nur so
nebenbei überflogen und gleich wieder aufgehört, weil mir die Hutschnur
hochgegangen ist.) Damit wird ein Dual-Boot-System und möglicherweise
sogar ein Linux-System allein auf einem ehemals Windows-Rechner
ausgeschlossen.

die ersten Asus hatten mit Linux nur 512 MByte RAM und einen kleineren
Massenspeicher
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Siegfried Schmidt

unread,
Nov 28, 2011, 12:39:32 PM11/28/11
to
Frank Kemper schrieb:

> Die Zeiten, in denen Microsoft bei Mobilgeräten marktbeherrschend war,
> gehen langsam aber sicher ihrem Ende entgegen.

Äh, da es gerade um Netbooks ging: wo bitte geht da was zu ende?


Siegfried
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Johann Mayerwieser

unread,
Nov 28, 2011, 4:09:40 PM11/28/11
to
Martin Gerdes schrieb:

> Johann Mayerwieser <johann.ma...@gmail.com> schrieb:
>
>>Da schließt sich die Katze zu einem Kreis.
>
> Wie geht das?
>
> Meinst Du damit, der Zahn der Zeit hätte schon über manche Träne Gras
> wachsen lassen?

*lol*

Sie beißt sich in den Schwanz
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