mein Notebook hat schon fast 8 Jahre ohne die geringsten Murren seine
Arbeit getan - jetzt bin natürlich schon gespannt, wie lange das Ding
denn noch macht!
Ist ein Toshiba Satellite A30-101 mit 512 MB Speicher und 40 GB
Festplatte, Pentium 4, und 2,4 MHz.
Abgesehen von den Daten, wie lange halten im Durchschnitt Notebooks,
von kleineren Reparaturen mal abgesehen?
> mein Notebook hat schon fast 8 Jahre ohne die geringsten Murren seine
> Arbeit getan - jetzt bin natürlich schon gespannt, wie lange das Ding
> denn noch macht!
> Ist ein Toshiba Satellite A30-101 mit 512 MB Speicher und 40 GB
> Festplatte, Pentium 4, und 2,4 MHz.
> Abgesehen von den Daten, wie lange halten im Durchschnitt Notebooks,
> von kleineren Reparaturen mal abgesehen?
Kommt drauf an wie gut sie konstruiert sind und wie oft sie transportiert und "gequaelt" wurden.
Neben dem Akku als typ. Verschleissteil sind oft noch ausgetrocknete Elkos (=wirtschaftlicher Totalschaden) und das Backlight (kann man IIRC oft austauschen, kostet aber halt auch was) ein Problem.
Ok, manchmal gehen auch die Laufwerke hin oder an wichtigen groesseren Chips brechen Loetstellen auf (wie z. B. bei meinem Acer).
Bei Lapstore.de und AFB24.com werden Leasing-Ruecklaeufer etc. aufgearbeitet und wiederverkauft, aber i.d.R. die besseren Business-Geraete. Die haben i.d.R. >=3-4 Jahre auf dem Buckel, wenn sie wieder verkauft werden. Keine Ahnung, wie lange sie dann noch beim Kaeufer halten.
Viele Notebooks duerften nur deswegen entsorgt werden, weil sie irgendwie zu langsam oder zu neuerer Software inkompatibel sind.
Bastian Lutz
-- Wenn jemand irgendwas von Anonymitaet faselt, wenn er oder jemand anderes (meist Newbies) darauf hingewiesen wurde, dass er einen Realname verwenden sollte, hat er den Hinweis nicht richtig gelesen.
> Abgesehen von den Daten, wie lange halten im Durchschnitt Notebooks, von
> kleineren Reparaturen mal abgesehen?
Ich glaube nicht, dass es "Durchschnittswerte" gibt. Ich habe hier noch ein Thinkpad 600E von 1998, das immer noch einwandfrei seinen Dienst verrichtet, wenn man mal davon absieht, dass man damit aufgrund der geringen Leistung heute nicht mehr wirklich arbeiten will. Der Akku ist natürlich platt, aber das ist ja kein Defekt.
> Bei Lapstore.de und AFB24.com werden Leasing-Ruecklaeufer etc.
> aufgearbeitet und wiederverkauft, aber i.d.R. die besseren
> Business-Geraete. Die haben i.d.R. >=3-4 Jahre auf dem Buckel, wenn sie
> wieder verkauft werden. Keine Ahnung, wie lange sie dann noch beim
> Kaeufer halten.
Die von mir für mich oder Bekannte gekauften Lapstore-Geräte (IBM und IBM-
Lenovo) halten alle schon sehr lange, mein X30 habe ich nach 4 Jahren entsorgt, weil der Akku ex war (war nicht mehr der Originale) und ein Bekannter Notebooks nach Afghanistan in eine Mädchenschule gebracht hat. Gelaufen ist es immer noch problemlos.
Hannes
-- Für persönliche Nachricht Reply-Adresse verwenden und "usenet" im Betreff einfügen.
Am 20 Nov 2011 13:14:04 GMT
schrieb Rick Szabo <ricksz...@web.de>:
> * Dieter Intas:
> > Abgesehen von den Daten, wie lange halten im Durchschnitt
> > Notebooks, von kleineren Reparaturen mal abgesehen?
> Ich glaube nicht, dass es "Durchschnittswerte" gibt. Ich habe hier
> noch ein Thinkpad 600E von 1998, das immer noch einwandfrei seinen
> Dienst verrichtet, wenn man mal davon absieht, dass man damit
> aufgrund der geringen Leistung heute nicht mehr wirklich arbeiten
> will. Der Akku ist natürlich platt, aber das ist ja kein Defekt.
Durchschnittswerte ergeben sich durch Ermittlung. Wenn also nur 10 User
entsprechende Angaben machen, dann kann/könnte man einen
Durchschnittswert erhalten, wenn auch nur über dem Daumen gepeilt!
Thinkpads ist wohl eine Bauart vom Feinsten, jedenfalls sehr lange
haltbar, aber um so älter, um so weniger gebrauchsfähig. Eine gute
Schreibmaschine ist sie allemal - zum Surfen wohl weniger geeignet!
>> Abgesehen von den Daten, wie lange halten im Durchschnitt Notebooks, von
>> kleineren Reparaturen mal abgesehen?
> Ich glaube nicht, dass es "Durchschnittswerte" gibt.
Durchschnittswerte gibt es immer, aber aussagekräftig sind sie tatsächlich nur innerhalb eines einzigen Modells. Und selbst da hängt es massiv vom Nutzungsszenario ab. Täglich intensiv genutzte und transportierte Geräte erreichen in meinem Umfeld etwa nur die Hälfte der Lebensdauer. Das gilt auch in der Business-Class.
>Thinkpads ist wohl eine Bauart vom Feinsten, jedenfalls sehr lange
>haltbar, aber um so älter, um so weniger gebrauchsfähig. Eine gute
>Schreibmaschine ist sie allemal - zum Surfen wohl weniger geeignet!
... das Surfen selbst war bei mir nicht das Problem, mehr die
Datenversorgung über UMTS bzw. W-LAN. Kamm dann noch eine weitere Anwendung
hinzu, dann war die CPU zu 100% ausgelastet und auch die alten Akkus kamen
nicht mehr lange mit.
Es ging irgendwie alles, nur war flüssiges Arbeiten kaum noch möglich.....
was letztlich der Grund war sich davon zu trennen.
>ein neues Gerät gekauft. Ein Bastler könnte prinzipiell mit beiden
>Geräten noch etwas anfangen -- wer aber will solche alten Schätzchen?
... es hindert nicht so sehr das Wollen, sondern die Preisvorstellung des
verkäufers. Meine ex. Hochpreismodelle fanden in der Bucht jeweils einen
Käufer, wobei mir der Erlös das Wasser in die Augen trieb. Heute werkelt
Business der vorletzen Serie, dann fallen beim späteren Verkauf die Tränen
kleiner aus.
> Viele Notebooks duerften nur deswegen entsorgt werden, weil sie > irgendwie zu langsam oder zu neuerer Software inkompatibel sind.
Denke ich auch.
Allerdings ist das echt ein Jammer bzw. wirklich schade, da es auch
genau dafür geeignete aktuelle Betriebssystem gibt (ich denke da an
entsprechende Linux-Distris).
Aber der Mainstream will halt Windows.
> Am 20.11.2011 13:50 schrieb Bastian Lutz:
>> Viele Notebooks duerften nur deswegen entsorgt werden, weil sie
>> irgendwie zu langsam oder zu neuerer Software inkompatibel
>> sind.
> Denke ich auch.
Es gibt noch einen weiteren Grund: Für einige häufige Anwendungsfälle gibt es besser geeignete Spezialgeräte, die obendrein auch noch deutlich weniger Energie benötigen. Ich fand meine alte Netzwerk-
festplatte immer langsam, doch zeigte es sich dann, daß mein altes Centrino-Notebook unter Windows XP Professional SP3 trotz GBit-
Ethernetschnittstelle als Fileserver noch viel langsamer arbeitet.
> Allerdings ist das echt ein Jammer bzw. wirklich schade, da es
> auch genau dafür geeignete aktuelle Betriebssystem gibt (ich
> denke da an entsprechende Linux-Distris).
> Aber der Mainstream will halt Windows.
Naja, auch eine aktuelle Linux-Distribution wird wohl ihre Ressourcen benötigen. Die Tests zeigen mir immer wieder, daß Windows sowohl weniger Energie benötigt als auch einfacher zu installieren ist. Die Treiberunterstützung ist generell besser. Toshiba beispielsweise berücksichtigt Linux nicht einmal bei seinen Notebooks, obwohl es sich in der Praxis dann darauf gar nicht mal am schlecht anstellt.
... der will was er in den Regalen findet, was über das er sich mit
Bekannten austauschen kann und das wo er leicht an verständliche Software
kommt.
Was das Betriebssystem ist ihm zudem egal, ist eh nur ein Name ohne tieferen
Inhalt dessen Funktionen im überwiegend unbekannt sind. Es kann damit
surfen, mailen.... und sein Provider liefert ihm dafür die passende
Software, wo er nur noch einige Haken setzen und seine Kennung eingeben
muss. Weitere Software lässt ihn Brennen, Bilder beabeiten und was es sonst
noch so gibt.
Seinetwegen könnte das BS Piesepampel heißen, hauptsache auf diesem laufen
seine Programme und es unterstützt seine Hardware, bzw. findet er dafür die
Software der benötigt.
.....und da fangen die Probleme bereits an. Piesepampel unterstützen viele
Hardwarehersteller nicht, d.h. der Drucker erkennt Piesepampel nicht. ;)
... und da Piesepampel blöd klingt, nennt man es halt win 7 und auch die
Hardwarehersteller sind plötzlich mit Eifer dabei die dafür passenden
Treiber zu erstellen :-)
> Ich erinnere mich an die Markteinführung des Asus EeePC mit einer
> maßgeschmeiderten Linux-Oberfläche. Die war gar nicht übel und hat dazu
> beigetragen, dass der erste EeePC einen Hammerpreis hatte (um die 200
> Euro IIRC). Das haben die Leute aber auf die Dauer nicht gewollt, und es
> hat sich sehr schnell WinXP als Standardbestückung durchgesetzt. Eine
> Weile noch hatten alle möglichen Netbook-Hersteller parallel zur
> Windows-Version immer noch eine Linux-Wersion mit niedrigerem Preis im
> Sortiment, aber das habe ich schon länger nicht mehr gesehen.
Weil die Linux-Version war gegenüber der Windows abgespeckt war (OEM-
Vertrag von M$ diktiert).
> In einem Punkt hast du sicherlich recht: Wenn ein Computer nicht
> komplett selbsterklärend in der Lage ist, mit den wichtigsten
> Peripheriegeräten umzugehen, dann wird es schwierig mit der
> Massentauglichkeit. Andererseits kaufen sich auch zwei Millionen Leute
> im Jahr ein iPad, ohne zum Beispiel damit drucken zu können;-)
Ist natürlich auch ein Problem der Verbreitung, hätte Linux einen 2-
stelligen Marktanteil, würden die Hersteller..... Da schließt sich die Katze zu einem Kreis.
Hannes
-- Für persönliche Nachricht Reply-Adresse verwenden und "usenet" im Betreff einfügen.
>yip...@peter-eggebrecht.de (Peter Eggebrecht) schrieb:
>>[...]
>>>ein neues Gerät gekauft. Ein Bastler könnte prinzipiell mit beiden
>>>Geräten noch etwas anfangen -- wer aber will solche alten Schätzchen?
>>... es hindert nicht so sehr das Wollen, sondern die Preisvorstellung
>>des Verkäufers. Meine ex. Hochpreismodelle fanden in der Bucht jeweils
>>einen Käufer, wobei mir der Erlös das Wasser in die Augen trieb. Heute
>>werkelt Business der vorletzen Serie, dann fallen beim späteren Verkauf
>>die Tränen kleiner aus.
>Dunkel ist Deiner Rede Sinn.
... mir jetzt auch, habe vergessen was ich dabei dachte ;)
> MS kann aber keinesfalls Hardware-Herstellern irgendwelche > Vorschriften machen, welche Ausstattung sie in Net- oder Notebooks > verbauen, auf denen keine Microsoft-Software läuft.
Ganz gleich ob das im konkreten Fall zutrifft sind informelle Absprachen etwas so normales, dass es höchst ungewöhnlich wäre, wenn sie in Verhandlungen mit einem marktbeherrschenden Softwarelieferanten keine Rolle spielen würden.
>> Weil die Linux-Version war gegenüber der Windows abgespeckt war (OEM-
>> Vertrag von M$ diktiert).
> Das magst du sicherlich genauer ausführen. Microsoft kann sicherlich mit
> irgendwelchen OEM-Verträgen die Spezifikationen von Computern bestimmen,
> auf denen Windows läuft (für die Netbooks wurde das eigentlich schon
> ausgelaufene XP reaktiviert, und dafür hat MS Hardware-Obergrenze
> definiert). MS kann aber keinesfalls Hardware-Herstellern irgendwelche
> Vorschriften machen, welche Ausstattung sie in Net- oder Notebooks
> verbauen, auf denen keine Microsoft-Software läuft. Also, zumindest
> nicht, wenn sie nicht wieder ein Antitrust-Verfahren an den Hals
> bekommen wollen.
Was scheißt sich Microsoft. Siehst ja, was da jetzt wollen mit dem Sicherheitssystem im Bios (weiß jetzt nicht, wie das heißt, habs nur so nebenbei überflogen und gleich wieder aufgehört, weil mir die Hutschnur hochgegangen ist.) Damit wird ein Dual-Boot-System und möglicherweise sogar ein Linux-System allein auf einem ehemals Windows-Rechner ausgeschlossen.
die ersten Asus hatten mit Linux nur 512 MByte RAM und einen kleineren Massenspeicher
Hannes
-- Für persönliche Nachricht Reply-Adresse verwenden und "usenet" im Betreff einfügen.