> Den Begriff Shareware finde ich eh nicht
> sonderlich trennscharf - in Bezug auf Commercial Software. Kommerziell sind
> beide. Vielleicht kann das ja mal jemand erkl�ren...
Nicht "trennscharf"? Also ich kann beide recht gut unterscheiden, ohne
dass ich nun irgendwelche Quellen zitieren / suchen m�chte:
Bei Shareware habe ich eine (normalerweise) voll funktionsf�hige
Version, die ich �ber einen angemessenen Zeitraum testen kann. Gef�llt
sie mir nach dem Test nicht, nutze ich das Programm nicht weiter und gut
ist. M�chte ich es jedoch weiter benutzen, erwerbe ich eine Lizenz.
Unregistrierte Versionen kann ich weiter geben, also "sharen".
Bei "kommerzieller Software" besteht nicht die M�glichkeit des Testens
(oder nur von sogenannten "Light-Versionen" mit erheblichen funktionalen
Einschr�nkungen).
Dass Shareware meist im unteren Preissegment anzufinden ist, liegt m. E.
eher am hobbynahen Ursprung als an der Qualit�t oder dem
Vertriebskonzept an sich.
Wie gesagt: Mehr mein pers�nliches Empfinden als recherchierte
Definition. Ich pers�nlich halte von Shareware sehr viel, leider stellt
sie einen Anspruch an das Rechtsempfinden des Nutzers, das in diesem
Bereich im englischen Sprachraum deutlich st�rker ausgepr�gt scheint als
bei uns.
�brigens ist es meiner Erfahrung nach eher im Profi-Bereich kein
Problem, eine Evaluations-Lizenz und auch Unterst�tzung beim Testen zu
erhalten.
Matthias
P.S.: Ich leite mal in's Wohnzimmer um ...
--
There are 10 kinds of people in the world: those who understand binary,
and those who don't.
> Radulph Kader <radulp...@web.de> wrote:
>
>> Den Begriff Shareware finde ich eh nicht
>> sonderlich trennscharf - in Bezug auf Commercial Software. Kommerziell sind
>> beide. Vielleicht kann das ja mal jemand erklären...
>
> Nicht "trennscharf"? Also ich kann beide recht gut unterscheiden, ohne
> dass ich nun irgendwelche Quellen zitieren / suchen möchte:
>
> Bei Shareware habe ich eine (normalerweise) voll funktionsfähige
> Version, die ich über einen angemessenen Zeitraum testen kann. Gefällt
> sie mir nach dem Test nicht, nutze ich das Programm nicht weiter und gut
> ist. Möchte ich es jedoch weiter benutzen, erwerbe ich eine Lizenz.
> Unregistrierte Versionen kann ich weiter geben, also "sharen".
Es gibt aber praktisch keine Shareware mehr. Es gibt kommerzielle
Software mit einem zeitlich oder funktional begrenzten Demomodus, den
man nach Kauf einer Lizenz aufheben kann und es gibt Freeware mit einem
"Spenden"-Knopf. Manchmal wird relativ preiswerte kommerzielle Software
noch als Shareware bezeichnet, aber es ist trotzdem eine Demo-Version
einer kommerziellen Software.
Der ganze Begriff ist einfach überflüssig geworden und ist für mich ein
Ausdruck einer grundlegenden Unehrlichkeit, wenn ich auf ihn stoße.
Viellecht geht es da ja anderen anders. Entweder ich *muß* bezahlen,
wenn ich die Software benutzen will oder ich *muß* es nicht.
> Bei "kommerzieller Software" besteht nicht die Möglichkeit des Testens
> (oder nur von sogenannten "Light-Versionen" mit erheblichen funktionalen
> Einschränkungen).
Wie z.B. "funktioniert für 30 Tage, dann muß man eine Lizenz kaufen".
Ist das Shareware oder eine Demoversion von kommerzieller Software?
> Übrigens ist es meiner Erfahrung nach eher im Profi-Bereich kein
> Problem, eine Evaluations-Lizenz und auch Unterstützung beim Testen zu
> erhalten.
Das ist praktisch nirgendwo ein Problem, außer vielleicht bei extrem
vertikalen Programmen, wo es sowas einfach nicht gibt, weil die Software
sowieso individuell angepaßt und installiert und eingeführt werden muß
und nix davon ist kostenlos.
*Shareware* ist bestenfalls ein Marketingwort.
Jochem
--
"A designer knows he has arrived at perfection not when there is no
longer anything to add, but when there is no longer anything to take away."
- Antoine de Saint-Exupery
> Der ganze Begriff ist einfach �berfl�ssig geworden und ist f�r mich ein
> Ausdruck einer grundlegenden Unehrlichkeit, wenn ich auf ihn sto�e.
> Viellecht geht es da ja anderen anders. Entweder ich *mu�* bezahlen,
> wenn ich die Software benutzen will oder ich *mu�* es nicht.
Das Argument gegen die "30-Tage-Shareware", kann ich nachvollziehen,
allerdings von beiden Seiten: Richtig, eigentlich ist es keine Shareware
um urspr�nglichen Sinne, sondern eher eine Demo.
Andererseits kann ich den Autor verstehen, der angesichts der
Registrierungsmoral "seiner" Benutzer solche Massnahmen trifft. Meiner
Erfahrung nach versteht man z. B. in den USA das eigentliche
Shareware-Prinzip gut und ist bereit, bei Nutzung zu zahlen. In
Deutschland wird Shareware h�ufig mit "kostenlos" gleichgesetzt. Leider.
Schaut Euch doch einmal in Euren Bekanntenkreisen um, wer regelm��ig
benutze Shareware ohne Zwang registriert hat ... Dann kann ich den Autor
verstehen, der nach x Tagen / y Aufrufen auf die "Bremse tritt".
Inakzeptabel finde ich hingegen funktionale Einschr�nkungen: Wie soll
man da testen?
Matthias
> Bei Shareware habe ich eine (normalerweise) voll funktionsfähige
> Version, die ich über einen angemessenen Zeitraum testen kann. Gefällt
> sie mir nach dem Test nicht, nutze ich das Programm nicht weiter und gut
> ist. Möchte ich es jedoch weiter benutzen, erwerbe ich eine Lizenz.
> Unregistrierte Versionen kann ich weiter geben, also "sharen".
>
> Bei "kommerzieller Software" besteht nicht die Möglichkeit des Testens
> (oder nur von sogenannten "Light-Versionen" mit erheblichen funktionalen
> Einschränkungen).
Nach der Definition ist z.B. Apple Aperture (u.v.a.) shareware.
Man kann nämlich aus der voll funktionsfähigen Demo durch Eingabe einer
Seriennummer eine Vollversion machen.
--
:: kpf
> Nach der Definition ist z.B. Apple Aperture (u.v.a.) shareware.
Klingt zwar irgendwie lustig, aber was spr�che dagegen? Der Stein des
Anstosses d�rfte die zeitlich eingeschr�nke Nutzung sein ... also doch
nur eine Demoversion?
Vielleicht ist der Begriff der Shareware wirklich nahezu obsolet
geworden, aber dies l�ge m. E: nicht an einer Kommerzialisierung,
sondern am mangelnden Unrechtsbewusstsein unregistrierter Benutzer, was
zu Limitierungen der urspr�nglichen Shareware f�hrte. War der
Grundgedanke doch das Testen von Software vor dem Kauf ...
YMMV, Matthias
> Schaut Euch doch einmal in Euren Bekanntenkreisen um, wer regelm��ig
> benutze Shareware ohne Zwang registriert hat ...
Zumindest bei privat benutzten Rechnern kenne ich in meinem engeren
Umfeld nahezu niemanden, der auf die abwegige Idee kommt, f�r Software
Geld auszugeben. Wozu auch? Der Rechner war ja schon teuer genug! Da
spielt es dann auch keine Rolle mehr, ob die Software als Freeware,
Shareware oder "normale" kommerzielle Software vertrieben wird.
Irgendwer kennt schon jemanden, der jemanden kennt... :-/
> Dann kann ich den Autor verstehen, der nach x Tagen / y Aufrufen auf die
> "Bremse tritt".
Recht brauchbar finde ich die Methode, die Stefan nutzt: "Unregistriert
seit 748Tagen" ;-) Bei ausreichend krimineller Energie auf Anwenderseite
wird halt irgendeine Seriennummer aufgetrieben, und schon ist die
Software "legal" :-/
> Inakzeptabel finde ich hingegen funktionale Einschr�nkungen: Wie soll
> man da testen?
Es kommt auf die Art der Einschr�nkung an. Bei manchen Programmen ist z.
B. das Speichern und Drucken deaktiviert. Wenn man schon mal erlebt,
hat, wie eigenwilig manche Programme beim Drucken agieren (ch denke da
vor allem an ein verbreitetes Textverwurstungsprogramm aus dem Hause
Microsoft), dann n�tzte ein Test ohne diese Funktion genau gar nichts.
Einen Verzicht auf die Speicherfunktion halte ich dagegen f�r dikutabel.
Eine andere M�glichkeit w�re, bei Datenbankprogrammen den Umfang der
Datenbanken zu begrenzen. Hier bleibt dann allerdings die Frage offen,
wie das Programm mit gro�en Datenmengen umgeht - wird es u. U.
unbenutzbar tr�ge? Das ist aber je nach Anwendungszweck auch mit einer
unbeschr�nkten Version auch nicht herauszufinden, wenn die Datenmengen
erst nach jahrelangem Gebrauch so gro� werden, da� die Verarbeitung z�h
wird.
Mathias
--
inzwischen wieder ohne Signatur
Also zumindest meinereiner hat die verwendete Shareware registriert und
bezahlt.Begr�ndung: Mir gef�llt die Software und ich will auch in
Zukunft die M�glichkeit haben, aktualisierte Versionen davon zu bekommen
- was ich vermutlich nicht kann, wenn der Autor aus Geldmangel die Lust
daran verliert, seine software weiterzuentwickeln.
Spa� beiseite, der Autor steckt seine Zeit in das Projekt - und das
erkenne ich finanziell an.
> Zumindest bei privat benutzten Rechnern kenne ich in meinem engeren
> Umfeld nahezu niemanden, der auf die abwegige Idee kommt, f�r Software
> Geld auszugeben.
IMHO eine kaputte "Geizistgeil"-Mentalit�t.
>> Dann kann ich den Autor verstehen, der nach x Tagen / y Aufrufen auf die
>> "Bremse tritt".
>
> Recht brauchbar finde ich die Methode, die Stefan nutzt: "Unregistriert
> seit 748Tagen" ;-)
�hnliches Modell beim GCON - find ich in Ordnung.
Als Autor w�rde ich aber den Programmstart nicht generell um 10 sec/30
sec verz�gern, sondern um jweils eine Sekunde pro unregistriertem Tag
*FG* - dann k�nntest Du geschlagene 12 1/2 Minuten auf das Programm
warten ...
> Bei ausreichend krimineller Energie auf Anwenderseite
> wird halt irgendeine Seriennummer aufgetrieben, und schon ist die
> Software "legal" :-/
Meiner Mutter hab' ich vor ca. 1 Jahr einen iMac aufgeschwatzt. wg.
Textverarbeitung hat sie sich in ihrem (ausschlie�lich win-nutzenem)
Bekanntenkreis umgeh�rt und dort nur erfahren, da� "da was aus dem
Internet heruntergeladen wird" - von "bezaheln" war dort nie die Rede
und Muttern war baff erstaunt als ich ihr sagte, da� so eine
Textverarbeiung halt knapp 100 FRZ kostet ...
>> Inakzeptabel finde ich hingegen funktionale Einschr�nkungen: Wie soll
>> man da testen?
>
> Es kommt auf die Art der Einschr�nkung an. Bei manchen Programmen ist z.
> B. das Speichern und Drucken deaktiviert. Wenn man schon mal erlebt,
> hat, wie eigenwilig manche Programme beim Drucken agieren (ch denke da
> vor allem an ein verbreitetes Textverwurstungsprogramm aus dem Hause
> Microsoft), dann n�tzte ein Test ohne diese Funktion genau gar nichts.
Die Testversion von RagTime (w�rde ich jetzt nicht wirklich als
"Shareware" bezeichnen) druckt einen entsprechenden Vermerk quer �ber
das Dokument, der �brige Ausdruck stimmt mit der Realit�t �berein.
> Einen Verzicht auf die Speicherfunktion halte ich dagegen f�r dikutabel.
... Was dann gleich die Gr��enbegrenzung bei Datenbanken er�brigt so man
den Inhalt nicht aus einer anderen Datenbank importiert.
> Eine andere M�glichkeit w�re, bei Datenbankprogrammen den Umfang der
> Datenbanken zu begrenzen. Hier bleibt dann allerdings die Frage offen,
> wie das Programm mit gro�en Datenmengen umgeht - wird es u. U.
> unbenutzbar tr�ge?
Die von mir vor 20 Jahren gebastelte HyperCard-"Datenbank" war anfangs
auf einem SE mit 1 MB brauchbar flott, sp�ter mit 1800 Eintragungen auf
dem gleichen SE mit mitlerweile 4 MB schon grenzwertig und dann auf dem
603e-MacClone selbst mit 2800 Eintragungen rattenschnell.
> Das ist aber je nach Anwendungszweck auch mit einer
> unbeschr�nkten Version auch nicht herauszufinden, wenn die Datenmengen
> erst nach jahrelangem Gebrauch so gro� werden, da� die Verarbeitung z�h
> wird.
Eben und je nach Anwendungszweck und -dauer kann die Datenbank auch
etliche System- und Rechnergenerationen �berleben und dabei weiterwachsen.
Wolfgang
> Meiner Mutter hab' ich vor ca. 1 Jahr einen iMac aufgeschwatzt. wg.
> Textverarbeitung hat sie sich in ihrem (ausschlieᅵlich win-nutzenem)
> Bekanntenkreis umgehᅵrt und dort nur erfahren, daᅵ "da was aus dem
> Internet heruntergeladen wird" - von "bezaheln" war dort nie die Rede
> und Muttern war baff erstaunt als ich ihr sagte, daᅵ so eine
> Textverarbeiung halt knapp 100 FRZ kostet ...
In so einem Fall nehme ich OpenOffice:
Die Benutzung ist fuer Neulinge sicherlich nicht schwieriger zu erlernen
als alle anderen auch und es ist kostenlos, und das voellig legal.
mfg
otto
> Also zumindest meinereiner hat die verwendete Shareware registriert und
> bezahlt.Begr�ndung: [...]
> Spa� beiseite, der Autor steckt seine Zeit in das Projekt - und das
> erkenne ich finanziell an.
So halte ich es auch, aber mich wundert schon, wie freim�tig Software
gegen Lizenzbestimmungen weitergegeben wird. Wie Mathias schon sagte:
"bei privat genutzten Rechnern" ist die Hemmschwelle nicht nur gering,
sie ist h�ufig gar nicht da. Und das �brigens durchaus bei Leuten, die
ihren Lebensunterhalt mit Softwareentwicklung verdienen. Da setzt bei
mir einfach das Verst�ndnis aus.
Der Deutsche als solcher scheint eher "vom Stamm Nimm zu sein" und dabei
die Leistung anderer nicht zu honorieren. Daher kann ich
Motivationshilfen wie Wasserzeichen oder Nagscreens durchaus
nachvollziehen, der �ffentliche Pranger von MacSOUP ist ideal, aber ja
nur bei entsprechenden Programmen mit Aussenwirkung sinnvoll, variable
Wartezeiten finde ich auch eine gute Idee.
Was �brigens auch in diese Kategorie passt: F�r eine gute Freeware
einfach einmal ein "Danke"-Mail an den Autor schicken. Auch hier sind
uns die Amis weit voraus. Liegt es an deren unkomplizierteren Umgang mit
Mails (man vergleiche einmal formal ein US- und ein D-Mail ...) oder
bedingt auch das die innere Haltung zur Leistung anderer?
Mein Fazit: Egal ob man es Shareware, Trial, Demo-Version oder sonstwie
nennt: Ich begr��e die M�glichkeit, Software vor dem Kauf zu testen und
bin bereit, daf�r einen begrenzten Zeitraum zur Verf�gung zu haben. In
der Zeit erwerbe ich eine Lizenz oder l�sche die Software. So einfach
ist das und diese Ansicht verbreite ich auch gerne in meinem Umfeld ...
somit geschehen :-)
> Mathias Böwe schrieb:
>> Matthias Arndt <nosp...@arndt-family.com> wrote:
>>
>>> Schaut Euch doch einmal in Euren Bekanntenkreisen um, wer regelmäßig
>>> benutze Shareware ohne Zwang registriert hat ...
>
> Also zumindest meinereiner hat die verwendete Shareware registriert und
> bezahlt.Begründung: Mir gefällt die Software und ich will auch in
> Zukunft die Möglichkeit haben, aktualisierte Versionen davon zu bekommen
> - was ich vermutlich nicht kann, wenn der Autor aus Geldmangel die Lust
> daran verliert, seine software weiterzuentwickeln.
> Spaß beiseite, der Autor steckt seine Zeit in das Projekt - und das
> erkenne ich finanziell an.
Ausgerechnet Shareware vereint da aber die Nachteile von Freeware und
kommerziellen Programmen: Da ist kein Unternehmen, das davon wirklich
lebt und ein gesundes professionelles Interesse daran hat, das Produkt
weiterzuführen und andererseits sollst Du dafür bezahlen und kriegst
noch nicht mal die Sourcen, die es ermöglichen würden, Probleme selber
zu lösen oder es irgendwem erlauben würden, das Projekt weiterzuführen,
wenn der Autor keine Lust mehr hat.
In der Regel ist "Shareware" gar keine eigene Kategorie, sondern einfach
unprofessionelle kommerzielle Software mit einer eingeschränkten
Demoversion. Ausnahmen bestätigen die Regel nur.
>> Zumindest bei privat benutzten Rechnern kenne ich in meinem engeren
>> Umfeld nahezu niemanden, der auf die abwegige Idee kommt, für Software
>> Geld auszugeben.
>
> IMHO eine kaputte "Geizistgeil"-Mentalität.
Das Problem liegt eher darin, dass oft aus Kompatibilitätsgründen
günstige (und vom Funktionsumfang für den Verwendungszweck eigentlich
völlig ausreichende) Alternativen nicht in Frage kommen und teure
Software einfach zu teuer ist, wenn man damit kein Geld verdient. Also
"besorgen" Privatanwender sich "Standard"-Software, weil es anders gar
nicht geht und viele Leute verständlicherweise überhaupt keine Lust
darauf haben, sich mit Möglichkeiten und Einschränkungen verfügbarer
Alternativen auseinanderzusetzen. Wer sich zuhause im Schnitt 20 Minuten
am Tag an den Rechner setzt, der hat keine Zeit, sich mit sowas zu
beschäftigen und auch sehr wenig Motivation, für drei- oder vierstellige
Beträge Software zu kaufen.
> Am 23.12.09 02:29, schrieb Reindl Wolfgang:
>
>> Meiner Mutter hab' ich vor ca. 1 Jahr einen iMac aufgeschwatzt. wg.
>> Textverarbeitung hat sie sich in ihrem (ausschließlich win-nutzenem)
>> Bekanntenkreis umgehört und dort nur erfahren, daß "da was aus dem
>> Internet heruntergeladen wird" - von "bezaheln" war dort nie die Rede
>> und Muttern war baff erstaunt als ich ihr sagte, daß so eine
>> Textverarbeiung halt knapp 100 FRZ kostet ...
>
> In so einem Fall nehme ich OpenOffice:
> Die Benutzung ist fuer Neulinge sicherlich nicht schwieriger zu erlernen
> als alle anderen auch und es ist kostenlos, und das voellig legal.
Was einer der Gründe für den Erfolg von OpenOffice sein dürfte, ja.
Trotzdem: Wer auf der Arbeit MS Office benutzt und Computer nicht als
Hobby betrachtet und zuhause nur hin und wieder ein paar Word- oder
Excel-Dokumente öffnen muß und ab zu selber erstellt, was macht der
wohl? Wer keinen sonderlich ausgeprägten technischen Spieltrieb hat und
nicht viel Freizeit, der hat da überhaupt keine Lust, sich mit einem
weiteren Office-Paket herumzuschlagen und sehr wahrscheinlich auch keine
echte Motivation, viel Geld für eine komplette Office-Lizenz hinzulegen.
Bei Mac-Besitzern scheint da sowas wie iWork fast beliebter zu sein als
OpenOffice, obwohl es Geld kostet (aber halt nicht viel).
> Da ist kein Unternehmen, das davon wirklich
> lebt und ein gesundes professionelles Interesse daran hat, das Produkt
> weiterzuf�hren und andererseits sollst Du daf�r bezahlen und kriegst
> noch nicht mal die Sourcen, die es erm�glichen w�rden, Probleme selber
> zu l�sen oder es irgendwem erlauben w�rden, das Projekt weiterzuf�hren,
> wenn der Autor keine Lust mehr hat.
Stimmt, das ist ein Problem. Allerdings ist meine Einstellung zu
Shareware und deren Kosten eine andere: Ich erwerbe die Nutzungsrechte
f�r den *aktuellen* Stand der Software, den ich ja getestet habe. Diesen
Kompromiss gehe ich angesichts der eher geringen Lizenzgeb�hren ein.
Nat�rlich finde ich es toll, wenn zuk�nftig Features hinzukommen oder
die Software z. B. an neuere OS-Versionen angepasst wird, einen Anspruch
darauf erwerbe ich aber nicht und ich erwarte es auch nicht. So hat es
sich auch im beruflichen Umfeld ausgezahlt, Software nur aufgrund
*erwiesener* Funktionen zu kaufen und nicht aufgrund von
Absichtsbekundungen. Es bleibt aber unbenommen das Problem ausbleibender
Fehlerbehebungen, das ich allerdings bei Shareware noch nie hatte ...
Schon klar, das sind (zumindest zu Beginn der Programmentwicklung)
Privatanwender mit halbwegs brauchbaren Programmierkenntnissen, die f�r
sich selber was schreiben und das Resultat dann unter die Leute bringen.
Gute Shareware macht aber auf mich h�ufig den Eindruck, da� sie seit
l�ngerem durchaus professionell gepflegt wird.
>> und andererseits sollst Du daf�r bezahlen
Ja,
>> und kriegst noch nicht mal die Sourcen,
Die Sourcen bekommt man idR nur von Freier Software, und die ist idR
auch frei von Bezahlung.
Von Bezahl-Software bekommt man idR keine Sourcen und wenn dre
Hersteller einer kommerziellen Software pleite macht, das Produkt
einstellt oder vom Mitbewerb �bernommen und kaltgestellt wird, dann ist
man ebenfalls aufgeschmissen.
>> wenn der Autor keine Lust mehr hat.
Die Lust wird er vermutlich eher verlieren, wenn seine Arbeit nicht
richtig anerkannt wird.
> Es bleibt aber unbenommen das Problem ausbleibender
> Fehlerbehebungen, das ich allerdings bei Shareware noch nie hatte ...
Gerade Shareware-Autoren reagieren nach meiner Erfahrung sehr schnell
auf Fehlermeldungen und sind auch Jahre nach Lizenzerwerb hilfsbereit,
wenn der Benutzer Fragen oder Probleme hat.
Gerade bei Shareware kommen neue (Sub-)versionen in recht kurzem
zeitlichen Abstand daher.
Und nach meinre Erfahrung gelten die einmal erworbenen Lizenzen
praktisch f�r immer. Einzige gr��ere Ausnahme, an die ich mich erinnern
kann war der GCON, f�r dessen Update auf die Version f�r X der Autor
einen kleinen Betrag haben wollte. Und CoMaX, wo der Autor den Support
f�r �ltere Versionen einstellt und die neue Version nur gegen einen
Update-Betrag freischaltet.
Wolfgang
> Jochem Huhmann <j...@gmx.net> wrote:
>
>> Da ist kein Unternehmen, das davon wirklich
>> lebt und ein gesundes professionelles Interesse daran hat, das Produkt
>> weiterzuführen und andererseits sollst Du dafür bezahlen und kriegst
>> noch nicht mal die Sourcen, die es ermöglichen würden, Probleme selber
>> zu lösen oder es irgendwem erlauben würden, das Projekt weiterzuführen,
>> wenn der Autor keine Lust mehr hat.
>
> Stimmt, das ist ein Problem. Allerdings ist meine Einstellung zu
> Shareware und deren Kosten eine andere: Ich erwerbe die Nutzungsrechte
> für den *aktuellen* Stand der Software, den ich ja getestet habe. Diesen
> Kompromiss gehe ich angesichts der eher geringen Lizenzgebühren ein.
Das ist ein Argument für preiswerte kommerzielle Software, ja. Aber
warum manche dann "Shareware" heißen muss, verstehe ich immer noch
nicht...
Unter "Shareware" habe ich mal ein Konzept verstanden, das eine nicht
eingeschränkte Version kostenlos zur Verfügung stellt, die man dann
bezahlt, wenn man sie in der Tat benutzt. Das hatte damals ja in der Tat
den Vorteil, dass der Autor sich eine Menge Mühe mit Lizenzen etc.
einspart und damals war das Internet ja auch kaum bis gar nicht
existent, so dass man nicht eben mal online bezahlen und sich dann
die Vollversion runterladen konnte, so dass alles andere für einen
einzelnen Hobbyprogrammierer viel Kosten und Mühen verursacht hätte.
Nichts davon ist heute mehr ein Argument und in der Tat ist die meiste
Shareware eingeschränkt und die Vollversion gibt es nur gegen Bezahlung.
Warum muss das also noch Shareware heißen? Außer aller Welt zu sagen
"das ist nur ein Hobby und ich betreibe das nicht wirklich ernsthaft"?
Heute ist das Wort "Shareware" in aller Regel dermaßen unangebracht bis
verlogen, dass ich mich bei so betitelter Software unwillkürlich frage,
was dessen Schöpfer sonst noch so alles nicht mitgekriegt hat.
> Matthias Arndt schrieb:
>> Jochem Huhmann <j...@gmx.net> wrote:
>>
>>> Da ist kein Unternehmen, das davon wirklich
>>> lebt und ein gesundes professionelles Interesse daran hat, das Produkt
>>> weiterzuführen
>
> Schon klar, das sind (zumindest zu Beginn der Programmentwicklung)
> Privatanwender mit halbwegs brauchbaren Programmierkenntnissen, die für
> sich selber was schreiben und das Resultat dann unter die Leute bringen.
> Gute Shareware macht aber auf mich häufig den Eindruck, daß sie seit
> längerem durchaus professionell gepflegt wird.
Professionell hieße, dass der Autor davon lebt, dann ist das also
kommerzielle Software. Warum nennt man die dann nicht so?
Wohlgemerkt, ich habe nix gegen preiswerte Software und auch nix gegen
einzelne Entwickler solcher Software. Ich halte bloß diesen Begriff für
völlig überholt oder Etikettenschwindel.
> Heute ist das Wort "Shareware" in aller Regel derma�en unangebracht bis
> verlogen, dass ich mich bei so betitelter Software unwillk�rlich frage,
> was dessen Sch�pfer sonst noch so alles nicht mitgekriegt hat.
Das ist starker Tobak ...
Jetzt nehmen wir einmal an, Du hast als Hobby ein Programm geschrieben,
f�r das es einen kleinen, aber feinen Bedarf in der Welt gibt. Du
ver�ffentlichst dieses Programm und m�chtest eine finanzielle
Anerkennung f�r Deine M�he. Diese bewegt sich deutlich unter dem
Stundensatz eines Harz-IV-Empf�ngers und stellt eigentlich nur eine
kleine Motivationshilfe dar.
Du pflegst das Programm, erg�nzt Features, die Du selber gar nicht
br�uchtest, aber f�r sinnvoll h�ltst, aber schnelle Reaktionszeiten,
garantierte Updates oder ein aufw�ndiges Lizenzmanagement ist nicht
drin. W�rden professionelle Support-Anspr�che an Dich gestellt, m�sstest
Du die Weiterentwicklung aus Zeitgr�nden einstellen.
Wie vermittels Du diesen Zustand einer "Hobby-Software" Deinen
Benutzern? "Professionell" im Sinne von "kommerziell" ist das sicher
nicht, mag die Qualit�t des Programmes noch so hoch sein. F�r mich ist
in der heutigen Zeit "Shareware" genau ein Synonym f�r diesen Status,
auch wenn sie fr�her eher die rechtm��ige Verbreitung von Disketten auf
einer Tauschb�rse zusicherte, heute eher nicht *das* Mittel des
Klein-Vertriebs ...
Matthias (von dem die Frage ernst gemeint und nicht theoretisch ist)
> Diese bewegt sich deutlich unter dem Stundensatz eines Harz-IV-Empf�ngers
Sorry, hier kam mir irgendwie das deutsche Mittelgebirge in die Quere
:-)
Matthias
> Wie vermittels Du diesen Zustand einer "Hobby-Software" Deinen
> Benutzern? "Professionell" im Sinne von "kommerziell" ist das sicher
> nicht, mag die Qualität des Programmes noch so hoch sein. Für mich ist
> in der heutigen Zeit "Shareware" genau ein Synonym für diesen Status,
> auch wenn sie früher eher die rechtmäßige Verbreitung von Disketten auf
> einer Tauschbörse zusicherte, heute eher nicht *das* Mittel des
> Klein-Vertriebs ...
Hmm, Freeware oder Open Source mit einem "Spenden"-Knopf? Und wenn das
tatsächlich echte Shareware sein soll (also ohne Einschränkungen
nutzbar, Zahlung freiwillig), dann hast Du da ein Beispiel konstruiert,
dass Du heute mit der Lupe suchen mußt, weil praktisch alle Software,
die sich "Shareware" nennt, sehr wohl Lizenzmanagement und Demoversionen
kennt, also gar keine Shareware ist. Oder?
> Hmm, Freeware oder Open Source mit einem "Spenden"-Knopf?
Also mit anderen Worten das Programm bzw. besser dessen Nutzung zu
verschenken? Das stand nicht zur Disposition, auch wenn es moralisch
sicher den h�chsten Anspruch h�tte.
> Und wenn das tats�chlich echte Shareware sein soll (also ohne Einschr�nkungen
> nutzbar, Zahlung freiwillig),
Hier unterliegst Du einem Irrtum (oder hast es falsch formuliert): Bei
Shareware ist die Zahlung *keineswegs* freiwillig: Nach einem Test ist
f�r die weitere Nutzung eine Lizenz zu erwerben. Wenn jetzt mancher den
Testzeitraum beliebig ausdehnt, ist das wieder ein Symptom der schon
zitierten "Geiz-istgeil"-Mentalit�t und Hauptursache f�r die
Zwangsbeschr�nkung von Shareware, welche zu dieser Diskussion angeregt
hatte ... Back to square one ...
Matthias
> Jochem Huhmann <j...@gmx.net> wrote:
>
>> Hmm, Freeware oder Open Source mit einem "Spenden"-Knopf?
>
> Also mit anderen Worten das Programm bzw. besser dessen Nutzung zu
> verschenken? Das stand nicht zur Disposition, auch wenn es moralisch
> sicher den höchsten Anspruch hätte.
Ich sehe da keinen wirklichen Unterschied. Wer bei Shareware zahlt, der
spendet auch. Man kann ja extra drum bitten, wenn einen das beruhigt.
>> Und wenn das tatsächlich echte Shareware sein soll (also ohne Einschränkungen
>> nutzbar, Zahlung freiwillig),
>
> Hier unterliegst Du einem Irrtum (oder hast es falsch formuliert): Bei
> Shareware ist die Zahlung *keineswegs* freiwillig: Nach einem Test ist
> für die weitere Nutzung eine Lizenz zu erwerben.
Wer sagt das? Man geht keinen Vertrag ein und jeder versteht unter
"Shareware" etwas anderes. Wenn nach einem Test eine Lizenz zu erwerben
ist, ist das eine Testversion einer kommerziellen Software, oder nicht?
> Wenn jetzt mancher den Testzeitraum beliebig ausdehnt, ist das wieder
> ein Symptom der schon zitierten "Geiz-istgeil"-Mentalität und
> Hauptursache für die Zwangsbeschränkung von Shareware, welche zu
> dieser Diskussion angeregt hatte ... Back to square one ...
Irgendwie reden wir aneinander vorbei. Wer für die Nutzung seiner
Software Geld haben will, der soll entweder eine Lizenz verkaufen und
die Bedingungen für die Nutzung klar benennen oder die Zahlung
freiwillig machen. Und wenn der Nutzer nach der Testphase zahlen *muß*,
dann ist an einer zeitlichen Einschränkung auch nix auszusetzen, dann
weiß er wenigstens, woran er ist. Das ist auch ein Aspekt von
Benutzerfreundlichkeit.
Wobei ich niemandem vorschreiben will, wie er seine Software einordnet,
vertreibt oder finanziert, wohlgemerkt. Ich halte den Begriff
"Shareware" nur für schwammig, nutzlos und überholt.
> Wer bei Shareware zahlt, der spendet auch
Da scheinen unsere Erfahrungen unterschiedlich zu sein.
> > Hier unterliegst Du einem Irrtum (oder hast es falsch formuliert): Bei
> > Shareware ist die Zahlung *keineswegs* freiwillig: Nach einem Test ist
> > f�r die weitere Nutzung eine Lizenz zu erwerben.
>
> Wer sagt das? Man geht keinen Vertrag ein und jeder versteht unter
> "Shareware" etwas anderes. Wenn nach einem Test eine Lizenz zu erwerben
> ist, ist das eine Testversion einer kommerziellen Software, oder nicht?
Bei der Shareware, die ich kenne, sind meist Lizenzbedingungen
enthalten, die im Kern genau das beinhalten. Aber wie geschrieben:
Lizenztechnsch sehe ich die Grenze zwischen Shareware und kommerzieller
Software mit Testversion auch nicht. Eher als Klassifizierung einer
"nicht-professionell" (im Sinne von Nebent�tigkeit, hobby-m��ig)
betriebenen Entwicklung.
> Irgendwie reden wir aneinander vorbei. Wer f�r die Nutzung seiner
> Software Geld haben will, der soll entweder eine Lizenz verkaufen und
> die Bedingungen f�r die Nutzung klar benennen oder die Zahlung
> freiwillig machen.
Was aber kein Widerspruch zu Shareware ist. Google mal nach "shareware
license" und schaue, wie viele EULAs Du findest.
> Wobei ich niemandem vorschreiben will, wie er seine Software einordnet,
> vertreibt oder finanziert, wohlgemerkt. Ich halte den Begriff
> "Shareware" nur f�r schwammig, nutzlos und �berholt.
Das habe ich verstanden, sehe es in Bezug auf die Lizenzsituation auch
�hnlich, finde aber aus o. g. Gr�nden den Begriff noch immer angebracht.
Das sind eben unterschiedliche Standpunkte :-)
Frohes Fest, Matthias
> Jochem Huhmann <j...@gmx.net> wrote:
>
>> Wer bei Shareware zahlt, der spendet auch
>
> Da scheinen unsere Erfahrungen unterschiedlich zu sein.
Ich habe nicht so viel Erfahrungen mit Shareware... Aber wenn das auf
der Bereitschaft des Users beruht, anständige Arbeit zu entlohnen, auch
wenn er nicht dazu gezwungen wird, dann ist das so ziemlich dasselbe.
>> Wobei ich niemandem vorschreiben will, wie er seine Software einordnet,
>> vertreibt oder finanziert, wohlgemerkt. Ich halte den Begriff
>> "Shareware" nur für schwammig, nutzlos und überholt.
>
> Das habe ich verstanden, sehe es in Bezug auf die Lizenzsituation auch
> ähnlich, finde aber aus o. g. Gründen den Begriff noch immer
> angebracht.
Naja, wenn man sich mal ansieht, wie wenig echte Shareware es noch gibt
(abgesehen von den als "Shareware" bezeichneten Demoversionen
kommerzieller Software), dann sind das bestenfalls statistische
Ausreißer, aus denen ich nicht viel schlußfolgern kann...
> Frohes Fest, Matthias
Danke, auch so!
> Bei Mac-Besitzern scheint da sowas wie iWork fast beliebter zu sein als
> OpenOffice, obwohl es Geld kostet (aber halt nicht viel).
Warum das wohl so ist…?
ClemiSan
>> Bei Mac-Besitzern scheint da sowas wie iWork fast beliebter zu sein als
>> OpenOffice, obwohl es Geld kostet (aber halt nicht viel).
>Warum das wohl so ist ?
Nicht alle zahlen f�r iWork:
- bei den Nicht-Profi-Rechnern ( iMac, Mac Book ) liegt m.W. beim Kauf
eine aktuelle Version dabei
- iWorks kann durch einen kleinen, miesen Trick von der Demo-Version in eine
Vollversion umgewandelt werden. Der Trick ist so einfach, Google weiss da
mehr, das ich Apple zutraue, das ist Absicht. Vor allem, da es auch durch
Apple abgestellt werden k�nnte!
Mfg,
Ingo Lembcke
--
Madness takes its toll. Please have exact change.
> Hallo,
>
> >> Bei Mac-Besitzern scheint da sowas wie iWork fast beliebter zu sein als
> >> OpenOffice, obwohl es Geld kostet (aber halt nicht viel).
>
> >Warum das wohl so ist ?
>
> Nicht alle zahlen f�r iWork:
> - bei den Nicht-Profi-Rechnern ( iMac, Mac Book ) liegt m.W. beim Kauf
> eine aktuelle Version dabei
> - iWorks kann durch einen kleinen, miesen Trick von der Demo-Version in eine
> Vollversion umgewandelt werden. Der Trick ist so einfach, Google weiss da
> mehr, das ich Apple zutraue, das ist Absicht. Vor allem, da es auch durch
> Apple abgestellt werden k�nnte!
'War eine rhetorische Frage. Ich finde den Kaufpreis attraktiv.
Ansonsten stimme ich dir nat�rlich zu.
ClemiSan
> Hallo,
>
>>> Bei Mac-Besitzern scheint da sowas wie iWork fast beliebter zu sein als
>>> OpenOffice, obwohl es Geld kostet (aber halt nicht viel).
>
>>Warum das wohl so ist ?
>
> Nicht alle zahlen für iWork:
> - bei den Nicht-Profi-Rechnern ( iMac, Mac Book ) liegt m.W. beim Kauf
> eine aktuelle Version dabei
Nö, das verwechselst Du vielleicht mit iLife. Von iWork liegt nur eine
Demo bei (die sich aber nur durch einen Eintrag in einer plist von der
Vollversion unterscheidet).
> - iWorks kann durch einen kleinen, miesen Trick von der Demo-Version in eine
> Vollversion umgewandelt werden. Der Trick ist so einfach, Google weiss da
> mehr, das ich Apple zutraue, das ist Absicht. Vor allem, da es auch durch
> Apple abgestellt werden könnte!
Ich denke mal, Apple hat lieber ein bißchen theoretische Verluste durch
Leute, die diesen Trick anwenden als Marktanteile an OO oder MS Office
zu verlieren. Marktdurchdringung ist bei solcher Software einfach extrem
wichtig, gerade wenn das ein relativer Newcomer ist.
Davon abgesehen bin ich schon lange der Meinung, dass jedes bißchen
Aufwand, den man in "Kopierschutzmechanismen" steckt, rausgeworfenes
Geld ist. Es reicht, wenn *einer* das geknackt bekommt und schon liegt
der Kram irgendwo im Netz bereit, für alle, die es haben wollen. Ein
eher symbolischer Schutz reicht, um den Leuten, die die Software
tatsächlich benutzen wollen und ehrlich genug sind, sie zu bezahlen,
nahezulegen, die Software zu kaufen und die anderen kaufen sie eh nicht.
Unter dem Strich ist also jede Mannstunde, die man in irgendwelche
Schutzmechanismen steckt, schlicht rausgeworfenes Geld. Und zusätzlich
sind im Halbdunkel kursierende gehackte Versionen noch tolle
Träger für Schadsoftware. Das will letztlich auch keiner.
Schöne Restweihnachten,
Am 22.12.09 00:39 schrieb "Jochem Huhmann" unter <j...@gmx.net> in
m2y6kvo...@revier.com:
> Es gibt aber praktisch keine Shareware mehr. Es gibt kommerzielle
> Software mit einem zeitlich oder funktional begrenzten Demomodus, den
> man nach Kauf einer Lizenz aufheben kann und es gibt Freeware mit einem
> "Spenden"-Knopf. Manchmal wird relativ preiswerte kommerzielle Software
> noch als Shareware bezeichnet, aber es ist trotzdem eine Demo-Version
> einer kommerziellen Software.
>
> Der ganze Begriff ist einfach �berfl�ssig geworden
Danke f�r die Erl�uterung. Ich sehe das auch so. Der Ersatzbegriff
Donationware w�re vielleicht der passendere. Sp�testens mit dem App Store
zeigt sich zudem, dass auch mit kleinen Betr�gen gut Schotter zu machen ist.
>
> *Shareware* ist bestenfalls ein Marketingwort.
yep
> Spätestens mit dem App Store
> zeigt sich zudem, dass auch mit kleinen
> Beträgen gut Schotter zu machen ist.
Ist das so? Ich rede jetzt mal nicht von der Hand voll
Top-Applikationen, sondern von den Tausenden, die nie in den Charts
auftauchen und trotzdem x Stunden Entwicklungsaufwand beeinhalten. Wie
hoch sind die meisten Lizenzpreise? 79 Cent? Wieviel kommt beim
Entwickler an? Ca. 50 Cent? Wieviele Lizenzen müssen da verkauft werden,
um einen vernünftigen Stundenlohn zu realisieren?
Ehrlich, "Schotter machen" ist da m. E. etwas anderes, zumindest für das
Gros. Ich habe vor Kurzem einen guten Artikel zu dem Thema aus Sicht
eines erfolgreich App-Autors gelesen, mal schauen, ob ich den noch
wiederfinde.
Am 21.12.09 23:05 schrieb "Matthias Arndt" unter <nosp...@arndt-family.com>
in 1jb3jgc.cxh43ahfbrwoN%nosp...@arndt-family.com:
> Radulph Kader <radulp...@web.de> wrote:
>
>> Den Begriff Shareware finde ich eh nicht
>> sonderlich trennscharf - in Bezug auf Commercial Software. Kommerziell sind
>> beide. Vielleicht kann das ja mal jemand erkl�ren...
>
> Nicht "trennscharf"? Also ich kann beide recht gut unterscheiden, ohne
> dass ich nun irgendwelche Quellen zitieren / suchen m�chte:
> Bei "kommerzieller Software" besteht nicht die M�glichkeit des Testens
> (oder nur von sogenannten "Light-Versionen" mit erheblichen funktionalen
> Einschr�nkungen).
So so - Du hast offenkundig noch nie was Adobe, MS, Apple getestet? Hut ab.
Gute Programme kann ich mittlerweile 60 Tage testen. Trennweich hei�en die
aber nicht unbedingt Shareware. Konfektionsware �ber den Vertriebsweg
Internet l�sst sich doch gar nicht anders in den Markt dr�cken.
Die Lite-Geschichte ist eine Kiste aus den 90ern und geh�rt m.E. zu den
Kinderkrankheiten der Vertriebsschiene Web. Und da waren diese �berm��ig
eingeschr�nkten und nicht testbaren Demos eine �berwiegende Eigenschaft von
Shareware, mit der inh�renten Aufforderung "Leg mich in den Papierkorb".
Aber mittlerweile hat sich ja rumgesprochen, dass dies marketingtechnisch
nicht gerade f�rderlich ist.
>
> Dass Shareware meist im unteren Preissegment anzufinden ist, liegt m. E.
> eher am hobbynahen Ursprung als an der Qualit�t oder dem
> Vertriebskonzept an sich.
Qualit�t misst sich besonders an der Produktpflege. Da hab ich mit der
ehemals so genannten "Shareware" keine unbedingt guten Erfahrungen gemacht.
Und Preis ist relativ. Gemessen am Funktionsumfang ist Software aus
hobbyistischen Nerd-Stuben oft �berteuert. In Erinnerung hab ich da
DragThing oder dieses FTP-Programm Anarchie.
Zudem: Der App Store professionalisiert ja dieses Preissegment. Etwas, das
Kagi nie geschafft hat.
> Qualit�t misst sich besonders an der Produktpflege. Da hab ich mit der
> ehemals so genannten "Shareware" keine unbedingt guten Erfahrungen gemacht.
Programm-Qualit�t ist f�r mich erst einmal Erf�llung der beschriebenen
Eigenschaften, Robustheit, Benutzerf�hrung, Konformit�t zu den Konzepten
der jeweiligen Systemplattform usw.
In Bezug auf Fehlerbehebungen habe ich gute Erfahrung mit Shareware
gemacht, auch mit der M�glichkeit, m�gliche Verbesserungen mit dem Autor
diskutieren zu k�nnen.
Die Produktpflege jenseits vom Bugfixing steht bei mir weiter hinten, da
ich die Lizenz einer existenten, von mir getesteten Version erwerbe und
nicht mit dem Prinzip "Hoffnung" auf zuk�nftige Features. Zudem haben
sich die "Grossen" hier nicht mit Ruhm bekleckern, wenn (Major-) Updates
z. B. zum halben Preis einer Neu-Lizenz angeboten werden.
> Und Preis ist relativ. Gemessen am Funktionsumfang ist Software aus
> hobbyistischen Nerd-Stuben oft �berteuert.
Das deckt sich nicht mit meiner Erfahrung ...
> Zudem: Der App Store professionalisiert ja dieses Preissegment. Etwas, das
> Kagi nie geschafft hat.
... genau wie diese auch nicht: Das Gros der AppStore-Angebote gl�nzt
meiner Meinung nach nicht mit "Professionalit�t". Angesichts der Masse
ist die Anzahl der guten (und wahrscheinlich finanziell erfolgreichen)
Applikationen eher gering. Zumindest habe ich den Anschein, dass hier
von vielen (nicht zuletzt mangels Testm�glichkeiten) nur das schnelle
Geld erhofft wird und "Lockangebote" versuchen, auf dem Hype
mitzureiten. Ausnahmen best�tigen die Regel.
> Ich habe vor Kurzem einen guten Artikel zu dem Thema aus Sicht
> eines erfolgreich App-Autors gelesen, mal schauen, ob ich den noch
> wiederfinde.
<http://www.faz.net/s/RubE2C6E0BCC2F04DD787CDC274993E94C1/Doc~E03705063D
D55438D813508E9478823D9~ATpl~Ecommon~Scontent.html>
> Ich habe vor Kurzem einen guten Artikel zu dem Thema aus Sicht
> eines erfolgreich App-Autors gelesen, mal schauen, ob ich den noch
> wiederfinde.
Ach nee, der eben gepostete war nur ein "Nachschlag" vor Kurzem, der
urspr�ngliche, an den ich dachte, war dieser:
<http://www.stromcode.com/2009/05/24/the-incredible-app-store-hype/>
Zitat: "When you submit an app, you are buying a ticket. Maybe you will
be one of the few who makes a couple hundred grand in a hurry, but most
likely you will be just another shlub tossing your blood, sweat and
tears into the void where it will be ignored."
> Zitat: "When you submit an app, you are buying a ticket. Maybe you will
> be one of the few who makes a couple hundred grand in a hurry, but most
> likely you will be just another shlub tossing your blood, sweat and
> tears into the void where it will be ignored."
Ja, aber wie immer im Leben kommt es darauf an, ob man das Zeug hat,
irgendwas wirklich Neues und Nützliches zu machen. Wenn man das nicht
hat, braucht man viel Glück und gutes Marketing, um etwas leidlich
Brauchbares durchzudrücken. Wenn das gut und witzig und neu ist, machen
das andere für einen.
Dass die meisten Leute unabhängig von ihren Programmierfähigkeiten
einfach keine neuen und guten Ideen haben, ist nicht neu. Dass das
Gebiet "Software" auch nicht wirklich neu ist, macht das nicht
einfacher.
Für wirklich neue oder auch einfach nur wirklich liebevoll und
kenntnisreich umgesetzte alte Ideen ist der AppStore eine Goldgrube.
Dass 99% langweiliger oder beschissen umgesetzer Müll ist, ist normal.
Das ist überall so. Genau deshalb fahren die Leute auf gute Sachen auch
so ab, weil das selten ist. Allein schon die Möglichkeiten und Grenzen
der iPhone-Oberfläche und die Bedürfnisse der Anwender zu begreifen,
scheint die meisten Entwickler heillos zu überfordern.
>N�, das verwechselst Du vielleicht mit iLife. Von iWork liegt nur eine
>Demo bei (die sich aber nur durch einen Eintrag in einer plist von der
>Vollversion unterscheidet).
Korrekt, habe ich verwechselt, sorry. Sch�ne Weihnachten.
Das liegt auch daran, dass ich die Programme nicht mal gross getestet habe, als ehemaliger StarOffice-Nutzer bin ich mit OpenOffice leidlich zufrieden.
Da erleichtert auch den Austausch mit meinen Eltern und deren Unterst�tzung, denen habe ich zu XP auch OpenOffice verpasst.
Ich habe bei den MacBundles ein paar Mal zugeschlagen (gerade erst wieder) und immer mal wieder Programme bekommen, die ich mir nicht ansehen wollte, da der Preis normalerweise zu hoch war, und der Nutzen eher Augenwischerei - aber von Little Snitch und
Amadeus Pro provitiere ich immer wieder mal.
Mfg,
Ingo Lembcke
> Warum das wohl so ist…?
Kennt jemand Umfragen, die darstellen, inwieweit iWork Nutzer auch alle
drei Anwendungen des Paketes regelmäßig einsetzen?
Im Vergleich zu OpenOffice oder MS-Office dürfte Keynote den größten
Mehrwert einfahren gegenüber Powerpoint.
Bei Numbers und Pages, das ja eher ein Indesign-Light als ein Word ist,
hängt der Mehrwert wohl viel stärker davon ab, welche Aufgaben damit
abgearbeitet werden sollen.
Maurice, bei Texten immer noch switchend zwischen LaTeX, Pages und
Papyrus
Nein. Shareware ist Software, die sich vor dem Kauf ausprobieren lᅵsst
und deren Verteilung erlaubt und von ihren Autoren erwᅵnscht ist.
Letzteres unterscheidet Shareware von Demoversionen.
--
Gerald
Am 27.12.09 17:15 schrieb "Gerald E�scher" unter
<Spa...@fahr-zur-Hoelle.org> in
4B378811...@ID-37099.user.uni-berlin.de:
> Am 25.12.2009 21:24 Uhr schrieb Radulph Kader:
>>
>>
>> Am 22.12.09 00:39 schrieb "Jochem Huhmann" unter <j...@gmx.net> in
>> m2y6kvo...@revier.com:
>>>
>>> *Shareware* ist bestenfalls ein Marketingwort.
>>
>> yep
>
> Nein. Shareware ist Software, die sich vor dem Kauf ausprobieren l�sst
> und deren Verteilung erlaubt und von ihren Autoren erw�nscht ist.
> Letzteres unterscheidet Shareware von Demoversionen.
Wenn das wirklich DAS Unterscheidungskriterium ist, muss ich eins ums andere
Jochem Recht geben: substanzloses Marketinggelaber.
Im Vergleich dazu hat die Produktion eines Independentfilms mehr Kriterien
der Unabh�ngigkeit.
Aber wirklich nicht. Shareware gab es schon vor der allgemeinen
Verbreitung des Internets, damals wurde die per Mailboxen, ᅵber Firmen,
die sie auf Disketten kopierten, spᅵter CD-ROMs oder im Bekanntenkreis
verbreitet. An damalige kommerzielle Demoversionen kann ich mich nicht
erinnern, bei den grᅵᅵeren Softwareherstellern musste man die Katz' im
Sack kaufen.
Shareware ist ein Vertriebskonzept fᅵr Freizeitprogrammierer und kleine
Firmen. Da mittlereweile eh jeder von denen zum Zweck des Vertriebes
eine Webseite unterhᅵlt und das "share" deswegen in den Hintergrund
tritt, und umgekehrt sich auch kommerzielle Software hᅵufig vor Kauf
ausprobieren lᅵsst, verschwimmt der Unterschied zwischen Shareware und
kommerziellen Demoversionen.
F'up2 *.soc
--
Gerald
> Shareware ist ein Vertriebskonzept für Freizeitprogrammierer und kleine
> Firmen. Da mittlereweile eh jeder von denen zum Zweck des Vertriebes
> eine Webseite unterhält und das "share" deswegen in den Hintergrund
> tritt, und umgekehrt sich auch kommerzielle Software häufig vor Kauf
> ausprobieren lässt, verschwimmt der Unterschied zwischen Shareware und
> kommerziellen Demoversionen.
Jetzt mal im Ernst: *Gibt* es das überhaupt noch? Jetzt mal abgesehen
von Uralt-Shareware, die noch irgendwie am Leben erhalten wird? Oder
unterhalten wir uns hier nicht vielmehr über ein historisches Phänomen,
das bei aktueller/neuer Software praktisch gar nicht mehr auftaucht?
Denn wenn ich mal die angesprochenen Altlasten abziehe und die Programme,
die in der Tat nur als "Shareware" bezeichnete Demoversionen
kommerzieller Software sind, dann muß man echte Shareware doch mit der
Lupe suchen. Und wer will heute noch die freie Weitergabe erlauben, wenn
Hinz und Kunz dann irgendwelche Schädlinge einbauen können?
Es *gibt* keine Shareware mehr, abgesehen von "sogenannter Shareware"
und Altlasten und vielleicht einer Handvoll Ausnahmen. Das verdient noch
nicht mal mehr einen Namen und eigentlich auch gar keine Diskussion.
Was? Das Verteilen von Shareware? Selbstverstᅵndlich gibt es das noch
und zwar in Form diverser Download-Webseiten.
> Und wer will heute noch die freie Weitergabe erlauben, wenn
> Hinz und Kunz dann irgendwelche Schᅵdlinge einbauen kᅵnnen?
Dann frage ich mich, was man bei Softonic, Tucows und Konsorten so alles
runter laden kann.
> Es *gibt* keine Shareware mehr,
Und was ist dann MacSoup, wenn nicht eine klassische Shareware?
--
Gerald
> Aber wirklich nicht. Shareware gab es schon vor der allgemeinen
> Verbreitung des Internets, damals wurde die per Mailboxen, �ber Firmen,
> die sie auf Disketten kopierten, sp�ter CD-ROMs oder im Bekanntenkreis
> verbreitet. An damalige kommerzielle Demoversionen kann ich mich nicht
> erinnern, bei den gr��eren Softwareherstellern musste man die Katz' im
> Sack kaufen.
>
> Shareware ist ein Vertriebskonzept f�r Freizeitprogrammierer und kleine
> Firmen. Da mittlereweile eh jeder von denen zum Zweck des Vertriebes
> eine Webseite unterh�lt und das "share" deswegen in den Hintergrund
> tritt, und umgekehrt sich auch kommerzielle Software h�ufig vor Kauf
> ausprobieren l�sst, verschwimmt der Unterschied zwischen Shareware und
> kommerziellen Demoversionen.
Danke Gerald, das ist wohl die treffendste Definition.
Gru� + guten Rutsch,
Radulph
>> Und wer will heute noch die freie Weitergabe erlauben, wenn
>> Hinz und Kunz dann irgendwelche Schädlinge einbauen können?
>
> Dann frage ich mich, was man bei Softonic, Tucows und Konsorten so alles
> runter laden kann.
Ja gut, bei großen Anbietern, mit einem Unternehmen dahinter, mag das
angehen. Dafür aber *jedem* zu erlauben, die Software weiterzuverteilen,
halte ich nicht für ein zeitgemäßes Modell (mal abgesehen von Freier
Software, bei der man notfalls einfach die Sourcen nimmt).
>> Es *gibt* keine Shareware mehr,
>
> Und was ist dann MacSoup, wenn nicht eine klassische Shareware?
Klassischer Fall von "übriggebliebener" Shareware, würde ich sagen...
Für wie groß hältst Du den Anteil von echter Shareware bei neuer
Software?
Wie gesagt, ich will ja niemandem seine Software oder sein Lizenzmodell
verleiden. Ich will nur sagen, dass das effektiv ein Auslaufmodell ist.
> Hallo,
>
> >> Bei Mac-Besitzern scheint da sowas wie iWork fast beliebter zu sein als
> >> OpenOffice, obwohl es Geld kostet (aber halt nicht viel).
>
> >Warum das wohl so ist ?
>
> Nicht alle zahlen f�r iWork:
> - bei den Nicht-Profi-Rechnern ( iMac, Mac Book ) liegt m.W. beim Kauf
> eine aktuelle Version dabei
War bei meinem MacBook nicht dabei, aber bei den iMacs ist es wohl dabei.
> - iWorks kann durch einen kleinen, miesen Trick von der Demo-Version in eine
> Vollversion umgewandelt werden. Der Trick ist so einfach, Google weiss da
> mehr, das ich Apple zutraue, das ist Absicht. Vor allem, da es auch durch
> Apple abgestellt werden k�nnte!
>
Apple k�nnte in der Beziehung vieles abstellen, tut es aber nicht. Was
m�sste wohl iWork kosten, wenn es den gleichen Kopierschutzwahn
eingebaut h�tte wie MS Office?
Gru�
Michael
--
Macintosh. Was sonst?