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Geile Kisten !

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Paul-Wilhelm Hermsen

unread,
Nov 5, 2009, 2:28:27 PM11/5/09
to
Es ist die Zeit der längeren Abende, in der man sich mit einem guten Glas
Cognac mal zurückzieht und u. a. darüber nachdenkt, wie die private
Multimedia-Zukunft aussehen soll.
Ich bin seit über einem Jahrzehnt eingefleischter Linuxfan und hätte
eigentlich keinen Grund in ein proprietäres, kostspieliges EDV-Umfeld zu
wechseln.
Aber:
Mein derzeitiger, treuer Linuxrechner ist mit 2 GB maximalem RAM
mittlerweile ein wenig überfordert und ein 18"-Bildschirm ist für die
Möglichkeiten, die X-Server und KDE-Desktop mittlerweile bieten, kein
wirklicher Genuss mehr.
Neue Hochleistungsmonitore bewegen sich zur Zeit auch so um die 1000 € und
sind sowohl von der Auflösung, insbesondere aber vom Design im Vergleich mit
dem 27"er "iMac-Bildschirm" weit hinter der Zeit. Was liegt also näher, als
bei den sowieso anstehenden Investitionen noch 1000 € drauf zu legen und
einen hoch gerüsteten iMac-PC zu kaufen. Zumal iPod und iPhone sowieso meine
ständigen Begleiter sind.
Ich träume also von einer Granatenkombi aus Linux und Mac. Der Mac soll die
Multimediazentrale im Haus (Sound, Bildbearbeitung, Fernsehen und Internet)
sein. Mein geliebtes Linuxschätzchen soll weiterhin DHCP-, DNS-, FTP-, VPN-,
MySQL-, Mail-, LDAP- und Alles-Andere-Server bleiben.

Jetzt kommt`s !
Kann ich den Linuxrechner direkt am Mac betreiben - oder - gibt es für
dieses Projekt eine Switchlösung für Maus und Tastatur, falls der
Linuxrechner direkt am iMac angeschlossen werden kann?

Prost !

Uwe Naumann

unread,
Nov 5, 2009, 2:53:18 PM11/5/09
to
Am Thu, 05 Nov 2009 20:28:27 +0100 schrieb Paul-Wilhelm Hermsen:

> Kann ich den Linuxrechner direkt am Mac betreiben

Definiere "direkt" und "betreiben".

> - oder - gibt es für
> dieses Projekt eine Switchlösung für Maus und Tastatur, falls der
> Linuxrechner direkt am iMac angeschlossen werden kann?

ssh existiert.

--
Gruss Uwe

--------- cut here with a very sharp knife ---------
Uwe Naumann eMail: uwe[at]vieledinge[dot]de
Web: http://www.vieledinge.de http://www.swllog.de

Stefan Mettenbrink

unread,
Nov 5, 2009, 2:57:18 PM11/5/09
to
Paul-Wilhelm Hermsen wrote:

> Kann ich den Linuxrechner direkt am Mac betreiben - oder - gibt es f�r
> dieses Projekt eine Switchl�sung f�r Maus und Tastatur, falls der

> Linuxrechner direkt am iMac angeschlossen werden kann?

Der Monitorausgang kann auch als Eingang genutzt werden.

Ich pers�nlich w�rde Linux in einer virtuellen Umgebung nutzen.

MfG, Metti.

P.J.Meisch

unread,
Nov 5, 2009, 2:58:05 PM11/5/09
to
Hallo,

Paul-Wilhelm Hermsen schrieb:

> Kann ich den Linuxrechner direkt am Mac betreiben - oder - gibt es für
> dieses Projekt eine Switchlösung für Maus und Tastatur, falls der
> Linuxrechner direkt am iMac angeschlossen werden kann?

schau Dir mal synergy (http://synergy2.sourceforge.net/) an, da müssen
die Rechner nur per Netzwerk verbunden sein. Ich hab das im Geschäft
zwar nur mit Windows Rechnern laufen, aber laut der Website geht das
auch mit Mac OSX und Linux.

Die beiden Monitore nebeneinander, synergy starten, und sobald Du mit
der Maus aus dem einen Monitor rausfährst auf den anderen werden Maus
und Tastatur an den Rechner geschickt, zu dem der zweite Monitor gehört.

Viele Grüße
Peter

P.J.Meisch

unread,
Nov 5, 2009, 3:17:06 PM11/5/09
to
Noch mal ich,

P.J.Meisch schrieb:


> Hallo,
>
> Paul-Wilhelm Hermsen schrieb:
>
>> Kann ich den Linuxrechner direkt am Mac betreiben - oder - gibt es für
>> dieses Projekt eine Switchlösung für Maus und Tastatur, falls der
>> Linuxrechner direkt am iMac angeschlossen werden kann?
>
> schau Dir mal synergy (http://synergy2.sourceforge.net/) an, da müssen
> die Rechner nur per Netzwerk verbunden sein. Ich hab das im Geschäft
> zwar nur mit Windows Rechnern laufen, aber laut der Website geht das
> auch mit Mac OSX und Linux.

gerade getestet: links mein Macbook Pro, rechts daneben ein Thinkpad mit
Win, beides bedienbar mit Maus und Tastatur des MBP.

>
> Die beiden Monitore nebeneinander, synergy starten, und sobald Du mit
> der Maus aus dem einen Monitor rausfährst auf den anderen werden Maus
> und Tastatur an den Rechner geschickt, zu dem der zweite Monitor gehört.

Wenn Du wirklich auch für den Linuxrechner einen Monitor mit KDE
brauchst, dann empfehle ich Synergy. Ansonsten ziehe ich bei meinem
Linux-File/Web/Datenbank/server eine ssh-Terminalsession vor oder aber
einen auf dem MBP laufenden X-Server und dann über ssh -Y auf dem Server
gestartete Programme mit Display auf dem MBP.

Viele Grüße
Peter

Paul-Wilhelm Hermsen

unread,
Nov 5, 2009, 3:38:57 PM11/5/09
to
Uwe Naumann wrote:

> Am Thu, 05 Nov 2009 20:28:27 +0100 schrieb Paul-Wilhelm Hermsen:
>
>> Kann ich den Linuxrechner direkt am Mac betreiben
>
> Definiere "direkt" und "betreiben".
>
>> - oder - gibt es für
>> dieses Projekt eine Switchlösung für Maus und Tastatur, falls der
>> Linuxrechner direkt am iMac angeschlossen werden kann?
>
> ssh existiert.
>

Schwafel hin, Schwafel her - das ist eine sehr gute Frage.

Unter ssh verstehe ich "secure shell".
Was hat das mit meiner Frage zu tun ?

Läßt der iMac sich an einen Switch anschließen, der Maus, Tastatur und
Monitor mal zum einen, dann zum anderen Rechner schaltet?
Diese Lösung läuft zur Zeit bei mir zwischen 2 Linuxrechnern. Da hängen also
nicht 2 Monitore an einem Rechner, sondern Monitor, Maus und Tastatur per
Switch an 2 Rechnern.

Jochem Huhmann

unread,
Nov 5, 2009, 4:14:18 PM11/5/09
to
Paul-Wilhelm Hermsen <pwhe...@gmx.de> writes:

> Ich träume also von einer Granatenkombi aus Linux und Mac. Der Mac soll die
> Multimediazentrale im Haus (Sound, Bildbearbeitung, Fernsehen und Internet)
> sein. Mein geliebtes Linuxschätzchen soll weiterhin DHCP-, DNS-, FTP-, VPN-,
> MySQL-, Mail-, LDAP- und Alles-Andere-Server bleiben.

Ich weiß, dass Du nicht danach gefragt hast, aber der ganze Kram läuft
umstandslos auch auf dem Mac... und je nachdem, wieviel oder wenig Du
serven willst, geht der Speicher- und CPU-Verbrauch dafür eher im
Rauschen unter.

> Jetzt kommt`s !
> Kann ich den Linuxrechner direkt am Mac betreiben - oder - gibt es für
> dieses Projekt eine Switchlösung für Maus und Tastatur, falls der
> Linuxrechner direkt am iMac angeschlossen werden kann?

Hardware? Die iMacs kommen mit BT-Tastatur und -Maus, die müßtest Du
also erst mal ersetzen oder jedesmal umständlich hin- und herpaaren.

Ich hatte auch lange Zeit noch einen Linuxrechner nebenher laufen, der
dann aber interaktiv kaum noch genutzt wurde und sich mit den paar
Servern eher zu Tode gelangweilt und unnütz Strom gefressen hat.
Mittlerweile dient das Ding größtenteils nur noch als Fußbank unter dem
Schreibtisch.

Jochem

--
"A designer knows he has arrived at perfection not when there is no
longer anything to add, but when there is no longer anything to take away."
- Antoine de Saint-Exupery

Mike Nolte

unread,
Nov 5, 2009, 4:19:59 PM11/5/09
to
Paul-Wilhelm Hermsen <pwhe...@gmx.de> wrote:

> Kann ich den Linuxrechner direkt am Mac betreiben - oder - gibt es f�r

> dieses Projekt eine Switchl�sung f�r Maus und Tastatur, falls der

> Linuxrechner direkt am iMac angeschlossen werden kann?

Du k�nntest den Linux-Rechner an den Mini-Display-Port des iMac h�ngen
und dir einen USB Switch kaufen, das halte ich aber f�r unn�tig.

Da du den Linux-Rechner nur als Server betreiben wilst, solltest du da
vergleichsweise selten tats�chlich etwas dran machen m�ssen, weshalb du
mit einer Softwarel�sung auch gut bedient sein d�rftest.

Ich greife auch meinen lokalen Server �ber das Netzwerk zu, weil das den
angenehmen Nebeneffekt hat, dass der Server irgendwo in einem Schrank
au�erhalb meiner H�rreichweite stehen kann.

Wenn dir das irgendwann nicht mehr gen�gt, dann kannst du immer noch die
n�tige Hardware kaufen. Ich w�rde es erstmal �ber's Netzwerk machen.

Mit besten Gr��en,
Mike Nolte
--
"Jetzt kommt`s !"
<http://de.wikipedia.org/wiki/Plenk>
<http://de.wikipedia.org/wiki/Deppenapostroph>
<http://de.wikipedia.org/wiki/Apostroph#Typografisch_korrekt>

P.J.Meisch

unread,
Nov 5, 2009, 4:38:50 PM11/5/09
to
Hallo,

noch eine Antwort:

Paul-Wilhelm Hermsen schrieb:

> Kann ich den Linuxrechner direkt am Mac betreiben - oder - gibt es für
> dieses Projekt eine Switchlösung für Maus und Tastatur, falls der
> Linuxrechner direkt am iMac angeschlossen werden kann?
>
> Prost !

das Verhalten des Switch geht auch ohne Switch (gerade probiert mit
meinem MBP und Snow Leopard und einer Linuxkiste mit CentOS 5.4):

Den X-Server des Apple starten und so konfigurieren, dass er im
Vollbildmodus läuft (ein Klick im Einstellungsdialog). Danach im Mac OSX
Terminal:

ssh -Y -l user -f user@linuxhost -C startkde

das holt den X-Server als Vollbild und startet eine KDE-Session (sogar
mit funktionierendem angeschlossenem 2 Monitor).

Zum Wechseln auf den Mac Cmd-Alt-A drücken und der X Screen ist
ausgeblendet. Um wieder auf Linux zu wechseln einfach auf das X-Server
Icon im Dock klicken. Abmelden von Linux ganz normal über Beenden der
KDE Session; danach noch mit Cmd-Alt-A den X-Server wieder ausblenden.

Das sollte eigentlich das sein, was Du willst. Ganz ohne Synergy,
Hardware-Switch, nur mit Bordmitteln.

Viele Grüße
Peter

Paul-Wilhelm Hermsen

unread,
Nov 5, 2009, 6:06:47 PM11/5/09
to
Jochem Huhmann wrote:

> Ich weiß, dass Du nicht danach gefragt hast, aber der ganze Kram läuft
> umstandslos auch auf dem Mac... und je nachdem, wieviel oder wenig Du
> serven willst, geht der Speicher- und CPU-Verbrauch dafür eher im
> Rauschen unter.

Das "fürchte" ich fast auch. Ich kann und will aber vorerst mein
Linuxschätzchen nicht einfach so schlachten, da ich mit ihm viel über Sinn
und Unsinn essentieller IT-Abläufe und -Entwicklungen gelernt habe. Und -
wie bereits angedeutet - openSource ist ein kostbares Gut; und es gibt
nichts, was ein Mac kann, das Linux nicht auch kann, und zwar unentgeldlich
und ganz legal.

Dennoch bewundere ich das Gesamtkunstwerk von Apple. Die sind mit ihrer
innovativen Potenz im Bezug auf "periphere Gerätekommunikation" und der
hierfür erforderlichen Technologie zugleich einfach ihrer Zeit weit voraus.

Dass sie sich das bezahlen lassen, ist absolut nachvollziehbar.

Und wenn ich kräftig investieren muss, um einen Hochleister, der mir erneut
für die nächsten 10 Jahre im gewohnten Umfeld dienen soll, auf den
Schreibtisch stellen zu können, dann kann ich durchaus an die weitaus
elegantere Variante denken.

Ich käme allerdings nie auf die Idee, mein Linuxschätzchen als Fußablage
unter den Schreibtisch zu stellen.

Paul-Wilhelm Hermsen

unread,
Nov 5, 2009, 6:14:50 PM11/5/09
to
P.J.Meisch wrote:

> das Verhalten des Switch geht auch ohne Switch (gerade probiert mit
> meinem MBP und Snow Leopard und einer Linuxkiste mit CentOS 5.4):

??
Switch - Switch ?
Bin ich zu blöd, das zu kapieren ?

Jochem Huhmann

unread,
Nov 5, 2009, 6:53:24 PM11/5/09
to
Paul-Wilhelm Hermsen <pwhe...@gmx.de> writes:

> Jochem Huhmann wrote:
>
>> Ich weiß, dass Du nicht danach gefragt hast, aber der ganze Kram läuft
>> umstandslos auch auf dem Mac... und je nachdem, wieviel oder wenig Du
>> serven willst, geht der Speicher- und CPU-Verbrauch dafür eher im
>> Rauschen unter.
>
> Das "fürchte" ich fast auch. Ich kann und will aber vorerst mein
> Linuxschätzchen nicht einfach so schlachten, da ich mit ihm viel über Sinn
> und Unsinn essentieller IT-Abläufe und -Entwicklungen gelernt habe. Und -
> wie bereits angedeutet - openSource ist ein kostbares Gut; und es gibt
> nichts, was ein Mac kann, das Linux nicht auch kann, und zwar unentgeldlich
> und ganz legal.

Das muß ja kein Widerspruch sein. Installiere MacPorts
<http://www.macports.org/> und Du hast auf dem Mac praktisch dieselbe
Auswahl an Open Source Software wie bei jeder Linux-Distribution, mit
einem anständigen Paketmanagementsystem ähnlich dem von FreeBSD. Und Du
mußt ja auch nix schlachten. Versuche einfach mal, dieselbe Umgebung
(soweit nötig) auf dem Mac einzurichten und dann kannst Du immer noch
weitersehen. Und im äußersten Notfall installierst Du VirtualBox (GPL)
<http://www.virtualbox.org/> und Du hast eine virtuelle Umgebung, in der
Du jedes Linux Deiner Wahl installieren kannst.

> Ich käme allerdings nie auf die Idee, mein Linuxschätzchen als Fußablage
> unter den Schreibtisch zu stellen.

Naja, das Ding stand bei mir schon immer dort ;-)

Manuel Rodriguez

unread,
Nov 6, 2009, 3:04:19 AM11/6/09
to

Der Mac scheint ja unter Hackern zu einer Religion geworden zu sein.
In einer Statistik vom Chaos Camp (CCC) stand mal, dass die mehrheit
der eingeloggten WLAN Karten welche von Apple waren. Und auf den
Videos bei Hacker Congressen ist fast immer das Apfellogo auf dem
Laptop des Referenten installert.
Wenn du also gerne Marte trinkst, die Pseudowitze vom CCC
kapierst und auch sonst alles fit im Schritt ist, dann kauf dir diesen
iMac mit 27 Zoll Bildschirm. Das Teil braucht auch nur 300 Watt Strom.
Unter Last natürlich mehr.

Arno Welzel

unread,
Nov 6, 2009, 4:58:34 AM11/6/09
to
Paul-Wilhelm Hermsen schrieb:

> Es ist die Zeit der längeren Abende, in der man sich mit einem guten Glas
> Cognac mal zurückzieht und u. a. darüber nachdenkt, wie die private
> Multimedia-Zukunft aussehen soll.
> Ich bin seit über einem Jahrzehnt eingefleischter Linuxfan und hätte
> eigentlich keinen Grund in ein proprietäres, kostspieliges EDV-Umfeld zu
> wechseln.
> Aber:
> Mein derzeitiger, treuer Linuxrechner ist mit 2 GB maximalem RAM
> mittlerweile ein wenig überfordert und ein 18"-Bildschirm ist für die
> Möglichkeiten, die X-Server und KDE-Desktop mittlerweile bieten, kein
> wirklicher Genuss mehr.
> Neue Hochleistungsmonitore bewegen sich zur Zeit auch so um die 1000 € und
> sind sowohl von der Auflösung, insbesondere aber vom Design im Vergleich mit
> dem 27"er "iMac-Bildschirm" weit hinter der Zeit. Was liegt also näher, als

Ein 27"-Flachbildschirm mit brauchbarer Qualität und Full-HD gibt es um
die 500 EUR, teilweise schon darunter - z.B. Samsung SyncMaster P2770HD.
Und da bekommt man an Schnittstellen DVI, HDMI, VGA und Scart sowie
diverse Spielereien wie Darstellung mehrerer Bildquellen nebeneinander
oder als "Bild in Bild".

Für 1000 EUR dann auch diese Diagonale mit selber Auflösung und S-PVA
statt TN (Samsung SyncMaster 275T) - und das *ist* gut. Die
Samsung-Panels werden auch in einigen Modellen von Eizo verbaut - und da
kann ich über die Qualität nicht meckern.

Was genau macht der "iMac-Bildschirm" da besser?

> bei den sowieso anstehenden Investitionen noch 1000 € drauf zu legen und
> einen hoch gerüsteten iMac-PC zu kaufen. Zumal iPod und iPhone sowieso meine
> ständigen Begleiter sind.
> Ich träume also von einer Granatenkombi aus Linux und Mac. Der Mac soll die
> Multimediazentrale im Haus (Sound, Bildbearbeitung, Fernsehen und Internet)
> sein. Mein geliebtes Linuxschätzchen soll weiterhin DHCP-, DNS-, FTP-, VPN-,
> MySQL-, Mail-, LDAP- und Alles-Andere-Server bleiben.

Ja - kann man machen.

> Jetzt kommt`s !
> Kann ich den Linuxrechner direkt am Mac betreiben - oder - gibt es für
> dieses Projekt eine Switchlösung für Maus und Tastatur, falls der
> Linuxrechner direkt am iMac angeschlossen werden kann?

Wieso nicht einfach per LAN auf den Linux-Rechner gehen? SSH etc. gibt
es auch für MacOS und auch Remote-Desktop-Lösungen sollten kein Problem
sein.


--
http://arnowelzel.de
http://de-rec-fahrrad.de

Andreas Berger

unread,
Nov 6, 2009, 5:04:10 AM11/6/09
to
Am 06.11.2009 09:04 schrieb Manuel Rodriguez:

> Der Mac scheint ja unter Hackern zu einer Religion geworden zu sein.

....snip

> Wenn du also gerne Marte trinkst, die Pseudowitze vom CCC
> kapierst und auch sonst alles fit im Schritt ist, dann kauf dir diesen
> iMac mit 27 Zoll Bildschirm.

Komm schon, das Teil ist ein geiles Teil, schon vom display her. Es muss
ja nicht f�r jeden Anwender passen, aber diejenigen, die in ihm das
Ger�t ihrer W�nsche gefunden haben als Hype- und Statussymbol gl�ubige
Spinner abzutun tut gerade dem Ger�t unrecht. (Zumal im Markt der
Mitbewerber da weithin nichts zu finden ist)

Andreas Berger

unread,
Nov 6, 2009, 5:11:17 AM11/6/09
to
Am 06.11.2009 10:58 schrieb Arno Welzel:
>> Neue Hochleistungsmonitore bewegen sich zur Zeit auch so um die 1000 €
>> und sind sowohl von der Auflösung, insbesondere aber vom Design im
>> Vergleich mit dem 27"er "iMac-Bildschirm" weit hinter der Zeit.
>
> Ein 27"-Flachbildschirm mit brauchbarer Qualität und Full-HD gibt es um
> die 500 EUR, teilweise schon darunter - z.B. Samsung SyncMaster P2770HD.
> Und da bekommt man an Schnittstellen DVI, HDMI, VGA und Scart sowie
> diverse Spielereien wie Darstellung mehrerer Bildquellen nebeneinander
> oder als "Bild in Bild".
>
> Für 1000 EUR dann auch diese Diagonale mit selber Auflösung und S-PVA
> statt TN (Samsung SyncMaster 275T) - und das *ist* gut.

Ähm, das Teil (der 27" iMac) hat 2560 x 1440, die Datenblätter, die ich
zum Samsung 275T finden kann meinen jedoch nur 1920x1200.
2560 x 1440 display gibts nicht für 500 EUR, oder ich lasse mich gerne
besser belehren, die fangen um die 1000 EUR an.
Den 27" imac gibts ab ca. 1400 EUR, das macht 400 EUR für den Rechner!
<http://geizhals.at/deutschland/a474976.html>

> Was genau macht der "iMac-Bildschirm" da besser?

die sonst bei den 30"ern übliche Auflösung?

Thomas Kaiser

unread,
Nov 6, 2009, 5:54:14 AM11/6/09
to
Paul-Wilhelm Hermsen schrieb am 05.11.2009 in <news:7d2cs6-...@user-pwhermsen.user.arcor.de>

> Jochem Huhmann wrote:
>
>> Ich weiß, dass Du nicht danach gefragt hast, aber der ganze Kram
>> läuft umstandslos auch auf dem Mac... und je nachdem, wieviel oder
>> wenig Du serven willst, geht der Speicher- und CPU-Verbrauch dafür
>> eher im Rauschen unter.
>
> Das "fürchte" ich fast auch. Ich kann und will aber vorerst mein
> Linuxschätzchen nicht einfach so schlachten, da ich mit ihm viel über
> Sinn und Unsinn essentieller IT-Abläufe und -Entwicklungen gelernt
> habe.

Installier am Mac X-Windows einfach mit und laß Dir halt die Fensterchen
von der Linux-Gurke auf den Mac-Bildschirm werfen. Funktioniert völlig
problemlos, ich hab früher jahrelang auf die Art mit Unices, Linux und
MacOS 9 gewerkelt. Ist aber seit MacOS X nicht mehr nötig, da das ein
echtes Unix ist, mit dem man den Kram auch gleich lokal auf dem Mac
erledigen kann.

Und für die Wartung von Linux- oder Unix-Servern reicht mir SSH. D.h.
einfach "Terminal.app" aufreißen und per SSH auf den Linux-Rechner
hoppeln. Geht auch vollautomatisch, indem man das SSH-Login gleich in
eine Art Shortcut hineinpackt, siehe bspw.

<http://groups.google.com/group/de.comp.sys.mac.misc/msg/c7b36e4e2292f856>

> Und - wie bereits angedeutet - openSource ist ein kostbares Gut

Kriegst Du auch unter MacOS X in Debian-kompatibel als fink-Projekt oder
BSD-like als Ports-System per MacPorts. Aber weite Teile des Systems
sind nicht OpenSource -- klar.

> und es gibt nichts, was ein Mac kann, das Linux nicht auch kann, und
> zwar unentgeldlich und ganz legal.

Das ist so nicht ganz richtig. Es fängt damit an, daß MacOS X weitgehend
intuitiv bedienbar ist (was freilich keinen Linux-Apologeten auch nur
ansatzweise interessiert) setzt sich in vielen Kleinigkeiten fort, die
allerdings ebenfalls die meisten nicht interessieren, weil zu speziell
(PDF-Support, Drucksystem, Frameworks wie CoreGraphics oder CoreImage,
Möglichkeiten zur Dateitypisierung bzw. "Application Binding",
Schnittstellen zwischen CLI und dem grafischen Rest des Systems bzw.
"richtigen Mac-Programmen")

MacOS X fehlt zum Glück im Großen und Ganzen die steinzeitliche "Alles
ist eine Datei"-Stupidität :-)

Was da im Detail anders ist, hab ich mal vor einiger Zeit
zusammengeschrieben. Ist im Wesentlichen noch aktuell, weil damals schon
bisserl Rücksicht auf 10.5 genommen (und mit 10.6 hat sich da nicht so
viel geändert)

<http://www.heise.de/kiosk/archiv/ix/2007/4/130>

Dann gibt's für MacOS X auch 'ne Latte an kommerziellen Programmen für
dies und das, die unter Linux schlichtweg fehlen (bzw. nur per Emulation
oder Virtualisierung zur Verfügung stehen). Macht dabei gar nix, daß
viele Linuxer fälschlicherweise meinen, Gimp wäre ein Ersatz für
Photoshop, XPDF für Acrobat, Scribus für InDesign, etc. etc.

Das Schöne ist IMO: Man kann MacOS X einfach so nutzen fast ohne sich um
ein Gramm Technik Gedanken machen zu müssen. Und trotzdem bei Bedarf
beliebig tief in dem Unix-Unterbau herumwühlen. Weil MacOS X kann nahezu
alles, was Linux auch kann -- und noch viel mehr ;-)

Gruss,

Thomas

Paul-Wilhelm Hermsen

unread,
Nov 6, 2009, 6:01:52 AM11/6/09
to
Andreas Berger wrote:

> Am 06.11.2009 09:04 schrieb Manuel Rodriguez:
>
>> Der Mac scheint ja unter Hackern zu einer Religion geworden zu sein.
>
> ....snip
>
>> Wenn du also gerne Marte trinkst, die Pseudowitze vom CCC
>> kapierst und auch sonst alles fit im Schritt ist, dann kauf dir diesen
>> iMac mit 27 Zoll Bildschirm.
>
> Komm schon, das Teil ist ein geiles Teil, schon vom display her. Es muss

> ja nicht für jeden Anwender passen, aber diejenigen, die in ihm das
> Gerät ihrer Wünsche gefunden haben als Hype- und Statussymbol gläubige
> Spinner abzutun tut gerade dem Gerät unrecht. (Zumal im Markt der


> Mitbewerber da weithin nichts zu finden ist)

Der "Latino" steckt bei mir im Filter. Daher erfahre ich von seinen
intellektuellen Ausschweifungen immer nur auf Umwegen. ;-)
Daher sei ihm an dieser Stelle mitgeteilt:
Marte kenne ich nicht.
CCC kenne ich auch nicht, aber
fit im Schritt bin ich noch.
Gott sei Dank ! :-)

Stefan

unread,
Nov 6, 2009, 6:25:07 AM11/6/09
to
Arno Welzel schrieb:

> Ein 27"-Flachbildschirm mit brauchbarer Qualität und Full-HD gibt es um
> die 500 EUR, teilweise schon darunter

Ein 27"-Bildschirm für 500 Euro ist mi absoluter Sicherheit ein TN, also
für jede auch nur ansatzweise ernsthaft grafikorientierte Anwendung ohne
Wenn und Aber absolut unbrauchbar.

> Für 1000 EUR dann auch diese Diagonale mit selber Auflösung und S-PVA
> statt TN (Samsung SyncMaster 275T) - und das *ist* gut.
>

> Was genau macht der "iMac-Bildschirm" da besser?

Z.B. ist IPS noch einen Zacken farbstabiler als PA. Und dann bekommst Du
zum Bildschirm gleich auch noch einen Mac mitgeliefert...

Ich selber will ihn trotzdem nicht, weil die Verspiegelung für mich ein
Killerkriterium ist. Aber gut ist der Bildschirm schon.

Reiner Schischke

unread,
Nov 6, 2009, 11:22:31 AM11/6/09
to
Am 06.11.09 10:58, schrieb Arno Welzel:

> Was genau macht der "iMac-Bildschirm" da besser?

Den 27" iMac kann man besser als Schminkspiegel verwenden! Versuch das
mal mit dem Eizo.
Was aber wirklich interessant ist, dass Apple seinen eigenen Monitoren
Konkurrenz macht. Der 30" Monitor von Apple kostet 300 € mehr und kann
weder CD/DVD brennen, noch Daten speichern und schon gar kein OS laden
und Programme steuern. Selbst wenn man die Maus und Tastatur dazu kauft.
Apple wird sich entweder über die lägst überfällige Preisgestaltung
seiner Monitore Gedanken machen müssen oder diesen Teil seiner
Produktpalette an die Konkurrenz, auch die aus eignem Haus, abgeben
müssen. Zumal die eigene Konkurrenz aus dem iMac Lager mittlerweile LED
Backlight und Weitwinkelbetrachtung kann.

Reiner

--
Dummheit und Überheblichkeit sind zwei nutzlose Pole in Newsgruppen

Gerald Eíscher

unread,
Nov 6, 2009, 12:30:38 PM11/6/09
to
Am 06.11.2009 17:22 Uhr schrieb Reiner Schischke:
> Am 06.11.09 10:58, schrieb Arno Welzel:
>
>> Was genau macht der "iMac-Bildschirm" da besser?
>
> Den 27" iMac kann man besser als Schminkspiegel verwenden!

Schminkspiegel? Dreh ihn senkrecht und du hast einen Ankleidespiegel ;-)

> Der 30" Monitor von Apple kostet 300 ᅵ mehr und kann

> weder CD/DVD brennen, noch Daten speichern und schon gar kein OS laden
> und Programme steuern. Selbst wenn man die Maus und Tastatur dazu kauft.

Man kann aber einen Mac Pro dran hᅵngen, was bei dem iMac nicht ganz so
praktikabel mᅵglich ist.

--
Gerald

Frank Klingenhoefer

unread,
Nov 6, 2009, 1:04:55 PM11/6/09
to
Gerald E�scher wrote:
> Am 06.11.2009 17:22 Uhr schrieb Reiner Schischke:
[...]
>> Der 30" Monitor von Apple kostet 300 � mehr und kann
>> weder CD/DVD brennen, noch Daten speichern und schon gar kein OS laden
>> und Programme steuern. Selbst wenn man die Maus und Tastatur dazu kauft.
>
> Man kann aber einen Mac Pro dran h�ngen, was bei dem iMac nicht ganz so
> praktikabel m�glich ist.

?!
Der aktuelle Mac Pro hat doch einen Displayport und der iMac (Late
2009 - 27 Inch) bzw. dessen Display kann externe Signale Darstellen.

Interessant waere noch, ob der Rest des iMac mitlaeuft und
beliebig zwischen iMac und externer Quelle hin-und-her geschaltet
werden kann.

Frank

Arno Welzel

unread,
Nov 6, 2009, 1:15:03 PM11/6/09
to
Andreas Berger schrieb:

> Am 06.11.2009 10:58 schrieb Arno Welzel:
>>> Neue Hochleistungsmonitore bewegen sich zur Zeit auch so um die 1000 €
>>> und sind sowohl von der Auflösung, insbesondere aber vom Design im
>>> Vergleich mit dem 27"er "iMac-Bildschirm" weit hinter der Zeit.
>>
>> Ein 27"-Flachbildschirm mit brauchbarer Qualität und Full-HD gibt es um
>> die 500 EUR, teilweise schon darunter - z.B. Samsung SyncMaster P2770HD.
>> Und da bekommt man an Schnittstellen DVI, HDMI, VGA und Scart sowie
>> diverse Spielereien wie Darstellung mehrerer Bildquellen nebeneinander
>> oder als "Bild in Bild".
>>
>> Für 1000 EUR dann auch diese Diagonale mit selber Auflösung und S-PVA
>> statt TN (Samsung SyncMaster 275T) - und das *ist* gut.
>
> Ähm, das Teil (der 27" iMac) hat 2560 x 1440, die Datenblätter, die ich
> zum Samsung 275T finden kann meinen jedoch nur 1920x1200.

Ja - FullHD halt.

> 2560 x 1440 display gibts nicht für 500 EUR, oder ich lasse mich gerne
> besser belehren, die fangen um die 1000 EUR an.

Das ist sicher richtig.

> Den 27" imac gibts ab ca. 1400 EUR, das macht 400 EUR für den Rechner!
> <http://geizhals.at/deutschland/a474976.html>
>
>> Was genau macht der "iMac-Bildschirm" da besser?
>
> die sonst bei den 30"ern übliche Auflösung?

Wenn man das will. Mir reichen 90-100 DPI auf dem Bildschirm eigentlich
gut aus.

Ansonsten ist das Ding ja eher Durschnitt: 3 GHz Core 2 Duo, Radeon 4670
mit 256 MB, 4 GB RAM, 1 TB Platte, Webcam und WLAN. Ja da sind ein paar
Spielereien dabei - aber sehr viel mehr als 400 EUR würde ich für so ein
Teil - ohne Bildschirm - auch nicht bezahlen.

Arno Welzel

unread,
Nov 6, 2009, 1:21:19 PM11/6/09
to
Stefan schrieb:

> Arno Welzel schrieb:
>
>> Ein 27"-Flachbildschirm mit brauchbarer Qualität und Full-HD gibt es
>> um die 500 EUR, teilweise schon darunter
>
> Ein 27"-Bildschirm für 500 Euro ist mi absoluter Sicherheit ein TN, also
> für jede auch nur ansatzweise ernsthaft grafikorientierte Anwendung ohne
> Wenn und Aber absolut unbrauchbar.

Es gibt noch andere Anwendungen als "grafikorientiert". Persönlich würde
ich auch nichts mehr kaufen, was nicht wenigstens (S-)PVA hat - aber die
TN-Teile im Büro sind durchaus auch für diesen Anwendungszweck OK.

>> Für 1000 EUR dann auch diese Diagonale mit selber Auflösung und S-PVA
>> statt TN (Samsung SyncMaster 275T) - und das *ist* gut.
>>
>> Was genau macht der "iMac-Bildschirm" da besser?
>
> Z.B. ist IPS noch einen Zacken farbstabiler als PA. Und dann bekommst Du
> zum Bildschirm gleich auch noch einen Mac mitgeliefert...

Farbstabiler vielleicht - aber der Farbraum von IPS auch eher gegen
"grafikorientierte" Anwendng.

> Ich selber will ihn trotzdem nicht, weil die Verspiegelung für mich ein
> Killerkriterium ist. Aber gut ist der Bildschirm schon.

Mit Verspiegelung ist er für Grafikanwendungen erst recht komplett
unbrauchbar. Ich bekomme mit der Verspiegelung schon immer die Krise,
wenn ich mal bei Tageslicht am MacBook Pro meiner Freundin sitze - so
ein schönes Gerät und dann so ein nerviger Bildschirm :-(

Paul-Wilhelm Hermsen

unread,
Nov 6, 2009, 2:29:10 PM11/6/09
to
Arno Welzel wrote:

> Ansonsten ist das Ding ja eher Durschnitt: 3 GHz Core 2 Duo, Radeon 4670
> mit 256 MB, 4 GB RAM, 1 TB Platte, Webcam und WLAN. Ja da sind ein paar
> Spielereien dabei - aber sehr viel mehr als 400 EUR würde ich für so ein
> Teil - ohne Bildschirm - auch nicht bezahlen.

Wie Bitte ?
Wohl bestimmte Fakten nicht geschnallt !

http://www.apple.com/de/imac/performance.html

Das Gerät als Durchschnitt zu bezeichnen, ist schon sehr ignorant !

Die Bastelei unter Linux ist vom Zeitfaktor erheblich teurer.

Ich denke für mich sowieso nicht an die Grundkonfiguration, sondern an einen
richtig aufgemotzten, und dann suche Die mal am Markt getrost diese
Leistungsklasse zusammen.
Geht gar nicht, weil es sie nicht gibt und Du mit Deinem Rechner hinterher
richtig viel Zeit verbringst, bis das System dann so einigermaßen läuft. Und
nach dem nächsten Versionssprung fängt die Bastelei dann teilweise wieder
von vorne an.

Paul-Wilhelm Hermsen

unread,
Nov 6, 2009, 4:48:21 PM11/6/09
to
Reiner Schischke wrote:

Was hadert ihr eigentlich so mit der spiegelnden Oberfläche ?
Guckt doch einfach da durch !
Das kann doch gar nicht so schwer sein.
Ansonsten ist ein Schmink- oder Ankleidespiegel doch cool, wenn man ihn denn
dann auch noch umsonst mitgeliefert bekommt.
Gut - matt wär' schon nicht schlecht.
Ich sag mal so:
Wenn ich mich über derartige Dinge aufrege, dann weiß ich, das das System an
sich essentiell gut ist.
Ich hatte heute ein spiegelndes MacBook zu Gast. Ich habe ganz kritisch
hingeguckt, War verdammt schwer, weil mich das dahinter fasziniert hat.

Paul-Wilhelm Hermsen

unread,
Nov 6, 2009, 4:58:04 PM11/6/09
to
Mike Nolte wrote:

> Wenn dir das irgendwann nicht mehr genügt, dann kannst du immer noch die
> nötige Hardware kaufen. Ich würde es erstmal über's Netzwerk machen.

Das werde ich auch.
Ich habe tatsächlich zu diletantisch gedacht.

Leider ist die Diskussion in dieser NG versandet, da ich diesen Thread nicht
konsequent an beide NGs weiter geleitet habe.
Die ware Diskussion tobt nämlich zur Zeit in

de.comp.os.unix.linux.misc

Reiner Schischke

unread,
Nov 6, 2009, 5:24:43 PM11/6/09
to
Am 06.11.09 18:30, schrieb Gerald Eᅵscher:

>> Den 27" iMac kann man besser als Schminkspiegel verwenden!
>
> Schminkspiegel? Dreh ihn senkrecht und du hast einen Ankleidespiegel ;-)

Ich kenne Deine Maᅵe nicht, aber ich bin nicht kleinwᅵchsig.

> Man kann aber einen Mac Pro dran hᅵngen, was bei dem iMac nicht ganz so
> praktikabel mᅵglich ist.

Der MiniDisplayPort ist zwar klein, aber mit Brille auch am Mac Pro zu
finden. Einfach ein passendes Kabel kaufen.

Reiner

--
Dummheit und ᅵberheblichkeit sind zwei nutzlose Pole in Newsgruppen

Stefan

unread,
Nov 6, 2009, 5:57:53 PM11/6/09
to
Arno Welzel schrieb:

> aber der Farbraum von IPS auch eher gegen
> "grafikorientierte" Anwendng.

Eine ziemlich gewagte Aussage, mal vorsichtig ausgedrückt.

> Mit Verspiegelung ist er für Grafikanwendungen erst recht komplett
> unbrauchbar.

Du hast offenbar noch nie einen ernsthaften Grafikarbeitsplatz gesehen.
Da gibt es nichts zu spiegeln.

Peter Köhlmann

unread,
Nov 6, 2009, 6:10:56 PM11/6/09
to
Stefan wrote:

> Arno Welzel schrieb:
>
>> aber der Farbraum von IPS auch eher gegen
>> "grafikorientierte" Anwendng.
>
> Eine ziemlich gewagte Aussage, mal vorsichtig ausgedrückt.

Nicht unbedingt

>> Mit Verspiegelung ist er für Grafikanwendungen erst recht komplett
>> unbrauchbar.
>
> Du hast offenbar noch nie einen ernsthaften Grafikarbeitsplatz gesehen.
> Da gibt es nichts zu spiegeln.

Du hast offensichtlich noch nie einen normalen Arbeitsplatz eines
Durchnittsanwenders gesehen.
Da sind spiegelnde Bildschirme wie bei den Macs völlig unbrauchbar.

Als mein Sohn unbedingt ein MacBook *brauchte* (aus den völlig falschen
Gründen) habe ich ihn auf das spiegelnde Display dieses Mistdings
hingewiesen. Natürlich wurde das als "Ablenkungs-Argument" abgetan. Selbst
das Argument dass es durchaus MacBooks mit mattem Display gibt wurde
ignoriert

Er arbeitet immer im abgedunkelten Raum damit, und man muß ihn schon
ermahnen dass es seinen Augen nicht guttut *gar* *keine*
Hintergrundbeleuchtung zu haben. Komisch, wo doch die Mac-Displays alle
soooo viel besser sind als die der Konkurrenz

Kurz gesagt: Spiegelnde Displays sind für Schwachköpfe
Lange Version: Spiegelnde Displays sind für Mac-Fanboi Schwachköpfe
--
Also halte in Zukunft bitte die Klappe, wenn Du mit mir redest.
Detlef Bosau in de.comp.os.unix.networking.misc <7uXAG...@foni.net>

Stefan

unread,
Nov 6, 2009, 6:19:18 PM11/6/09
to
Peter Köhlmann schrieb:

>>> aber der Farbraum von IPS auch eher gegen
>>> "grafikorientierte" Anwendng.

>> Eine ziemlich gewagte Aussage, mal vorsichtig ausgedrückt.

> Nicht unbedingt

Ein überzeugendes Argument.

>>> Mit Verspiegelung ist er für Grafikanwendungen erst recht komplett
>>> unbrauchbar.

>> Du hast offenbar noch nie einen ernsthaften Grafikarbeitsplatz gesehen.
>> Da gibt es nichts zu spiegeln.

> Du hast offensichtlich noch nie einen normalen Arbeitsplatz eines
> Durchnittsanwenders gesehen.

Aus irgendeinem Grund hab ich weiter oben gesagt, dass das für mich ein
Killerkriterium ist. Aber in dieser Teildiskussion gings ausdrücklich um
Grafikarbeitsplätze, und da ist es völlig wurscht, wie sogenannte
"normale" Arbeitspätte aussehen. Aber eigentlich ging's Dir ja nur
darum, vor dem Zubettgehen noch ein bisschen auszuteilen.

Peter Köhlmann

unread,
Nov 6, 2009, 6:30:03 PM11/6/09
to
Stefan wrote:

> Peter Köhlmann schrieb:
>>>> aber der Farbraum von IPS auch eher gegen
>>>> "grafikorientierte" Anwendng.
>
>>> Eine ziemlich gewagte Aussage, mal vorsichtig ausgedrückt.
>
>> Nicht unbedingt
>
> Ein überzeugendes Argument.
>
>>>> Mit Verspiegelung ist er für Grafikanwendungen erst recht komplett
>>>> unbrauchbar.
>
>>> Du hast offenbar noch nie einen ernsthaften Grafikarbeitsplatz
>>> gesehen. Da gibt es nichts zu spiegeln.
>
>> Du hast offensichtlich noch nie einen normalen Arbeitsplatz eines
>> Durchnittsanwenders gesehen.
>
> Aus irgendeinem Grund hab ich weiter oben gesagt, dass das für mich ein
> Killerkriterium ist. Aber in dieser Teildiskussion gings ausdrücklich um
> Grafikarbeitsplätze,

Nein, ging es nicht. *Du* hast dieses Blödsinns-Argument eingebracht (nach
dem Motto: Unsere Grafik-Pros arbeiten nun mal gerne mit abgelassenen
Jalousien (da sie sonst auf ihren spiegelnden Displays nur ihre eigenen
unrasierten Drei-Tagesbärte sehen könnten)), und folglich sollte das auch
der Standard für den Rest der Welt sein

> und da ist es völlig wurscht, wie sogenannte
> "normale" Arbeitspätte aussehen. Aber eigentlich ging's Dir ja nur
> darum, vor dem Zubettgehen noch ein bisschen auszuteilen.

Wie schön, dass du auf den Rest so überzeugend eingehen konntest.
Wenn man "snippen" als "überzeugend" bezeichnen kann.

Lass mich raten: Du bist ein Mac-Fanboi
Und auch sonst völlig resistent gegenüber irgendwelchen Argumenten
--
I refuse to have a battle of wits with an unarmed person.

Arno Welzel

unread,
Nov 6, 2009, 6:54:04 PM11/6/09
to
Stefan schrieb:

> Arno Welzel schrieb:
>
>> aber der Farbraum von IPS auch eher gegen "grafikorientierte" Anwendng.
>
> Eine ziemlich gewagte Aussage, mal vorsichtig ausgedrückt.

Wieso? Die Kontraste bei IPS sind definitiv geringer.

>> Mit Verspiegelung ist er für Grafikanwendungen erst recht komplett
>> unbrauchbar.
>
> Du hast offenbar noch nie einen ernsthaften Grafikarbeitsplatz gesehen.
> Da gibt es nichts zu spiegeln.

Deswegen sind die Sichtblenden für Monitore, die speziell für
Grafikarbeitsplätze gedacht sind, vermutlich unnötige Spielerei für
unprofessionelle Anwender.

Stefan

unread,
Nov 6, 2009, 7:13:39 PM11/6/09
to
Arno Welzel schrieb:
>>> aber der Farbraum von IPS auch eher gegen "grafikorientierte" Anwendng.
>>
>> Eine ziemlich gewagte Aussage, mal vorsichtig ausgedrückt.
>
> Wieso? Die Kontraste bei IPS sind definitiv geringer.

Du verwechselst Kontrast mit Farbraum.

>> Du hast offenbar noch nie einen ernsthaften Grafikarbeitsplatz
>> gesehen. Da gibt es nichts zu spiegeln.
>
> Deswegen sind die Sichtblenden für Monitore, die speziell für
> Grafikarbeitsplätze gedacht sind, vermutlich unnötige Spielerei für
> unprofessionelle Anwender.

Diese Sichtblenden gehören also nicht zum Arbeitsplatz?

Arno Welzel

unread,
Nov 7, 2009, 3:11:55 AM11/7/09
to
Stefan schrieb:

> Arno Welzel schrieb:
>>>> aber der Farbraum von IPS auch eher gegen "grafikorientierte" Anwendng.
>>>
>>> Eine ziemlich gewagte Aussage, mal vorsichtig ausgedrückt.
>>
>> Wieso? Die Kontraste bei IPS sind definitiv geringer.
>
> Du verwechselst Kontrast mit Farbraum.

Ja, stimmt. Dennoch ist ein kontrastärmeres Bild sicher nicht die
bessere Wahl, nur weil bestimmte Farben genauer darstellbar sind.

>>> Du hast offenbar noch nie einen ernsthaften Grafikarbeitsplatz
>>> gesehen. Da gibt es nichts zu spiegeln.
>>
>> Deswegen sind die Sichtblenden für Monitore, die speziell für
>> Grafikarbeitsplätze gedacht sind, vermutlich unnötige Spielerei für
>> unprofessionelle Anwender.
>
> Diese Sichtblenden gehören also nicht zum Arbeitsplatz?

Damit wollte ich erläutern, dass man üblicherweise jede Art von
Spiegelungen und "Fremdlicht" auf den Bildschirmen vermeiden will. Ein
"Spiegeldisplay" ist genau deswegen eben eine schlechte Wahl und nur
eine Methode, um Kontraste zu erhöhen, ohne an der Paneltechnik selbst
was ändern zu müssen.

Stefan

unread,
Nov 7, 2009, 4:23:51 AM11/7/09
to
Arno Welzel schrieb:

> Dennoch ist ein kontrastärmeres Bild sicher nicht die
> bessere Wahl, nur weil bestimmte Farben genauer darstellbar sind.

In der Fabbildbearbeitung sind Farbraum und Farbgenauigkeit sogar das
einzige, was interessiert.

> "Spiegeldisplay" ist genau deswegen eben eine schlechte Wahl und nur
> eine Methode, um Kontraste zu erhöhen, ohne an der Paneltechnik selbst
> was ändern zu müssen.

Hmm... aber für Dich war doch der Kontrast so wichtig? Und die
Paneltechnik hat kontrastmässig nun halt mal Genzen.

Peter Köhlmann

unread,
Nov 7, 2009, 4:28:31 AM11/7/09
to
Stefan wrote:

> Arno Welzel schrieb:
>> Dennoch ist ein kontrastärmeres Bild sicher nicht die
>> bessere Wahl, nur weil bestimmte Farben genauer darstellbar sind.
>
> In der Fabbildbearbeitung sind Farbraum und Farbgenauigkeit sogar das
> einzige, was interessiert.

Aha. Kontrast und den anderen "neumodischen Schnickschnack" kann man
getrost ignorieren...

>> "Spiegeldisplay" ist genau deswegen eben eine schlechte Wahl und nur
>> eine Methode, um Kontraste zu erhöhen, ohne an der Paneltechnik selbst
>> was ändern zu müssen.
>
> Hmm... aber für Dich war doch der Kontrast so wichtig? Und die
> Paneltechnik hat kontrastmässig nun halt mal Genzen.

Und deshalb muß man spielgelnde Displays bauen, die man nur im
abgedunkelten Raum einigermaßen sinnvoll nutzen kann?

Wer immer sich so etwas antun will, soll das gerne machen. Aber nicht
gleichzeitig solchen Müll als "vernünftig" darstellen
--
Linux: Because rebooting is for adding new hardware

Patrick Kormann

unread,
Nov 7, 2009, 12:38:17 PM11/7/09
to
On 07.11.09 00:10, Peter Köhlmann wrote:

> Kurz gesagt: Spiegelnde Displays sind für Schwachköpfe
> Lange Version: Spiegelnde Displays sind für Mac-Fanboi Schwachköpfe

LOL. Tja, wenn DU es sagst...
Ich sitze hier vor einem MBP mit spiegelndem Display (man hat mir erst
fälschlicherweise ein mattes besorgt und hab das sofort zurückgegeben).
Ich sitze hier in einem künstlich beleuchtetem Raum und sehe gerade
*keine* Spiegelung, selbst dann nicht wenn ich mich darauf konzentriere.
Manchmal gibt es wohl welche, aber die blende ich aus und bemerke sie
nur, wenn ich daran denke. Einen spiegelnden iMac hab ich auch noch und
ein mattes MBP17", im Vergleich ist das Bild einfach milchig flau und
unscharf. Wer sich sowas freiwillig antut ist wohl... ne, einen
Schwachkopf würd ich so einen nicht nennen, das würde wohl nur ein
intoleranter Schwachkopf tun, der glaubt er habe die Wahrheit für sich
gepachtet.

Etwas stört mich an dem Dispay allerdings schon: Es flimmert ganz leicht
und wenn ich 'schräg' drauf schaue sehe ich Linien, fast wie ein Moiree

Ben Gurion

unread,
Nov 7, 2009, 2:42:29 PM11/7/09
to
Patrick Kormann <sir...@hotmail.com> wrote:

> Ich sitze hier vor einem MBP mit spiegelndem Display (...) in einem
> k�nstlich beleuchtetem Raum und sehe gerade
> *keine* Spiegelung, ..

*lach* So so, k�nstlich beleuchtet.. sch�ne Beweisf�hrung das. Ich sitze
gerade auch in einem k�nstlich beleuchteten Raum, und habe keine
Spiegelungen.. dumm nur wenn es wieder Tag wird, dann siehts an genau
der gleichen Stelle so aus:

<http://dl.dropbox.com/u/1671630/30082009091.JPG>

Noch Fragen?
--
ben

Patrick Kormann

unread,
Nov 7, 2009, 2:55:43 PM11/7/09
to
On 07.11.09 20:42, Ben Gurion wrote:

> *lach* So so, k锟絥stlich beleuchtet.. sch锟絥e Beweisf锟絟rung das. Ich sitze
> gerade auch in einem k锟絥stlich beleuchteten Raum, und habe keine


> Spiegelungen.. dumm nur wenn es wieder Tag wird, dann siehts an genau
> der gleichen Stelle so aus:

Und, der Vorposter meinte ja, sein Sohn m锟絪se im dunkeln hocken, um
锟絙erhaupt was erkennen zu k锟絥nen.

> <http://dl.dropbox.com/u/1671630/30082009091.JPG>
>
> Noch Fragen?

Ja, sogar 2
1. Wie s锟絟e daneben ein mattes Display aus? F锟絩 mich sieht das nach so
viel Sonen aus, dass man bei beiden Displays Probleme hat was zu
erkennen, beim spiegelnden evtl. noch weniger, da es heller ist.
2. Warum machst du das Display aus? Was interessiert mich die Spiegelung
ohne Bild?
Wenn ich das Bild hier abschalte sehe ich mich auch deutlich, auf einem
schwarzen Hintergrund auch (hab ich jetzt grad ausprobiert, w锟絩e mich
sonst aber wie gesagt auch nicht aufgefallen), auf einem weissen
锟絙erhaupt nicht.

Sebastian Kaps

unread,
Nov 7, 2009, 3:01:33 PM11/7/09
to
Ben Gurion schrieb:

> <http://dl.dropbox.com/u/1671630/30082009091.JPG>
> Noch Fragen?

Was ist mit Deiner Tastatur passiert? *g*

--
Ciao, Sebastian

Ben Gurion

unread,
Nov 7, 2009, 3:21:19 PM11/7/09
to
Patrick Kormann <sir...@hotmail.com> wrote:

> 1. Wie s�he daneben ein mattes Display aus?

_Wesentlich_ besser.. ich hatte davor ein mattes.

> F�r mich sieht das nach so viel Sonen aus, dass man bei beiden Displays


> Probleme hat was zu erkennen,

Nope, ein ganz normaler Sp�tsommer-Nachmittag in Deutschland - und wie
man den Schatten entnehmen kann, f�llt das Licht sogar ziemlich schr�g
in den Raum.. soll hei�en: k�nnte noch schlimmer sein.

Das Display des MBP ist zwar deutlich heller als das alte matte, aber
das hilft halt alles nix.. in genau der Situation konnte man auf dem
matten Display problemlos noch was erkennen.

> 2. Warum machst du das Display aus? Was interessiert mich die Spiegelung
> ohne Bild?

*LOL* gotcha! Das Display ist nicht aus.. da l�uft ein Youtube Video.
Der Typ mit der Brille ist nicht im Raum, der ist im Rechner.. genauso
wie einige andere Bildelemente auch, nur: welche? Den Teil des
Bilderr�tsels �berla� ich dir..
--
ben

Ben Gurion

unread,
Nov 7, 2009, 3:29:32 PM11/7/09
to
Sebastian Kaps <s...@sauerland.de> wrote:

> > <http://dl.dropbox.com/u/1671630/30082009091.JPG>
> > Noch Fragen?
>
> Was ist mit Deiner Tastatur passiert? *g*

Ein Feinstaub Problem: Beton, Gips und was sonst noch in 5 Monaten
Sanierung auf den Rechner so einrieselt. Geputzt wird erst wieder
danach, sonst h�t ich inzwischen schon das Alu durchgescheuert.. ;-)

<http://dl.dropbox.com/u/1671630/11082009047.JPG>
--
ben

Patrick Kormann

unread,
Nov 7, 2009, 3:42:39 PM11/7/09
to
On 07.11.09 21:21, Ben Gurion wrote:

> *LOL* gotcha! Das Display ist nicht aus.. da l�uft ein Youtube Video.
> Der Typ mit der Brille ist nicht im Raum, der ist im Rechner.. genauso
> wie einige andere Bildelemente auch, nur: welche? Den Teil des
> Bilderr�tsels �berla� ich dir..

Ach sooo... Naja, aber dann ist's halt ein mehrheitlich schwarzes Bild.
Ist bei mir offensichtlich nicht der allt�gliche Bildinhalt, sonst w�rd
mich das glare evtl. auch mehr st�ren.
Mich st�rt's aber nicht. Ich hatte fr�her schon mal ein Macbook und hab
das Display vermisst, als ich es gegen ein MBP (matt) getauscht hatte.
Meine Frau hat jetzt ein mattes MBP und hatte vorher ein glare MB - die
merkt keinen Unterschied ;)

Tilman Ahr

unread,
Nov 7, 2009, 7:04:38 PM11/7/09
to
Stefan wrote:

>>[Kontrast "vs." Farbabbildung bei Bildbearbeitung]


> In der Fabbildbearbeitung sind Farbraum und Farbgenauigkeit sogar das
> einzige, was interessiert.

Das letzte mal, daß jemand der sein Geld mit entsprechender Lehre verdient
von mir bearbeitete Bilder in technischer Hinsicht beurteilt hat, ist ja nun
schon lange genug her daß da noch Chemikalien, Filme und Papier involviert
waren - mit sehr farbtreuen aber flauen Abzügen ohne adäquate Durchzeichnung
hätte ich damals allerdings mit Sicherheit keinen Blumentopf gewonnen... Mag
inzwischen anders sein, aber irgendwie wage ich das außerhalb von
"Webdesign" und Schnappschüssen für's Urlaubsalbum zu bezweifeln.

Ich interpretiere hier "Farbbildbearbeitung" einfach mal als
Farb_photo_bearbeitung. Wenn Du eigentlich Grafikdesign, Layout etc. -
gerade in der Druckvorstufe - meinst, sieht das vermutlich etwas anders aus.
Aber als ich mich mit sowas das letzte Mal etwas genauer auseinandergesetzt
habe waren da (Druckvorstufe) auch eher speziell ausgesuchte, auf's
sorgfältigste kalibrierte Bildschirme an "Workstations" (ja, durchaus auch /
v.a. von Apple) statt I-Macs üblich.

Kurz gesagt: Wenn wir hier von Photobearbeitung reden ist
Kontrast/Helligkeitsumfang _definitv_ nicht egal. Sicher spielen Farbtreue
und -raumumfang eine ähnlich große Rolle (wohl gemerkt: _ähnlich groß_ - das
impliziert nicht notwendig kleiner). Aber sie zum einzigen Kriterium zu
machen, dürfte für eine ernstgemeinte Beurteilung von Farbphotos am Monitor
ziemlich leicht zu suboptimalen Ergebnissen führen.

LG, Tilman - IANAPhotographer, aber "angeschulter" Amateur

Subject angepasst, X-Post beseitigt, f-up nach dcoulm gesetzt, da das ganze
dort aber doch recht OT ist, bitte bei Antworten f-up anpassen.

Joerg-Olaf Schaefers

unread,
Nov 7, 2009, 9:27:40 PM11/7/09
to
P.J.Meisch wrote:
...
> Den X-Server des Apple starten und so konfigurieren, dass er im
> Vollbildmodus läuft (ein Klick im Einstellungsdialog). Danach im Mac OSX
> Terminal:
>
> ssh -Y -l user -f user@linuxhost -C startkde
>
> das holt den X-Server als Vollbild und startet eine KDE-Session (sogar
> mit funktionierendem angeschlossenem 2 Monitor).

Wirklich hübsche Idee. Funktioniert prima. Danke für den Denkanstoß ,)


ciao
Olaf

Ben Gurion

unread,
Nov 8, 2009, 4:31:05 AM11/8/09
to
Patrick Kormann <sir...@hotmail.com> wrote:

> Naja, aber dann ist's halt ein mehrheitlich schwarzes Bild.

nope..
--
ben

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Nov 8, 2009, 7:03:39 AM11/8/09
to
Patrick Kormann <sir...@hotmail.com> wrote:

>Ach sooo... Naja, aber dann ist's halt ein mehrheitlich schwarzes Bild.

Der Typ im Bild tr�gt aber keinen schwarzen Anzug und hat auch
europ�isch �bliche Hautfarbe...


-ras

--

Ralph A. Schmid

http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/

Patrick Kormann

unread,
Nov 8, 2009, 9:02:01 AM11/8/09
to
On 08.11.09 13:03, Ralph A. Schmid, dk5ras wrote:
> Patrick Kormann<sir...@hotmail.com> wrote:
>
>> Ach sooo... Naja, aber dann ist's halt ein mehrheitlich schwarzes Bild.
>
> Der Typ im Bild tr�gt aber keinen schwarzen Anzug und hat auch
> europ�isch �bliche Hautfarbe...

Den sieht man ja auch ;) aber was ist mit dem Rest des Bildes?

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Nov 8, 2009, 12:05:25 PM11/8/09
to
Patrick Kormann <sir...@hotmail.com> wrote:

>Den sieht man ja auch ;)

Naajaa...offenbar bist Du �berdurchschnittlich leidensf�hig :-)

Patrick Kormann

unread,
Nov 8, 2009, 12:34:20 PM11/8/09
to
On 08.11.09 18:05, Ralph A. Schmid, dk5ras wrote:
> Patrick Kormann<sir...@hotmail.com> wrote:
>
>> Den sieht man ja auch ;)
>
> Naajaa...offenbar bist Du �berdurchschnittlich leidensf�hig :-)

N�, aber die meisten Programme die ich brauche haben gr�sstenteils
weissen Hintergrund und da spiegelt einfach nichts.
Aber das mit dem 'leidensf�hig' hat auch was, bei schwarzem Hintergrund
spiegelt's tats�chlich, aber das blendet mein Gehirn freundlicherweise
aus. W�rd's ja vielleicht bei den glare-Hassern auch tun, wenn sie die
Spiegelungen nicht so sehr suchen w�rden ;)


Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Nov 8, 2009, 1:45:05 PM11/8/09
to
Patrick Kormann <sir...@hotmail.com> wrote:

> W�rd's ja vielleicht bei den glare-Hassern auch tun, wenn sie die
>Spiegelungen nicht so sehr suchen w�rden ;)

Sp�testens, wenn es bewegte SPiegelungen sind (weil der Kollege
vorbeilatscht oder man via Display auf die Stra�e rausschaut oder im
Zug hockt) wird es vollends h�sslich...

Ben Gurion

unread,
Nov 8, 2009, 2:53:35 PM11/8/09
to
Patrick Kormann <sir...@hotmail.com> wrote:

> W�rd's ja vielleicht bei den glare-Hassern auch tun, wenn sie die
> Spiegelungen nicht so sehr suchen w�rden ;)

Sag mir bitte wo man in meinem Beispiel eine Spiegelung _suchen_ mu�. Es
schon ok wenn du glare magst, aber h�rt halt endlich auf irgendwas an
den Haaren herbeizuziehen oder auszublenden (pun intended) nur um deine
"Argumentation" aufrechtzuerhalten.

Es spiegelt.. es spiegelt wie sau sogar, und das auch ohne in der W�ste
zu sitzen und/oder dunkle Bildinhalte auf dem Schirm zu haben.

Das ein glare Display unter Idealbedingungen wiederum deutlich knackiger
aussieht bestreitet keiner, aber darum gings nicht.
--
ben

Patrick Kormann

unread,
Nov 8, 2009, 4:26:51 PM11/8/09
to
On 08.11.09 20:53, Ben Gurion wrote:

> Sag mir bitte wo man in meinem Beispiel eine Spiegelung _suchen_ mu�. Es
> schon ok wenn du glare magst, aber h�rt halt endlich auf irgendwas an
> den Haaren herbeizuziehen oder auszublenden (pun intended) nur um deine
> "Argumentation" aufrechtzuerhalten.

In deinem Beispiel nicht. Die Frage ist nur - ist es repr�sentativ?
Ich hab ja auch gar nichts dagegen wenn jemand lieber matt will, aber
jeden der glare mag als 'Fanboi' oder gar Idioten zu bezeichnen f�rt
dann schon etwas weit. Ohne das w�r ich ja auch still geblieben.

> Es spiegelt.. es spiegelt wie sau sogar, und das auch ohne in der W�ste
> zu sitzen und/oder dunkle Bildinhalte auf dem Schirm zu haben.
>
> Das ein glare Display unter Idealbedingungen wiederum deutlich knackiger
> aussieht bestreitet keiner, aber darum gings nicht.

Dann bin ich ja froh, dass bei mir t�glich Idealbedinungen herrschen.
Hatte noch nie Probleme damit dem glare.

Jochem Huhmann

unread,
Nov 8, 2009, 5:31:40 PM11/8/09
to
ordner-sp...@gmx.net (Ben Gurion) writes:

> Patrick Kormann <sir...@hotmail.com> wrote:
>
>> Würd's ja vielleicht bei den glare-Hassern auch tun, wenn sie die
>> Spiegelungen nicht so sehr suchen würden ;)
>
> Sag mir bitte wo man in meinem Beispiel eine Spiegelung _suchen_ muß. Es
> schon ok wenn du glare magst, aber hört halt endlich auf irgendwas an


> den Haaren herbeizuziehen oder auszublenden (pun intended) nur um deine
> "Argumentation" aufrechtzuerhalten.
>

> Es spiegelt.. es spiegelt wie sau sogar, und das auch ohne in der Wüste


> zu sitzen und/oder dunkle Bildinhalte auf dem Schirm zu haben.

Die Frage ist doch, ob es *stört* oder nicht. Ich habe inzwischen
einfach das Gefühl, dass manche Leute überhaupt kein Problem damit
haben, auf das Displayebene zu fokussieren und die optisch weit dahinter
liegenden Spiegelungen einfach nicht wahrzunehmen und andere ständig auf
diese Spiegelungen fokussieren müssen und das Bild nicht mehr wahrnehmen.

Und dass es dazwischen eine große Grauzone von Leuten gibt, bei denen
das in der Tat davon abhängig ist, ob sie sich drüber aufregen (und dann
natürlich laufend auf etwas fokussieren, was sie eigentlich gar nicht
sehen wollen) oder ob es ihnen egal ist (und dann auf das Bild sehen und
nicht auf die Spiegelungen). Schließlich liegt jede Spiegelung optisch
notwendigerweise mindestens doppelt soweit von den Augen entfernt wie
der Bildinhalt und in dreidimensionalen Umgebungen auf eine Ebene
fokussieren und den Rest nicht wahrnehmen können Menschen eigentlich
ziemlich gut.

Mich hat es zuerst auch sehr gewundert, als diese Displays aufkamen und
ich fand es ziemlich bekloppt, aber in der Praxis *sehe* ich
Spiegelungen nicht, wenn ich auf den Bildschirm schaue, weil sie
optisch/räumlich nicht dort sind, wo die Bildschirmoberfläche ist. Bzw.
die Spiegelung ist natürlich schon auf der Oberfläche, aber nicht das
Gespiegelte. Das ist meterweit dahinter und dort sehe ich ja nicht
hin... Vielleicht ist das ja durchaus ein wenig Willens- und
Übungssache und wenn man nicht will, dann geht es halt nicht.

Jochem

--
"A designer knows he has arrived at perfection not when there is no
longer anything to add, but when there is no longer anything to take away."
- Antoine de Saint-Exupery

Thomas Kaiser

unread,
Nov 8, 2009, 6:54:28 PM11/8/09
to
Jochem Huhmann schrieb am 08.11.2009 in <news:m2my2ws...@revier.com>

> Mich hat es zuerst auch sehr gewundert, als diese Displays aufkamen und
> ich fand es ziemlich bekloppt, aber in der Praxis *sehe* ich
> Spiegelungen nicht, wenn ich auf den Bildschirm schaue, weil sie
> optisch/räumlich nicht dort sind, wo die Bildschirmoberfläche ist.

D'accord. Ganz meine Meinung zum Thema, gegen die ja gerade hierzugrupp
recht leidenschaftlich vor allem von Leuten opponiert wurde, die die
Appleschen glossy Displays selbst nie in Augenschein genommen hatten und
von irgendwelchem PC-Schraddel auf Mac-Hardware rückgeschlossen haben.

_Aber_... mein aktuellster "Mac" (Dell Mini 9) spielt in einer
dermaßenen anderen Liga, daß man sich fragen muß, ob die Sportart noch
die selbe ist. Gestern schrägte die Sonne ein wenig zum Fenster hinein
und ich hab auf dem Display exakt nix mehr wahrnehmen können, weil alles
nur noch Spiegelung war. Keine Chance, irgendwas auch nur irgendwie
ausblenden bzw. wegfokussieren zu können. Eine für mich neue Erfahrung,
denn auch Tochters MacBook mit "glossy"-Display hat nie dermaßen "geht
gar nicht"-Effekt gehabt. Im Gegenteil: Selbst in der prallen Sonne noch
mehr erkennbar als auf meinem betagten PowerBook-Display (Helligkeit vs.
Spiegelung)

Naja, morgen wissen wir mehr. Da schneit Ben mit seinem glossy MBP
vorbei und dann gucken wir mal. Ich hielt die Kritik an Apples glossy
Displays bisher auch in erster Linie für ein Umstellungs- respektive
psychologisches Problem. Aber wenn das glare MBP wirklich so Sch***
spiegelt wie das kleine Dell dann ist es wirklich nahezu unmöglich, da
irgendwas mit Willenskraft zu machen. Geht einfach gar nicht.

Gruss,

Thomas

Dietmar Plaßmann

unread,
Nov 9, 2009, 2:03:35 AM11/9/09
to
Jochem Huhmann wrote:

> Vielleicht ist das ja durchaus ein wenig Willens- und

> �bungssache und wenn man nicht will, dann geht es halt nicht.

Das ist es auf jeden Fall nicht. Mich st�ren Spiegelungen im Fernseher
genauso. Wenn ich meine Freundin, die neben mir sitzt, darauf aufmerksam
mache, dann ist ihr das nicht mal aufgefallen. Erst danach sind ihr die
Spiegelungen bewusst, richtig st�ren tun sie aber nicht.

Anfangs war ich der Meinung das Brillentr�ger darauf empfindlicher
reagieren, aber inzwischen kenne ich Einige, denen es genauso egal ist,
leider :-( F�r mich gehen solche Displays gar nicht und wenn es
irgendwann wirklich nichts anderes mehr geben sollte, dann kommt da ne
Folie drauf oder so was. Ich w�rde sogar einen Hackintosh zusammen
frickeln, bevor ich einen Laptop mit Glossy nehme.

Dietmar

Ben Gurion

unread,
Nov 9, 2009, 2:33:04 AM11/9/09
to
Jochem Huhmann <j...@gmx.net> wrote:

> > Es spiegelt.. es spiegelt wie sau sogar, und das auch ohne in der W�ste


> > zu sitzen und/oder dunkle Bildinhalte auf dem Schirm zu haben.

> .. manche Leute �berhaupt kein Problem damit haben, auf das Displayebene


> zu fokussieren und die optisch weit dahinter liegenden Spiegelungen

> einfach nicht wahrzunehmen ..

Wenn durch eine starke Spiegelung der Kontrast zwischen selbiger und dem
Bildschirminhalt erstmal gering genug ist, da� man nichts _erkennen_
kann, dann ists vollkommen wurscht wohin man fokussiert. Oder willst du
mir erz�hlen du k�nntest im Beispiel die Spiegelung per Fokus
wegignorieren?

In einer anderen typischen location habe ich eine Balkont�r und dahinter
einigerma�en viel Himmel in meinem R�cken.. sieht dann regelm��ig aus
wie ein Affe vorm Spiegel, weil ich versuche den "Schatten" meines
Oberk�rpers auf Stellen des Bildschirms zu positionieren um etwas
lesen/erkennen zu k�nnen.. In derselben location kann man �brigens mit
einem plaste-MB noch leidlich vern�nftig arbeiten, da dessen Spiegelung
einfach weniger stark ist, und somit der Kontrast (aka Lesbarkeit) noch
akzeptabel ist.. glare != glare.

> Vielleicht ist das ja durchaus ein wenig Willens- und �bungssache und wenn


> man nicht will, dann geht es halt nicht.

Man kann Spiegelung nur soweit ausblenden, wie man den eigentlichen
Bildschirminhalt noch deutlich genug erkennen kann.. das hat nix mit
Fokus, Willen oder �bung zu tun.
--
ben

Andreas Berger

unread,
Nov 9, 2009, 2:40:54 AM11/9/09
to
Am 06.11.2009 19:15 schrieb Arno Welzel:
>> Ähm, das Teil (der 27" iMac) hat 2560 x 1440, die Datenblätter, die
>> ich zum Samsung 275T finden kann meinen jedoch nur 1920x1200.
>
> Ja - FullHD halt.

undf der iMac legt halt im Vergleich zu popeligen FullHD-Displays
nochmals eine dicke Schippe drauf. Nicht jeder will nur Video sehen mit
dem Teil.

>> die sonst bei den 30"ern übliche Auflösung?
>
> Wenn man das will. Mir reichen 90-100 DPI auf dem Bildschirm eigentlich
> gut aus.

Mit "mir reicht XYZ aus", kann man jedes Produkt fertig machen. Dann
bist Du eben halt keine Käuferschicht dafür.

Andreas Berger

unread,
Nov 9, 2009, 2:44:44 AM11/9/09
to
Am 07.11.2009 21:21 schrieb Ben Gurion:
> Patrick Kormann<sir...@hotmail.com> wrote:
>
>> 1. Wie s�he daneben ein mattes Display aus?
>
> _Wesentlich_ besser.. ich hatte davor ein mattes.

Ich stimme da zu, aber einen iMac, um den es hier geht, tr�gt man nicht
ins Kaffe oder den Biergarten.
Da kann man vor Kauf �berlegen, in welche Raum- und Lichtverh�ltnisse
der soll und ob das da noch Sinn macht.

Jochem Huhmann

unread,
Nov 9, 2009, 5:53:50 AM11/9/09
to
ordner-sp...@gmx.net (Ben Gurion) writes:

> Jochem Huhmann <j...@gmx.net> wrote:
>
>> > Es spiegelt.. es spiegelt wie sau sogar, und das auch ohne in der Wüste


>> > zu sitzen und/oder dunkle Bildinhalte auf dem Schirm zu haben.
>

>> .. manche Leute überhaupt kein Problem damit haben, auf das Displayebene


>> zu fokussieren und die optisch weit dahinter liegenden Spiegelungen
>> einfach nicht wahrzunehmen ..
>
> Wenn durch eine starke Spiegelung der Kontrast zwischen selbiger und dem

> Bildschirminhalt erstmal gering genug ist, daß man nichts _erkennen_


> kann, dann ists vollkommen wurscht wohin man fokussiert. Oder willst du

> mir erzählen du könntest im Beispiel die Spiegelung per Fokus
> wegignorieren?

Nö, wenn sich da eine helle Lichtquelle direkt in Deine Augen spiegelt,
dann siehst Du nix mehr. Klar.

> In einer anderen typischen location habe ich eine Balkontür und dahinter
> einigermaßen viel Himmel in meinem Rücken.. sieht dann regelmäßig aus


> wie ein Affe vorm Spiegel, weil ich versuche den "Schatten" meines

> Oberkörpers auf Stellen des Bildschirms zu positionieren um etwas
> lesen/erkennen zu können.. In derselben location kann man übrigens mit
> einem plaste-MB noch leidlich vernünftig arbeiten, da dessen Spiegelung


> einfach weniger stark ist, und somit der Kontrast (aka Lesbarkeit) noch
> akzeptabel ist.. glare != glare.

Dafür muß sich bei matten Displays aber gar nichts direkt "spiegeln",
damit der Bildschirm sehr blaß wird. Bei sehr hellen Umgebungen kann man
das Ding dann drehen wie man will, während man bei spiegelnden Displays
immer noch eine Chance hat, eine Position zu finden, in der das Bild
wirklich sehr gut ist. Schräg einfallendes direktes Sonnenlicht z.B.
kann ein mattes Display unbrauchbar machen, während Du das bei einem
spiegelnden Display unter Umständen gar nicht wahrnimmst, solange die
Reflektion nicht Deine Augen trifft.

>> Vielleicht ist das ja durchaus ein wenig Willens- und Übungssache und wenn


>> man nicht will, dann geht es halt nicht.
>
> Man kann Spiegelung nur soweit ausblenden, wie man den eigentlichen
> Bildschirminhalt noch deutlich genug erkennen kann.. das hat nix mit

> Fokus, Willen oder Übung zu tun.

Ja, unmögliches geht halt nicht. Aber tritt diese Situation wirklich so
oft auf, dass man solche Displays als "unbrauchbar" bezeichnen muß? Oder
auch nur öfter als solche Situationen, wo man ein spiegelndes Display
trotz sehr heller Umgebung tadellos benutzen kann, während ein mattes
durch die diffusen Reflektionen total ausgegraut ist?

Anderer Vergleich: Schaufensterscheiben sind meist spiegelnd und nicht
matt. Matte oder auch nur sehr schmutzige Scheiben werden bei direktem
Sonneneinfall praktisch undurchsichtig, egal aus welcher Richtung man
draufsieht. Spiegelnde Scheiben blenden einen gnadenlos, wenn man direkt
in die gespiegelte Sonne schaut, aber aus allen anderen Richtungen sieht
man von dem Licht nix.

Ich sage ja gar nicht, dass das nur Vorteile hat. Solche Displays haben
andere Vorteile und andere Nachteile.

Jochem Huhmann

unread,
Nov 9, 2009, 5:57:25 AM11/9/09
to
Dietmar Plaßmann <inden...@onlinehome.de> writes:

> Jochem Huhmann wrote:
>
>> Vielleicht ist das ja durchaus ein wenig Willens- und

>> Übungssache und wenn man nicht will, dann geht es halt nicht.
>
> Das ist es auf jeden Fall nicht. Mich stören Spiegelungen im Fernseher


> genauso. Wenn ich meine Freundin, die neben mir sitzt, darauf aufmerksam
> mache, dann ist ihr das nicht mal aufgefallen. Erst danach sind ihr die

> Spiegelungen bewusst, richtig stören tun sie aber nicht.

Naja, da ich mal davon ausgehe, dass sie auch keine wesentlich anderen
Augen hat als Du, könnte man schon annehmen, dass es da gewisse
subjektive Faktoren in der Wahrnehmung gibt, die mit rein optischen
Gesetzmäßigkeiten nix zu tun haben...

Dietmar Plaßmann

unread,
Nov 9, 2009, 10:09:29 AM11/9/09
to
Jochem Huhmann wrote:

> dass es da gewisse subjektive Faktoren in der Wahrnehmung gibt, die

> mit rein optischen Gesetzm��igkeiten nix zu tun haben...

Darum geht es doch hier. Den einen st�rt es, den anderen nicht. Das ist
mit Physik nicht zu erkl�ren.

Dietmar

Jochem Huhmann

unread,
Nov 9, 2009, 10:18:22 AM11/9/09
to
Dietmar Plaßmann <inden...@onlinehome.de> writes:

> Jochem Huhmann wrote:
>
>> dass es da gewisse subjektive Faktoren in der Wahrnehmung gibt, die

>> mit rein optischen Gesetzmäßigkeiten nix zu tun haben...
>
> Darum geht es doch hier. Den einen stört es, den anderen nicht. Das ist
> mit Physik nicht zu erklären.

Hmm, warum antwortest Du dann mit "das ist es auf jeden Fall nicht",
wenn ich vorschlage, einfach mal auszuprobieren ob man es sich nicht
abgewöhnen kann, sich durch Spiegelungen stören zu lassen? Verstehe ich
jetzt nicht... Entweder ist es Physik oder subjektiv. Die Physik kann
man nicht ändern, aber die eigene Wahrnehmung bzw. dessen Verarbeitung
in Grenzen schon.

Reiner Schischke

unread,
Nov 9, 2009, 11:29:40 AM11/9/09
to
Am 09.11.09 00:54, schrieb Thomas Kaiser:

> Naja, morgen wissen wir mehr. Da schneit Ben mit seinem glossy MBP
> vorbei und dann gucken wir mal. Ich hielt die Kritik an Apples glossy
> Displays bisher auch in erster Linie für ein Umstellungs- respektive
> psychologisches Problem. Aber wenn das glare MBP wirklich so Sch***
> spiegelt wie das kleine Dell dann ist es wirklich nahezu unmöglich, da
> irgendwas mit Willenskraft zu machen. Geht einfach gar nicht.

Genau das MacBook Pro 13" hatte eine Bekannte sich gekauf und ich habe
mir das in Ruhe angeschaut. Schön hell! Als ich mich dann aber mit dem
MBP af dem Lap etwas drehte, war exakt die Landschaft im Fenster ihres
Turmzimmers abgebildet. Der Mac Desktop leuchtete zwar noch durch, aber
an ermüdungsfreies Arbeiten war nicht mehr zu denken. Gut, ich konnte
mich noch drehen, aber wer mit dem Gerät an einem festen Platz arbeitet
mit Fenster oder Licht in ungünstigem Winkel, solle sich besser einen
schwarzen Überzug, wie die ersten Großformatfotografen über den Kopf und
MBP ziehen. Kommt zu Halloween auch ganz gut, wenn man das Abziehen mal
vergisst.
Fazit: Irgendwie geht auch glänzend, aber ermüdungsfrei an beliebigem
Platz bleibt ein Wunschtraum. In der Sonne draußen sind dan nauch die
matten an ihrer Leistungsgrenze und versagen dann eben auc. Da geht nur
noch reflexiv oder Warten auf brauchbare OLEDs.

Reiner

--
Dummheit und Überheblichkeit sind zwei nutzlose Pole in Newsgruppen

Ben Gurion

unread,
Nov 9, 2009, 3:45:20 PM11/9/09
to
Jochem Huhmann <j...@gmx.net> wrote:

> Daf�r mu� sich bei matten Displays aber gar nichts direkt "spiegeln",
> damit der Bildschirm sehr bla� wird.

Schon, nur ists ein himmelweiter Unterschied obs bla� ist, oder nicht
mehr erkennbar.

> [matte] Bei sehr hellen Umgebungen kann man das Ding dann drehen wie man
> will, w�hrend man bei spiegelnden Displays immer noch eine Chance hat,


> eine Position zu finden, in der das Bild wirklich sehr gut ist.

Ja, breites Kreuz, ein dunkles t-shirt, und nah genug davorsitzen..

> Schr�g einfallendes direktes Sonnenlicht z.B. kann ein mattes Display
> unbrauchbar machen,

Ja, das kenn ich so auch, ABER: nicht vergessen mit welchen Rechnern man
diese Erfahrungen bislang gemacht hat.. die Leuchtkraft der Displays
nimmt von Generation zu Generation zu. Nur so als Hausnummer (bis aufs
1.67 wirklich gemessen):

uMBP 2.4 : 285cd/m2
PB 1.67 : gesch�tzt um die 200..
plasteMB : 145cd/m2
Pismo : 25cd/m2 ;-)

vulgo: man sollte das mal mit einem aktuellen, gleich _hellen_ Display
gegenchecken bevor man einen Gemeinplatz draus macht (bzw. es bei ihm
bel��t) und glare Displays in dieser speziellen Disziplin hochjubelt.

> w�hrend Du das bei einem spiegelnden Display unter Umst�nden gar nicht


> wahrnimmst, solange die Reflektion nicht Deine Augen trifft.

Bidde? Wie willst du das vermeiden.. alles spiegelt sich drin, wirklich
alles - spricht "trifft dein Auge" - und dazu brauchts keine _direkte_
Lichtquelle. Fein wenn dein Umfeld mit Molton abgeh�ngt ist, aber in
realen Standardsituation siehts halt anders, und zwar _sehr_ schnell
bitter aus.. siehe Bild, daran kann man wirklich nichts mehr
herumdeuteln.

> Aber tritt diese Situation wirklich so oft auf, dass man solche Displays

> als "unbrauchbar" bezeichnen mu�? Oder auch nur �fter als solche


> Situationen, wo man ein spiegelndes Display trotz sehr heller Umgebung

> tadellos benutzen kann, w�hrend ein mattes durch die diffusen Reflektionen
> total ausgegraut ist?

Also in meinem realen Rechnernutzungsaltag kommt direkte
Sonneneinstrahlung aufs Display oder eine wirklich glei�end helle
Umgebung nicht vor, sprich nichts wo ein mattes Display evtl. komplett
abkacken _k�nnte_ .. andersrum hab ich regelm��ig mit dem glare das
Problem irgendwie f�r dunklen Hintergrund sorgen zu m�ssen um mir nicht
die Augen zu verderben oder gar �berhaupt was zu erkennen..

Sobald die matten uMBPs als refurbischte auftauchen werd ich wechseln..
--
ben

Marc Stibane

unread,
Nov 9, 2009, 3:57:05 PM11/9/09
to
Dietmar Pla�mann <inden...@onlinehome.de> wrote:

> Ich w�rde sogar einen Hackintosh zusammen
> frickeln, bevor ich einen Laptop mit Glossy nehme.

me2

Ich trage seit >20 Jahren nur schwarze T-Shirts/Hemden, weil mich schon
auf matten Displays der diffuse helle Fleck gest�rt hat, wenn ich selber
was helles trug.

Glossy geht gar nicht. No way...

--
In a world without walls and fences,
who needs windows and gates?

Jochem Huhmann

unread,
Nov 9, 2009, 6:28:42 PM11/9/09
to
ordner-sp...@gmx.net (Ben Gurion) writes:

>> während Du das bei einem spiegelnden Display unter Umständen gar nicht


>> wahrnimmst, solange die Reflektion nicht Deine Augen trifft.
>
> Bidde? Wie willst du das vermeiden.. alles spiegelt sich drin, wirklich
> alles - spricht "trifft dein Auge" - und dazu brauchts keine _direkte_

> Lichtquelle. Fein wenn dein Umfeld mit Molton abgehängt ist, aber in


> realen Standardsituation siehts halt anders, und zwar _sehr_ schnell
> bitter aus.. siehe Bild, daran kann man wirklich nichts mehr
> herumdeuteln.

Jetzt mal ein ganzes strunzdoofes, aber (bei mir) alltägliches Beispiel:
Der Schreibtisch, auf dem das Macbook oft steht, steht schräg so vor dem
Fenster, dass Sonnenlicht regelmäßig ca. im 45°-Winkel voll auf das
Display trifft. Folge: Gar keine. Solange das Display nicht sehr staubig
ist, nehme ich das kaum wahr, weil das Sonnenlicht im selben 45°-Winkel
reflektiert wird und vielleicht ein displayförmiges Licht auf die Wand
hinter mir malt, aber das geht voll und ganz an mir vorbei, in jeder
Hinsicht. Der scheißhelle, matte Monitor, der auch auf dem Schreibtisch
steht, ist dabei fast unbrauchbar, weil das Sonnenlicht die matte
Oberfläche dermaßen beleuchtet, dass ich kaum noch durchsehen kann und
nur sehr gut beleuchtetes mattes Plastik sehe.

>> Aber tritt diese Situation wirklich so oft auf, dass man solche Displays

>> als "unbrauchbar" bezeichnen muß? Oder auch nur öfter als solche


>> Situationen, wo man ein spiegelndes Display trotz sehr heller Umgebung

>> tadellos benutzen kann, während ein mattes durch die diffusen Reflektionen


>> total ausgegraut ist?
>
> Also in meinem realen Rechnernutzungsaltag kommt direkte

> Sonneneinstrahlung aufs Display oder eine wirklich gleißend helle


> Umgebung nicht vor, sprich nichts wo ein mattes Display evtl. komplett

> abkacken _könnte_ .. andersrum hab ich regelmäßig mit dem glare das
> Problem irgendwie für dunklen Hintergrund sorgen zu müssen um mir nicht
> die Augen zu verderben oder gar überhaupt was zu erkennen..


>
> Sobald die matten uMBPs als refurbischte auftauchen werd ich wechseln..

Vielleicht ist das jetzt nur subjektive Schadenfreude, aber ich bin
ehrlich gesagt heilfroh, dass ich diese Probleme mit spiegelnden
Displays einfach nicht habe... irgendwie sehr befreiend.

Ingo Keck

unread,
Nov 10, 2009, 5:55:17 AM11/10/09
to
Thomas Kaiser <Thomas...@phg-online.de> wrote:

[...]


> Naja, morgen wissen wir mehr. Da schneit Ben mit seinem glossy MBP
> vorbei und dann gucken wir mal.

Und?

Ich hab bisher die selbe Erfahrung wie Du gemacht: Apple Glossy am
Plaste Macbook war Klassen besser als das was man so �blicherweise auf
den Wintels sieht.

Aber nach einem Besuch im Apple Laden in M�nchen vor einem Monat war ich
entsetzt �ber die MacBook Pros dort - da spiegelte wirklich alles...

Ingo.

Basar Alabay

unread,
Nov 10, 2009, 6:30:39 AM11/10/09
to
In article <1j8wub0.dtd0jsrf1ipiN%to...@ingokeck.de>,
to...@ingokeck.de (Ingo Keck) wrote:

> Aber nach einem Besuch im Apple Laden in M�nchen vor einem Monat war ich
> entsetzt �ber die MacBook Pros dort - da spiegelte wirklich alles...

Ich meine, das Gejammer dar�ber ist ja nun schon gro�, lang und alt.
�ndert sich was? Das ist jetzt die Frage. Wird Apple sich anpassen oder
m�ssen die User sich anpassen?

B. Alabay

Thomas Kaiser

unread,
Nov 10, 2009, 7:29:51 AM11/10/09
to
Ingo Keck schrieb in <news:1j8wub0.dtd0jsrf1ipiN%to...@ingokeck.de>

> Thomas Kaiser <Thomas...@phg-online.de> wrote:
>
> [...]
>> Naja, morgen wissen wir mehr. Da schneit Ben mit seinem glossy MBP
>> vorbei und dann gucken wir mal.
>
> Und?

Später, später, d.h. heut' abend. Davor wollen noch Kürbiscrèmesuppe,
Schweinsbraten mit Blaukraut und Semmelnknödeln und Bayrisch Crème
vernichtet werden. :-)

[to be continued]

Gruss,

Thomas

Guido Neitzer

unread,
Nov 10, 2009, 2:16:28 PM11/10/09
to
Basar Alabay <ala...@gmx.net> wrote:

> Ich meine, das Gejammer dar�ber ist ja nun schon gro�, lang und alt.
> �ndert sich was? Das ist jetzt die Frage. Wird Apple sich anpassen oder
> m�ssen die User sich anpassen?

Solange sich die Leutchen nur hier beschweren und hoffen, da� irgendein
kleines Licht von Apple mitliest und das dann intern sofort aufgegriffen
wird: nein.

Wenn euch was nicht pa�t, macht einen Support / Feedback Fall draus.
Beschwert euch. Bringt die Beschwerden ins System, dann schaut
vielleicht mal jemand drauf. Beim 15" kam ja auch ein anti-glare
Display.

cug

--
http://www.event-s.net

Maurice Bonnet

unread,
Nov 9, 2009, 2:22:57 PM11/9/09
to
Thomas Kaiser wrote:

> Aber wenn das glare MBP wirklich so Sch***

> spiegelt wie das kleine Dell dann ist es wirklich nahezu unm�glich, da

> irgendwas mit Willenskraft zu machen. Geht einfach gar nicht.

Hier arbeite ich mit einem iMac 20 Zoll (Bj. Fr�hjahr 2009), h�ufig in
der Schule und auch zuhause mit einem MacBook (Bj. Anfang 2009). Vor 3
Monaten musste/durfte ich mal ein paar Abende mit einem MacBook Pro 13"
arbeiten. Der erste Eindruck vom MBP war, dass es deutlich mehr spiegelt
als das MacBook - f�r mich schon grenzwertig bzw. wieder neu
gew�hnungsbed�rftig.

Am iMac habe ich die wneigstens Probleme, was daran liegen d�rfte, dass
die Spiegelobjekte sehr weit von der Bildfl�che entfernt erscheinen.

Gr��e

Maurice

Thomas Kaiser

unread,
Nov 10, 2009, 7:38:46 PM11/10/09
to
Maurice Bonnet schrieb am 09.11.2009 in <news:hdceke$97g$1...@news.albasani.net>

> Thomas Kaiser wrote:
>
>> Aber wenn das glare MBP wirklich so Sch*** spiegelt wie das kleine
>> Dell dann ist es wirklich nahezu unmöglich, da irgendwas mit
>> Willenskraft zu machen. Geht einfach gar nicht.
>
> Hier arbeite ich mit einem iMac 20 Zoll (Bj. Frühjahr 2009), häufig in
> der Schule und auch zuhause mit einem MacBook (Bj. Anfang 2009). Vor 3
> Monaten musste/durfte ich mal ein paar Abende mit einem MacBook Pro
> 13" arbeiten. Der erste Eindruck vom MBP war, dass es deutlich mehr
> spiegelt als das MacBook - für mich schon grenzwertig bzw. wieder neu
> gewöhnungsbedürftig.

Kann man so sagen. Wir haben ja vorhin verglichen. Ein aktuelles glare
MBP spiegelt ähnlich krank wie ein Dell Mini (was nur insofern von
Bedeutung ist, als ich beim Dell gemerkt habe, daß man damit sehr
schnell in Situationen kommt, wo man einfach gar nix mehr sieht bzw.
sich zum Affen machen muß, um noch was erkennen zu können).

Kein Vergleich zu bspw. einem 3 Jahre alten MacBook, das auch schon
"glossy" daherkam. Aber das spiegelt längst nicht so arg wie die
aktuellen Modelle.

Gruss,

Thomas

Ingo Keck

unread,
Nov 11, 2009, 6:37:17 AM11/11/09
to
Guido Neitzer <guido....@web.de> wrote:

> Basar Alabay <ala...@gmx.net> wrote:
>
> > Ich meine, das Gejammer dar�ber ist ja nun schon gro�, lang und alt.
> > �ndert sich was? Das ist jetzt die Frage. Wird Apple sich anpassen oder
> > m�ssen die User sich anpassen?
>
> Solange sich die Leutchen nur hier beschweren und hoffen, da� irgendein
> kleines Licht von Apple mitliest und das dann intern sofort aufgegriffen
> wird: nein.

Ist es nicht eine gute Idee, zu erst mal zu schauen ob die Kritik auch
berechtigt ist? Insbesondere da sie in der Vergangenheit meiner Meinung
nach eben nicht berechtigt war, da "glare" MacBooks jedenfalls fr�her
qualitativ hochwertige Entspiegelungen aufwiesen.

Ingo.

Ben Gurion

unread,
Nov 11, 2009, 7:18:26 AM11/11/09
to
Guido Neitzer <guido....@web.de> wrote:

> Solange sich die Leutchen nur hier beschweren und hoffen, da� irgendein
> kleines Licht von Apple mitliest und das dann intern sofort aufgegriffen
> wird: nein.

Ich denke das erwartet auch keiner ernsthaft, aber:

> Wenn euch was nicht pa�t, macht einen Support / Feedback Fall draus. (...)


> Beim 15" kam ja auch ein anti-glare Display.

Was imo eher dem un�berh�rbaren "rauschen im Wald/WWW" als irgendwelchen
einget�teten requests zu schulden ist.. nichts mag Apple so wenig wie
negative/kritische publicity, und ich denke das ein 15er mit matte
Option nachgeschoben wurde lag genau daran. (Immerhin.. wenn man bedenkt
wie lange Apple stoisch an dem drecks Puck festhielt obwohl alle Welt
lauthals nach was anderem geschrien hat..)
--
ben

Stefan

unread,
Nov 11, 2009, 8:04:35 AM11/11/09
to
Ben Gurion schrieb:

> Option nachgeschoben wurde lag genau daran. (Immerhin.. wenn man bedenkt
> wie lange Apple stoisch an dem drecks Puck festhielt obwohl alle Welt
> lauthals nach was anderem geschrien hat..)

Alle Welt *ausser* meiner damaligen Freundin. Sie fand, das sei die
erste Maus, die ihr gut in der Hand liege.

Ich habe nie verstanden, warum Apple nicht optional wenigstens ein
entspiegeltes Deckglas anbietet, das w�re ja nun tats�chlich keine
Hexerei. Andererseits w�re es auch f�r Zubeh�rhersteller keine Hexerei,
ja nicht einmal f�r durchschnittlich ambitionierte Heimwerker...
Vielleicht hat entspiegeltes Glas auch seine T�cken?

Im �brigen muss man sich halt damit abfinden, dass man, v�llig egal,
welches Display man hat, in der prallen Sonne schlecht computern kann
sondern sich dazu vielleicht unter einen Baum zur�ckziehen sollte. Aber
irgendwann kommt sicher auch jemand auf die Idee sich dar�ber zu
beschweren, dass er in der W�ste nicht tauchen und in der Ebene schlecht
bergsteigen kann.

Ich w�rde �brigens auch nie eine Kamera kaufen, die nebst dem Display
nicht auch noch einen Sucher hat.

Ralph A. Schmid, dk5ras

unread,
Nov 11, 2009, 9:22:31 AM11/11/09
to
Stefan <stefan@mus._INVALID.ch> wrote:

>Vielleicht hat entspiegeltes Glas auch seine T�cken?

Hat es dann, wenn es vom eigentlichen Display weit entfernt ist und
per Mattierung entspiegelt ist - dann geht das schlichtweg nicht.


-ras

--

Ralph A. Schmid

http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/

Maurice Bonnet

unread,
Nov 10, 2009, 2:47:25 PM11/10/09
to
Guido Neitzer wrote:

> Wenn euch was nicht pa�t, macht einen Support / Feedback Fall draus.

Abgesetzt, obwohl ich von meinem Bruder keine Klagen bzgl. glossy
Display bei seinem MBP 13 geh�rt habe. Ich fand's heftig.
Er k�mpft mit ganz anderen Sachen. Meint wie bei Windows �berall
rumfrickeln zu m�ssen. Warte auf den Tag, wenn das System kaputt
repariert ist.

Maurice

Basar Alabay

unread,
Nov 11, 2009, 2:15:11 PM11/11/09
to
In article <89be5$4afab663$d9a2cd24$62...@news.hispeed.ch>,
Stefan <stefan@mus._INVALID.ch> wrote:

> Ich w�rde �brigens auch nie eine Kamera kaufen, die nebst dem Display
> nicht auch noch einen Sucher hat.

Ich komme mit einer Lumix FX-37 sehr gut klar, hatte vorher auch so
gedacht ... als alt-Spiegelreflexler ;-)

B. Alabay

Guido Neitzer

unread,
Nov 11, 2009, 4:49:18 PM11/11/09
to
Ingo Keck <to...@ingokeck.de> wrote:

> Ist es nicht eine gute Idee, zu erst mal zu schauen ob die Kritik auch
> berechtigt ist? Insbesondere da sie in der Vergangenheit meiner Meinung
> nach eben nicht berechtigt war, da "glare" MacBooks jedenfalls fr�her
> qualitativ hochwertige Entspiegelungen aufwiesen.

Sicherlich ist unqualifiziertes Quengeln nicht hilfreich - aber ich wei�
von einigen Leuten, die sich sehr lautstark beschweren, dann behaupten
sie haben einen Bugreport / Feedback geschrieben, das aber nie getan
haben. Und das betrifft zwangsl�ufig die Interaktion mit Apple. Ich habe
einige solcher Leute auf meiner "FuzzyClock Blacklist of Assholes".

Sowas ist nicht sonderlich hilfreich.

cug

--
http://www.event-s.net

Guido Neitzer

unread,
Nov 11, 2009, 4:49:19 PM11/11/09
to
Ben Gurion <ordner-sp...@gmx.net> wrote:

> Was imo eher dem un�berh�rbaren "rauschen im Wald/WWW" als irgendwelchen
> einget�teten requests zu schulden ist..

iyho.

cug

--
http://www.event-s.net

Guido Neitzer

unread,
Nov 11, 2009, 5:04:30 PM11/11/09
to
Guido Neitzer <guido....@web.de> wrote:

> Und das betrifft zwangsl�ufig die Interaktion mit Apple. Ich habe
> einige solcher Leute auf meiner "FuzzyClock Blacklist of Assholes".

Korrektur: ... betrifft nicht zwangsl�ufig nur ...

cug

--
http://www.event-s.net

Maurice Bonnet

unread,
Nov 11, 2009, 2:03:14 PM11/11/09
to
Thomas Kaiser wrote:

> Kein Vergleich zu bspw. einem 3 Jahre alten MacBook,

F�r mich w�re jetzt noch der Vergleich zum aktuellen MacBook
interessant. Kann jemand hier aktuelles MacBook und MBP 13" direkt
miteinander vergleichen?

Maurice

Clemens Beier

unread,
Nov 19, 2009, 8:08:20 AM11/19/09
to
Stefan <stefan@mus._INVALID.ch> wrote:

> m Übrigen muss man sich halt damit abfinden, dass man, völlig egal,

> welches Display man hat, in der prallen Sonne schlecht computern kann

> sondern sich dazu vielleicht unter einen Baum zurückziehen sollte. Aber
> irgendwann kommt sicher auch jemand auf die Idee sich darüber zu
> beschweren, dass er in der Wüste nicht tauchen und in der Ebene schlecht
> bergsteigen kann.

Wo kann ich einen Bug-Report bezüglich der fehlenden Tauchmöglichkeiten
abgeben…?!


ClemiSan

Hannes Kuhnert

unread,
Nov 19, 2009, 2:50:49 PM11/19/09
to
Manuel Rodriguez schrieb:

> Wenn du also gerne Marte trinkst, die Pseudowitze vom CCC
> kapierst und auch sonst alles fit im Schritt ist, dann kauf dir diesen
> iMac mit 27 Zoll Bildschirm. Das Teil braucht auch nur 300 Watt Strom.
> Unter Last natürlich mehr.

Wenn du dir schon irgendwelchen Blödsinn ausdenkst, dann behalte ihn bitte
für dich, statt ihn im Usenet abzukippen. Real existierende 27"-iMacs setzen
im normalen Betrieb wesentlich weniger als 100W um.
--
Hannes Kuhnert, Chemnitz

Hannes Kuhnert

unread,
Nov 19, 2009, 2:47:01 PM11/19/09
to
Arno Welzel schrieb:

> Paul-Wilhelm Hermsen schrieb:
>
>> Mein derzeitiger, treuer Linuxrechner ist mit 2 GB maximalem RAM
>> mittlerweile ein wenig überfordert und ein 18"-Bildschirm ist für die
>> Möglichkeiten, die X-Server und KDE-Desktop mittlerweile bieten, kein
>> wirklicher Genuss mehr.

KDE benutz ich auch; allerdings mit nur 1GB auf einem 30"-Bildschirm mit
schönem silbernem Aluminiumrahmen.

>> Neue Hochleistungsmonitore bewegen sich zur Zeit auch so um die 1000 €
>> und sind sowohl von der Auflösung, insbesondere aber vom Design im
>> Vergleich mit dem 27"er "iMac-Bildschirm" weit hinter der Zeit.

Die LED-Beleuchtung scheint bei so großen Geräten gegenüber der klassischen
Leuchtstofflampen-Beleuchtung viel Energie einzusparen. Die ist aber kein
Alleinstellungsmerkmal des iMac.

>> Was liegt
>> also näher, als
>
> Ein 27"-Flachbildschirm mit brauchbarer Qualität und Full-HD gibt es um
> die 500 EUR, teilweise schon darunter - z.B. Samsung SyncMaster P2770HD.
> Und da bekommt man an Schnittstellen DVI, HDMI, VGA und Scart sowie
> diverse Spielereien wie Darstellung mehrerer Bildquellen nebeneinander
> oder als "Bild in Bild".

Wer braucht schon diesen Krempel? Fast allen Leuten reicht es, einen Eingang
zu haben, nämlich den richtigen™, und das ist heutzutage typischerweise DVI
oder HDMI.

> Für 1000 EUR dann auch diese Diagonale mit selber Auflösung und S-PVA
> statt TN (Samsung SyncMaster 275T) - und das *ist* gut. Die
> Samsung-Panels werden auch in einigen Modellen von Eizo verbaut - und da
> kann ich über die Qualität nicht meckern.
>
> Was genau macht der "iMac-Bildschirm" da besser?

Das IPS-Panel ist deutlich besser als der billige TN-Kram, aber die
glänzende Oberfläche stört mich persönlich sehr.

>> bei den sowieso anstehenden Investitionen noch 1000 € drauf zu legen und
>> einen hoch gerüsteten iMac-PC zu kaufen. Zumal iPod und iPhone sowieso
>> meine ständigen Begleiter sind.
>> Ich träume also von einer Granatenkombi aus Linux und Mac. Der Mac soll
>> die Multimediazentrale im Haus (Sound, Bildbearbeitung, Fernsehen und
>> Internet) sein.

Versprich dir da lieber nicht zu viel! Bedenke, dass OS X einiges nicht
bietet, was du von KDE möglicherweise gewohnt bist – bspw. die Befehlszeile,
in die man URL, Suchanfragen, Dateinamen oder sonst was eingeben kann, ohne
erst selber irgendein bestimmtes Programm starten zu müssen. Die Oberfläche
von OS X ist kaum konfigurierbar; soweit ich das gesehen habe, kann man
nicht mal die Schriftgröße oder die Farbe einstellen.

>> Mein geliebtes Linuxschätzchen soll weiterhin DHCP-,
>> DNS-, FTP-, VPN-, MySQL-, Mail-, LDAP- und Alles-Andere-Server bleiben.
>
> Ja - kann man machen.
>
>> Jetzt kommt`s !
>> Kann ich den Linuxrechner direkt am Mac betreiben

Was meinst du damit? Die Dienste, die du genannt hast, kannst du über
Ethernet zur Verfügung stellen.

>> - oder - gibt es für
>> dieses Projekt eine Switchlösung für Maus und Tastatur, falls der
>> Linuxrechner direkt am iMac angeschlossen werden kann?

Der Server auf Linux-Basis bräuchte – wenn es wirklich ein reiner Server
sein soll – keine Tastatur, keine Maus und keinen Bildschirm. Du könntest
ihn per SSH oder Web-Interfaces über das Netz steuern.

> Wieso nicht einfach per LAN auf den Linux-Rechner gehen? SSH etc. gibt
> es auch für MacOS und auch Remote-Desktop-Lösungen sollten kein Problem
> sein.

Ach, steht ja schon da. Per SSH eine Information von einem anderen Rechner
holen, das war eines der ersten Dinge, die ich am Mac gemacht habe. Ein
richtiges Terminal-Programm mit richtiger Shell und auch SSH ist beim Mac
wie selbstverständlich drauf – das scheint schon ein richtiger Computer und
nicht nur irgendwelcher Spielkram zu sein.
--
Hannes Kuhnert, Chemnitz

Hannes Kuhnert

unread,
Nov 19, 2009, 2:56:23 PM11/19/09
to
Reiner Schischke schrieb:

> Den 27" iMac kann man besser als Schminkspiegel verwenden! Versuch das
> mal mit dem Eizo.
> Was aber wirklich interessant ist, dass Apple seinen eigenen Monitoren
> Konkurrenz macht. Der 30" Monitor von Apple kostet 300 € mehr und kann
> weder CD/DVD brennen, noch Daten speichern und schon gar kein OS laden
> und Programme steuern. Selbst wenn man die Maus und Tastatur dazu kauft.
> Apple wird sich entweder über die lägst überfällige Preisgestaltung
> seiner Monitore Gedanken machen müssen oder diesen Teil seiner
> Produktpalette an die Konkurrenz, auch die aus eignem Haus, abgeben
> müssen. Zumal die eigene Konkurrenz aus dem iMac Lager mittlerweile LED
> Backlight und Weitwinkelbetrachtung kann.

Die große Betrachtungswinkel ist aber nichts, was den iMac von dem im
Vergleich trotzdem durchaus teuren 30"-Monitor abheben würde, sondern eine
Grundeigenschaft der IPS-Panels.
--
Hannes Kuhnert, Chemnitz

Message has been deleted

Thomas Kaiser

unread,
Nov 19, 2009, 4:48:15 PM11/19/09
to
Hannes Kuhnert schrieb in <news:lujgt6-...@zuhause.froschmaschine.net>

> Bedenke, dass OS X einiges nicht bietet, was du von KDE möglicherweise
> gewohnt bist – bspw. die Befehlszeile, in die man URL, Suchanfragen,
> Dateinamen oder sonst was eingeben kann, ohne erst selber irgendein
> bestimmtes Programm starten zu müssen.

Kennst Du open(1)? Ich weiß ja nicht genau, auf was Du anspielst aber
hier unter MacOS X funktioniert sowas (in der Shell):

macbookpro-tk:~ tk$ google open manual page mac os x
macbookpro-tk:~ tk$ open "http://developer.apple.com/mac/library/documentation/Darwin/Reference/ManPages/man1/open.1.html"
macbookpro-tk:~ tk$ open /pfad/zu/beliebiger/datei

Die ersten beiden Zeilen öffnen den Standard-Browser, die letzte das
standardmäßige Programm für eben jenen Dateityp...

Gruss,

Thomas

Hannes Kuhnert

unread,
Nov 20, 2009, 9:08:01 AM11/20/09
to
Thomas Kaiser schrieb:

> Hannes Kuhnert schrieb in <news:lujgt6-...@zuhause.froschmaschine.net>
>> Bedenke, dass OS X einiges nicht bietet, was du von KDE möglicherweise
>> gewohnt bist – bspw. die Befehlszeile, in die man URL, Suchanfragen,
>> Dateinamen oder sonst was eingeben kann, ohne erst selber irgendein
>> bestimmtes Programm starten zu müssen.
>
> Kennst Du open(1)? Ich weiß ja nicht genau, auf was Du anspielst aber
> hier unter MacOS X funktioniert sowas (in der Shell):
>
> macbookpro-tk:~ tk$ google open manual page mac os x
> macbookpro-tk:~ tk$ open
>
"http://developer.apple.com/mac/library/documentation/Darwin/Reference/ManPages/man1/open.1.html"
> macbookpro-tk:~ tk$ open /pfad/zu/beliebiger/datei
>
> Die ersten beiden Zeilen öffnen den Standard-Browser,

Das erste Kommando kann ich nicht nachvollziehen.

> die letzte das
> standardmäßige Programm für eben jenen Dateityp...

Ich ging eigentlich davon aus, dass auch die zweite das tut. HTTP–Adressen
gehen aber unsinnigerweise immer an den Webbrowser, getestet habe ich das
mit einer PDF-Datei, die vom Webserver als solche deklariert ist.

So eine Funktionalität wie die von „open“ erwarte ich in etwas wie Spotlight
integriert. Spotlight, so wie ich es ausprobiert habe, geht auf HTTP-
Adressen aber nur, wenn sie im Verlauf gespeichert sind. Kommandozeilen-
befehle als solche nimmt Spotlight genausowenig an wie SFTP-Adressen bspw.
--
Hannes Kuhnert, Chemnitz

Hannes Kuhnert

unread,
Nov 20, 2009, 9:39:45 AM11/20/09
to
Andreas Berger schrieb:

> Am 06.11.2009 10:58 schrieb Arno Welzel:
>> Ein 27"-Flachbildschirm mit brauchbarer Qualität und Full-HD gibt es um
>> die 500 EUR, teilweise schon darunter - z.B. Samsung SyncMaster P2770HD.
>> Und da bekommt man an Schnittstellen DVI, HDMI, VGA und Scart sowie
>> diverse Spielereien wie Darstellung mehrerer Bildquellen nebeneinander
>> oder als "Bild in Bild".
>>

>> Für 1000 EUR dann auch diese Diagonale mit selber Auflösung und S-PVA
>> statt TN (Samsung SyncMaster 275T) - und das *ist* gut.
>

> Ähm, das Teil (der 27" iMac) hat 2560 x 1440, die Datenblätter, die ich
> zum Samsung 275T finden kann meinen jedoch nur 1920x1200.
> 2560 x 1440 display gibts nicht für 500 EUR, oder ich lasse mich gerne
> besser belehren, die fangen um die 1000 EUR an.
> Den 27" imac gibts ab ca. 1400 EUR, das macht 400 EUR für den Rechner!
> <http://geizhals.at/deutschland/a474976.html>


>
>> Was genau macht der "iMac-Bildschirm" da besser?
>

> die sonst bei den 30"ern übliche Auflösung?

Nicht ganz, bei 30" ist 2560×1600 (8:5) üblich, der 27"-Monitor des iMac hat
das Seitenverhältnis 16:9 mit 2560×1440. Die Bildpunktdichte ist daher nicht
viel größer, nämlich 109 vs. 101dpi. Von welchem Hersteller kommt eigentlich
das 27"-Panel und wo wird es noch verbaut?
--
Hannes Kuhnert, Chemnitz

Thomas Kaiser

unread,
Nov 20, 2009, 10:09:40 AM11/20/09
to
Hannes Kuhnert schrieb in <news:3fkit6-...@zuhause.froschmaschine.net>

> Thomas Kaiser schrieb:
>
>> Hannes Kuhnert schrieb in <news:lujgt6-...@zuhause.froschmaschine.net>
>>> Bedenke, dass OS X einiges nicht bietet, was du von KDE
>>> möglicherweise gewohnt bist – bspw. die Befehlszeile, in die man
>>> URL, Suchanfragen, Dateinamen oder sonst was eingeben kann, ohne
>>> erst selber irgendein bestimmtes Programm starten zu müssen.
>>
>> Kennst Du open(1)? Ich weiß ja nicht genau, auf was Du anspielst aber
>> hier unter MacOS X funktioniert sowas (in der Shell):
>>
>> macbookpro-tk:~ tk$ google open manual page mac os x
>> macbookpro-tk:~ tk$ open "http://developer.apple.com/mac/library/documentation/Darwin/Reference/ManPages/man1/open.1.html"
>> macbookpro-tk:~ tk$ open /pfad/zu/beliebiger/datei
>>
>> Die ersten beiden Zeilen öffnen den Standard-Browser,
>
> Das erste Kommando kann ich nicht nachvollziehen.

Scusa, das kommt erst mittels

<http://osxutils.sourceforge.net/>

an Bord.

>> die letzte das standardmäßige Programm für eben jenen Dateityp...
>
> Ich ging eigentlich davon aus, dass auch die zweite das tut.
> HTTP–Adressen gehen aber unsinnigerweise immer an den Webbrowser,
> getestet habe ich das mit einer PDF-Datei, die vom Webserver als
> solche deklariert ist.

Ja und? Es ist ein HTTP-URI und den bekommt das Programm, das diesbzgl.
den LaunchServices als zuständig bekannt ist. Dieser Browser hat sich um
den Rest zu kümmern. So sieht das Konzept unter MacOS X eben aus. Die
LaunchServices haben aufgrund der anderen "Anwendungslandschaft" [1]
unter MacOS X keine Chance, zu erkennen, wie intelligent die für HTTP
zuständige Anwendung ist.

Zumal ein Safari bspw. alles, was er selbst darstellen kann (bspw. PDF),
auch selbst darstellt. Und Dateitypen, deren Darstellung er nicht
beherrscht, die aber von Apple als "sicher" eingeschätzt werden [2]
heruntergeladen und an die default-Anwendung dafür übergeben werden.

Wie schaut das bei KDE aus? Da kümmert sich die Konqueror-Komponente
darum, das PDF zuerst runterzuladen und übergibt dann an das für PDF
zuständige Programm?

> So eine Funktionalität wie die von „open“ erwarte ich in etwas wie
> Spotlight integriert. Spotlight, so wie ich es ausprobiert habe, geht
> auf HTTP- Adressen aber nur, wenn sie im Verlauf gespeichert sind.
> Kommandozeilen- befehle als solche nimmt Spotlight genausowenig an wie
> SFTP-Adressen bspw.

Spotlight ist eine Desktop-Suchmaschine für maximal unbedarfte User und
kein Poweruser-Launch-Mechanismus für Geeks :-)

Die greifen je nach Gusto zu LaunchBar, QuickSilver, Butler und
Konsorten.

<http://www.macupdate.com/info.php/id/7354/>
<http://www.macupdate.com/info.php/id/14831/>
<http://www.macupdate.com/info.php/id/12170/>

Gruss,

Thomas

[1] Es gibt kommerzielle Hersteller, die sich nicht gerne in die Karten
schauen respektive Suppe spucken lassen, es gibt Shareware- und
Freeware-Programmierer, die Zeugs auf die Menschheit loslassen, das
besser in der digitalen Schublade geblieben wäre, es gibt sogar bei
Apple selbst Programmierer, die sich nicht an Richtlinien halten.

Und es gibt vor allem weit und breit nirgends sowas wie Maintainer,
die sich darum kümmern, daß Softwarepakete gewissen Standards
entsprechen, konform zu irgendwelchen System-Richtlinien sind, etc.

Der kleinste gemeinsame Nenner ist der, daß ein Programm über 'ne
API-Funktion mitteilt, für welche Art von URIs und UTIs [3] es sich
zuständig fühlt. Der Rest ist Sache der LaunchServices.

[2] <http://support.apple.com/kb/HT2340?viewlocale=de_DE>

[3] <http://developer.apple.com/macosx/uniformtypeidentifiers.html>

Clemens Beier

unread,
Nov 21, 2009, 8:35:28 AM11/21/09
to
Thomas Kaiser <Thomas...@phg-online.de> wrote:

> Spotlight ist eine Desktop-Suchmaschine f�r maximal unbedarfte User und
> kein Poweruser-Launch-Mechanismus f�r Geeks :-)


>
> Die greifen je nach Gusto zu LaunchBar, QuickSilver, Butler und
> Konsorten.
>
> <http://www.macupdate.com/info.php/id/7354/>
> <http://www.macupdate.com/info.php/id/14831/>
> <http://www.macupdate.com/info.php/id/12170/>

Zu 'Konsorten' bitte hinzuf�gen: 'Namely'.

<http://www.macupdate.com/info.php/id/15517/namely>


Es ist simpel und schnell. L�uft deswegen wohl auch unter 10.6, obwohl
zuletzt im Nov. 2007 aktualisiert.


ClemiSan

Peter Heilingbrunner

unread,
Nov 21, 2009, 9:17:43 AM11/21/09
to
spam...@bluehash.de (Clemens Beier) wrote:

> Zu 'Konsorten' bitte hinzuf�gen: 'Namely'.
>
> <http://www.macupdate.com/info.php/id/15517/namely>
>

Ebenfalls zu diesen Konsorten geh�rt "Google Quick Search Box"
<http://www.macupdate.com/info.php/id/30475/google-quick-search-box>

Nachdem Quicksilver auf meinem System immer instabiler wurde und ich
viele von dessen Funktionen gar nicht benutzt habe, bin ich vor ein paar
Wochen zur "Google Quick Search Box" gewechselt und habe es nicht
bereut. Butler hatte ich auch probiert, war aber erschlagen von dessen
Funktionsvielfalt und Einstellm�glichkeiten. So viel Zeit h�tte ich
wahrscheinlich durch dessen Benutzung nie einsparen k�nnen, wie mich das
an erstmaligem Konfigurationsaufwand gekostet h�tte.

Und an die Paranoiker bzgl. "Google Quick Search Box" : man kann die
Option abschalten, dass die Nutzungsstatistiken an Google geschickt
werden.

Gr��e,
Peter

Clemens Beier

unread,
Nov 21, 2009, 10:44:43 AM11/21/09
to
Peter Heilingbrunner <heiling...@macnews.de> wrote:

> spam...@bluehash.de (Clemens Beier) wrote:
>
> > Zu 'Konsorten' bitte hinzuf�gen: 'Namely'.
> >
> > <http://www.macupdate.com/info.php/id/15517/namely>
> >
>
> Ebenfalls zu diesen Konsorten geh�rt "Google Quick Search Box"
> <http://www.macupdate.com/info.php/id/30475/google-quick-search-box>
>
> Nachdem Quicksilver auf meinem System immer instabiler wurde und ich
> viele von dessen Funktionen gar nicht benutzt habe,

ACK. Gleiche Gr�nde bei mir. Au�erdem die Information, dass das Programm
in dieser Form wohl nicht weiterentwickelt wird.

> bin ich vor ein paar
> Wochen zur "Google Quick Search Box" gewechselt und habe es nicht
> bereut. Butler hatte ich auch probiert, war aber erschlagen von dessen
> Funktionsvielfalt und Einstellm�glichkeiten. So viel Zeit h�tte ich
> wahrscheinlich durch dessen Benutzung nie einsparen k�nnen, wie mich das
> an erstmaligem Konfigurationsaufwand gekostet h�tte.

Butler: ACK.

> Und an die Paranoiker bzgl. "Google Quick Search Box" : man kann die
> Option abschalten, dass die Nutzungsstatistiken an Google geschickt
> werden.

Ich m�chte mich einfach so nicht noch mehr an Google binden.
Aber danke f�r die Erg�nzung.


ClemiSan

Message has been deleted

Clemens Beier

unread,
Nov 21, 2009, 3:39:06 PM11/21/09
to
Daniel Krebs <spam.a...@t-online.de> wrote:

> Clemens Beier <spam...@bluehash.de> wrote:
>
> > Ich m�chte mich einfach so nicht noch mehr an Google binden.
>

> Vielleicht gibt es sowas ja auch f�r andere Suchmaschinen?

Das war von mir missverst�ndlich ausgedr�ckt und bezog sich mehr auf das
Psychologische, da in diesem Fall wohl Google nur der Anbieter des Apps
ist (von mir jetzt unbesehen).


ClemiSan

Hannes Kuhnert

unread,
Nov 23, 2009, 7:40:29 AM11/23/09
to
Thomas Kaiser schrieb:

> Hannes Kuhnert schrieb in <news:3fkit6-...@zuhause.froschmaschine.net>
>> Thomas Kaiser schrieb:


>>
>>> die letzte das standardmäßige Programm für eben jenen Dateityp...
>>
>> Ich ging eigentlich davon aus, dass auch die zweite das tut.
>> HTTP–Adressen gehen aber unsinnigerweise immer an den Webbrowser,
>> getestet habe ich das mit einer PDF-Datei, die vom Webserver als
>> solche deklariert ist.
>
> Ja und? Es ist ein HTTP-URI und den bekommt das Programm, das diesbzgl.
> den LaunchServices als zuständig bekannt ist. Dieser Browser hat sich um
> den Rest zu kümmern. So sieht das Konzept unter MacOS X eben aus.

Ich kann darin keinen Sinn erkennen, höchstens einen Ursprung. Was hat es
mit dem WWW zu tun, wenn mir jemand einen HTTP–Link auf ein PDF-Dokument
gemailt hat?

> Die
> LaunchServices haben aufgrund der anderen "Anwendungslandschaft" [1]
> unter MacOS X keine Chance, zu erkennen, wie intelligent die für HTTP
> zuständige Anwendung ist.

Was meinst du in diesem Fall mit „intelligent“?

> Wie schaut das bei KDE aus? Da kümmert sich die Konqueror-Komponente
> darum, das PDF zuerst runterzuladen und übergibt dann an das für PDF
> zuständige Programm?

Nein, da kommt gar kein Web-Browser ins Spiel. Es wird nach dem MIME-Typ
gesehen, der im Falle von HTTP vom Web-Server übermittelt wird. Die
Anwendung erster Priorität für application/pdf ist in meinem Fall Okular.
Okular kann laut seiner Beschreibungsdatei URL annehmen und bekommt daher
direkt die URL übergeben. Okular bedient sich wie alle richtigen KDE-
Programme für den Dateizugriff der KIO-Slaves genannten Ein-/Ausgabemodule.
Die ermöglichen bspw., dass eine über SFTP zugängliche Textdatei für den
Texteditor eine solche bleibt und beim Speichern auch wieder dorthin
geschrieben wird. Zurück zum PDF-Beispiel: Hätte ich statt Okular bspw.
Ghostview für PDF erster Stelle stehen, würde diesem nur eine lokale Kopie
der Datei übergeben werden, weil es nur lokale Dateien öffnen kann.

Problematische ist, dass es derzeit in den .desktop-Dateien für die
Programme für die Übergabe der Adresse des zu öffnenden nur die beiden
Platzhalter %u für URL und %f für lokale Dateien gibt. URL ist für KDE
alles, wofür KDE ein Modul hat. Es gibt aber viele Nicht-KDE-Anwendungen,
die nur mit einer kleinen Auswahl an Protokollen, bspw. nur HTTP, HTTPS und
FTP, umgehen können. Wenn die als URL-fähig geführt werden – das ist der
Normalfall –, werden ihnen auch Adressen übergeben, mit denen sie nichts
anfangen können. Das sieht dann bspw. so aus, dass ich in einer Verzeichnis-
ansicht auf eine Video-Datei drücke, daraufhin ein Videoabspieler-Fenster
aufgeht und mir gemeldet wird, dass die angegebene Adresse nicht geöffnet
werden kann. Wenn bei solch einer Anwendung aber nur der Parameter für
lokale Dateien angeführt wäre, könnte man nicht alle ihre Fähigkeiten
nutzen. Im Videoabspieler-Fall bspw. wäre es sehr ungünstig, wenn er eine
über eine langsame Verbindung verfügbare Datei erst komplett als lokale
Kopie zur Verfügung gestellt bekommen müsste, ehe er mit dem Abspielen
beginnen kann.

Links:
<http://freedesktop.org/>
<http://pro-linux.de/t_programme/kio-protokolle.html>

> Spotlight ist eine Desktop-Suchmaschine für maximal unbedarfte User und
> kein Poweruser-Launch-Mechanismus für Geeks :-)

Eine Möglichkeit, dem System an einem Ort – für den ahnungslosen Benutzer im
Einzelfall gar nicht differenzierbare – Adressen, Befehle oder Suchwörter zu
übergeben gehört für mich zur Basisfunktionalität eines modernen Desktops.

> Die greifen je nach Gusto zu LaunchBar, QuickSilver, Butler und
> Konsorten.
>
> <http://www.macupdate.com/info.php/id/7354/>
> <http://www.macupdate.com/info.php/id/14831/>
> <http://www.macupdate.com/info.php/id/12170/>

… dacht mir schon, dass sich es da Ergänzungen gibt. Ich werde testen.

> [technische Erklärungen]

Danke! Das nimmt dem ganzen ein bisschen den Blackbox-Charakter.

Was sind eigentlich diese Programm-Dateien? Sind das Archive mit einem
standardisierten Inhalt?
--
Hannes Kuhnert, Chemnitz

Marc Stibane

unread,
Nov 23, 2009, 3:36:12 PM11/23/09
to
Hannes Kuhnert <hannes....@gmx.de> wrote:

> Was sind eigentlich diese Programm-Dateien? Sind das Archive mit einem
> standardisierten Inhalt?

Ja. Genauer gesagt, sind es nichtmal (komprimierte) Archive, sondern nur
Ordner mit standardisiertem Inhalt, welche vom Finder eben als Programm
angezeigt werden. Im Terminal mit ls kannst Du sehen, was drin ist.


--
In a world without walls and fences,
who needs windows and gates?

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