"Fazit: Nicht ohne meine Tastatur!"
Den Artikel bekam ich erst neulich zur Einsicht. Schmunzeln musste ich
da schon. Das Fachblatt der Forschungsstätte *
(http://www.forschungsstaette.de) hat genauer die Schnittstelle
Maschine-Mensch untersucht und ist zu dem Ergebnis gelangt, dass es
(noch immer) keine Alternative zur herkömmlichen Tastatur und dem
10-Finger-Schreibsystem gibt. Zwar werden von der Industrie alle
möglichen Versprechungen hinsichtlich alternativer Eingabesysteme
(Spracherkennung usw.) gegeben - welche in der Praxis jedoch alle
durchfallen.
Die Versprechungen gehen dahin, dass man den Leuten sagt, das Lernen des
Maschinenschreibens mit 10 Fingern wäre überflüssig und nicht mehr
zeitgemäß. Das hören die Anwender, welche es nicht können, natürlich
gerne.
Am schnellsten war man jedoch immer mit einer herkömmlichen Tastatur und
dem 10-Finger-Schreibsystem.
Vergleich:
Texterfassung via Tastatur inkl. Korrekturen: 18 Minuten
Diktat und Korrekturen via Spracherkennung: _29 Minuten_
Im übrigen gibt es auch eine sogenannte "Kugel"-Tastatur, mit welcher
man bis zu 400 Zeichen pro Minute schaffen kann. Die Tasten sind dabei
wirklich auf einer Kugel angeordnet.
Tastatur ist nicht gleich Tastatur. Meine bisher liebste Tastatur habe
ich gegen Ende letztes Jahres aus England importiert. Es handelt sich um
eine deutsche Tastatur des britischen Computerherstellers Acorn, die bei
einem Händler liegen geblieben ist und wohl im Zeitraum zwischen 1995
und 1997 hergestellt worden sein dürfte. Sämtliche Versuche mit anderen
Tastaturen schlugen bisher fehl. Was ich überhaupt nicht mag, das sind
Tastaturen mit zusätzlichen Windows-Tasten oder Multimediafunktionen
(über den Funktionstasten). Grund: unübersichtlich und zu viele Tasten.
Auch gerät man zuweilen versehentlich auf die Windows-Tasten, was mich
jetzt auf meinem System jedoch nicht stört.
Die für mich bisher beste Tastatur eines mobilen Gerätes ist die meines
Psion netBookes (trotz einiger Mängel auf Grund der Größe). Die
Tastaturen anderer netBooks / Laptops lassen sich mit ihr überhaupt
nicht vergleichen. Grund: heutige Laptops / netBooks besitzen eigentlich
_immer_ ein Touchpad vor der Tastatur, so dass diese den Handballen in
die Quere kommt. Eigentlich eine absolut bescheuerte Konstruktion.
Da sage noch einer, die Geräte hätten sich nur weiterentwickelt. Für
bestimmte Teilbereiche scheint genau das Gegenteil zu gelten.
Ich schreib' die Forschungsstätte mal wg. der Psion-Tastatur ab Serie 5
an.
Grüße,
Alex'
* Verbindung zu Stenografenvereinen etc.
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