Am 19.01.2012 21:13, schrieb Rudolf Harras:
> Michael Eyd schrieb:
>
>> Wenn die jeweilige App das so unterstützt: Ja. Wie auf dem Palm
>> halt auch hängen die Synchronisations-Möglichkeiten sehr davon ab,
>> was die Programmierer an Aufwand in die Synchronisation gesteckt
>> haben.
>
> Ja, die müssen einen PC Conduit geschrieben haben, was 1. weit
> gängiger war als bei derzeitigen Geräten und
Da stimme ich Dir völlig zu.
> 2. auf Knopfdruck mit Kalender& Co mitsynchronisiert wurde und
> nicht extra gestartet werden mußte.
Auch das gibt es, siehe z. B. DocsToGo (als eine der vorhandenen
Synchronisations-Möglichkeiten). Aber so etwas bieten eben nur relativ
wenige Apps... :-(
>> iTunes bietet einem da wohl deutlich weniger Unterstützung.
>
> Tja leider... :( So wie Android, Symbian& Co. Wie sieht es
> eigentlich bei der Erweiterbarkeit und WebOS aus? Geht ja glaube ich
> auch nur übers Web, daher wohl nicht so leicht um beliebige Programme
> zu erweitern, oder?
Nach meinen Erfahrungen (meine Frau hat ein WebOS-Gerät) sichert der
Standard-Backup de facto eigentlich (fast) gar nichts außer der
Konfiguration des Geräts und der Liste der installierten Apps. Aus den
Apps selber werden aber keinerlei Daten gesichert (ist mir auch erst bei
der ersten Neuinstallation des WebOS aufgefallen :-( ). :-((
Es gibt wohl ein Backup-Programm, das auch solche Daten sichern kann,
aber damit habe ich mich noch nicht näher beschäftigt. Und dazu muss das
Pre (IIRC) wohl auch geöffnet werden (Developer-Modus oder so ähnlich,
ist allerdings unter WebOS a) kein Problem und b) wohl auch deutlich
weniger kritisch als z. B. unter iOS).
>>> Oh, dennoch weniger als manchmal bei Symbian. Zb gibt's fürs
>>> Iphone kein Programm mit dem man Flash-SMS senden kann.
>>
>> Und was ist mit den vielen Apps, für die es keine Gegenstücke
>> unter Symbian gibt/gab?
>
> Gibt's natürlich auch. Aber für Symbian gibt's natürlich mehr war
> näher an die Hardware herangeht. Programme womit man die
> Sendestationen auslesen kann und solche Spielereien die natürlich
> kaum wer braucht.
Ähnliches gibt es für iPhones (AFAIK) auch, allerdings nur für Geräte
mit Jailbreak. Apple lässt so etwas halt offiziell nicht zu.
> Aber: In unserer Stadt zB gibts nur für Android ein Programm mit dem
> man Handyfahrscheine kaufen kann, weil es beim Iphone (ohne
> Jailbreak) nicht möglich ist auf die SMS zuzugreifen. Was natürlich
> wiederum das Risiko von Schadsoftware minimiert, aber die E-Mails
> könnte die ja trotzdem wieder auslesen...
Ja, über die Abschottung der iPhone-Apps gegeneinander kann man
stundenlang diskutieren, immer mit demselben Inhalt: Flexibilität vs.
Sicherheit - und am Ende wird man trotzdem keinen Schritt weiter
gekommen sein... ;-)
>> Und was sind Flash-SMS??? Ah ja, gefunden. Kurze Suche im AppStore
>> findet auf Anhieb die App 'flash-sms',
>> <
http://itunes.apple.com/de/app/flash-sms/id345539968?mt=8>).
>> Behauptung widerlegt... :-)
>
> Muß Dich enttäuschen: Behauptung nicht widerlegt. ;)
>
> Das von Dir genannte Programm kann die Flash-SMS nicht vom Iphone
> selbst schicken, es sendet sie offenbar über ein Gateway. Und da muß
> man extra Guthaben kaufen und kann nicht sein normales SMS-Kontigent
> vom Netzbetreiber verwenden. Ein typischer Workaround für
> eingeschränkte Apple-Handys.
Ist mir relativ egal, da ich die Dinger nicht brauche... ;-)
Und widerlegt ist es trotzdem da Deine Behauptung ja nur war, dass es
fürs iPhone keine App gibt die so etwas kann. Von direktem Versand vom
Gerät hast Du nix gesagt... ;-)
> SMS-Empfangsbestätigungen scheint es übrigens auch nicht zu können.
Kann die offizielle SMS-App auch nicht (leider), nur über die Codes *N#
bzw. *T# (T-Mobile). Gehen übrigens (lt.
<
http://de.wikipedia.org/wiki/Sms#Unzustellbare_Nachrichten.2FEmpfangsbest.C3.A4tigung>
letzter Satz im Abschnitt) wohl bei praktisch allen Internet-basierten
SMS-Diensten nicht. :-(
> Gingen allerdings beim Palm auch nie, weil das in den USA nicht
> gebräuchlich zu sein scheint. Die Codes in der SMS (*N#) die da oft
> als alternative genannt werden funktionieren in Österreich nicht -
> und sind auch nicht die üblichen Empfangsbestätigungen.
>
>> In dieser Pauschalität muss ich Dir hier widersprechen - ich habe
>> schon eine ganze Menge Apps unter iOS mit Gegenstücken unter
>> PalmOS verglichen, und bei den meisten ist die Usability unter iOS
>> besser geworden. Allerdings haben nicht alle einen direkt
>> vergleichbaren Funktionsumfang (DateBk6 z. B. kann einfach einiges
>> mehr als jedes mir bekannte Kalender-Programm unter iOS - aber
>> trotzdem sind die (guten) iOS-Kalender besser bedienbar).
>
> Da liegen natürlich auch jahre dazwischen und das ganze
> was-wäre-wenn ist schwer durchzuspielen.
>
> Dennoch muß ich sagen: Wenn ich bei meinem Palm III auf den
> Kalender-Knopf drücke, dann taucht der Kalender auch heute noch
> wesentlich schneller (und ohne Schnickschnack und Grafik-Effekte)
> auf als bei den Smartphones mit 100-facher Prozessorleistung!!
Ich weiß nicht was Du willst, wenn ich das eingebaute Kalenderprogramm
hernehme, dann dauert der Start auch nicht deutlich länger als bei
DateBk auf dem Palm M515. Und selbst für Week Cal fällt mir ein
Zeitunterschied nicht (oder kaum) auf. Mag aber subjektiv sein...
Generell ist es (leider) in der gesamten IT so, dass die Gewinne an
CPU-Geschwindigkeit immer sehr schnell überkompensiert werden durch noch
aufwändigere Programmierung, mit noch mehr Features...
Viele Grüße,
Michael