Am 25.03.2013 22:28, schrieb Burkhard Ott:
> On Mon, 25 Mar 2013 18:52:25 +0100, Stefan Reuther wrote:
>
>> Burkhard Ott wrote:
>>> On Mon, 25 Mar 2013 06:37:05 +0100, Joerg Lorenz wrote:
>>>> Am 25.03.13 05:01, schrieb Juergen P. Meier:
>>>>> Technisch falscher Ansatz.
>>>>>
>>>>> Spam schiebt man nicht in irgendwelche Junkmailordner, sondern man
>>>>> lehnt ihn beim Empfang bereits ab.
Oje! Bevor der Briefträger klingelt, soll er erstmal die ganze Werbung
aus dem Poststapel entfernen?
>>>> Und Du resp. der Filter kann mit aller letzter Sicherheit ein False
>>>> Positive ausschliessen? In einem Geschäftsumfeld unpraktikabel, weil
>>>> mit viel zu grossen Risiken verbunden. Darum macht das auch keiner.
eben. Und selbst dem oben angesprochenen Briefträger kann hier ein
Fehler unterlaufen oder er kann mal eine Postkarte, die zwischen die
Werbung geraten ist, übersehen.
>>> Die Gegenstelle bekommt dann eine DSN and kann sich mit dem postmaster
>>> in Verbindung setzen, dieser kann dann schauen on die Ablehnung valid
>>> oder nicht war und dementsprechend behandlen.
>> Der Kunde auf der Gegenstelle wird dann typischerweise zu einem anderen
>> Anbieter gehen, der nicht so zickt.
Eben und ich wäre einer der ersten Kunden dieser Art. ;-)
> Kann er ja machen, wenn er sich besser fuehlt.
Das hat mit "besser fühlen" nichts zu tun, sondern mit der Gewissheit,
dass wirklich alles an Post ankommt, die ankommen soll oder nicht.
Hmmm... wie läuft das eigentlich mit Eurer Post im Briefkasten?
Der Briefkasten ist mit dem eMail-Postfach zu vergleichen. Und in den
Briefkasten kommt erstmal alles rein, was rein passt. Genauso auch im
eMail Postfach.
Dann holst Du die Post aus dem Briefkasten und sortierst sie schonmal
vor. Werbung nach links, Anderes nach rechts. Die Werbung landt also
erstmal in den Junk-Ordner, und die andere Post wird nach und nach
geöffnet und bearbeitet. Macht Ihr das nicht so?
Lasst Ihr Eure Post vorher beim Mailprovider durch einen Spamfilter laufen?
Dann würde das ungefähr so aussehen:
Der Briefträger klingelt bei der hausinternen Postannahmestelle und gibt
dort säckeweise Post ab. Und zwar Alles, was er hat, denn er hat seine
Schuldigkeit getan: Post abgeliefert.
Die Postannahmestelle prüft nichteinmal, ob irgendetwas unterschrieben
werden muss (Paketannahme, Einschreiben usw.)
Sie sortiert sämtliche offensichtliche Werbung raus und wirft sie weg.
Dann öffnet sie sämtliche Briefe und liest Absender und Empfänger sowie
die ersten 3 Sätze und entscheidet an Hand dieser Infos, ob es sich um
Spam/unerwünschte Werbung handelt.
Alles Andere an (jetzt geöffneter Post) wird nun in die einzelnen
Briefkästen der Hausbewohner gesteckt und Du gehst zu DEINEM Briefkasten
und stellst fest, dass Du auch Heute wieder keine Post von der NKL
bekommen hast, die Dir Deinen Millionengewinn mitgeteilt hätten. Grund:
Dein Brief der NKL ist ungeöffnet durch die Postannahmestelle als
"unerwünschte Werbung" identifiziert worden und wurde dementsprechend
von ihr behandelt.
Dir fällt etwas auf?
Ja, Zum Einen ist es wirklich einfacher, aus dem eigenen Briefkasten die
Werbung auszusortieren und zum Anderen weiß Du genau, dass Deine Post
nicht gelesen/überprüft wurde.
Ich habe auch schon leidliche Erfahrungen mit Spamfiltern der einzelnen
Provider gemacht, insbesondere gmx.* und
yahoo.de scheinen sich hier
gegenseitig hochzuschaukeln.
Immer wieder passiert es, dass eMails an @gmx oder @yahoo zwar versendet
werden aber beim Empfänger nicht ankommen und dort nichteinmal im
Spamordner zu finden sind. Ich habe 5 eMail-Adressen und nur mit EINER
kann ich eine Zustellung von eMails an gmx und/oder yahoo wenigstens zu
95 % garantieren. Im PÜbrigen nimmt sich gmail die größte Mühe, sich zu
gmx und yahoo zu gesellen.
Da frage ich mich doch, wo die von mir zugestellten Mails geblieben
sind, wenn nicht beim Empfänger. Übrigens: eine Nachricht, dass die Mail
vom Server oder vom "großen Kontroletti" abgelehnt und gelöscht wurde,
habe ich niemals bekommen.
So. Jetzt kann sich jeer einen Reim darauf machen und für sich selbst
überlegen, ob er seine Mails von Dritten lesen/prüfen lassen will, oder
ob er das lieber selbst in die Hand nehmen möchte.
Übrigens: Wer 1.000 bis hin zu 100.000 Spams täglich bekommt, der hat
grundlegend etwas falsch gemacht und höchstwahrscheinlich alle Hinweise,
Warnungen und Ratschläge ignoriert und seine eMail-Adresse überall
angegeben, wo es nur geht.
Um hier schnell Abhilfe zu schaffen, hilft nur: eMail Konten löschen und
bei einem anderen Provider neu einrichten und dann mitt Sinn und
Verstand die eMail-Adresse herausgeben.
Wenn ich hier mit 5 eMails auf ein Spamaufkommen von etwa 7 am Tag
komme, ist das viel.
Gruß
Heiko
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