mein Samba Linux client scheint Dateien vom Server zwischenzuspeichern:
auf dem Server lege ich eine Datei 1.pl an:
#!/opt/bin/perl -w
sleep 1000000 ;
__DATA__
bla
Auf dem (Linux Client) lasse ich dieses Script nun laufen:
/opt/bin/perl /samba/share/1.pl
wenn ich jetzt die Datei 1.pl auf dem Server ändere (echo hallo >> 1.pl)
bekommt Samba nicht jedes Update mit. d.h ich habe zwar immer aktuelle
Dateigroessen, aber der Inhalt der Datei stimmt zwischen Client und Server
nicht überein. Das passiert nicht bei jeder Änderung, aber nach ein paar
Änderungen habe ich unterschiedliche Dateien auf dem Server wie auf dem
Client. Wenn die Dateien unterschiedlich sind, ist das einzige was hilft
alle Perl Prozesse zu killen und die Datei auf dem Server zu touchen.
Ich habe keine Ahnung, um was für ein Art von Problem es sich handelt,
trotzdem habe ich mein Glück mit den verschiedenen Einstellungen zu Locks
versucht:
testparm -v|grep -i locks auf dem Server:
kernel oplocks = No
blocking locks = Yes
fake oplocks = No
oplocks = No
level2 oplocks = No
An dem Samba ist sonst "eigentlich" nichts besonderes, er ist noch Mitglied
einer Samba Domain.
Gemountet wird das ganze auf dem Client per fstab so:
//server/share /server/share cifs username=bal,password=blub,nobrl 0 0
Beides sind Opensuses, 11.1 64 Bit.
beteiligt ist ein Samba Server:
smbd --version
Version 3.2.4-5.2-1985-SUSE-CODE11
und auf dem Samba Client: (grr mount.cifs -V oder --version gibt die
Hilfeseite aus)
rpm -qf sagt cifs-mount-3.2.4-5.2
Die smb.conf:
[global]
workgroup = blub
server string = server
security = DOMAIN
map to guest = Bad User
password server = 10.9.12.12
log file = /var/log/samba/log.smbd
time server = Yes
unix extensions = No
socket options = TCP_NODELAY IPTOS_THROUGHPUT SO_SNDBUF=18384
SO_RCVBUF=16384
printcap cache time = 0
printcap name = cups
wins server = 10.9.12.12
kernel oplocks = No
pid directory = /var/run/samba/
host msdfs = No
winbind trusted domains only = Yes
cups options = raw
veto files = /*.eml/*.nws/riched20.dll/*.{*}/
oplocks = No
level2 oplocks = No
[share]
path = /somewhere/share
read only = No
force create mode = 0777
force directory mode = 0777
volume = blub
Für jegliche Hinweise bin ich dankbar.
Gruss
Stephan
> Hallo *,
>
> mein Samba Linux client scheint Dateien vom Server zwischenzuspeichern:
>
> auf dem Server lege ich eine Datei 1.pl an:
> #!/opt/bin/perl -w
> sleep 1000000 ;
> __DATA__
> bla
> ...
> Fᅵr jegliche Hinweise bin ich dankbar.
ᅵhnliches Problem hier. Werde das mit Interesse verfolgen.
Andererseits: was spricht denn auᅵer der Frage "Case sensitive/insensitive
Dateinamen?" dagegen, von Linux zu Linux per NFS zu mounten?
In unserem Fall importiert auch eine Linux-Maschine ein Samba-Share von
einem NAS-Kistchen (Qnap TS-109pro; ja, ich weiss, die kann auch NFS, das
Problem ist aber die Verwirrung, die bei uns hier "case
sensitive"-Dateinamen hervorrufen wᅵrden -"wieso kommt die ᅵnderung nicht
an? ich hab's doch unter genau diesem Namen gespeichert..."), um sie dann
a) lokal zu verwenden und b) via TFTP wieder auszuliefern. Auf diese Weise
gefᅵhrdet man nicht den Datenbestand, wenn an dem kleinen TFTP-Server mal
was klemmt.
Ja, auf dem Qnap lᅵuft auch ein Linux mit Samba als Server.
Wenn nun Kollege an einem per TFTP auszulieferndem Textfile was ᅵndert,
weil er am Testen ist, sollte diese ᅵnderung auch verzᅵgerungsfrei
ankommen... ich habe mich Samba-client-seitig dann jeweils mit einem
Zwangs-Remount beholfen. Das ist aber keine Dauerlᅵsung.
Ich vermute mal, dass es da noch einen Samba-Parameter gibt, der, ᅵhm,
weniger prominent ist...
Ansgar
--
*** Musik! ***
> mein Samba Linux client scheint Dateien vom Server zwischenzuspeichern:
Hilft
man net
/cache
auf dem Client weiter?
mfG Paul
> Also schrieb Stephan Weissenrieder:
>
>> Hallo *,
>>
>> mein Samba Linux client scheint Dateien vom Server zwischenzuspeichern:
>>
>> auf dem Server lege ich eine Datei 1.pl an:
>> #!/opt/bin/perl -w
>> sleep 1000000 ;
>> __DATA__
>> bla
>
>> ...
>
>> Für jegliche Hinweise bin ich dankbar.
>
> Ähnliches Problem hier. Werde das mit Interesse verfolgen.
>
> Andererseits: was spricht denn außer der Frage "Case sensitive/insensitive
> Dateinamen?" dagegen, von Linux zu Linux per NFS zu mounten?
>
Jup das ist das was ich machen werde, wenn net cache (Danke an Paul Muster
;-) nicht weiterhilft. Dagegen spricht, noch ein Daemon, noch ein Nagios
Check, noch ein Stückchen Software die zu unmöglichen Zeiten kaputt geht
(neben dem Linux Samba Client gibt es bereits eine breite Installationsbasis
mit Windows Clients die ganz gut funktionieren, deswegen wird es auf jeden
Fall maximal zusätzlich ein NFS werden, ersetzen kann er den Samba nicht)und
relativ wenig Erfahrung mit NFS in diesen "Grössenordnungen"
Gruss
Stephan
Nope, leider nicht (oder ich verstehe es nicht). Das scheint ein allgemeiner
Cache zu sein - kein Dateisystemcache. Auf dem Server sehe ich mit net cache
list Einträge die sich wohl auf die Domain/die Windows Namensauflösung
beziehen, auf dem Client sehe ich erstmal gar nichts.
Gruss
Stephan
>
>
> mfG Paul