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FAXSERVER UNTER LINUX ?

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Markus Wochele

unread,
Feb 22, 1999, 3:00:00 AM2/22/99
to
Hi Leute !

Ich möchte einen Faxserver unter SuSE Linux 6.0 laufen lassen.

Als Zugang bietet sich ein Bingo-Router und/oder eine AVM Fritz!Card ISA
(beides ISDN).

Gibt es hierfür eine Softwareempfehlung ?
Hat jemand schon Erfahrungen gesammelt ?

Über zahlreiche Antworten würde ich mich freuen.

Gruss
Markus
________________________________
HomePage: www.quakeinside.de
eMail: webm...@quakeinside.de


Robin S. Socha

unread,
Feb 22, 1999, 3:00:00 AM2/22/99
to
* Markus Wochele <webm...@quakeinside.de> writes:

> Gibt es hierfür eine Softwareempfehlung?

Ja. Ein Modem.


--
Robin S. Socha <http://socha.net/>

Stefan Radermacher

unread,
Feb 22, 1999, 3:00:00 AM2/22/99
to
Robin S. Socha <donotccmeor...@socha.net> wrote in message
news:radioactive.m...@socha.net...

> > Gibt es hierfür eine Softwareempfehlung?
>
> Ja. Ein Modem.

Na das ist ja mal wieder eine sehr hilfreiche Antwort. Hast Du eine
Abneigung gegen ISDN?

Stefan.


Robin S. Socha

unread,
Feb 22, 1999, 3:00:00 AM2/22/99
to
* Stefan Radermacher <Stefan.Ra...@gecits-eu.com> writes:

> Robin S. Socha <donotccmeor...@socha.net> wrote:

>> > Gibt es hierfür eine Softwareempfehlung?
>> Ja. Ein Modem.
> Na das ist ja mal wieder eine sehr hilfreiche Antwort.

Schwaetzer.

> Hast Du eine Abneigung gegen ISDN?

/usr/doc/mgetty-xxx/FAQ

Stefan Radermacher

unread,
Feb 22, 1999, 3:00:00 AM2/22/99
to
Robin S. Socha <donotccmeor...@socha.net> wrote in message
news:radioactive.m...@socha.net...
>
> Schwaetzer.


Das Kompliment gebe ich Ihnen ungebraucht und frisch poliert zurück.

> > Hast Du eine Abneigung gegen ISDN?
> /usr/doc/mgetty-xxx/FAQ

Warum ein Modem anschaffen, wenn man eine faxfähige ISDN-Karte hat?

Stefan.


Michael Wolf

unread,
Feb 23, 1999, 3:00:00 AM2/23/99
to
Stefan Radermacher <rader...@netcologne.de> wrote:

hi,

>> > Hast Du eine Abneigung gegen ISDN?
>> /usr/doc/mgetty-xxx/FAQ

> Warum ein Modem anschaffen, wenn man eine faxfähige ISDN-Karte hat?

nimms Robin nicht übel, aber ich glaub fast mit der obigen Zeile hast Du
wieder den Vogel abgeschossen. Ich würde an Deiner Stelle *bevor* ich
solche Sätze von mir gebe mal dejanews zum Thema befragen. Da hast Du ne
Menge zum lesen glaubs einfach.

grusz michael


Stefan Radermacher

unread,
Feb 23, 1999, 3:00:00 AM2/23/99
to
Michael Wolf <M_W...@botanik.in-chemnitz.de> wrote in message
news:7atgrn$qtd$1...@paula.wolf.de...

> nimms Robin nicht übel, aber ich glaub fast mit der
> obigen Zeile hast Du wieder den Vogel abgeschossen.

Das verstehe ich nun wirklich nicht. Ich faxe seit Jahren völlig
problemlos mit meiner ISDN-Karte. Wo ist da das Problem? Auch Dejanews
förter da nichts zu tage.

Stefan.


Jurgen Froese

unread,
Feb 23, 1999, 3:00:00 AM2/23/99
to
Stefan Radermacher wrote:
>
> Das verstehe ich nun wirklich nicht. Ich faxe seit Jahren völlig
> problemlos mit meiner ISDN-Karte. Wo ist da das Problem? Auch Dejanews
> förter da nichts zu tage.

Lies de.alt.comm.isdn4linux dann weisst du es. Fuer G3 Fax mit ISDN
Karten muss Software geschrieben werden, die ist noch nicht fertig.


Und hoer endlich auf dein Windows Zeug hier in die Newsgroup zu packen,
der Thread ist jetzt lang genug und jeder hat verstanden das du nach
einer Kopie deiner Windowskiste suchst, womit du hier fehl am Platze
bist.

Gruss,
Juergen

Alexander Skwar

unread,
Feb 23, 1999, 3:00:00 AM2/23/99
to
Stefan Radermacher <rader...@netcologne.de> wrote:
>
> Warum ein Modem anschaffen, wenn man eine faxfähige ISDN-Karte hat?

Weil die wenigsten ISDN Karten faxfähig sind. Dies wird unter W9x durch
eine Softwareemulation erreicht, die so auf diese Art unter Linux nicht
möglich ist. Oder hatte der Fragende eine AVM B1 ? Mit dieser aktiven ISDN
Karte soll man auch unter Linux faxen können.


Alexander Skwar
--
My Site : http://www.digitalprojects.com

Alexander Skwar

unread,
Feb 23, 1999, 3:00:00 AM2/23/99
to
Markus Wochele <webm...@quakeinside.de> wrote:
> Hi Leute !
>
> Ich möchte einen Faxserver unter SuSE Linux 6.0 laufen lassen.
>
> Als Zugang bietet sich ein Bingo-Router und/oder eine AVM Fritz!Card ISA
> (beides ISDN).

Bingo Router kenne ich nicht.

>
> Gibt es hierfür eine Softwareempfehlung ?

Dafür nicht, nur für eine aktive AVM B1 ISDN Karte gibt es einen
gepatchten HylaFax (Fax Server) für Linux. Sonst ist es mit ISDN faxen
unter Linux nicht gut bestellt.

Marc Schöchlin

unread,
Feb 23, 1999, 3:00:00 AM2/23/99
to
Hi !

> Dafür nicht, nur für eine aktive AVM B1 ISDN Karte gibt es einen
> gepatchten HylaFax (Fax Server) für Linux. Sonst ist es mit ISDN faxen
> unter Linux nicht gut bestellt.

Wo gibt es dieses gepatchte Hylafax ?

Bis dann & Gruß
Marc Schöchlin
--


Für manche ist es Windows, für andere der längste Virus der Welt

Paul Loeffler

unread,
Feb 23, 1999, 3:00:00 AM2/23/99
to
On Mon, 22 Feb 1999 19:50:31 +0100, "Stefan Radermacher"
<Stefan.Ra...@gecits-eu.com> wrote:

>Robin S. Socha <donotccmeor...@socha.net> wrote in message
>news:radioactive.m...@socha.net...

>> > Gibt es hierfür eine Softwareempfehlung?
>>
>> Ja. Ein Modem.
>

>Na das ist ja mal wieder eine sehr hilfreiche Antwort. Hast Du eine
>Abneigung gegen ISDN?
>
Sicher nicht, aber i4l für passive Karten unterstützt kein FAX, bei
externen Adaptern ist das etwas anderes.

Gruß Paul

Georg Schwarz

unread,
Feb 23, 1999, 3:00:00 AM2/23/99
to
Jurgen Froese <jpfr...@hotmail.com> wrote:

> Lies de.alt.comm.isdn4linux dann weisst du es. Fuer G3 Fax mit ISDN
> Karten muss Software geschrieben werden, die ist noch nicht fertig.

Theoretisch könnte es auch ISDN-Karten geben, die Faxfähigkeiten in
Hardware beinhalten wie ein Analogmodem. Extern zumindest gibt es sowas.


--
Georg Schwarz sch...@physik.tu-berlin.de, ku...@cs.tu-berlin.de
Institut für Theoretische Physik +49 30 314-24254, FAX -21130
Technische Universität Berlin http://home.pages.de/~schwarz/

Torsten Schneider

unread,
Feb 23, 1999, 3:00:00 AM2/23/99
to
Stefan Radermacher <Stefan.Ra...@gecits-eu.com> wrote:

>Das verstehe ich nun wirklich nicht. Ich faxe seit Jahren völlig
>problemlos mit meiner ISDN-Karte. Wo ist da das Problem? Auch Dejanews
>förter da nichts zu tage.

Mit passiven Karten kann man unter Linux nicht faxen, von daher ist
Robins Tip mit dem Modem schon nicht schlecht, zumal man gebrauchte
billig bekommt, da Fax eh langsamer ist, recht u.U. schon ein 14400er,
die neuen V90-Dinger faxen auch nicht schneller als 14400 bps.

--
Der Fehler sitzt zu 90% vor'm Computer.

Christopher Cocker Koch

unread,
Feb 23, 1999, 3:00:00 AM2/23/99
to
Stefan Radermacher <rader...@netcologne.de> wrote:
> Warum ein Modem anschaffen, wenn man eine faxfähige ISDN-Karte hat?

Irgendwie glaube ich, dass du hier (auf der Welt?) neu bist. Dein
Name ist mir vorher nie aufgefallen, heute jedoch gleich mehrmals
unangenehm. Tip: Setz dich vor deinen Rechner und lies einen
Monat taeglich alle Gruppen, in die du vielleicht irgendwann,
wenn du schoen bescheiden anfaengst, auch mal reinblubbern
moechtest.

- Cocker :wq
--
----
--------
----------------
-------------------------------- mailto:coc...@calimero.franken.de

Stefan Radermacher

unread,
Feb 24, 1999, 3:00:00 AM2/24/99
to
Alexander Skwar <ask...@digitalprojects.com> wrote in message
news:7aul2m$45j$8...@gartenfrucht.digitalprojects.com...

> Weil die wenigsten ISDN Karten faxfähig sind. Dies
> wird unter W9x durch eine Softwareemulation erreicht,

Danke, das wußte ich nicht. und es stand auch so nicht in dem FAQ
drin, auf das Herr Socha mich hingewiesen hat.

> die so auf diese Art unter Linux nicht möglich ist.

Warum eigentlich nicht?

Stefan.

Stefan Radermacher

unread,
Feb 24, 1999, 3:00:00 AM2/24/99
to
Torsten Schneider <schn...@mabi.de> wrote in message
news:7avbi9$6h8$7...@sonne.mabi.de...

> Mit passiven Karten kann man unter Linux nicht faxen,
> von daher ist Robins Tip mit dem Modem schon nicht schlecht,

Dumm ist nur, daß man Modems nicht ohne zusätzliche Hardware am NTBA
anschließen kann.

Stefan.


Alexander Skwar

unread,
Feb 24, 1999, 3:00:00 AM2/24/99
to
Marc Schöchlin <mr.n...@marcde.wh.uni-stuttgart.de> wrote:
> Hi !
>> Dafür nicht, nur für eine aktive AVM B1 ISDN Karte gibt es einen
>> gepatchten HylaFax (Fax Server) für Linux. Sonst ist es mit ISDN faxen
>> unter Linux nicht gut bestellt.
>
> Wo gibt es dieses gepatchte Hylafax ?

Bei AVM, auf deren FTP Server. Ich meine, die URL wurde letztens hier
oder in de.alt.comp.isdn4linux gepostet.

Robin S. Socha

unread,
Feb 24, 1999, 3:00:00 AM2/24/99
to
* Stefan Radermacher <Stefan.Ra...@gecits-eu.com> schwaetzt:
> Alexander Skwar <ask...@digitalprojects.com> wrote:

>> Weil die wenigsten ISDN Karten faxfähig sind. Dies wird unter W9x durch
>> eine Softwareemulation erreicht,

> Danke, das wußte ich nicht. und es stand auch so nicht in dem FAQ drin,

/usr/doc/mgetty-1.1.14/FAQ:
|Subject: What do I need to use mgetty+sendfax/vgetty?
|
|For sending and receiving faxes, you need a modem that understands the
|Class 2 (or 2.0) fax command set.

> auf das Herr Socha mich hingewiesen hat.

Du darfst mich Robin nennen, Schatz.

>> die so auf diese Art unter Linux nicht möglich ist.
> Warum eigentlich nicht?

Weil es zu viele Schwaetzer und zu wenig Programmierer gibt.

OpLinux: Taeusche ich mich, oder ist es mal wieder Zeit fuer einen
Fruehjahrsputz?

Stefan Radermacher

unread,
Feb 25, 1999, 3:00:00 AM2/25/99
to
Robin S. Socha <donotccmeor...@socha.net> wrote in message
news:radioactive.m...@socha.net...
> Du darfst mich Robin nennen, Schatz.

Nein danke.

> OpLinux: Taeusche ich mich, oder ist es mal wieder
> Zeit fuer einen Fruehjahrsputz?

Hm?

Stefan.

Johann Peter Franz

unread,
Feb 25, 1999, 3:00:00 AM2/25/99
to
In article <7atr8k$ifa$3...@tapir.calimero.franken.de>,

Christopher Cocker Koch <coc...@calimero.franken.de> writes:
> Stefan Radermacher <rader...@netcologne.de> wrote:
>> Warum ein Modem anschaffen, wenn man eine faxfähige ISDN-Karte hat?
>
> Irgendwie glaube ich, dass du hier (auf der Welt?) neu bist. Dein
> Name ist mir vorher nie aufgefallen, heute jedoch gleich mehrmals
> unangenehm. Tip: Setz dich vor deinen Rechner und lies einen
> Monat taeglich alle Gruppen, in die du vielleicht irgendwann,
> wenn du schoen bescheiden anfaengst, auch mal reinblubbern
> moechtest.
>
> - Cocker :wq

Hallo,

ich verstehe die Antworten, die hier gegeben werden nicht ganz. Der Titel der
Newsgroup ist _newusers_(!!!!!). Die Frage von Stefan war also völlig legitim,
die Antworten aber reichlich daneben. Aber was soll man auch von Leuten
erwarten, die Linux-Anfängern Editoren wie vi oder Emacs empfehlen. Nichts
gegen diese Editoren - den vi benutze ich selber gern -, aber als Anfänger ist
man mit pico oder NEdit sicher besser bedient.

Also, wenn ihr schon Leuten hier helfen wollt, versucht Euch doch bitte in die
Situation eines Anfängers zu versetzen und kommt nicht gleich mit RTFM.

Peter

--
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Johann Peter Franz
Email:jpf...@zedat.fu-berlin.de

Alexander Stielau

unread,
Feb 25, 1999, 3:00:00 AM2/25/99
to
"Robin S. Socha" <donotccmeor...@socha.net> writes:

> OpLinux: Taeusche ich mich, oder ist es mal wieder Zeit fuer einen
> Fruehjahrsputz?

Yup.

Vor allem vor dem Hintergrund, daß hier einige die Linuxgruppen
noch weiter aufteilen wollen.

Wir sollten in dcouln mehr auf f'up2s in die jeweils richtigen Gruppen
und auf ein RTFM-Newsgruppenregeln¹ achten, dann ist eine weitere (in
meinen Augen hirntote) Aufteilung nach Distributionen² nicht nötig.

¹ Das Problem liegt imho nicht so richtig an den _Linux_-Newbies,
sondern eher daran, daß sie vorher noch nicht richtig Usenet genutzt
haben. Dazu gehört auch, prinzipiell erstmal alte Beiträge auf
Relevanz zu checken oder FAQs zu lesen, aber das macht hier
scheinbar keiner mehr. Von daher schätze ich Robins Vorgehen von der
Sache her, den Tonfall finde ich meistens durchaus korrekt für so viel
Faulhei^Unverfrorenheit.
² Eine der zur Wahl stehenden Möglichkeiten. Newuser wissen nicht, was
distributions-, was linux- und was unixspezifisch ist, so ist es
schon krank genug.

Diskussion über die Aufteilung bitte nur in dcoud oder in dang.
Xpost, f'up2 ist auf dcoud gesetzt.

Aleks

Jurgen Froese

unread,
Feb 25, 1999, 3:00:00 AM2/25/99
to
Johann Peter Franz wrote:
>
> ich verstehe die Antworten, die hier gegeben werden nicht ganz. Der Titel der
> Newsgroup ist _newusers_(!!!!!). Die Frage von Stefan war also völlig legitim,

Du hast leider nicht den ganzen Thread gelesen. Die Frage war m.E. nicht
mehr legitim, nach dem was er sonst schon von sich gegeben hat.

>
> Also, wenn ihr schon Leuten hier helfen wollt, versucht Euch doch bitte in die
> Situation eines Anfängers zu versetzen und kommt nicht gleich mit RTFM.

Das ist auch ganz ok. Nur sollte man eine Newsgroup (auch eine mit
_newusers_ ) nicht als Hotline oder Beratungsfirma missbrauchen. Es gibt
leider viel zu viele Fragen wo es deutlich auffaellt das mal wieder
jemand eine fertige Loesung haben will und selbst nicht bereit ist die
vorhandene Doku zu lesen.

Gruss,
Juergen

Johann Peter Franz

unread,
Feb 25, 1999, 3:00:00 AM2/25/99
to
In article <36D54AA5...@hotmail.com>,

Jurgen Froese <jpfr...@hotmail.com> writes:
>
> Das ist auch ganz ok. Nur sollte man eine Newsgroup (auch eine mit
> _newusers_ ) nicht als Hotline oder Beratungsfirma missbrauchen. Es gibt
> leider viel zu viele Fragen wo es deutlich auffaellt das mal wieder
> jemand eine fertige Loesung haben will und selbst nicht bereit ist die
> vorhandene Doku zu lesen.

Aber eben das ist auch ein Anfängerproblem. Viele Manpages, manche HOWTOS
und teilweise auch sonstige Dokumentation ist so geschrieben, daß ein
Anfänger nichts damit anfangen kann. Die Manpages habe ich auch erst nach
einem Jahr lesen und schätzen gelernt. Heute möchte ich mit keinem System
ohne diese Informationsquelle arbeiten. Das info-System ist hingegen auch
für fortgeschrittene Anfänger zu unübersichtlich, um Nutzen daraus zu ziehen.

Und mit den fertigen Lösungen ist das auch so ein Problem. Wenn man aus der
Windows-Welt kommt, erwartet man fertige Lösungen - egal wie schlecht die
programmiert sind und wie oft sie abstürzen. Linux bietet solche Lösungen
oft nicht. Dafür werden 20-30 Editoren weiterentwickelt. Das hat alles
durchaus seinen Sinn, aber es ist für MS-User eben schwer verständlich.

Auch wenn manche Anfänger sich nicht so aufführen, wie manche Freaks das
wünschen, finde ich es gut, wenn sich Windows-Leute mit Linux befassen.
Wenn sie sich hier genervt äußern, liegt das nicht an dem Frust, den eine
anfängliche Beschäftigung mit Linux erzeugen kann.

By the way. Das Ziel von Linus Thorwalds ist nicht, daß ein Haufen Nerds
Linux weiterentwickelt, sondern ein OS für den Desktop. Ich finde dieses Ziel
gut und richtig.

Robin S. Socha

unread,
Feb 25, 1999, 3:00:00 AM2/25/99
to
* Johann Peter Franz <jpf...@komma.zedat.fu-berlin.de> writes:
> Christopher Cocker Koch <coc...@calimero.franken.de> writes:
>> Stefan Radermacher <rader...@netcologne.de> wrote:

>>> Warum ein Modem anschaffen, wenn man eine faxfähige ISDN-Karte hat?

[...]


>> Tip: Setz dich vor deinen Rechner und lies einen Monat taeglich alle
>> Gruppen, in die du vielleicht irgendwann, wenn du schoen bescheiden
>> anfaengst, auch mal reinblubbern moechtest.

> ich verstehe die Antworten, die hier gegeben werden nicht ganz. Der


> Titel der Newsgroup ist _newusers_(!!!!!).

Nein. Der Titel dieser Newsgroup ist de.comp.os.unix.linux.newusers.
Wir lernen:

* de: Garant fuer Kryptonazis und Breitmaulschwaetzer. Uebliches
Erkennungszeichen: MS-"Newsreader", Account bei t-*nline, g*x oder
m*tronet. Parole: "Mensch, sei doch nicht so gemein." Aber:

* comp: RTFM oder stirb, denn:

* os: Mircosoft, Deine Welt endet hier, weil:

* unix: where men are men, sheep are scared and men are *ugly* obwohl

* linux: the choice of a GNU generation mit

* newusers: Leuten, die wissen, was sie wollen.

Wer sich mit einem IQ in der Hoehe der aktuellen Office-Version und der
natuerlichen Arroganz einer klemmenden Shifttaste hierher verirrt, hat
schlicht und ergreifend verloren. Easy? Easy.

> Die Frage von Stefan war also völlig legitim,

Die "Frage" von Stefan war gequirlte Scheisse. Jemand hatte die richtige
Antwort schon Stunden vorher gegeben.

> die Antworten aber reichlich daneben.

Say who? Kenne ich Dich?

> Aber was soll man auch von Leuten erwarten, die Linux-Anfängern Editoren
> wie vi oder Emacs empfehlen.

Alles. Und Du wirst es auch kriegen, denn nur Verlierer sagen:

> Nichts gegen diese Editoren - den vi benutze ich selber gern -, aber als
> Anfänger ist man mit pico oder NEdit sicher besser bedient.

Was fuer ein hanebuechener Schwachsinn. Die Einarbeitung in Emacs oder vim
dauert etwa eine Stunden. *Wenn* Du jeweils das Tutorial
durcharbeitest. Danach beherrschst Du dann einen Editor, der a) diesen
Namen verdient (pico ist auslaendisch und heisst Muell) und b) auch nach
der 30. Waesche noch Freude macht.

> Also, wenn ihr schon Leuten hier helfen wollt, versucht Euch doch bitte
> in die Situation eines Anfängers zu versetzen und kommt nicht gleich mit
> RTFM.

Schatz, wenn ich Anfaenger waere und Du mir sagen wuerdest: "Robin,
kleiner Holzkopf, nimm doch pico zum Editieren von LaTeX", wuerde das
Deine Halbwertzeit auf 34 Jahre senken. Trust me.

Markus Wochele

unread,
Feb 25, 1999, 3:00:00 AM2/25/99
to
Yepp ! Leider haben wir ISDN !!! ;-)) oder eher zum Glück ???
Wie sieht das ganze mit einem Router (BINTEC Bingo) aus ?

Gruss
Markus

Alexander Skwar

unread,
Feb 25, 1999, 3:00:00 AM2/25/99
to
Stefan Radermacher <Stefan.Ra...@gecits-eu.com> wrote:
>
>> die so auf diese Art unter Linux nicht möglich ist.
>
> Warum eigentlich nicht?

Such mal in de.alt.comp.isdn4linux, da wirst Du eine bessere Antwort
finden, als ich sie Dir geben kann.

Anyway, so wie ich das verstehe, liegt das daran, daß unter W95 ein
Prozess die gesammte Rechenzeit an sich reißen kann, und somit andere
Programme still stehen. So was nennt sich wohl Realtime Scheduling.

Dies ist unter Linux nicht möglich, da die Zeit die ein Programm zur
Verfügung stehen hat, vom Kernel immer vorbestimmt wird.
Um nun eine Modem Emulation zu schreiben, nichts anderes bräuchte man ja
für ein Software Fax über ISDN, müßte das Programm extrem schnell auf die
einkommenden Daten des Modems reagieren. Tatsächlich müßte dies so
schnell geschehen, das selbst ein kurzeitiger Prozesswechsel schon zu
viel sein könnte, und somit die Verbindung evtl. unterbrochen würde.

Dies ist der eine Grund.

Zum anderen scheint es nicht gerade trivial zu sein, eine Emulation zu
schreiben. Unter Windows ist dies wohl möglich, da die Firmen viel Geld
in die Entwicklung der Emulation gesteckt haben. Hier gibt es ja auch
eine andere Motivation als unter Linux. Die Firmen "müssen" das
Entwickeln, was die Kundschaft verlangt, damit ihre Produkte abgesetzt
werden. Unter Linux wird etwas nur dann entwickelt, wenn jemand einen
groß genugen Leidensdruck verspürt, bzw. gerade Lust darauf hat. Dies
ist anscheinend noch nicht der Fall, da ein A/B Wandler samt billigst
Modem nicht so furchtbar teuer ist.

Ich hoffe, ich habe das einigermaßen zutreffend wiedergegeben, bin aber
gerne für Korrekturen offen.

Stefan Radermacher

unread,
Feb 26, 1999, 3:00:00 AM2/26/99
to
Hallo Alex,

danke für die Auskunft.

Stefan.


Alexander Skwar

unread,
Feb 26, 1999, 3:00:00 AM2/26/99
to
Robin S. Socha <donotccmeor...@socha.net> wrote:
> Wer sich mit einem IQ in der Hoehe der aktuellen Office-Version und der

Nun, nächstes Jahr hätte ich gerne einen IQ in dieser Höhe (Office 2000) :-)

SCNR

Alexander Skwar

unread,
Feb 26, 1999, 3:00:00 AM2/26/99
to
Markus Wochele <webm...@quakeinside.de> wrote:
> Yepp ! Leider haben wir ISDN !!! ;-)) oder eher zum Glück ???
> Wie sieht das ganze mit einem Router (BINTEC Bingo) aus ?

Und ihr könnt euch wirklich kein popeliges Modem samt A/B Wandler mehr
leisten ? Die Bintec war doch bestimmt nicht billig, oder ?

Sascha Münch

unread,
Feb 27, 1999, 3:00:00 AM2/27/99
to
On 25 Feb 1999 19:42:58 GMT, Alexander Skwar
<ask...@digitalprojects.com> wrote:

Hi !

Trotz meiner eigenen Unkenntnis im Bezug auf Linux muss ich jetzt aber
trotdem mal was schreiben, statt nur immer mitzulesen (3 Wochen).

>Stefan Radermacher <Stefan.Ra...@gecits-eu.com> wrote:
>>
>>> die so auf diese Art unter Linux nicht möglich ist.
>>
>> Warum eigentlich nicht?
>
>Such mal in de.alt.comp.isdn4linux, da wirst Du eine bessere Antwort
>finden, als ich sie Dir geben kann.

!!

>Um nun eine Modem Emulation zu schreiben, nichts anderes bräuchte man ja
>für ein Software Fax über ISDN, müßte das Programm extrem schnell auf die
>einkommenden Daten des Modems reagieren. Tatsächlich müßte dies so
>schnell geschehen, das selbst ein kurzeitiger Prozesswechsel schon zu
>viel sein könnte, und somit die Verbindung evtl. unterbrochen würde.

Wieso kann man unter Linus dann Daten mit 64k oder gar 128k über die
ISDN-Leitung schicken. Das erscheint mir irgendwie unwahrscheinlich,
daß das aufarbeiten der Daten solange braucht, und ein umwandeln in
ein anzeigbares Format kann auch nach dem Ende der Verbindung
erfolgen. (Macht dann aber auch nicht die Capi oder ?)

[..Sinn des Kapitalismus..]

>Ich hoffe, ich habe das einigermaßen zutreffend wiedergegeben, bin aber
>gerne für Korrekturen offen.

Da versuch ich mich jetzt mal dran: soviel ich weiß ist eine passive
Faxkarte nur dann mit einem FTZ-Stempel (= Postzulassung oder heißen
die schon wieder anders) ausgestattet, wenn es einen passenden (von
der Post lizensierten) Treiber gibt. Genaugenommen darf man demnach
gar nicht eine ISDN-Karte unter Linux betreiben, weil bestimmt keiner
die Arbeit und Kosten dafür aufsich genommen hat. Also naochmal in
kurz: Treiber und Kardware erhalten zusammen die Betriebserlaubnis,
und können also auch nur zusammen betrieben werden.

ODER ???
>
>Alexander Skwar

Hoffe keinen all zu grossen Schwachsinn geschrieben zu haben

---
Sascha Münch GSX 550 EU rrr#550
mue...@cs.bonn.edu

Stefan Tomanek

unread,
Feb 27, 1999, 3:00:00 AM2/27/99
to
mue...@uni-duesseldorf.de (Sascha Münch) writes:

> > nun eine Modem Emulation zu schreiben, nichts anderes bräuchte man ja
> >für ein Software Fax über ISDN, müßte das Programm extrem schnell auf die
> >einkommenden Daten des Modems reagieren. Tatsächlich müßte dies so
> >schnell geschehen, das selbst ein kurzeitiger Prozesswechsel schon zu
> >viel sein könnte, und somit die Verbindung evtl. unterbrochen würde.
>
> Wieso kann man unter Linus dann Daten mit 64k oder gar 128k über die
> ISDN-Leitung schicken. Das erscheint mir irgendwie unwahrscheinlich,
> daß das aufarbeiten der Daten solange braucht, und ein umwandeln in
> ein anzeigbares Format kann auch nach dem Ende der Verbindung
> erfolgen. (Macht dann aber auch nicht die Capi oder ?)

Nein. Das Problem besteht in der Erzeugung der Töne, die eine analoge
Datenübertragung erzeugt. Die existieren im ISDN so nicht.

> >gerne für Korrekturen offen.
> Da versuch ich mich jetzt mal dran: soviel ich weiß ist eine passive
> Faxkarte nur dann mit einem FTZ-Stempel (= Postzulassung oder heißen
> die schon wieder anders) ausgestattet, wenn es einen passenden (von
> der Post lizensierten) Treiber gibt. Genaugenommen darf man demnach
> gar nicht eine ISDN-Karte unter Linux betreiben, weil bestimmt keiner
> die Arbeit und Kosten dafür aufsich genommen hat. Also naochmal in
> kurz: Treiber und Kardware erhalten zusammen die Betriebserlaubnis,
> und können also auch nur zusammen betrieben werden.

Die Elsa-Karten sind zugelassen.

--
/E-Mail: tom...@gmx.net | ICQ: 1177934 | Ask for CA-signed PGP-Key
/Homepage: http://computer.freepage.de/linux-azubi
/"We are M$ of Borg. We will add your technical enviroment to our
/own one. You will be bought out. Resistance is futile!"

Eduard Bloch

unread,
Feb 28, 1999, 3:00:00 AM2/28/99
to
Am Sat, 27 Feb 1999 17:27:28 GMT schrieb Sascha Münch <mue...@uni-duesseldorf.de> in Sascha Münch:

>On 25 Feb 1999 19:42:58 GMT, Alexander Skwar
><ask...@digitalprojects.com> wrote:

>Wieso kann man unter Linus dann Daten mit 64k oder gar 128k über die
>ISDN-Leitung schicken. Das erscheint mir irgendwie unwahrscheinlich,
>daß das aufarbeiten der Daten solange braucht, und ein umwandeln in
>ein anzeigbares Format kann auch nach dem Ende der Verbindung
>erfolgen. (Macht dann aber auch nicht die Capi oder ?)

Das hat Alex doch ganz gut zusammengefasst. Es geht nich um die
Umwandlung der Daten, sondern über die Verbindung Hardware->Software.
Ist der Treiber auch nur für einen Bruchteil der Sekunde nicht in der
Lage, Daten zu übernehmen (weil grade ein anderes Task die Rechenleistung
braucht), bricht die Verbindung zusammen. Und da Linux (zum. in der
normalen Form) die Rechenzeit gleichmässig verteilt, ist es schwierig,
bzw. unmöglich, einen derartigen Treiber zu schreiben. Das gleiche gilt
ebenfalls für Winmodems (alles über die Win-Treiber) und, und, und...

>Da versuch ich mich jetzt mal dran: soviel ich weiß ist eine passive
>Faxkarte nur dann mit einem FTZ-Stempel (= Postzulassung oder heißen
>die schon wieder anders) ausgestattet, wenn es einen passenden (von
>der Post lizensierten) Treiber gibt. Genaugenommen darf man demnach
>gar nicht eine ISDN-Karte unter Linux betreiben, weil bestimmt keiner
>die Arbeit und Kosten dafür aufsich genommen hat. Also naochmal in
>kurz: Treiber und Kardware erhalten zusammen die Betriebserlaubnis,
>und können also auch nur zusammen betrieben werden.

Ja, so was dar das auch bis noch vor ein Paar Monaten. Dann haben der
?Autor? von i4l in Zusammenarbeit mit Elsa den HiSax-Treiber lizensiert
bekommen.

Korrigiert mich bitte, wenn es nicht so ist.

Eddie.

--
=========================================
Eduard Bloch
e...@ka.linux.de /* http://www.inka.de/~zombie/eb */
Zombie_ auf #linux.de, #inka.de


Roland Rosenfeld

unread,
Feb 28, 1999, 3:00:00 AM2/28/99
to
Sascha Münch <mue...@uni-duesseldorf.de> wrote:

>>Um nun eine Modem Emulation zu schreiben, nichts anderes bräuchte


>>man ja für ein Software Fax über ISDN, müßte das Programm extrem
>>schnell auf die einkommenden Daten des Modems reagieren. Tatsächlich
>>müßte dies so schnell geschehen, das selbst ein kurzeitiger
>>Prozesswechsel schon zu viel sein könnte, und somit die Verbindung
>>evtl. unterbrochen würde.

> Wieso kann man unter Linus dann Daten mit 64k oder gar 128k über die
> ISDN-Leitung schicken.

Bei ISDN mit digitalen Daten werden die Bits einfach so wie sie sind
von der Karte in den Speicher (und umgekehrt) verschoben. Die Karte
hat m.W. sogar noch einen kleinen Puffer, damit nichts verloren geht.

Wenn Du aber ein Modem bzw. ein G3-Fax mit einer digitalen Karte
"simulieren" willst, dann mußt Du die analogen Daten in Echtzeit
"auswerten" und da liegt die Schwierigkeit. Die Daten kommen
nämlich als irgendwelche digitalisierten "akkustischen" Schwingungen
an. Um daraus aber die Bits des Faxes zu gewinnen, mußt Du diese
Schwingungen mit komplizierten Verfahren auseinanderrechnen. Moderne
Modems und Faxe arbeiten schließlich nicht mehr wie ein 300
Baud-Modem, das eine 1 in eine Frequenz und eine 0 in eine andere
Frequenz umgesetzt hat, sondern moderne Modems modulieren da diverses
auf- und durcheinander. Das muß alles auseinander gerechnet werden und
erst dann bekommt man die Daten heraus.

> Das erscheint mir irgendwie unwahrscheinlich, daß das aufarbeiten
> der Daten solange braucht,

Ist aber so. Modems haben dafür spezielle Prozessoren eingebaut, die
genau das sehr schnell können, für eine Universal-CPU ist das deutlich
schwieriger, insbesondere da man der CPU nicht zusichern kann, daß sie
unter Linux immer genug Rechenzeit für genau diesen Prozeß bekommt.

> und ein umwandeln in ein anzeigbares Format kann auch nach dem Ende
> der Verbindung erfolgen.

Wie willst Du denn dann die Fehlerkorrektur realisieren? Der
Modem-Emulator müßte die Daten schon in Echtzeit von digitalisiertem
Sound in was vernünftiges umrechnen, um zu erkennen, ob da Fehler
vorliegen, die der Gegenstelle gemeldet werden müssen, damit diese
von der Fehlübertragung erfährt und nochmal sendet.

>>Ich hoffe, ich habe das einigermaßen zutreffend wiedergegeben, bin
>>aber gerne für Korrekturen offen.

> Da versuch ich mich jetzt mal dran: soviel ich weiß ist eine passive


> Faxkarte nur dann mit einem FTZ-Stempel (= Postzulassung oder heißen
> die schon wieder anders) ausgestattet,

FTZ war vor vielen Jahren, dann kam ZZF und heute heißt das BZT. Die
Zulassung gibt's auch nicht bei der Post sondern beim Bundesamt für
Zulassungen in der Telekommunikation (oder wurde das inzwischen von
der Regulierungsbehörde übernommen?).

> wenn es einen passenden (von der Post lizensierten) Treiber gibt.
> Genaugenommen darf man demnach gar nicht eine ISDN-Karte unter Linux
> betreiben, weil bestimmt keiner die Arbeit und Kosten dafür aufsich
> genommen hat.

Der im Kernel 2.0.36 enthaltene HiSax Treiber ist für die ELSA
Quickstep ISDN Karten zugelassen:

Here are the certification registration numbers for ELSA Quickstep cards:
German D133361J CETECOM ICT Services GmbH 0682
European D133362J CETECOM ICT Services GmbH 0682

(siehe dazu auch Documentation/isdn/HiSax.cert beim 2.0.36 Kernel).

> Also naochmal in kurz: Treiber und Kardware erhalten zusammen die
> Betriebserlaubnis, und können also auch nur zusammen betrieben
> werden.

"können" -> nein
"dürfen" -> ja

Tschoeeee

Roland

--
* rol...@spinnaker.rhein.de * http://www.rhein.de/~roland/ *
PGP: 1024/DD08DD6D 2D E7 CC DE D5 8D 78 BE 3C A0 A4 F1 4B 09 CE AF

Kai Dupke

unread,
Feb 28, 1999, 3:00:00 AM2/28/99
to
Sascha Münch (mue...@uni-duesseldorf.de) wrote:
: Also naochmal in

: kurz: Treiber und Kardware erhalten zusammen die Betriebserlaubnis,
: und können also auch nur zusammen betrieben werden.

: ODER ???

Richtig, aber a) gibt's fuer bestimmte Karten die Betriebserlaubnis
und b) betreibe ich meine Karte z.Bs. an einer TK-Anlage und brauche
daher keine BA.

--
Kai Dupke | Badenstedter Str. 121 | 30453 Hannover/Germany
Tel +49 511 49 97 70 | Fax +49 511 49 97 71 | Holt fast - kolt isen.
PGP 1024/E3411031 3F 5E BF 76 99 B0 CC 6C 3E A6 11 E7 A3 3B 5E D8

Am 1.11.89 war KEIN Internetstreik.

Markus Wochele

unread,
Feb 28, 1999, 3:00:00 AM2/28/99
to
Hi Alexander !

> Markus Wochele <webm...@quakeinside.de> wrote:
> > Yepp ! Leider haben wir ISDN !!! ;-)) oder eher zum Glück ???
> > Wie sieht das ganze mit einem Router (BINTEC Bingo) aus ?
>
> Und ihr könnt euch wirklich kein popeliges Modem samt A/B Wandler mehr
> leisten ? Die Bintec war doch bestimmt nicht billig, oder ?
>

Irgendwann stirbt das Modem aus ... zumindest denke ich so.
Und warum nicht die moderen Kommunikationsmöglichkeiten nutzen ?

Wir haben sogar noch 56 K Modems die im Schrank einen schönen Platz
gefunden haben.
Ein solches Modem wollte ich unter Linux installieren ... tja, war wohl
nix, es ist ein Winmodem !!!
Unter SuSE Linux werden solche Modem nicht unterstützt !!! ;-))

Nein, die Bintec war nicht gerade billig - aber für das was sie leistet
doch wieder günstig !

Gruss
Markus


M. Buchenrieder

unread,
Feb 28, 1999, 3:00:00 AM2/28/99
to
mue...@uni-duesseldorf.de (Sascha Münch) writes:

[...]

>Wieso kann man unter Linus dann Daten mit 64k oder gar 128k über die
>ISDN-Leitung schicken.

[...]

ISDN ist, wie der Name schon sagt, ein digitales Netzwerk. Faxtransfers
sind aber reine Analoguebertragungen, und die Erzeugung von Toenen
muss ja irgendwo auch gemacht werden.

Michael

--
Michael Buchenrieder * mi...@scrum.greenie.muc.de * http://www.muc.de/~mibu
Lumber Cartel Unit #456 (TINLC) & Official Netscum
Note: If you want me to send you email, don't mungle your address.

Sascha Münch

unread,
Mar 1, 1999, 3:00:00 AM3/1/99
to
On 28 Feb 1999 16:20:18 GMT, du...@koma.han.de (Kai Dupke) wrote:

Hi !

>Sascha Münch (mue...@uni-duesseldorf.de) wrote:
>: Also naochmal in
>: kurz: Treiber und Kardware erhalten zusammen die Betriebserlaubnis,
>: und können also auch nur zusammen betrieben werden.
>
>: ODER ???
>
>Richtig, aber a) gibt's fuer bestimmte Karten die Betriebserlaubnis
>und b) betreibe ich meine Karte z.Bs. an einer TK-Anlage und brauche
>daher keine BA.
>
>--
>Kai Dupke | Badenstedter Str. 121 | 30453 Hannover/Germany

zu b): Ich wollte auch nicht behaupten, daß hier irgendwer etwas
illegales auch nur ansatzweise versuchen könnte.
Die BA bräuchstest Du dann aber wieder, wenn die TK-Anlage an das
öffentliche Telefonnetz angeschlossen ist, wird aber bei Dir bestimmt
nicht der Fall sein ;-)
Und nun Schluß mit dem erlaubten, wir sind ja nicht in d.c.o.l.n.recht
oder so. Ich habe das Thema auch nur aufgebracht, weil ich darin einen
Grund sah, warum es keine Linux-Capi gibt, aber ich lerne gerne hinzu
:-)

Ralf Gerbig

unread,
Mar 1, 1999, 3:00:00 AM3/1/99
to
* In article <36db58c8...@news.btx.dtag.de>, (Tilo Traub) writes:

> könnte man da nicht folgendermaßen vorgehen? Die eingehenden
> Daten werden as the are auf Platte gespeichert, und am Ende der
> Übertragung normal umgewandelt, ähnlich wie ich ein zip oder tar
> umwandle? Bei den Ausgehenden Faxen könnte man es doch ähnlich
> machen. Ich glaube nicht, das bei ISDN noch viele Fehler bei der
> Übertragung vorkommen.

Nette Idee, schon mal gesehen das bei fax Empfang zwischendurch mal
die Sende Led blinkt?

Ralf

Roland Rosenfeld

unread,
Mar 1, 1999, 3:00:00 AM3/1/99
to
Tilo Traub <Tr...@t-online.de> wrote:

[Fax-Empfang via passiver ISDN-Karte]

> könnte man da nicht folgendermaßen vorgehen? Die eingehenden Daten
> werden as the are auf Platte gespeichert, und am Ende der
> Übertragung normal umgewandelt, ähnlich wie ich ein zip oder tar
> umwandle?

Ich muß zugeben, daß ich mich mit den ISDN-Protokollen nicht auskenne,
aber ich würde halt gefühlsmäßig davon ausgehen, daß da ein Handshake
nötig ist, um die Verbindung erstmal zu synchronisieren, am Ende
wieder geregelt abzubauen und zwischendrin ggf. mal die eine oder
andere Checksumme auszutauschen, falls es Übertragungsfehler gab. Es
wäre doch unschön, wenn man ein Fax empfängt, dann blind meldet, daß
dieses korrekt angekommen ist und beim "Entpacken" stellt sich dann
heraus, daß nur ein Rauschen angekommen ist, aus dem sich nichtmal die
Telefonnummer des Absenders herauslesen läßt (den man in dem Fall ja
um nochmalige Zusendung bitten würde).

> Bei den Ausgehenden Faxen könnte man es doch ähnlich machen.

Auch hier muß man vermutlich auf "Bitte-Nochmal-Senden" Meldungen der
Gegenstelle reagieren und auch das dürfte ohne Echtzeit-Dekodierung
schwierig sein.

> Ich glaube nicht, das bei ISDN noch viele Fehler bei der Übertragung
> vorkommen.

Wer sagt, daß die Gegenstelle auch ISDN hat (dann könnte man ja das
digitale G4-Fax-Protokoll verwenden, das zugegebenermaßen unter Linux
wohl auch noch nicht implementiert ist, aber m.W. nur, weil es
praktisch keine Gegenstellen gibt, die das einsetzen)? Im Normalfalle
geht das ganze doch digital bis zur Ortsvermittlungsstelle oder zur
Telefonanlage/ab-Wandler des Empfängers, um dort in analoge Daten
umgewandelt zu werden, die von einem analogen Fax-Gerät oder Modem
empfangen werden (bzw. gesendet, wenn die Gegenrichtung gemeint ist).
Es ist also normalerweise zumindest ein ab-Wandler und ein analog
betriebenes Kupferkabel zwischen Dir und dem Empfänger/Sender. Da kann
einiges schief gehen...
Blind auf eine fehlerfreie Übertragung zu hoffen halte ich da für
nicht akzeptabel.

> Ausserdem kann man ja auf dem ÜBerseemodus übertragen, dann braucht
> man meines Wissens keine Fehlerkorrektur (wohl langsam).

Noch nie von gehört (aber ich habe wie gesagt von Fax-Interna auch
keine Ahnung), wobei aber die Frage ist, ob/wie Du das einem
anrufenden oder angerufenen Fax klarmachst, denn auch dafür ist ja im
Zweifel ein Handshake nötig, der in Echtzeit erfolgen muß.

Alexander Skwar

unread,
Mar 2, 1999, 3:00:00 AM3/2/99
to
Markus Wochele <webm...@quakeinside.de> wrote:
> Yepp ! Leider haben wir ISDN !!! ;-)) oder eher zum Glück ???
> Wie sieht das ganze mit einem Router (BINTEC Bingo) aus ?

Und ihr könnt euch wirklich kein popeliges Modem samt A/B Wandler mehr
leisten ? Die Bintec war doch bestimmt nicht billig, oder ?

Alexander Skwar

Alexander Skwar

unread,
Mar 2, 1999, 3:00:00 AM3/2/99
to
Robin S. Socha <donotccmeor...@socha.net> wrote:
> Wer sich mit einem IQ in der Hoehe der aktuellen Office-Version und der

Nun, nächstes Jahr hätte ich gerne einen IQ in dieser Höhe (Office 2000) :-)

SCNR

Alexander Skwar

Roland Rosenfeld

unread,
Mar 4, 1999, 3:00:00 AM3/4/99
to
Tilo Traub <Tr...@t-online.de> wrote:

> Gut, ich bekomme demnächst wohl ein Dual-Pentium. Könnte man da
> nicht den einen Prozessor irgendwie abkoppeln und für die
> Echtzeitgeschichten im Hintergrund als "aktive Karte" nutzen.

Von einer derartigen Funktionalität im Linux-Kernel habe ich bisher
noch nie gehört. Aber wenn Du den ganzen Treiber tief unten im Kernel
verankerst, läßt sich das vielleicht irgendwie machen.

> Alles Systemrelevante läuft dann über den einen Prozessor.

Ich bin mir nicht sicher, ob der Prozessor überhaupt das (einzige)
Bottleneck ist, schließlich gibt es da auch noch die Interrupts, die
den Rechner für irgendwelche IO-Zugriffe zeitweise ausbremsen.

Ich denke, wenn man wirklich mit einer passiven ISDN-Karte unter Linux
faxen will, dann sollte man wohl eher von Realtime-Linux (RT-Linux)
ausgehen, das ist für solche Aufgabe nämlich prädestiniert. Die Frage
ist natürlich, wie viele Leute Lust dazu haben, nur wegen des Faxens
RT-Linux zu installieren, denn das weicht ja doch arg vom Mainstream
ab...

> Nächste Idee: Ich habe schon mit einem 486 DX-2 und einer ISDN-Karte
> fehlerfrei gefaxt (9600 Baud send und 4.800 Baud empfang).

Und der ganze Rechner hat währenddessen gestanden und überhaupt nichts
anderes getan, vermutlich ließ sich nichtmal mehr die Maus bewegen,
oder?

> Ich weiß nicht, ob es unter Linux eine Möglichkeit gibt, bestimmten
> Task´s (bzw. Prozessen) eine höhere Priorität zuzuordnen.

Das ist möglich, am besten indem Du den Prozeß direkt im Kernel
implementierst. Ob das reicht, um die anderen Prozesse und Interrupts
etc. gut genug auszubremsen, weiß ich nicht.

> Auf einem "gut" ausgerüsteten PC (64 MB und mehr und einem Pentium
> 200 und höher) müsste sich doch ein Weg finden lassen, über die Idee
> mit dem Zwischenspeicher einen Buffer mit den Daten zu füllen, bei
> erhalt der Rechenleistung dieses zu transformieren und dann zu
> verarbeiten.

Wenn Du das meinst, dann mach es einfach ;-)
Aber im ernst, irgendwer soll das mal versucht haben, angeblich soll
auch hin und wieder mal ein Fax heil angekommen sein (die meisten wohl
eher nicht), aber dann ist der Autor wohl verschollen... Jedenfalls
schrieb Karsten Keil mal sowas, wußte aber wohl auch nichts genaues...
Ich schätze mal 90% der Leute, die ISDN haben, haben auch noch
irgendwo ein altes Modem an einer TK (oder sie wollen ganz einfach
nicht faxen), so daß der Leidensdruck nicht ausreicht, um sich an ein
Projekt heranzumachen, das viel Arbeit verspricht, aber keinen Erfolg
garantiert...

> Das muß funktionieren, denn wenn ich über das Netz eine 100 MB-Datei
> kopiere, kommt die ja auch an und wird nicht durch die
> Prozessheduler unterbrochen.

Dabei muß ja auch nicht in Echtzeit berechnet werden, wie der
Handshake aussehen soll, sondern der Handshake ist direkt möglich, das
kann sogar mein alter XT (bei dem Filetransfers über Ethernet sich
dann aber auch auf 2-6K/s begrenzen).

> Ich kann mir ausserdem nicht vorstellen, das unter Linux eine so
> große Prozessorauslastung stattfindet. Ich habe Aussagen aus anderen
> Threads noch im Ohr:

> "Ich habe einen Web-Server und einen Newsserver, eine
> Megadatenbank, KDE und Gimp und Tombraider und meinen MPegdekoder
> laufen und die Prozessorauslastung liegt bei 2%. (Natürlich ein
> wenig übertrieben, aber so ähnlich sind die Antworten auf
> "Brauche ich einen Pentium 7000 mit 400 Terabyte platte und 1
> GByte RAM und 500 MHZ Frontsidebus oder tut es mein alter 8086
> noch."

Prozessorauslastung und Antwortzeit sind ja auch nicht das gleiche.

> Ist an der Idee was dran oder auch wieder Bullshit?

Ich kann es Dir nicht sagen, ich plappere im wesentlichen das nach,
was ich irgendwo aufgeschnappt habe. Vielleicht sind das auch alles
Märchen, die bei jedem Weitererzählen noch ein wenig erweitert werden.
Das ganze läßt sich wohl nur dadurch beweisen, indem sich einfach mal
jemand dran setzt, ein paar schnelle Algorithmen zur Entschlüsselung
der Faxe implementiert und dann ausprobiert, ob/wie man das nutzen
kann (auf /dev/ttyI* aufsetzend oder als Kernel-Treiber oder als
priorisierter Prozeß von RT-Linux,...).

Tschoeeee

Roland

--
* rol...@spinnaker.de * http://www.spinnaker.de/ *

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