Hallo!
* Thomas Wildgruber <
excp...@web.de>:
> um einem Azubi den Dreisatz "configure - make - make install" näher zu
> bringen, suche ich kleine Beispiele, welche sich dafür eignen, nicht allzu
> lange am make rumbastelt und sich ggf auch wieder leicht entfernen lassen.
> Was wo nicht ellenlange Abhängigkeiten aufzulösen sind etc (Debian
> Squeeze)...
In dem Fall nimm doch ein Tool, was in Squeeze bereits vorkommt,
hol dir mit "apt-get build-dep <name>" die passenden dev-Pakete
und mit "apt-get source <name>" den Quellcode. Von letzterem
benutzt du aber nur das orig.tar.gz.
Leicht entfernen: Wie du schon anderweitig gelesen hast: Als
Nutzer bauen, nicht als root. Muß ja auch nicht /usr/local sein,
man kann auch in sein (temporär angelegtes) Home installieren,
so da keine hinderlichen Dateisystemflags/Platzmangel existieren.
Alternativ kann man sich per "(c)debootstrap" relativ bequem
Debian in ein Unterverzeichnis installieren und per chroot darin
arbeiten. Wenn das compilierte Tool nicht böswillig ist, bleibt
es drin und man kann danach auch leicht aufräumen, indem man das
Unterverzeichnis komplett entsorgt. (Alternativ "pbuilder
--create" und "pbuilder --login" nehmen; so man später noch das
Bauen von Debian-Paketen näherbringen will, kann man das später
für "pbuilder --build" respektive "pdebuild" weiternutzen.)
Was kleine Tools angeht, die als Beispiel dienen könnten: Ein
Debian-Guide verwendet "gentoo". Neulich hab ich mal "fdupes"
gebaut, das war auch nicht wild. Weiß aber gerade nicht, ob die
überhaupt "configure" brauchen.
Christoph
--
Pssst! Rate mal weswegen MCSEs Weihwasser fuerchten... --
Weil man staendig versucht sie dadrin zu ersaeufen?
(Dietz Proepper, Lars Marowsky-Bree)