Hi,
ich wollte gestern mal in Ubuntu 11.10 neue Gruppen und User anlegen,
dabei hab ich keine Möglichkeit gefunden diese Aufgabe im GUI
zu erledigen, so dass ich es halt per Shell-Commands erledigt habe.
Laut ubuntu-wiki ist es wirklich so:
> Ubuntu 11.10 Oneiric Ocelot
> Unter Oneiric ist die Benutzerverwaltung - im Vergleich zu früheren
> Versionen - stark abgespeckt worden. Es besteht nur die Möglichkeit, >
Benutzer anzulegen. Das Ändern der Gruppenzugehörigkeit über eine
> grafische Oberfläche ist nicht mehr möglich.
Weiss jemand was die Hintergründe sind? Will man Linux damit
Einsteigerfreundlich machen?
Christian Steins <c...@quantentunnel.de> writes:
> ich wollte gestern mal in Ubuntu 11.10 neue Gruppen und User anlegen,
> dabei hab ich keine Möglichkeit gefunden diese Aufgabe im GUI
> zu erledigen, so dass ich es halt per Shell-Commands erledigt habe.
Wenn du das Paket gnome-system-tools installierst, kannst du mit
"Benutzer und Gruppen" (users-admin) auch Gruppen verwalten.
> Weiss jemand was die Hintergründe sind? Will man Linux damit
> Einsteigerfreundlich machen?
Canonical ist vermutlich der Meinung, dass für den typischen
Desktop-Benutzer die Unterscheidung zwischen "Systemverwalter" und
"Standard" ausreicht - was IMHO nicht ganz falsch ist.
> Canonical ist vermutlich der Meinung, dass für den typischen
> Desktop-Benutzer die Unterscheidung zwischen "Systemverwalter"
== Gruppe root?
> und "Standard"
== Gruppe users?
> ausreicht - was IMHO nicht ganz falsch ist.
Ich kenne Nutzer, die ab und an auch gern in der Gruppe audio,
cdrom etc. sein wollen, und halte das für nicht sonderlich
abwegig. Oder dürfen unter Ubuntu die "users" inzwischen direkt
auf die entsprechenden Devices zugreifen?
Und neulich hatte ich ein verwirrtes Linphone, das keine
SIP-Pakete zu gedrückten Telefontasten verschicken wollte,
solange es keinen Zugriff auf die Soundkarte hatte ...
allerdings unter Debian.
Christoph
-- Frueher kam der Bus nur vier mal in der Stunde, jetzt kommt er alle
20 Minuten. Und sie zahlen fuer diesen Service nur unwesentlich mehr!
(Tassilo Kirsch)
>> Canonical ist vermutlich der Meinung, dass für den typischen
>> Desktop-Benutzer die Unterscheidung zwischen "Systemverwalter"
> == Gruppe root?
admin
>> und "Standard"
> == Gruppe users?
Keine System-Gruppe
>> ausreicht - was IMHO nicht ganz falsch ist.
> Ich kenne Nutzer, die ab und an auch gern in der Gruppe audio,
> cdrom etc. sein wollen, und halte das für nicht sonderlich
> abwegig. Oder dürfen unter Ubuntu die "users" inzwischen direkt
> auf die entsprechenden Devices zugreifen?
Wozu sollte ein normaler Nutzer direkt auf die Devices zugreifen wollen?
> Ich kenne Nutzer, die ab und an auch gern in der Gruppe audio,
> cdrom etc. sein wollen, und halte das für nicht sonderlich
> abwegig. Oder dürfen unter Ubuntu die "users" inzwischen direkt
> auf die entsprechenden Devices zugreifen?
Ich weiss nicht so Recht was ich davon halten soll. Andererseits aendert sich dadurch ja auch nicht wirklich was, Hardwarezugriff bedeutet(e) immer Vollzugriff (von gecrypteten Platten mal abgesehen).
Die dort erwaehnte Doku habe ich uebrigens noch nicht gefunden -- aber auch nicht wirklich gesucht.
http://www.freedesktop.org/wiki/Software/ConsoleKit ist aber auch nicht gerade erhellend.
Die Stelle hab ich wohl überlesen. Vermutlich, weil ich das
Paket nicht installiert habe und es daher als unwichtig erachtete.
Christoph
-- Seit wann ist Borland eine Firma in den USA!? Das ist doch ein eigenes
Land! Zumindest steht auf meiner JBuilder-CD folgendes drauf:
Made in Borland.
(Thomas Weiland)
> Christoph 'Mehdorn' Weber <spam-f...@das-mehdorn.de> writes:
>> Ich kenne Nutzer, die ab und an auch gern in der Gruppe audio,
>> cdrom etc. sein wollen, und halte das für nicht sonderlich
>> abwegig. Oder dürfen unter Ubuntu die "users" inzwischen direkt
>> auf die entsprechenden Devices zugreifen?
> Wozu sollte ein normaler Nutzer direkt auf die Devices zugreifen wollen?
Bei den genannten Gruppen "audio" und "cdrom" fallen mir direkt
zwei Beispiele ein:
Seit man mit ALSA bei den meisten Karten direkt aus mehreren
Quellen wiedergeben kann, sollte man das IMO auch nutzen und sich
nicht unnötig mit zusätzlichen Audio-Daemonen herumschlagen,
sofern man die nicht braucht. In dem Fall braucht man Zugriff auf
die Sound-Devices statt auf die Daemon-Schnittstellen. Und für
MIDI braucht man den Zugriff vermutlich sowieso.
Und bei "cdrom": Allein, um eine Audio-CD (verlustfrei)
auszulesen, braucht man da schon Zugriffsrechte, sofern man es
nicht über einen ggf. vorhandenen Digitalausgang ausleiten will.
(Mein Laufwerk ist recht laut, ich höre selten direkt.)
Christoph
-- Seit wann ist Borland eine Firma in den USA!? Das ist doch ein eigenes
Land! Zumindest steht auf meiner JBuilder-CD folgendes drauf:
Made in Borland.
(Thomas Weiland)