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CDDB-Datei aus MP3s erzeugen?

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Thomas Heuving

unread,
Dec 11, 2011, 3:48:15 AM12/11/11
to
Hallo,

kennt jemand ein Programm, mit dem man aus einer Liste von
MP3-Dateien eine CDDB-Datei erzeugen kann?
--
Thomas Heuving
Message has been deleted

Ralph Angenendt

unread,
Dec 11, 2011, 7:55:33 AM12/11/11
to
Well, Heiko Schlenker <hsc...@gmx.de> wrote:
> * Thomas Heuving <heu...@gmx.de> schrieb:
>> kennt jemand ein Programm, mit dem man aus einer Liste von
>> MP3-Dateien eine CDDB-Datei erzeugen kann?
>
> Eine CDDB-Datei spiegelt das Inhaltsverzeichnis einer Audio-CD wider.
> Siehe auch <http://de.wikipedia.org/wiki/CDDB>. Da MP3-Dateien keine
> Daten über die Anfangspositionen der Musikstücke ("track frame
> offsets") auf der Audio-CD enthalten, dürfte eine Erzeugung lediglich
> auf Grundlage einer Liste von MP3-Stücken unmöglich sein.

mp3cddb <https://github.com/janlindblom/mp3cddb> versucht es trotzdem.
Keine Ahnung wie gut (und ob überhaupt) das funktioniert.

Ralph
--
Warst du nicht fett und rosig?
Message has been deleted

Heiko Nocon

unread,
Dec 11, 2011, 9:58:17 AM12/11/11
to
Ralph Angenendt wrote:

>mp3cddb <https://github.com/janlindblom/mp3cddb> versucht es trotzdem.
>Keine Ahnung wie gut (und ob überhaupt) das funktioniert.

Ich auch nicht.

Aber es könnte theoretisch auf jeden Fall funktionieren. Bei
CBR-codierten Dateien sogar blitzschnell, bei ABR müßten die Dateien
vollständig gescannt werden, was aber auf heutigen Rechnern auch nur
eine kaum erwähnenswerte Zeit dauert. Danach weiß man alles, was man
wissen muß, um eine virtuelle Audio-CD aus dem Content zu konstruieren.

Allerdings ist mir nicht klar, wozu das gut sein soll. In der üblichen
Anwendung von CDDB (Musikimport) würde es erstmal nix helfen, denn dann
mußte man tatsächlich die MP3-Dateien zum Import erst in eine (ggf.
virtuelle) Audio-CD umwandeln. Nur dann würden die einschlägigen
Programme die entsprechenden CDDB-Einträge beim Import finden und
auswerten können.

Alternativ (wenn das importierende Programm diese Information überhaupt
auswertet, AFAIK tut das keins der üblichen Verdächtigen), müßte aber
zumindest zusätzlich das Tag für die CD-ID in den ID3-Infos jeder
einzelnen Quelldatei passend gesetzt werden.

Dann könnte man aber auch gleich alle Infos in die ID3-Tags packen und
sich den ganzen Quatsch mit dem Umweg über CDDB gleich komplett sparen.
Zumal die relevanten ID3-Informationen wie Titel, Album usw. im
Gegensatz zu der CD-ID von praktisch allen üblichen Verdächtigen beim
Import problemlos ausgewertet werden.

Also für mich ergibt die Gesamtoperation irgendwie keinen richtigen
Sinn. Aber vielleicht hat der OP ja auch nur vergessen, einen wichtigen
Aspekt der geplanten Anwendung zu erwähnen, der den Sinn in die Sache
bringen könnte...

Stefan Reuther

unread,
Dec 11, 2011, 12:28:31 PM12/11/11
to
Heiko Nocon wrote:
> Ralph Angenendt wrote:
>>mp3cddb <https://github.com/janlindblom/mp3cddb> versucht es trotzdem.
>>Keine Ahnung wie gut (und ob überhaupt) das funktioniert.
>
> Ich auch nicht.
>
> Aber es könnte theoretisch auf jeden Fall funktionieren. Bei
> CBR-codierten Dateien sogar blitzschnell, bei ABR müßten die Dateien
> vollständig gescannt werden, was aber auf heutigen Rechnern auch nur
> eine kaum erwähnenswerte Zeit dauert.

Naja, man muss dem LAME schon recht gut zureden, dass er kein "Xing"-
bzw. "Info"-Tag schreibt, aus dem man die Spielzeit der Datei auslesen
kann. Und selbst, wenn er das nicht tut, muss man für die Scannerei ja
nicht rechnen.

Solange die CD nicht zu verrückt ist (Hidden Tracks, Lücken zwischen den
Titeln), rechne ich dem sogar ganz gute Chancen aus. In die CDDB-Id
gehen im Wesentlichen die Längen der Titel in Sekunden-Auflösung ein.
Mit ein wenig Pech macht der Encoder die MP3s ein paar Millisekunden
länger, und kommt damit über eine Sekundengrenze, wahrscheinlicher ist
jedoch, dass er es nicht tut.

> Allerdings ist mir nicht klar, wozu das gut sein soll. In der üblichen
> Anwendung von CDDB (Musikimport) würde es erstmal nix helfen, denn dann
> mußte man tatsächlich die MP3-Dateien zum Import erst in eine (ggf.
> virtuelle) Audio-CD umwandeln. Nur dann würden die einschlägigen
> Programme die entsprechenden CDDB-Einträge beim Import finden und
> auswerten können.

Der Anwendungsfall ist doch recht klar: man hat die MP3s, hat aber beim
rippen vergessen, den "fülle die ID3-Tags mit Daten aus der CDDB"-Knopf
zu drücken, und will das jetzt nachholen.


Stefan

Christian Garbs

unread,
Dec 11, 2011, 1:26:24 PM12/11/11
to
Mahlzeit!

Stefan Reuther <stefa...@arcor.de> wrote:

> Der Anwendungsfall ist doch recht klar: man hat die MP3s, hat aber beim
> rippen vergessen, den "fülle die ID3-Tags mit Daten aus der CDDB"-Knopf
> zu drücken, und will das jetzt nachholen.

Die CD einfach nochmal in den Rechner stecken?

SCNR
Christian
--
....Christian.Garbs.....................................http://www.cgarbs.de
Q: How many surrealists does it take to change a light bulb?
A: Two. One to hold the giraffe and the other to fill the bathtub
with brightly colored machine tools.

Ralph Angenendt

unread,
Dec 11, 2011, 2:24:18 PM12/11/11
to
Well, Christian Garbs <mi...@cgarbs.de> wrote:
> Mahlzeit!
> Stefan Reuther <stefa...@arcor.de> wrote:
>
>> Der Anwendungsfall ist doch recht klar: man hat die MP3s, hat aber beim
>> rippen vergessen, den "fülle die ID3-Tags mit Daten aus der CDDB"-Knopf
>> zu drücken, und will das jetzt nachholen.
>
> Die CD einfach nochmal in den Rechner stecken?

Da kann man wohl eher sowas wie easytag nehmen, da kann man auch manuell
in der CDDB nach dem Album suchen und dann die Tags übernehmen.

Thomas Heuving

unread,
Dec 11, 2011, 2:50:17 PM12/11/11
to
Heiko Nocon schrieb am Sun, 11 Dec 2011 15:58:17 +0100:
> Also für mich ergibt die Gesamtoperation irgendwie keinen richtigen
> Sinn. Aber vielleicht hat der OP ja auch nur vergessen, einen wichtigen
> Aspekt der geplanten Anwendung zu erwähnen, der den Sinn in die Sache
> bringen könnte...

Die Datenbank meiner Alben ist eine Sammlung von CDDB-Dateien und
ich möchte dort auch Alben aufnehmen, die ich nur als MP3 vorliegen
habe. Brennen auf eine CD und dann die CDDB-Datei holen/erstellen
ist mir auf die Dauer etwas zu aufwendig, da ich auch die Idee,
CD-DA als Datensicherung aufzufassen, langsam aufgebe ...
Es wäre lediglich ein Bonus, wenn eine aus den MP3 erstellte Audio-CD
die gleiche ID hat, wie Sie von mp3cddb errechnet wird.

Tschüß
--
Thomas Heuving

Thomas Heuving

unread,
Dec 11, 2011, 2:52:54 PM12/11/11
to
Ralph Angenendt schrieb am Sun, 11 Dec 2011 12:55:33 +0000 (UTC):
> mp3cddb <https://github.com/janlindblom/mp3cddb> versucht es trotzdem.
> Keine Ahnung wie gut (und ob überhaupt) das funktioniert.

Danke, werde ich testen und vom Ergebnis berichten.

Tschüß
--
Thomas Heuving

Marcel Müller

unread,
Dec 12, 2011, 2:09:24 AM12/12/11
to
Hallo,

On 11.12.2011 13:46, Heiko Schlenker wrote:
> * Thomas Heuving<heu...@gmx.de> schrieb:
>> kennt jemand ein Programm, mit dem man aus einer Liste von
>> MP3-Dateien eine CDDB-Datei erzeugen kann?
>
> Eine CDDB-Datei spiegelt das Inhaltsverzeichnis einer Audio-CD wider.
> Siehe auch<http://de.wikipedia.org/wiki/CDDB>. Da MP3-Dateien keine
> Daten über die Anfangspositionen der Musikstücke ("track frame
> offsets") auf der Audio-CD enthalten, dürfte eine Erzeugung lediglich
> auf Grundlage einer Liste von MP3-Stücken unmöglich sein.

halb so schlimm. In die Hash-Berechnung geht neben Anzahl und Länge der
Titel nur die Länge des Lead-In ein. Solange es sich um eine normale CD
ohne Non-Audio-Tracks handelt, also die MP3s den Inhalt vollständig
wiedergeben, fehlt nor das Lead-In. Und das wiederum ist mit einer
Wahrscheinlichkeit von >99% entweder 150 Sektoren lang oder 182 Sektoren
lang. Also spätestens im zweiten Versuch hat man das Ergebnis.

Der einzige Haken ist, dass MP3s die Längen der Tracks versauen kann.
LAME bekommt das aber hin. Er schreibt die originallänge in den LAME-Header.


Marcel

Dirk Thierbach

unread,
Dec 12, 2011, 4:49:57 AM12/12/11
to
Thomas Heuving <heu...@gmx.de> wrote:
> Die Datenbank meiner Alben ist eine Sammlung von CDDB-Dateien und
> ich möchte dort auch Alben aufnehmen, die ich nur als MP3 vorliegen
> habe.

Warum nimmst Du dann nicht einfach die CDDB-Dateien aus einer
CDDB-Online-Datenbank? Muss man halt per Albumname/Bandname holen.
Da MP3's sind doch getagged, oder?

- Dirk
Message has been deleted

Dirk Thierbach

unread,
Dec 12, 2011, 6:24:35 AM12/12/11
to
Heiko Schlenker <hsc...@gmx.de> wrote:
> Hm, was ist eigentlich mit den Pausen zwischen den Audio-CD-Stücken,
> die ja bei der Umwandlung in einzelne MP3-Dateien verloren gehen?
> Haben die einen Einfluss auf den Inhalt einer CDDB-Datei?

Ja. AFAIK wird aus den Start-Offsets der Tracks der Hash etc. berechnet.
Nur die Laengen und noch dazu ungenaue Laengen helfen also gar nichts,
wenn die Pausen nicht dem ueblichen Schema folgen.

http://ftp.freedb.org/pub/freedb/latest/CDDBPROTO

- Dirk

Stefan Reuther

unread,
Dec 12, 2011, 1:14:49 PM12/12/11
to
Marcel Müller wrote:
> On 11.12.2011 13:46, Heiko Schlenker wrote:
>> Eine CDDB-Datei spiegelt das Inhaltsverzeichnis einer Audio-CD wider.
>> Siehe auch<http://de.wikipedia.org/wiki/CDDB>. Da MP3-Dateien keine
>> Daten über die Anfangspositionen der Musikstücke ("track frame
>> offsets") auf der Audio-CD enthalten, dürfte eine Erzeugung lediglich
>> auf Grundlage einer Liste von MP3-Stücken unmöglich sein.
>
> halb so schlimm. In die Hash-Berechnung geht neben Anzahl und Länge der
> Titel nur die Länge des Lead-In ein. Solange es sich um eine normale CD
> ohne Non-Audio-Tracks handelt, also die MP3s den Inhalt vollständig
> wiedergeben, fehlt nor das Lead-In. Und das wiederum ist mit einer
> Wahrscheinlichkeit von >99% entweder 150 Sektoren lang oder 182 Sektoren
> lang. Also spätestens im zweiten Versuch hat man das Ergebnis.

Wer macht enn 182 Sektoren? Ist mir noch nirgends aufgefallen. Höchstens
komplette Hidden-Tracks mit ein paar Minuten.

Da die CDDB-ID aber auf ganzen Sekunden (a 75 Sektoren) basiert, würde
aber eh beides auf 2 Sekunden abgerundet.


Stefan

Thomas Heuving

unread,
Dec 12, 2011, 12:48:42 PM12/12/11
to
Es geht mir um das Erstellen. Die Alben sind hauptsächlich
digitalisierte LP, da gibt es eher selten einen CDDB-Eintrag.
--
Thomas Heuving

Thomas Heuving

unread,
Dec 12, 2011, 1:15:40 PM12/12/11
to
Leider wird keine CDDB-Datei geschrieben, sondern nur versucht, aus
einer auf dem Server gefundenen Informationen für das Taggen der
mp3-Dateien zu gewinnen.
--
Thomas Heuving

Dirk Thierbach

unread,
Dec 12, 2011, 2:34:07 PM12/12/11
to
Wenn's sowieso nicht von einer CD ist, und die Zeiten auf der
entsprechenden CD wohl auch ewher nicht ganz genauso sind wie auf der
LP, dann kann man's ja auch aus den Laengen der MP3's konstruieren, ob
nun mit mp3cddb oder zu Fuss:

$ cddbcmd discid 2 0 42 4242
Disc ID is 00109202
$ cddbcmd cddb query 00109202 2 0 42 4242
No match for disc ID 00109202.

Klar, gibt's ja auch nicht. Nicht vergessen, Standardlaenge fuer Pregap
ist 2 Sekunden.

Doku:

Client command:
-> discid ntrks off_1 off_2 ... off_n nsecs

ntrks: total number of tracks on CD.
off_X: frame offset of track X.
nsecs: total playing length of the CD in seconds.

- Dirk

Christian Garbs

unread,
Dec 13, 2011, 7:22:40 AM12/13/11
to
Mahlzeit!
Wenn es Dir, da es sich um LPs handelt, letztendlich sowieso nicht um
CDs geht und Du eigentlich nur CDDB als Titelverzeichnis
"misbrauchst"[1], dann lass doch mp3cddb einfach die MP3s taggen.

Anschließend kannst Du die Tags auslesen und per Shellskript in eine
CDDB-Datei[2] umwandeln, die Erkennungsmerkmale "DISCID" und genaue
Tracklänge kannst Du ja dabei auch mit frei erfundenen Werten füllen,
Du sagtest ja, das wäre nur ein Bonus, wenn eine gebrannte CD auf
ihren "echten" CDDB-Eintrag passt (da die Musik ja früher keine CD,
sondern eine LP war, gibt es sowieso keinen echten Eintrag).

Gruß
Christian

[1] Was ich für sehr doof halte, da CDDB die Variante "verschiede
Künstler auf einem Medium" nicht auf die Kette kriegt -- ist bei
LPs aber vermutlich seltener ein Problem.
[2] nicht so kompliziert: http://ftp.freedb.org/pub/freedb/latest/DBFORMAT
Urks, da steht ja explizit drin, dass ein Datenfeld zwei
Informationen durch " / " getrennt zu enthalten hat. Das Format
ist gewachsen, nicht designed worden, oder?
--
....Christian.Garbs.....................................http://www.cgarbs.de
"Das, was Du suchst, findest Du immer an dem Platz, an dem Du zuletzt
nachschaust." - Das is nich Murphy, sondern logisch. Warum weitersuchen,
wenn man es schon gefunden hat? (Alf Gleissner in dtj)

Thomas Heuving

unread,
Dec 13, 2011, 11:45:48 AM12/13/11
to
Dirk Thierbach schrieb am Mon, 12 Dec 2011 20:34:07 +0100:
> Thomas Heuving <heu...@gmx.de> wrote:
>
>> Es geht mir um das Erstellen. Die Alben sind hauptsächlich
>> digitalisierte LP, da gibt es eher selten einen CDDB-Eintrag.
>
> Wenn's sowieso nicht von einer CD ist, und die Zeiten auf der
> entsprechenden CD wohl auch ewher nicht ganz genauso sind wie auf der
> LP, dann kann man's ja auch aus den Laengen der MP3's konstruieren, ob
> nun mit mp3cddb oder zu Fuss:

Die discid ist nicht das Problem; ich möchte eine CDDB-Datei, die ich
dann editieren kann.

Tschüß
--
Thomas Heuving

Thomas Heuving

unread,
Dec 13, 2011, 11:47:58 AM12/13/11
to
Christian Garbs schrieb am Tue, 13 Dec 2011 13:22:40 +0100 (CET):
> Mahlzeit!
> Thomas Heuving <heu...@gmx.de> wrote:
>> Thomas Heuving schrieb am Sun, 11 Dec 2011 20:52:54 +0100:
>>> Ralph Angenendt schrieb am Sun, 11 Dec 2011 12:55:33 +0000 (UTC):
>>>> mp3cddb <https://github.com/janlindblom/mp3cddb> versucht es trotzdem.
>>>> Keine Ahnung wie gut (und ob überhaupt) das funktioniert.
>>>
>>> Danke, werde ich testen und vom Ergebnis berichten.
>>
>> Leider wird keine CDDB-Datei geschrieben, sondern nur versucht, aus
>> einer auf dem Server gefundenen Informationen für das Taggen der
>> mp3-Dateien zu gewinnen.
>
> Wenn es Dir, da es sich um LPs handelt, letztendlich sowieso nicht um
> CDs geht und Du eigentlich nur CDDB als Titelverzeichnis
> "misbrauchst"[1], dann lass doch mp3cddb einfach die MP3s taggen.

Die Dateien sind schon perfekt getaggt, ich brauche ein Programm,
daß mir eine CDDB-Datei erstellt. Selbst programmieren möchte ich
das eigentlich nicht.

Tschüß
--
Thomas Heuving

Dirk Thierbach

unread,
Dec 13, 2011, 4:46:01 PM12/13/11
to
Thomas Heuving <heu...@gmx.de> wrote:
> Die Dateien sind schon perfekt getaggt, ich brauche ein Programm,
> daß mir eine CDDB-Datei erstellt. Selbst programmieren möchte ich
> das eigentlich nicht.

Aeh, warum nicht? Wenn Du die DISCID eh nicht brauchst: Ein kleines
Shell-Skript (oder Perl, oder was auch immer Dir liegt), das die Tags
extrahiert und in eine Datei schreibt. Wenn Du was fertiges findest,
ist's ja auch gut, aber es ist nun kein großer Akt, mal eben sowas zu
schreiben.

- Dirk

Bastian Blank

unread,
Dec 16, 2011, 3:26:48 AM12/16/11
to
Thomas Heuving wrote:
> Es geht mir um das Erstellen. Die Alben sind hauptsächlich
> digitalisierte LP, da gibt es eher selten einen CDDB-Eintrag.

Dann suchst du Musicbrainz, nicht CDDB (für was wohl dort das CD stehen
mag?).

Bastian

Thomas Heuving

unread,
Dec 16, 2011, 5:44:30 PM12/16/11
to
Bastian Blank schrieb am Fri, 16 Dec 2011 08:26:48 +0000 (UTC):
> Dann suchst du Musicbrainz, nicht CDDB (für was wohl dort das CD stehen
> mag?).

Genau, ich werde einfach alles nochmals erfassen.
--
Thomas Heuving

Thomas Heuving

unread,
Feb 1, 2012, 2:21:52 PM2/1/12
to
Thomas 'Ingrid' Heuving schrieb am Sun, 11 Dec 2011 09:48:15 +0100:
> Hallo,
>
> kennt jemand ein Programm, mit dem man aus einer Liste von
> MP3-Dateien eine CDDB-Datei erzeugen kann?

So ein Programm habe ich nicht gefunden, so dass ich mir doch mein
eigenes Skript schreiben musste. Die erzeugte DISCID ist ziemlich
nah an der, die man erhält. wenn man die MP3 nach wav umwandelt und
daraus mit cdrecord eine CD-DA brennt. Außer den üblicherweisen
vorhandenen Programmen wird nur mediainfo benötigt.

#!/bin/bash
various=false
[ "$1" = "-v" ] && shift && various=true;
# Erzeugt auf stdout eine CDDB-Datei
# 150 ist der Anfangssektor, wenn man mit cdrecord brennt
gesframe=150;
# Erste zwei Stellen der Disc-Id
n=0;
# Mittlere 4 Stellen der Disc-Id
gesamt=0;
# Letzte zwei Stellen der Disc-Id
anz=0;
# Beginn der cddb-Datei
cat <<-END
# xmcd CD database file generated by cddbAusMp3
#
# Track frame offsets:
END
#Tracks abarbeiten
for file in *mp3; do
echo \# $gesframe;
# Laenge per mediainfo auslesen und dann in Minute, Sekunde und
# Millisekunde aufteilen. Problem: Fuehrende Nullen muessen
# entfernt werden, aber der String darf auch nicht leer sein
laenge=$(mediainfo --Inform="General;%Duration/String3%" $file |\
head -1);
min=$(echo $laenge | sed -e 's/\([^:]*:\)\([0-9][0-9]\)\(.*\)/\2/'|\
sed -e 's/[0]*//');
[ -z "$min" ] && min=0;
sekunde=$(echo $laenge |\
sed -e 's/\([^:]*:[^:]*:\)\([0-9][0-9]\)\(.*\)/\2/' |\
sed -e 's/[0]*//');
[ -z "$sekunde" ] && sekunde=0;
msek=$(echo $laenge | sed -e 's/\([^.]*.\)\([0-9]*\)\(.*\)/\2/'|\
sed -e 's/[0]*//');
[ -z "$msek" ] && msek=0;
# Aus den Millisekunden eine Framezahl berechnen. 75 Frames sind
# eine Sekunde.
frames=$(bc<<-END
define frames(sek){
auto erg1, erg2
scale=0
erg1=sek/13.33
erg2=sek%13.33
if (erg2 > 0)
erg1=erg1+1
return erg1
}
frames($msek)
END
)
# Erfahrungswert:
# Durchschnittliche Menge an Frames, die beim Brennen hinzugefuegt
# werden als Padding auf Sektorgroesse
frames=$(($frames+13));

# Fuer die Berechnung der mittleren vier Bytes der discid werden
# nur Minute und sekunde herangezogen, die Millisekunden werden
# vernachlaessigt. Also einfach durch 75 teilen, damit werden die
# Milisekunden abgeschnitten
# Algorithmus aus freedb.Howto.txt
gsek=$(($gesframe/75));
new=$(bc <<-END
scale=0;
define cddb_sum(n){
auto ret;
ret=0;
while (n>0)
{
ret = ret + (n % 10);
n = n / 10;
}

return (ret);
}
cddb_sum($gsek)
END
)
n=$(($n + $new))
anz=$(($anz+1));
# Neuen Startframe fuer naechsten Track berechnen
gesframe=$(($gesframe+(60*75*$min)+($sekunde*75)+$frames));
done

# Gesamtlaenge ist Ende des letzten Tracks minus Anfang des ersten
# Tracks. Teilen durch 75 gibt ganze Sekunden
gesamt=$(((($gesframe-150)/75)));

cat <<-END
#
# Disc length: $gesamt seconds
#
# Revision: 0
# Submitted via: cddbAusMp3 1.0
#
END
new=$(bc<<-END
scale=0
$n%255
END
)
# echo $n $new $gesamt $anz
printf DISCID=%2.2x%4.4x%2.2x $new $gesamt $anz
echo ''

# Albuminformationen werden aus der ersten MP3-Datei geholt
first=$(ls *.mp3 | head -1);
if [ $various = "true" ]
then
artist=("Various");
else
artist=($(mediainfo $first | grep Performer | head -1 |\
sed -e 's/.*: *//'))
fi
dtitle=($(mediainfo $first | grep Album | head -1 |\
sed -e 's/.*: *//'))
genre=($(mediainfo $first | grep Genre | head -1 |\
sed -e 's/.*: *//'))
year=$(mediainfo $first | grep -i "recorded date" |\
head -1 | sed -e 's/.*: *//')
original=$(mediainfo $first | grep "Original/Album" |\
head -1 | sed -e 's/.*: *//')
printf '%s%s%s%s\n' "DTITLE=" "$(echo ${artist[@]^})"\
" / " "$(echo ${dtitle[@]^})"
echo "DYEAR=$year"
echo "DGENRE=$(echo ${genre[@]^})"

# Titel schreiben
n=0;
for file in *mp3; do
titel=$(mediainfo $file | grep Track | head -1 |\
sed -e 's/.*: //');
artist=($(mediainfo $file | grep Performer |\
head -1 | sed -e 's/.*: *//'))
if [ $various = "true" ] && [ -n "$artist" ]
then
printf 'TTITLE%d=%s / %s' $n "$(echo ${artist[@]^})"\
"$(echo ${titel^})";
else
printf 'TTITLE%d=%s' $n "$(echo ${titel^})";
fi
echo '';
n=$(($n+1));
done

# Erweiterte Information fürs Album, derzeit Originalalbumnummer
# (wird von listentoyourears gesetzt)
echo "EXTD=$original"
n=0;
# Erweiterte Informationen pro Track (derzeit Genre)
for file in *mp3; do
ext=$(mediainfo $file | grep Genre |\
head -1 | sed -e 's/.*: *//')
printf 'EXTT%d=%s' $n "${ext^}";
echo '';
n=$(($n+1));
done
echo "PLAYORDER="
--
Thomas Heuving
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