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CD Befehl mit Pfadangabe in .bashrc gesperrt

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dopematic

unread,
Oct 12, 2002, 12:29:02 PM10/12/02
to
Hallo Zusammen,

Ich habe folgendes Problem :
Ich logge mich von zu Hause aus über einen Putty SSH Verbindung auf
dem Linux-Rechner meines Kumpels ein. Jetzt hat der mir innerhalb
meines Homedirectorys den cd Befehl gesperrt, d.h. ich kann nichts
machen, um das Verzeichnis zu wechseln. In meinem Homedir existiert
eine .bashrc, in der die Pfadangabe mit export path auf ein
Verzeichnis zeigt.

Was ich schon weiß :

Beim Einloggen wird von der loginshell ( auch gleichzeitig die bash =
default bei linux )etc/profile geladen bzw. "gesourct",
wo sich alle Profile der Nutzer befinden. Dann wird ~/home/.profile (
kann auch .bash_profile oder .bash_login sein)in meinem Homedir
gesourct. Darin ist die BASH_ENV enthalten, die wiederum mit einer
interaktiven non-login Shell die .bashrc sourct (mit Befehl .
.bashrc). In der .bashrc steht die Pfadangabe, die auf ein Verzeichnis
zeigt, in dem alle Aliase und Funktionen enthalten sind, die für die
Kommandozeile genutzt werden. Bei zeigt die
bashrc mit export PATH= /part/home/bin auf ein Verzeichnis, dass nicht
alle Befehle (die normalerweise in bin zu finden sind) enthält.
Ich vermute mal, er hat einfach den Cd-Befehl aus dem Verzeichnis
gelöscht auf das die .bashrc zeigt, und deshalb kennt die BASH auch
das Kommando nicht mehr.
Weiteres Problem, ich habe keine Schreibrechte auf die .bashrc, dh.
ich kann sie auch nicht löschen bzw. die Pfadangabe ändern.

Trotzdem soll es einen Weg geben, das Problem zu lösen und wieder cd
zu benutzen. Falls Du eine Idee hast, wäre ich sehr erfreut, wenn Du
sie mir hier in den threat posten könntest, oder mailto
dope...@web.de

Erich Lerch

unread,
Oct 12, 2002, 12:48:47 PM10/12/02
to
dope...@web.de (dopematic) wrote:

[cd nicht mehr möglich]

> (die normalerweise in bin zu finden sind) enthält. Ich vermute
> mal, er hat einfach den Cd-Befehl aus dem Verzeichnis gelöscht

Ich vermute mal, er hat Dir eine restricted shell als login shell
gegeben: man rbash

--
Erich

Rainer Weikusat

unread,
Oct 12, 2002, 1:21:19 PM10/12/02
to
dope...@web.de (dopematic) writes:

Mit Namen wäre das hübscher.

> Ich habe folgendes Problem :
> Ich logge mich von zu Hause aus über einen Putty SSH Verbindung auf
> dem Linux-Rechner meines Kumpels ein. Jetzt hat der mir innerhalb
> meines Homedirectorys den cd Befehl gesperrt, d.h. ich kann nichts
> machen, um das Verzeichnis zu wechseln.

Falls Dein 'Kumpel' so dämlich ist, wie sich das anhört und Du
Schreibzugriff auf das Verzeichnis hast:

rm ~/.bashrc (ggf .profile, .bash_profile und .bash_login
entsorgen)

Dann ausloggen, wieder einloggen und ein beliebiges Kommando, das
PAGER (oder EDITOR) auswertet benutzen, zB

PAGER='cat >/dev/null; /bin/bash' man $irgendwas

Andreas Wiese

unread,
Oct 12, 2002, 1:25:01 PM10/12/02
to
dopematic <dope...@web.de> dicebat:
^^^^^^^^^
Aeeehm... ja.

> Hallo Zusammen,
>

Hallo Ich-weiss-nicht-wer.

> Ich habe folgendes Problem :
> Ich logge mich von zu Hause aus über einen Putty SSH Verbindung auf
> dem Linux-Rechner meines Kumpels ein. Jetzt hat der mir innerhalb
> meines Homedirectorys den cd Befehl gesperrt, d.h. ich kann nichts
> machen, um das Verzeichnis zu wechseln. In meinem Homedir existiert
> eine .bashrc, in der die Pfadangabe mit export path auf ein
> Verzeichnis zeigt.
>
> Was ich schon weiß :
>

[snip... Links auf Programme in /home/bla/bin, PATH entsprechend
gesetzt, cd nicht moeglich/in diesem Verzeichnis nicht
vorhanden, .bashrc nicht modifizierbar]

1. cd ist kein externer Befehl, sondern ein Shell-Builtin. Wenn es
anders waere, wuerde es gar nichts nuetzen, denn eine Kindprozess
(was es waere, wenn die Shell es ausfuehren wuerde) kann das
Workingdirectory seines Elternprozesses nicht aendern.
2. Ergo kennt die Shell cd nicht, was darauf schliessen laesst, dass
deine Loginshell die rbash ist, worauf du ja schon hingewiesen
wurdest
3. Warum glaubst du, dass dir hier jemand erklaert, wie du aus dieser
eingeschraenkten Benutzerumgebung 'ausbrechen' kannst? Die
Moeglichkeit, wieder zu einer vollwertigen bash zu kommen existiert
zwar, und wurde hier IIRC vor einem halben Jahr schonmal genannt,
aber dein Freund wird sich etwas dabei gedacht haben, deine
Moeglichkeiten soweit einzuschraenken und sein gutes Recht ist es,
ist ja auch sein Rechner, nehm ich an.
4. Wenn du trotzdem unbedingt 'ausbrechen' willst, bemuehe
groups.google.de und suche mit passenden Stichwoertern in dieser
Gruppe (mit den von mir gewaehlten Stichworten war ich mit dem
zweiten gefundenen Thread dabei).

> Trotzdem soll es einen Weg geben, das Problem zu lösen und wieder cd
> zu benutzen. Falls Du eine Idee hast, wäre ich sehr erfreut, wenn Du
> sie mir hier in den threat posten könntest, oder mailto
> dope...@web.de

Mit wem redest du eigentlich? Hier sind mehrere Leute anwesend.

Gruesse,

awiese
--
--- \|/ ______ \|/
Andreas Wiese "@' / , . \ `@"
awiese....@t-online.de /__| \____/ |__\
http://www.root-for-everybody.de.vu \___U__/

Andreas Wiese

unread,
Oct 12, 2002, 1:48:44 PM10/12/02
to
Rainer Weikusat <weik...@students.uni-mainz.de> dicebat:
[snip... Problembeschreibung]

>
> Falls Dein 'Kumpel' so dämlich ist, wie sich das anhört und Du
> Schreibzugriff auf das Verzeichnis hast:
>
> rm ~/.bashrc (ggf .profile, .bash_profile und .bash_login
> entsorgen)
>

Auf Probleme stoesst er nur, wenn sein "'Kumpel'" chattr und das
Immuteable-Flag (schreibt man das so?) kennt.

> Dann ausloggen, wieder einloggen und ein beliebiges Kommando, das
> PAGER (oder EDITOR) auswertet benutzen, zB
>
> PAGER='cat >/dev/null; /bin/bash' man $irgendwas

Ich haette ihn wenigstens suchen lassen... Wir sind doch nicht der
Schluesseldienst ;)
Das 'cat > /dev/null' ist aber klever, ich kenne nur die Variante mit
$ PAGER='bash --login < /dev/tty' man $irgendwas
da bekommt man aber haessliche Fehlermeldungen von zsoelim und
Konsorten.

Juergen Ilse

unread,
Oct 12, 2002, 1:59:10 PM10/12/02
to
Hallo,

dopematic <dope...@web.de> wrote:
> Ich habe folgendes Problem :
> Ich logge mich von zu Hause aus über einen Putty SSH Verbindung auf
> dem Linux-Rechner meines Kumpels ein. Jetzt hat der mir innerhalb
> meines Homedirectorys den cd Befehl gesperrt, d.h. ich kann nichts
> machen, um das Verzeichnis zu wechseln.

Wenn er das versucht hat, wird er seine Gruende dafuer haben.
Frag ihn, ob er diese Massnahme fuer dich nicht abschalten will
und falls er das nicht will, lebe damit.

[ Lange Erklaerungsversuche entsorgt ]


> Ich vermute mal, er hat einfach den Cd-Befehl aus dem Verzeichnis
> gelöscht auf das die .bashrc zeigt, und deshalb kennt die BASH auch
> das Kommando nicht mehr.

"cd" ist ein shell-interner Befehl (ginge auch nicht unbedingt anders),
daher spielt es gar keine Rolle, ob es irgendwo noch eine Datei dieses
Namens gibt.

> Weiteres Problem, ich habe keine Schreibrechte auf die .bashrc, dh.
> ich kann sie auch nicht löschen bzw. die Pfadangabe ändern.

Wenn dir dein Freund einen so restriktiven Zugang eingerichtet hat,
hatte er sicherlich seine Gruende. Wenn er nicht bereit ist, dir mehr
Rechte zu geben, solltest du das akzeptieren.

Tschuess,
Juergen Ilse (il...@usenet-verwaltung.org)
--
Das Netz ist Freude. Es ist Ekstase, die jeden einzelnen Nerv erglühen
läßt. Es ist Duft, den man fühlt. Es ist ein Bild, das man riecht.
Es ist Erfüllung - ein Geschmack, neben dem alles andere schal ist.
("Netzreiter-Preisung" aus dem Buch "Der Netzparasit" von Andreas Brandhorst)

dopematic

unread,
Oct 13, 2002, 6:20:11 AM10/13/02
to
Juergen Ilse <jue...@usenet-verwaltung.org> wrote in message news:<3da862ee$0$823$a5ec...@news.ilse.asys-h.de>...

> Hallo,
>
> dopematic <dope...@web.de> wrote:
> > Ich habe folgendes Problem :
> > Ich logge mich von zu Hause aus über einen Putty SSH Verbindung auf
> > dem Linux-Rechner meines Kumpels ein. Jetzt hat der mir innerhalb
> > meines Homedirectorys den cd Befehl gesperrt, d.h. ich kann nichts
> > machen, um das Verzeichnis zu wechseln.
>
> Wenn er das versucht hat, wird er seine Gruende dafuer haben.
> Frag ihn, ob er diese Massnahme fuer dich nicht abschalten will
> und falls er das nicht will, lebe damit.
>
> [ Lange Erklaerungsversuche entsorgt ]
> > Ich vermute mal, er hat einfach den Cd-Befehl aus dem Verzeichnis
> > gelöscht auf das die .bashrc zeigt, und deshalb kennt die BASH auch
> > das Kommando nicht mehr.
>
> "cd" ist ein shell-interner Befehl (ginge auch nicht unbedingt anders),
> daher spielt es gar keine Rolle, ob es irgendwo noch eine Datei dieses
> Namens gibt.
>
> > Weiteres Problem, ich habe keine Schreibrechte auf die .bashrc, dh.
> > ich kann sie auch nicht löschen bzw. die Pfadangabe ändern.
>
> Wenn dir dein Freund einen so restriktiven Zugang eingerichtet hat,
> hatte er sicherlich seine Gruende. Wenn er nicht bereit ist, dir mehr
> Rechte zu geben, solltest du das akzeptieren.
>
> Tschuess,
> Juergen Ilse (il...@usenet-verwaltung.org)


dopmatic answers :

Lieber Jürgen,
zu:


> Wenn dir dein Freund einen so restriktiven Zugang eingerichtet hat,
> hatte er sicherlich seine Gruende. Wenn er nicht bereit ist, dir mehr
> Rechte zu geben, solltest du das akzeptieren.

Hat er auch. Es ist eine Art "Denksportaufgabe" bei der ich (=newbie)
herausfinden soll, wie man aus der rbash herausfindet.

zu:
[ Lange Erklaerungsversuche entsorgt ]
Erklärungsversuche hin oder her. Ich habe nur meine Folgerungen, die
ich bis jetzt herausbekommen habe dargelegt. das kann man bestimmt
zwar auch kürzer fassen, sollte aber legitim in einer Newgroup sein.

Juergen Ilse

unread,
Oct 13, 2002, 8:45:51 AM10/13/02
to
Hallo,

dopematic <dope...@web.de> wrote:
> Juergen Ilse <jue...@usenet-verwaltung.org> wrote:

[ unnoetiges Fullquote entsorgt ]

>> Wenn dir dein Freund einen so restriktiven Zugang eingerichtet hat,
>> hatte er sicherlich seine Gruende. Wenn er nicht bereit ist, dir mehr
>> Rechte zu geben, solltest du das akzeptieren.

> Hat er auch. Es ist eine Art "Denksportaufgabe" bei der ich (=newbie)
> herausfinden soll, wie man aus der rbash herausfindet.

Dann solltest du genau das tun: Recherchieren, wie man das erreichen
kann, und nicht hier herumnerven, damit andere deine Denksportaufgaben
loesen. Hat dein Freund dir die Aufgabe gestellt oder den Lesern dieser
Gruppe? Der erste Einstieg sollte ein "man bash" sein, dann eine
entsprechende Recherche mittels der suchmaschine deiner Wahl.

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