Hallo!
* Sven Hartge <
sh-...@svenhartge.de>:
> * ssh-pub-key vom Admin nach /root/.ssh/authorized_keys bzw.
> /home/$adminuser/.ssh/authorized_keys schreiben
Stimmt. Da ein ssh-copy-id immer der Erste Schritt nach der
Installation ist (und noch dazu auf einem anderen Rechner
passiert, vergesse ich den gern zu erwähnen.
> * logcheck installieren
> * sofern vorhanden: syslog mit zentralem Logging-Aggregator
> konfigurieren
Ich benutze seit einiger Zeit bevorzugt tenshi, wenn ich es mir
ressourcenmäßig[0] leisten kann. Im Zweifel aber als zentrales
System und nicht pro Host. Sowohl lokal als auch zentral lohnt
sich IHMO nicht und erhöht nur den Verwaltungsaufwand, besonders,
wenn verschiedene Tools am Werk sind und man somit Konfigdateien
nicht übernehmen kann.
> Christoph 'Mehdorn' Weber <
spam...@das-mehdorn.de> wrote:
>> * einen Mailserver für Warnmails einrichten (z. B. von cron und
>> smartd)
> * korrekten Alias für System-Mails in /etc/aliases einrichten
Ok, das war bei mir mit Mailserver einrichten gemeint. Bei der
Installation selbst muß man sonst selten mehr als maximal einen
Smarthost eingeben.
> * portmap und nfs-common entfernen
> * os-prober entfernen (braucht auf einem Server kein Mensch)
Bei einer Minimalinstallation sind die nicht dabei. Glaube, da
muß man mindestens "Standard" bei Tasksel oder dem Äquivalent im
Installer auswählen.
> * aptitude purge ~c am Ende durchführen
Ich purge üblicherweise gleich, statt einfach zu deinstallieren.
Es sei denn, ich will die Konfiguration wirklich behalten -- bei
einer Neuinstallation kommt das aber quasi nicht vor.
> * System zwei Mal rebooten und prüfen, ob das auch funktioniert
Stimmt. Wieder etwas, was ich zwar gemacht, aber nicht
dokumentiert habe.
> * Screensaver der Text-Konsole abschalten
Da geht es dir darum, daß man den Oops noch sieht, wenn die
Tastatur nicht mehr zum Aufwecken genügt? Oder gibt es Probleme
mit KVM-Geräten, die mir noch nicht aufgefallen sind?
> * syslog konfigurieren, dass *.* nach /dev/tty8 geloggt wird
Mache ich auch gern, wobei ich inzwischen bei *.notice (und bei
syslog-ng bei zusätzlichen Filtern) angekommen bin.
> * etckeeper installieren
Hatte ich mir bisher noch nicht angesehen, da ich mit dem
bisherigen Verhalten bei Debian zufrieden war (nachfragen und
ggf. neue Datei erst einmal danebenlegen) und hinterher mit
vimdiff durch /etc wusele. In Kombination mit wöchentlichem
Backup hatte ich da bisher keine Probleme. Oder geht es gar
nicht um plattgebügelte Konfigs?
> * "quiet" aus /etc/default/grub entfernen und dann update-grub
> * VERBOSE=yes in /etc/default/rcS setzen
Stimmt, ein etwas eigenwilliger Default seit Squeeze. Und
üblicherweise setze ich auch gleich "CONCURRENCY=none" --
wesentliche Geschwindigkeitsvorteile hatte ich bei "makefile"
bisher nicht, aber den Nachteil, daß man Fehlermeldungen
teilweise schwerer zuordnen konnte.
>> * automatische Reparatur beim fsck einschalten
> * FSCKFIX=yes in /etc/default/rcS setzen
Das war damit gemeint.
Christoph
[0] Logcheck wird regelmäßig von cron aufgerufen, durchsucht die
Logfiles und verschickt nicht-uninteressante Meldungen per
E-Mail. Tenshi läuft ständig und hängt per tail auf den Logs,
kann also bestimmte Meldungen ggf. sofort verschicken. Zudem
kann es Aggregieren und Schwellwerte (konnte logcheck beim
letzten Angucken noch nicht) -- kostet natürlich permanent
Speicher, umso mehr je mehr nichtgefilterten Meldungen im
Berichtszeitraum anfallen.
--
Er meint Leute, die den Webserver auf der Linuxkiste laufen
haben und die X-Box zum Spielen verwenden, anstatt Wochen
ihres Lebens dafuer zu investieren, dass es umgekehrt geht.
(Thomas Themel)