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Schmerzloses Update auf Jessie

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Andreas Kohlbach

unread,
May 19, 2013, 7:04:13 PM5/19/13
to
Ich wollte nur erwähnen, dass diesmal das Debian Upgrade so schmerzlos
verlief, dass ich es nicht einmal merkte. Erst, als ich mich nach dem
Reboot auf einer tty einloggen wollte, und

| Debian Gnu/Linux jesie...

sah.

Beim letzten Mal ging der Sound nicht mehr. Außerdem installierte er
nicht alles in einem Rutsch, und ich musste den Installer (aptitude) zwei
Mal "starten", bzw. in den Hintern treten.

Btw. ich habe "testing" in sources List, so dass ich immer testing habe,
egal was der Name (jessy, wheezy...) gerade ist.

Thumbs up dem Debian Team.
--
Andreas
43. If I knew it wasn't going to work, I would have tested it sooner.
--Top 100 things you don't want the sysadmin to say

Otto Schramek

unread,
May 20, 2013, 5:38:16 AM5/20/13
to
Glᅵckwunsch! Vielleicht sollte ich auch mal schauen... :-)

Andreas Kohlbach wrote:

> Btw. ich habe "testing" in sources List, so dass ich immer testing habe,
> egal was der Name (jessy, wheezy...) gerade ist.

Genau das ist mir irgendwie "unheimlich". Das bedeutet nicht, daᅵ ich
nicht auch "testing" benutzen wᅵrde. Wheezy habe ich jetzt schon fast 2
Jahre. Aber den Umstieg mᅵchte ich gerne selbst anstoᅵen.

Otto

Paul Muster

unread,
May 20, 2013, 6:21:41 AM5/20/13
to
On 20.05.2013 11:38, Otto Schramek wrote:
> Andreas Kohlbach wrote:

>> Btw. ich habe "testing" in sources List, so dass ich immer testing habe,
>> egal was der Name (jessy, wheezy...) gerade ist.
>
> Genau das ist mir irgendwie "unheimlich". Das bedeutet nicht, daß ich
> nicht auch "testing" benutzen würde. Wheezy habe ich jetzt schon fast 2
> Jahre. Aber den Umstieg möchte ich gerne selbst anstoßen.

Dann trag eben nicht "testing" ein, sondern wähle konkret "wheezy" bzw.
jetzt "jessie".

# grep -i default-release /etc/apt/apt.conf.d/99paul-local
APT::Default-Release "wheezy";


mfG Paul

Otto Schramek

unread,
May 20, 2013, 6:45:13 AM5/20/13
to
Paul Muster wrote:

> On 20.05.2013 11:38, Otto Schramek wrote:
> > Andreas Kohlbach wrote:
>
> >> Btw. ich habe "testing" in sources List, so dass ich immer testing habe,
[...]
> > Aber den Umstieg mᅵchte ich gerne selbst anstoᅵen.
>
> Dann trag eben nicht "testing" ein, sondern wᅵhle konkret "wheezy" bzw.
> jetzt "jessie".

Ich hab' da auch kein "testing". Das war Andreas (s.o.). Und er scheint
damit sehr zufrieden. Jeder wie er mᅵchte - ich mᅵchte das halt nicht.
Wollte ich nur mal erwᅵhnt haben... ;-)

Otto

Marc Haber

unread,
May 20, 2013, 8:35:29 AM5/20/13
to
Andreas Kohlbach <may13.7...@spamgourmet.com> wrote:
>Ich wollte nur erwähnen, dass diesmal das Debian Upgrade so schmerzlos
>verlief, dass ich es nicht einmal merkte. Erst, als ich mich nach dem
>Reboot auf einer tty einloggen wollte, und
>
>| Debian Gnu/Linux jesie...
>
>sah.

Naja, das war ja kein richtiges Upgrade. Du bist ja auf testing
geblieben.

Grüße
Marc
--
-------------------------------------- !! No courtesy copies, please !! -----
Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header
Mannheim, Germany | Beginning of Wisdom " | http://www.zugschlus.de/
Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 621 72739834
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Andreas Kohlbach

unread,
May 25, 2013, 10:43:14 PM5/25/13
to
Ralf Döblitz wrote on 25. May 2013:
>
> Andreas Kohlbach <may13.7...@spamgourmet.com> schrieb:
>> Marc Haber wrote on 20. May 2013:
> [...]
>>> Naja, das war ja kein richtiges Upgrade. Du bist ja auf testing
>>> geblieben.
>>
>> Das bin ich seit lenny. Nie wirklich geupgrdet dann. ;-)
>
> Die Schmerzen und Probleme hast du lediglich auf die ganze Zeit vor dem
> Release verteilt, wenn du dabei Glück hattest ist dabei entweder wirk-
> lich nie etwas passiert oder du hast es durch die zeitliche Verteilung
> (mal hier ein Problemchen, ein paar Monate später ein anderes) einfach
> nur erfolgreich verdrängt.

Ich hatte vorher vereinzelnd Probleme. Aber aus anderen Gründen.

Was ich meinte war, dass bei zumindest den letzten beiden Updates es
immer Probleme *direkt* nach dem ersten Booten des Upgrades gab.

Diesmal nicht. Naja, das einzige, was eben Zicken macht, ist Pidgin. Der
holt sich hin und wieder beim Start alle Prozessor-Zeit. Auch nach
Minuten erholt er sich nicht, dass ich ihn hart beenden muss. Beim
nächsten Start von Pidgin geht es dann.

Außerdem hatte ich gestern einen Kernel-Hänger, als ich den Rechner unter
starke Last nahm:

| BUG: scheduling while atomic:

danach der Name des leistungshungrigen Skriptes, was ich laufen ließ. Er
war nicht wirklich abgestürzt, ließ sich aber nicht mehr per Tastatur
ansprechen. Hat aber hin und wieder andere Programme (MP3 spielte auch,
aber eben nur bruchstückweise) weiter ausgeführt.

Aber das Update ist schon länger durch, dass, wenn es dem zuzuschreiben
ist, schon früher hätte auftreten müssen.

Der Kernel wurde aber nicht ausgetauscht. Auch das Perl Skript, was das
wohl verursachte, nicht.

Marc Haber

unread,
May 26, 2013, 6:14:59 AM5/26/13
to
Andreas Kohlbach <may13.7...@spamgourmet.com> wrote:
>Was ich meinte war, dass bei zumindest den letzten beiden Updates es
>immer Probleme *direkt* nach dem ersten Booten des Upgrades gab.

Welche Updates meinst Du? In welchem Zeitraum?

Andreas Kohlbach

unread,
May 26, 2013, 7:51:18 PM5/26/13
to
Marc Haber wrote on 26. May 2013:
>
> Andreas Kohlbach <may13.7...@spamgourmet.com> wrote:
>>Was ich meinte war, dass bei zumindest den letzten beiden Updates es
>>immer Probleme *direkt* nach dem ersten Booten des Upgrades gab.
>
> Welche Updates meinst Du? In welchem Zeitraum?

Ich hatte immer (seit 2007) testing. etch oder lenny hatte ich damals
neu installiert. Zumindest die letzten beiden (auf squeeze respektive
wheezy) liefen nicht ohne Probleme durch.

Sven Hartge

unread,
May 27, 2013, 1:07:59 PM5/27/13
to
Andreas Kohlbach <may13.7...@spamgourmet.com> wrote:
> Marc Haber wrote on 26. May 2013:
>> Andreas Kohlbach <may13.7...@spamgourmet.com> wrote:

>>> Was ich meinte war, dass bei zumindest den letzten beiden Updates es
>>> immer Probleme *direkt* nach dem ersten Booten des Upgrades gab.
>>
>> Welche Updates meinst Du? In welchem Zeitraum?

> Ich hatte immer (seit 2007) testing. etch oder lenny hatte ich damals
> neu installiert. Zumindest die letzten beiden (auf squeeze respektive
> wheezy) liefen nicht ohne Probleme durch.

Huh?

Debian Testing ist ein "rolling release", da gibt es doch gar keine
sprunghaften Versionsänderungen, sondern Updates fließen ständig ein.



--
Sigmentation fault. Core dumped.

Otto Schramek

unread,
May 27, 2013, 2:51:18 PM5/27/13
to
Sven Hartge wrote:

> Debian Testing ist ein "rolling release", da gibt es doch gar keine
> sprunghaften Versionsänderungen, sondern Updates fließen ständig ein.

Bis zu dem Tag, an dem "testing" zu "stable" wird. Und folglich
"unstable" zu "testing".

http://www.debian.org/doc/manuals/debian-faq/ch-ftparchives#s-frozen

Otto

Marc Haber

unread,
May 27, 2013, 4:47:31 PM5/27/13
to
Sven Hartge <sh-...@svenhartge.de> wrote:
>Andreas Kohlbach <may13.7...@spamgourmet.com> wrote:
>> Marc Haber wrote on 26. May 2013:
>>> Andreas Kohlbach <may13.7...@spamgourmet.com> wrote:
>
>>>> Was ich meinte war, dass bei zumindest den letzten beiden Updates es
>>>> immer Probleme *direkt* nach dem ersten Booten des Upgrades gab.
>>>
>>> Welche Updates meinst Du? In welchem Zeitraum?
>
>> Ich hatte immer (seit 2007) testing. etch oder lenny hatte ich damals
>> neu installiert. Zumindest die letzten beiden (auf squeeze respektive
>> wheezy) liefen nicht ohne Probleme durch.
>
>Huh?
>
>Debian Testing ist ein "rolling release",

Debian Testing ist gar kein Release, sondern eine Entwicklerversion.

>da gibt es doch gar keine
>sprunghaften Versionsänderungen, sondern Updates fließen ständig ein.

Genau das versuche ich Andreas seit vier Tagen zu erzählen.

Aber er denkt wohl, dass beim Wechsel von wheezy=testing auf
jessie=testing großartig was passiert wäre, was ja auch stimmt, weil
nach der Aufhebung des Freezes gleich ein ganzer Haufen Software aus
unstable nach testing kam. Trotzdem ist dieses erste update nach einem
Release innerhalb testing immer noch drastisch weniger kritisch als
eins von oldstable nach stable.

Marc Haber

unread,
May 27, 2013, 5:13:06 PM5/27/13
to
Otto Schramek <otto.s...@web.de> wrote:
>Sven Hartge wrote:
>
>> Debian Testing ist ein "rolling release", da gibt es doch gar keine
>> sprunghaften Versionsänderungen, sondern Updates fließen ständig ein.
>
>Bis zu dem Tag, an dem "testing" zu "stable" wird. Und folglich
>"unstable" zu "testing".

Unstable wird nicht zu testing.

Sven Hartge

unread,
May 27, 2013, 5:50:46 PM5/27/13
to
Otto Schramek <otto.s...@web.de> wrote:
> Sven Hartge wrote:

>> Debian Testing ist ein "rolling release", da gibt es doch gar keine
>> sprunghaften Versionsänderungen, sondern Updates fließen ständig ein.

> Bis zu dem Tag, an dem "testing" zu "stable" wird. Und folglich
> "unstable" zu "testing".

"testing" als Eintrag in der sources.list wird nie "stable" und
"unstable" wird nie "testing".

Wenn man "testing" on der sources.list hat, wird man immer auf Testing
bleiben und einem rolling release Zyklus folgen.

Sven Hartge

unread,
May 27, 2013, 5:51:35 PM5/27/13
to
Marc Haber <mh+usene...@zugschl.us> wrote:
> Sven Hartge <sh-...@svenhartge.de> wrote:
>>Andreas Kohlbach <may13.7...@spamgourmet.com> wrote:
>>> Marc Haber wrote on 26. May 2013:
>>>> Andreas Kohlbach <may13.7...@spamgourmet.com> wrote:

>>>>> Was ich meinte war, dass bei zumindest den letzten beiden Updates
>>>>> es immer Probleme *direkt* nach dem ersten Booten des Upgrades
>>>>> gab.
>>>>
>>>> Welche Updates meinst Du? In welchem Zeitraum?
>>
>>> Ich hatte immer (seit 2007) testing. etch oder lenny hatte ich
>>> damals neu installiert. Zumindest die letzten beiden (auf squeeze
>>> respektive wheezy) liefen nicht ohne Probleme durch.
>>
>> Huh?
>>
>> Debian Testing ist ein "rolling release",

> Debian Testing ist gar kein Release, sondern eine Entwicklerversion.

Deswegen die "".

Jochen Spieker

unread,
May 27, 2013, 5:57:09 PM5/27/13
to
* Otto Schramek:
> Sven Hartge wrote:
>
>> Debian Testing ist ein "rolling release", da gibt es doch gar keine
>> sprunghaften Versionsänderungen, sondern Updates fließen ständig ein.
>
> Bis zu dem Tag, an dem "testing" zu "stable" wird. Und folglich
> "unstable" zu "testing".

Unstable wird nie zu testing. Am Tag des Releases ist das neue stable
eine Kopie des vormaligen testing. Testing selbst erfährt direkt keine
Änderungen. Es werden aber in den folgenden Wochen nach und nach wieder
Updates aus unstable übernommen. Das kann eventuell hakelig werden.

Bisher ist sid aber auch noch relativ harmlos. Man muss ein bißchen mehr
als üblich mit apt spielen und darf Updates einzelner Pakete nicht ohne
Prüfung erzwingen. Dann geht's aber.

J.
--
I wear a lot of leather but would never wear fur.
[Agree] [Disagree]
<http://www.slowlydownward.com/NODATA/data_enter2.html>

Andreas Kohlbach

unread,
May 27, 2013, 7:12:46 PM5/27/13
to
Marc Haber wrote on 27. May 2013:
>
>>da gibt es doch gar keine
>>sprunghaften Versionsänderungen, sondern Updates fließen ständig ein.
>
> Genau das versuche ich Andreas seit vier Tagen zu erzählen.

Na gut. Verstehe nun.

> Aber er denkt wohl, dass beim Wechsel von wheezy=testing auf
> jessie=testing großartig was passiert wäre, was ja auch stimmt, weil
> nach der Aufhebung des Freezes gleich ein ganzer Haufen Software aus
> unstable nach testing kam. Trotzdem ist dieses erste update nach einem
> Release innerhalb testing immer noch drastisch weniger kritisch als
> eins von oldstable nach stable.

Jedenfalls kommt, nach relativer Ruhe noch vor Wochen, nun jeden Tag ein
Schwung neuer Pakete zum Update dran. Heute war es u.a. apt, gcc, python
und vieles anderes. Gestern fbset, fluxbox und auch gnome-desktop3,
rsyslog und tonnenweise libs. Einige Tage davor wurde u.a. das
base-system ausgetauscht.

Auffällig viel auf einmal, und das etwa seit dem "Upgrade" von testing.

Ich habe allerdings auch noch Teile von sid drin. Aber wie gesagt, vor
dem 6. Mai, als die /etc/issue erneuert wurde (die nun "jessie" drin
hat), gab es trotzdem kaum Updates.

Sven Hartge

unread,
May 27, 2013, 7:58:52 PM5/27/13
to
Jochen Spieker <usenet...@well-adjusted.de> wrote:

> Bisher ist sid aber auch noch relativ harmlos. Man muss ein bißchen
> mehr als üblich mit apt spielen und darf Updates einzelner Pakete
> nicht ohne Prüfung erzwingen. Dann geht's aber.

Je nach gerade laufender Transition ist es ratsam, _nicht_ mit
"dist-upgrade", sondern nur mit "upgrade" zu arbeiten, bis sich der Staub
wieder gelegt hat und apt-get einem nicht die halbe Desktop-Umgebung
deinstallieren will.

Sven Hartge

unread,
May 27, 2013, 8:05:07 PM5/27/13
to
Andreas Kohlbach <may13.7...@spamgourmet.com> wrote:
> Marc Haber wrote on 27. May 2013:
>>
>>> da gibt es doch gar keine sprunghaften Versionsänderungen, sondern
>>> Updates fließen ständig ein.
>>
>> Genau das versuche ich Andreas seit vier Tagen zu erzählen.

> Na gut. Verstehe nun.

>> Aber er denkt wohl, dass beim Wechsel von wheezy=testing auf
>> jessie=testing großartig was passiert wäre, was ja auch stimmt, weil
>> nach der Aufhebung des Freezes gleich ein ganzer Haufen Software aus
>> unstable nach testing kam. Trotzdem ist dieses erste update nach
>> einem Release innerhalb testing immer noch drastisch weniger kritisch
>> als eins von oldstable nach stable.

> Jedenfalls kommt, nach relativer Ruhe noch vor Wochen, nun jeden Tag
> ein Schwung neuer Pakete zum Update dran. Heute war es u.a. apt, gcc,
> python und vieles anderes. Gestern fbset, fluxbox und auch
> gnome-desktop3, rsyslog und tonnenweise libs. Einige Tage davor wurde
> u.a. das base-system ausgetauscht.

> Auffällig viel auf einmal, und das etwa seit dem "Upgrade" von
> testing.

Korrekt. Vorher war Debian Testing ja auch im Freeze und die
automatische Migration von Paketen aus Unstable nach Testing war
abgeschaltet.

Dazu laden nahezue alle Maintainer laden dann nichts mehr wirklich Neues
nach Unstable hoch, um sich nicht einen evtl. Transfer des Pakete nach
Testing zu verbauen.

Testing wird also in der Zeit vor dem Release immer statischer (was ja
auch die Idee des ganzen Prozesses ist), Unstable aber leider auch, was
eigentlich nicht im Sinne des Erfinders von Testing ist. (Aber das würde
hier zu weit führen.)

Nach dem Release werden die automatischen "Fluttore" von Unstable
nach Testing wieder geöffnet und da sehr viele Pakete in Unstable dann
warten, wieder nach Testing migrieren zu können, gibt es nach dem ersten
Dinstall-Lauf nach dem Release gleich viele viele neue Pakete.

Das ist das, was du fälschlicherweise als "Release von Jessie"
bezeichnet hast, aber nicht korrekt ist. Es ist schlichtweg die Rückkehr
von Testing zu seinem "normalen" nicht-Freeze Verhalten.

Stefan Froehlich

unread,
May 28, 2013, 3:23:41 AM5/28/13
to
On Tue, 28 May 2013 02:05:07 Sven Hartge wrote:
> Das ist das, was du fälschlicherweise als "Release von Jessie" bezeichnet
> hast, aber nicht korrekt ist. Es ist schlichtweg die Rückkehr von Testing
> zu seinem "normalen" nicht-Freeze Verhalten.

Da der typische Freeze irgendwo zwischen einem Viertel und einem Drittel
des typischen Release-Zyklus dauert, kann sich der Eindruck einer neuen
Release vermutlich schon aufdraengen, wenn man sich nicht mit den
Hintergruenden auseinandersetzt.

Servus,
Stefan

--
http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich
Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike

Geht nicht!? Geht doch: Stefan.
(Sloganizer)

Jochen Spieker

unread,
May 28, 2013, 4:30:45 AM5/28/13
to
* Sven Hartge:
Sag ich ja. Erstaunlich, wieviel Disukssionsbedarf es diesbezüglich auch
immer wieder auf den Debian-Listen gibt.

In der aktuellen Situation tut man sich meines Erachtens nur einen
großen Gefallen, wenn man die Liste nicht aktualisierbarer Pakete
möglichst klein hält. Ich versuche, einzelne Pakete gezielt per 'apt-get
install' zu aktualisieren, um zu schauen, woran es hakt. Gelegentlich
werfe ich auch ein blockierendes Paket raus. Man hat ja doch immer Zeug
auf dem System, das man nie wieder braucht.

J.
--
I count my partner's eyelashes.
[Agree] [Disagree]
<http://www.slowlydownward.com/NODATA/data_enter2.html>

Otto Schramek

unread,
May 28, 2013, 1:44:45 PM5/28/13
to
Jochen Spieker wrote:

> * Otto Schramek:
> > Sven Hartge wrote:
> >
> >> Debian Testing ist ein "rolling release", da gibt es doch gar keine
> >> sprunghaften Versionsänderungen, sondern Updates fließen ständig ein.
> >
> > Bis zu dem Tag, an dem "testing" zu "stable" wird. Und folglich
> > "unstable" zu "testing".
>
> Unstable wird nie zu testing.

Ach?

> Am Tag des Releases ist das neue stable
> eine Kopie des vormaligen testing. Testing selbst erfährt direkt keine
> Änderungen. Es werden aber in den folgenden Wochen nach und nach wieder
> Updates aus unstable übernommen. Das kann eventuell hakelig werden.

Also doch! Irgendwie - wenn auch etwas zeitversetzt... ;-)

Dem Tag fiebern die Entwickler doch nur entgegen. Endlich weitere
Neuerungen einbauen können. Und das ist auch gut so.
Nur, wer "testing" in seiner "sources" stehen hat, sollte sich dessen
bewusst sein.

Otto

Andreas Kohlbach

unread,
May 28, 2013, 3:07:59 PM5/28/13
to
Sven Hartge wrote on 27. May 2013:
>
> Andreas Kohlbach <may13.7...@spamgourmet.com> wrote:
>
>> Auffällig viel auf einmal, und das etwa seit dem "Upgrade" von
>> testing.
>
> Korrekt. Vorher war Debian Testing ja auch im Freeze und die
> automatische Migration von Paketen aus Unstable nach Testing war
> abgeschaltet.
>
> Dazu laden nahezue alle Maintainer laden dann nichts mehr wirklich Neues
> nach Unstable hoch, um sich nicht einen evtl. Transfer des Pakete nach
> Testing zu verbauen.
>
> Testing wird also in der Zeit vor dem Release immer statischer (was ja
> auch die Idee des ganzen Prozesses ist), Unstable aber leider auch, was
> eigentlich nicht im Sinne des Erfinders von Testing ist. (Aber das würde
> hier zu weit führen.)
>
> Nach dem Release werden die automatischen "Fluttore" von Unstable
> nach Testing wieder geöffnet und da sehr viele Pakete in Unstable dann
> warten, wieder nach Testing migrieren zu können, gibt es nach dem ersten
> Dinstall-Lauf nach dem Release gleich viele viele neue Pakete.

Danke, bildlich erklärt.

> Das ist das, was du fälschlicherweise als "Release von Jessie"
> bezeichnet hast, aber nicht korrekt ist. Es ist schlichtweg die Rückkehr
> von Testing zu seinem "normalen" nicht-Freeze Verhalten.

Dann müsste es jetzt auch mir klar sein.

Marc Haber

unread,
May 29, 2013, 4:20:41 AM5/29/13
to
Jochen Spieker <usenet...@well-adjusted.de> wrote:
>In der aktuellen Situation tut man sich meines Erachtens nur einen
>großen Gefallen, wenn man die Liste nicht aktualisierbarer Pakete
>möglichst klein hält. Ich versuche, einzelne Pakete gezielt per 'apt-get
>install' zu aktualisieren, um zu schauen, woran es hakt. Gelegentlich
>werfe ich auch ein blockierendes Paket raus. Man hat ja doch immer Zeug
>auf dem System, das man nie wieder braucht.

Aptitude ist nach einiger kurzer Einarbeitung hier eine große Hilfe.

Marc Haber

unread,
May 29, 2013, 4:21:28 AM5/29/13
to
Otto Schramek <otto.s...@web.de> wrote:
>Dem Tag fiebern die Entwickler doch nur entgegen. Endlich weitere
>Neuerungen einbauen können. Und das ist auch gut so.
>Nur, wer "testing" in seiner "sources" stehen hat, sollte sich dessen
>bewusst sein.

Du redest bezüglich testing hanebüchenen Unsinn. Nach testing kommt
nur Software, die 10 Tage in Unstable keine schwerwiegenden Bugs
gezeigt hat.

Marc Haber

unread,
May 29, 2013, 4:24:52 AM5/29/13
to
Stefan...@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) wrote:
>On Tue, 28 May 2013 02:05:07 Sven Hartge wrote:
>> Das ist das, was du fälschlicherweise als "Release von Jessie" bezeichnet
>> hast, aber nicht korrekt ist. Es ist schlichtweg die Rückkehr von Testing
>> zu seinem "normalen" nicht-Freeze Verhalten.
>
>Da der typische Freeze irgendwo zwischen einem Viertel und einem Drittel
>des typischen Release-Zyklus dauert, kann sich der Eindruck einer neuen
>Release vermutlich schon aufdraengen, wenn man sich nicht mit den
>Hintergruenden auseinandersetzt.

Andreas benutzt Linux (und IIRC auch Debian) allerdings seit über zehn
Jahren. Für diese Menge an Erfahrung würde ich echt etwas mehr Wissen
und etwas weniger Naivität erwarten.

Jochen Spieker

unread,
May 29, 2013, 7:44:26 AM5/29/13
to
* Marc Haber:
> Jochen Spieker <usenet...@well-adjusted.de> wrote:
>
>> In der aktuellen Situation tut man sich meines Erachtens nur einen
>> großen Gefallen, wenn man die Liste nicht aktualisierbarer Pakete
>> möglichst klein hält. Ich versuche, einzelne Pakete gezielt per 'apt-get
>> install' zu aktualisieren, um zu schauen, woran es hakt. Gelegentlich
>> werfe ich auch ein blockierendes Paket raus. Man hat ja doch immer Zeug
>> auf dem System, das man nie wieder braucht.
>
> Aptitude ist nach einiger kurzer Einarbeitung hier eine große Hilfe.

Ja, gelegentlich nutze ich das auch. Mit ist apt-get aber generell
lieber, weil dessen Verhalten besser vorhersagbar ist. Aptitude benutze
ich meist dann, wenn mir die Abhängigkeiten zu komplex geworden sind, um
sie im Einzelfall nachzuvollziehen.

J.
--
I often play sports / do exercise.
[Agree] [Disagree]
<http://www.slowlydownward.com/NODATA/data_enter2.html>

Jochen Spieker

unread,
May 29, 2013, 7:42:08 AM5/29/13
to
* Otto Schramek:
> Jochen Spieker wrote:
>>
>> Unstable wird nie zu testing.
>
> Ach?

Ja, genau so ist es.

>> Am Tag des Releases ist das neue stable
>> eine Kopie des vormaligen testing. Testing selbst erfährt direkt keine
>> Änderungen. Es werden aber in den folgenden Wochen nach und nach wieder
>> Updates aus unstable übernommen. Das kann eventuell hakelig werden.
>
> Also doch! Irgendwie - wenn auch etwas zeitversetzt... ;-)

Nein. Einzelne Pakete wandern. Ich verstehe nicht, wieso Du auf Deiner
Aussage bestehst, obwohl sie offensichtlich falsch ist. Testing hat
praktisch nie den selben Stand, wie unstable. Den offiziellen Link zum
Releaseprozess spare ich mir, der kam IIRC schon.

J.
--
It is not in my power to change anything.
[Agree] [Disagree]
<http://www.slowlydownward.com/NODATA/data_enter2.html>

Otto Schramek

unread,
May 29, 2013, 11:50:29 AM5/29/13
to
Marc Haber wrote:

> Du redest bezüglich testing hanebüchenen Unsinn. Nach testing kommt
> nur Software, die 10 Tage in Unstable keine schwerwiegenden Bugs
> gezeigt hat.

Und deshalb gibt es ja auch nie Probleme damit! ;-)

Otto

Otto Schramek

unread,
May 29, 2013, 12:31:26 PM5/29/13
to
Jochen Spieker wrote:

> * Otto Schramek:
> > Jochen Spieker wrote:
> >>
> >> Unstable wird nie zu testing.
> >
> > Ach?
>
> Ja, genau so ist es.
>
> >> Am Tag des Releases ist das neue stable
> >> eine Kopie des vormaligen testing. Testing selbst erfᅵhrt direkt keine
> >> ᅵnderungen. Es werden aber in den folgenden Wochen nach und nach wieder
> >> Updates aus unstable ᅵbernommen. Das kann eventuell hakelig werden.
> >
> > Also doch! Irgendwie - wenn auch etwas zeitversetzt... ;-)
>
> Nein. Einzelne Pakete wandern.

Manchmal halt ein paar mehr. ;-)

> Ich verstehe nicht, wieso Du auf Deiner
> Aussage bestehst, obwohl sie offensichtlich falsch ist.

Und ich verstehe nicht, warum Du eine offensichtlich nicht ganz ernst
gemeinte Aussage (noch dazu mit Smiley versehen) nicht als solche
erkennst.

> Testing hat
> praktisch nie den selben Stand, wie unstable.

Ja, Du hast Recht. Ich hᅵtte mich verstᅵndlicher ausdrᅵcken sollen.

> Den offiziellen Link zum
> Releaseprozess spare ich mir, der kam IIRC schon.

Danke, der ist mir bekannt.

Otto

Jochen Spieker

unread,
May 30, 2013, 5:26:43 AM5/30/13
to
* Otto Schramek:
> Jochen Spieker wrote:
>
>> Ich verstehe nicht, wieso Du auf Deiner
>> Aussage bestehst, obwohl sie offensichtlich falsch ist.
>
> Und ich verstehe nicht, warum Du eine offensichtlich nicht ganz ernst
> gemeinte Aussage (noch dazu mit Smiley versehen) nicht als solche
> erkennst.

Sorry, mein Fehler.

J.
--
As a child I pulled the legs from a spider.
[Agree] [Disagree]
<http://www.slowlydownward.com/NODATA/data_enter2.html>
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