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Welches LAptop für 12 Jährigen

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Lars Wilhelm

unread,
May 20, 2012, 10:33:35 AM5/20/12
to
Hallo,

mein 12 jähriger will nun langsam einen eigenen PC. Aus Platzgründen
tendiere ich zu einem Laptop. Außerdem tendiere ich zu einer
Linuxdistribution als Betriebssystem. Eigentlich denke ich an ein
gebrauchtes laptop für die nächsten 3-4 Jahre. Es existiert eine
vergleichsweise mächtige Maschine für alle. Daher muss es kein Gaming
Laptop sein.
Der Laptop sollte ruckelfrei DVDs spielen können
Browsergames und Minecraft beherrschen
Flash, surfen etc sollte auch möglich sein, genau wie ICQ und Skype.
Als Kompromiss zwischen Mobilität und Brauchbarkeit denke ich an 15
Zoll widescreen.

Die Frage, die sich mir nun stellt ist:
-welche Marke ist denn Linux tauglich? Mir ist, als ob IBMs oder
Lenovos da vergleichsweise einfach sich installieren lassen.
-welche Prozessoren sollte man ins Auge fassen?
Tips für Beugsquellen?
TIA

Helmut Hullen

unread,
May 20, 2012, 11:19:00 AM5/20/12
to
Hallo, Lars,

Du meintest am 20.05.12:

> mein 12 j�hriger will nun langsam einen eigenen PC. Aus Platzgr�nden
> tendiere ich zu einem Laptop. Au�erdem tendiere ich zu einer
> Linuxdistribution als Betriebssystem.

[...]

> -welche Marke ist denn Linux tauglich? Mir ist, als ob IBMs oder
> Lenovos da vergleichsweise einfach sich installieren lassen.

So isses.

Meine Lieblingsquelle: Itsco.

Viele Gruesse
Helmut

"Ubuntu" - an African word, meaning "Slackware is too hard for me".

Michael Limburg

unread,
May 20, 2012, 12:03:53 PM5/20/12
to
Helmut Hullen wrote:

>> -welche Marke ist denn Linux tauglich? Mir ist, als ob IBMs oder
>> Lenovos da vergleichsweise einfach sich installieren lassen.
>
> So isses.

Ne, so isses eben nicht. Nicht mehr und nicht weniger als bei
anderen Herstellern. Zumindest, wenn's "out of the box" installierbar
sein soll.
Auch bei Lenovo hängt das je nach Modell von der verwendeten
Hardware ab.

Florian Diesch

unread,
May 20, 2012, 12:13:17 PM5/20/12
to
Lars Wilhelm <usenet...@nurfuerspam.de> writes:


> -welche Marke ist denn Linux tauglich? Mir ist, als ob IBMs oder
> Lenovos da vergleichsweise einfach sich installieren lassen.

Ich habe bisher mit Thinkpads gute Erfahrung. Schau mal auf
<http://www.thinkwiki.org/wiki/ThinkWiki>

> -welche Prozessoren sollte man ins Auge fassen?

Ich würde eher datrauf achten, dass die Grafikkarte gut unterstützt wird

> Tips für Beugsquellen?

<http://www.lapstore.de>


Florian
--
GUIs programmieren mit Python und Glade:
<http://www.florian-diesch.de/doc/python-und-glade/>

Helmut Hullen

unread,
May 20, 2012, 12:12:00 PM5/20/12
to
Hallo, Michael,

Du meintest am 20.05.12:

>>> -welche Marke ist denn Linux tauglich? Mir ist, als ob IBMs oder
>>> Lenovos da vergleichsweise einfach sich installieren lassen.

>> So isses.

> Ne, so isses eben nicht. Nicht mehr und nicht weniger als bei
> anderen Herstellern. Zumindest, wenn's "out of the box" installierbar
> sein soll.

Nein. Bei Thinkpad/Lenovo ist die Erfolgsquote insgesamt sehr hoch,
anscheinend deutlich höher als bei vielen Mitbewerbern.

> Auch bei Lenovo hängt das je nach Modell von der verwendeten
> Hardware ab.

"Im Prinzip ja" - aber die Erfolgsquote ist bei Thinkpad/Lenovo sehr
hoch.

Andreas Hartmann

unread,
May 20, 2012, 2:37:23 PM5/20/12
to
Michael Limburg schrieb:
Korrekt. Manche Mythen halten sich eben hartnäckig. Vielleicht mal bei
heise nachlesen im c't kompakt Linux.


Gruß,
Andreas

Dirk Weber

unread,
May 20, 2012, 4:30:42 PM5/20/12
to
Op 20-05-12 16:33, Lars Wilhelm schreef:
> Die Frage, die sich mir nun stellt ist:
> -welche Marke ist denn Linux tauglich? Mir ist, als ob IBMs oder
> Lenovos da vergleichsweise einfach sich installieren lassen.
> -welche Prozessoren sollte man ins Auge fassen?
> Tips für Beugsquellen?
Ich habe mit Fujitsu-Siemens (bei neueren Modellen dann Fujitsu) gute
Erfahrungen gemacht.

www.markenpc.de, das Angebot schwankt, mal ist mehr da, mal weniger.

Ich schätze bei Laptops ca. 300 bis 350 EUR.

Bei Desktops ca. 200 bis 250 EUR. Es gibt auch kleinee Dekstops, auf die
man einen TFT stellen kann.

Groetjes uit Arft,

Dirk

--
D. Weber
Arft, Germany (50°23'N 07°05'E)
If possible, no html mails please

Andreas Kohlbach

unread,
May 20, 2012, 10:17:11 PM5/20/12
to
Das sollte ziemlich egal sein. Linux sollte überall laufen, und alle
Grafikkarten werden auch unterstützt. Und falls doch nicht, kann man zur
Not immer noch auf VESA zurück fallen. Vermutlich aber mit Einbußen in
der Performance.

Falls du sicher sein willst, hole dir z.B. eine Linux Live Version auf CD
oder USB, wie <http://www.knopper.net/knoppix/> oder
<http://www.ubuntu.com/> und frage im Geschäft, ob die mal testen darfst,
ob, und wie gut, Linux läuft. Allerdings dauert das Laden von CD oder USB
sehr lange. Wenn das aber später auf Festplatte installiert ist, ist es
so schnell wie Windows geladen, oder gar schneller.

Solltest du online kaufen wollen, hast du AFAIK 14 Tage Rückgaberecht,
ohne Angabe von Gründen.

> -welche Prozessoren sollte man ins Auge fassen?

Egal. Auf allem, was es gibt, kann Linux laufen.

> Tips für Beugsquellen?

Ziemlich egal. Es ist ja nicht so, dass Linux ein exotisches OS ist, was
nur auf wenigen Computern läuft. Es läuft überall. Und wenn mal doch
irgendwo nicht laufen sollte, ist das die absolute Ausnahme. Kannst also
auch beim Laptop vom Gemüsemarkt oder ALDI zugreifen.
--
Andreas
Linux: The choice of a GNU generation.

Lars Wilhelm

unread,
May 21, 2012, 12:36:43 AM5/21/12
to
On 21 Mai, 04:17, Andreas Kohlbach <april12.8.ank...@spamgourmet.com>
wrote:
> Lars Wilhelm wrote on 20. May 2012:
>
>
>
>
>
>
>
>
>
>
>
> > mein 12 jähriger will nun langsam einen eigenen PC. Aus Platzgründen
> > tendiere ich zu einem Laptop. Außerdem tendiere ich zu einer
> > Linuxdistribution als Betriebssystem. Eigentlich denke ich an ein
> > gebrauchtes laptop für die nächsten 3-4 Jahre. Es existiert eine
> > vergleichsweise mächtige Maschine für alle. Daher muss es kein Gaming
> > Laptop sein.
> > Der Laptop sollte ruckelfrei DVDs spielen können
> > Browsergames und Minecraft beherrschen
> > Flash, surfen etc sollte auch möglich sein, genau wie ICQ und Skype.
> > Als Kompromiss zwischen Mobilität und Brauchbarkeit denke ich an 15
> > Zoll widescreen.
>
> > Die Frage, die sich mir nun stellt ist:
> > -welche Marke ist denn Linux tauglich? Mir ist, als ob IBMs oder
> > Lenovos da vergleichsweise einfach sich installieren lassen.
>
> Das sollte ziemlich egal sein. Linux sollte überall laufen, und alle
> Grafikkarten werden auch unterstützt. Und falls doch nicht, kann man zur
> Not immer noch auf VESA zurück fallen. Vermutlich aber mit Einbußen in
> der Performance.

Eben. DAs will ich vermeiden.

> Falls du sicher sein willst, hole dir z.B. eine Linux Live Version auf CD
> oder USB, wie <http://www.knopper.net/knoppix/> oder
> <http://www.ubuntu.com/> und frage im Geschäft, ob die mal testen darfst,
> ob, und wie gut, Linux läuft. Allerdings dauert das Laden von CD oder USB
> sehr lange. Wenn das aber später auf Festplatte installiert ist, ist es
> so schnell wie Windows geladen, oder gar schneller.

Ein bisschen kenne ich mich aus. Bei mir werkelt ein Ubuntu 11.10 und
irgentwie habe ich das Gefühl, es läuft wesentlich stabiler als
anfangs.
Ich will auch keinen neuen Laptop, sondern ein vergleichsweises
rubustes und günstiges Gerät.


> Solltest du online kaufen wollen, hast du AFAIK 14 Tage Rückgaberecht,
> ohne Angabe von Gründen.

Hat man.
> > -welche Prozessoren sollte man ins Auge fassen?
>
> Egal. Auf allem, was es gibt, kann Linux laufen.

Ja. Aber meine Randbedingung war: Surfen, Flash, DVD Wiedergabe,
Browsergames und Minecraft- Leistungsmäßig sollen die nächsten 3,4
Jahre überbrückt werden.
> > Tips für Beugsquellen?
>
> Ziemlich egal. Es ist ja nicht so, dass Linux ein exotisches OS ist, was
> nur auf wenigen Computern läuft. Es läuft überall. Und wenn mal doch
> irgendwo nicht laufen sollte, ist das die absolute Ausnahme. Kannst also
> auch beim Laptop vom Gemüsemarkt oder ALDI zugreifen.

Will ich aber nicht.. Ich will etwas gescheites Gebrauchtes.

Andreas Hartmann

unread,
May 21, 2012, 1:59:42 AM5/21/12
to
Lars Wilhelm schrieb:
> On 21 Mai, 04:17, Andreas Kohlbach <april12.8.ank...@spamgourmet.com>
> wrote:
>> Lars Wilhelm wrote on 20. May 2012:
>>> mein 12 jähriger will nun langsam einen eigenen PC. Aus Platzgründen
>>> tendiere ich zu einem Laptop. Außerdem tendiere ich zu einer
>>> Linuxdistribution als Betriebssystem.

Was hat er denn in der Schule?

Falls er allerdings Interesse an der IT (Betriebssystemen) zeigt, liegst
Du mit Linux ziemlich sicher richtig :-).

>>> Eigentlich denke ich an ein
>>> gebrauchtes laptop für die nächsten 3-4 Jahre. Es existiert eine
>>> vergleichsweise mächtige Maschine für alle. Daher muss es kein Gaming
>>> Laptop sein.
>>> Der Laptop sollte ruckelfrei DVDs spielen können
>>> Browsergames und Minecraft beherrschen
>>> Flash, surfen etc sollte auch möglich sein, genau wie ICQ und Skype.
>>> Als Kompromiss zwischen Mobilität und Brauchbarkeit denke ich an 15
>>> Zoll widescreen.
>>
>>> Die Frage, die sich mir nun stellt ist:
>>> -welche Marke ist denn Linux tauglich? Mir ist, als ob IBMs oder
>>> Lenovos da vergleichsweise einfach sich installieren lassen.
>>
>> Das sollte ziemlich egal sein. Linux sollte überall laufen,

Tut es aber nachgewiesenermaßen nicht. Nicht mal irgendwie. In der c't
kompakt Linux ist nachzulesen, daß sie bei 10 getesteten Bussiness(!)
Notebooks den Test bei 6 abgebrochen haben, weil ein vernünftiger
Betrieb nicht möglich war. Weitere 3 liefen solala, und nur eines lief
wirklich fast so, wie man das erwartet. Aber bei allen war (viel)
Handarbeit (und Fachwissen) angesagt.

>> und alle
>> Grafikkarten werden auch unterstützt.

Die meisten OSS-Entwickler neigen dazu, eine Hardware als unterstützt
einzustufen, wenn sie rudimentär funktioniert (viel mehr ist im
OSS-Bereich aus _verständlichen_ Gründen nicht möglich). Der Begriff
"unterstützt" im OSS-Umfeld ist weitgehend wertlos. Das heißt noch nicht
mal zwangsweise, daß die Hardware jemals einer getestet hat.

>> Und falls doch nicht, kann man zur
>> Not immer noch auf VESA zurück fallen. Vermutlich aber mit Einbußen in
>> der Performance.
>
> Eben. DAs will ich vermeiden.

Bei Graka's würde ich mittlerweile nvidia nehmen. Vorher sicherstellen,
daß es für das konkrete Modell einen legacy-Treiber gibt und Du solltest
dem Vernehmen nach (keine eigene Erfahrung) auf der sicheren Seite sein.

>> Falls du sicher sein willst, hole dir z.B. eine Linux Live Version auf CD
>> oder USB, wie <http://www.knopper.net/knoppix/> oder
>> <http://www.ubuntu.com/> und frage im Geschäft, ob die mal testen darfst,
>> ob, und wie gut, Linux läuft.

Was soll er da bitte testen? Das einzige, was er da sieht, ist, ob das
Teil überhaupt irgendwie bootet, ob die Tastatur funktioniert und das
Touchpad. Er wird keine aussagefähigen Grafik-Tests machen können und
auch eine DVD wird er kaum testen können. Er wird nichts Belastbares
über das Powermanagement sagen können und ob WLAN oder Skype
funktioniert, wird er auch nicht wissen.
Ob das Teil stabil läuft, wird er nach ein paar Minuten auch nicht wissen.

>> Allerdings dauert das Laden von CD oder USB
>> sehr lange. Wenn das aber später auf Festplatte installiert ist, ist es
>> so schnell wie Windows geladen, oder gar schneller.
>
> Ein bisschen kenne ich mich aus. Bei mir werkelt ein Ubuntu 11.10 und
> irgentwie habe ich das Gefühl, es läuft wesentlich stabiler als
> anfangs.

? Einfach so geschah da ein Wunder? Wow!

[...]

>> Ziemlich egal. Es ist ja nicht so, dass Linux ein exotisches OS ist, was
>> nur auf wenigen Computern läuft. Es läuft überall. Und wenn mal doch
>> irgendwo nicht laufen sollte, ist das die absolute Ausnahme. Kannst also
>> auch beim Laptop vom Gemüsemarkt oder ALDI zugreifen.

Ich hätte nichts dagegen, wenn dem tatsächlich so wäre.


Andreas

Lars Wilhelm

unread,
May 21, 2012, 2:51:19 AM5/21/12
to
On 21 Mai, 07:59, Andreas Hartmann <andihartm...@01019freenet.de>
wrote:
> Lars Wilhelm schrieb:
>
> > On 21 Mai, 04:17, Andreas Kohlbach <april12.8.ank...@spamgourmet.com>
> > wrote:
> >> Lars Wilhelm wrote on 20. May 2012:
> >>> mein 12 jähriger will nun langsam einen eigenen PC. Aus Platzgründen
> >>> tendiere ich zu einem Laptop. Außerdem tendiere ich zu einer
> >>> Linuxdistribution als Betriebssystem.
>
> Was hat er denn in der Schule?

Windows, schätze ich- noch allerdings haben sie keinen Informatik
Unterricht.
IMHO ist es aber eh egal- weil Ubuntu & al sich nicht wirklich in der
Bedienung unterscheiden
administrieren müssen die Kids nichts.

> Falls er allerdings Interesse an der IT (Betriebssystemen) zeigt, liegst
> Du mit Linux ziemlich sicher richtig :-).

Im Augenblick ist er zufrieden, wenn der Rechner das macht, was er
will.
> >>> Eigentlich denke ich an ein
> >>> gebrauchtes laptop für die nächsten 3-4 Jahre. Es existiert eine
> >>> vergleichsweise mächtige Maschine für alle. Daher muss es kein Gaming
> >>> Laptop sein.
> >>> Der Laptop sollte ruckelfrei DVDs spielen können
> >>> Browsergames und Minecraft beherrschen
> >>> Flash, surfen etc sollte auch möglich sein, genau wie ICQ und Skype.
> >>> Als Kompromiss zwischen Mobilität und Brauchbarkeit denke ich an 15
> >>> Zoll widescreen.
>
> >>> Die Frage, die sich mir nun stellt ist:
> >>> -welche Marke ist denn Linux tauglich? Mir ist, als ob IBMs oder
> >>> Lenovos da vergleichsweise einfach sich installieren lassen.
>
> >> Das sollte ziemlich egal sein. Linux sollte überall laufen,
>
> Tut es aber nachgewiesenermaßen nicht. Nicht mal irgendwie. In der c't
> kompakt Linux ist nachzulesen, daß sie bei 10 getesteten Bussiness(!)
> Notebooks den Test bei 6 abgebrochen haben, weil ein vernünftiger
> Betrieb nicht möglich war. Weitere 3 liefen solala, und nur eines lief
> wirklich fast so, wie man das erwartet. Aber bei allen war (viel)
> Handarbeit (und Fachwissen) angesagt.

hmm, daher meine Ahnung des Lenovos, welche wohl vergleichsweise easy
zu administrieren sein sollen.

> >> und alle
> >> Grafikkarten werden auch unterstützt.
>
> Die meisten OSS-Entwickler neigen dazu, eine Hardware als unterstützt
> einzustufen, wenn sie rudimentär funktioniert (viel mehr ist im
> OSS-Bereich aus _verständlichen_ Gründen nicht möglich). Der Begriff
> "unterstützt" im OSS-Umfeld ist weitgehend wertlos. Das heißt noch nicht
> mal zwangsweise, daß die Hardware jemals einer getestet hat.


Schon. aber Die handelsüblichen Auflösungen werden wohl unterstützt.

> >> Und falls doch nicht, kann man zur
> >> Not immer noch auf VESA zurück fallen. Vermutlich aber mit Einbußen in
> >> der Performance.
>
> > Eben. DAs will ich vermeiden.
>
> Bei Graka's würde ich mittlerweile nvidia nehmen. Vorher sicherstellen,
> daß es für das konkrete Modell einen legacy-Treiber gibt und Du solltest
> dem Vernehmen nach (keine eigene Erfahrung) auf der sicheren Seite sein.

hm-hm.

> >> Falls du sicher sein willst, hole dir z.B. eine Linux Live Version auf CD
> >> oder USB, wie <http://www.knopper.net/knoppix/> oder
> >> <http://www.ubuntu.com/> und frage im Geschäft, ob die mal testen darfst,
> >> ob, und wie gut, Linux läuft.
>
> Was soll er da bitte testen? Das einzige, was er da sieht, ist, ob das
> Teil überhaupt irgendwie bootet, ob die Tastatur funktioniert und das
> Touchpad. Er wird keine aussagefähigen Grafik-Tests machen können und
> auch eine DVD wird er kaum testen können. Er wird nichts Belastbares
> über das Powermanagement sagen können und ob WLAN oder Skype
> funktioniert, wird er auch nicht wissen.
> Ob das Teil stabil läuft, wird er nach ein paar Minuten auch nicht wissen.

Jepp. Daher bietet sich der Versandhandel an.

> >> Allerdings dauert das Laden von CD oder USB
> >> sehr lange. Wenn das aber später auf Festplatte installiert ist, ist es
> >> so schnell wie Windows geladen, oder gar schneller.
>
> > Ein bisschen kenne ich mich aus. Bei mir werkelt ein Ubuntu 11.10 und
> > irgentwie habe ich das Gefühl, es läuft wesentlich stabiler als
> > anfangs.
>
> ? Einfach so geschah da ein Wunder? Wow!


Nö. Ich vermute die Updates haben das ihrige geleistet. Unity lief
anfangs nicht wirklich stabil, aber mittlerweile tut der Rechner gut.
Verwirrend sind die vermeintlich Windows entsprechenden nautilus
Erfahrungen- nicht jedes Laufwerk ist von jedem Benutzer mountbar.
Ich müsste mich noch ein bisschen mit den Einzelheiten beschäftigen.

> [...]
>
> >> Ziemlich egal. Es ist ja nicht so, dass Linux ein exotisches OS ist, was
> >> nur auf wenigen Computern läuft. Es läuft überall. Und wenn mal doch
> >> irgendwo nicht laufen sollte, ist das die absolute Ausnahme. Kannst also
> >> auch beim Laptop vom Gemüsemarkt oder ALDI zugreifen.
>
> Ich hätte nichts dagegen, wenn dem tatsächlich so wäre.

Aufgrund meiner Desktoperfahrung bin ich da relativ zuversichtlich,
dass es funktionieren wird.
Leider bleibt immer noch der Tipp nach Prozessor und Speichergröße
noch ungeschrieben.
so nach dem Motto:
unter einenem i7 kannste Youtubevideos vergessen
(als Beispiel)

Helmut Hullen

unread,
May 21, 2012, 3:11:00 AM5/21/12
to
Hallo, Lars,

Du meintest am 20.05.12:

[...]

> Leider bleibt immer noch der Tipp nach Prozessor und Speichergröße
> noch ungeschrieben.
> so nach dem Motto:
> unter einenem i7 kannste Youtubevideos vergessen
> (als Beispiel)

Mit akzeptablem Aufwand:

Live-CD (Knoppix, Ubuntu, SuSE o.ä.), und direkt (ohne Installation)
ausprobieren. Dazu sollte der Laptop wohl mindestens 1 GByte RAM haben.
Zugang nach draussen: anscheinend setzen die meisten Installationen
inzwischen stillschweigend voraus, dass der Rechner über einen "DSL-
Router" ins Internet geht.

Lars Wilhelm

unread,
May 21, 2012, 4:05:24 AM5/21/12
to
On 21 Mai, 09:11, Hel...@Hullen.de (Helmut Hullen) wrote:
> Hallo, Lars,
>
> Du meintest am 20.05.12:
>
> [...]
>
> > Leider bleibt immer noch der Tipp nach Prozessor und Speichergröße
> > noch ungeschrieben.
> > so nach dem Motto:
> > unter einenem i7 kannste Youtubevideos vergessen
> > (als Beispiel)
>
> Mit akzeptablem Aufwand:
>
> Live-CD (Knoppix, Ubuntu, SuSE o.ä.), und direkt (ohne Installation)
> ausprobieren. Dazu sollte der Laptop wohl mindestens 1 GByte RAM haben.
> Zugang nach draussen: anscheinend setzen die meisten Installationen
> inzwischen stillschweigend voraus, dass der Rechner über einen "DSL-
> Router" ins Internet geht.

Kein Thema- mein Kabelanschluss ist deutlich schneller als DSL 16000
Also ich tendiere so rein aus dem Bauch zu einem Dual Core 2 mit 2,x
GHz, und 2+ GB Ram.
Gibt es Einwände?
Plattenmäßig bin ich am Überlegen, ob man nicht auf eine SSD aufrüstet
und Den ollen AMD Rechner zu einem Server umfunktioniert.

Andreas Hartmann

unread,
May 21, 2012, 4:26:02 AM5/21/12
to
Lars Wilhelm schrieb:
> On 21 Mai, 07:59, Andreas Hartmann <andihartm...@01019freenet.de>
> wrote:
>> Lars Wilhelm schrieb:
>>
>>> On 21 Mai, 04:17, Andreas Kohlbach <april12.8.ank...@spamgourmet.com>
>>> wrote:
>>>> Lars Wilhelm wrote on 20. May 2012:
>>>>> mein 12 j�hriger will nun langsam einen eigenen PC. Aus Platzgr�nden
>>>>> tendiere ich zu einem Laptop. Au�erdem tendiere ich zu einer
>>>>> Linuxdistribution als Betriebssystem.
>>
>> Was hat er denn in der Schule?
>
> Windows, sch�tze ich- noch allerdings haben sie keinen Informatik
> Unterricht.
> IMHO ist es aber eh egal- weil Ubuntu & al sich nicht wirklich in der
> Bedienung unterscheiden

Das sehe ich nicht so. Zumal ich von einem Bekannten wei�, da� sie
M$-spezifische SW in der Schule einsetzen (nein, ich bin damit nicht
gl�cklich).
Aber ist Deine Entscheidung.

[...]

>>>> Das sollte ziemlich egal sein. Linux sollte �berall laufen,
>>
>> Tut es aber nachgewiesenerma�en nicht. Nicht mal irgendwie. In der c't
>> kompakt Linux ist nachzulesen, da� sie bei 10 getesteten Bussiness(!)
>> Notebooks den Test bei 6 abgebrochen haben, weil ein vern�nftiger
>> Betrieb nicht m�glich war. Weitere 3 liefen solala, und nur eines lief
>> wirklich fast so, wie man das erwartet. Aber bei allen war (viel)
>> Handarbeit (und Fachwissen) angesagt.
>
> hmm, daher meine Ahnung des Lenovos, welche wohl vergleichsweise easy
> zu administrieren sein sollen.

Wie gesagt: Mythos. Beim c't-Test war eines der beiden Lenovos unter den
Aussortierten. Dabei war der Unterschied in der Produktbezeichnung nur
ein "S" (das T420S wurde aussortiert). Das, das am wenigsten �rger (!=
kein �rger) bereitete, war tats�chlich das T420.

>>>> und alle
>>>> Grafikkarten werden auch unterst�tzt.
>>
>> Die meisten OSS-Entwickler neigen dazu, eine Hardware als unterst�tzt
>> einzustufen, wenn sie rudiment�r funktioniert (viel mehr ist im
>> OSS-Bereich aus _verst�ndlichen_ Gr�nden nicht m�glich). Der Begriff
>> "unterst�tzt" im OSS-Umfeld ist weitgehend wertlos. Das hei�t noch nicht
>> mal zwangsweise, da� die Hardware jemals einer getestet hat.
>
> Schon. aber Die handels�blichen Aufl�sungen werden wohl unterst�tzt.

Klar, VESA tut meistens (!= immer). Ist aber mit Sicherheit nicht das,
was Du willst, weil es das absolute Minimum ist und schnarch lahm.

[...]

>>>> Ziemlich egal. Es ist ja nicht so, dass Linux ein exotisches OS ist, was
>>>> nur auf wenigen Computern l�uft. Es l�uft �berall. Und wenn mal doch
>>>> irgendwo nicht laufen sollte, ist das die absolute Ausnahme. Kannst also
>>>> auch beim Laptop vom Gem�semarkt oder ALDI zugreifen.
>>
>> Ich h�tte nichts dagegen, wenn dem tats�chlich so w�re.
>
> Aufgrund meiner Desktoperfahrung bin ich da relativ zuversichtlich,
> dass es funktionieren wird.

Desktop ist was ganz anderes und kann keinesfalls 1:1 �bertragen werden.
Bei mir hat ein Desktop z.B. keinen Akku und daher ist das Thema
Powermanagement beim Desktop nicht so kritisch (wenn es einem egal ist,
da� meistens viel mehr Strom verheizt wird, als eigentlich n�tig w�re)
wie beim Notebook. 7 Stunden Laufzeit oder die H�lfte bzw. noch viel
weniger ist dann doch ein gewaltiger Unterschied.

> Leider bleibt immer noch der Tipp nach Prozessor und Speichergr��e
> noch ungeschrieben.
> so nach dem Motto:
> unter einenem i7 kannste Youtubevideos vergessen

-> ist u.a. ein Graka bzw. dessen Treiber Thema.

Es gibt Grakas z.B., die k�nnen Video-Daten hw-seitig dekodieren (ok,
mit Flash unter Linux wahrscheinlich weniger, aber es soll ja auch
andere Player geben) - aber nur mit den Legacy-Treibern. Nvidia ist da
ein Beispiel daf�r, oder auch AMD. Was die Graka macht, mu� der
Prozessor nicht tun.

Aber wenn Du Desktop-Erfahrung hast, dann kannst Du doch auch
einsch�tzen, welchen Prozessor bzw. wieviel Speicher sinnvoll sind,
oder? Kannst Du doch selbst testen. Starte ein Youtube-Video im HD-Modus
(1020) / Vollbild und achte darauf, wie sich Dein System verh�lt. Du
kannst daf�r z.B. xosview verwenden.

Ich f�r meinen Geschmack w�rde nicht unter 2 GB RAM anfangen, wenn man
fl�ssig arbeiten will und mehrere gr��ere Programme gleichzeitig nicht
nur 5 Minuten offen halten will (Browser, Mail, Office).

Ich w�rde auch noch auf das WLAN achten. Hier w�rde ich nach meiner
bisherigen Erfahrung atheros-Chips vorziehen, da atheros sich sehr aktiv
an der Entwicklung des kompletten WLAN-Stacks in Linux beteiligt.


Gru�,
Andreas

Lars Wilhelm

unread,
May 21, 2012, 5:17:43 AM5/21/12
to
On 21 Mai, 10:26, Andreas Hartmann <andihartm...@01019freenet.de>
wrote:
> Lars Wilhelm schrieb:
>
>
>
>
>
> > On 21 Mai, 07:59, Andreas Hartmann <andihartm...@01019freenet.de>
> > wrote:
> >> Lars Wilhelm schrieb:
>
> >>> On 21 Mai, 04:17, Andreas Kohlbach <april12.8.ank...@spamgourmet.com>
> >>> wrote:
> >>>> Lars Wilhelm wrote on 20. May 2012:
> >>>>> mein 12 j hriger will nun langsam einen eigenen PC. Aus Platzgr nden
> >>>>> tendiere ich zu einem Laptop. Au erdem tendiere ich zu einer
> >>>>> Linuxdistribution als Betriebssystem.
>
> >> Was hat er denn in der Schule?
>
> > Windows, sch tze ich- noch allerdings haben sie keinen Informatik
> > Unterricht.
> > IMHO ist es aber eh egal- weil Ubuntu & al sich nicht wirklich in der
> > Bedienung unterscheiden
>
> Das sehe ich nicht so. Zumal ich von einem Bekannten wei , da sie
> M$-spezifische SW in der Schule einsetzen (nein, ich bin damit nicht
> gl cklich).
> Aber ist Deine Entscheidung.

Nun, worüber ich sehr überrascht war, ist wie einfach doch auch
Winbasierte Software zum Laufen zu überreden ist. Selbst das so sehr
gescholtene Elster tut klaglos unter wine seinen Dienst.
Von daher sehe ich das Nicht Windows verwenden noch relativ entspannt.
Nichtsdestotrotz kann ja eine Rücksprache mit den Informatiklehrern
nicht schaden.
Bislang beschränkt sich der Einsatz des Rechners in der Schule als
Informationsquelle und Schreibmaschine, sowie fotokopierer.

> [...]
>
> >>>> Das sollte ziemlich egal sein. Linux sollte berall laufen,
>
> >> Tut es aber nachgewiesenerma en nicht. Nicht mal irgendwie. In der c't
> >> kompakt Linux ist nachzulesen, da sie bei 10 getesteten Bussiness(!)
> >> Notebooks den Test bei 6 abgebrochen haben, weil ein vern nftiger
> >> Betrieb nicht m glich war. Weitere 3 liefen solala, und nur eines lief
> >> wirklich fast so, wie man das erwartet. Aber bei allen war (viel)
> >> Handarbeit (und Fachwissen) angesagt.
>
> > hmm, daher meine Ahnung des Lenovos, welche wohl vergleichsweise easy
> > zu administrieren sein sollen.
>
> Wie gesagt: Mythos. Beim c't-Test war eines der beiden Lenovos unter den
> Aussortierten. Dabei war der Unterschied in der Produktbezeichnung nur
> ein "S" (das T420S wurde aussortiert). Das, das am wenigsten rger (!=
> kein rger) bereitete, war tats chlich das T420.

Ich glaube Dir ja, dass ein Laptop etwas anderes darstellt, als ein
Desktopsystem.
Insbesondere WLAN und Powermanagement sind Herausforderungen.
Andererseits- Businesskisten haben keine besondere Akkuleistung und
wie ich meinen Großen Einschätze, läuft die Kiste eh zu> 90 mit
Strippe.


> >>>> und alle
> >>>> Grafikkarten werden auch unterst tzt.
>
> >> Die meisten OSS-Entwickler neigen dazu, eine Hardware als unterst tzt
> >> einzustufen, wenn sie rudiment r funktioniert (viel mehr ist im
> >> OSS-Bereich aus _verst ndlichen_ Gr nden nicht m glich). Der Begriff
> >> "unterst tzt" im OSS-Umfeld ist weitgehend wertlos. Das hei t noch nicht
> >> mal zwangsweise, da die Hardware jemals einer getestet hat.
>
> > Schon. aber Die handels blichen Aufl sungen werden wohl unterst tzt.
>
> Klar, VESA tut meistens (!= immer). Ist aber mit Sicherheit nicht das,
> was Du willst, weil es das absolute Minimum ist und schnarch lahm.

hmm-hmm- ich werde mich da wohl einarbeiten müssen.

> [...]
>
> >>>> Ziemlich egal. Es ist ja nicht so, dass Linux ein exotisches OS ist, was
> >>>> nur auf wenigen Computern l uft. Es l uft berall. Und wenn mal doch
> >>>> irgendwo nicht laufen sollte, ist das die absolute Ausnahme. Kannst also
> >>>> auch beim Laptop vom Gem semarkt oder ALDI zugreifen.
>
> >> Ich h tte nichts dagegen, wenn dem tats chlich so w re.
>
> > Aufgrund meiner Desktoperfahrung bin ich da relativ zuversichtlich,
> > dass es funktionieren wird.
>
> Desktop ist was ganz anderes und kann keinesfalls 1:1 bertragen werden.
> Bei mir hat ein Desktop z.B. keinen Akku und daher ist das Thema
> Powermanagement beim Desktop nicht so kritisch (wenn es einem egal ist,
> da meistens viel mehr Strom verheizt wird, als eigentlich n tig w re)
> wie beim Notebook. 7 Stunden Laufzeit oder die H lfte bzw. noch viel
> weniger ist dann doch ein gewaltiger Unterschied.

Natürlich. Ich meinte aber, dass ich zuversichtlich bin, ein Linux auf
dem rechner zum Laufen zu kriegen.
Dass man dann noch viel Arbeit hineinstecken muss, bis alles tut, ist
mir schon klar. OOTB funktionierte selbst bei meinem 08/15 System eben
nicht.

> > Leider bleibt immer noch der Tipp nach Prozessor und Speichergr e
> > noch ungeschrieben.
> > so nach dem Motto:
> > unter einenem i7 kannste Youtubevideos vergessen
>
> -> ist u.a. ein Graka bzw. dessen Treiber Thema.
>
> Es gibt Grakas z.B., die k nnen Video-Daten hw-seitig dekodieren (ok,
> mit Flash unter Linux wahrscheinlich weniger, aber es soll ja auch
> andere Player geben) - aber nur mit den Legacy-Treibern. Nvidia ist da
> ein Beispiel daf r, oder auch AMD. Was die Graka macht, mu der
> Prozessor nicht tun.

jepp.

> Aber wenn Du Desktop-Erfahrung hast, dann kannst Du doch auch
> einsch tzen, welchen Prozessor bzw. wieviel Speicher sinnvoll sind,
> oder? Kannst Du doch selbst testen. Starte ein Youtube-Video im HD-Modus
> (1020) / Vollbild und achte darauf, wie sich Dein System verh lt. Du
> kannst daf r z.B. xosview verwenden.


Mein System tut einwandfrei, es ist aber deutlich neuer als Dual Core
rechner.

> Ich f r meinen Geschmack w rde nicht unter 2 GB RAM anfangen, wenn man
> fl ssig arbeiten will und mehrere gr ere Programme gleichzeitig nicht
> nur 5 Minuten offen halten will (Browser, Mail, Office).

da liege ich ja gar nicht so sehr falsch. @ Home stehen 4 GiByte zur
Verfügung, @ Work 1.
Der letztere kommt regelmäßig in Schwitzen.



> Ich w rde auch noch auf das WLAN achten. Hier w rde ich nach meiner
> bisherigen Erfahrung atheros-Chips vorziehen, da atheros sich sehr aktiv
> an der Entwicklung des kompletten WLAN-Stacks in Linux beteiligt.

Danke, das klingt doch schon einmal brauchbar.

Volker Gringmuth

unread,
May 21, 2012, 5:40:15 AM5/21/12
to
Lars Wilhelm wrote:

> -welche Marke ist denn Linux tauglich? Mir ist, als ob IBMs oder
> Lenovos da vergleichsweise einfach sich installieren lassen.

Mein T60 jedenfalls hat nicht die geringsten Probleme mit Kubuntu, alles
läuft.


vG

Andreas Hartmann

unread,
May 21, 2012, 6:21:03 AM5/21/12
to
Manches tut unter Wine, das ist korrekt. Aber auch lange nicht alles.
Die Buhl'sche Steuererklärungssoftware hat bei mir vor Jahren ziemlich
rumgezickt bzw. lief gar nicht mehr - während die Steuersparerklärung
ganz gut läuft (abgesehen vo nder Update-Funktion).
Ich wollte das einfach zu bedenken geben. Im c't-Test lief der T420
unter Ubuntu 11.04 64bit 270 Minuten (handoptimiert: 310), unter Windows
422.

>>>>>> und alle
>>>>>> Grafikkarten werden auch unterst tzt.
>>
>>>> Die meisten OSS-Entwickler neigen dazu, eine Hardware als unterst tzt
>>>> einzustufen, wenn sie rudiment r funktioniert (viel mehr ist im
>>>> OSS-Bereich aus _verst ndlichen_ Gr nden nicht m glich). Der Begriff
>>>> "unterst tzt" im OSS-Umfeld ist weitgehend wertlos. Das hei t noch nicht
>>>> mal zwangsweise, da die Hardware jemals einer getestet hat.
>>
>>> Schon. aber Die handels blichen Aufl sungen werden wohl unterst tzt.
>>
>> Klar, VESA tut meistens (!= immer). Ist aber mit Sicherheit nicht das,
>> was Du willst, weil es das absolute Minimum ist und schnarch lahm.
>
> hmm-hmm- ich werde mich da wohl einarbeiten müssen.

Mir geht es einfach darum, zu verhindern, daß Du blindlings losläufst.
Ja, Du kannst Glück haben - Du kannst aber auch genauso Pech haben.

[...]

> Natürlich. Ich meinte aber, dass ich zuversichtlich bin, ein Linux auf
> dem rechner zum Laufen zu kriegen.
> Dass man dann noch viel Arbeit hineinstecken muss, bis alles tut, ist
> mir schon klar. OOTB funktionierte selbst bei meinem 08/15 System eben
> nicht.

Bestimmte Dinge kannst Du durch Zeitaufwand und KnowHow
(=Konfigurationschanges oder neue Versionen der betreffenden SW)
hinbekommen - korrekt. Es gibt aber auch Dinge, die bekommst Du mehr
oder weniger nur als Entwickler hin. Genau das war der Fall im c't-Test
bei 6 von 10 Notebooks. Da war es eben nicht mit kleineren Changes getan.

>>> Leider bleibt immer noch der Tipp nach Prozessor und Speichergr e
>>> noch ungeschrieben.
>>> so nach dem Motto:
>>> unter einenem i7 kannste Youtubevideos vergessen
>>
>> -> ist u.a. ein Graka bzw. dessen Treiber Thema.
>>
>> Es gibt Grakas z.B., die k nnen Video-Daten hw-seitig dekodieren (ok,
>> mit Flash unter Linux wahrscheinlich weniger, aber es soll ja auch
>> andere Player geben) - aber nur mit den Legacy-Treibern. Nvidia ist da
>> ein Beispiel daf r, oder auch AMD. Was die Graka macht, mu der
>> Prozessor nicht tun.
>
> jepp.
>
>> Aber wenn Du Desktop-Erfahrung hast, dann kannst Du doch auch
>> einsch tzen, welchen Prozessor bzw. wieviel Speicher sinnvoll sind,
>> oder? Kannst Du doch selbst testen. Starte ein Youtube-Video im HD-Modus
>> (1020) / Vollbild und achte darauf, wie sich Dein System verh lt. Du
>> kannst daf r z.B. xosview verwenden.
>
>
> Mein System tut einwandfrei, es ist aber deutlich neuer als Dual Core
> rechner.

Na, damit weißt Du doch schonmal, was Du nicht unterschreiten solltest.

Ich habe hier z.B. noch ein altes Notebook mit Intel CeleronM-Prozessor
(ca. 6 Jahre alt). Das kannst Du für Vollbild-Flash mit halbwegs
passabler Auflösung vergessen. Nein, ich rede nicht von HD.

Ich habe auch einen AMD DualCore Prozessor mit integrierter Grafikkarte
(Radeon HD 3200). Die war mit dem Catalyst und HD 1020 schwer
grenzgängig (wenn ich mich noch richtig daran erinnere) bei einer
Bildschirmauflösung von 1920x1200.

Da Du ja auch von Spielen geredet hast, würde ich auch von einer
Intel-Grafik abraten. Dann bleibt eigentlich nicht mehr viel übrig.

Hier mal ein Beispiel der Leistungsunterschiede diverser Treiber (am
Beispiel Radeon vs. Catalyst (AMD)):

http://www.phoronix.com/scan.php?page=article&item=amd_catalyst_legacy2&num=4

Was vielleicht auch noch interessant ist: achte darauf, welche
Möglichkeiten des Bildschirmanschlußes Du für einen externen Monitor
hast. Nur VGA ist heute eigentlich nicht mehr der Brüller.

>> Ich f r meinen Geschmack w rde nicht unter 2 GB RAM anfangen, wenn man
>> fl ssig arbeiten will und mehrere gr ere Programme gleichzeitig nicht
>> nur 5 Minuten offen halten will (Browser, Mail, Office).
>
> da liege ich ja gar nicht so sehr falsch. @ Home stehen 4 GiByte zur
> Verfügung, @ Work 1.
> Der letztere kommt regelmäßig in Schwitzen.

4 sind sicherlich Ok und würde ich auch nehmen, wenn es nicht auf den
letzten Cent ankommt.



Gruß,
Andreas

Andreas Hartmann

unread,
May 21, 2012, 6:30:18 AM5/21/12
to
Lars Wilhelm schrieb:
> On 21 Mai, 10:26, Andreas Hartmann <andihartm...@01019freenet.de>
> wrote:

[...]

>> Aber wenn Du Desktop-Erfahrung hast, dann kannst Du doch auch
>> einsch tzen, welchen Prozessor bzw. wieviel Speicher sinnvoll sind,
>> oder? Kannst Du doch selbst testen. Starte ein Youtube-Video im HD-Modus
>> (1020) / Vollbild und achte darauf, wie sich Dein System verh lt. Du
>> kannst daf r z.B. xosview verwenden.
>
>
> Mein System tut einwandfrei, es ist aber deutlich neuer als Dual Core
> rechner.

Noch was zum Thema Prozessor und Windows-Software:
Wenn Du darauf achtest, daß der Prozessor auch Virtualisierung
unterstützt, dann hast Du die Möglichkeit, Windows auch mit ordentlicher
Performance in einer VM zu betreiben. In diesem Fall würde ich dann aber
zu 4 GB RAM raten.


Andreas

Werner Flamme

unread,
May 21, 2012, 6:47:41 AM5/21/12
to
Andreas Hartmann [21.05.2012 12:21]:
>
> Ich wollte das einfach zu bedenken geben. Im c't-Test lief der T420
> unter Ubuntu 11.04 64bit 270 Minuten (handoptimiert: 310), unter Windows
> 422.
>

Wobei ich gerade gelesen habe, dass nach der 10.04 der Energieverbrauch
von Ubuntu "stiefm�tterlich behandelt" wurde, erst bei der 12.04 hat man
sich da wieder M�he gegeben. Und 12.04, das pr�zise G�rteltier, ist
inzwischen erschienen... ;-)

Gru�
Werner

--

frank paulsen

unread,
May 21, 2012, 7:08:43 AM5/21/12
to
Andreas Hartmann <andiha...@01019freenet.de> writes:

> Lars Wilhelm schrieb:
>>> Das sollte ziemlich egal sein. Linux sollte überall laufen,
>
> Tut es aber nachgewiesenermaßen nicht. Nicht mal irgendwie. In der c't
> kompakt Linux ist nachzulesen, daß sie bei 10 getesteten Bussiness(!)
> Notebooks den Test bei 6 abgebrochen haben, weil ein vernünftiger
> Betrieb nicht möglich war. Weitere 3 liefen solala, und nur eines lief
> wirklich fast so, wie man das erwartet. Aber bei allen war (viel)
> Handarbeit (und Fachwissen) angesagt.

ich habe seit ziemlich genau zwei wochen ein Debian Wheezy auf einem
USB-stick, das auf drei verschiedenen Thinkpads, einem Asus und einem
HP-Notebook so weit funktioniert, dass ich es fuer benutzbar halte.

das schliesst suspend to ram, WLAN mit teilweise kruder firmware sowie
die durchaus seltsamen kartenleser ein, nur die fingerabdruckleser sind
bisher aussen vor.

(die stickvariante ist schick klein, aber lahm. ich habe die gleiche
installation auch noch auf einer 2,5" USB-platte, die ist
umstaendlicher, aber deutlich fixer)

--
frobnicate foo

Andreas Hartmann

unread,
May 21, 2012, 7:24:26 AM5/21/12
to
Werner Flamme schrieb:
> Andreas Hartmann [21.05.2012 12:21]:
>>
>> Ich wollte das einfach zu bedenken geben. Im c't-Test lief der T420
>> unter Ubuntu 11.04 64bit 270 Minuten (handoptimiert: 310), unter Windows
>> 422.
>>
>
> Wobei ich gerade gelesen habe, dass nach der 10.04 der Energieverbrauch
> von Ubuntu "stiefmütterlich behandelt" wurde, erst bei der 12.04 hat man
> sich da wieder Mühe gegeben. Und 12.04, das präzise Gürteltier, ist
> inzwischen erschienen... ;-)

Tja, der Energieverbrauch ist in Linux grundsätzlich kritisch, da es
sehr hardwarespezifisch ist. Außerdem ist es ein Verkaufsargument. Als
solches halten sich die unterschiedlichen Hersteller natürlich bedeckt
mit technischen Detailinformationen.

Keine Ahnung, welchen Kernel 12.04 verwendet und was Ubuntu da sonst
noch alles verändert hat.
Die bei c't unter handoptimiert angegebene Zeit war zumindest teilweise
das, was kernelseitig abgeschaltet war, weil buggy. Ob das in neueren
Versionen besser ist, sei dahingestellt.

Aber: selbst die handoptimierte Laufzeit ist noch Lichtjahre vom
Möglichen entfernt.


Gruß,
Andreas

Michael Limburg

unread,
May 21, 2012, 7:50:28 AM5/21/12
to
Helmut Hullen wrote:

> Live-CD (Knoppix, Ubuntu, SuSE o.ä.), und direkt (ohne Installation)
> ausprobieren. Dazu sollte der Laptop wohl mindestens 1 GByte RAM haben.

Sinnvollerweise macht man das mit einer Live-Distri vom USB-Stick.
1. läßt sich damit schon flüssig arbeiten/testen und 2. dauert die
Installation von z.B. Ubuntu 12.04 auf einem T61 gerade mal 10 Minuten.

> Zugang nach draussen: anscheinend setzen die meisten Installationen
> inzwischen stillschweigend voraus, dass der Rechner über einen "DSL-
> Router" ins Internet geht.

Was sich aber i.A. abstellen, bzw. ignorieren läßt.

MfG Michael

Volker Gringmuth

unread,
May 21, 2012, 8:24:03 AM5/21/12
to
Andreas Hartmann wrote:

> Keine Ahnung, welchen Kernel 12.04 verwendet

volker@marvin:~$ uname -r
3.2.0-24-generic


vG

Thomas Heuving

unread,
May 21, 2012, 8:32:49 AM5/21/12
to
Um die Liste mit älterer Hardware fortzusetzen:
Dell D430 läuft problemlos mit Kubuntu
Derzeit für kleines Geld (~150 EUR) bei ebay gebraucht zu bekommen.
Subnotebook, also leicht und gut transportierbar. Sehr robust.
Etwa doppelt so schnell wie Atom-Netbooks, Auflösung 1280x800.

Tschüß
--
Thomas Heuving

Ralph Angenendt

unread,
May 21, 2012, 10:05:31 AM5/21/12
to
Well, Andreas Hartmann <andiha...@01019freenet.de> wrote:
>> hmm, daher meine Ahnung des Lenovos, welche wohl vergleichsweise easy
>> zu administrieren sein sollen.
>
> Wie gesagt: Mythos. Beim c't-Test war eines der beiden Lenovos unter den
> Aussortierten. Dabei war der Unterschied in der Produktbezeichnung nur
> ein "S" (das T420S wurde aussortiert). Das, das am wenigsten Ärger (!=
> kein Ärger) bereitete, war tatsächlich das T420.

FUD.

Der Unterschied war die Nvidia-Optima-Grafikkarte im 420s im Vergleich
zur reinen Intel-Grafik im 420er.

Wenn man das 420S *ohne* das Nvidia-Gedöns nimmt, läuft das genauso
problemlos wie auf dem 420er.

Ralph
--
Als hätte es 100 Jahre Philosophie in Göttingen studiert ...

Andreas Hartmann

unread,
May 21, 2012, 1:29:57 PM5/21/12
to
Ralph Angenendt schrieb:
> Well, Andreas Hartmann <andiha...@01019freenet.de> wrote:
>>> hmm, daher meine Ahnung des Lenovos, welche wohl vergleichsweise easy
>>> zu administrieren sein sollen.
>>
>> Wie gesagt: Mythos. Beim c't-Test war eines der beiden Lenovos unter den
>> Aussortierten. Dabei war der Unterschied in der Produktbezeichnung nur
>> ein "S" (das T420S wurde aussortiert). Das, das am wenigsten Ärger (!=
>> kein Ärger) bereitete, war tatsächlich das T420.
>
> FUD.
>
> Der Unterschied war die Nvidia-Optima-Grafikkarte im 420s im Vergleich
> zur reinen Intel-Grafik im 420er.

Nicht nur, aber auch. Fakt ist, daß (zumindest zum Testzeitpunkt), keine
Möglichkeit bestand, zwischen den beiden Karten umzuschalten und damit
z.B. die nvidia-Karte nicht genutzt werden konnte und man mit der
internen Intel-Grafik Vorlieb nehmen muß, welche sich den Speicher vom
RAM abknappst. Die nvidia-Karte hat dafür aber weiter Strom gezogen.

> Wenn man das 420S *ohne* das Nvidia-Gedöns nimmt, läuft das genauso
> problemlos wie auf dem 420er.

Woher weißt Du das? Außerdem: Es gibt noch mehr Unterschiede zwischen
den beiden Geräten.

Tja, wie Du selbst richtig sagst, es kommt auf die Details an. Wo ist da
FUD?



Andreas

Ralph Angenendt

unread,
May 21, 2012, 1:45:11 PM5/21/12
to
Well, Andreas Hartmann <andiha...@01019freenet.de> wrote:
> Ralph Angenendt schrieb:
>> FUD.
>>
>> Der Unterschied war die Nvidia-Optima-Grafikkarte im 420s im Vergleich
>> zur reinen Intel-Grafik im 420er.
>
> Nicht nur, aber auch. Fakt ist, daß (zumindest zum Testzeitpunkt), keine
> Möglichkeit bestand, zwischen den beiden Karten umzuschalten und damit
> z.B. die nvidia-Karte nicht genutzt werden konnte und man mit der
> internen Intel-Grafik Vorlieb nehmen muß, welche sich den Speicher vom
> RAM abknappst. Die nvidia-Karte hat dafür aber weiter Strom gezogen.

Doch, das ist genau der Unterschied zwischen den beiden Modellen, wenn
man beide mit einem Corei5 nimmt, hat man die gleiche Elektronik. Das
T420 bekommt man auch als i7 ohne Nvidia, das T420s nicht.

Die Nvidia-Karte lässt sich im BIOS auch komplett abschalten, dann zieht
sie keinen Strom mehr. Was nicht funktioniert ist (im Doppelbetrieb),
dass Windows den Optimus-Chipsatz bedienen kann und dann (via BIOS) sich
die Nvidia-Grafik ausschaltet, wenn man ein nicht-Optimus-fähiges System
bootet. In dem Fall braucht sie mehr Strom.

>> Wenn man das 420S *ohne* das Nvidia-Gedöns nimmt, läuft das genauso
>> problemlos wie auf dem 420er.
>
> Woher weißt Du das?

Ich kenne den Autoren des Artikels, ich habe mich mehrfach mit ihm über
das Thema unterhalten (und er hat ein T420, ich ein T420s).

> Außerdem: Es gibt noch mehr Unterschiede zwischen den beiden Geräten.

Die da wären? Außer dem fehlenden Expresscard-Schacht im T420s und der
unterschiedlichen Akkubestückung wüsste ich keine.

> Tja, wie Du selbst richtig sagst, es kommt auf die Details an. Wo ist da
> FUD?

Dass das "s" den Unterschied macht. Die Ausstattung macht den
Unterschied, ein T420 mit Optimus funktioniert nämlich genauso
bescheiden wie ein T420s mit Optimus.

Andreas Hartmann

unread,
May 21, 2012, 2:39:26 PM5/21/12
to
Ralph Angenendt schrieb:
> Well, Andreas Hartmann <andiha...@01019freenet.de> wrote:
>> Ralph Angenendt schrieb:
>>> FUD.
>>>
>>> Der Unterschied war die Nvidia-Optima-Grafikkarte im 420s im Vergleich
>>> zur reinen Intel-Grafik im 420er.
>>
>> Nicht nur, aber auch. Fakt ist, daß (zumindest zum Testzeitpunkt), keine
>> Möglichkeit bestand, zwischen den beiden Karten umzuschalten und damit
>> z.B. die nvidia-Karte nicht genutzt werden konnte und man mit der
>> internen Intel-Grafik Vorlieb nehmen muß, welche sich den Speicher vom
>> RAM abknappst. Die nvidia-Karte hat dafür aber weiter Strom gezogen.
>
> Doch, das ist genau der Unterschied zwischen den beiden Modellen, wenn
> man beide mit einem Corei5 nimmt, hat man die gleiche Elektronik. Das
> T420 bekommt man auch als i7 ohne Nvidia, das T420s nicht.
>
> Die Nvidia-Karte lässt sich im BIOS auch komplett abschalten, dann zieht
> sie keinen Strom mehr. Was nicht funktioniert ist (im Doppelbetrieb),
> dass Windows den Optimus-Chipsatz bedienen kann und dann (via BIOS) sich
> die Nvidia-Grafik ausschaltet, wenn man ein nicht-Optimus-fähiges System
> bootet. In dem Fall braucht sie mehr Strom.

Laut Test liegt der Stromverbrauch dann aber immer noch deutlich über
dem von Windows (> 5 Watt), warum auch immer.

>>> Wenn man das 420S *ohne* das Nvidia-Gedöns nimmt, läuft das genauso
>>> problemlos wie auf dem 420er.
>>
>> Woher weißt Du das?
>
> Ich kenne den Autoren des Artikels, ich habe mich mehrfach mit ihm über
> das Thema unterhalten (und er hat ein T420, ich ein T420s).
>
>> Außerdem: Es gibt noch mehr Unterschiede zwischen den beiden Geräten.
>
> Die da wären? Außer dem fehlenden Expresscard-Schacht im T420s und der
> unterschiedlichen Akkubestückung wüsste ich keine.

Der WLAN-Chip ist z.B. ein komplett anderer (zumindest damals).

>> Tja, wie Du selbst richtig sagst, es kommt auf die Details an. Wo ist da
>> FUD?
>
> Dass das "s" den Unterschied macht. Die Ausstattung macht den
> Unterschied, ein T420 mit Optimus funktioniert nämlich genauso
> bescheiden wie ein T420s mit Optimus.

Sorry, daß ich nicht auf die marketingtechnischen Feinheiten einging.
Mir kam es nur darauf an, daß man exakt darauf achten muß, was konkret
verbaut ist und daß eben nicht alles einfach so tut. Hierfür habe ich
den Test herangezogen, der mir vorliegt (ebenso wie der davor
durchgeführte Test mit den selben Geräten unter Windows).


Gruß,
Andreas

Michael Paul

unread,
May 21, 2012, 5:36:01 PM5/21/12
to
Am Mon, 21 May 2012 14:32:49 +0200 schrieb Thomas Heuving:

> Volker Gringmuth schrieb am Mon, 21 May 2012 11:40:15 +0200:
>> Lars Wilhelm wrote:
>>
>>> -welche Marke ist denn Linux tauglich? Mir ist, als ob IBMs oder
>>> Lenovos da vergleichsweise einfach sich installieren lassen.
>>
>> Mein T60 jedenfalls hat nicht die geringsten Probleme mit Kubuntu,
>> alles läuft.
>
> Um die Liste mit älterer Hardware fortzusetzen:
> Dell D430 läuft problemlos mit Kubuntu

Hier ein Dell Vostro 1500 (Version mit Nvidia-Grafik) unter Xubuntu 12.04
(wubi-Installation).

Da ist irgendein Softmodem, keine Ahnung, ob und wenn ja wie ich das zum
Vorschein holen kann. Stromsparfunktionen habe ich bislang nicht
getestet, und mit der Ansteuerung des Touchpads bin ich nicht so
glücklich (liegt möglicherweise daran, daß das GUI-Tool unter XFCE nicht
alle Optionen des Touchpads konfigurieren kann oder will - das Maus-/
Touchpad-Tool unter KDE kann das hingegen).

> Derzeit für kleines Geld (..) bei ebay gebraucht zu bekommen.

Dürfte auch auf das Vostro zutreffen, das Gerät ist über vier Jahre alt.

Michael

Manfred Schmitt

unread,
May 21, 2012, 6:20:02 PM5/21/12
to
Thomas Heuving schrieb:
Naja, das D430 laeuft zwar problemlos, die Kiste wird aber imo, was
sicherlich auch etwas der Bauart Subnotebook geschuldet ist, je nach
Tuning mit dem Lueftertool i8kmon doch ziemlich heiss oder eben laut.
Wenn man die Kiste mal richtig belastet sind CPU-Temperaturen > 80 °C
keine Seltenheit sondern eher die Regel (es laeuft auch dann komplett
stabil, aber der Lebensdauer der CPU ist das bestimmt nicht zutraeglich).
Direkt nach dem aufwachen aus dem Suspend, ohne weiter was zu machen,
sind es 48 °C (Bevor jemand fragt: Ich habe die Kiste auch mal auseinander
genommen, Luefter gereinigt und die CPU-Paste erneuert).
Da ist mir mein Hauptnotebook, das D600, trotz langsamerer CPU-Generation
(Pentium M versus Core 2 Duo), doch lieber. Das laeuft hier, auch mit
i8kmon gesteuert, 95% der Zeit so bei 56 °C, dann ist der Luefter aber
immer noch aus. Das schafft man imo mit dem D430 garnicht wenn die Kiste
nicht gerade komplett am idlen ist (dann ist der Luefter aber auch aus).
Und i8kmon braucht man ja auch nur weil die Luefteregelung, wie so oft
bei Notebooks, im BIOS doch etwas zu konservativ "vedrahtet" ist. Man
koennte auch die DSDT patchen, das war mir aber, eben weil es mit i8kmon
ein Userspacetool (zum Modul i8k das im Standardkernel drin ist) gibt,
immer zu aufwaendig.
Beim D430 ist hier phc-intel, also undervolting aktiv, beim D430 nicht.
Da beim D430 aber eine ULV-CPU verbaut ist kriegt man das sowieso nur
minimal undervolted.
Ich muss aber gestehen das ich auf dem D430 quasi nur Videobearbeitung
mache, vielleicht ist es im normalen Alltagsbetrieb surfen, Texte editieren
usw. doch alles nicht so schlimm. Ich mag die Dell Business-Linie, also
Dell Latidude, weiterhin. Naja, die Displays koennten gerne besser sein,
sind aber auch ganz OK. Wobei beim D600 ja noch ein Non-Glare verbaut ist,
ich weiss gar nicht ob es das zumindest optional bei neueren Modellen auch
noch gibt.

Und wech,
Manne

Andreas Kohlbach

unread,
May 21, 2012, 8:06:30 PM5/21/12
to
Andreas Hartmann wrote on 21. May 2012:
>
> Lars Wilhelm schrieb:
>> On 21 Mai, 04:17, Andreas Kohlbach <april12.8.ank...@spamgourmet.com>
>> wrote:
>
>>> Falls du sicher sein willst, hole dir z.B. eine Linux Live Version auf CD
>>> oder USB, wie <http://www.knopper.net/knoppix/> oder
>>> <http://www.ubuntu.com/> und frage im Geschäft, ob die mal testen darfst,
>>> ob, und wie gut, Linux läuft.
>
> Was soll er da bitte testen? Das einzige, was er da sieht, ist, ob das
> Teil überhaupt irgendwie bootet, ob die Tastatur funktioniert und das
> Touchpad. Er wird keine aussagefähigen Grafik-Tests machen können und
> auch eine DVD wird er kaum testen können.

Er kann sehen, ob Fenster schnell aufbauen, ggf. mit grafischem Effekt
(wenn ja, dann gut für die Performance-Aussage). Ob Flash im Browser geht
und anderes. Er könnte auch die eingebauten Tests wie glxgears starten,
ob das zumindest flüssig geht.

> Er wird nichts Belastbares über das Powermanagement sagen können und ob
> WLAN oder Skype funktioniert, wird er auch nicht wissen. Ob das Teil
> stabil läuft, wird er nach ein paar Minuten auch nicht wissen.

Das stimmt.

Werner Flamme

unread,
May 22, 2012, 3:24:56 AM5/22/12
to
Manfred Schmitt [22.05.2012 00:20]:
> Beim D430 ist hier phc-intel, also undervolting aktiv, beim D430 nicht.

Wo bitte? :-)

SCNR
Werner

--

Lars Behrens

unread,
May 22, 2012, 4:54:22 AM5/22/12
to
Andreas Hartmann schrieb:

>> Windows, schätze ich- noch allerdings haben sie keinen Informatik
>> Unterricht.
>> IMHO ist es aber eh egal- weil Ubuntu& al sich nicht wirklich in der
>> Bedienung unterscheiden
>
> Das sehe ich nicht so. Zumal ich von einem Bekannten weiß, daß sie
> M$-spezifische SW in der Schule einsetzen (nein, ich bin damit nicht
> glücklich).
> Aber ist Deine Entscheidung.

Meine Erfahrungen:

Hatte bei meinen 3 Kids (mittlerweile mehr oder weniger alle erwachsen),
schon aus finanziellen Gründen, keine andere Wahl als Linux, der
Sicherheitsaspekt kam natürlich dazu und meine Unlust, ständig Windows
aktuell zu halten.

Die sind alle drei sehr happy mit Linux gewesen, weil sie nämlich noch
nie nen Virus aufm Rechner hatten, (im Gegensatz zu praktisch allen
ihren Kumpels z. großen Teil mehrfach) so blieb auch mir mancher
Neuinstallations- und Virenverteidigungs-Stress erspart.

Dass sie zuhause kein Windows haben, war nie ein Problem, alles
Schulzeug konnten sie genauso mit OpenOffice machen, oder im Fall von
Präsentationen halt notfalls PDFs nutzen.

Da sie ja sowieso täglich mit Windows konfroniert sind, sind sie jetzt
sogar in der glücklichen Lage sich mit zwei unterschiedlichen
Betriebssystemen zurechtzufinden.

--
Cheerz Lars

Lars Behrens

unread,
May 22, 2012, 4:57:36 AM5/22/12
to
Helmut Hullen schrieb:
> Hallo, Lars,
>
> Du meintest am 20.05.12:
>
>> mein 12 jähriger will nun langsam einen eigenen PC. Aus Platzgründen
>> tendiere ich zu einem Laptop. Außerdem tendiere ich zu einer
>> Linuxdistribution als Betriebssystem.

Ich hab Erfahrung mit FSC, Thinkpads, und HP Laptops, haben alle
funktioniert, sind i.d.R Business-Class gewesen. Hatte als Hausnummer
immer so max. 250,- gebraucht. Wenn du dafür beim Versender wie Lapstore
oder Itsco ein Dualcore-Teil erstehst, passt das schon. Für das Zeug was
die Kids damit machen (jedenfalls meine) reicht das allemal.

Würde immer was gebrauchtes vorziehen, weil da die Treiber-Situation
meist kein Problem ist, außerdem gehen die Teens recht robust mit dem
Zeug um, dann muss man nicht dauerdn motzen wg. dem teuren neuen Zeug.

Kleine Randbemerkung: Findest du 12 nicht ein bisschen früh?

--
Cheerz Lars

Lars Behrens

unread,
May 22, 2012, 5:08:07 AM5/22/12
to
Lars Wilhelm schrieb:

> mein 12 jähriger will nun langsam einen eigenen PC. Aus Platzgründen
> tendiere ich zu einem Laptop. Außerdem tendiere ich zu einer
> Linuxdistribution als Betriebssystem. Eigentlich denke ich an ein
> gebrauchtes laptop für die nächsten 3-4 Jahre. Es existiert eine
> vergleichsweise mächtige Maschine für alle. Daher muss es kein Gaming
> Laptop sein.
> Der Laptop sollte ruckelfrei DVDs spielen können
> Browsergames und Minecraft beherrschen
> Flash, surfen etc sollte auch möglich sein, genau wie ICQ und Skype.
> Als Kompromiss zwischen Mobilität und Brauchbarkeit denke ich an 15
> Zoll widescreen.
>
> Die Frage, die sich mir nun stellt ist:
> -welche Marke ist denn Linux tauglich? Mir ist, als ob IBMs oder
> Lenovos da vergleichsweise einfach sich installieren lassen.
> -welche Prozessoren sollte man ins Auge fassen?
> Tips für Beugsquellen?
> TIA

Laptop würd ich auch empfehlen und immer was gebrauchtes vorziehen, weil
da die Treiber-Situation meist kein Problem ist, außerdem gehen die
Teens recht robust mit der Gerätschaft um ;-)

Ich hab Erfahrung mit FSC, Thinkpads, und HP Compaq Laptops, haben alle
funktioniert, sind i.d.R Business-Class gewesen, hatte als Hausnummer
immer so max. 250,- gebraucht. Wenn du dafür beim Versender wie Lapstore
oder Itsco ein Dualcore-Teil erstehst, passt das schon. Für das Zeug was
die Kids damit machen (jedenfalls meine) reicht das allemal.

OT: Findest du 12 nicht ein bisschen früh? Ist hier aber die falsche
Gruppe dafür.

--
Cheerz Lars

Helmut Hullen

unread,
May 22, 2012, 5:19:00 AM5/22/12
to
Hallo, Lars,

Du meintest am 22.05.12:

>>> mein 12 jähriger will nun langsam einen eigenen PC. Aus
>>> Platzgründen tendiere ich zu einem Laptop. Außerdem tendiere ich zu
>>> einer Linuxdistribution als Betriebssystem.

[...]


> Kleine Randbemerkung: Findest du 12 nicht ein bisschen früh?

Wieso?
In dem Alter hatte unser Sohn (um den es dem Erstfrager nicht ging oder
geht) längst seinen C64.

Lars Behrens

unread,
May 22, 2012, 5:51:00 AM5/22/12
to
Helmut Hullen schrieb:

>> Kleine Randbemerkung: Findest du 12 nicht ein bisschen früh?
>
> Wieso?
> In dem Alter hatte unser Sohn (um den es dem Erstfrager nicht ging oder
> geht) längst seinen C64.

Sorry, diese Frage sollte gar nicht an dich gehen. Hatte das Posting
gecancelt, was wohl nicht geklappt hat.

--
Cheerz Lars

Volker Gringmuth

unread,
May 22, 2012, 7:20:47 AM5/22/12
to
Lars Behrens wrote:

> OT: Findest du 12 nicht ein bisschen früh? Ist hier aber die falsche
> Gruppe dafür.

Die Welt diskutiert übrinx gerade darüber, ob Kinder schon im Kindergarten
mit Computern umgehen sollten. Mit dem Thema „12-jährige“ kommst du ein
bißchen spät.


vG

frank paulsen

unread,
May 22, 2012, 7:59:57 AM5/22/12
to
das siebenjaehrige kind hat mir neulich eine haftnotiz an 'ihr' notebook
gebappt, dass ich da erst ab 20:00 zugreifen duerfe :)

irgendwann wird sie sowas nach /etc/motd packen...

--
frobnicate foo

Lars Behrens

unread,
May 22, 2012, 8:17:39 AM5/22/12
to
Volker Gringmuth schrieb:

> Die Welt diskutiert übrinx gerade darüber, ob Kinder schon im Kindergarten
> mit Computern umgehen sollten. Mit dem Thema „12-jährige“ kommst du ein
> bißchen spät.

Es geht hier um einen eigenen Rechner, das ist schon was anderes als
unter Aufsicht irgendwelche Lerngeschichten zu machen.

--
Cheerz Lars

Lars Wilhelm

unread,
May 22, 2012, 8:34:16 AM5/22/12
to
Ich glaube, dass mein Namensvetter nicht den Umgang mit Computern vor
12 bemängelt, sondern die Tatsache, dass nun ein eigener Rechner
kommt.
Ich sehe das aber ein bisschen entspannter, da bei uns Medienzeit
begrenzt ist.

Helmut Springer

unread,
May 22, 2012, 8:35:14 AM5/22/12
to
frank paulsen <frank....@gmx.net> wrote:
> das siebenjaehrige kind hat mir neulich eine haftnotiz an 'ihr'
> notebook gebappt, dass ich da erst ab 20:00 zugreifen duerfe :)
>
> irgendwann wird sie sowas nach /etc/motd packen...

ITYM /etc/issue 8)

--
MfG/Best regards
helmut springer panta rhei

Lars Behrens

unread,
May 22, 2012, 8:51:15 AM5/22/12
to
Lars Wilhelm schrieb:

> Ich glaube, dass mein Namensvetter nicht den Umgang mit Computern vor
> 12 bemängelt, sondern die Tatsache, dass nun ein eigener Rechner
> kommt.

Ja, richtig verstanden.

> Ich sehe das aber ein bisschen entspannter, da bei uns Medienzeit
> begrenzt ist.

Fein. Geht mich ja auch prinzipiell nix an :-)

--
Cheerz Lars

Manfred Schmitt

unread,
May 22, 2012, 4:11:41 PM5/22/12
to
Werner Flamme schrieb:

> Manfred Schmitt [22.05.2012 00:20]:
> > Beim D430 ist hier phc-intel, also undervolting aktiv, beim D430 nicht.
>
> Wo bitte? :-)
>
Wer kennt es nicht, man liest den Satz zig mal und sieht es trotzdem
nicht ;-)
Beim D600 aktiv, beim D430 nicht meinte ich natuerlich.

Und wech,
Manne

Marc Haber

unread,
May 23, 2012, 8:08:22 AM5/23/12
to
Ralph Angenendt <ihr....@strg-alt-entf.org> wrote:
>Doch, das ist genau der Unterschied zwischen den beiden Modellen, wenn
>man beide mit einem Corei5 nimmt, hat man die gleiche Elektronik. Das
>T420 bekommt man auch als i7 ohne Nvidia, das T420s nicht.
>
>Die Nvidia-Karte lässt sich im BIOS auch komplett abschalten, dann zieht
>sie keinen Strom mehr.

Das geht beim T520 (Core i7 Quadcore) leider nicht.

Grüße
Marc
--
-------------------------------------- !! No courtesy copies, please !! -----
Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header
Mannheim, Germany | Beginning of Wisdom " | http://www.zugschlus.de/
Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 621 72739834

Marc Haber

unread,
May 23, 2012, 8:11:34 AM5/23/12
to
Lars Wilhelm <usenet...@nurfuerspam.de> wrote:
>Ich sehe das aber ein bisschen entspannter, da bei uns Medienzeit
>begrenzt ist.

Sagt Ihr Euren Kindern auch, dass sie maximal zwei Stunden am Tag
lesen dürfen?

Lars Wilhelm

unread,
May 23, 2012, 8:23:42 AM5/23/12
to
On 23 Mai, 14:11, Marc Haber <mh+usenetspam1...@zugschl.us> wrote:
> Lars Wilhelm <usenettice...@nurfuerspam.de> wrote:
> >Ich sehe das aber ein bisschen entspannter, da bei uns Medienzeit
> >begrenzt ist.
>
> Sagt Ihr Euren Kindern auch, dass sie maximal zwei Stunden am Tag
> lesen dürfen?

Gibt es einen grundsätzlichen Unterschied zwischen Büchern und
$elektronisches Spielzeug?

Marc Haber

unread,
May 24, 2012, 9:42:15 AM5/24/12
to
Ja, dass "Spielzeug" im Jahr 2012 ein bisschen enger und "Buch" etwas
breiter gefasst werden müsste. Viele ältere Leute setzen "sitzt am
Computer" automatisch mit "spielen" gleich. Diese Denke ist veraltet.

Grüße
Marc, der von seiner Mutter auch für ungebildet gehalten wird weil er
keine (Papier)-Zeitung (mehr) liest

Lars Wilhelm

unread,
May 25, 2012, 3:41:40 AM5/25/12
to
On 24 Mai, 15:42, Marc Haber <mh+usenetspam1...@zugschl.us> wrote:
> Lars Wilhelm <usenettice...@nurfuerspam.de> wrote:
> >On 23 Mai, 14:11, Marc Haber <mh+usenetspam1...@zugschl.us> wrote:
> >> Lars Wilhelm <usenettice...@nurfuerspam.de> wrote:
> >> >Ich sehe das aber ein bisschen entspannter, da bei uns Medienzeit
> >> >begrenzt ist.
>
> >> Sagt Ihr Euren Kindern auch, dass sie maximal zwei Stunden am Tag
> >> lesen dürfen?
>
> >Gibt es einen grundsätzlichen Unterschied zwischen Büchern und
> >$elektronisches Spielzeug?
>
> Ja, dass "Spielzeug" im Jahr 2012 ein bisschen enger und "Buch" etwas
> breiter gefasst werden müsste. Viele ältere Leute setzen "sitzt am
> Computer" automatisch mit "spielen" gleich. Diese Denke ist veraltet.

Nack. Ein Computer ist ein Computer und ein Buch ein Buch. Auch im
Jahre 2012.
Dass man am Rechner lesen kann, steht außer Frage, aber es ist etwas
völlig anderes, als das Lesen in einem Buch. Von daher halte ich eine
Begrenzung der Medienzeit für durchaus sinnvoll.

Lars Behrens

unread,
May 25, 2012, 7:18:10 AM5/25/12
to
Lars Wilhelm schrieb:

> Nack. Ein Computer ist ein Computer und ein Buch ein Buch. Auch im
> Jahre 2012.
> Dass man am Rechner lesen kann, steht außer Frage, aber es ist etwas
> völlig anderes, als das Lesen in einem Buch. Von daher halte ich eine
> Begrenzung der Medienzeit für durchaus sinnvoll.

Fack. Wobei der Teufel im Detail steckt und die Umsetzung im Alltag auf
Dauer sehr schwierig/anstrengend ist, vor allem wenn beide Eltern arbeiten.

Daher gab's bei uns den eigenen Rechner erst ab 14.

--
Cheerz Lars

Christian Stubbs

unread,
May 25, 2012, 8:02:56 AM5/25/12
to
Lars Wilhelm <usenet...@nurfuerspam.de> writes:

> Nack. Ein Computer ist ein Computer und ein Buch ein Buch. Auch im
> Jahre 2012.

Und eine Zeitung ist eine Zeitung? Oder etwa doch nicht?

Mein Vater, der auf die 60 zugeht, hat die Zeitung abbestellt und liest
morgens Nachrichten am Laptop.

> Dass man am Rechner lesen kann, steht außer Frage, aber es ist etwas
> völlig anderes, als das Lesen in einem Buch. Von daher halte ich eine
> Begrenzung der Medienzeit für durchaus sinnvoll.

Mit Tablets und E-Book-Readern verschwimmt der Unterschied auch immer
mehr.

Werner Flamme

unread,
May 25, 2012, 8:47:34 AM5/25/12
to
Christian Stubbs [25.05.2012 14:02]:
> Lars Wilhelm <usenet...@nurfuerspam.de> writes:
>> Dass man am Rechner lesen kann, steht au�er Frage, aber es ist etwas
>> v�llig anderes, als das Lesen in einem Buch. Von daher halte ich eine
>> Begrenzung der Medienzeit f�r durchaus sinnvoll.
>
> Mit Tablets und E-Book-Readern verschwimmt der Unterschied auch immer
> mehr.

Mit einem Ebook kann ich aber nur einmal eine Fliege erschlagen ;-)

wei� Werner

--

Message has been deleted

Werner Flamme

unread,
May 25, 2012, 11:38:53 AM5/25/12
to
Frank Streitz [25.05.2012 17:09]:
> Doch! Einmal geht.
>
> SCNR Frank
>

Schrieb ich doch!?

gr�belt Werner

--

Heiko Rossmann

unread,
May 25, 2012, 11:43:43 AM5/25/12
to
On 05/21/2012 08:39 PM, Andreas Hartmann wrote:
> Ralph Angenendt schrieb:
>> Doch, das ist genau der Unterschied zwischen den beiden Modellen, wenn
>> man beide mit einem Corei5 nimmt, hat man die gleiche Elektronik. Das
>> T420 bekommt man auch als i7 ohne Nvidia, das T420s nicht.
>>
>> Die Nvidia-Karte lässt sich im BIOS auch komplett abschalten, dann zieht
>> sie keinen Strom mehr. Was nicht funktioniert ist (im Doppelbetrieb),
>> dass Windows den Optimus-Chipsatz bedienen kann und dann (via BIOS) sich
>> die Nvidia-Grafik ausschaltet, wenn man ein nicht-Optimus-fähiges System
>> bootet. In dem Fall braucht sie mehr Strom.
>
> Laut Test liegt der Stromverbrauch dann aber immer noch deutlich über
> dem von Windows (> 5 Watt), warum auch immer.

Seit ich dienstlich seit kurzem ein T420 habe, vermute ich, dass Lenovo
inzwischen einiges an spezialisierten Windows-Treibern mitbringt. Bei
mir ist nämlich nicht das Lenovo-Windows drauf sondern die Version
unserer IT und die Akkulaufzeit ist für den 9-Zellen-Akku äußerst
bescheiden.

>>> Außerdem: Es gibt noch mehr Unterschiede zwischen den beiden Geräten.
>>
>> Die da wären? Außer dem fehlenden Expresscard-Schacht im T420s und der
>> unterschiedlichen Akkubestückung wüsste ich keine.
>
> Der WLAN-Chip ist z.B. ein komplett anderer (zumindest damals).

Lenovo bietet in Deutschland geschätzt 20 verschiedene T420 an und
wahrscheinlich immer noch 10 verschiedene T420s. Verschiedene Akkus,
verschiedene GPUs, verschiedene CPUs, verschiedene Festplatten,
verschiedene WLAN-Karten, verschiedene UMTS-Module...

MfG, Heiko

Heiko Rossmann

unread,
May 25, 2012, 11:47:47 AM5/25/12
to
On 05/25/2012 05:09 PM, Frank Streitz wrote:
> On 2012-05-25, Werner Flamme wrote:
>> Christian Stubbs [25.05.2012 14:02]:
>>> Lars Wilhelm <usenet...@nurfuerspam.de> writes:
>>>> Dass man am Rechner lesen kann, steht außer Frage, aber es ist etwas
>>>> völlig anderes, als das Lesen in einem Buch. Von daher halte ich eine
>>>> Begrenzung der Medienzeit für durchaus sinnvoll.
>
>>> Mit Tablets und E-Book-Readern verschwimmt der Unterschied auch immer
>>> mehr.
>
>> Mit einem Ebook kann ich aber nur einmal eine Fliege erschlagen ;-)
>
> Doch! Einmal geht.

Du wirst damit auch mehrere Fliegen erschlagen können. Nur Lesen kannst
du nach dem ersten Versuch nicht mehr damit ;)

*meinjanur* Heiko

Helmut Hullen

unread,
May 25, 2012, 11:55:00 AM5/25/12
to
Hallo, Frank,

Du meintest am 25.05.12:

>>>> Dass man am Rechner lesen kann, steht au�er Frage, aber es ist
>>>> etwas v�llig anderes, als das Lesen in einem Buch. Von daher halte
>>>> ich eine Begrenzung der Medienzeit f�r durchaus sinnvoll.

>>> Mit Tablets und E-Book-Readern verschwimmt der Unterschied auch
>>> immer mehr.

>> Mit einem Ebook kann ich aber nur einmal eine Fliege erschlagen ;-)

> Doch! Einmal geht.

Nein - ganz oft!
Ok - die gleiche Fliege mehrmals erschlagen ist nicht sonderlich
effektiv. Und vermutlich w�re das eher ein Zerquetschen als ein
Schlagen. Aber es geht.

Mag sein, dass nicht nur die Fliege leidet. Aber das ist nicht das
Hauptproblem.

Werner Flamme

unread,
May 25, 2012, 12:18:52 PM5/25/12
to
Heiko Rossmann [25.05.2012 17:47]:
Wir können jetzt diskutieren, ob der Reader nach dem ersten Schlag noch
als Reader zu bezeichnen ist, weil man ja nicht mehr readen kann :-)

So, jetzt geht es erst mal in die Innenstadt, wegen
<http://www.mdr.de/nachrichten/wave-gotik122.html> :-)

Sind auch Schwarzweißbilder, wie im echten Buch,
erkennt Werner

--

Marc Haber

unread,
May 25, 2012, 12:21:05 PM5/25/12
to
Lars Wilhelm <usenet...@nurfuerspam.de> wrote:
>Dass man am Rechner lesen kann, steht außer Frage, aber es ist etwas
>völlig anderes, als das Lesen in einem Buch.

Ist es?

Grüße
Marc

Norbert Möndjen

unread,
May 25, 2012, 12:37:57 PM5/25/12
to
Werner Flamme wrote:

>
> Mit einem Ebook kann ich aber nur einmal eine Fliege erschlagen ;-)
>
Als ich kann damit viele Fliegen erschlagen. Wie oft ich damit dann noch ein
Buch lesen kann ist eine andere Frage. :-)

Und, ob Buch oder Rechner, ein Kind das sich bei auch nur halbwegs
brauchbarem Wetter (Alles was kein Orkan ist) in Räumen aufhält ist eine
Katastrophe. Kinder gehören an die frische Luft und in Bewegung und zwar mit
anderen Kindern. Deswegen bin ich auch für ein generelles Nachmittagsschul-
und Hausarbeitsverbot für Kinder. Lieber dafür etwas länger Schule (in
Jahren).
Ansonsten ist es völlig Wurscht was sie tun, es gibt keinen Unterschied
zwischen Computer und Buch. Beide können die Fantasie stimulieren, beide
können den Horizont erweitern, beide können auch nur Scheiße sein, beide
sind höchstwahrscheinlich besser als Free-Tv am Nachmittag.
Lesen sie die falschen Bücher, Zeitungen usw. bzw. nutzen sie den Computer
für die falschen Dinge dann hat man schlicht und einfach bei der Erziehung
versagt.

Ciao Nobbe

Message has been deleted
Message has been deleted

Lars Wilhelm

unread,
May 26, 2012, 6:30:42 AM5/26/12
to
On 25 Mai, 18:21, Marc Haber <mh+usenetspam1...@zugschl.us> wrote:
> Lars Wilhelm <usenettice...@nurfuerspam.de> wrote:
> >Dass man am Rechner lesen kann, steht außer Frage, aber  es ist etwas
> >völlig anderes, als das Lesen in einem Buch.
>
> Ist es?
Natürlich.
Kopfhaltung, Kontrast, Anfassgefühl- das ist alles anders. Auch kann
ich keine Texte am Bildschirm redigieren, das mache ich immer noch in
guter alter Handarbeit.
Und nein, die Makierungsfunktion am Rechner ist etwas anderes.

Lars Wilhelm

unread,
May 26, 2012, 6:39:02 AM5/26/12
to
On 25 Mai, 18:37, Norbert Möndjen <n.moend...@vodafone.de> wrote:
> Werner Flamme wrote:
>
> > Mit einem Ebook kann ich aber nur einmal eine Fliege erschlagen ;-)
>
> Als ich kann damit viele Fliegen erschlagen. Wie oft ich damit dann noch ein
> Buch lesen kann ist eine andere Frage. :-)
>
> Und, ob Buch oder Rechner, ein Kind das sich bei auch nur halbwegs
> brauchbarem Wetter (Alles was kein Orkan ist) in Räumen aufhält ist eine
> Katastrophe. Kinder gehören an die frische Luft und in Bewegung und zwar mit
> anderen Kindern. Deswegen bin ich auch für ein generelles Nachmittagsschul-
> und Hausarbeitsverbot für Kinder. Lieber dafür etwas länger Schule (in
> Jahren).

Nein. alle Extrema sind Mist. Natürlich gehören Kinder an die frische
Luft- wir Erwachsenen auch. Man kann auch draußen arbeiten und man
kann auch draußen lesen.


> Ansonsten ist es völlig Wurscht was sie tun, es gibt keinen Unterschied
> zwischen Computer und Buch.
Natürlich gibt es den.

> Beide können die Fantasie stimulieren, beide
> können den Horizont erweitern, beide können auch nur Scheiße sein, beide
> sind höchstwahrscheinlich besser als Free-Tv am Nachmittag.

Ein Computer bedient alle Sinne- ein Buch erfordert *immer* die
Phantasie, um Kopfkino entstehen zu lassen.
Deswegen habe ich Schwierigkeiten, den Computer als
"phantasiestimulierend" zu bezeichnen.
Aber der Ciomputer kann hervorragend die Zeit vertreiben- als
Nachschlagewerk taugt er, als Schreibmaschine und anderes Werkzeug.

> Lesen sie die falschen Bücher, Zeitungen usw. bzw. nutzen sie den Computer
> für die falschen Dinge dann hat man schlicht und einfach bei der Erziehung
> versagt.
Natürlich.

Lars Wilhelm

unread,
May 26, 2012, 6:41:38 AM5/26/12
to
On 25 Mai, 14:02, Christian Stubbs <usenetmuellto...@nurfuerspam.de>
wrote:
> Lars Wilhelm <usenettice...@nurfuerspam.de> writes:
> > Nack. Ein Computer ist ein Computer und ein Buch ein Buch. Auch im
> > Jahre 2012.
>
> Und eine Zeitung ist eine Zeitung? Oder etwa doch nicht?

Doch, natürlich.

> Mein Vater, der auf die 60 zugeht, hat die Zeitung abbestellt und liest
> morgens Nachrichten am Laptop.

Kann er ja machen. Ich lese am liebsten am WE morgens die Zeitung mit
ner schönen Tasse Kaffee. am Rechner geht das nicht so gemütlich.

> > Dass man am Rechner lesen kann, steht außer Frage, aber  es ist etwas
> > völlig anderes, als das Lesen in einem Buch. Von daher halte ich eine
> > Begrenzung der Medienzeit für durchaus sinnvoll.
>
> Mit Tablets und E-Book-Readern verschwimmt der Unterschied auch immer
> mehr.

DAnn muss man die Regeln anpassen. Aber solange, wie unsere
Ausstattung ist, wie sie ist, bleibt alles beim Alten. Im übrigen ist
ein ebookreader ein ebook reader und taugt zum surfen nicht.

Norbert Möndjen

unread,
May 26, 2012, 7:10:04 AM5/26/12
to
Lars Wilhelm wrote:

> Nein. alle Extrema sind Mist. Natürlich gehören Kinder an die frische
> Luft- wir Erwachsenen auch. Man kann auch draußen arbeiten und man
> kann auch draußen lesen.

Man kann draussen arbeiten und draussen lesen. Als Erwachsener. Kinder
sollen draussen spielen.

>> Beide können die Fantasie stimulieren, beide
>> können den Horizont erweitern, beide können auch nur Scheiße sein, beide
>> sind höchstwahrscheinlich besser als Free-Tv am Nachmittag.
>
> Ein Computer bedient alle Sinne- ein Buch erfordert *immer* die
> Phantasie, um Kopfkino entstehen zu lassen.
> Deswegen habe ich Schwierigkeiten, den Computer als
> "phantasiestimulierend" zu bezeichnen.

Dann muss ich was falsch machen. Ich habe mir derletzt, als ich wegen eines
Lendenwirbelbruchs flach lag, mich nochmal am Laptop durch die Scheibenwelt-
Romane gearbeitet. Wenn das nicht Phantasie pur ist. :-) Bei komplizierteren
Büchern geniesse ich es auch schnell via Suchfunktion mal eben noch mal was
nachzuschauen und nicht ewig hin und her zublättern bis man die Stelle
wieder hat.

Ciao Nobbe

Jan Heitkötter

unread,
May 26, 2012, 6:11:45 PM5/26/12
to
Lars Wilhelm wrote:

> Die Frage, die sich mir nun stellt ist:
> -welche Marke ist denn Linux tauglich? Mir ist, als ob IBMs oder
> Lenovos da vergleichsweise einfach sich installieren lassen.
> -welche Prozessoren sollte man ins Auge fassen?

Gebrauchtes ThinkPad, nach M�glichkeit mit Intel-Grafik. Die rei�t zwar
leistungsm��ig keine B�ume aus, ist aber f�r die 3D-Anforderungen
moderner Desktops und DVD-/Videowiedergabe mehr als ausreichend. Mit
Nvidia-Geraffel habe ich auf Desktop-Rechnern f�r meinen Geschmack zu
viel Probleme gehabt.

Ich tippe hier gerade auf einem X60s mit Ubuntu 12.04. Das X60s hat
einen Core Duo 1,6 GHz, damit kann man problemlos surfen, mailen, sich
auf Gesichtbuch herumtreiben und Flash-Videos kucken. Und 2 GB
Hauptspeicher reichen f�r zwei gleichzeitig angemeldete Nutzer aus.


> Tips f�r Beugsquellen?

lapstore.de

Bei denen gibt es bspw. T61 ohne Betriebssystem ab 200 Euro.

Wird denn dein Sohn mit Linux "gl�cklich" werden? Seine Kumpels werden
bestimmt mit irgendwelchen kewlen T00lz f�r Windows um die Ecke kommen.
Das sind zwar bestimmt Tools, die unter Linux kein Mensch braucht (da
ein moderner Desktop einen ordentlichen Bildbetrachter, einen
Musikplayer etc. bereits mitbringt und Windows da bis heute blank
ist), aber der Gruppendruck d�rfte nicht zu verachten sein.

Gru�

Jan

Norbert Möndjen

unread,
May 27, 2012, 2:29:13 AM5/27/12
to
Jan Heitkötter wrote:


> Wird denn dein Sohn mit Linux "glücklich" werden? Seine Kumpels werden
> bestimmt mit irgendwelchen kewlen T00lz für Windows um die Ecke kommen.
> Das sind zwar bestimmt Tools, die unter Linux kein Mensch braucht (da
> ein moderner Desktop einen ordentlichen Bildbetrachter, einen
> Musikplayer etc. bereits mitbringt und Windows da bis heute blank
> ist), aber der Gruppendruck dürfte nicht zu verachten sein.

Etwas anderes zu benutzen kann einen deutlich cooler sein lassen. Sofern man
entsprechend auftritt. Ausserdem ist das Computer sind cool Zeitalter
ziemlich vorbei. Da könnte er höchstens noch mit einem echten Porsche unter
den Computern punkten. Ein popeliger Laptop macht da nichts mehr her. Viel
wichtiger sind heute entsprechend moderne und leistungsstarke Smartphones.
Was das ganze aber auch nicht billiger macht. :-)

Ciao Nobbe

Marc Haber

unread,
May 27, 2012, 4:09:13 PM5/27/12
to
Lars Wilhelm <usenet...@nurfuerspam.de> wrote:
>On 25 Mai, 18:21, Marc Haber <mh+usenetspam1...@zugschl.us> wrote:
>> Lars Wilhelm <usenettice...@nurfuerspam.de> wrote:
>> >Dass man am Rechner lesen kann, steht außer Frage, aber  es ist etwas
>> >völlig anderes, als das Lesen in einem Buch.
>>
>> Ist es?
>Natürlich.
>Kopfhaltung, Kontrast, Anfassgefühl- das ist alles anders. Auch kann
>ich keine Texte am Bildschirm redigieren, das mache ich immer noch in
>guter alter Handarbeit.

Und deswegen willst Du Deinen Kindern durch "Medienzeiten" Deine
Arbeitsweise des letzten Jahrtausends aufdrücken?

Florian Weimer

unread,
May 28, 2012, 8:52:38 AM5/28/12
to
* Marc Haber:

> Und deswegen willst Du Deinen Kindern durch "Medienzeiten" Deine
> Arbeitsweise des letzten Jahrtausends aufdrücken?

Also geregelte Zeiten grundsätzlich *so* schlecht wären. 8-)

Lars Wilhelm

unread,
May 28, 2012, 10:01:38 AM5/28/12
to
On 27 Mai, 22:09, Marc Haber <mh+usenetspam1...@zugschl.us> wrote:
> Lars Wilhelm <usenettice...@nurfuerspam.de> wrote:
> >On 25 Mai, 18:21, Marc Haber <mh+usenetspam1...@zugschl.us> wrote:
> >> Lars Wilhelm <usenettice...@nurfuerspam.de> wrote:
> >> >Dass man am Rechner lesen kann, steht außer Frage, aber  es ist etwas
> >> >völlig anderes, als das Lesen in einem Buch.
>
> >> Ist es?
> >Natürlich.
> >Kopfhaltung, Kontrast, Anfassgefühl- das ist alles anders. Auch kann
> >ich keine Texte am Bildschirm redigieren, das mache ich immer noch in
> >guter alter Handarbeit.
>
> Und deswegen willst Du Deinen Kindern durch "Medienzeiten" Deine
> Arbeitsweise des letzten Jahrtausends aufdrücken?

Ja.

Lars Wilhelm

unread,
May 28, 2012, 10:04:16 AM5/28/12
to
Herr Haber ist Theoretiker- ich bin Praktiker- was Kindererziehung
betrifft. Ob er jemals seine Ansichten in einer Erziehung einbringen
kann, steht eh erst einmal in den Sternen und wenn er denn am Erziehen
ist, ob er nicht einsieht, dass das Papier sich niemals vollständig
ersetzen lassen wird 8 und andere Dinge aus dem letzten Jahrtausend)
wird sich zeigen.
Ich kann jedenfalls nicht klagen.

Werner Flamme

unread,
May 29, 2012, 8:08:37 AM5/29/12
to
Norbert Möndjen [26.05.2012 13:10]:
> Lars Wilhelm wrote:
>
>> Nein. alle Extrema sind Mist. Natürlich gehören Kinder an die frische
>> Luft- wir Erwachsenen auch. Man kann auch draußen arbeiten und man
>> kann auch draußen lesen.
>
> Man kann draussen arbeiten und draussen lesen. Als Erwachsener. Kinder
> sollen draussen spielen.

Ich habe als Kind auch nur drinnen gespielt. Die anderen Kinder in der
Nachbarschaft waren nur doof, mit denen wollte ich nicht. Also war ich
drinnen und habe oft gelesen. Als die meisten in der Klasse gerade mal
mit dem Finger unter den Buchstaben Druckbuchstaben entziffert haben (2.
Klasse, 1970), hatte ich etwa 200 Bücher in meinen(!) Regalen, darunter
auch mit Sütterlin-Druckschrift. Und gelesen habe ich alle. Als
Alternative hatte ich Lego. Das hat dann später ein Kindergarten
bekommen, die haben ihren Bestand damit verdreifacht ;-)

>>> Beide können die Fantasie stimulieren, beide
>>> können den Horizont erweitern, beide können auch nur Scheiße sein, beide
>>> sind höchstwahrscheinlich besser als Free-Tv am Nachmittag.
>>
>> Ein Computer bedient alle Sinne- ein Buch erfordert *immer* die
>> Phantasie, um Kopfkino entstehen zu lassen.
>> Deswegen habe ich Schwierigkeiten, den Computer als
>> "phantasiestimulierend" zu bezeichnen.
>
> Dann muss ich was falsch machen. Ich habe mir derletzt, als ich wegen eines
> Lendenwirbelbruchs flach lag, mich nochmal am Laptop durch die Scheibenwelt-
> Romane gearbeitet. Wenn das nicht Phantasie pur ist. :-) Bei komplizierteren
> Büchern geniesse ich es auch schnell via Suchfunktion mal eben noch mal was
> nachzuschauen und nicht ewig hin und her zublättern bis man die Stelle
> wieder hat.
>
> Ciao Nobbe
>

Wenn Du den Puter nur als Buch nutzt, zählt er auch als Buch :-) Wenn Du
Dir stattdessen Scheibenwelt-Filme angesehen hättest, wäre es was
anderes. Meine Fantasie stellt sich z. B. die Harry-Potter-Welt ziemlich
anders vor als der Regisseur, und meine Version gefällt mir besser :-)

Gruß
Werner
--

Rupert Haselbeck

unread,
May 29, 2012, 12:20:05 PM5/29/12
to
Werner Flamme schrieb:

> Ich habe als Kind auch nur drinnen gespielt. Die anderen Kinder in der
> Nachbarschaft waren nur doof, mit denen wollte ich nicht. Also war ich
> drinnen und habe oft gelesen. Als die meisten in der Klasse gerade mal
> mit dem Finger unter den Buchstaben Druckbuchstaben entziffert haben (2.
> Klasse, 1970), hatte ich etwa 200 Bücher in meinen(!) Regalen, darunter
> auch mit Sütterlin-Druckschrift. Und gelesen habe ich alle. Als
> Alternative hatte ich Lego. Das hat dann später ein Kindergarten
> bekommen, die haben ihren Bestand damit verdreifacht ;-)

Eine derart traurige Jugend ohne soziale Kontakte zu Gleichaltrigen sollte
man aber keineswegs als erstrebenswertes Ziel ansehen

MfG
Rupert
Message has been deleted

Werner Flamme

unread,
May 30, 2012, 8:09:20 AM5/30/12
to
E. Braun [30.05.2012 09:55]:
> Werner Flamme <werner...@ufz.de> wrote:
>> [...] hatte ich etwa 200 Bücher in meinen(!) Regalen, darunter
>> auch mit Sütterlin-Druckschrift.
> ^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
>
> Das bezweifle ich aber nun doch.
>

Das darfst Du. Stimmt aber trotzdem. Oder stört dich die Zusammensetzung
von "Sütterlin" mit "Druckschrift"? Dann nenne es Fraktur...
<http://de.wikipedia.org/wiki/Fraktur_%28Schrift%29>

Es waren Sammelalben zu verschiedenen Themen deutscher Geschichte, da
wurden "Zigarettenbildchen"
(<http://de.wikipedia.org/wiki/Zigarettenbild>) eingeklebt, und zu jedem
standen da ein paar Zeilen Text. Plus ziemlich ausführliche
Erläuterungen am Anfang und/oder Ende der Bücher. Ein Buch zum (ersten)
Weltkrieg, eins zur Kolonialgeschichte, eins zur Weimarer Republik, eins
zur Wehrmacht zu Adolfs Zeiten. Eins zur Marinegeschichte war dann schon
in gängiger Schrift. Die im Wikipedia-Artikel erwähnten
"propagandistischen Zwecke" kann ich nur bestätigen... Beim Umzug nach
Leipzig habe ich sie dann alle weggeworfen :-(

Im dritten Schuljahr haben wir in der Schule dann Sütterlin in
"Schönschreiben" gelernt. Keine Kunst, musste ich doch Einkaufszettel
meiner Oma lesen...

Gruß
Werner
--

Werner Flamme

unread,
May 30, 2012, 8:10:51 AM5/30/12
to
Rupert Haselbeck [29.05.2012 18:20]:
Ich habe es überlebt. Vermutlich habe ich deshalb auch keine Komplexe,
dass ich keinen Facebook-Account habe...

Sportverein usw. ist mir ja nicht erspart geblieben ;-)

Gruß
Werner
--

Message has been deleted

Christian Stubbs

unread,
May 30, 2012, 11:49:09 AM5/30/12
to
Lars Wilhelm <usenet...@nurfuerspam.de> writes:

> Kann er ja machen. Ich lese am liebsten am WE morgens die Zeitung mit
> ner schönen Tasse Kaffee. am Rechner geht das nicht so gemütlich.

Was hat das Getränk mit dem Lesemedium zu tun?

Und ob nun der Laptop oder die Zeitung auf dem Tisch steht bzw. liegt,
man sitzt doch auf dem selben Stuhl.

Lars Wilhelm

unread,
May 30, 2012, 12:50:58 PM5/30/12
to
On 30 Mai, 17:49, Christian Stubbs <usenetmuellto...@nurfuerspam.de>
wrote:
DAs Lesemedium ist der Unterschied. Für *mich* ist es mit Lappi nicht
so gemütlich.

Lars Wilhelm

unread,
May 30, 2012, 12:50:26 PM5/30/12
to
On 30 Mai, 17:49, Christian Stubbs <usenetmuellto...@nurfuerspam.de>
wrote:

Lars Wilhelm

unread,
Jun 18, 2012, 3:40:32 AM6/18/12
to
On 27 Mai, 00:11, Jan Heitkötter <usenet-zwo...@heitkoetter.net>
wrote:
> Lars Wilhelm wrote:
> > Die Frage, die sich mir nun stellt ist:
> > -welche Marke ist denn Linux tauglich? Mir ist, als ob IBMs oder
> > Lenovos da vergleichsweise einfach sich installieren lassen.
> > -welche Prozessoren sollte man ins Auge fassen?
>
> Gebrauchtes ThinkPad, nach M glichkeit mit Intel-Grafik. Die rei t zwar
> leistungsm ig keine B ume aus, ist aber f r die 3D-Anforderungen
> moderner Desktops und DVD-/Videowiedergabe mehr als ausreichend. Mit
> Nvidia-Geraffel habe ich auf Desktop-Rechnern f r meinen Geschmack zu
> viel Probleme gehabt.

So kam es:
15,4 Zoll T61 mit Intelgrafik 2x1,8 GHz 2 GB Ram. Bluetooth DVD
Brenner.
Darauf habe ich Xubuntu 12.04 draufgenagelt, weil das Live Ubuntu
12.04 nicht so flüssig lief.
Es befindet sich die original 80er Platte drinn. Die restlaufzeit des
Akkus liegt bei stolzen 40 min. Aber das kann man später lösen.

Erster Kommentar: "das sieht aber nicht so stylisch aus. Hmmmm."
nachdem nun ne Menge Arbeit investiert wurde
(Neuinstallation Minecraft, import der Welten, Skype, ICQ.....) ist
Sohnemann sehr glücklich. Besonders genial findet er, dass man mittels
Blootooth schnell und einfach sich MP3s aufs Handy ziehen kann.

Ist zwar eingentlich hardware hier, aber trotzdem ein paar Kommentare:

a) Pangolin gefällt mir ja noch viel besser als VLC
b) auch die nachträglich gekaufte Webcam läuft ootb
c) Nur mein Druckerproblem nervt: Der freigegebene Lokaldrucker ist
per windows ansprechbar, per Xubuntu nicht :(


Thnxs an alle

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