exustuert ein Tool um die beste X Konfiguration herauszubekommen oder vielleicht auch um eine geänderte erst mal auszutesten bevor man sie fest installiert.
> exustuert ein Tool um die beste X Konfiguration herauszubekommen oder
> vielleicht auch um eine geänderte erst mal auszutesten bevor man sie
> fest installiert.
Xorg braucht aktuell gar keine Konfigurationsdatei. Aber man kann ihn
auch mit einer betreiben.
Wenn du selbst eine erstellt/modifiziert hast, kann man Xorg mit dem
Parameter "-config datei" starten, dass er eine andere nimmt, als die,
die er per Default sonst nimmt (wohl in /etc/X11).
-- Andreas
Linux: The choice of a GNU generation.
> exustuert ein Tool um die beste X Konfiguration herauszubekommen oder
> vielleicht auch um eine geänderte erst mal auszutesten bevor man sie
> fest installiert.
Im Jahr 2012 konfiguriert man X garnicht mehr, es sei denn man hat sehr
spezielle Anforderungen. Meine X Konfiguration ist somit nicht vorhanden.
>> exustuert ein Tool um die beste X Konfiguration herauszubekommen oder
>> vielleicht auch um eine geänderte erst mal auszutesten bevor man sie
>> fest installiert.
> Xorg braucht aktuell gar keine Konfigurationsdatei.
Das stimmt nicht pauschal.
Etwas ältere oder speziellere Hardware kann sehr wohl eine xorg.conf
erforderlich sein.
Z.B. bei einem meiner alten Laptops, der zu dämlich ist, ob seines zu
kleinen Grafik-RAMs die Farbtiefe automatisch auf 16bit zu reduzieren.
Stattdessen rennt er stur mit 32bit Farbtiefe los und fällt auf die Nase.
Macht man dies händisch in der xorg.conf, läuft er auch mit einem
aktuellen Linux (Xubuntu) wie eine Eins.
> Im Jahr 2012 konfiguriert man X garnicht mehr, es sei denn man hat sehr
> spezielle Anforderungen. Meine X Konfiguration ist somit nicht vorhanden.
Logisch falsch. Auch keine Konfiguration ist eine Konfiguration.
Die Behauptung, man brauche X nicht mehr zu konfigurieren, weil das
automatisch geschieht, wird durch andauernde Wiederholung nicht besser.
Mein, zugegeben etwas älterer Laptop kann mit Debian und Anverwandten
und auch mit SuSe nicht (mehr), das ist schon ein Trauerspiel. Genau so
ein Fall wie hier schon erwähnt, will nicht auf 16 bit Farbtiefe
reduzieren, also steigt X - automatisch - aus.
Leider bekomme ich es nicht gebacken (ich weiß, alle sagen, das ist
simpel), eine Config zu bauen, die dann auch funzt.
Deshalb nutze ich darauf derzeit Slitaz, da klappt wenigstens die
Grafik. Seit der neuen Version aber klappt Filme abspielen mit vlc damit
nicht mehr, das nervt auch.
Als Internet-Radio-Gerät ist der Laptop damit immer noch sehr gut brauchbar.
Groetjes uit Arft,
Dirk
-- D. Weber
Arft, Germany (50°23'N 07°05'E)
If possible, no html mails please
> Z.B. bei einem meiner alten Laptops, der zu dämlich ist, ob seines zu
> kleinen Grafik-RAMs die Farbtiefe automatisch auf 16bit zu reduzieren.
Du beschuldigst hier den Falschen - nicht der Laptop ist schuld, sondern
das Xorg ist zu dämlich. _Das_ ist schließlich der Teil, der sich anmaßt,
alles besser zu wissen. Und dann auf die Schnauze fällt.
-- (Weitergabe von Adressdaten, Telefonnummern u.ä. ohne Zustimmung
nicht gestattet, ebenso Zusendung von Werbung oder ähnlichem)
-----------------------------------------------------------
Mit freundlichen Grüßen, S. Schicktanz
-----------------------------------------------------------
> exustuert ein Tool um die beste X Konfiguration herauszubekommen oder
> vielleicht auch um eine geänderte erst mal auszutesten bevor man sie
> fest installiert.
Hoi Thomas!
Was ist denn in deinen Augen eine gute oder gar "die Beste" Konfiguration für X11? Meinst du: "Höchste Auflösung, die mein Monitor beherrscht + soviele Farben, dass sie selbst ein Hund nimmer voneinander unterscheiden kann?" SCNR
Wie man hier schon schrieb, ist in den meisten Fällen und zumindest an modernen Kisten keine Rumdokterei an /etc/X11/xorg.conf nötig (So diese Datei überhaupt existiert. Ich musste mir eine bauen, aber nicht wegen des Anzeigegerätes, sondern nur, damit die Maustasten in einer wohldefinierten Belegung events verursachen, um diese dann mit xbindkeys/xdotool einer bestimmten Tastenkombination zuzuweisen.)
Es hängt von der HW ab. Also:
Was möchtest du konkret erreichen?
Welcher Grafikprozessor?
Hast du eine digitale Anzeige oder eine olle Röhrenglotze, die womöglich angepasste Modelines verlangt? (Dann kram schonmal das Handbuch zu deinem Monitor raus!)
Welche Distri? (Bei SuSE gibts ein gewisses sax2, ob das nu genauer als die xorg-autodetect-Funktionalität auf bestimmte HW-Kombinationen reagieren kann, weiß i nit, mangels susi-installation u aktueller Erfahrung mit diesem Tool.)
Wie ich sehe, schriebst du auf einem Thunderbird für Windows. Kriegts du überhaupt keine Grafikkonsole auf deiner Linux-Installation hin oder sinds nur die Parameter "Auflösung" u "Farbtiefe"?
PS-Frage an die Erfahrenen hier: Ich geh mal davon aus, dass mit digitalen Anzeigen überhaupt keine Modelines mehr nötig/sinnvoll sind, weil technikbedingt Wiederhol- u Zeilenfrequenz da keine Rolle mehr spielen. Wie falsch lieg ich?
> Op 18-04-12 10:44, Thomas Bächler schreef:
> > Im Jahr 2012 konfiguriert man X garnicht mehr, es sei denn man hat sehr
> > spezielle Anforderungen. Meine X Konfiguration ist somit nicht vorhanden.
> Logisch falsch. Auch keine Konfiguration ist eine Konfiguration.
Intern nutzt xorg natuerlich immer eine Konfiguration, ack.
> Die Behauptung, man brauche X nicht mehr zu konfigurieren, weil das
> automatisch geschieht, wird durch andauernde Wiederholung nicht besser.
Nun ja, das ist nun aber Wortklauberei, man muss Xorg oft eben nicht mehr haendisch konfigurieren.
Ich nutze aber auch noch eine xorg.conf da der Virtual Screen hier ansonsten nur so gross ist wie der Hauptschirm und ich somit den TV-Out nicht oberhalb positionieren kann.
> Mein, zugegeben etwas älterer Laptop kann mit Debian und Anverwandten
> und auch mit SuSe nicht (mehr), das ist schon ein Trauerspiel. Genau so
> ein Fall wie hier schon erwähnt, will nicht auf 16 bit Farbtiefe
> reduzieren, also steigt X - automatisch - aus.
> Leider bekomme ich es nicht gebacken (ich weiß, alle sagen, das ist
> simpel), eine Config zu bauen, die dann auch funzt.
Hab es gerade mal unter Debian Squeeze getestet, hier reicht zum
heruntersetzen der Farbtiefe:
Bzw. vielleicht geht es auch noch kuerzer wenn man einen Schnipsel nach /etc/X11/xorg.conf.d/ legt.
Nichtsdestotrotz waere es aber wohl sinnvoll wenn Xorg im automatischem Modus selber die Farbtiefe heruntersetzt wenn es denn noetig ist.
> Op 18-04-12 10:44, Thomas Bächler schreef:
>> Im Jahr 2012 konfiguriert man X garnicht mehr, es sei denn man hat sehr
>> spezielle Anforderungen. Meine X Konfiguration ist somit nicht vorhanden.
> Logisch falsch. Auch keine Konfiguration ist eine Konfiguration.
> Die Behauptung, man brauche X nicht mehr zu konfigurieren, weil das
> automatisch geschieht, wird durch andauernde Wiederholung nicht besser.
Sie ist aber richtig. Es gibt immernoch Leute, die in den 90ern
festhängen und Stunden an etwas verschwenden, was schlicht nicht nötig
ist - und hinterher behaupten, Linux sei ja so kompliziert.
> Mein, zugegeben etwas älterer Laptop kann mit Debian und Anverwandten
> und auch mit SuSe nicht (mehr), das ist schon ein Trauerspiel. Genau so
> ein Fall wie hier schon erwähnt, will nicht auf 16 bit Farbtiefe
> reduzieren, also steigt X - automatisch - aus.
Es gibt vereinzelte Randfälle, in denen Xorg nicht korrekt automatisch
funktioniert. Das sind meistens Bugs, die gemeldet werden sollten, damit
sie behoben werden. Oder das sind sehr obskure Anforderungen, die nicht
von Xorg vorgesehen sind. Da der OP aber keinen solchen Fall genannt
hat, können wir ihm keinen anderen Tipp geben als "lass es, Xorg weiß es
sowieso besser".
> Leider bekomme ich es nicht gebacken (ich weiß, alle sagen, das ist
> simpel), eine Config zu bauen, die dann auch funzt.
Es ist schon erstaunlich, wie viele Leute hier über Dinge meckern, die
ganz klar Softwarebugs sind. Anstelle sich um deren Behebung zu kümmern,
jammern sie allerdings weiter und weiter und benutzen alte Versionen,
und jammern dann wieder wenn die auch nicht mehr tun was sie wollen.
On Wed, 18 Apr 2012 13:40:36 +0200, Ansgar Strickerschmidt wrote:
> Also schrieb Andreas Kohlbach:
>> Thomas Behler wrote on 17. April 2012:
>>> exustuert ein Tool um die beste X Konfiguration herauszubekommen oder
>>> vielleicht auch um eine geänderte erst mal auszutesten bevor man sie
>>> fest installiert.
>> Xorg braucht aktuell gar keine Konfigurationsdatei.
> Das stimmt nicht pauschal.
> Etwas ältere oder speziellere Hardware kann sehr wohl eine xorg.conf
> erforderlich sein.
> Z.B. bei einem meiner alten Laptops, der zu dämlich ist, ob seines zu
> kleinen Grafik-RAMs die Farbtiefe automatisch auf 16bit zu reduzieren.
Mich wundert, daß X.org 7 angesichts heute üblicher Video-RAM-Größen überhaupt noch solch obskure Farbtiefen unterstützt. Ich hätte den Code für alles < 24 Bit längst entfernt. Das benutzt doch kein Mensch mehr und entsprechend schlecht funktioniert das wegen Bit rot.
Der Konstruktionsfehler bei Deinem Laptop ist übrigens, daß er keinen Shared Memory unterstützt, womit er sich genug Framebuffer vom Hauptspeicher abzwacken könnte.
> Stattdessen rennt er stur mit 32bit Farbtiefe los und fällt auf die
> Nase.
Tja, früher war der Default mal 8 Bit. Damit waren Leute wie Du auch nicht zufrieden. ;-)
> Mich wundert, daß X.org 7 angesichts heute üblicher Video-RAM-Größen
> überhaupt noch solch obskure Farbtiefen unterstützt. Ich hätte den Code
> für alles < 24 Bit längst entfernt. Das benutzt doch kein Mensch mehr und
> entsprechend schlecht funktioniert das wegen Bit rot.
Bit rot.? Wasn das?
16bit ist keineswegs alt oder obskur. Im Embedded-Bereich immer noch
gebräuchlich, weil Embedded-Grafikchips oft nur bei 16bit mit
Beschleunigung arbeiten können.
Die verbrauchen aber auch nur 2 Watt, oder so...
> Der Konstruktionsfehler bei Deinem Laptop ist übrigens, daß er keinen
> Shared Memory unterstützt, womit er sich genug Framebuffer vom
> Hauptspeicher abzwacken könnte.
Zu Zeiten eines PIII-Celeron mit 850MHz war das wohl schlicht noch nicht
gebräuchlich... der Laptop ist ein FuSi Amilo M-6100. Grafikchip:
SiliconMotion SM702.
Antik, sozusagen. Funktioniert trotzdem noch 1a.
>> Stattdessen rennt er stur mit 32bit Farbtiefe los und fällt auf die
>> Nase.
> Tja, früher war der Default mal 8 Bit. Damit waren Leute wie Du auch
> nicht zufrieden. ;-)
On Thu, 19 Apr 2012 14:00:27 +0200, Ansgar Strickerschmidt wrote:
> Also schrieb Joseph Terner:
>> Mich wundert, daß X.org 7 angesichts heute üblicher Video-RAM-Größen
>> überhaupt noch solch obskure Farbtiefen unterstützt. Ich hätte den Code
>> für alles < 24 Bit längst entfernt. Das benutzt doch kein Mensch mehr
>> und entsprechend schlecht funktioniert das wegen Bit rot.
> Bit rot.? Wasn das?
Nie durchlaufene Codepfade neigen dazu, durch Nebenwirkungen von Änderungen an anderer Stelle irgendwann funktionsuntüchtig zu werden, ohne daß das jemand merkt - eben weil die CPU dort nie vorbeikommt.
Das nennt man dann Bit rot.
> 16bit ist keineswegs alt oder obskur. Im Embedded-Bereich immer noch
> gebräuchlich, weil Embedded-Grafikchips oft nur bei 16bit mit
> Beschleunigung arbeiten können.
Im Embedded-Bereich benutzt niemand X, weil zu langsam und zu fett.
> Die verbrauchen aber auch nur 2 Watt, oder so...
Aber nur, wenn man kein X drauf laufen läßt.
>> Der Konstruktionsfehler bei Deinem Laptop ist übrigens, daß er keinen
>> Shared Memory unterstützt, womit er sich genug Framebuffer vom
>> Hauptspeicher abzwacken könnte.
> Zu Zeiten eines PIII-Celeron mit 850MHz war das wohl schlicht noch nicht
> gebräuchlich...
Irgendwo muß bei einem Billig-Laptop ja gespart werden. Hättest halt die Version mit 8 MB VRAM nehmen sollen. ;-)
> der Laptop ist ein FuSi Amilo M-6100. Grafikchip:
> SiliconMotion SM702.
> Antik, sozusagen. Funktioniert trotzdem noch 1a.
Damit gehst Du am besten nach dafc und installierst eine zeitgemäße Slackware 8.1 drauf. ;-)
> In <9va24oFmv...@mid.dfncis.de> =?ISO-8859-15?Q?Thomas_B=E4chler?= <thomas.baech...@rwth-aachen.de> writes:
>> [...]
>> Es gibt vereinzelte Randfälle, in denen Xorg nicht korrekt automatisch
>> funktioniert. Das sind meistens Bugs, die gemeldet werden sollten, damit
>> sie behoben werden. Oder das sind sehr obskure Anforderungen, die nicht
>> von Xorg vorgesehen sind.
>> [...]
> Stimmt, Xorg findet meinen Wunsch nach Tastatur und Maus obskur und
> klemmt sie deswegen ohne xorg.conf ab. Ohne
> Option "AllowEmptyInput" "off"
> kann ich X zwar starten, es ist dann ohne Eingabemoeglichkeit in der
> Funktion allerdings leicht eingeschraenkt, und zum Stoppen des
> X-Servers bleibt dann nur der Reset-Knopf bzw. der Netzstecker. :-(
Du solltest lesen, was ich geschrieben habe (alles, nicht nur die
Hälfte). Entweder du hast dein System anderweitig zerstört, oder das ist
ein Bug. Bugs werden nicht behoben, wenn man im Usenet über sie jammert.
Bugs werden behoben, wenn man sie meldet und die zu ihrer Behebung
nötigen Informationen beisteuert. *kopfschüttel*
ich versuch einfach meinen Monitor Samsung 2243 im optimalen Modus
(1920x1080), der einzige der scharf dargestellt wird, zu betreiben.
Prinzipiell geht das (Windows machts).
Aber mein Xubuntu hat da Probleme, ich habe mittlerweile zwar die 1920x1080 Aufl sung hinbekommen, aber leider wird die im 4:3 Modus dargestellt.
> Am 17.04.2012 23:19, schrieb Thomas Behler:
>> Hallo,
>> exustuert ein Tool um die beste X Konfiguration herauszubekommen oder
>> vielleicht auch um eine ge nderte erst mal auszutesten bevor man sie
>> fest installiert.
> Hoi Thomas!
> Was ist denn in deinen Augen eine gute oder gar "die Beste"
> Konfiguration f r X11? Meinst du: "H chste Aufl sung, die mein Monitor
> beherrscht + soviele Farben, dass sie selbst ein Hund nimmer voneinander
> unterscheiden kann?" SCNR
> Wie man hier schon schrieb, ist in den meisten F llen und zumindest an
> modernen Kisten keine Rumdokterei an /etc/X11/xorg.conf n tig (So diese
> Datei berhaupt existiert. Ich musste mir eine bauen, aber nicht wegen
> des Anzeigeger tes, sondern nur, damit die Maustasten in einer
> wohldefinierten Belegung events verursachen, um diese dann mit
> xbindkeys/xdotool einer bestimmten Tastenkombination zuzuweisen.)
> Es h ngt von der HW ab. Also:
> Was m chtest du konkret erreichen?
> Welcher Grafikprozessor?
> Hast du eine digitale Anzeige oder eine olle R hrenglotze, die wom glich
> angepasste Modelines verlangt? (Dann kram schonmal das Handbuch zu
> deinem Monitor raus!)
> Welche Distri? (Bei SuSE gibts ein gewisses sax2, ob das nu genauer als
> die xorg-autodetect-Funktionalit t auf bestimmte HW-Kombinationen
> reagieren kann, wei i nit, mangels susi-installation u aktueller
> Erfahrung mit diesem Tool.)
> Wie ich sehe, schriebst du auf einem Thunderbird f r Windows. Kriegts du
> berhaupt keine Grafikkonsole auf deiner Linux-Installation hin oder
> sinds nur die Parameter "Aufl sung" u "Farbtiefe"?
> PS-Frage an die Erfahrenen hier: Ich geh mal davon aus, dass mit
> digitalen Anzeigen berhaupt keine Modelines mehr n tig/sinnvoll sind,
> weil technikbedingt Wiederhol- u Zeilenfrequenz da keine Rolle mehr
> spielen. Wie falsch lieg ich?
> PS-Frage an die Erfahrenen hier: Ich geh mal davon aus, dass mit > digitalen Anzeigen überhaupt keine Modelines mehr nötig/sinnvoll sind, > weil technikbedingt Wiederhol- u Zeilenfrequenz da keine Rolle mehr > spielen. Wie falsch lieg ich?
Wenn du eine Auflösung fahren willst, von der der Bildschirm meint, dass
er sie kann, liegst du richtig. Wenn du wie ich beispielsweise für
"Quasi-Vollbild-Tatort ohne nerviges Vollbild-Verlassen wenn der Cursor
sich auf dem zweiten Bildschirm bewegt" andere Auflösungen willst (bei
mir 960x600 auf einem 1920x1200-Bildschirm) brauchst du eine Modeline.
> Nie durchlaufene Codepfade neigen dazu, durch Nebenwirkungen von > Änderungen an anderer Stelle irgendwann funktionsuntüchtig zu werden, > ohne daß das jemand merkt - eben weil die CPU dort nie vorbeikommt.
> Das nennt man dann Bit rot.
Früher nannte man das entweder einen Designfehler oder zumindest schlampige
Qualitätssicherung.
> Im Embedded-Bereich benutzt niemand X, weil zu langsam und zu fett.
Was kennst Du vom "Embedded-Bereich"? Kaffeemaschinen? Dafür ist X schon
etwas überzogen. Es gibt aber schon auch noch andere (Teil-) Bereiche.
> > Die verbrauchen aber auch nur 2 Watt, oder so...
> Aber nur, wenn man kein X drauf laufen läßt.
Das verbrauchen die _samt CPU und Grafik_ mit einem voll ausgestatteten
Linux _mit_ X. Schonmal was von ARM-Prozessoren gehört?
> > der Laptop ist ein FuSi Amilo M-6100. Grafikchip:
> > SiliconMotion SM702.
> > Antik, sozusagen. Funktioniert trotzdem noch 1a.
> Damit gehst Du am besten nach dafc und installierst eine zeitgemäße > Slackware 8.1 drauf. ;-)
Also - was sinn'n _das_ für Ansichten?
Muß jemand, der hier mitdiskutieren will, unbedingt 'n 8-Corer mit 3GHz und
32GByte RAM haben? Dann schaff' mal bitte hier auch die antiquierten Bytes
endlich ab, das sind doch nur 8-Bit-Einheiten. Aktuelle Prozessoren holen
sich Daten in mindestens 64-Bit-Einheiten, das sind schon volle 2 UTF-32-
Zeichen. ];->
-- (Weitergabe von Adressdaten, Telefonnummern u.ä. ohne Zustimmung
nicht gestattet, ebenso Zusendung von Werbung oder ähnlichem)
-----------------------------------------------------------
Mit freundlichen Grüßen, S. Schicktanz
-----------------------------------------------------------
> überhaupt noch solch obskure Farbtiefen unterstützt. Ich hätte den Code > für alles < 24 Bit längst entfernt. Das benutzt doch kein Mensch mehr und > entsprechend schlecht funktioniert das wegen Bit rot.
Du solltest Dich um eine Stelle bei der Marketing-Abteilung von Microsoft
bewerben. Solche Aussagen sind genau auf deren Linie.
> Der Konstruktionsfehler bei Deinem Laptop ist übrigens, daß er keinen > Shared Memory unterstützt, womit er sich genug Framebuffer vom > Hauptspeicher abzwacken könnte.
Du wirst evtl. darüber lachen: das war damals ein "Feature" und wurde von
vielen Benutzern so gefordert.
Der Hintergrund war, daß damit die CPU ihren (knappen) Speicher in vollem
Umfang und mit voller Geschwindigkeit nutzen konnte. Jeder Fremdzugriff
(z.B. von der Grafik) hat teilweise _merklich_ gebremst, und die Nutzung von
Hauptspeicher hat andererseits die Grafik gebremst, die bei den "guten"
Implementierungen im allgemeinen mit speziellen Speicherbausteinen
bestückt war.
Das (AFAIK) UMA (Unified Memory Architecture) genannte "Abzwacken" von
Speicher für die (on-board-) Grafik gab es auch dmals schon und war ein
Kriterium zum Vermeiden billiger Bauweise.
> Tja, früher war der Default mal 8 Bit. Damit waren Leute wie Du auch > nicht zufrieden. ;-)
Ist Dir da nicht ein "nicht" zuviel 'reingerutscht? ;->
-- (Weitergabe von Adressdaten, Telefonnummern u.ä. ohne Zustimmung
nicht gestattet, ebenso Zusendung von Werbung oder ähnlichem)
-----------------------------------------------------------
Mit freundlichen Grüßen, S. Schicktanz
-----------------------------------------------------------
>> Mich wundert, daß X.org 7 angesichts heute üblicher Video-RAM-Größen
>> überhaupt noch solch obskure Farbtiefen unterstützt. Ich hätte den Code
>> für alles < 24 Bit längst entfernt. Das benutzt doch kein Mensch mehr und
>> entsprechend schlecht funktioniert das wegen Bit rot.
> Bit rot.? Wasn das?
> 16bit ist keineswegs alt oder obskur. Im Embedded-Bereich immer noch
> gebräuchlich, weil Embedded-Grafikchips oft nur bei 16bit mit
> Beschleunigung arbeiten können.
> Die verbrauchen aber auch nur 2 Watt, oder so...
Auch (Spiele-) Emulatoren schalten oft auf geringere Farbtiefen um, um
"richtig" die alte Hardware, die sie darstellen wollen, zu emulieren.
-- Andreas
Linux: The choice of a GNU generation.
> * Andreas Kohlbach <april12.8.ank...@spamgourmet.com> schrieb:
>> Thomas Behler wrote on 17. April 2012:
>>> exustuert ein Tool um die beste X Konfiguration herauszubekommen oder
>>> vielleicht auch um eine geänderte erst mal auszutesten bevor man sie
>>> fest installiert.
>> Xorg braucht aktuell gar keine Konfigurationsdatei.
> Intern schon irgendwie.
AFAIK greift ein Xorg dann auf "on the fly" generierte Werte zurück,
bzw. hat eine Datenbank für "fallback defaults".
| Xorg supports several mechanisms for supplying/obtaining
| configuration and run-time parameters: command line options,
| environment variables, the xorg.conf configuration file,
| auto-detection, and fallback defaults.
> Mithilfe des mit den passenden Benutzerrechten
> ausgeführten Kommandos "Xorg -configure" lässt sich eine
> Konfigurationsdatei erstellen, die man später manuell anpassen kann.
Man kann. Aber wenn keine in /etc/X11 existiert, sollte Xorg in den meisten
Fällen trotzdem hoch kommen.
-- Andreas
Linux: The choice of a GNU generation.
>> überhaupt noch solch obskure Farbtiefen unterstützt. Ich hätte den Code
>> für alles < 24 Bit längst entfernt. Das benutzt doch kein Mensch mehr
>> und entsprechend schlecht funktioniert das wegen Bit rot.
> Du solltest Dich um eine Stelle bei der Marketing-Abteilung von
> Microsoft bewerben. Solche Aussagen sind genau auf deren Linie.
Die unterstützen das noch, fahren dafür aber in deren "Windows Hardware Quality Labs" kostspielige Tests - deren Kosten sie dann dankend auf die Hardware-Hersteller umlegen und die wiederum auf ihre Kunden. Übrigens auch auf diejenigen, die die Hardware nur mit Linux nutzen. :-]
>> Der Konstruktionsfehler bei Deinem Laptop ist übrigens, daß er keinen
>> Shared Memory unterstützt, womit er sich genug Framebuffer vom
>> Hauptspeicher abzwacken könnte.
> Du wirst evtl. darüber lachen: das war damals ein "Feature" und wurde
> von vielen Benutzern so gefordert.
Ja, zu Zeiten von lahmem asynchronen Speicher und dual-ported VRAM war das sicher nötig. Aber ein Celeron läuft ja schon mit SDRAM, genau wie die damals üblichen GPUs.
> Der Hintergrund war, daß damit die CPU ihren (knappen) Speicher in
> vollem Umfang und mit voller Geschwindigkeit nutzen konnte. Jeder
> Fremdzugriff (z.B. von der Grafik) hat teilweise _merklich_ gebremst,
Aber nicht mehr im Jahr 2003. Das Gerät ist zwar antik, aber so antik nun auch wieder nicht.
>> Nie durchlaufene Codepfade neigen dazu, durch Nebenwirkungen von
>> Änderungen an anderer Stelle irgendwann funktionsuntüchtig zu werden,
>> ohne daß das jemand merkt - eben weil die CPU dort nie vorbeikommt.
>> Das nennt man dann Bit rot.
> Früher nannte man das entweder einen Designfehler oder zumindest
> schlampige Qualitätssicherung.
Die haben eben bei einem freien Projekt wie X.org keine Hardware-
Testreihen mit reihenweise uralten Parallel-PCI- oder ISA-Karten. Wer da auf Bugs stößt, muß sie selber beheben (können).
>> Im Embedded-Bereich benutzt niemand X, weil zu langsam und zu fett.
> Was kennst Du vom "Embedded-Bereich"? Kaffeemaschinen? Dafür ist X schon
> etwas überzogen. Es gibt aber schon auch noch andere (Teil-) Bereiche.
>> > Die verbrauchen aber auch nur 2 Watt, oder so...
>> Aber nur, wenn man kein X drauf laufen läßt.
> Das verbrauchen die _samt CPU und Grafik_ mit einem voll ausgestatteten
> Linux _mit_ X. Schonmal was von ARM-Prozessoren gehört?
Ja, und die relevanten und verbreiteten Linux-Implementierungen für ARM (z. B. Android) benutzen eben kein X...
>> > der Laptop ist ein FuSi Amilo M-6100. Grafikchip:
>> > SiliconMotion SM702.
>> > Antik, sozusagen. Funktioniert trotzdem noch 1a.
>> Damit gehst Du am besten nach dafc und installierst eine zeitgemäße
>> Slackware 8.1 drauf. ;-)
> Also - was sinn'n _das_ für Ansichten?
Altersgemäße Software läuft auf alter Hardware am besten.
> Muß jemand, der hier mitdiskutieren will, unbedingt 'n 8-Corer mit 3GHz
> und 32GByte RAM haben?
Aber wenn Du darauf DOS installieren willst, wirst Du auch merkwürdig angesehen. Und mit Linux auf dem XT sieht's ähnlich aus. ;-)
Thomas Behler <be...@gmx.de> wrote:
>>> exustuert ein Tool um die beste X Konfiguration
Konfiguration im Sinne von "Einstellung der Aufloesung des Monitors":
Nimm xvidtune.
>>> herauszubekommen oder vielleicht auch um eine geänderte erst mal
>>> auszutesten bevor man sie fest installiert.
Mit xvidtune herumspielen, das Ergebnis dann also Modeline in xorg.conf eintragen.
> ich versuch einfach meinen Monitor Samsung 2243 im optimalen Modus
> (1920x1080), der einzige der scharf dargestellt wird, zu betreiben.
> Prinzipiell geht das (Windows machts).
IIRC kann man auch die Modeline aus irgendwelchen Windows-Treiberdateien
extrahieren. Ich glaube, die waren sogar im Textformat. Zumindest irgendwann
mal.
> Aber mein Xubuntu hat da Probleme, ich habe mittlerweile zwar die > 1920x1080 Auflösung hinbekommen, aber leider wird die im 4:3 Modus > dargestellt.
Schau Dir mal die Modelines an, die in /var/log/Xorg.0.log alle
als "verfuegbar" aufgelistet werden. Moeglicherweise sind da mehrere
1920x1080 Aufloesungen dabei (unterschieden sich durch @ZAHL), dann probier mal eine von den anderen.
Wenn eine von denen passt, brauchst Du nicht selbst eine Modeline
zu erfinden.
>> Zu Zeiten eines PIII-Celeron mit 850MHz war das wohl schlicht noch nicht
>> gebräuchlich...
> Irgendwo muß bei einem Billig-Laptop ja gespart werden. Hättest halt die
> Version mit 8 MB VRAM nehmen sollen. ;-)
Ich habe den so genommen, wie ich ihn geschonken gekrochen[tm] habe. :)
>> der Laptop ist ein FuSi Amilo M-6100. Grafikchip:
>> SiliconMotion SM702.
>> Antik, sozusagen. Funktioniert trotzdem noch 1a.
> Damit gehst Du am besten nach dafc und installierst eine zeitgemäße
> Slackware 8.1 drauf. ;-)
Nunja... also einmal eingerichtet, tut ein Xubuntu darauf an sich recht
gut. Die Kiste hat 256MB RAM (also Vollausbau :) ), das geht schon.
Nur mit heutiger Software (Firefox,OpenOffice...) produktiv arbeiten
sollte man damit nicht wollen. Da ist das RAM schlicht zu wenig, und er
fängt schon bei einer Anwendung zu swappen an. :-/
Als kleiner Diagnose-Rechner oder Kinderspielzeug tut der aber noch gut.
>> Das verbrauchen die _samt CPU und Grafik_ mit einem voll ausgestatteten
>> Linux _mit_ X. Schonmal was von ARM-Prozessoren gehört?
> Ja, und die relevanten und verbreiteten Linux-Implementierungen für ARM
> (z. B. Android) benutzen eben kein X...
Eher sowas wie QT/Embedded. Aber auch das arbeitet mit Beschleunigung.
Im konkreten Falle spreche ich von Grafikchips mit den schönen Namen
"Lime", "Carmine" und "Coral P"...
> ich versuch einfach meinen Monitor Samsung 2243 im optimalen Modus
> (1920x1080), der einzige der scharf dargestellt wird, zu betreiben.
> Prinzipiell geht das (Windows machts).
> Aber mein Xubuntu hat da Probleme, ich habe mittlerweile zwar die
> 1920x1080 Auflösung hinbekommen, aber leider wird die im 4:3 Modus
> dargestellt.
> Das heisst rechts und links schwarze Streifen.
Das schreit doch danach, dass du uns erstmal deine Xorg.0.log zeigst
bevor hier irgendwas weiter diskutiert wird. Alles andere wäre reine
Spekulation.