Hallo Hermann,
Du schriebst am Tue, 21 May 2013 13:38:01 +0200:
> Bisher Habe ich den Eindruck, mit Asus die sicherste
> Linuxkompatibilit�t zu haben.
Es gibt dazu andere Meinungen, aber ich habe auch ein Asus-Brett, das
einwandfrei l�uft.
> Was eventuelle Probleme macht, ist die DRAM-Auswahl.
>
> Da scheint die vendorlist von Kingston
> am empfehlenswertesten zu sein.
Zumindest am teuersten. Jedenfalls unter den teuersten.
> > AMDs. _Stabilit�t_ und Ger�uscharmut haben oberste Priorit�t, kein
> > Interesse am �bertakten etc.
AMDs APUs mit integrierter Grafik brauchen halt den AMD-Grafiktreiber, der
separat zu installieren ist und ein wenig zu "Eigent�mlichkeiten" neigt.
Allerdings soll die SuSE-Integration recht gut sein.
> Ger�uscharmut in einem aus hardwaresich gesehenen reizvollen
> scheint
�h, wie bitte?
> > Sp�ter evtl. stille Nvidia-Grafikkarte geplant.
K�nnte interessant werden...
> Mein neuester Selbstbau PC hat
...
> - Enermax ERV550AWT-G Revolution87+ 80Plus Gold PC-Netzteil (550 Watt)
und einem Wirkungsgrad bei der Belastung, gegen den eine Gl�hbirne als
"Energiesparer" erscheint?
> - ASUS M5A99FX PRO R2.0, AMD 990FX Mainboard - Sockel AM3+
> - Kingston KVR16E11K4/32 Arbeitsspeicher 32GB
mit Nutzungsgrad << 1%o?
...
> > (U)EFI sollte ja inzwischen kein Problem mehr sein.
Jein. Linux hat kein Problem damit, aber EFI _ist_ ein Problem.
> 3 GB Festplatte, was nur mit EFI geht.
Du meinst wohl "nur mit _GPT_ geht". EFI ist da nicht relevant.
Um's mal mit einem Vergleich zu sagen: EFI hat mit GPT etwa soviel zu tun
wie eine Salzgurke mit einer Seegurke.
EFI (Enhanced Firmware Interface [intel]) ist ein Ersatz f�r das alte BIOS
(ein enorm umfangreicherer Ersatz, fast schon ein kleines Betriebssystem,
etwa vergleichbar mit dem grub2 zuz�glich BIOS und ACPI), GPT (Langform
wei� ich nicht auswendig) ist ein Ersatz f�r die alte (MsDOS-)
Partitionstabelle mit der M�glichkeit, Platten > 2TB zu verwalten und auch
ohne Kr�cken wesentlich mehr als 4 Partitionen einzurichten.
> Dazu kam eine 2 3 GB Platte und 2 SSD-Laufwerke.
> Ich hatte irgendwo ( u.a.? in easy Linux?) gelesen,
> dass man parted angelegte partitions nicht l�schen kann
K�se - solange die Platte funktioniert, kann man alles darauf angelegte
auch wieder l�schen.
> und man eine /boot/efi mit fat braucht,
> bei der bei Linux ein paar MB reichen.
Das ist f�r einen EFI-Boot allerdings richtig. Der Umfang mu� halt
ausreichen, um alles darauf unterzubringen, was man zum Booten braucht.
Das sind zumindest ein paar Kernel, ggfs. mit initrds und, wenn man (noch)
nicht mit EFI-Stubs arbeite(t|n kann), evtl. auch ein grub2 in EFI-f�higer
Ausf�hrung. Es geht auch ein LILO, da wei� ich aber nicht, ob der was auf
der EFI-Partition ablegen mu� (sollte Helmut wissen).
> Nach dem ersten reboot meinte das BIOS: kein OS.
Wenn das das EFI-"BIOS" war, dann hatte das vermutlich damit recht: da mu�
n�mlich der Bootlader in seinen Tabellen erst eingetragen werden, bevor es
den kennt. Das hat Dein Installateur offenbar beim Einrichten �bersehen
gehabt. Dann ist es n�tzlich, auf der EFI-Partition noch eine
(funktionierende) EFI-Shell zu haben (das ist ein Drama f�r sich), damit
kann man dann einige Aktionen ausf�hren, um das System trotzdem
hochzubekommen, u.a. z.B. den grub starten oder auch direkt einen EFI-
f�higen Kernel.
> fand ich auf sdb eine 289 MB gro�e /boot/efi partition.
> Also komplett neu partitioniert mit
> 300 MB /boot/efi auf sda.
Umpf. Meine EFI-Partition hat 64MB, und das ist schon ganz reichlich. Aber
ich benutze auch eher wenige Distributionsdaten, vor allem keine der
hyper-�ppigen, alles enthaltenden Distributions-initrds, die vom
Plattentreiber bis zum Soundprozessor alles gleich in den Kernel stopfen,
ob's gebraucht wird oder nicht - und deswegen einen Umfang haben, der vor
noch nicht mal so langer Zeit f�r ein ganzes System mit Anwendungs-
Software gereicht h�tte...
> Danach lief alles, so dass ich mit leben kann.
> Freilich sieht es (sda sdb a 3 GB, sdc sdd sind SSD)
> seltsam aus.
> parted
> print all
> zeigt folgendes an:
> Partition Table: gpt
> sda1 300 MB FAT16
EFI
> sda2 .. ext4 boot, legacy_boot
Dein System?
> ..
> Partition Table: gbt_sync_mbr
^p?
D.h. wohl, da� da neben der GPT auch ein "Schutz"-MBR mit einer "falschen"
Partition vorhanden ist, der im wesentlichen GPT-unf�hige Partitionierer
(fdisk) am Rumschrauben hindern soll. (gdisk ist ein GPT-f�higer fdisk-
Ersatz.)
> sdb1 ..
> Partition Table: msdos
"Traditionell" partitioniert? Dann _kann_ das keine 3-TB-Platte sein, da
bist Du etwas durcheinandergekommen mit Deiner obigen Angabe.
> sdc1 .. type=83
> Partition Table: gpt
Das ist wohl eine "gro�e" Platte? Reine GPT-Partitionierung, ohne MBR,
offenbar.
> sdd1 ..
Was soll daran eigentlich seltsam sein? Schaut alles (soweit) ganz normal
aus.
> df zeigt, bei sda1 0 benutzte 1k Bl�cke an.
Na gut, _das_ _ist_ seltsam - meine EFI-Partition wird ganz normal
gelistet, als FAT(32) mit der richtigen Belegung, und die liegt auf einer
GPT-partitionierten Platte (obwohl nur 1/2 TB, aber ich wollte das halt
ausprobieren... ;). Ist Dein "df" kaputt?
> Und gerne wissen m�chte,
> ob man /tmp statt auf sd?? auf tmpfs legen kann,
Klar, warum hei�t das denn wohl so?
> damit die Festplatte nicht so belastet wird,
> und die Maschine schneller wird.
Wird sie evtl. nur bedingt, weil dann eben der verf�gbare RAM-Bereich
reduziert wird. Aber wenn Du eh 32GB RAM hast, dann sollte das nicht zu
schlimm werden - das tmpfs benutzt defaultm��ig (AFAIR) eh nur die maximal
die H�lfte davon. Und 16GB RAM - r�lps ('Tschuldigung) - reicht eh zum
Abwinken...
(Ich hab' 4GB und keine Platzprobleme. Vorher waren's ausreichende 1,5GB.)
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Mit freundlichen Gr��en, S. Schicktanz
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